Ruf vor dem Evangelium
Vers: vgl. Eph 1, 17–18
Halleluja. Halleluja.
Der Vater unseres Herrn Jesus Christus
erleuchte die Augen unseres Herzens,
damit wir verstehen, zu welcher Hoffnung wir berufen sind.
Halleluja.
Zum Evangelium Das Gleichnis vom königlichen Hochzeitsmahl, scheinbar voller Rätsel und Widersprüche, spricht von Gottes Freigebigkeit und Geduld, aber auch von seinem Zorn über das Verhalten der Eingeladenen. Sie nehmen die Einladung zum Fest nicht an. Alles ist bereit, alles ist umsonst zu haben, aber eines ist notwendig: dass die Menschen die Gabe Gottes annehmen und dafür danken.
Evangelium
Mt 22, 1–14
Ladet alle, die ihr trefft, zur Hochzeit ein!
Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus.
In jener Zeit
1 erzählte Jesus den Hohepriestern
und den Ältesten des Volkes das folgende Gleichnis:
2Mit dem Himmelreich
ist es wie mit einem König,
der seinem Sohn die Hochzeit ausrichtete.
3Er schickte seine Diener,
um die eingeladenen Gäste zur Hochzeit rufen zu lassen.
Sie aber wollten nicht kommen.
4Da schickte er noch einmal Diener
und trug ihnen auf:
Sagt den Eingeladenen: Siehe, mein Mahl ist fertig,
meine Ochsen und das Mastvieh sind geschlachtet,
alles ist bereit.
Kommt zur Hochzeit!
5Sie aber kümmerten sich nicht darum,
sondern der eine ging auf seinen Acker,
der andere in seinen Laden,
6wieder andere fielen über seine Diener her,
misshandelten sie
und brachten sie um.
7Da wurde der König zornig;
er schickte sein Heer,
ließ die Mörder töten
und ihre Stadt in Schutt und Asche legen.
8Dann sagte er zu seinen Dienern:
Das Hochzeitsmahl ist vorbereitet,
aber die Gäste waren nicht würdig.
9Geht also an die Kreuzungen der Straßen
und ladet alle, die ihr trefft, zur Hochzeit ein!10Die Diener gingen auf die Straßen hinaus
und holten alle zusammen, die sie trafen,
Böse und Gute,
und der Festsaal füllte sich mit Gästen.
11Als der König eintrat, um sich die Gäste anzusehen,
bemerkte er unter ihnen einen Menschen,
der kein Hochzeitsgewand anhatte.
12Er sagte zu ihm:
Freund,
wie bist du hier ohne Hochzeitsgewand hereingekommen?
Der aber blieb stumm.
13Da befahl der König seinen Dienern:
Bindet ihm Hände und Füße
und werft ihn hinaus in die äußerste Finsternis!
Dort wird Heulen und Zähneknirschen sein.
14Denn viele sind gerufen,
wenige aber auserwählt.
Oder Kurzfassung:
Evangelium
Mt 22, 1–10
Ladet alle, die ihr trefft, zur Hochzeit ein!
Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus.
In jener Zeit
1 erzählte Jesus den Hohepriestern
und den Ältesten des Volkes das folgende Gleichnis:
2Mit dem Himmelreich
ist es wie mit einem König,
der seinem Sohn die Hochzeit ausrichtete.
3Er schickte seine Diener,
um die eingeladenen Gäste zur Hochzeit rufen zu lassen.
Sie aber wollten nicht kommen.
4Da schickte er noch einmal Diener
und trug ihnen auf:Sagt den Eingeladenen: Siehe, mein Mahl ist fertig,
meine Ochsen und das Mastvieh sind geschlachtet,
alles ist bereit.
Kommt zur Hochzeit!
5Sie aber kümmerten sich nicht darum,
sondern der eine ging auf seinen Acker,
der andere in seinen Laden,
6wieder andere fielen über seine Diener her,
misshandelten sie
und brachten sie um.
7Da wurde der König zornig;
er schickte sein Heer,
ließ die Mörder töten
und ihre Stadt in Schutt und Asche legen.
8Dann sagte er zu seinen Dienern:
Das Hochzeitsmahl ist vorbereitet,
aber die Gäste waren nicht würdig.
9Geht also an die Kreuzungen der Straßen
und ladet alle, die ihr trefft, zur Hochzeit ein!
10Die Diener gingen auf die Straßen hinaus
und holten alle zusammen, die sie trafen,
Böse und Gute,
und der Festsaal füllte sich mit Gästen.
Glaubensbekenntnis, S. 378 ff.
Fürbitten vgl. S. 810 ff.
Zur Eucharistiefeier Gottes Einladung gilt, auch wenn sie uns nicht immer gelegen kommt und wir meinen, Besseres zu tun zu haben. Jeder Gottesdienst ist ein „Fest des Glaubens“, zu dem alle willkommen sind. Und im Festsaal ist Platz für jeden, der bereit ist, sich auf den Weg zu machen.Gabengebet
Herr und Gott, nimm die Gebete und Opfergaben
deiner Gläubigen an.
Lass uns diese heilige Feier
mit ganzer Hingabe begehen,
damit wir einst das Leben
in der Herrlichkeit des Himmels erlangen.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
Achtundzwanzigster Sonntag im Jahreskreis
11.10.2026 08:20
Achtundzwanzigster Sonntag im Jahreskreis
11.10.2026 08:20
Achtundzwanzigster Sonntag im Jahreskreis
Alle Freude ist im Grunde nur Vorfreude, wie alle Schönheit ein Gleichnis ist: Abglanz des Bleibenden und Unterpfand der Hoffnung. Das festliche Mahl, das wir feiern, ist Zeichen und Anfang ewiger Freude. Und selbst im Leid bleibt die Ahnung, dass eine liebende Hand einmal alle Tränen trocknen wird.
Eröffnungsvers
Ps 130 (129), 3–4
Würdest du, Herr, unsere Sünden beachten,
Herr, wer könnte bestehen?
Doch bei dir ist Vergebung, Gott Israels.
Tagesgebet
Herr, unser Gott, deine Gnade komme uns zuvor und begleite uns,
damit wir dein Wort im Herzen bewahren
und immer bereit sind, das Gute zu tun.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.
Eröffnungsvers
Ps 130 (129), 3–4
Würdest du, Herr, unsere Sünden beachten,
Herr, wer könnte bestehen?
Doch bei dir ist Vergebung, Gott Israels.
Tagesgebet
Herr, unser Gott, deine Gnade komme uns zuvor und begleite uns,
damit wir dein Wort im Herzen bewahren
und immer bereit sind, das Gute zu tun.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.
Kommentare
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Leserin 12.10.2026 10:10
Achtundzwangister Sonntag im Jahreskreis.
Versteh' ich jetzt ned ganz.
Heuer gibt's 22 Sonntage nach Trinitatis und dann kommt der drittletzte Sonntag im Kirchenjahr 🤔
Versteh' ich jetzt ned ganz.
Heuer gibt's 22 Sonntage nach Trinitatis und dann kommt der drittletzte Sonntag im Kirchenjahr 🤔
Leserin 12.10.2026 10:12
Achtundzwangister Sonntag im Jahreskreis.
Versteh' ich jetzt ned ganz.
Heuer gibt's 22 Sonntage nach Trinitatis und dann kommt der drittletzte Sonntag im Kirchenjahr 🤔
Versteh' ich jetzt ned ganz.
Heuer gibt's 22 Sonntage nach Trinitatis und dann kommt der drittletzte Sonntag im Kirchenjahr 🤔
Herrklavierspieler 12.10.2026 10:18
Auch da gibt's unterschiedliche Zählweisen der beiden Konfessionen.
Ich weiß nicht, was " trinitatis " ist.
Ich weiß nicht, was " trinitatis " ist.
Engelslhaar 12.10.2026 14:46
Du weißt nicht, was Trinitatis ist??
Trinitas-Dreiheit
Es geht um den dreifaltigen, dreieinigen Gott!
Trinitas-Dreiheit
Es geht um den dreifaltigen, dreieinigen Gott!
Engelslhaar 12.10.2026 17:12
Du weißt sicherlich , dass es bis zum zweiten Vatikanischen Konzil üblich war, in der Katholischen Kirche nach dem ersten Sonntag nach Pfingsten ( Trinitatis, groß geschrieben) üblich war, das Kirchenjahr zu zählen?!
Engelslhaar 12.10.2026 17:14
Es hieß also in der katholischen Kirche 1. Sonntag nach Trinitatis, 2. Sonntag nach Trinitatis etc.
Herrklavierspieler 12.10.2026 17:44
D.h.die ev.und katholische Kirche hatten bis vor dem 2. Vat.die gleiche Sonntagszählweise.
Engelslhaar 12.10.2026 20:37
Die katholische Kirche nannte diese Zählung aber nicht nach Trinitatis, sondern nach Pfingsten.
Engelslhaar 12.10.2026 20:39
Wikipedia:
Fokus auf das „Herrenjahr“: Das Konzil wollte den Sonntag wieder stärker als wöchentlichen „Ur-Feiertag“ und Kern des ganzen liturgischen Jahres betonen, anstatt ihn rein von vorangegangenen Festen (wie Pfingsten oder Epiphanias) abzuleiten.
Fokus auf das „Herrenjahr“: Das Konzil wollte den Sonntag wieder stärker als wöchentlichen „Ur-Feiertag“ und Kern des ganzen liturgischen Jahres betonen, anstatt ihn rein von vorangegangenen Festen (wie Pfingsten oder Epiphanias) abzuleiten.
Engelslhaar 12.10.2026 20:40
Wie man sieht, ist dieses ja auch unbedingt nötig! Siehe manche Diskussion hier im Forum!

Jetzt
Jes 25, 6–10a
Der HERR wird für alle Völker ein Festmahl geben; er wird die Tränen von jedem Gesicht abwischen
Lesung
aus dem Buch Jesája.
An jenem Tag
6 wird der Herr der Heerscharen
auf diesem Berg – dem Zion –
für alle Völker ein Festmahl geben
mit den feinsten Speisen,
ein Gelage mit erlesenen Weinen,
mit den feinsten, fetten Speisen,
mit erlesenen, reinen Weinen.
7Er verschlingt auf diesem Berg
die Hülle, die alle Völker verhüllt,
und die Decke, die alle Nationen bedeckt.
8Er hat den Tod für immer verschlungen
und Gott, der Herr, wird die Tränen von jedem Gesicht abwischen
und die Schande seines Volkes
entfernt er von der ganzen Erde,
denn der Herr hat gesprochen.
9An jenem Tag wird man sagen:
Siehe, das ist unser Gott,
auf ihn haben wir gehofft,
dass er uns rettet.
Das ist der Herr,
auf ihn haben wir gehofft.
Wir wollen jubeln
und uns freuen über seine rettende Tat.
10aDenn die Hand des Herrn ruht auf diesem Berg.
Zur 2. Lesung Der Apostel Paulus hat Wert darauf gelegt, von niemand abhängig zu sein, er hat aber die Hilfe der Gemeinde von Philippi angenommen. Sein Dank an die Spender ist Dank an Gott, der sie schenken ließ und der sich an ihrer Gabe freut.
Zweite Lesung
Phil 4, 12–14.19–20
Alles vermag ich durch den, der mich stärkt
Lesung
aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Philíppi.
Schwestern und Brüder!
12Ich weiß Entbehrungen zu ertragen,
ich kann im Überfluss leben.
In jedes und alles bin ich eingeweiht:
in Sattsein und Hungern,
Überfluss und Entbehrung.
13Alles vermag ich durch den, der mich stärkt.
14Doch ihr habt recht daran getan,
an meiner Bedrängnis Anteil zu nehmen.
19Mein Gott aber
wird euch durch Christus Jesus
alles, was ihr nötig habt,
aus dem Reichtum seiner Herrlichkeit schenken.
20Unserem Gott und Vater
aber sei die Ehre in alle Ewigkeit! Amen.