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Einige Antworten zum Jakobusbrief

Einige Antworten zum Jakobusbrief
Jakobus 1
1Jakobus, ein Knecht Gottes und des HERRN Jesu Christi, den zwölf Geschlechtern, die da sind hin und her, Freude zuvor!

Das Neue Testament enthält DANN keine Widersprüche, wenn man erkannt hat, daß es zwei Evangelien enthält, eines von den 12 Aposteln an die Juden (heute außer Kraft) und eines vom Apostel Paulus an uns Heiden (seit 2000 Jahren in Kraft).
Evangelium an die Juden: Apg 2,38 (Glaube und Werke)
Evangelium an uns Heiden: 1.Kor 15,1-4 (Glaube allein)
Sünden täglich bekennen: 1.Joh 1,9 (Glaube und Werke)
Sünden durch Jesus alle bereits vergeben: Kol 2,13 (Glaube)
Ich muß ständig Menschen ihre Verfehlungen vergeben, damit Gott mir meine Verfehlungen vergibt: Matth 6,14-15 (Glaube und Werke)
Gott hat mir bereits durch Jesus alle Verfehlungen vergeben: Eph 4,32 (Glaube)
Die 12 Apostel verstanden, daß Paulus ein anderes Evangelium predigte, deshalb ignorierten sie Jesu Missionsbefehl in Matthäus 28,19-20, sie gingen NICHT in alle Welt, tauften NICHT auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrten NICHT alle Welt, was Jesus ihnen gelehrt hatte, also das Gesetz des Mose.
Als Paulus nach Jerusalem zog und das erste Mal die Apostel traf (er hatte ja sein neues Evangelium direkt von Christus aus dem Himmel bekommen), schrieb er in Galater 2,7-9:
„7 sondern im Gegenteil, als sie sahen, daß das Evangelium der Unbeschneidung MIR anvertraut war, gleichwie das Evangelium der Beschneidung DEM PETRUS — 8 denn der, welcher in Petrus kräftig wirkte zum Aposteldienst unter der Beschneidung, der wirkte auch in mir kräftig für die Heiden —, 9 und als sie die GNADE erkannten, die MIR GEGEBEN IST, reichten Jakobus und Kephas [das ist Petrus] und Johannes, die als Säulen gelten, mir und Barnabas die Hand der Gemeinschaft, damit wir unter den Heiden, sie aber unter der Beschneidung wirkten.“
Die Rechte Teilung des Gotteswortes (geboten in 2.Tim 2,15) hat nichts mit uns Deutschen zu tun. Gerade in Deutschland findet man die Wenigsten, die Gnade verstanden haben und auf Paulus’ Warnung vor dem Wiedereinzug des Gesetzes und vor Judaisieren warnen würden. Man ist einfach völlig judaisiert, weil man Gesetz und Gnade vermischt.
Gott ist logisch und sein Wort ist logisch. Gott gab uns nicht den Befehl sein Wort zu studieren und recht zu teilen, damit wir „gute Gefühle“ bekommen, wie die Charismatiker. Sondern er will, daß wir es richtig verstehen. Gerade Männern gab er Verstand dafür, um die eigene Familie und den Leib Christi zu lehren.
Wenn Gottes Wort „nicht so wichtig ist“, dann können wir ja auch die modernen Bibelversionen benutzen, die hunderte Verse löschen, oder wir nehmen den Koran oder das Buch Mormon, auch dort kommt Jesus Christus vor.
Warum die meisten Kirchen geistlich tot sind und in Ritualen und Streit verharren, es keinerlei geistliches Wachstum gibt, liegt einfach an zwei Gründen: Man baut sich von Satan genehmigte und unter seiner Kontrolle stehende Sondergebäude, und man lehrt keine Gnade, so daß dann jeder Bruder in der Versammlung sein eigenes Evangelium pflegt, weil ständig Gnade und Gesetz vermischt werden, obwohl sie sich doch nicht mischen lassen. Daher kommen dann die 40.000 christlichen Denominationen in aller Welt.
Den Zehnten zu geben hat nichts mit Christen zu tun. Wassertaufe ebensowenig. Und auch die ganzen Gleichnisse in Matthäus bis Johannes. Und dennoch wird versucht, ständig diese falschen Lehren in die Menschen einzuhämmern, die am Ende zehnmal schlimmer verwirrt werden, als hätte man ihnen nur einmal das freimachende Evangelium der Gnade erklärt: 1. Kor 15,1-4.
Gott ist kein Gott der Unordnung, wie 1. Kor 14,33 schreibt. Und es ist auch kein wegzuwischender „Spaß“, wenn Paulus zweimal vor denen warnt, die sein Evangelium mit dem jüdischen Evangelium der 12 Apostel vermischen suchen. Er nennt sie beide Male verflucht. Ganz einfach, weil sie den einzigen Rettungsweg der Gnade verhüllen und verschließen.
R.K.

Kommentare

 
Taxus 12.10.2026 20:22
Hallo, liebe Adventisten, liebe Messianische Juden, liebe Hebrew-Roots-Bewegten!
Wenn Du den Sabbat hältst, dann bist Du verpflichtet, alle 613 Mosaischen Gesetze zu halten. Du kannst Dir nicht heraussuchen, was Dir gefällt.
Du hast Dich entschlossen, durch das Halten des jüdischen Gesetzes gerecht zu werden und hast das Gnadengeschenk von Gott ausgeschlagen. Also mußt Du nun wie ein Jude vor 2000 Jahren leben, Dich beschneiden lassen, Tempelsteuern zahlen, Tieropfer im Tempel zu Jerusalem bringen, unreine Lebensmittel meiden, alle jüdischen Feste feiern, keinen Kontakt zu Heiden haben und so weiter, und so weiter.
Bedenke: Der einzige Mensch, der jemals alle Mosaischen Gesetze gehalten hat, war Jesus Christus. Denn er ist der Sohn Gottes.
Wenn Du aber durch das Evangelium der Gnade gerettet bist, wozu hältst Du den jüdischen Sabbat? Er bringt Dir keinerlei zusätzliche Gunst bei Gott ein. Du zeigst Gott damit nur, daß Du dem Werk Jesu Christi am Kreuz nicht völlig vertraust.
Galater 5,4: „Ihr seid losgetrennt von Christus, die ihr durchs Gesetz gerecht werden wollt; ihr seid aus der Gnade gefallen!“
Jakobus 2,10: „Denn wer das ganze Gesetz hält, sich aber in einem verfehlt, der ist in allem schuldig geworden.“
(P.S. Das betrifft übrigens auch alle, die sonntags den jüdischen Zehnten geben!)
R.K.
 
Taxus 12.10.2026 20:47
(Die zahllosen Denominationen.)
"Ja, Ihr habt alle unrecht!"
Der Glaube an das Evangelium der Gnade (1. Korinther 15,1-4) allein rettet: Christus starb am Kreuz für meine Sünden, war begraben und auferstand am dritten Tag. Das ist alles.
Wer das glaubt, hat ewiges Leben. Nichts weiter ist zu tun. Man kann der Rettungstat Christi am Kreuz nichts hinzufügen.
Denominationen fügen jedoch hinzu: den Zehnten geben, sonntags ein spezielles Gebäude zu besuchen, sich wassertaufen zu lassen, nicht mehr zu sündigen usw.
Sie benutzen gerne Verse aus dem jüdischen Evangelium des Reiches, um Menschen ein schlechtes Gewissen zu machen und sie zu Werken zu zwingen, die Christus durch Gnade Geretteten niemals vorschreibt.
So den jüdischen Jakobus-Brief 2,26: "Denn gleichwie der Leib ohne Geist tot ist, also ist auch der Glaube ohne die Werke tot."
Doch im Evangelium der Gnade an uns Heiden gilt: "Errettung durch Gottes Gnade allein, aus Glauben allein."
R.K.
 
Taxus 12.10.2026 20:52
Dazu:

 
JesusComesBackSoon 12.10.2026 21:45
@Taxus: Das Neue Testament enthält DANN keine Widersprüche, wenn man erkannt hat, daß es zwei Evangelien enthält, eines von den 12 Aposteln an die Juden (heute außer Kraft) und eines vom Apostel Paulus an uns Heiden (seit 2000 Jahren in Kraft).
Evangelium an die Juden: Apg 2,38 (Glaube und Werke)
Evangelium an uns Heiden: 1.Kor 15,1-4 (Glaube allein)

Es gibt nur ein Evangelium, das Evangelium Christi, dass sich sowohl an Juden als auch Heiden richtet. Das Problem, das viele habe ist, dass sie nicht verstehen, dass Glaube und Werke untrennbar miteinander verbunden sind. Echten, lebendigen Glauben ohne Werke gibt es gar nicht, denn der Glaube enthält die Werke.

Nicht umsonst steht geschrieben:

Denn in Christo Jesu gilt weder Beschneidung noch unbeschnitten sein etwas, sondern der Glaube, der durch die Liebe tätig ist. [GAL. 5,6]
Die Beschneidung ist nichts, und die Unbeschnittenheit ist nichts, sondern: Gottes Gebote halten.“ [1. KOR. 7,19]
 
Taxus 12.10.2026 21:56
1. Korinther 14:37 (DELUT)
So sich jemand läßt dünken, er sei ein Prophet oder geistlich, der erkenne, was ich euch schreibe; denn es sind des HERRN Gebote.

Die Gebote des  Paulus an die Gemeinden beziehen sich auf Gottes Gebote, nicht das 
Gesetz des Mose
 
Taxus 12.10.2026 21:58
1.Korinther 9:
20Den Juden bin ich geworden wie ein Jude, auf daß ich die Juden gewinne. Denen, die unter dem Gesetz sind, bin ich geworden wie unter dem Gesetz, auf daß ich die, so unter dem Gesetz sind, gewinne. 21Denen, die ohne Gesetz sind, bin ich wie ohne Gesetz geworden (so ich doch nicht ohne Gesetz bin vor Gott, sondern bin im Gesetz Christi), auf daß ich die, so ohne Gesetz sind, gewinne. 22Den Schwachen bin ich geworden wie ein Schwacher, auf daß ich die Schwachen gewinne. Ich bin jedermann allerlei geworden, auf daß ich allenthalben ja etliche selig mache. 23Solches aber tue ich um des Evangeliums willen, auf daß ich sein teilhaftig werde
 
Taxus 12.10.2026 22:02
Römer 4
1Was sagen wir denn von unserm Vater Abraham, daß er gefunden habe nach dem Fleisch? 2Das sagen wir: Ist Abraham durch die Werke gerecht, so hat er wohl Ruhm, aber nicht vor Gott. 3Was sagt denn die Schrift? "Abraham hat Gott geglaubt, und das ist ihm zur Gerechtigkeit gerechnet." 4Dem aber, der mit Werken umgeht, wird der Lohn nicht aus Gnade zugerechnet, sondern aus Pflicht. 5Dem aber, der nicht mit Werken umgeht, glaubt aber an den, der die Gottlosen gerecht macht, dem wird sein Glaube gerechnet zur Gerechtigkeit.
 
JesusComesBackSoon 12.10.2026 22:07
Deine vorstehenden 3 Kommentare widerlegen das nicht, was ich zuvor darlegte. Vom Gesetz des Mose habe ich auch nicht geschrieben.
 
Taxus 12.10.2026 22:09
Sondern?
 
JesusComesBackSoon 12.10.2026 22:15
Die Beschneidung ist nichts, und die Unbeschnittenheit ist nichts, sondern: Gottes Gebote halten.“ [1. KOR. 7,19]
 
Taxus 12.10.2026 22:18
1. Korinther 14:37 (DELUT)
So sich jemand läßt dünken, er sei ein Prophet oder geistlich, der erkenne, was ich euch schreibe; denn es sind des HERRN Gebote.

Das ist das Gleiche oder unterscheiden sich des Herrn Gebote von Gottes Geboten?
 
Taxus 12.10.2026 22:20
1. Korinther 1
1Paulus, berufen zum Apostel Jesu Christi durch den Willen Gottes,
 
JesusComesBackSoon 12.10.2026 22:28
@Taxus ... unterscheiden sich des Herrn Gebote von Gottes Geboten?

Nein.
 
Taxus 12.10.2026 22:32
Also zählen die Gebote des Paulus.

Wenn also Paulus, der Heidenapostel das Eine an die Heiden, also uns schreibt, der Apostel Jakobus, ein Apostel Israels, an die zwölf Stämme in der Zerstreuung etwas anderes, welches von beiden meint uns und zählt damit für uns?
 
Ben78 12.10.2026 22:53
(Zitat) "dass Glaube und Werke untrennbar miteinander verbunden sind"

Jedoch versteht der größte Teil der Christen (über 99%) es nicht auf Sabbatarierweise, sondern auf Jesuweise

➡️ Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun (Joh 14,12)

Jesus meint damit nicht, "Halte den Sabbat", sondern:

️➡️ Denke nun daran, wovon du gefallen bist, und tue Buße und tue die ersten Werke! (Offb 2,5)

➡️ Da sprachen sie zu ihm: Was sollen wir tun, damit wir die Werke Gottes wirken? Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Dies ist das Werk Gottes, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat.

➡️ Und dies ist sein Gebot: dass wir an den Namen seines Sohnes Jesus Christus glauben und einander lieben, wie er es uns als Gebot gegeben hat. (1Joh 3,23)

➡️ Es sprachen nun seine Brüder zu ihm: Zieh von hier fort und geh nach Judäa, dass auch deine Jünger deine Werke sehen, die du tust! (Joh 7,3)

➡️ Jesus antwortete ihnen: Ich habe es euch gesagt, und ihr glaubt nicht. Die Werke, die ich in dem Namen meines Vaters tue, diese zeugen von mir; (Joh 10,25)

Wo steht da etwas von Sabbat? Nirgends.

Selbst denen, die den Sabbat hielten, sagte Jesus:

➡️ ️ Ihr tut die Werke eures Vaters (des Satans). Sie sprachen nun zu ihm: Wir sind nicht durch Hurerei geboren; wir haben einen Vater, Gott. Jesus antwortete: Wenn Gott euer Vater wäre, so würdet ihr mich lieben (Joh 8,41)

Das ist der große Irrtum, dass damit Sabbat oder die 10 Gebote gemeint wären. Mehr daneben liegen kann man nicht. Denn..

➡️ sondern verkündigte denen in Damaskus zuerst und in Jerusalem und in der ganzen Landschaft von Judäa und den Nationen, Buße zu tun und sich zu Gott zu bekehren, indem sie der Buße würdige Werke vollbrächten. (Apg 26,20)

Etwa Sabbat? Nein.

➡️ Dem aber, der Werke tut, wird der Lohn nicht angerechnet nach Gnade, sondern nach Schuldigkeit. (Röm 4,4)

➡️ Dem dagegen, der nicht Werke tut, sondern an den glaubt, der den Gottlosen rechtfertigt, wird sein Glaube zur Gerechtigkeit gerechnet (Röm 4,5)
 
Taxus 12.10.2026 23:05
Epheser 2:10 (DELUT)
Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christo Jesu zu guten Werken, zu welchen Gott uns zuvor bereitet hat, daß wir darin wandeln sollen.

Es gibt ohne Zweifel auch im Evangelium der Gnade, welches allein Paulus gegeben war, gute Werke, jedoch sind sie weder Voraussetzung zur Errettung wie bei Jakobus, dem Apostel Israels
10Denn so jemand das ganze Gesetz hält und sündigt an einem, der ist's ganz schuldig. 11Denn der da gesagt hat: "Du sollst nicht ehebrechen," der hat auch gesagt: "Du sollst nicht töten." So du nun nicht ehebrichst, tötest aber, bist du ein Übertreter des Gesetzes. 12Also redet und also tut, als die da sollen durchs Gesetz der Freiheit gerichtet werden. 13Es wird aber ein unbarmherziges Gericht über den ergehen, der nicht Barmherzigkeit getan hat; und die Barmherzigkeit rühmt sich wider das Gericht. 14Was hilfst, liebe Brüder, so jemand sagt, er habe den Glauben, und hat doch die Werke nicht? Kann auch der Glaube ihn selig machen? 15So aber ein Bruder oder eine Schwester bloß wäre und Mangel hätte der täglichen Nahrung, 16und jemand unter euch spräche zu ihnen: Gott berate euch, wärmet euch und sättiget euch! ihr gäbet ihnen aber nicht, was des Leibes Notdurft ist: was hülfe ihnen das? 17Also auch der Glaube, wenn er nicht Werke hat, ist er tot an ihm selber. 18Aber es möchte jemand sagen: Du hast den Glauben, und ich habe die Werke; zeige mir deinen Glauben ohne die Werke, so will ich dir meinen Glauben zeigen aus meinen Werken. 19Du glaubst, daß ein einiger Gott ist? Du tust wohl daran; die Teufel glauben's auch und zittern. 20Willst du aber erkennen, du eitler Mensch, daß der Glaube ohne Werke tot sei? 21Ist nicht Abraham, unser Vater, durch die Werke gerecht geworden, da er seinen Sohn Isaak auf dem Altar opferte? 22Da siehst du, daß der Glaube mitgewirkt hat an seinen Werken, und durch die Werke ist der Glaube vollkommen geworden; 23und ist die Schrift erfüllt, die da spricht: "Abraham hat Gott geglaubt, und das ist ihm zur Gerechtigkeit gerechnet," und er ward ein Freund Gottes geheißen. 24So sehet ihr nun, daß der Mensch durch die Werke gerecht wird, nicht durch den Glauben allein. Israels:
Jakobus 2:
10Denn so jemand das ganze Gesetz hält und sündigt an einem, der ist's ganz schuldig. 11Denn der da gesagt hat: "Du sollst nicht ehebrechen," der hat auch gesagt: "Du sollst nicht töten." So du nun nicht ehebrichst, tötest aber, bist du ein Übertreter des Gesetzes. 12Also redet und also tut, als die da sollen durchs Gesetz der Freiheit gerichtet werden. 13Es wird aber ein unbarmherziges Gericht über den ergehen, der nicht Barmherzigkeit getan hat; und die Barmherzigkeit rühmt sich wider das Gericht. 14Was hilfst, liebe Brüder, so jemand sagt, er habe den Glauben, und hat doch die Werke nicht? Kann auch der Glaube ihn selig machen? 15So aber ein Bruder oder eine Schwester bloß wäre und Mangel hätte der täglichen Nahrung, 16und jemand unter euch spräche zu ihnen: Gott berate euch, wärmet euch und sättiget euch! ihr gäbet ihnen aber nicht, was des Leibes Notdurft ist: was hülfe ihnen das? 17Also auch der Glaube, wenn er nicht Werke hat, ist er tot an ihm selber. 18Aber es möchte jemand sagen: Du hast den Glauben, und ich habe die Werke; zeige mir deinen Glauben ohne die Werke, so will ich dir meinen Glauben zeigen aus meinen Werken. 19Du glaubst, daß ein einiger Gott ist? Du tust wohl daran; die Teufel glauben's auch und zittern. 20Willst du aber erkennen, du eitler Mensch, daß der Glaube ohne Werke tot sei? 21Ist nicht Abraham, unser Vater, durch die Werke gerecht geworden, da er seinen Sohn Isaak auf dem Altar opferte? 22Da siehst du, daß der Glaube mitgewirkt hat an seinen Werken, und durch die Werke ist der Glaube vollkommen geworden; 23und ist die Schrift erfüllt, die da spricht: "Abraham hat Gott geglaubt, und das ist ihm zur Gerechtigkeit gerechnet," und er ward ein Freund Gottes geheißen. 24So sehet ihr nun, daß der Mensch durch die Werke gerecht wird, nicht durch den Glauben allein.
 
JesusComesBackSoon 12.10.2026 23:09
Selbst denen, die den Sabbat hielten, sagte Jesus:

➡️ ️ Ihr tut die Werke eures Vaters (des Satans). Sie sprachen nun zu ihm: Wir sind nicht durch Hurerei geboren; wir haben einen Vater, Gott. Jesus antwortete: Wenn Gott euer Vater wäre, so würdet ihr mich lieben (Joh 8,41)

Das ist der große Irrtum, dass damit Sabbat oder die 10 Gebote gemeint wären. Mehr daneben liegen kann man nicht. Denn..

Nun, das widerspricht dem nicht, dass der Sabbat gehalten werden sollte. Wo doch CHRISTUS Selber sagte: 
Der Sabbat ist um des Menschen willen gemacht ... [MARK. 2,27]
Und Johannes schreibt:
Denn das ist die Liebe zu Gott, daß wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer. [1. JOH. 5,3]
 
Taxus 12.10.2026 23:20
Matthäus 23
1Da redete Jesus zu dem Volk und zu seinen Jüngern 2und sprach: Auf Mose's Stuhl sitzen die Schriftgelehrten und Pharisäer. 3Alles nun, was sie euch sagen, daß ihr halten sollt, das haltet und tut's; aber nach ihren Werken sollt ihr nicht tun: sie sagen's wohl, und tun's nicht.

Also gilt das für uns auch? Es sind Worte des Herrn.
 
Taxus 12.10.2026 23:23
Markus 16: 
17Die Zeichen aber, die da folgen werden denen, die da glauben, sind die: in meinem Namen werden sie Teufel austreiben, mit neuen Zungen reden. 18Schlangen vertreiben; und so sie etwas Tödliches trinken, wird's ihnen nicht schaden; auf die Kranken werden sie die Hände legen, so wird es besser mit ihnen werden. 

Worte des Herrn, Hand hoch, wer die Zeichen des Glaubens hat
 
Ben78 12.10.2026 23:26
jüdische Christen hielten den Sabbat natürlich weiter ihrer Gewohnheit nach.

➡️ und er ging nach seiner Gewohnheit am Sabbattag in die Synagoge und stand auf, um vorzulesen. (Lk 4,16)

➡️ kamen sie nach Thessalonich, wo eine Synagoge der Juden war. Nach seiner Gewohnheit aber ging Paulus zu ihnen hinein (Apg 17,2)
 
Taxus 12.10.2026 23:27
Matthäus 19:21 (DELUT)
Jesus sprach zu ihm: Willst du vollkommen sein, so gehe hin, verkaufe, was du hast, und gib's den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm und folge mir nach!

Und weitere Worte des Herrn, wieder Hand hoch
 
Taxus 12.10.2026 23:32
Den Sabbath zu halten an und für sich ist auch nicht das Problem, man kann auch das ganze Gesetz halten, ist ja nicht verboten.
Erklärt man jedoch irgendetwas davon für heilsnotwendig oder für notwendige Zeichen für die Errettung einer Person, hat man ein anderes Evangelium, das Problem dabei:

Paulus, der Apostel Gottes für die Heiden:

Aber so auch wir oder ein Engel vom Himmel euch würde Evangelium predigen anders, denn das wir euch gepredigt haben, der sei verflucht! 9Wie wir jetzt gesagt haben, so sagen wir abermals: So jemand euch Evangelium predigt anders, denn das ihr empfangen habt, der sei verflucht!
 
Ben78 12.10.2026 23:51
(Zitat) "Denn das ist die Liebe zu Gott, daß wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer. [1. JOH. 5,3]"

➡️ Daran merken wir, dass wir ihn erkannt haben, wenn wir seine Gebote halten. (1Joh2,5)

Sabbatarier verstehen unter den Geboten den Sabbat. Sie glauben, Gott erkannt zu haben, wenn sie wie "christliche Pharisäer" leben. Doch über 99% der restlichen nicht-Sabbatarier-Christen behaupten von sich auch, den Herrn Jesus erkannt zu haben.

Wie ist das möglich?

Damit ist also nicht der Sabbat gemeint. Denn die Juden hatten ihn nicht erkannt, obwohl gerade sie den Sabbat hielten. Sie haben ihn bis heute nicht erkannt trotz Sabbat.

Also muss unter Jesu Geboten etwas anderes gemeint sein.

Denn auch Paulus schreibt von sich, dass er nach der Gerechtigkeit, die das Gesetz fordert, untadelig gewesen ist. (Phil 3,6)

Jesus aber sagte:

➡️ Wenn ihr mich liebt, so werdet ihr meine Gebote halten (Joh 14,15)

Hatte Paulus bis zu seiner Bekehrung Jesus Gebote gehalten? → NEIN! Er tat sogar das Gegenteil von Jesu Geboten.

Also meinte Jesus etwas völlig anderes als Paulus bis zu seiner Bekehrung darunter verstand.

Wenige Verse später sagt Jesus nämlich:

➡️ Wer meine Gebote hat und hält sie, der ist’s, der mich liebt. Wer mich aber liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren. (Joh 14,21)

Wenn Jesus sich einem Sabbatarier nun also nicht offenbart hat, kann man dann nicht zurecht sagen, dass sie etwas anderes unter Jesu Geboten verstehen müssen als Jesus selbst?

Schauen wir nochmal, was Jesu Gebote waren:
 
Ben78 12.10.2026 23:52
Jesu Gebote sind:
- Mt4,17 - Buße tun (par. Mk1,15)
- Mt4,19 - Nachfolgen, Menschenfischer werden
- Mt5,12 - Fröhlich sein in Verfolgung
- Mt5,16 - Das Licht leuchten lassen
- Mt5,23 - Erst versöhnen, dann opfern
- Mt5,25 - Sich mit dem Gegner einigen
- Mt5,28 - Begehren im Herzen; das Auge ausreißen
- Mt5,32 - Ehescheidung (par. Mt19,9; Mk10,11; Lk16,18)
- Mt5,34 - Nicht schwören; Ja ist Ja
- Mt5,39 - Die andere Wange; geben, leihen (par. Lk6,29)
- Mt5,44 - Feindesliebe (par. Lk 6,27)
- Mt5,48 - Vollkommen sein wie der Vater
- Mt6,1 - Almosen im Verborgenen
- Mt6,6 - Im Verborgenen beten, nicht plappern
- Mt6,9 - Das Vaterunser (par. Lk11,2)
- Mt6,14 - Vergeben (par. Mk11,25)
- Mt6,17 - Fasten im Verborgenen
- Mt6,19 - Schätze im Himmel sammeln
- Mt6,25 - Nicht sorgen (par. Lk12,22)
- Mt6,33 - Zuerst nach dem Reich Gottes trachten
- Mt7,1 - Nicht richten (par. Lk6,37)
- Mt7,5 - Erst den Balken aus dem eigenen Auge
- Mt7,6 - Perlen nicht vor die Säue
- Mt7,7 - Bitten, suchen, anklopfen (par. Lk11,9)
- Mt7,12 - Goldene Regel (par. Lk6,31)
- Mt7,13 - Durch die enge Pforte (par. Lk13,24)
- Mt7,15 - Vor falschen Propheten hüten
- Mt8,22 - Die Toten ihre Toten begraben lassen (par. Lk9,60)
- Mt9,13 - Barmherzigkeit statt Opfer lernen
- Mt9,38 - Um Arbeiter für die Ernte bitten (par. Lk10,2)
- Mt10,7 - Predigen, heilen, umsonst geben
- Mt10,16 - Klug wie Schlangen, ohne Falsch wie Tauben
- Mt10,28 - Gott fürchten, nicht Menschen
- Mt10,38 - Das Kreuz auf sich nehmen
- Mt11,28 - Zu ihm kommen, Ruhe finden
- Mt13,9 - Wer Ohren hat, der höre
- Mt16,6 - Vor dem Sauerteig der Pharisäer hüten (par. Lk12,1)
- Mt16,24 - Sich selbst verleugnen, nachfolgen (par. Mk ,34; Lk9,23)
- Mt18,3 - Umkehren, werden wie die Kinder
- Mt18,10 - Die Kleinen nicht verachten
- Mt18,15 - Den sündigenden Bruder unter vier Augen ansprechen (par. Lk17,3)
- Mt18,21 - Siebzigmal siebenmal vergeben
- Mt19,6 - Nicht scheiden, was Gott verbunden hat (par. Mk 0,9)
- Mt19,14 - Die Kinder zu ihm kommen lassen (par. Mk10,14; Lk18,16)
- Mt19,17 - 'Halte die Gebote' – Aufzählung ohne Sabbat (par. Mk10,19; Lk18,20)
- Mt19,21 - Verkaufen, den Armen geben, nachfolgen
- Mt20,26 - Wer groß sein will, sei Diener (par. Mk10,43)
- Mt22,21 - Dem Kaiser, was des Kaisers ist
- Mt22,37 - Das Doppelgebot der Liebe (par. Mk12,29; Lk10,27)
- Mt23,2 - Tun, was die Schriftgelehrten lehren, nicht was sie tun
- Mt23,8 - Sich nicht Rabbi, Vater, Lehrer nennen lassen
- Mt23,23 - Recht, Barmherzigkeit, Glaube als das Wichtigste
- Mt24,4 - Sich nicht verführen lassen
- Mt24,20 - Beten, dass die Flucht nicht am Sabbat geschieht
- Mt24,42 - Wachen und bereit sein (par. Mk13,33; Lk12,40)
- Mt26,26 - Abendmahl, nehmen, essen, trinken
- Mt26,41 - Wachen und beten
- Mt26,52 - Das Schwert wegstecken
- Mk1,15 - Buße tun und an das Evangelium glauben
- Mk2,27 - Der Sabbat ist für den Menschen da; der Menschensohn ist Herr des Sabbats
- Mk4,24 - Darauf achten, was man hört
- Mk5,36 - Nicht fürchten, nur glauben
- Mk9,35 - Der Erste sei der Letzte und Diener aller
- Mk9,50 - Salz haben, Frieden halten
- Mk11,22 - Glauben an Gott haben
- Mk13,37 - Allen gesagt, Wacht!
- Mk16,15 - In alle Welt gehen (späterer Markusschluss)
- Lk6,35 - Feinde lieben, leihen ohne Gegenleistung, barmherzig sein
- Lk6,37 - Nicht verurteilen, vergeben, geben
- Lk9,60 - Hingehen und das Reich Gottes verkündigen
- Lk10,5 - Frieden über das Haus sprechen
- Lk10,20 - Freuen, dass die Namen im Himmel stehen
- Lk10,28 - 'Tu das, so wirst du leben'
- Lk10,37 - Hingehen und ebenso handeln (barmherziger Samariter)
- Lk11,28 - Selig, die Gottes Wort hören und bewahren
- Lk11,41 - Almosen geben
- Lk12,15 - Vor Habgier hüten
- Lk12,33 - Besitz verkaufen, Almosen geben
- Lk12,35 - Gürtel umgürtet, Lampen brennend
- Lk14,10 - Den untersten Platz wählen
- Lk14,13 - Arme und Kranke einladen
- Lk14,33 - Allem absagen, um Jünger zu sein
- Lk16,9 - Freunde mit dem ungerechten Mammon machen
- Lk17,3 - Zurechtweisen und vergeben
- Lk17,10 - 'Wir sind unnütze Knechte'
- Lk17,32 - An Lots Frau denken
- Lk21,34 - Herzen nicht beschweren, allezeit wachen und beten
- Lk22,19 - 'Das tut zu meinem Gedächtnis'
- Lk22,26 - Der Größte sei wie ein Diener
- Lk24,47 - Buße und Vergebung predigen; in Jerusalem auf die Kraft warten
- Joh2,16 - Das Haus des Vaters nicht zum Kaufhaus machen
- Joh3,7 - Von neuem geboren werden
- Joh4,35 - Die Felder sind reif zur Ernte
- Joh5,8 - Bett tragen am Sabbat auf Jesu Befehl
- Joh5,14 - Nicht mehr sündigen
- Joh5,17 - 'Mein Vater wirkt bis jetzt, und ich wirke auch' (Sabbatstreit)
- Joh5,39 - Die Schriften zeugen von ihm
- Joh6,27 - Für bleibende Speise wirken; Gottes Werk ist Glauben
- Joh7,22 - Beschneidung am Sabbat; gerecht urteilen
- Joh7,37 - Wer Durst hat, komme zu ihm
- Joh8,11 - Gehen und nicht mehr sündigen
- Joh12,26 - Wer ihm dienen will, folge ihm nach
- Joh12,35 - Im Licht wandeln, an das Licht glauben
- Joh13,14 - Einander die Füße waschen, seinem Beispiel folgen
- Joh14,1 - Nicht erschrecken, an Gott und an ihn glauben
- Joh15,4 - In ihm bleiben
- Joh15,9 - In seiner Liebe bleiben
- Joh16,24 - In seinem Namen bitten
- Joh16,33 - Getrost sein, er hat die Welt überwunden
- Joh20,21 - Gesandt wie er; den Heiligen Geist empfangen
- Joh20,27 - Nicht ungläubig, sondern gläubig sein
- Joh21,15 - Seine Lämmer und Schafe weiden
- Joh21,22 - 'Folge du mir nach!'
 
Ben78 12.10.2026 23:53
Von Sabbat steht da nichts, sondern:

- Mt28,19 - Jeden lehren, alles zu halten, was Jesus befohlen hat
- Mt7,24 - Wer seine Worte hört und tut, baut auf Fels (par. Lk 6,47-48)
- Lk6,46 - 'Herr, Herr' sagen, aber nicht tun, was er sagt
- Mt24,35 - Seine Worte vergehen nicht
- Joh8,31 - Bleiben in seinem Wort = rechte Jünger
- Joh8,51 - Wer sein Wort hält, sieht den Tod nicht
- Joh12,48 - Sein gesprochenes Wort richtet am letzten Tag
- Joh13,34 - Das neue Gebot, einander lieben
- Joh14,15 - Wer ihn liebt, hält seine Gebote
- Joh14,21 - Wer seine Gebote hat und hält, liebt ihn
- Joh14,23 - Sein Wort halten / seine Worte nicht halten
- Joh15,10 - Seine Gebote halten = in seiner Liebe bleiben
- Joh15,12 - 'Das ist mein Gebot', einander lieben
- Joh15,14 - Freunde sind, die tun, was er gebietet
- Joh15,17 - 'Das gebiete ich euch', einander lieben
 
Taxus 12.10.2026 23:56
Die weiter oben genannten Hand hoch Vorschläge sind ebenfalls Gebote des Herrn, was wird dann damit?
 
Ben78 13.10.2026 00:14
Ich meine die folgenden Worte rein sachlich anhand der Bibel gemessen und nicht als Angriff:

Das Problem bei Adventisten ist: Wenn über 99% der übrigen Christen ihnen widersprechen, sehen sie darin keinen Grund, sich selbst in Frage zu stellen, sondern das ist für sie der Beweis, dass sie die von Gott auserwählte endzeitliche Elite unter den Christen sein müssen. Denn die anderen über 99%, das ist für sie der Abfall.

Wie kürzlich jemand über mich log, dass ich anderen etwas abgesprochen hätte, und kurz darauf beinahe im selben Atemzug mich als diesen Abfall bezeichnete 🙄 

Sie beziehen sich auf Offenbarung 12,17:

➡️ Und der Drache ging hin, zu kämpfen gegen die Übrigen von ihrem Geschlecht, die Gottes Gebote halten und haben das Zeugnis Jesu.

Sie (die meisten) übersehen aber, dass sie gar nicht das Zeugnis Jesu haben. Sie bilden es sich aber ein ebenso wie die Zeugen Jehovas.

Denn wer Jesu Gebote hält, für den gilt

➡️ und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren. (Joh 14,21)

Das ist mit Zeugnis Jesu gemeint, wenn Jesus im Leben so eines Christen nicht nur jemand ist, von dem er bloß gehört oder gelesen hat - so wie bei vielen, vielleicht den meisten Adventisten.

Sie kennen nicht den Unterschied zwischen geistlich toter Religiosität und einer echten persönlichen Beziehung zum Herrn Jesus - wie man es ab der Apostelgeschichte lesen kann, wie sowas aussieht. Schlimmer noch: Sie glauben, ihre geistlich tote Religiosität wäre eine echte Beziehung zu Jesus.

Dabei unterschlagen sie all denjenigen Bibelstellen des NTs, die deutlich erklären, wie so eine echte Beziehung zu Jesus ausgesehen hat, oder wenn Jesus oder der Geist Gottes selbst spricht, selbst Aufträge erteilt, selbst seine Kinder lehrt, Wunder durch seine Kinder wirkt (ich bin kein Pfingstler oder Charismatiker)
 
Taxus 13.10.2026 00:22
Ich fühlte mich nicht angegriffen und unsere Meinung bzgl. der Adventisten ist sicherlich sehr deckungsgleich, ich wollte einfach darauf hinaus, daß es klare Aussagen des Herrn Jesus gibt, die sowieso keiner erfüllt und über die deshalb einfach hinweggegangen wird (die Aufzählung war noch lange nicht vollständig). 
Nun kann es schlicht und einfach nicht sein, daß der eine Teil gilt, weil als lieb, kuschlig und erfüllbar betrachtet, der Rest jedoch wird verschwiegen. 
Kurzum, es geht mir um die Richtigkeit bzw, Falschheit des größten Teiles der vorherrschenden Theologie.
 
Ben78 13.10.2026 00:23
Ich wiederhole: Ich meine obige Worte nicht als Polemik, sondern ich stelle fest, was man bei und unter ihnen sehen müsste, wenn sie wären, was sie von sich behaupten. Ab der Apostelgeschichte sieht man deutlich, was "geistlich lebendig" alles mit sich bringt. 

► einzelnen offenbart, ► zu ihnen gesprochen, ► ihnen Aufträge gegeben, ► ihnen Zukünftiges gezeigt, ► Verbote ausgesprochen, ► sie weissagen lassen, ► ihnen prophetische Eindrücke gegeben, ► sie in Zungen reden lassen, ► sie Tote auferwecken
► und Dämonen austreiben lassen. ► sie Kranke heilen lassen ► Er hat sie auch andere Wunder wirken lassen.

Geistlich lebendig ist, wenn man unter der Leitung des Geistes Gottes steht, wie Jesus sagte:

➡️ Der Wind weht, wo er will, und du hörst sein Sausen, aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er geht; so ist jeder, der aus dem Geist geboren ist. (Joh 3,8)

➡️ Ich werde euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euer Inneres legen.. Und ich werde meinen Geist in euer Inneres legen (Hes36,26)

Sabbatarier verstehen darunter, "Er lässt uns den Sabbat halten" - als ob Juden dies nicht ohnehin schon ständig gemacht hätten.

➡️ Die Frucht des Geistes aber ist: Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Gütigkeit, Treue, Sanftmut, Enthaltsamkeit (Gal5,22)

Adventisten formulieren das um und behaupten, "Dann hältst du den Sabbat!" (zumindest ist das statistisch ihre häufigste Predigt unter Nichtsabbatariern)
 
Ben78 13.10.2026 00:24
(Zitat) "Ich fühlte mich nicht angegriffen"

Das war auf Sabbatarier bzw. Adventisten bezogen, dass sie sich bitte nicht angegriffen fühlen, wenn ich auf unbequeme Weise Tatsachen aufzähle.
 
Ben78 13.10.2026 00:26
(Zitat) "Ich wiederhole: Ich meine obige Worte nicht als Polemik"

Das war auch nicht speziell an dich gerichtet, sondern allgemein gemeint, damit ich nicht falsch verstanden werde. Unsere Kommentare haben sich überschnitten. vG
 
Taxus 13.10.2026 00:33
1. Korinther 1
22Sintemal die Juden Zeichen fordern und die Griechen nach Weisheit fragen,

Israel brauchte immer Wunder um zu glauben, auf uns treffen diese Wunderzeichen nicht zu, der Rest, abgesehen von Gal. 5, jedoch auch nicht und nahezu jede Form der verbreiteten Theologie (von Adventisten rede ich dabei nicht speziell), betreibt einen Mischmasch aus Israel und Gemeinde.
 
paloma 13.10.2026 12:09
Es ging hier eigentlich nicht wirklich um den Sabbat speziell.
Solange wir uns hier einen Wolf diskutieren, was ich halten " muss" ist es schon daneben.
Gottes Wort würde ich jetzt auch nicht als " Mischmasch" bezeichnen, obwohl es sowohl an Juden u Heiden gerichtet ist.
Es ist nicht unbedingt chronologisch,sondern durchsetzt von historischem u prophetisch Vorausdeutendem.
Was vermutlich noch heute für uns wichtig ist, wenn es um Menschen geht, die neu zum Glauben kommen: Überfrachte sie nicht gleich mit  Gesetzlichem u Geboten. Sie sollen Gott erstmal kennenlernen u ihm begegnen.
So hat auch Jesus geheilt, gesättigt u gelehrt.
Aber glaubst du wirklich, Gottes gute Gedanken für uns Menschen seien " veraltet"? Sie haben nach wie vor ihren Sinn ,denn seine Worte ändern sich nicht.Er hat den Bauplan für alles u gibt uns Hilfreiches zum Gelingen an die Hand.
Wer das erkannt hat, folgt aus Vernunft und Liebe seinen Plänen u Gedanken.
Richtig ist, dass wir alle Sünder sind u nicht aufgrund eigener Taten u Verhalten gerettet sind, weil fehlbar.
Aus diesem Grund liegt die Chance unserer Errettung in Jesus Stellvertreter - Opfer u wer das annimmt hat Vergebung.
Wer Jesus angenommen hat, hat auch innewohnend den Heiligen Geist u wird während seiner Lebenswanderung mit Ihm an Weisheit u Erkenntnis ( auch seines Willens für uns) wachsen u danach handeln.
Unser Vater im Himmel segne uns dabei u wer ihn sucht, von dem lässt er sich finden. 🙏🏻
 
paloma 13.10.2026 12:16
Es ging hier eigentlich nicht wirklich um den Sabbat speziell.
Solange wir uns hier einen Wolf diskutieren, was ich halten " muss" ist es schon daneben.
Gottes Wort würde ich jetzt auch nicht als " Mischmasch" bezeichnen, obwohl es sowohl an Juden u Heiden gerichtet ist.
Es ist nicht unbedingt chronologisch,sondern durchsetzt von historischem u prophetisch Vorausdeutendem.
Was vermutlich noch heute für uns wichtig ist, wenn es um Menschen geht, die neu zum Glauben kommen: Überfrachte sie nicht gleich mit  Gesetzlichem u Geboten. Sie sollen Gott erstmal kennenlernen u ihm begegnen.
So hat auch Jesus geheilt, gesättigt u gelehrt.
Aber glaubst du wirklich, Gottes gute Gedanken für uns Menschen seien " veraltet"? Sie haben nach wie vor ihren Sinn ,denn seine Worte ändern sich nicht.Er hat den Bauplan für alles u gibt uns Hilfreiches zum Gelingen an die Hand.
Wer das erkannt hat, folgt aus Vernunft und Liebe seinen Plänen u Gedanken.
Richtig ist, dass wir alle Sünder sind u nicht aufgrund eigener Taten u Verhalten gerettet sind, weil fehlbar.
Aus diesem Grund liegt die Chance unserer Errettung in Jesus Stellvertreter - Opfer u wer das annimmt hat Vergebung.
Wer Jesus angenommen hat, hat auch innewohnend den Heiligen Geist u wird während seiner Lebenswanderung mit Ihm an Weisheit u Erkenntnis ( auch seines Willens für uns) wachsen u danach handeln.
Unser Vater im Himmel segne uns dabei u wer ihn sucht, von dem lässt er sich finden. 🙏🏻
 
paloma 13.10.2026 12:27
Und ehrlich, Taxus u Ben, ihr kommt für mich auch recht dominant u belehrend rüber, was ihr Jcbs u verschiedenen Denominationen vorwerft. Habe sogar den Eindruck, dass ihr wenig von ihren Gottesdiensten kennt, da ich bereits viele gehört habe ,live u auf hope TV.
Der Sabbat unterscheidet sie eben von vielen Kirchen u da gebe ich euch recht, das wird bei CsC überbetont( da sehr angegriffen,unnötiger Weise).  Würde mir wünschen, dass die Themen breiter behandelt würden, damit das Bild vollständiger wird.
Wünsche einen gesegneten Tag, offen für Erkenntnisse.
 
Ben78 13.10.2026 13:21
(Zitat) "ihr kommt für mich auch recht dominant u belehrend rüber, was ihr Jcbs u verschiedenen Denominationen vorwerft"

Das ist nicht wirklich ein Vorwurf, sondern eine Feststellung ihrer Selbstbetrachtung.

Hier die Belege meinerseits:

Was ich sage, habe ich aus der offiziellen Glaubensüberzeugung Nr. 13:

'Die Übrigen und ihr Auftrag'
In der Endzeit, einer Zeit verbreiteten Abfalls, wurde eine Schar von Übrigen herausgerufen (die Adventisten), um die Gebote Gottes und den Glauben Jesu zu halten. Diese Übrigen verkünden die Stunde des Gerichts, das Heil in Christus und die nahe Wiederkunft.

Sie beziehen sich dabei auf Offb12,17 und 14,12. Ich sagte ja schon, dass dort steht, "die das Zeugnis Jesu" haben und stellte zurecht fest, dass sie dieses Zeugnis Jesu gar nicht haben und zeigte auch, wie so ein Zeugnis Jesu aussieht, wenn man es denn tatsächlich hat.
(Das kann ich so sagen, weil ich das Zeugnis Jesu habe. Weil Jesus selbst sich mir offenbart hat, dass ich zu ihm gehöre. Deshalb kann ich zurecht sagen, dass Adventisten dies nicht auf diese Weise erhalten haben (sonst würden sie ja davon berichten können, so wie ich).

Sie sagen zwar 'Das Zeugnis Jesu' wird über Offb19,10 ('das Zeugnis Jesu ist der Geist der Weissagung'zwinkerndes Smiley als Prophetengabe gedeutet. Das wenden sie aber auf Ellen G. White an. Das Problem ist aber, dass sie eine falsche Prophetin gewesen ist. (Das kann ich zahlreich nachweisen. Das wird von Adventisten dann aber schöngeredet oder ignoriert. Sie haben sich nachweislich eine falsch Prophetin zu ihrer Prophetin erklärt)

Nicht eingetroffene Vorhersagen:
► 1856: Einige der Anwesenden würden die Wiederkunft Christi erleben (Testimonies Bd. 1, S. 131 f.).
► 'Geschlossene Tür' (1844 bis etwa 1851): Nach 1844 gebe es für die Welt keine Gnade mehr. Diese Lehre stützte sich auch auf ihre Visionen und wurde später aufgegeben.
► Naherwartung um 1849/50: Die Zeit dauere 'nur noch sehr kurz'.
► 1862: England werde den USA im Bürgerkrieg den Krieg erklären (Testimonies Bd. 1, S. 259).
► 1851: Das alte Jerusalem werde nie wieder aufgebaut (Early Writings, S. 75). 

Weitere Falschaussagen:
► 'Vermischung von Mensch und Tier': Sie habe bestimmte Menschenrassen hervorgebracht (Spiritual Gifts Bd. 3, S. 64, 1864). Der Satz wurde in späteren Ausgaben gestrichen.
► Selbstbefriedigung verursache Krankheit, Wahnsinn und körperliche Missbildung (An Appeal to Mothers, 1864).
► Perücken führen zu Hitze im Kopf und zu Wahnsinn (Health Reformer, 1871).
► Vulkane und Erdbeben entstünden, wenn unterirdische Kohle und Öl brennen und mit Wasser in Berührung kommen (Patriarchen und Propheten, S. 108 f.).
► Bewohner anderer Planeten: In einer Vision von 1846 sah sie die Monde von Jupiter und Saturn und große, edle Bewohner dieser Welten. Die genannte Zahl der Monde entsprach dem damaligen Kenntnisstand und ist heute weit überholt und entspricht nicht den Tatsachen.
► Adam sei mehr als doppelt so groß gewesen als heutige Menschen (Patriarchen und Propheten, S. 45).
► Die Erde sei etwa 6000 Jahre alt, und Fossilien und Kohlelager stammten aus der Sintflut.

(Es gibt noch mehr. z.B. habe sie Henoch auf einem anderen Planeten getroffen 🙄 )

Ich behaupte also nichts, was nicht der Wahrheit entsprechen würde.

Die 144.000 (Offb 7 und 14)
Frühe Adventisten bezogen diese Zahl teils direkt auf sich, also auf die lebend Verwandelten der letzten Generation. Heute ist das offiziell offen gelassen (klar, das kann man sich auch nicht zurechtbiegen oder schönreden)

Wichtig ist hierbei, dass E. G. White von klein auf von der Millerbewegung geprägt wurde. Und die hatte sogar noch mehr nicht minder krasse falsche Prophetien auf Lager.

Ihr eigentlicher Ursprung
► William Miller berechnete aus Daniel 8,14 die Wiederkunft Christi für 1843/44. Am Ende stand der 22. Oktober 1844.
► Als die etablierten Kirchen die Millerianer ausschlossen, rief der Prediger Charles Fitch 1843 mit Offb 18,4 ('Geht hinaus aus ihr, mein Volk'zwinkerndes Smiley zum Verlassen dieser Kirchen auf. Sie galten nun als 'Babylon'. Hier entsteht das Muster: wir, die Treuen, gegen die abgefallenen Kirchen.
► Nach der Großen Enttäuschung deuteten kleine Gruppen das Datum um. Christus sei 1844 nicht auf die Erde gekommen, sondern im himmlischen Heiligtum ins Allerheiligste eingetreten und habe das Untersuchungsgericht begonnen.
► In der Frühzeit galt sogar die 'Shut-Door'-Lehre: Die Tür der Gnade sei für alle geschlossen, die die Botschaft von 1844 abgelehnt hatten. Das war die exklusivste Phase. Sie wurde in den 1850er Jahren aufgegeben.

IST DAS NUN EINE ZUTIEFST SATANISCHE LEHRE ODER NICHT? Und ich habe oben nachgewiesen, dass E. G. White dort weitergemacht hat, wo die Millerbewegung aufhörte, mit falschen Prophetien und einem Selbstverständnis, dass die über 99% der restlichen Christen, die nicht den Sabbat halten, als Abfall ansieht.

Deshalb spreche ich auch recht, dass Adventisten in Gegenargumenten dieser über 99% der restlichen Christen Argumente des Abfalls sehen. Das ergibt auch allein schon daraus, dass sie alle - ich wiederhole - ALLE(!) ihnen widersprechenden Argumente verwerfen. Das kannst du schon in diesem Forum sehen. Das ist kein Vorwurf, das ist eine nüchterne Feststellung, die sich gerade bei JCBS (gegen den ich persönlich nichts habe) über Jahre hinweg rückwirkend feststellen lässt. Es ist einfach die Wahrheit! 🙂
 
paloma 13.10.2026 14:26
Ben, wenn du dir tatsächlich die Mühe machtest, die Irrtümer ,Grausamkeiten od Verfehlungen einiger Kirchen im Laufe der Geschichte herauszustellen....was bleibt??

Es geht halt vorrangig um den Glauben, Gottes Wort...
Auch ich bedauere, betrauere Fehler, Irrtümer, Grausamkeiten bis in unsere heutige Zeit u es ist gut, die anzuschauen,zu benennen, um Vergebung zu bitten....
Wir setzen unseren Glauben nicht auf Menschen.
 
Ben78 13.10.2026 14:35
(Zitat) "....was bleibt??"

Jesus allein! 🙂👍
 
Ben78 13.10.2026 14:42
PS: Mehr ist auch gar nicht nötig : )
 
paloma 13.10.2026 15:34
Saulus war so versessen in der Verfolgung,in der Meinung, das Richtige zu tun. Aber als ihm Jesus selbst begegnete , war keiner emsiger für Jesus Zeuge zu sein u er wurde vom Saulus zum Paulus u ein Segen für die Heiden .
 
Autumn 13.10.2026 17:17
paloma, ... es wird hier hart, aber sachlich diskutiert.

Deine Relativierungen und Schlichtungsversuche sind nicht immer angebracht.
 
Taxus 13.10.2026 19:30
1. Korinther 13 Vers 6, die Liebe:
freut sich aber der Wahrheit;

Über diese Wahrheit zu sprechen, darüber zu diskutieren und darum zu ringen sie zu finden, ist weder belehrend noch dominant, sondern gerade in diesen Zeiten der "Märkte der vielen Möglichkeiten" geradezu erforderlich und geboten denn:
!. Timotheus 2, 3 und 4
3Denn solches ist gut und angenehm vor Gott, unserm Heiland, 4welcher will, daß allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen

Ich bedanke mich bei allen Teilnehmern, besonders Ben78 und JCBS für die sachliche und vernünftige Diskussion meiner Darlegungen und schließe hiermit diesen Blog.
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