Tagesheiliger, 12. September: GUIDO
12.09.2026 08:13
Tagesheiliger, 12. September: GUIDO
12.09.2026 08:13
Tagesheiliger, 12. September: GUIDO
Pilger
Namensdeutung: der Waldmann (althochdt.-roman.)
Namenstage: Guido, Wido, Wye, Guy, Guide, Guidon, Guim
Gedenktag: 12. September
Lebensdaten: geboren um 950 in Brüssel, gestorben am 12. September 1012 ebendort
Lebensgeschichte: Guido war das Kind armer Bauern in Brabant und verdingte sich als Knecht auf einem Hof. Seine Legende erzählt, dass ein Engel sein Feld pflügte, während er seinen Eltern zu essen brachte. Mit 15 Jahren nannte man ihn seiner christlichen Nächstenliebe wegen den „Engel des Dorfes“, und vielleicht wurde er auch dieses Rufes wegen Sakristan an der Liebfrauenkirche von Laeken, einem heutigen Stadtteil von Brüssel.
Ein reicher Kaufmann überzeugte ihn, in seinen Dienst zu treten, weil er mit seinen Einkünften dann den Armen noch viel besser helfen könne, doch schon die erste Güterlieferung, für die Guido die Verantwortung trug, sank mit dem Transportschiff in die Senne.
Guido machte im Letzten seine Gier für diesen Schicksalsschlag verantwortlich und begab sich auf eine lange Pilgerreise, die ihn bis nach Jerusalem führte. Bei seiner Rückkehr aus dem Heiligen Land traf er in Rom auf eine Pilgergruppe aus seiner Heimat unter der Leitung des Anderlechter Stiftsdekans Wonedulph, die er als Führer wiederum nach Jerusalem begleitete.
Nachdem auf der Heimreise alle Pilger bis auf Guido verstorben waren, brachte er den Ring Wonedulphs nach Anderlecht zurück, erfüllte dort seinen letzten Willen und bezog dessen Haus. Guido lehrte die Einwohner die christliche Nächstenliebe und starb 1012 an der Ruhr.
Verehrung/Brauchtum: Guido fand sein Grab auf dem Friedhof von Anderlecht, wohin der zahlreichen Wunder wegen bald eine Wallfahrt einsetzte. 1112 erhob Bischof Odon von Cambrai seine Gebeine und bestattete sie in der Kollegiatskirche Saints-Pierre-et-Guidon in Brüssel. Heute ruhen seine Reliquien in der Servatiusbasilika von Grimbergen. Bis 1914 führte an seinem Gedenktag eine jährliche Wallfahrt der Brabanter Kutscher nach Anderlecht, wo nach einer Segnung der Zugtiere ein Volksfest mit Pferderennen abgehalten wurde.
Darstellung: als Pilger, als Bauer mit einem Engel beim Pflügen
Patron: von Anderlecht, der Sakristane, Glöckner und Pilger, der Junggesellen, Bauern, Knechte, der Fuhr- und Kaufleute, des Viehs, gegen tollwütige Hunde, Koliken und Ruhr
Weitere Heilige und Feste des Tages:
Mariä Namen
Maximinus von Trier, Bischof
https://www2.bistum-augsburg.de/heilige-des-tages/kalender
Namensdeutung: der Waldmann (althochdt.-roman.)
Namenstage: Guido, Wido, Wye, Guy, Guide, Guidon, Guim
Gedenktag: 12. September
Lebensdaten: geboren um 950 in Brüssel, gestorben am 12. September 1012 ebendort
Lebensgeschichte: Guido war das Kind armer Bauern in Brabant und verdingte sich als Knecht auf einem Hof. Seine Legende erzählt, dass ein Engel sein Feld pflügte, während er seinen Eltern zu essen brachte. Mit 15 Jahren nannte man ihn seiner christlichen Nächstenliebe wegen den „Engel des Dorfes“, und vielleicht wurde er auch dieses Rufes wegen Sakristan an der Liebfrauenkirche von Laeken, einem heutigen Stadtteil von Brüssel.
Ein reicher Kaufmann überzeugte ihn, in seinen Dienst zu treten, weil er mit seinen Einkünften dann den Armen noch viel besser helfen könne, doch schon die erste Güterlieferung, für die Guido die Verantwortung trug, sank mit dem Transportschiff in die Senne.
Guido machte im Letzten seine Gier für diesen Schicksalsschlag verantwortlich und begab sich auf eine lange Pilgerreise, die ihn bis nach Jerusalem führte. Bei seiner Rückkehr aus dem Heiligen Land traf er in Rom auf eine Pilgergruppe aus seiner Heimat unter der Leitung des Anderlechter Stiftsdekans Wonedulph, die er als Führer wiederum nach Jerusalem begleitete.
Nachdem auf der Heimreise alle Pilger bis auf Guido verstorben waren, brachte er den Ring Wonedulphs nach Anderlecht zurück, erfüllte dort seinen letzten Willen und bezog dessen Haus. Guido lehrte die Einwohner die christliche Nächstenliebe und starb 1012 an der Ruhr.
Verehrung/Brauchtum: Guido fand sein Grab auf dem Friedhof von Anderlecht, wohin der zahlreichen Wunder wegen bald eine Wallfahrt einsetzte. 1112 erhob Bischof Odon von Cambrai seine Gebeine und bestattete sie in der Kollegiatskirche Saints-Pierre-et-Guidon in Brüssel. Heute ruhen seine Reliquien in der Servatiusbasilika von Grimbergen. Bis 1914 führte an seinem Gedenktag eine jährliche Wallfahrt der Brabanter Kutscher nach Anderlecht, wo nach einer Segnung der Zugtiere ein Volksfest mit Pferderennen abgehalten wurde.
Darstellung: als Pilger, als Bauer mit einem Engel beim Pflügen
Patron: von Anderlecht, der Sakristane, Glöckner und Pilger, der Junggesellen, Bauern, Knechte, der Fuhr- und Kaufleute, des Viehs, gegen tollwütige Hunde, Koliken und Ruhr
Weitere Heilige und Feste des Tages:
Mariä Namen
Maximinus von Trier, Bischof
https://www2.bistum-augsburg.de/heilige-des-tages/kalender
Kommentare
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Herrklavierspieler 12.09.2026 10:33
Zu 9:12h: ":Memorare
Grundgebet der römisch-katholischen Kirche"
https://de.wikipedia.org/wiki/Memorare
Das kannte ich bislang noch nicht- danke!
Grundgebet der römisch-katholischen Kirche"
https://de.wikipedia.org/wiki/Memorare
Das kannte ich bislang noch nicht- danke!
Herrklavierspieler 12.09.2026 10:57
Mriä Namen
0 Gedenktag katholisch: 12. September
nicht gebotener Gedenktag
Hochfest bei den Marianisten und Maristenpatres
Fest in Österreich (Diözesen Eisenstadt, Feldkirch, Graz-Seckau, Gurk-Klagenfurt, Innsbruck, Linz, Salzburg, St. Pölten, Wien) und bei den Piaristen
gebotener Gedenktag in Malta, im Erzbistum Mailand und dem Ambrosianischen Teil des Bistums Lugano, bei den Maristenbrüdern und im Trinitarierorden
Ordenskalender der Marianer von der Unbefleckten Empfängnis
Gedenktag III.
Klasse
Gedenktag koptisch: 15. Juni
Fest der Erbauung der Kirche in der ganzen Welt auf diesen NamenKirchengeschichte
Name bedeutet: die Beleibte / die Schöne / die Bittere / die von Gott Geliebte (aramäisch)
Biographie: => Maria
Im Jahre 1513 erhielt die Diözese Cuenca in Spanien die Erlaubnis zur Feier eines Festes zu Ehren des heiligen Namens Mariä. Bald baten auch andere Diözesen um dieses Vorrecht. Nach dem Sieg über die Türken auf dem Kahlenberg bei Wien am 12. September 1683 wurde der Tag durch Papst Innozenz XI. als Fest für die ganze Kirche eingeführt: Am 15. August hatte sich Polenkönig Jan III. Sobieski zusammen mit Karl V. Leopold von Lothringen, Maximilian Emanuel von Bayern, dem Markgrafen von Baden und dem Prinz von Savoyen mit einem Heer von 65.000 Mann den dreimal so starken Türken, die seit zwei Monaten Wien belagerten, entgegengestellt und dabei das Banner der Gottesmutter vorangetragen. Am 12. September 1683 kam es zur entscheidenden Schlacht, in der die Türken vernichtend geschlagen wurden. Noch im gleichen Jahr bestimmte Papst Innozenz XI. die Feier des Festes Mariä Namen am Sonntag nach Mariä Geburt für die ganze katholische Kirche.
Franz Geffels: Die Schlacht vor Wien von 1683, um 1688, im Kunsthistorischen Museum in Wien. Im Vordergrund die Schlacht, links kommen über den Kahlenberg weitere Truppen des Entsatzheeres, davor reitet Jan III. Sobieski in das Zelt Kara Mustafas. Vor den Mauern Wiens im Hintergrund die Laufgräben der Türken.
Franz Geffels: Die Schlacht vor Wien von 1683, um 1688, im Kunsthistorischen Museum in Wien. Im Vordergrund die Schlacht, links kommen über den Kahlenberg weitere Truppen des Entsatzheeres, davor reitet Jan III. Sobieski in das Zelt Kara Mustafas. Vor den Mauern Wiens im Hintergrund die Laufgräben der Türken.
Papst Pius X. verlegte das Fest auf den 12. September, den Siegestag. Bei der Kalenderreform wurde dieses Fest ab 1970 gestrichen, da es eine Doppelung zum Fest Mariä Geburt darstellt. Im Diözesankalender für das deutsche Sprachgebiet blieb es wegen des historischen Bezugs zum Sprachgebiet erhalten, v. a. in Österreich wird dieses Fest noch heute begangen. 2001 wurde der Tag als nicht gebotener Gedenktag wieder in den Römischen Generalkalender aufgenommen.Kirchengeschichte
Früher hatten die Armen an diesem Tag das Recht, auf den Feldern liegen gebliebenes Korn zu sammeln.
Bauernregeln: An Mariä Namen / sagt der Sommer Amen.
An Mariä Namen / kommen die Schwalben zusammen.
Catholic Encyclopedia
Catholic Encyclopedia
Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 08.12.2023
Quellen:
•
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 6., Herder, Freiburg im Breisgau 1997
korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel Maria - Mariä Namen, aus dem Ökumenischen Heiligenlexikon - https://www.heiligenlexikon.de/BiographienM/Maria-Namen.html, abgerufen am 12. 9. 2026
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.
0 Gedenktag katholisch: 12. September
nicht gebotener Gedenktag
Hochfest bei den Marianisten und Maristenpatres
Fest in Österreich (Diözesen Eisenstadt, Feldkirch, Graz-Seckau, Gurk-Klagenfurt, Innsbruck, Linz, Salzburg, St. Pölten, Wien) und bei den Piaristen
gebotener Gedenktag in Malta, im Erzbistum Mailand und dem Ambrosianischen Teil des Bistums Lugano, bei den Maristenbrüdern und im Trinitarierorden
Ordenskalender der Marianer von der Unbefleckten Empfängnis
Gedenktag III.
Klasse
Gedenktag koptisch: 15. Juni
Fest der Erbauung der Kirche in der ganzen Welt auf diesen NamenKirchengeschichte
Name bedeutet: die Beleibte / die Schöne / die Bittere / die von Gott Geliebte (aramäisch)
Biographie: => Maria
Im Jahre 1513 erhielt die Diözese Cuenca in Spanien die Erlaubnis zur Feier eines Festes zu Ehren des heiligen Namens Mariä. Bald baten auch andere Diözesen um dieses Vorrecht. Nach dem Sieg über die Türken auf dem Kahlenberg bei Wien am 12. September 1683 wurde der Tag durch Papst Innozenz XI. als Fest für die ganze Kirche eingeführt: Am 15. August hatte sich Polenkönig Jan III. Sobieski zusammen mit Karl V. Leopold von Lothringen, Maximilian Emanuel von Bayern, dem Markgrafen von Baden und dem Prinz von Savoyen mit einem Heer von 65.000 Mann den dreimal so starken Türken, die seit zwei Monaten Wien belagerten, entgegengestellt und dabei das Banner der Gottesmutter vorangetragen. Am 12. September 1683 kam es zur entscheidenden Schlacht, in der die Türken vernichtend geschlagen wurden. Noch im gleichen Jahr bestimmte Papst Innozenz XI. die Feier des Festes Mariä Namen am Sonntag nach Mariä Geburt für die ganze katholische Kirche.
Franz Geffels: Die Schlacht vor Wien von 1683, um 1688, im Kunsthistorischen Museum in Wien. Im Vordergrund die Schlacht, links kommen über den Kahlenberg weitere Truppen des Entsatzheeres, davor reitet Jan III. Sobieski in das Zelt Kara Mustafas. Vor den Mauern Wiens im Hintergrund die Laufgräben der Türken.
Franz Geffels: Die Schlacht vor Wien von 1683, um 1688, im Kunsthistorischen Museum in Wien. Im Vordergrund die Schlacht, links kommen über den Kahlenberg weitere Truppen des Entsatzheeres, davor reitet Jan III. Sobieski in das Zelt Kara Mustafas. Vor den Mauern Wiens im Hintergrund die Laufgräben der Türken.
Papst Pius X. verlegte das Fest auf den 12. September, den Siegestag. Bei der Kalenderreform wurde dieses Fest ab 1970 gestrichen, da es eine Doppelung zum Fest Mariä Geburt darstellt. Im Diözesankalender für das deutsche Sprachgebiet blieb es wegen des historischen Bezugs zum Sprachgebiet erhalten, v. a. in Österreich wird dieses Fest noch heute begangen. 2001 wurde der Tag als nicht gebotener Gedenktag wieder in den Römischen Generalkalender aufgenommen.Kirchengeschichte
Früher hatten die Armen an diesem Tag das Recht, auf den Feldern liegen gebliebenes Korn zu sammeln.
Bauernregeln: An Mariä Namen / sagt der Sommer Amen.
An Mariä Namen / kommen die Schwalben zusammen.
Catholic Encyclopedia
Catholic Encyclopedia
Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 08.12.2023
Quellen:
•
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 6., Herder, Freiburg im Breisgau 1997
korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel Maria - Mariä Namen, aus dem Ökumenischen Heiligenlexikon - https://www.heiligenlexikon.de/BiographienM/Maria-Namen.html, abgerufen am 12. 9. 2026
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.

Jetzt
Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulusan die Korinther
1 Kor 10, 14–22
Meine Geliebten, meidet den Götzendienst!
Ich rede doch zu verständigen Menschen; urteilt selbst über das, was ich sage!
Ist der Kelch des Segens, über den wir den Segen sprechen, nicht Teilhabe am Blut Christi? Ist das Brot, das wir brechen, nicht Teilhabe am Leib Christi?
Ein Brot ist es. Darum sind wir viele ein Leib; denn wir alle haben teil an dem einen Brot.
Schaut auf das irdische Israel: Haben die, welche von den Opfern essen, nicht teil am Altar?
Was meine ich damit? Dass Götzenopferfleisch wirklich etwas ist? Oder dass ein Götze wirklich etwas ist?
Nein, aber was man dort opfert, opfert man den Dämonen und nicht Gott. Ich will jedoch nicht, dass ihr Gemeinschaft mit Dämonen habt.
Ihr könnt nicht den Kelch des Herrn trinken und den Kelch der Dämonen. Ihr könnt nicht teilhaben am Tisch des Herrn und am Tisch der Dämonen.
Oder wollen wir die Eifersucht des Herrn wecken? Sind wir stärker als er?
Evangelium vom Tag
Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas
Lk 6, 43–49
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Es gibt keinen guten Baum, der schlechte Früchte bringt, noch einen schlechten Baum, der gute Früchte bringt.
Denn jeden Baum erkennt man an seinen Früchten: Von den Disteln pflückt man keine Feigen und vom Dornstrauch erntet man keine Trauben.
Der gute Mensch bringt aus dem guten Schatz seines Herzens das Gute hervor und der böse Mensch bringt aus dem bösen das Böse hervor. Denn wovon das Herz überfließt, davon spricht sein Mund.
Was sagt ihr zu mir: Herr! Herr! und tut nicht, was ich sage?
Ich will euch zeigen, wem ein Mensch gleicht, der zu mir kommt und meine Worte hört und danach handelt.
Er gleicht einem Mann, der ein Haus baute und dabei die Erde tief aushob und das Fundament auf einen Felsen stellte. Als ein Hochwasser kam und die Flutwelle gegen jenes Haus prallte, konnte sie es nicht erschüttern, weil es gut gebaut war.
Wer aber hört und nicht danach handelt, gleicht einem Mann, der ein Haus ohne Fundament auf die Erde baute. Die Flutwelle prallte dagegen und sofort stürzte es ein;und der Einsturz jenes Hauses war gewaltig.
Worte der Päpste
Der Fels. So ist der Herr. Wer sich auf den Herrn verlässt, wird immer sicher sein, denn sein Fundament ist der Felsen. Das ist es, was Jesus im Evangelium sagt. Es spricht von einem klugen Mann, der sein Haus auf einen Felsen gebaut hat, das heißt auf das Vertrauen in den Herrn, auf die ernsten Dinge. Und auch dieses Vertrauen ist ein edles Material, denn es macht das Fundament auf das unser Leben gebaut ist sicher und stark. Und auch unser Leben kann so sein. Wenn meine Fundamente nicht stark sind... Der Sturm kommt – und wir alle haben Stürme in unserem Leben, wir alle, vom Papst bis zum Letzten, wir alle – und wir vermögen nicht standzuhalten. Viele sagen: „Nein, ich werde mein Leben ändern“, und sie denken, dass die Veränderung des Lebens darin besteht, sich zu „schminken“. Das Leben ändern heißt, die Grundlagen des Lebens zu verändern, also den Fels setzen, der Jesus ist. „Ich möchte dieses Gebäude, dieses Haus restaurieren, weil es sehr hässlich, sehr hässlich ist, und ich möchte es ein wenig verschönern und auch das Fundament sichern.“ Aber wenn ich nur frische Schminke auflege, dann geht es nicht weiter; es wird einstürzen. Wenn die Aufmerksamkeit nur dem Schein gilt, kommt das christliche Leben zu Fall. Wir dürfen unser Leben nicht auf Vergänglichem aufbauen, auf dem Schein, auf dem So tun, als ob alles in Ordnung wäre. Lasst uns zum Felsen gehen, wo unser Heil ist. Und da werden wir alle glücklich sein. Alle. (Papst Franziskus, Frühmesse in Santa
Marta, 5. Dezember 2019)