weiße TaubeChrist sucht Christ Logo ohne Taube

Selensky ehrt NS-Kollaborateur als "Helden"

Selensky ehrt NS-Kollaborateur als "Helden"
------

25. Mai 2026



In Kiew hat die Ukraine den früheren OUN-Führer Andrij Melnyk mehr als 60 Jahre nach seinem Tod im Rahmen einer Staatszeremonie auf 

In Kiew hat die Ukraine den früheren OUN-Führer Andrij Melnyk mehr als 60 Jahre nach seinem Tod im Rahmen einer Staatszeremonie auf dem Nationalen Militärfriedhof beigesetzt. Präsident Wolodymyr Selenskyj nahm an dem Festakt teil und bezeichnete Melnyk als „Helden“ sowie als Vorbild für die Ukraine. Damit rückt die Erinnerungspolitik des Landes erneut in den internationalen Fokus.

Die Ehrung stößt vor allem deshalb auf scharfe Kritik, weil Melnyk und die Organisation Ukrainischer Nationalisten im Zweiten Weltkrieg mit NS-Deutschland kollaborierten. Yad Vashem verurteilte die staatliche Würdigung deutlich und warnte vor einer Belastung der historischen Erinnerung an den Holocaust. Auch aus Israel und aus ukrainischen Debatten selbst kommen Einwände gegen die Zeremonie und gegen die politische Symbolik des geplanten Pantheons für historische Persönlichkeiten.

Die Umbettung ist Teil eines größeren Vorhabens der ukrainischen Führung, historische Akteure, die aus Sicht Kiews für Staatlichkeit und Unabhängigkeit standen, nach Ukraine zu überführen und zentral zu ehren. Nach Behördenangaben könnten in den kommenden Jahren bis zu 1000 Umbettungen aus dem Ausland folgen. Damit dürfte die Auseinandersetzung über nationale Erinnerung, historische Verantwortung und politische Prioritäten weiter an Schärfe gewinnen.








-----------------

Kommentare

Schreib auch du einen Kommentar
 
Autumn 08.09.2026 07:48
Warum

steht Deutschland eigentlich immer auf der falschen Seite der Geschichte?
 
israelgreece2019 08.09.2026 08:03
Warten wir's ab - vielleicht werden bei uns auch noch "NS Helden" geehrt!! Mich wundert nichts mehr!!
 
hansfeuerstein 08.09.2026 12:43
Ja, das ist so. Melnyk und Bandera. 

All das ist ganz offensichtlich uninteressant, wenn es ins Konzept passt.
 
hansfeuerstein 08.09.2026 12:55
Auf dem Münchner Waldfriedhof ist das Grab von Bandera. Reichlich geschmückt und verehrt mit ukrainischen Fahnen, Bildern, Kerzen, das meistverehrte Grab dort, weit und breit. Auf dem selben Friedhof ist übrigends die Tochter von Hermann Göring bestattet, anonym und ohne Name. (war ein Kleinkind in der NS Zeit)
 
Autumn 08.09.2026 13:06


Wie ich gelesen habe gibt es Pläne,
Banderas Grab von München ebenfalls in die Ukraine zu überführen.

Ich frage mich, wer dort ukrainische Fähnchen anbringt?
Doch hoffentlich nicht unsere Ukraine-Flüchtlinge?

Das Grab wird allerdings auch des öfteren geschändet
und mit Graffiti beschmiert.
 
hansfeuerstein 08.09.2026 13:13
Eine mögliche Umbettung mit staatlichen Ehrbezeugungen ist nicht unwahrscheinlich. Freilich würde man ein derartiges Aufsehen auf unserer Seite gerne vermeiden, und dahingehend agieren. Kann mir aber gut vorstellen, dass die Regierung der Ukraine darauf keinerlei Rücksichten nimmt, wenn man sich dafür entscheidet.
 
Autumn 08.09.2026 16:47
Apropos Verbrecher:





Kriegsverbrecher Mladić in Belgrad beigesetzt

In Serbien ist der bosnisch-serbische Kriegsverbrecher Mladić mit militärischen Ehren beigesetzt worden.

Heute --- 08.09.2026

Mladić ist tot: Der bosnisch-serbische Kriegsverbrecher Ratko Mladić ist tot. Er saß in Den Haag lebenslang in Haft. Er wurde wegen Genozids veruteilt.

Sein Sarg war in einer serbisch-orthodoxen Kirche in der Hauptstadt Belgrad aufgebahrt worden. Von dort wurde der Sarg durch die Stadt zu einem Friedhof geleitet. An der Zeremonie nahmen serbischen Medien zufolge auch serbische Minister und Soldaten teil.

Aus Protest gegen das ehrenvolle Begräbnis für Mladić sagte EU-Erweiterungskommissarin Kos eine Reise nach Serbien ab. Sie erklärte, diese Verherrlichung sei unvereinbar mit den Werten der Europäischen Union. Serbien ist seit 2012 offizieller EU-Beitrittskandidat.

Mladić war vor anderthalb Wochen im Alter von 84 Jahren in einem Gefängniskrankenhaus in der niederländischen Stadt Den Haag gestorben. Er war im Jahr 2017 vom UNO-Kriegsverbrechertribunal zu lebenslanger Haft verurteilt worden wegen seiner führenden Rolle bei Gräueltaten im Bosnien-Krieg, darunter das von ihm angeordnete Massaker von Srebrenica 1995.

---------------------------------------
In Serbien wird der Völkermord und das Massaker von Srebrenica 1995 immer noch geleugnet.
Keine guten Voraussetzungen für deren Beitrittswunsch in die EU und in die NATO.
weiße TaubeJetzt kostenlos registrieren