Tagesheiliger, 25. September: NIKLAUS VON FLÜE
25.09.2026 07:48
Tagesheiliger, 25. September: NIKLAUS VON FLÜE
25.09.2026 07:48
Tagesheiliger, 25. September: NIKLAUS VON FLÜE
Einsiedler, Mystiker
Namensdeutung: Sieger des Volkes (griech.)
Namenstage: Nikolaus, Nicolas, Niklaus, Niklas, Nicki, Niko, Niels, Nikolai, Nicolo, Klaus, Collin, Miklós, Mikołaj, Kai, Kolja, weibl.: Nikola, Nicole, Nicki
Gedenktag: 25. September
Lebensdaten: geboren 1417 auf dem Flüeli/Sachseln (Kanton Obwalden), gestorben am 21. März 1487 bei Sachseln
Lebensgeschichte: Der gemeinfreie, wohlhabende Bauer Niklaus nahm als Hauptmann am Alten Zürichkrieg teil; es heißt, er focht mit dem Schwert in der einen und dem Rosenkranz in der anderen Hand. Mit seiner Frau Dorothea hatte er zehn Kinder, und er war Ratsherr und Richter von Obwalden, lehnte aber höhere Ämter ab.
1467 verließ er infolge einer inneren Stimme, in der er den Ruf Gottes erkannte, Frau und Kinder und baute sich in der nahegelegenen Ranftschlucht eine Einsiedlerhütte, in der er fortan ohne Nahrung lebte außer der Eucharistie, die er täglich empfing – einem Memminger Priester hatte er aus eigenen Mitteln und mithilfe der benachbarten Bauern eine Kapelle errichten lassen.
„Bruder Klaus“, wie er sich nannte, war mit der geistlichen Bewegung der „Gottesfreunde“ verbunden und kannte offenbar das mystische Gedankengut eines Heinrich Seuse. Menschen aller Stände und von überall her suchten den Rat dieses „lebendigen Heiligen“, der für seine symbolischen Visionen bekannt war, zumal seine Klause auf dem Jakobsweg lag und der Besuch der Kapelle ab 1470 mit einem Ablass verbunden war.
1481 vermittelte Niklaus der Überlieferung nach den Abschluss des Stanser Verkommnisses und verhinderte damit den drohenden Bürgerkrieg und das Ende der Eidgenossenschaft. Er starb mit 70 Jahren und wurde in der Pfarrkirche von Sachseln begraben – was für einen Laien ungewöhnlich war und für seine Verehrung spricht.
Verehrung/Brauchtum: Eine erste Biografie von Bruder Klaus erschien bereits im Todesjahr 1487 und beförderte seine Verehrung. 1501 wurde eine größere Kapelle für die einsetzenden Pilgerströme erbaut. Bekanntheit erlangte das von ihm verfasste Gewonlich Bet „Mein Herr und mein Gott, nimm alles mir, was mich hindert zu dir“ (GL 9.5) sowie ein Betrachtungsbild („Radbild“), das als Fastenmeditationsbild bis heute zahllose Verwendung findet.
1649 durch die Erlaubnis seines Kults seliggesprochen, dauerte es bis zur Heiligsprechung 1947 noch 300 Jahre, dann nahm seine Verehrung aber einen neuen Aufschwung. Neben der Wallfahrt zu seinem Grab wurden im gesamten süddeutschen Raum Bruder-Klaus-Kapellen auf Hügeln zur stillen Andacht erbaut. Der Gedenktag am 25. September ist der Tag, an dem 1671 seine zuerst auf Sachseln beschränkte liturgische Verehrung auf das ganze Bistum Konstanz ausgeweitet wurde.
Darstellung: als hagerer Einsiedler mit Stock und Rosenkranz
Patron: der Schweiz und des Kantons Obwalden, der Päpstlichen Schweizergarde, der Katholischen Landjugend- und der Katholischen Landvolkbewegung
Weitere Heilige des Tages:
Finbar von Cork, Bischof
Firmin von Amiens, Bischof, Märtyrer
Sergius von Radonezh, Klostergründer, Abt
https://www2.bistum-augsburg.de/heilige-des-tages/kalender
Namensdeutung: Sieger des Volkes (griech.)
Namenstage: Nikolaus, Nicolas, Niklaus, Niklas, Nicki, Niko, Niels, Nikolai, Nicolo, Klaus, Collin, Miklós, Mikołaj, Kai, Kolja, weibl.: Nikola, Nicole, Nicki
Gedenktag: 25. September
Lebensdaten: geboren 1417 auf dem Flüeli/Sachseln (Kanton Obwalden), gestorben am 21. März 1487 bei Sachseln
Lebensgeschichte: Der gemeinfreie, wohlhabende Bauer Niklaus nahm als Hauptmann am Alten Zürichkrieg teil; es heißt, er focht mit dem Schwert in der einen und dem Rosenkranz in der anderen Hand. Mit seiner Frau Dorothea hatte er zehn Kinder, und er war Ratsherr und Richter von Obwalden, lehnte aber höhere Ämter ab.
1467 verließ er infolge einer inneren Stimme, in der er den Ruf Gottes erkannte, Frau und Kinder und baute sich in der nahegelegenen Ranftschlucht eine Einsiedlerhütte, in der er fortan ohne Nahrung lebte außer der Eucharistie, die er täglich empfing – einem Memminger Priester hatte er aus eigenen Mitteln und mithilfe der benachbarten Bauern eine Kapelle errichten lassen.
„Bruder Klaus“, wie er sich nannte, war mit der geistlichen Bewegung der „Gottesfreunde“ verbunden und kannte offenbar das mystische Gedankengut eines Heinrich Seuse. Menschen aller Stände und von überall her suchten den Rat dieses „lebendigen Heiligen“, der für seine symbolischen Visionen bekannt war, zumal seine Klause auf dem Jakobsweg lag und der Besuch der Kapelle ab 1470 mit einem Ablass verbunden war.
1481 vermittelte Niklaus der Überlieferung nach den Abschluss des Stanser Verkommnisses und verhinderte damit den drohenden Bürgerkrieg und das Ende der Eidgenossenschaft. Er starb mit 70 Jahren und wurde in der Pfarrkirche von Sachseln begraben – was für einen Laien ungewöhnlich war und für seine Verehrung spricht.
Verehrung/Brauchtum: Eine erste Biografie von Bruder Klaus erschien bereits im Todesjahr 1487 und beförderte seine Verehrung. 1501 wurde eine größere Kapelle für die einsetzenden Pilgerströme erbaut. Bekanntheit erlangte das von ihm verfasste Gewonlich Bet „Mein Herr und mein Gott, nimm alles mir, was mich hindert zu dir“ (GL 9.5) sowie ein Betrachtungsbild („Radbild“), das als Fastenmeditationsbild bis heute zahllose Verwendung findet.
1649 durch die Erlaubnis seines Kults seliggesprochen, dauerte es bis zur Heiligsprechung 1947 noch 300 Jahre, dann nahm seine Verehrung aber einen neuen Aufschwung. Neben der Wallfahrt zu seinem Grab wurden im gesamten süddeutschen Raum Bruder-Klaus-Kapellen auf Hügeln zur stillen Andacht erbaut. Der Gedenktag am 25. September ist der Tag, an dem 1671 seine zuerst auf Sachseln beschränkte liturgische Verehrung auf das ganze Bistum Konstanz ausgeweitet wurde.
Darstellung: als hagerer Einsiedler mit Stock und Rosenkranz
Patron: der Schweiz und des Kantons Obwalden, der Päpstlichen Schweizergarde, der Katholischen Landjugend- und der Katholischen Landvolkbewegung
Weitere Heilige des Tages:
Finbar von Cork, Bischof
Firmin von Amiens, Bischof, Märtyrer
Sergius von Radonezh, Klostergründer, Abt
https://www2.bistum-augsburg.de/heilige-des-tages/kalender
Kommentare
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antonius34 25.09.2026 08:50
In jedem Brot ist die
Gnade des allmächtigen
Gottes verborgen.
Nikolaus von Flüe
Gnade des allmächtigen
Gottes verborgen.
Nikolaus von Flüe

Jetzt
Lesung aus dem Buch Kohelet
Koh 3, 1–11
Alles hat seine Stunde. Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit: eine Zeit zum Gebären und eine Zeit zum Sterben, eine Zeit zum Pflanzen und eine Zeit zum Ausreißen der Pflanzen, eine Zeit zum Töten und eine Zeit zum Heilen, eine Zeit zum Niederreißen und eine Zeit zum Bauen, eine Zeit zum Weinen und eine Zeit zum Lachen, eine Zeit für die Klage und eine Zeit für den Tanz; eine Zeit zum Steinewerfen und eine Zeit zum Steinesammeln, eine Zeit zum Umarmen und eine Zeit, die Umarmung zu lösen, eine Zeit zum Suchen und eine Zeit zum Verlieren, eine Zeit zum Behalten und eine Zeit zum Wegwerfen, eine Zeit zum Zerreißen und eine Zeit zum Zusammennähen, eine Zeit zum Schweigen und eine Zeit zum Reden, eine Zeit zum Lieben und eine Zeit zum Hassen, eine Zeit für den Krieg und eine Zeit für den Frieden.
Wenn jemand etwas tut – welchen Vorteil hat er davon, dass er sich anstrengt?
Ich sah mir das Geschäft an, für das jeder Mensch durch Gottes Auftrag sich abmüht.
Das alles hat er schön gemacht zu seiner Zeit. Überdies hat er die Ewigkeit in ihr Herz hineingelegt, doch ohne dass der Mensch das Tun, das Gott getan hat, von seinem Anfang bis zu seinem Ende wiederfinden könnte.
Evangelium vom Tag
Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas
Lk 9, 18–22
In jener Zeit betete Jesus für sich allein und die Jünger waren bei ihm. Da fragte er sie: Für wen halten mich die Leute?19Sie antworteten: Einige für Johannes den Täufer, andere für Elija; wieder andere sagen: Einer der alten Propheten ist auferstanden.
Da sagte er zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Petrus antwortete: Für den Christus Gottes.
Doch er befahl ihnen und wies sie an, es niemandem zu sagen.
Und er sagte: Der Menschensohn muss vieles erleiden und von den Ältesten, den Hohepriestern und den Schriftgelehrten verworfen werden; er muss getötet und am dritten Tage auferweckt werden.
Worte der Päpste
Jesus fragt: „Für wen halten die Menschen den Menschensohn?«“ […] Da ist zunächst die Antwort […] der einfachen Leute. Für sie ist der Nazarener kein „Scharlatan“: Er ist ein aufrechter Mann, einer, der Mut hat, der gut spricht und das Richtige sagt, wie andere große Propheten in der Geschichte Israels. […] Doch er ist für sie nur ein Mensch, und deshalb verlassen auch sie ihn in der Stunde der Gefahr, während seiner Passion, und gehen enttäuscht weg.
[…] Vielfach wird Jesus, obwohl er als Mensch geschätzt wird, auch heute bloß als eine Art charismatischer Anführer oder Übermensch gesehen, und zwar nicht nur von Nichtgläubigen, sondern auch von vielen Getauften, die so schließlich in einen faktischen Atheismus geraten.
Dies ist die Welt, die uns anvertraut ist und in der wir, wie Papst Franziskus uns so oft gelehrt hat, berufen sind, den freudigen Glauben an Christus, den Erlöser, zu bezeugen. Deshalb ist es auch für uns unerlässlich, immer neu zu bekennen: „Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes“ (Mt 16,16).
Das ist vor allem in unserer persönlichen Beziehung zu ihm von wesentlicher Bedeutung, im Bemühen um einen täglichen Weg der Umkehr. Aber dann auch für uns als Kirche, indem wir gemeinsam unsere Zugehörigkeit zum Herrn leben und allen die Frohe Botschaft bringen. (Papst Leo XIV., Predigt in der heiligen Messe mit den wahlberechtigten Kard
inälen, 9. Mai 2025)
https://www.vaticannews.va/de/tagesevangelium-und-tagesliturgie.html