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Warten auf den HERRN

Warten auf den HERRN
Ich tue mir mit Warten oft ganz schön schwer.
Wie geht es dir denn damit?

Heute habe ich zwei nette Impulse gelesen, die in gewisser Weise das Warten auf den Herrn berührten, aber gleichzeitig zum Tun für ihn aufriefen.

Das ist, denke ich, ein weitverbreitetes christliches Phänomen.
Auf der einen Seite wird vom Ruhen in und Warten auf IHN gesprochen. Auf der anderen Seite sind viele in eine christliche Geschäftigkeit eingebunden, die es nicht gestattet einfach zu Jesu Füßen zu liegen, wie Maria. (Lukas 10, 38-42)

Und zu all dem kommt dieses innere Bedürfnis für den Herrn Jesus und Menschen etwas tun zu wollen.
Und so kann es schnell passieren, dass wir uns in Dienste einbinden lassen, ja selbst auf uns laden, die der Herr Jesus uns gar nicht aufgetragen hat.
Ich kenne das zumindest aus meinem Leben.
Und klar, es kann sein das wir in diesem Dienst aufgehen, vielleicht auch Anerkennung bekommen. Doch der Herr Jesus hatte einen ganz anderen, besseren Plan für uns.

Hast du schon mal darüber nachgedacht?

Kommentare

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KatinkaStern 18.10.2026 20:54
Jetzt wird mir wahrscheinlich der eine oder andere zu Bedenken geben: 
Prediger 9,10 Alles, was deine Hand zu tun findet, das tue in deiner Kraft! 
- Freilich, das mache ich jeden Tag, wenn ich auf Arbeit gehe, die Bude putze, Essen koche... (Alltag eben) 

Oder auch:
1. Korinther 15,58 Daher, meine geliebten Brüder, seid fest, unerschütterlich, allezeit überreich in dem Werk des Herrn, da ihr wisst, dass eure Mühe im Herrn nicht vergeblich ist! 
-Achtung da steht IN DEM WERK DES HERRN, nicht such dir selbst eines oder lass dich von anderen verpflichten. 

Was soll ich also tun? Warten oder Schaffen? 
Oder halt irgendwie versuchen etwas für den Herrn zu tun... bis ER vielleicht doch kommt und mich in die Berufung führt, die ER eigentlich für mich vorbereitet hat. (Na wenigstens war mir inzwischen nicht langweilig... 🙄 Ironie off) 

Warten ist nicht immer einfach. Aber Warten hat was mit Vertrauen zu tun. 
Man, die Bibel ist voller Personen in der "Warteschleife."
-Abraham der auf den verheißen Sohn wartet.
-Joseph der im Gefängnis wartet.
-Mose der ins gelobte Land einziehen will wartet.
-David der schon längst zum König gesalbt ist wartet 
-Die Propheten müssen immer wieder warten.
-Johannes der Täufer wartet.
-Jesus, Gott selbst, lebt ein unscheinbares Leben und wartet.
-Paulus in Tarsis wartet.
Um nur mal ein paar der bekanntesten Wartenden aufzuzählen. 

Ich behaupte - Warten auf den Herrn ist ein göttliches Prinzip. Denn dieses Warten formt uns. Es führt uns durch Höhen und Tiefen und stärkt unser Vertrauen in IHN. Es ist eine Zeit der Schule Gottes, um uns zuzurüsten, mit dem auszustatten was wir für den Dienst brauchen, den ER für uns geplant hat. 

Johannes 15,5 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht, denn getrennt von mir KÖNNT IHR NICHTS TUN.

Epheser 2,10 Denn wir sind sein Gebilde, in Christus Jesus geschaffen zu guten Werken, DIE GOTT VORHER BEREITET HAT, DAMIT WIR IN IHNEN WANDELN SOLLEN. 

Also ganz ehrlich, ich warte lieber. Verbringe meine Zeit mit IHM und freu mich über jede (noch so kleine) Gelegenheit, in der ER durch mich wirkt. 
Denn schon im Jesaja 26 wird gesungen Vers 8 Selbst auf dem Pfad deiner Gerichte, HERR, HABEN WIR AUF DICH GEWARTET. Nach deinem Namen und nach deinem Lobpreis ⟨ging⟩ das Verlangen der Seele...
...12 HERR, du wirst uns Frieden geben, DENN DU HAST JA ALLE UNSERE WERKE FÜR UNS VOLLBRACHT. 
Ja, getrennt von IHM können wir nichts tun. Deswegen sollten wir das auch tunlichst lassen. 😉
Hast du Erfahrungen im Warten auf den Herrn, die du gern mit uns teilen möchtest? 
Oder vielleicht hast du dich auch dazu hinreißen lassen Jobs (Dienste) auf dich zu nehmen, die nichts mit dem zu tun haben was es eigentlich bedeutet "in den Werken wandeln, die ER für dich zuvor bereitet hat...? 

Hier ist Platz zum teilen und austauschen.
 
paloma 18.10.2026 21:08
First: Das Warten ist ja kein Däumchen drehen, sondern in seiner Nähe werden wir oft geschult, geschliffen , vorbereitet.....aber auf was? Wir wissen u erkennen es oft erst hinterher.
 
paloma 18.10.2026 21:09
Doch, warten kenne ich, sogar nicht enden wollende Wüste Zeit...aber mit Verheißung ,die sicher geholfen hat, das durch zustehen...
 
paloma 18.10.2026 21:15
Dann: Als ich neu in meine jetzige Kirche kam, fragte ich mich öfters, was denn mein Platz in dieser lebendigen Gmd sei. Da ich noch keinen Ruf hörte, schaute ich mich zunächst um, lernte dazu, bewegte mich auf Aufgaben zu, wo ich Fähigkeiten z.B. durch Ausbildungen hatte...nix!! Ich schien nicht gebraucht zu werden... Fühlte mich fehlt am Platz.
 
malen 18.10.2026 21:29
@KatinkaStern, alle, die du angeführt hast, hatten eine klare Verheißung, entweder direkt oder über Nahestehende, von Gott, dass er etwas tun wird oder dass sie einen klaren Auftrag haben in ihrem Leben, für ihr Leben. Und darauf konnten sie warten. Sie wußten worauf sie warteten. 
Sie hatten ein Bild, eine Vorstellung, eine Beschreibung. 

Gott hat sie das wissen lassen. 

Wenn du so etwas hast vom Herrn, dann weißt du auch worauf du wartest. 

Wenn du so etwas nicht vom Herrn hast, dann kannst du darum beten. Wenn du dann betest, kannst du auf eine Antwort warten und da hast du dann zwei Möglichkeiten für die Zwischenzeit. Entweder dir ist es so dringlich und wichtig, dass du fastest und so lange wirklich nichts tust, bist du das weißt, oder du machst solange das, wovon du überzeugt bist, es ist zumindest nicht gegen den Willen des Herrn, das kann man ja in der Bibel lesen. Und dabei kann man auch immer offen sein für das Reden des Herrn, wenn es denn endlich so weit ist mit der Berufung. 

Alle Genannten haben weiter ihr Leben gelebt, Dinge getan, gearbeitet und gewirkt bis ihr Leben dort ankam wo sie in ihrer Berufung leben konnten. Das hat der Herr gefügt und bewirkt. Keiner blieb sitzen und tat nichts. 

Das wäre auch etwas Lebensfremd. 

Was mir bei Entscheidungen gut hilft ist zu beten und hineinzuhören in mich, bei welcher Entscheidung ich Frieden habe und die versuche ich dann zu favorisieren, denn ich glaube nicht, dass Gott etwas von uns will, dass uns a) überfordert, b) ärgert, c) unzufrieden macht, 
sondern, wenn wir in unserer Berufung und Salbung dienen, dann bringt das Freude mit sich. 

Und dann habe ich auch schon gedacht, es ist meine Berufung zu leben und das Beste draus zu machen, denn es ist der Wille des Herrn, dass ich lebe, da bin und existiere. so what?

Nicht jeder ist ein Mose, Abraham, Joseph Prince, Maria Prean, Paulus, oder sonst wer mit einer spektakulären Berufung, 
so viele gibt es im Leib des Herrn die unauffällig sind, ein kleines Rädchen und trotzdem wichtig. 

Also was ich damit sagen will, es ist wichtig auf das Richtige zu warten, bzw. so weit es geht sicherzustellen, dass ich das Richtige erwarte. 

Macht das Sinn was ich schreibe?
 
paloma 18.10.2026 21:53
Irgendwann zog es mich besonders zu einer Geistesgaben. Gerade wurde für manches ein College eingerichtet u ich meldete mich an,happy, dass ich eine Richtung gefunden hatte. Obwohl ich mich früh anmeldete, kam ich nicht in die neue Klasse, musste wieder ein Jahr warten.
Dieses Wartejahr hatte ich viel mit dem Gefühl Frust, Ablehnung zu tun u Zweifel, ob ich wirklich am richtigen Platz sei...
Wieder ein Lernprozess...
 
paloma 18.10.2026 21:59
Nach diesem Jahr bekam ich endlich einen Platz. Es war ein wunderbares Lernen u Trainieren mit guter Gemeinschaft.
Daraus entstand ein Dienst, der so segensreiche ist ,nie fühle ich mich überfordert, habe eine prima Partnerin gefunden u wir ergänzen uns.Alles war geführt, passt total u entwickelt sich.
Ich kann nur danke sagen, das warten u harren hat sich im Rückblick gelohnt.Voller Segen.
 
KatinkaStern 18.10.2026 22:44
Danke ihr Lieben! 
Morgen antworte ich. 😉
 
(Nutzer gelöscht) 18.10.2026 23:32
Interessant @Katinka, dass dein Thema gerade heute kommt. Ich bin so eine typische Martha und ich denke, dass Gott mich so gemacht hat. 
Erst spät im Leben kamen mir Zweifel, ob es nicht doch angezogen wurde. ?

Warten fühlt sich jedenfalls für mich nicht gut an. Warten als göttliches Prinzip? Ich weiß nicht..... Ohne direktes NEIN von Gott, tue ich was an mich herangetragen wird und denke damit automatisch dass Gott es auch so will.
 
paloma 19.10.2026 09:05
Die Alten sagen uns: Tu, was dir vor die Hände kommt u vor die Füße fällt .
Ich glaube auch, dass es natürlich u gewollt ist, auf das zu reagieren, was uns begegnet u umgibt ( siehe das Gleichnis mit dem Samariter).
Wohingegen z.B. Johannes bereits im Mutterleib seine Berufung bekam, Jesus voranzugehen, zur Buße zu rufen...

Das obere Bsp gilt sicher für uns alle, während Berufungen oft sehr speziell sind.

Maria Prean erzählte, dass sie ihre Berufung nach Uganda aufgrund ihres Alters nicht gleich annehmen konnte u Gott offenbarte ihr, dass er auch schon andere gefragt hat.
D.h. Berufungen sind nicht immer auf einen ganz speziellen Menschen zugeschnitten.

Gestern hatten wir das Bsp des widerspenstigen Propheten Jona gegenüber Gottes Auftrag in der Predigt. Nach langem Umweg ( 🐳) tat er doch ,was Gott von ihm wollte. D.h. Berufung geht nicht unbedingt an perfekte Menschen.
 
KatinkaStern 19.10.2026 10:26
@Paloma gestern 21:15 
Überhaupt nicht böse gemeint, versteh mich nicht falsch. 
Aber im Grunde berichtest du von dem gleichen Phänomen, wie ich es oben beschreibe. 
Gemeinschaft unter Christen ist gut und wichtig. 
Aber um richtig zu einer Gemeinde dazu zu gehören, gehört dann auch die Übernahme von Diensten. 
Natürlich gibt es Dienste in der Gemeinde. 
Da muss ich jetzt nicht die Bibel zitieren. Du kennst sie ja. 

Die Frage dazu: Warum ist es so entscheidend einen gemeindlichen Dienst auszufüllen? 
Ist es Jesu, unser oder der Wunsch der Organisation in der wir Mitglied sind? 
Die Fragen sollen niemanden ärgern. Sie sollen zum Nachdenken anregen.

Denn im Grunde geht es doch darum - Folgen wir dem Herrn Jesus und dienen ihm? 

Zu 21:59 Freu mich trotzdem das du dich so wohl fühlst, in diesem Dienst. 😊
 
KatinkaStern 19.10.2026 10:26
@ Malen 21:29
Ja, das macht voll Sinn was du schreibst! 😃

Die erste und wichtigste Berufung die ein Kind Gottes hat ist in der Gemeinschaft mit Gott zu leben.
Es muss überhaupt der große Dienst sein.
Vielleicht gibt es nur einen Moment in unserem Leben in dem er einen speziellen Auftrag für uns hat.
Vielleicht wird auch niemals ein anderer Mensch etwas davon mitbekommen.
Es ist GOTTES SACHE! Und in ihm dürfen wir ruhen und uns leiten lassen.
Heißt ja nicht das wir faul rum liegen. 😉

Danke Malen
 
KatinkaStern 19.10.2026 10:35
@ Diala gestern 23,32 
Hihi, ich bin auch eher so der Marthatyp. 
Hab da eine Schulung Gottes gebraucht und bin immer noch am lernen...😉

Ich denke das wir in den Kreisen in denen wir uns bewegen gewisse Muster und Denkweisen übernehmen, eben auch was das "dem Herrn dienen" angeht. 

Und ich stelle einfach mal die Frage (für alle) in den Raum: Ist es wirklich das was Gott von uns möchte?
 
NicetomeetFEM 19.10.2026 10:45
Das da hab  ich  gefunden :
41 Der Herr antwortete: Marta, Marta, du machst dir viele Sorgen und Mühen.[3] 
42 Aber nur eines ist notwendig. Maria hat den guten Teil gewählt, der wird ihr nicht genommen werden. 

https://www.bibleserver.com/EU/Lukas10%2C39

 
Frage mich wie warten in  der Bibel steht. Warte selten, eigentlich.

Was ich habe ist : Geduld.

Jak 1,3 
Ihr wisst, dass die Prüfung eures Glaubens Geduld bewirkt.

Das ist Stichwortsuche " Geduld " in der Bibel : https://www.bibleserver.com/search/EU/geduld
 
KatinkaStern 19.10.2026 10:45
@Paloma 9:05 
Vollkommen richtig. Berufung geht definitiv nicht an perfekte Menschen. 

Gott gebraucht Menschen die ihn suchen und bereit sind seiner Stimme zu folgen. 

Mose hatte da ja auch erst viele Einwände. Hielt sich nicht für den Richtigen. 

Es geht, wie schon gesagt, auch nicht um die spektakulären Berufungen. Kann sein. Muss aber nicht. 

Die Frage ist nur, sind wir bereit zu warten und den Herrn machen zu lassen? 
Oder wird unser dienen durch andere Einflüsse bestimmt?
 
KatinkaStern 19.10.2026 10:50
@Nice
Die Frage ist ja auch, suchen wir wie Maria die Nähe des Herrn oder sorgen wir für alles mögliche? 

Es geht nicht um Untätigkeit!
 
malen 19.10.2026 10:52
Und ich stelle einfach mal die Frage (für alle) in den Raum: Ist es wirklich das was Gott von uns möchte?

@KatinkaStern, darüber denke ich auch gerade nach. 
Gottes Wille ist gekennzeichnet davon, dass es nicht mein Wille ist. Also kann es nur etwas sein, was ich nicht möchte. So dachte ich. Aber das ist ein Irrtum. Gott hat uns gemacht, er kennt uns, unsere Fähigkeiten, Talente, Vorlieben, Stärken und ich glaube, genau das möchte er auch nutzen, dass wir im Reich Gottes auch etwas tun können, wofür wir ausgestattet sind, was uns nicht überfordert, sondern was uns Freude macht, was wir gerne machen, worin wir aufblühen können. 
Warum also sollte Sein Wille für mein Leben nicht etwas sein, was FÜR mich ist, mir entspricht und entgegenkommt.
 
malen 19.10.2026 10:58
...... und bezogen auf Marta und Maria fällt mir Henri Nouwen ein, der gesagt hat, dass man sofort mit allem aufhören soll, sobald man bemerkt, dass man etwas was man für den Herrn tun möchte, oder macht aus ganz anderen Motiven entspringt, 
Anerkennung von Menschen etwa, Machtstreben, Bestätigung der eigenen Fähigkeiten, Leistungsdenken oder, oder , oder..................

da denke ich aber, dass wir das doch nicht so trennscharf definieren können oder? Eigene Anteile werden da immer mitschwingen
 
NicetomeetFEM 19.10.2026 11:00
In unsererr katholischen Lithurgie kommt immer vor : " Sprich nur ein Wort, und meine Seele wird gesund. "

Und das Problem von Marta war : sie hat es halt nicht gehört.

Er kreidet ihr nicht an, dass sie hilfreich war.

Er meint nur : Hättest du zugehört stattdessen, hätte es dich deinem Heil nähergebracht.
 
malen 19.10.2026 11:04
@NicetomeetFEM, Jesus hat Maria geschützt, vor Martas Vorwürfen und sich klar positioniert, was wichtig ist, den Fokus drauf gelenkt und deutlich gemacht, dass es eben nicht ums funktionieren geht und dass man andere nicht in die Spur bringen muss, wenn sie sich dem Reich Gottes zuwenden und das an erster Stelle haben. 
Marta wollte in sehr autoritärer Weise Maria in ihr Joch spannen.
 
NicetomeetFEM 19.10.2026 11:31
Ich kann mich in  Marta nicht hineindenken.

Es kommt  nicht  vor, daß ich jemanden einspanne, oder das überhaupt will. Wenn, dann zahle ich dafür.

Ihr seid  also der Typ, der gerne einspannt. Ok.

Wie kann man das gedanklich in " Warten " in Verbindung bringen ?

Komm nicht drauuf.
 
KatinkaStern 19.10.2026 11:39
Natürlich dürfen wir auch unsere natürlichen Gaben und Talente nutzen, um anderen zu dienen, @Malen. 

Sehe ich auch so. 
Ich rede auch gar nicht gegen das Dienen an sich. 
ZB. hab ich wirklich das große Vorrecht genau da arbeiten zu dürfen wo der Herr Jesus mich haben möchte. Er hat das geführt und ich staune immer wieder. 
Und ja, meine natürlichen Begabungen sind da ein großer Nutzen bei diesem Dienst. 
Und es macht mir auch viel Freude. 
Das ist alles gut so und wünsche ich jedem! 

Was du 10:58 schreibst finde ich sehr hilfreich um ein bisschen näher an den Kern des rechten Dienens zu kommen. 😉

Die Fremd- und Eigenmotivation spielen durchaus eine entscheidende Rolle, ob wir mit unserem Tun dem Herrn Jesus dienen oder aus anderen Gründen einen Dienst tun. 

Dieser Blog soll ja zum Nachdenken anregen.
 
KatinkaStern 19.10.2026 11:43
11:31 @Nice du verdrehst hier etwas. Lies doch die Bibelstelle noch mal. 

Malens Erklärung zu Jesu Handeln war korrekt. 

Was du allerdings jetzt aus dem "Martatypus" machen willst passt nicht und lenkt vom Thema ab. Lass das bitte.
 
NicetomeetFEM 19.10.2026 11:47
Ich sag ja, dass ich  Marta nicht verstehe.
 
malen 19.10.2026 12:36
@Nicetomeet, es ist ganz einfach, Marta steht für das Dienen ohne Jesus, sie macht es, denn sie ist das so gewohnt und sie wurde auch so erzogen, außerdem entsprach ihr Tun absolut dem Frauenbild ihrer Zeit, das hatten Frauen einfach zu machen, sie sollten den Haushalt bestellen und sich um die Gäste kümmern, kochen, bewirkten, putzen etc. Das war ihr Job. 
Keinesfalls durfte eine Frau diese Aufgaben ignorieren und sie zu Füßen eines Rabbis setzen und ihm nur zuhören. Das war ungeheuerlich. Das durften, wenn nur Männer in dieser Zeit. Frauen absolut nicht. 

Marta steht also auch symbolisch für Traditionen und klare Rollenbilder. Dagegen ist erst mal nichts zu sagen. 
Aber. 

Wenn Jesus kommt und Wahrheit verkündet, das Reich Gottes erklärt, dann hat das Priorität vor allem anderen, das sprengt Rollenbilder, Aufgaben und Traditionen. Denn das ist das Wichtigste. 

Und was das Warten angeht in diesem Zusammenhang, 
das Warten ist ein Aspekt von Beziehung, Maria sitzt zu Füßen Jesu und hört ihm zu, 
wir sollen auch zu seinen Füßen sitzen und auf ihn hören und WARTEN solange bis wir ihn hören und eben nicht den Traditionen und Rollenbildern folgen................ das nur dann, wenn Jesus uns das sagt, nicht aus Gewohnheit oder Erziehung raus, sondern wenn wir Seine Stimme hören und Er das sagt, dass wir das tun sollen.......

darum geht es

wenn wir beginnen so zu leben, dann wird uns auffallen, wie sehr die alten Gewohnheiten , Lebensstile, Traditionen usw uns versuchen wieder in die Spur zu bringen, dass wir das eben nicht verlassen, sondern das tun, was wir immer tun oder andere vor uns immer getan haben, was sich schickt und was uns zusteht, 

aber Jesus geht es um uns, um unsere Persönlichkeit, unsere Fähigkeiten und auch darum, was im Reich Gottes nötig ist und da er eben alles weiß und den Überblick hat, besser als wir, brauche wir keine Martas mehr zur Orientierung , sondern nur IHN.
 
(Nutzer gelöscht) 19.10.2026 12:54
Im Bericht tut Maria was Unerhörtes , 
denn Frauen war es damals verboten zu lernen und zu lehren , Jesus zeigt durch sein Verhalten auch ,dass er die neue Rolle ,eine emanzipierte Rolle der Frau billigt. 
Diese Bibelstelle von Maria und Marta , kann man auch als Lehrauftrag für Frauen deuten, vielleicht sogar für unsere heutige Zeit so verstehen ,dass auch Frauen hören, lehren ,verkünden und  predigen dürfen..!


Cherub
 
KatinkaStern 19.10.2026 13:08
Danke Malen, super erklärt. 👍

Ich bin dann mal weg. 
Lasse den Blog offen. 
Hoffe weiter auf konstruktive Beiträge, die zum Thema passen. 

Unpassendes oder Herablassendes wird kommentarlos gelöscht.
 
paloma 19.10.2026 15:09
Mein Punkt scheint nicht verstanden  zu sein, vllt habe ich es nicht klar genug erklärt.
Ich wollte anhand meiner langjährigen Erfahrung gerade den Unterschied zeigen zwischen: ich suche...ich möchte machen...od gar ich sollte machen....

Und: Gott zeigt, wann ich wo was machen soll.Er zeigt es auf u ich entscheide immer noch selbst.
In Jonas Fall führte das Davonlaufen bergab, ins Schiff, ins Meer, in den Fisch bauch...aber selbst da ist Gott gnädig u der Fisch spie ihn an Land.
Gott schenkt die Kraft, hilfreiche Menschen, Seinen Geist, eben alles, was ich brauche um Seine Aufgaben zu erfüllen.Er beteiligt uns sozusagen daran, seine Pläne auszuführen - was anderes wäre denn für dich Berufung@ Katinka? 

Wenn alles zusammenkommt gehen meistens die Türen auf.
Und ob groß od klein, Gottes Pläne sind immer wichtig .
 
Komfortzone 19.10.2026 15:13
Ja, ich kenne das sehr gut. In den ersten Jahren meines Glaubens war ich phasenweise 6 Tage (selten auch jeden Tag) die Woche in der Gemeinde vor lauter Sehnsucht nach Gemeinschaft. 

Seit gut 10 Jahren ist das nicht mehr so extrem.
 
KatinkaStern 19.10.2026 16:34
@ Paloma, Berufung heißt grundsätzlich von Jesus Christus ergriffen zu sein und mit ihm zu leben. IHM ALLEIN folgen wo er uns hin führt. 

Das Problem das ich darstellen wollte: 
Damit will keinem auf die Füße treten. 

Leider ist es heute so, dass vielerorts "dem Herrn dienen" in ein System gepackt wurde. 

Vieles davon erinnert mich mehr an Vereinsleben als an die Gemeinde Jesu Christi. 
Es gibt Ausschreibungen für freie Stellen am schwarzen Brett. 
Es gibt Schulungen, um auf die Dienste vorbereit zu werden.
Es gibt feste, strukturierte Gruppen, die für dieses oder jenes zuständig sind. 
...
Sicher ist davon nicht alles schlecht. Das will ich gar nicht sagen. 

Doch eigentlich lebt doch die Gemeinde so: 
1. Korinther 14, 26 Was ist nun, Brüder? Wenn ihr zusammenkommt, so hat jeder einen Psalm, hat eine Lehre, hat eine Offenbarung, hat eine Sprache⟨nrede⟩, hat eine Auslegung; alles geschehe zur Erbauung... 

Jeder hatte etwas dabei, was er vom Herrn empfangen hatte, um damit der Gemeinde zu dienen. 
Dienen untereinander war vor allem eine Altagshaltung, die nicht auf einen besonderen Rahmen abgestimmt war. Schlicht und da wo nötig. Einfaches Liebe üben. 
Freilich gab es auch gewisse Strukturen, wie z.B.das Amt der Diakone zeigt.

Und wenn der Herr einem Jünger einen Auftrag gab, dann kümmerte er sich darum. 
Ich denke da zB. an Hananias. (APG 9) 
Hananias hat sein Leben mit dem Herrn gelebt. 
Da ist keine mega große Berufung. Wir wissen nur von diesem einen Auftrag. Aber das Hananias auf die Stimme des Herrn hörte und befolgte, hat eine ganze Segenslawine ausgelöst, die bis heute noch rollt. 

Wir müssen und können nichts großartiges bewegen, nur mit IHM leben. Und das genügt IHM völlig. 
Was Gott dann daraus macht ist seine Sache.
 
DaddysGirl 19.10.2026 16:40
In meiner Jugend als ich frisch mich bekehrt hatte mit 14 Jahren hatte ich mehrere Dienste in der Gemeinde. Ich habe Jugendarbeit, Missionsarbeit, Seelsorge und Musik in der Gemeinde gemacht. Ich konnte auch von christlichen Veranstaltungen nicht genug bekommen. Mittlerweile habe ich manche Dienste abgegeben, weil ich gemerkt habe, dass etwas anderes dran ist und Gott mich woanders gebrauchen möchte.
Es gab auch schon Phasen wo ich einen kleinen Durchhänger hatte und meinen Beziehung zu Gott nicht so gepflegt habe. Aber in diesen Phasen durfte ich seine Liebe spüren und mein Freundeskreis hatte mich wieder motiviert.
 
Lavendeltee 19.10.2026 17:01
Mein eigenes Leben besteht mittlerweile aus; das eine tun, das andere nicht lassen.
Ich kann heute zu Füßen Jesus liegen und dennoch arbeiten.
Das war nicht immer so, ich war sehr konditioniert Leistung zu bringen, das führte zu einem leeren Herzen, zur Müdigkeit und zu einer Umkehr und inneren Prozess, welcher bis heute anhaltet.

Tja  arbeiten muss ich, gern würde ich weniger arbeiten, bin abends manchmal einfach müde und schlafe ein, wenn ich zu den Füßen Gottes liegen und Ihn hören möchte... und fliege nicht immer wie ein Adler empor.🙂

Aber Gott schaut in mein Herz und so finde ich  auch andere kreative Wege...

Gott in meinem Alltag mit integrieren/ zu seinen Füßen zu liegen, kann auch auf einer Autofahrt sein. 
Gestern musste ich weit fahren, zu einer Freundin zum Geb. und  hatte insgesamt 3  Stunden Zeit mit Gott zusammen auf der Autofahrt.
Manchmal benutze ich meine  Mittagspause, um mit Gott zu sein, um anschließend wieder mit aller Kraft zu dienen.
Dann gibt es natürlich diese Qualitätstime mit IHM allein, ohne irgendetwas, nur Er und Ich.

Jesus ist in mir und ich in IHM, manches ist so natürlich geworden, dass ich mich nicht ständig hinterfrage.
Ich trenne auch nicht mehr  Gemeindeleben, Alltag u. Beruf...Jesus ist überall mit mir!


"Warten" gehört zum Christsein dazu. Ich warte auf den Herrn und Sein kommen und lebe in einer gewissen Spannung.

Persönlich warte ich noch auf Verheißungen/Prophetien/Wünsche die sich erfüllen dürfen (mal endlichlachendes Smiley
das ist Spannung. 
Anderes ist eingetroffen.

Langezeit habe ich mich auf das Warten sehr  fixiert/konzentriert und ich war in einer Art "Warteschleife" gefangen.
Ich wollte noch mal ins Ausland, suchte einen anderen Platz, Wohnort, Gemeinde...Berufung.

Die Lebenslücken fordern mir Verlangen nach Kontrolle: Unsicherheit, Verzögerungen, Enttäuschungen...
Ach Herr, hast mich vergessen?

Ich las dann ein Buch von einem Christen, das Warten keine Zeitvergeudung ist.
Eines der hebräischen Wörter für Warten drückt dies aus. 
"Qavah" verbindet Spannung mit einem Gefühl von Erwartung oder dem Blick nach vorne. Die Ursprünge des Wortes hängen mit dem Drehen oder Dehnen einer Schnur zusammen – Spannung ist Teil dessen, was es bedeutet zu warten.

Diesen Druck, welchen ich mir selber gab, erkannte ich, und übergab meine Er-wartungen Gott ab und prüfte meine Motive/Herz!

Denn wir wandeln im Glauben, nicht im Anblick." Zu erkennen, dass Warten eine Übung im Glauben ist, half mir, mein Herz auf Gottes Wahrheit/Verheißungen statt auf meine Umstände zu fokussieren.

Im Sommer war ich noch auf einem Einsatz, aber ich spürte keinen Ruf in dieses Land.
Ich hatte dafür eine gute Zeit mit dem Herrn und was nahm ich mit heim?

In all dem " Warten" egal auf was,  kann ich mich auf Seine Vertrauenswürdigkeit konzentrieren, nicht auf mein erwartetes Timing.
So lerne ich auch im Jetzt und Heute zu leben!
Ich lernte neu, meine Situation hier anzunehmen und einen anderen Blick/Liebe dafür zu bekommen.
(Von innen, nach außen, nicht andersherum)

Gottes Souveränität regelt alles, auch mein  Warten. 
Klagelieder 3,37 sagt: "Wer kann sprechen und es geschehen, wenn der Herr es nicht bestimmt hat?"
 Das Vertrauen auf Gottes vollkommenen Plan zu vertrauen, ist heilsam und führt zum Frieden.


Jesus legte mir folgende Verse noch ins Herz/Gewissen ins Herz.
Offenbarung 2, 1-7
Ich kenne deine Werke und deine Arbeit und dein Ausharren und weiß, dass du Böse nicht ertragen kannst; und du hast die geprüft, die sich Apostel nennen und es nicht sind, und hast sie als Lügner befunden;
3 und du hast Ausharren und hast getragen um meines Namens willen und bist nicht müde geworden.
4 Aber ich habe gegen dich, dass du deine erste Liebe verlassen hast.
Gedenke nun, wovon du gefallen bist.

Ephesus hat einiges zu bieten, aber letztlich hat die tiefe Liebesbeziehung zu Jesus gefehlt. 

Jesus sucht keine Arbeitskraft, er sucht eine Liebhaberin.  

Vergiss nicht, wer du bist! Du bist keine Arbeitskraft, du bist Seine Braut!
 
DaddysGirl 19.10.2026 19:28
17:01 wie hieß das Buch ?
 
(Nutzer gelöscht) 19.10.2026 20:18
Es ist ja so, dass unser Leben nicht statisch fest verläuft, nach immer den selben Abläufen. Und so ist auch unser Glaubens-und Gemeindeleben nicht statisch.
Mal sind wir mehr Gebende, sind aktiver und dann wieder durch Ereignisse, familiäre Veränderung und dergleichen, mehr die die sich zurücknehmen. Dann treten Andere in Aktion. Ich finde das ein Stück weit ganz normal. Schwierig wird es da, wo man sagt "das war schon immer so. Das hat schon immer XY gemacht, der ist gekränkt wenn er nicht mehr....." Ich denke aber auch an den fünffältigen Dienst, nicht jeder hat die gleichen Aufgaben/Talente.

Aber da es dir nicht in erster Linie ums Dienen geht @Katinka, sondern ums Warten...... Glaube ich, dass für das Warten, auch das Reden Gottes mit dazu gehört. 
Das Reden was 'wir' meinen und voraussetzen um klarer zu sehen? Meinst du das?
Ich bin davon überzeugt, dass wir nicht warten müssen bis Gott uns etwas sagt/zeigt was er ohnehin für uns will, sondern dass wir vorbereitet werden. Und dann spricht er durch den Geist , wenn die Zeit reif ist. Und so lange sie es nicht ist, tun wir das was an uns herangetragen wird oder dran ist oder uns entspricht ect.

Ich habe Mal im Fall eines gesundheitlichen Anliegens in der Familie, lange warten müssen und Geduld haben müssen, bis Gott 'fertig' war SEINEM Wirken bzw. es sichtbar wurde. Da habe ich wirklich nichts machen können, nur abgeben und warten/beten/hoffen. Je länger man untätig ist und 'nur bei ihm ruht und  wartet, sich nur trösten lässt, desto unnütziger fühlte ich mich. Mir wurde klar, dass ich/wir zum Geben gemacht sind. Wir sind im Miteinander, wie ein Fluss der fließen will und nicht stehen.
 
DaddysGirl 19.10.2026 21:20
Als ich Jugendkreisleiterin wurde habe ich lange dafür gebetet. Ich habe Gott gesagt, dass er mir zeigen soll wo er mich gebrauchen will. Ich habe eine pädagogische Ausbildung und komme mot Kindern und Jugendlichen sehr gut aus. Ich wollte auch Jugendkreis leiten und bei Freizeiten mithelfen, aber ich wollte nicht, dass mein Wille sondern Gottes Wille geschieht. So kam eines Tages einer der Leiter auf mich zu und sagte, dass er mich gerne im Team hätte. So wurde ich Jugendkreisleiterin und bin aufgegangen in meinem Dienst.

Für die Mission interessiere ich mich schon seit meiner Kindheit. So besuchte ich regelmäßig Veranstaltungen und betete um eine Möglichkeit mit der Mission mehr in Verbindung zu kommen. Eine aus dem Leitungsteam sagte bei einer Besprechung, dass wir in der Gemeinde ein Missionsteam gründen wollen um so mehr für die Mission tun zu können. 

Der Missionsarbeit bin ich treu geblieben. 
Gott zeigt sein Wille auch klar und deutlich.


Ich denke, dass auch die Zeit des Wartens auf einen passenden Partner damit genutzt wird um sich von Gott auf einen möglichen Partner vorbereiten zu lassen.
 
Lavendeltee 19.10.2026 22:09
@Daddysgirl

Mark Vroegop- Dont waste your waiting

Ich denke, das Buch gibt es nur auf englisch.
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@DaddysGirl
Ich habe Gott gesagt, dass er mir zeigen soll wo er mich gebrauchen will.


Das ist eine feine Voraussetzung.🙂

Epheser 2:10
"Gott hat etwas aus uns gemacht: Wir sind sein Werk, durch Jesus Christus neu geschaffen, um Gutes zu tun. Damit erfüllen wir nur, was Gott schon im Voraus für uns vorbereitet hat."

Werke sind vorbereitet, geschaffen und dazu gemacht, komplett befähigt, es liegt in meiner Gott gegebenen Natur, diese zu tun und das kann so natürlich im Alltag sein...und so vielfältig aussehen.
Weinstock/Rebe.


Noch ein kleines Zeugnis; Mich beschäftigt gerade auch das Thema Marta und Maria, auch was mein weiterer Weg angeht.
Heute Abend hatte ich Zoom Meeting mit einer Frauen Gruppe, war aber sehr müde und wollte nicht so recht...
Ich suchte dann kurz Ruhe, hörte in mich rein u. bekam den Drang doch  dabei zu sein.

Das Thema war gewesen:  Marta/Maria...Zufall? Nein,
ein vorbereiteter Abend von Gott.

Die Leiterin hat in ihren vorbereiteten Werken gedient und diente mir, auf wunderbare Weise!
So entsteht Frucht und Erfüllung!
 
paloma 20.10.2026 00:21
Es war bereichernd, eure verschiedenen Erfahrungen zu lesen, danke dafür.
Sie sind so verschieden, wie wir Menschen. Tatsächlich ist das Warten gefüllt u hat mit Treue und Vertrauen zu tun. Gott fordert uns hauptsächlich im Alltäglichen auf, oft für spezielle Situationen od Vorhaben.
Warten auf Gesundheit , auf einen Partner od auf die Verbesserung unserer Freundschaften,Ehe, Familie etc, kann ganz schön Gewicht haben mitunter u erfordert Geduld.
 
antonius34 20.10.2026 06:18
 
KatinkaStern 20.10.2026 09:44
Zitat:"Aber da es dir nicht in erster Linie ums Dienen geht @Katinka, sondern ums Warten...... Glaube ich, dass für das Warten, auch das Reden Gottes mit dazu gehört.
Das Reden was 'wir' meinen und voraussetzen um klarer zu sehen? Meinst du das?
Ich bin davon überzeugt, dass wir nicht warten müssen bis Gott uns etwas sagt/zeigt was er ohnehin für uns will, sondern dass wir vorbereitet werden. Und dann spricht er durch den Geist , wenn die Zeit reif ist. Und so lange sie es nicht ist, tun wir das was an uns herangetragen wird oder dran ist oder uns entspricht ect.

@Diala, das hast du echt gut erklärt.
Danke dafür!!

Das Thema ist schon sehr vielschichtig.
Da gibt es so unterschiedliche Erfahrungen und Gedanken dazu.

Mir ging es im Grunde darum, dass wir uns nicht selbst oder von Systemen unter Druck setzen lassen, weil wir einen Dienst für den Herrn Jesus machen wollen.
Wir können ganz schlicht mit ihm leben -das bedeutet Gott zu dienen- und gespannt WARTEN wann und wo ER uns (vielleicht auch auf besondere Weise) gebrauchen möchte.
 
KatinkaStern 20.10.2026 09:54
Danke euch allen!! 
Für eure Erfahrungen und Gedanken zum Thema. 

Ich darf da auch viel von euch lernen. 🙂

Das Video von Antonius34 passt auch sehr gut.👍 
Wenn es auch nicht direkt um das Warten geht, dass mich der Herr für einen Dienst einsetzt oder mir einen Auftrag gibt. 
Es zeigt sehr gut worauf es wirklich ankommt. - In IHM bleiben, wie die Rebe am Weinstock. Denn ohne IHN können (und müssen/sollen) wir nichts tun.
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