Tagesheiliger 26. Oktober: DEMETRIUS VON SALONIKI
Heute, 08:13
Tagesheiliger 26. Oktober: DEMETRIUS VON SALONIKI
Heute, 08:13
Tagesheiliger 26. Oktober: DEMETRIUS VON SALONIKI
Märtyrer
Namensdeutung: von der Göttin Demeter stammend (griech.)
Namenstage: Demetrios, Demetrius, Dimitri, Mitja, weibl.: Demetria
Gedenktag: 26. Oktober
Lebensdaten: gestorben um 304 in Sirmium, heute Sremska Mitrovica, Serbien
Lebensgeschichte und Legende: Demetrios ist einer der meistverehrten Heiligen in der Ostkirche. Wahrscheinlich wurde er um 304 während der Diokletianischen Christenverfolgung vom Mitkaiser Maximinus Daia in Sirmium ermordet.
Der Legende nach war Demetrios ein hoher senatorischer Offizier, der inmitten der grausamen Christenverfolgung seinen Glauben bekannte, von seinen Männern verraten und verhaftet wurde. Als man ihn Maximinus Daia vorführte, schaute der gerade den Gladiatorenspielen in der Arena zu und befahl, Demetrios hinter Gitter zu sperren.
Nun sollte ein Mutiger gefunden werden, der es mit einem scheinbar unbesiegbaren Gladiator namens Lyaeos aufnehmen sollte. Ein ebenfalls christlicher Freund des Demetrios mit Namen Nestor stellte sich der Aufgabe, allerdings nicht, ohne vorher den Segen seines eingesperrten Freundes zu erbitten. Und tatsächlich besiegte er ohne größere Mühe den Gladiator.
Maximinus Daia war so erzürnt, dass er Nestor augenblicklich hinrichten lassen wollte. Doch ein Diener hinterbrachte ihm, dass wohl ein Zauber des verhafteten Christen den Sieg möglich gemacht hatte. Daraufhin ließ der Kaiser Demetrios töten.
Verehrung/Brauchtum: Von Sirmium wurden Demetrios’ Gebeine im 5. Jahrhundert nach Thessaloniki verbracht, wo sie in der Kirche Hagios Demetrios sehr verehrt werden. Weil aus seinem Schrein ein heilsames, wohlriechendes Öl fließt, wird Demetrios auch „der Myrrheverströmende“ genannt.
Allein in Griechenland, wo er als Bruder des heiligen Georg gilt, sind ihm über 200 Kirchen geweiht. Am 26. Oktober erweist traditionell der griechische Premierminister dem Großmärtyrer seine Reverenz durch einen Besuch in Saloniki.
Darstellung: als senatorischer Offizier
Patron: von Konstantinopel, Saloniki, Bukarest, Venedig, der Soldaten
Weitere Heilige des Tages:
Amandus von Straßburg, Bischof
Lucian, Märtyrer
https://www2.bistum-augsburg.de/heilige-des-tages/kalender

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Lesung aus dem Brief des Apostels Paulusan die Epheser
Eph 4, 32 – 5, 8
Schwestern und Brüder! Seid gütig zueinander, seid barmherzig, vergebt einander, wie auch Gott euch in Christus vergeben hat.
Ahmt Gott nach als seine geliebten Kinder und führt euer Leben in Liebe, wie auch Christus uns geliebt und sich für uns hingegeben hat als Gabe und Opfer, das Gott gefällt!
Von Unzucht aber und Unreinheit jeder Art oder von Habgier soll bei euch, wie es sich für Heilige gehört, nicht einmal die Rede sein.
Auch Sittenlosigkeit und albernes oder zweideutiges Geschwätz schicken sich nicht für euch, sondern vielmehr Dankbarkeit.
Denn das sollt ihr wissen: Kein unzüchtiger, schamloser oder habgieriger Mensch — das heißt kein Götzendiener – erhält ein Erbteil im Reich Christi und Gottes.
Niemand täusche euch mit leeren Worten: All das nämlich zieht auf die Ungehorsamen den Zorn Gottes herab.
Habt darum mit ihnen nichts gemein!
Denn einst wart ihr Finsternis, jetzt aber seid ihr Licht im Herrn. Lebt als Kinder des Lichts!
Evangelium vom Tag
Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas
Lk 13, 10–17
In jener Zeit lehrte Jesus am Sabbat in einer Synagoge.
Und siehe, da war eine Frau, die seit achtzehn Jahren krank war, weil sie von einem Geist geplagt wurde; sie war ganz verkrümmt und konnte nicht mehr aufrecht gehen.
Als Jesus sie sah, rief er sie zu sich und sagte: Frau, du bist von deinem Leiden erlöst.
Und er legte ihr die Hände auf. Im gleichen Augenblick richtete sie sich auf und pries Gott.
Der Synagogenvorsteher aber war empört darüber, dass Jesus am Sabbat heilte, und sagte zu den Leuten: Sechs Tage sind zum Arbeiten da. Kommt also an diesen Tagen und lasst euch heilen, nicht am Sabbat!
Der Herr erwiderte ihm: Ihr Heuchler! Bindet nicht jeder von euch am Sabbat seinen Ochsen oder Esel von der Krippe los und führt ihn zur Tränke?
Diese Frau aber, die eine Tochter Abrahams ist und die der Satan schon seit achtzehn Jahren gefesselt hielt, sollte am Sabbat nicht davon befreit werden dürfen?
Durch diese Worte wurden alle seine Gegner beschämt; das ganze Volk aber freute sich über all die großen Taten, die er vollbrachte.
Worte der Päpste
Wie bei der gebeugten Frau im Evangelium besteht immer die Gefahr, dass wir Gefangene eines auf uns selbst gerichteten Blicks bleiben. In Wirklichkeit jedoch geben wir uns viele Dinge, die im Leben von Bedeutung sind – wir können sagen, die grundlegenden Dinge –, nicht selbst; wir erhalten sie von anderen, sie kommen zu uns und wir nehmen sie von Lehrern, Begegnungen und Lebenserfahrungen an. Und das ist eine Erfahrung der Gnade, denn sie heilt uns von unserem Rückzug auf uns selbst. Es handelt sich um eine echte Heilung, die uns, genau wie der Frau im Evangelium, ermöglicht, wieder aufrecht vor den Dingen und dem Leben zu stehen und sie in einem größeren Horizont zu betrachten. Diese geheilte Frau erhält die Hoffnung, weil sie endlich aufblicken und etwas anderes sehen kann, weil sie auf neue Weise sehen kann. Das geschieht insbesondere, wenn wir Christus in unserem Leben begegnen: Wir öffnen uns einer Wahrheit, die unser Leben verändern kann, die uns von uns selbst ablenkt und uns aus dem Rückzug auf uns selbst heraustreten lässt. (Papst Leo XIV., Predigt, Heilige Messe mit den Studenten der päpstlichen Univer
sitäten, 27. Oktober 2025)
https://www.vaticannews.va/de/tagesevangelium-und-tagesliturgie.html