Warten auf den HERRN
Gestern, 20:54
Warten auf den HERRN
Gestern, 20:54
Warten auf den HERRN
Ich tue mir mit Warten oft ganz schön schwer.
Wie geht es dir denn damit?
Heute habe ich zwei nette Impulse gelesen, die in gewisser Weise das Warten auf den Herrn berührten, aber gleichzeitig zum Tun für ihn aufriefen.
Das ist, denke ich, ein weitverbreitetes christliches Phänomen.
Auf der einen Seite wird vom Ruhen in und Warten auf IHN gesprochen. Auf der anderen Seite sind viele in eine christliche Geschäftigkeit eingebunden, die es nicht gestattet einfach zu Jesu Füßen zu liegen, wie Maria. (Lukas 10, 38-42)
Und zu all dem kommt dieses innere Bedürfnis für den Herrn Jesus und Menschen etwas tun zu wollen.
Und so kann es schnell passieren, dass wir uns in Dienste einbinden lassen, ja selbst auf uns laden, die der Herr Jesus uns gar nicht aufgetragen hat.
Ich kenne das zumindest aus meinem Leben.
Und klar, es kann sein das wir in diesem Dienst aufgehen, vielleicht auch Anerkennung bekommen. Doch der Herr Jesus hatte einen ganz anderen, besseren Plan für uns.
Hast du schon mal darüber nachgedacht?
Wie geht es dir denn damit?
Heute habe ich zwei nette Impulse gelesen, die in gewisser Weise das Warten auf den Herrn berührten, aber gleichzeitig zum Tun für ihn aufriefen.
Das ist, denke ich, ein weitverbreitetes christliches Phänomen.
Auf der einen Seite wird vom Ruhen in und Warten auf IHN gesprochen. Auf der anderen Seite sind viele in eine christliche Geschäftigkeit eingebunden, die es nicht gestattet einfach zu Jesu Füßen zu liegen, wie Maria. (Lukas 10, 38-42)
Und zu all dem kommt dieses innere Bedürfnis für den Herrn Jesus und Menschen etwas tun zu wollen.
Und so kann es schnell passieren, dass wir uns in Dienste einbinden lassen, ja selbst auf uns laden, die der Herr Jesus uns gar nicht aufgetragen hat.
Ich kenne das zumindest aus meinem Leben.
Und klar, es kann sein das wir in diesem Dienst aufgehen, vielleicht auch Anerkennung bekommen. Doch der Herr Jesus hatte einen ganz anderen, besseren Plan für uns.
Hast du schon mal darüber nachgedacht?
Kommentare
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paloma Gestern, 21:08
First: Das Warten ist ja kein Däumchen drehen, sondern in seiner Nähe werden wir oft geschult, geschliffen , vorbereitet.....aber auf was? Wir wissen u erkennen es oft erst hinterher.
paloma Gestern, 21:09
Doch, warten kenne ich, sogar nicht enden wollende Wüste Zeit...aber mit Verheißung ,die sicher geholfen hat, das durch zustehen...
paloma Gestern, 21:15
Dann: Als ich neu in meine jetzige Kirche kam, fragte ich mich öfters, was denn mein Platz in dieser lebendigen Gmd sei. Da ich noch keinen Ruf hörte, schaute ich mich zunächst um, lernte dazu, bewegte mich auf Aufgaben zu, wo ich Fähigkeiten z.B. durch Ausbildungen hatte...nix!! Ich schien nicht gebraucht zu werden... Fühlte mich fehlt am Platz.
malen Gestern, 21:29
@KatinkaStern, alle, die du angeführt hast, hatten eine klare Verheißung, entweder direkt oder über Nahestehende, von Gott, dass er etwas tun wird oder dass sie einen klaren Auftrag haben in ihrem Leben, für ihr Leben. Und darauf konnten sie warten. Sie wußten worauf sie warteten.
Sie hatten ein Bild, eine Vorstellung, eine Beschreibung.
Gott hat sie das wissen lassen.
Wenn du so etwas hast vom Herrn, dann weißt du auch worauf du wartest.
Wenn du so etwas nicht vom Herrn hast, dann kannst du darum beten. Wenn du dann betest, kannst du auf eine Antwort warten und da hast du dann zwei Möglichkeiten für die Zwischenzeit. Entweder dir ist es so dringlich und wichtig, dass du fastest und so lange wirklich nichts tust, bist du das weißt, oder du machst solange das, wovon du überzeugt bist, es ist zumindest nicht gegen den Willen des Herrn, das kann man ja in der Bibel lesen. Und dabei kann man auch immer offen sein für das Reden des Herrn, wenn es denn endlich so weit ist mit der Berufung.
Alle Genannten haben weiter ihr Leben gelebt, Dinge getan, gearbeitet und gewirkt bis ihr Leben dort ankam wo sie in ihrer Berufung leben konnten. Das hat der Herr gefügt und bewirkt. Keiner blieb sitzen und tat nichts.
Das wäre auch etwas Lebensfremd.
Was mir bei Entscheidungen gut hilft ist zu beten und hineinzuhören in mich, bei welcher Entscheidung ich Frieden habe und die versuche ich dann zu favorisieren, denn ich glaube nicht, dass Gott etwas von uns will, dass uns a) überfordert, b) ärgert, c) unzufrieden macht,
sondern, wenn wir in unserer Berufung und Salbung dienen, dann bringt das Freude mit sich.
Und dann habe ich auch schon gedacht, es ist meine Berufung zu leben und das Beste draus zu machen, denn es ist der Wille des Herrn, dass ich lebe, da bin und existiere. so what?
Nicht jeder ist ein Mose, Abraham, Joseph Prince, Maria Prean, Paulus, oder sonst wer mit einer spektakulären Berufung,
so viele gibt es im Leib des Herrn die unauffällig sind, ein kleines Rädchen und trotzdem wichtig.
Also was ich damit sagen will, es ist wichtig auf das Richtige zu warten, bzw. so weit es geht sicherzustellen, dass ich das Richtige erwarte.
Macht das Sinn was ich schreibe?
Sie hatten ein Bild, eine Vorstellung, eine Beschreibung.
Gott hat sie das wissen lassen.
Wenn du so etwas hast vom Herrn, dann weißt du auch worauf du wartest.
Wenn du so etwas nicht vom Herrn hast, dann kannst du darum beten. Wenn du dann betest, kannst du auf eine Antwort warten und da hast du dann zwei Möglichkeiten für die Zwischenzeit. Entweder dir ist es so dringlich und wichtig, dass du fastest und so lange wirklich nichts tust, bist du das weißt, oder du machst solange das, wovon du überzeugt bist, es ist zumindest nicht gegen den Willen des Herrn, das kann man ja in der Bibel lesen. Und dabei kann man auch immer offen sein für das Reden des Herrn, wenn es denn endlich so weit ist mit der Berufung.
Alle Genannten haben weiter ihr Leben gelebt, Dinge getan, gearbeitet und gewirkt bis ihr Leben dort ankam wo sie in ihrer Berufung leben konnten. Das hat der Herr gefügt und bewirkt. Keiner blieb sitzen und tat nichts.
Das wäre auch etwas Lebensfremd.
Was mir bei Entscheidungen gut hilft ist zu beten und hineinzuhören in mich, bei welcher Entscheidung ich Frieden habe und die versuche ich dann zu favorisieren, denn ich glaube nicht, dass Gott etwas von uns will, dass uns a) überfordert, b) ärgert, c) unzufrieden macht,
sondern, wenn wir in unserer Berufung und Salbung dienen, dann bringt das Freude mit sich.
Und dann habe ich auch schon gedacht, es ist meine Berufung zu leben und das Beste draus zu machen, denn es ist der Wille des Herrn, dass ich lebe, da bin und existiere. so what?
Nicht jeder ist ein Mose, Abraham, Joseph Prince, Maria Prean, Paulus, oder sonst wer mit einer spektakulären Berufung,
so viele gibt es im Leib des Herrn die unauffällig sind, ein kleines Rädchen und trotzdem wichtig.
Also was ich damit sagen will, es ist wichtig auf das Richtige zu warten, bzw. so weit es geht sicherzustellen, dass ich das Richtige erwarte.
Macht das Sinn was ich schreibe?
paloma Gestern, 21:53
Irgendwann zog es mich besonders zu einer Geistesgaben. Gerade wurde für manches ein College eingerichtet u ich meldete mich an,happy, dass ich eine Richtung gefunden hatte. Obwohl ich mich früh anmeldete, kam ich nicht in die neue Klasse, musste wieder ein Jahr warten.
Dieses Wartejahr hatte ich viel mit dem Gefühl Frust, Ablehnung zu tun u Zweifel, ob ich wirklich am richtigen Platz sei...
Wieder ein Lernprozess...
Dieses Wartejahr hatte ich viel mit dem Gefühl Frust, Ablehnung zu tun u Zweifel, ob ich wirklich am richtigen Platz sei...
Wieder ein Lernprozess...
paloma Gestern, 21:59
Nach diesem Jahr bekam ich endlich einen Platz. Es war ein wunderbares Lernen u Trainieren mit guter Gemeinschaft.
Daraus entstand ein Dienst, der so segensreiche ist ,nie fühle ich mich überfordert, habe eine prima Partnerin gefunden u wir ergänzen uns.Alles war geführt, passt total u entwickelt sich.
Ich kann nur danke sagen, das warten u harren hat sich im Rückblick gelohnt.Voller Segen.
Daraus entstand ein Dienst, der so segensreiche ist ,nie fühle ich mich überfordert, habe eine prima Partnerin gefunden u wir ergänzen uns.Alles war geführt, passt total u entwickelt sich.
Ich kann nur danke sagen, das warten u harren hat sich im Rückblick gelohnt.Voller Segen.
Diala Gestern, 23:32
Interessant @Katinka, dass dein Thema gerade heute kommt. Ich bin so eine typische Martha und ich denke, dass Gott mich so gemacht hat.
Erst spät im Leben kamen mir Zweifel, ob es nicht doch angezogen wurde. ?
Warten fühlt sich jedenfalls für mich nicht gut an. Warten als göttliches Prinzip? Ich weiß nicht..... Ohne direktes NEIN von Gott, tue ich was an mich herangetragen wird und denke damit automatisch dass Gott es auch so will.
Erst spät im Leben kamen mir Zweifel, ob es nicht doch angezogen wurde. ?
Warten fühlt sich jedenfalls für mich nicht gut an. Warten als göttliches Prinzip? Ich weiß nicht..... Ohne direktes NEIN von Gott, tue ich was an mich herangetragen wird und denke damit automatisch dass Gott es auch so will.
paloma Heute, 09:05
Die Alten sagen uns: Tu, was dir vor die Hände kommt u vor die Füße fällt .
Ich glaube auch, dass es natürlich u gewollt ist, auf das zu reagieren, was uns begegnet u umgibt ( siehe das Gleichnis mit dem Samariter).
Wohingegen z.B. Johannes bereits im Mutterleib seine Berufung bekam, Jesus voranzugehen, zur Buße zu rufen...
Das obere Bsp gilt sicher für uns alle, während Berufungen oft sehr speziell sind.
Maria Prean erzählte, dass sie ihre Berufung nach Uganda aufgrund ihres Alters nicht gleich annehmen konnte u Gott offenbarte ihr, dass er auch schon andere gefragt hat.
D.h. Berufungen sind nicht immer auf einen ganz speziellen Menschen zugeschnitten.
Gestern hatten wir das Bsp des widerspenstigen Propheten Jona gegenüber Gottes Auftrag in der Predigt. Nach langem Umweg ( 🐳) tat er doch ,was Gott von ihm wollte. D.h. Berufung geht nicht unbedingt an perfekte Menschen.
Ich glaube auch, dass es natürlich u gewollt ist, auf das zu reagieren, was uns begegnet u umgibt ( siehe das Gleichnis mit dem Samariter).
Wohingegen z.B. Johannes bereits im Mutterleib seine Berufung bekam, Jesus voranzugehen, zur Buße zu rufen...
Das obere Bsp gilt sicher für uns alle, während Berufungen oft sehr speziell sind.
Maria Prean erzählte, dass sie ihre Berufung nach Uganda aufgrund ihres Alters nicht gleich annehmen konnte u Gott offenbarte ihr, dass er auch schon andere gefragt hat.
D.h. Berufungen sind nicht immer auf einen ganz speziellen Menschen zugeschnitten.
Gestern hatten wir das Bsp des widerspenstigen Propheten Jona gegenüber Gottes Auftrag in der Predigt. Nach langem Umweg ( 🐳) tat er doch ,was Gott von ihm wollte. D.h. Berufung geht nicht unbedingt an perfekte Menschen.
KatinkaStern Heute, 10:26
@Paloma gestern 21:15
Überhaupt nicht böse gemeint, versteh mich nicht falsch.
Aber im Grunde berichtest du von dem gleichen Phänomen, wie ich es oben beschreibe.
Gemeinschaft unter Christen ist gut und wichtig.
Aber um richtig zu einer Gemeinde dazu zu gehören, gehört dann auch die Übernahme von Diensten.
Natürlich gibt es Dienste in der Gemeinde.
Da muss ich jetzt nicht die Bibel zitieren. Du kennst sie ja.
Die Frage dazu: Warum ist es so entscheidend einen gemeindlichen Dienst auszufüllen?
Ist es Jesu, unser oder der Wunsch der Organisation in der wir Mitglied sind?
Die Fragen sollen niemanden ärgern. Sie sollen zum Nachdenken anregen.
Denn im Grunde geht es doch darum - Folgen wir dem Herrn Jesus und dienen ihm?
Zu 21:59 Freu mich trotzdem das du dich so wohl fühlst, in diesem Dienst. 😊
Überhaupt nicht böse gemeint, versteh mich nicht falsch.
Aber im Grunde berichtest du von dem gleichen Phänomen, wie ich es oben beschreibe.
Gemeinschaft unter Christen ist gut und wichtig.
Aber um richtig zu einer Gemeinde dazu zu gehören, gehört dann auch die Übernahme von Diensten.
Natürlich gibt es Dienste in der Gemeinde.
Da muss ich jetzt nicht die Bibel zitieren. Du kennst sie ja.
Die Frage dazu: Warum ist es so entscheidend einen gemeindlichen Dienst auszufüllen?
Ist es Jesu, unser oder der Wunsch der Organisation in der wir Mitglied sind?
Die Fragen sollen niemanden ärgern. Sie sollen zum Nachdenken anregen.
Denn im Grunde geht es doch darum - Folgen wir dem Herrn Jesus und dienen ihm?
Zu 21:59 Freu mich trotzdem das du dich so wohl fühlst, in diesem Dienst. 😊
KatinkaStern Heute, 10:26
@ Malen 21:29
Ja, das macht voll Sinn was du schreibst! 😃
Die erste und wichtigste Berufung die ein Kind Gottes hat ist in der Gemeinschaft mit Gott zu leben.
Es muss überhaupt der große Dienst sein.
Vielleicht gibt es nur einen Moment in unserem Leben in dem er einen speziellen Auftrag für uns hat.
Vielleicht wird auch niemals ein anderer Mensch etwas davon mitbekommen.
Es ist GOTTES SACHE! Und in ihm dürfen wir ruhen und uns leiten lassen.
Heißt ja nicht das wir faul rum liegen. 😉
Danke Malen
Ja, das macht voll Sinn was du schreibst! 😃
Die erste und wichtigste Berufung die ein Kind Gottes hat ist in der Gemeinschaft mit Gott zu leben.
Es muss überhaupt der große Dienst sein.
Vielleicht gibt es nur einen Moment in unserem Leben in dem er einen speziellen Auftrag für uns hat.
Vielleicht wird auch niemals ein anderer Mensch etwas davon mitbekommen.
Es ist GOTTES SACHE! Und in ihm dürfen wir ruhen und uns leiten lassen.
Heißt ja nicht das wir faul rum liegen. 😉
Danke Malen
KatinkaStern Heute, 10:35
@ Diala gestern 23,32
Hihi, ich bin auch eher so der Marthatyp.
Hab da eine Schulung Gottes gebraucht und bin immer noch am lernen...😉
Ich denke das wir in den Kreisen in denen wir uns bewegen gewisse Muster und Denkweisen übernehmen, eben auch was das "dem Herrn dienen" angeht.
Und ich stelle einfach mal die Frage (für alle) in den Raum: Ist es wirklich das was Gott von uns möchte?
Hihi, ich bin auch eher so der Marthatyp.
Hab da eine Schulung Gottes gebraucht und bin immer noch am lernen...😉
Ich denke das wir in den Kreisen in denen wir uns bewegen gewisse Muster und Denkweisen übernehmen, eben auch was das "dem Herrn dienen" angeht.
Und ich stelle einfach mal die Frage (für alle) in den Raum: Ist es wirklich das was Gott von uns möchte?
NicetomeetFEM Heute, 10:45
Das da hab ich gefunden :
41 Der Herr antwortete: Marta, Marta, du machst dir viele Sorgen und Mühen.[3]
42 Aber nur eines ist notwendig. Maria hat den guten Teil gewählt, der wird ihr nicht genommen werden.
https://www.bibleserver.com/EU/Lukas10%2C39
Frage mich wie warten in der Bibel steht. Warte selten, eigentlich.
Was ich habe ist : Geduld.
Jak 1,3
Ihr wisst, dass die Prüfung eures Glaubens Geduld bewirkt.
Das ist Stichwortsuche " Geduld " in der Bibel : https://www.bibleserver.com/search/EU/geduld
41 Der Herr antwortete: Marta, Marta, du machst dir viele Sorgen und Mühen.[3]
42 Aber nur eines ist notwendig. Maria hat den guten Teil gewählt, der wird ihr nicht genommen werden.
https://www.bibleserver.com/EU/Lukas10%2C39
Frage mich wie warten in der Bibel steht. Warte selten, eigentlich.
Was ich habe ist : Geduld.
Jak 1,3
Ihr wisst, dass die Prüfung eures Glaubens Geduld bewirkt.
Das ist Stichwortsuche " Geduld " in der Bibel : https://www.bibleserver.com/search/EU/geduld
KatinkaStern Heute, 10:45
@Paloma 9:05
Vollkommen richtig. Berufung geht definitiv nicht an perfekte Menschen.
Gott gebraucht Menschen die ihn suchen und bereit sind seiner Stimme zu folgen.
Mose hatte da ja auch erst viele Einwände. Hielt sich nicht für den Richtigen.
Es geht, wie schon gesagt, auch nicht um die spektakulären Berufungen. Kann sein. Muss aber nicht.
Die Frage ist nur, sind wir bereit zu warten und den Herrn machen zu lassen?
Oder wird unser dienen durch andere Einflüsse bestimmt?
Vollkommen richtig. Berufung geht definitiv nicht an perfekte Menschen.
Gott gebraucht Menschen die ihn suchen und bereit sind seiner Stimme zu folgen.
Mose hatte da ja auch erst viele Einwände. Hielt sich nicht für den Richtigen.
Es geht, wie schon gesagt, auch nicht um die spektakulären Berufungen. Kann sein. Muss aber nicht.
Die Frage ist nur, sind wir bereit zu warten und den Herrn machen zu lassen?
Oder wird unser dienen durch andere Einflüsse bestimmt?
KatinkaStern Heute, 10:50
@Nice
Die Frage ist ja auch, suchen wir wie Maria die Nähe des Herrn oder sorgen wir für alles mögliche?
Es geht nicht um Untätigkeit!
Die Frage ist ja auch, suchen wir wie Maria die Nähe des Herrn oder sorgen wir für alles mögliche?
Es geht nicht um Untätigkeit!
malen Heute, 10:52
Und ich stelle einfach mal die Frage (für alle) in den Raum: Ist es wirklich das was Gott von uns möchte?
@KatinkaStern, darüber denke ich auch gerade nach.
Gottes Wille ist gekennzeichnet davon, dass es nicht mein Wille ist. Also kann es nur etwas sein, was ich nicht möchte. So dachte ich. Aber das ist ein Irrtum. Gott hat uns gemacht, er kennt uns, unsere Fähigkeiten, Talente, Vorlieben, Stärken und ich glaube, genau das möchte er auch nutzen, dass wir im Reich Gottes auch etwas tun können, wofür wir ausgestattet sind, was uns nicht überfordert, sondern was uns Freude macht, was wir gerne machen, worin wir aufblühen können.
Warum also sollte Sein Wille für mein Leben nicht etwas sein, was FÜR mich ist, mir entspricht und entgegenkommt.
@KatinkaStern, darüber denke ich auch gerade nach.
Gottes Wille ist gekennzeichnet davon, dass es nicht mein Wille ist. Also kann es nur etwas sein, was ich nicht möchte. So dachte ich. Aber das ist ein Irrtum. Gott hat uns gemacht, er kennt uns, unsere Fähigkeiten, Talente, Vorlieben, Stärken und ich glaube, genau das möchte er auch nutzen, dass wir im Reich Gottes auch etwas tun können, wofür wir ausgestattet sind, was uns nicht überfordert, sondern was uns Freude macht, was wir gerne machen, worin wir aufblühen können.
Warum also sollte Sein Wille für mein Leben nicht etwas sein, was FÜR mich ist, mir entspricht und entgegenkommt.
malen Heute, 10:58
...... und bezogen auf Marta und Maria fällt mir Henri Nouwen ein, der gesagt hat, dass man sofort mit allem aufhören soll, sobald man bemerkt, dass man etwas was man für den Herrn tun möchte, oder macht aus ganz anderen Motiven entspringt,
Anerkennung von Menschen etwa, Machtstreben, Bestätigung der eigenen Fähigkeiten, Leistungsdenken oder, oder , oder..................
da denke ich aber, dass wir das doch nicht so trennscharf definieren können oder? Eigene Anteile werden da immer mitschwingen
Anerkennung von Menschen etwa, Machtstreben, Bestätigung der eigenen Fähigkeiten, Leistungsdenken oder, oder , oder..................
da denke ich aber, dass wir das doch nicht so trennscharf definieren können oder? Eigene Anteile werden da immer mitschwingen
NicetomeetFEM Heute, 11:00
In unsererr katholischen Lithurgie kommt immer vor : " Sprich nur ein Wort, und meine Seele wird gesund. "
Und das Problem von Marta war : sie hat es halt nicht gehört.
Er kreidet ihr nicht an, dass sie hilfreich war.
Er meint nur : Hättest du zugehört stattdessen, hätte es dich deinem Heil nähergebracht.
Und das Problem von Marta war : sie hat es halt nicht gehört.
Er kreidet ihr nicht an, dass sie hilfreich war.
Er meint nur : Hättest du zugehört stattdessen, hätte es dich deinem Heil nähergebracht.
malen Heute, 11:04
@NicetomeetFEM, Jesus hat Maria geschützt, vor Martas Vorwürfen und sich klar positioniert, was wichtig ist, den Fokus drauf gelenkt und deutlich gemacht, dass es eben nicht ums funktionieren geht und dass man andere nicht in die Spur bringen muss, wenn sie sich dem Reich Gottes zuwenden und das an erster Stelle haben.
Marta wollte in sehr autoritärer Weise Maria in ihr Joch spannen.
Marta wollte in sehr autoritärer Weise Maria in ihr Joch spannen.
NicetomeetFEM Heute, 11:31
Ich kann mich in Marta nicht hineindenken.
Es kommt nicht vor, daß ich jemanden einspanne, oder das überhaupt will. Wenn, dann zahle ich dafür.
Ihr seid also der Typ, der gerne einspannt. Ok.
Wie kann man das gedanklich in " Warten " in Verbindung bringen ?
Komm nicht drauuf.
Es kommt nicht vor, daß ich jemanden einspanne, oder das überhaupt will. Wenn, dann zahle ich dafür.
Ihr seid also der Typ, der gerne einspannt. Ok.
Wie kann man das gedanklich in " Warten " in Verbindung bringen ?
Komm nicht drauuf.
KatinkaStern Heute, 11:39
Natürlich dürfen wir auch unsere natürlichen Gaben und Talente nutzen, um anderen zu dienen, @Malen.
Sehe ich auch so.
Ich rede auch gar nicht gegen das Dienen an sich.
ZB. hab ich wirklich das große Vorrecht genau da arbeiten zu dürfen wo der Herr Jesus mich haben möchte. Er hat das geführt und ich staune immer wieder.
Und ja, meine natürlichen Begabungen sind da ein großer Nutzen bei diesem Dienst.
Und es macht mir auch viel Freude.
Das ist alles gut so und wünsche ich jedem!
Was du 10:58 schreibst finde ich sehr hilfreich um ein bisschen näher an den Kern des rechten Dienens zu kommen. 😉
Die Fremd- und Eigenmotivation spielen durchaus eine entscheidende Rolle, ob wir mit unserem Tun dem Herrn Jesus dienen oder aus anderen Gründen einen Dienst tun.
Dieser Blog soll ja zum Nachdenken anregen.
Sehe ich auch so.
Ich rede auch gar nicht gegen das Dienen an sich.
ZB. hab ich wirklich das große Vorrecht genau da arbeiten zu dürfen wo der Herr Jesus mich haben möchte. Er hat das geführt und ich staune immer wieder.
Und ja, meine natürlichen Begabungen sind da ein großer Nutzen bei diesem Dienst.
Und es macht mir auch viel Freude.
Das ist alles gut so und wünsche ich jedem!
Was du 10:58 schreibst finde ich sehr hilfreich um ein bisschen näher an den Kern des rechten Dienens zu kommen. 😉
Die Fremd- und Eigenmotivation spielen durchaus eine entscheidende Rolle, ob wir mit unserem Tun dem Herrn Jesus dienen oder aus anderen Gründen einen Dienst tun.
Dieser Blog soll ja zum Nachdenken anregen.
KatinkaStern Heute, 11:43
11:31 @Nice du verdrehst hier etwas. Lies doch die Bibelstelle noch mal.
Malens Erklärung zu Jesu Handeln war korrekt.
Was du allerdings jetzt aus dem "Martatypus" machen willst passt nicht und lenkt vom Thema ab. Lass das bitte.
Malens Erklärung zu Jesu Handeln war korrekt.
Was du allerdings jetzt aus dem "Martatypus" machen willst passt nicht und lenkt vom Thema ab. Lass das bitte.

Jetzt
Prediger 9,10 Alles, was deine Hand zu tun findet, das tue in deiner Kraft!
- Freilich, das mache ich jeden Tag, wenn ich auf Arbeit gehe, die Bude putze, Essen koche... (Alltag eben)
Oder auch:
1. Korinther 15,58 Daher, meine geliebten Brüder, seid fest, unerschütterlich, allezeit überreich in dem Werk des Herrn, da ihr wisst, dass eure Mühe im Herrn nicht vergeblich ist!
-Achtung da steht IN DEM WERK DES HERRN, nicht such dir selbst eines oder lass dich von anderen verpflichten.
Was soll ich also tun? Warten oder Schaffen?
Oder halt irgendwie versuchen etwas für den Herrn zu tun... bis ER vielleicht doch kommt und mich in die Berufung führt, die ER eigentlich für mich vorbereitet hat. (Na wenigstens war mir inzwischen nicht langweilig... 🙄 Ironie off)
Warten ist nicht immer einfach. Aber Warten hat was mit Vertrauen zu tun.
Man, die Bibel ist voller Personen in der "Warteschleife."
-Abraham der auf den verheißen Sohn wartet.
-Joseph der im Gefängnis wartet.
-Mose der ins gelobte Land einziehen will wartet.
-David der schon längst zum König gesalbt ist wartet
-Die Propheten müssen immer wieder warten.
-Johannes der Täufer wartet.
-Jesus, Gott selbst, lebt ein unscheinbares Leben und wartet.
-Paulus in Tarsis wartet.
Um nur mal ein paar der bekanntesten Wartenden aufzuzählen.
Ich behaupte - Warten auf den Herrn ist ein göttliches Prinzip. Denn dieses Warten formt uns. Es führt uns durch Höhen und Tiefen und stärkt unser Vertrauen in IHN. Es ist eine Zeit der Schule Gottes, um uns zuzurüsten, mit dem auszustatten was wir für den Dienst brauchen, den ER für uns geplant hat.
Johannes 15,5 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht, denn getrennt von mir KÖNNT IHR NICHTS TUN.
Epheser 2,10 Denn wir sind sein Gebilde, in Christus Jesus geschaffen zu guten Werken, DIE GOTT VORHER BEREITET HAT, DAMIT WIR IN IHNEN WANDELN SOLLEN.
Also ganz ehrlich, ich warte lieber. Verbringe meine Zeit mit IHM und freu mich über jede (noch so kleine) Gelegenheit, in der ER durch mich wirkt.
Denn schon im Jesaja 26 wird gesungen Vers 8 Selbst auf dem Pfad deiner Gerichte, HERR, HABEN WIR AUF DICH GEWARTET. Nach deinem Namen und nach deinem Lobpreis ⟨ging⟩ das Verlangen der Seele...
...12 HERR, du wirst uns Frieden geben, DENN DU HAST JA ALLE UNSERE WERKE FÜR UNS VOLLBRACHT.
Ja, getrennt von IHM können wir nichts tun. Deswegen sollten wir das auch tunlichst lassen. 😉
Hast du Erfahrungen im Warten auf den Herrn, die du gern mit uns teilen möchtest?
Oder vielleicht hast du dich auch dazu hinreißen lassen Jobs (Dienste) auf dich zu nehmen, die nichts mit dem zu tun haben was es eigentlich bedeutet "in den Werken wandeln, die ER für dich zuvor bereitet hat...?
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