Gedanken zur Tageslosung für Mittwoch, den 07.10.
07.10.2026 09:42
Gedanken zur Tageslosung für Mittwoch, den 07.10.
07.10.2026 09:42
Gedanken zur Tageslosung für Mittwoch, den 07.10.
"Gedanken zur Tageslosung für Mittwoch, den 07.10.2026
Losungswort
Suchet das Gute und nicht das Böse, auf dass ihr lebet.
Amos 5,14
Lehrtext
Seht zu, dass keiner dem andern Böses mit Bösem vergelte, sondern jagt allezeit dem Guten nach, füreinander und für jedermann.
1. Thessalonicher 5,15
Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine
Das Gute suchen
Obwohl die heutigen Bibeltexte völlig unterschiedliche Hintergründe haben, weisen sie in eine ähnliche Richtung. Im Losungswort ist es Gott selbst, der die Israeliten aufforderte, „das Gute und nicht das Böse“ zu suchen. Im Lehrtext schreibt der Apostel Paulus an die Thessalonicher, sie sollen Böses nicht mit Bösem vergelten, sondern dem Guten nachjagen, „füreinander und für jedermann“ – also für alle.
All das setzt voraus, dass sowohl Gutes als auch Böses vorhanden ist und wir damit konfrontiert sind. Nur dann ist es möglich, sich dafür zu entscheiden, was davon man verfolgen will. Das mag sich banal anhören, doch genau an dieser Stelle beginnt das, was in der Bibel mit Versuchung oder Prüfung gemeint ist. Es betrifft Dinge, bei denen wir in die eine oder in die andere Richtung gehen können.
Im Umfeld des Losungswortes ging es darum, ob die Israeliten Gott folgen wollten oder lieber ihren selbst gewählten Göttern.(1) Im Lehrtext geht es darum, Böses nicht mit Bösem zu beantworten, sondern sich nach Kräften dafür einzusetzen, für andere Gutes zu tun. Bedeutet das nun, dass man alles schlucken muss und gute Miene zum bösen Spiel machen soll?
Ich verstehe das nicht so. Vielmehr denke ich, dass es wichtig ist, herauszufinden, was in einer bestimmten Situation das Gute ist. Da geht es eben nicht nur um das, was ich persönlich als gut empfinde und womit ich mich besser fühle. Es geht darum, herauszufinden, was vor Gott gut und richtig ist. Wenn das Gute für uns dazu führt, dass ein anderer leidet, sind wir weit vom Guten „für jedermann“ entfernt.
Das heißt nicht, dass wir Unrecht recht nennen müssen oder nicht benennen dürfen. Wir sollten uns jedoch davor hüten, darauf mit neuem Unrecht zu reagieren. Vergeltung, Rache, Feindschaft und Hass können nichts Gutes hervorbringen, kosten aber unsere Kraft. Jagen wir doch besser „dem Guten nach“, indem wir dicht an Christus bleiben.
Einen gesegneten Tag wünscht
Angela Mumssen
(1) Amos 5,25-26
Gebet:
Herr Jesus Christus, du weißt, dass ich dir nachfolgen will. Du kennst mich und mein Leben und weißt auch, wo mir Unrecht widerfahren ist. Du weißt ebenso, wo ich mich selbst an anderen verfehlt habe. Herr, ich lege all das vor dich hin und bitte dich um Heilung und Vergebung. Erfülle mich mit deiner Liebe und Gegenwart, sodass ich weitergeben kann, was du in mich hineingelegt hast. Danke, dass ich bei dir Leben und Frieden finde. Amen."
Losungswort
Suchet das Gute und nicht das Böse, auf dass ihr lebet.
Amos 5,14
Lehrtext
Seht zu, dass keiner dem andern Böses mit Bösem vergelte, sondern jagt allezeit dem Guten nach, füreinander und für jedermann.
1. Thessalonicher 5,15
Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine
Das Gute suchen
Obwohl die heutigen Bibeltexte völlig unterschiedliche Hintergründe haben, weisen sie in eine ähnliche Richtung. Im Losungswort ist es Gott selbst, der die Israeliten aufforderte, „das Gute und nicht das Böse“ zu suchen. Im Lehrtext schreibt der Apostel Paulus an die Thessalonicher, sie sollen Böses nicht mit Bösem vergelten, sondern dem Guten nachjagen, „füreinander und für jedermann“ – also für alle.
All das setzt voraus, dass sowohl Gutes als auch Böses vorhanden ist und wir damit konfrontiert sind. Nur dann ist es möglich, sich dafür zu entscheiden, was davon man verfolgen will. Das mag sich banal anhören, doch genau an dieser Stelle beginnt das, was in der Bibel mit Versuchung oder Prüfung gemeint ist. Es betrifft Dinge, bei denen wir in die eine oder in die andere Richtung gehen können.
Im Umfeld des Losungswortes ging es darum, ob die Israeliten Gott folgen wollten oder lieber ihren selbst gewählten Göttern.(1) Im Lehrtext geht es darum, Böses nicht mit Bösem zu beantworten, sondern sich nach Kräften dafür einzusetzen, für andere Gutes zu tun. Bedeutet das nun, dass man alles schlucken muss und gute Miene zum bösen Spiel machen soll?
Ich verstehe das nicht so. Vielmehr denke ich, dass es wichtig ist, herauszufinden, was in einer bestimmten Situation das Gute ist. Da geht es eben nicht nur um das, was ich persönlich als gut empfinde und womit ich mich besser fühle. Es geht darum, herauszufinden, was vor Gott gut und richtig ist. Wenn das Gute für uns dazu führt, dass ein anderer leidet, sind wir weit vom Guten „für jedermann“ entfernt.
Das heißt nicht, dass wir Unrecht recht nennen müssen oder nicht benennen dürfen. Wir sollten uns jedoch davor hüten, darauf mit neuem Unrecht zu reagieren. Vergeltung, Rache, Feindschaft und Hass können nichts Gutes hervorbringen, kosten aber unsere Kraft. Jagen wir doch besser „dem Guten nach“, indem wir dicht an Christus bleiben.
Einen gesegneten Tag wünscht
Angela Mumssen
(1) Amos 5,25-26
Gebet:
Herr Jesus Christus, du weißt, dass ich dir nachfolgen will. Du kennst mich und mein Leben und weißt auch, wo mir Unrecht widerfahren ist. Du weißt ebenso, wo ich mich selbst an anderen verfehlt habe. Herr, ich lege all das vor dich hin und bitte dich um Heilung und Vergebung. Erfülle mich mit deiner Liebe und Gegenwart, sodass ich weitergeben kann, was du in mich hineingelegt hast. Danke, dass ich bei dir Leben und Frieden finde. Amen."
Kommentare
Schreib auch du einen Kommentar
Komfortzone 07.10.2026 10:20
Bezogen auf Israel wählt es auch in Kriegszeiten das Gute. Ich glaube, das ist möglich.
Komfortzone 07.10.2026 11:27
Und ich sehe das es nicht nur möglich ist, sondern auch tatsächlich passiert.
DaddysGirl 07.10.2026 12:57
Ich denke, dass man selbst im Negativen das Positive wählen kann. Warum sollte das nicht gehen ?
Da gibt es auch einige Beispiele im Alltag.
Da gibt es auch einige Beispiele im Alltag.
DaddysGirl 07.10.2026 18:29
Im AT steht Auge um Auge Zahn um Zahn.
Da gab es aber Jesus noch nicht.
Im NT heißt es dem Bösem mit Gutem entgegenzutreten und seinem Gegenüber 70 x 7 mal zu vergeben, egal was der-/diejenige getan hat. Wir haben Jesus. Gott hat uns vergeben und somit können wir mit Gottes Hilfe dem Gegenüber auch vergeben und uns für das Gute entscheiden.
Dass das einfach ist, hat niemand gesagt.
Da gab es aber Jesus noch nicht.
Im NT heißt es dem Bösem mit Gutem entgegenzutreten und seinem Gegenüber 70 x 7 mal zu vergeben, egal was der-/diejenige getan hat. Wir haben Jesus. Gott hat uns vergeben und somit können wir mit Gottes Hilfe dem Gegenüber auch vergeben und uns für das Gute entscheiden.
Dass das einfach ist, hat niemand gesagt.
DaddysGirl 07.10.2026 18:36
Ein Beispiel aus dem Alltag:
Die Frau hat viel Arbeit und Zeit in die schönen Blumen im Garten investiert.
Ihr Mann übersieht beim Rasen mähen die schönen Blumen und mäht sie ab.
Die Frau ist wütend und verletzt. Sie steht vor der Wahl wäscht sie sein Lieblingstrikot bei 90 ° das alle Originalunterschrift rausgewaschen sind oder begegnet sie ihrem Mann mit ?!
Die Frau hat viel Arbeit und Zeit in die schönen Blumen im Garten investiert.
Ihr Mann übersieht beim Rasen mähen die schönen Blumen und mäht sie ab.
Die Frau ist wütend und verletzt. Sie steht vor der Wahl wäscht sie sein Lieblingstrikot bei 90 ° das alle Originalunterschrift rausgewaschen sind oder begegnet sie ihrem Mann mit ?!
Komfortzone 07.10.2026 23:06
Auch im Judentum gibt es die Nächstenliebe. Und Auge un Auge war nie als ein Gesetz zur Rache gedacht, sondern um jüdisches Leben vor weiterem Unheil zu schützen.
DaddysGirl 08.10.2026 10:49
„Auge um Auge, Zahn um Zahn“ ist ein historischer Rechtsgrundsatz aus der Bibel, der ursprünglich Verhältnismäßigkeit und eine Begrenzung von Rache forderte, heute aber meist als Synonym für harte Vergeltung verstanden wird.
Herkunft und wahren Bedeutung
• Das Talionsgesetz: Der Grundsatz stammt aus dem Alten Testament (Thora, z. B. 2. Mose 21,24). Der Fachbegriff dafür lautet Talio (Wiedervergeltung).
• Schutz vor Blutrache: Entgegen der heutigen Wahrnehmung war das Gebot damals ein Fortschritt. Es verbot unkontrollierte Blutrache und Faustrecht. Niemand durfte für ein verlorenes Auge gleich die ganze gegnerische Familie töten.
Herkunft und wahren Bedeutung
• Das Talionsgesetz: Der Grundsatz stammt aus dem Alten Testament (Thora, z. B. 2. Mose 21,24). Der Fachbegriff dafür lautet Talio (Wiedervergeltung).
• Schutz vor Blutrache: Entgegen der heutigen Wahrnehmung war das Gebot damals ein Fortschritt. Es verbot unkontrollierte Blutrache und Faustrecht. Niemand durfte für ein verlorenes Auge gleich die ganze gegnerische Familie töten.
DaddysGirl 08.10.2026 10:50
Jesus stellt sich in der Bergpredigt scheinbar gegen diesen Leitsatz und fordert Verzicht auf Rache sowie Feindesliebe („wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, dann halt ihm auch die andere hin“).
Komfortzone 08.10.2026 11:50
Rache ist dem Judentum fern. Dafür gibt es genug Beispiele.
Jesus Christus hat gepredigt, dass wir in der Begegnung mit dem Nächsten so handeln sollen.
Im Krieg gelten allerdings andere Regeln! Ich bin ganz sicher, dass Jesus Christus niemals von Juden fordert, sich von der Hamas abschlachten zu lassen.
Er hat selbst den Jüngern gesagt, ihr eisernes Schwert mitzunehmen, um sich vor wilden Tieren zu schützen.
Jesus Christus hat gepredigt, dass wir in der Begegnung mit dem Nächsten so handeln sollen.
Im Krieg gelten allerdings andere Regeln! Ich bin ganz sicher, dass Jesus Christus niemals von Juden fordert, sich von der Hamas abschlachten zu lassen.
Er hat selbst den Jüngern gesagt, ihr eisernes Schwert mitzunehmen, um sich vor wilden Tieren zu schützen.
DaddysGirl 08.10.2026 11:53
Zum Thema Krieg etc wie Jesus es möchte gibt es genug Beispiele, wie wir gegen Angriffe etc reagieren sollen.
Wir sollen uns auch zur Wehr setzen.
Wir sollen uns auch zur Wehr setzen.
Komfortzone 08.10.2026 12:21
Ich gebe es an Gott ab und steh auch in Kriegszeiten fest an der Seite Israels!
DaddysGirl 08.10.2026 12:44
So geht es mir auch Komfortzone.
Ich bin auch pro Israel - selbst in Kriegszeiten auch wenn Kollegen aus dem Feindesland stammen.
Gott lässt sein erwähltes Volk nicht im Stich.
Ich bin auch pro Israel - selbst in Kriegszeiten auch wenn Kollegen aus dem Feindesland stammen.
Gott lässt sein erwähltes Volk nicht im Stich.

Jetzt
Es ist leichter im Frieden, das Gute zu wählen, rechtzeitig, prophylaktisch, versöhnlich.
Wenn dann erstmal die Wunden geschlagen sind ( siehe dein anderer Blog) erfordert es weitaus mehr von uns u wenn die andere Partei dann immer noch,trotz aller Bemühen, aus dem Hinterhalt Schaden anrichtet, dann braucht es übernatürliche Hilfe u Segnungen u Schutz ,von dem Allmächtigen, dem kein Ding unmöglich ist.