Tagesheiliger, 15. September: KATHARINA VON GENUA
Gestern, 08:33
Tagesheiliger, 15. September: KATHARINA VON GENUA
Gestern, 08:33
Tagesheiliger, 15. September: KATHARINA VON GENUA
Mystikerin
Namensdeutung: die Reine (griech.)
Namenstage: Katharina, Caterina, Kathrin, Katja, Karin, Karina, Káteri, Catherine
Gedenktag: 15. September
Lebensdaten: geboren 1447 in Genua, gestorben am 15. September 1510 ebendort
Lebensgeschichte: Caterina Fieschi stammte aus einer Patrizierfamilie der Republik Genua, die im 13. Jahrhundert zwei Päpste hervorgebracht hatte, und ihr Vater, Admiral Giacomo Fieschi, war unter René d’Anjou Vizekönig von Neapel gewesen. Obwohl es sie wie ihre Schwester Limbania ins Kloster zog, wurde sie mit 16 Jahren mit dem wesentlich älteren Giuliano Adorno verheiratet. Die politisch arrangierte Ehe blieb kinderlos, der Ehemann vergnügte sich außer Haus, und bald tat Caterina es ihm gleich, doch sie wurde immer trauriger.
Als sie am 22. März 1473 ihre Schwester im Kloster besuchte und dort zur Beichte ging, verspürte sie gleichzeitig mit einem durchdringenden Bewusstsein ihrer Sünden den Schmerz einer überwältigenden Gottesliebe, der ihr durchs Herz schnitt. Sie verließ den Beichtstuhl, ohne die Absolution empfangen zu haben, und begann ein Leben der Buße und der Entsagung, das sie bis zum völligen Verzicht auf jegliche Nahrung außer der Eucharistie in 23 aufeinanderfolgenden Fasten- und Adventszeiten führte.
Während ihre inneren, mystischen Erfahrungen zunahmen, stellte sie sich als Hilfspflegerin dem Krankenhaus Pammatone in Genua zur Verfügung und übernahm dort 1490 die Leitung der Frauenabteilung. Kurz darauf bekehrte sich ihr Ehemann und trat als Franziskanertertiar und Krankenpfleger an ihre Seite.
Als sich nach seinem Tod 1497 ihre mystischen Erfahrungen vermehrten, vertraute sie sich ihrem Vorgesetzten und Beichtvater Cattaneo Marabotto an, der ihre Aussagen zur göttlichen Liebe und besonders über das Läuterungsfeuer der Armen Seelen schriftlich festhielt und um die Mystikerin eine Gemeinschaft zur Krankenpflege ins Leben rief.
1510 starb Caterina vermutlich an Magenkrebs.
Verehrung: 1675 selig- und 1737 heiliggesprochen, wurde Katharina von Genua 1844 zur Patronin der italienischen Krankenhäuser ernannt. Zuletzt bestätigte 1960 eine Kommission den unverwesten Zustand ihres Leichnams, der in einem Glasschrein in der ihr gewidmeten Kirche in Genua ruht. Ihre Vita sowie der Dialog über die göttliche Liebe und die Abhandlung über das Fegefeuer beeinflussten besonders die französische Spiritualität eines Franz von Sales, Pierre de Bérulle und Fénelon.
Patronin: von Genua und der italienischen Krankenhäuser
Weitere Heilige und Feste des Tages:
Gedächtnis der Schmerzen Mariens – Dolores
Porphyrius der Schauspieler, Märtyrer
https://www2.bistum-augsburg.de/heilige-des-tages/kalender
Namensdeutung: die Reine (griech.)
Namenstage: Katharina, Caterina, Kathrin, Katja, Karin, Karina, Káteri, Catherine
Gedenktag: 15. September
Lebensdaten: geboren 1447 in Genua, gestorben am 15. September 1510 ebendort
Lebensgeschichte: Caterina Fieschi stammte aus einer Patrizierfamilie der Republik Genua, die im 13. Jahrhundert zwei Päpste hervorgebracht hatte, und ihr Vater, Admiral Giacomo Fieschi, war unter René d’Anjou Vizekönig von Neapel gewesen. Obwohl es sie wie ihre Schwester Limbania ins Kloster zog, wurde sie mit 16 Jahren mit dem wesentlich älteren Giuliano Adorno verheiratet. Die politisch arrangierte Ehe blieb kinderlos, der Ehemann vergnügte sich außer Haus, und bald tat Caterina es ihm gleich, doch sie wurde immer trauriger.
Als sie am 22. März 1473 ihre Schwester im Kloster besuchte und dort zur Beichte ging, verspürte sie gleichzeitig mit einem durchdringenden Bewusstsein ihrer Sünden den Schmerz einer überwältigenden Gottesliebe, der ihr durchs Herz schnitt. Sie verließ den Beichtstuhl, ohne die Absolution empfangen zu haben, und begann ein Leben der Buße und der Entsagung, das sie bis zum völligen Verzicht auf jegliche Nahrung außer der Eucharistie in 23 aufeinanderfolgenden Fasten- und Adventszeiten führte.
Während ihre inneren, mystischen Erfahrungen zunahmen, stellte sie sich als Hilfspflegerin dem Krankenhaus Pammatone in Genua zur Verfügung und übernahm dort 1490 die Leitung der Frauenabteilung. Kurz darauf bekehrte sich ihr Ehemann und trat als Franziskanertertiar und Krankenpfleger an ihre Seite.
Als sich nach seinem Tod 1497 ihre mystischen Erfahrungen vermehrten, vertraute sie sich ihrem Vorgesetzten und Beichtvater Cattaneo Marabotto an, der ihre Aussagen zur göttlichen Liebe und besonders über das Läuterungsfeuer der Armen Seelen schriftlich festhielt und um die Mystikerin eine Gemeinschaft zur Krankenpflege ins Leben rief.
1510 starb Caterina vermutlich an Magenkrebs.
Verehrung: 1675 selig- und 1737 heiliggesprochen, wurde Katharina von Genua 1844 zur Patronin der italienischen Krankenhäuser ernannt. Zuletzt bestätigte 1960 eine Kommission den unverwesten Zustand ihres Leichnams, der in einem Glasschrein in der ihr gewidmeten Kirche in Genua ruht. Ihre Vita sowie der Dialog über die göttliche Liebe und die Abhandlung über das Fegefeuer beeinflussten besonders die französische Spiritualität eines Franz von Sales, Pierre de Bérulle und Fénelon.
Patronin: von Genua und der italienischen Krankenhäuser
Weitere Heilige und Feste des Tages:
Gedächtnis der Schmerzen Mariens – Dolores
Porphyrius der Schauspieler, Märtyrer
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Jetzt
Lesung aus dem Hebräerbrief
Hebr 5, 7–9
Christus hat in den Tagen seines irdischen Lebens mit lautem Schreien und unter Tränen Gebete und Bitten vor den gebracht, der ihn aus dem Tod retten konnte, und er ist erhört worden aufgrund seiner Gottesfurcht.
Obwohl er der Sohn war, hat er durch das, was er gelitten hat, den Gehorsam gelernt; zur Vollendung gelangt, ist er für alle, die ihm gehorchen, der Urheber des ewigen Heils geworden.
Evangelium vom Tag
Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes
Joh 19, 25–27
In jener Zeit standen bei dem Kreuz Jesu seine Mutter und die Schwester seiner Mutter, Maria, die Frau des Klopas, und Maria von Magdala.
Als Jesus die Mutter sah und bei ihr den Jünger, den er liebte, sagte er zur Mutter: Frau, siehe, dein Sohn!
Dann sagte er zu dem Jünger: Siehe, deine Mutter! Und von jener Stunde an nahm sie der Jünger zu sich.
Worte der Päpste
Johannes, der als einziger der Zwölf auf dem Kalvarienberg zugegen war, sah und bezeugte, dass unter dem Kreuz, zusammen mit den anderen Frauen, die Mutter Jesu stand (V. 25). Und er hörte mit eigenen Ohren die letzten Worte des Herrn, darunter diese: „Frau, siehe, dein Sohn!“, und dann, an ihn gerichtet: „Siehe, deine Mutter!“ (V. 26-27).
Die Mutterschaft Marias hat durch das Geheimnis des Kreuzes einen unvorstellbaren Sprung gemacht: Die Mutter Jesu wurde zur neuen Eva, weil der Sohn diese Verbindung zwischen ihr und seinem Erlösungstod herstellte, der Quelle neuen und ewigen Lebens für jeden Menschen, der in diese Welt kommt.
[…] Die Fruchtbarkeit der Kirche ist dieselbe wie die Fruchtbarkeit Marias, und sie verwirklicht sich im Leben ihrer Glieder in dem Maße, in dem sie „im Kleinen“ nachempfinden, was die Mutter gelebt hat, das heißt, sie lieben gemäß der Liebe Jesu. Die gesamte Fruchtbarkeit der Kirche […] hängt vom Kreuz Christi ab. Andernfalls ist es nur Schein, wenn nicht Schlimmeres. Ein großer zeitgenössischer Theologe schrieb: „Ist sie [die Kirche] der Baum, der aus dem kleinen Senfkorn des Kreuzes hervorwuchs, so ist dieser Baum bestimmt, selber wieder Senfkörner zu tragen, Früchte also, die die Gestalt des Kreuzes wiederholen, weil sie sich ihm verdanken“ (H.U. von Balthasar, Cordula oder der Ernstfall, S. 38). (Papst LeonXIV., Predigt am Gedenktag der seligen Jungfrau Maria, Mutter der Kirch
e, 9. Juni 2025)