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Am Wochenende im Vortrag gehört

Am Wochenende im Vortrag gehört
Am Wochenende wurde im Rahmen eines Vortrages auf PTED hingewiesen.
Eine Verbitterungsstörung.
Betrifft Menschen die Groll nicht loslassen können.
Manche können dann zu Amokläufern werden
Die Charite hat dafür die sogenannte Weisheitstherapie entwickelt.
Diese beinhaltet verschiedene psychotherapeutische Ansätze, vor allem aus der kognitiven Verhaltenstherapie.
Im Grunde geht es aber  um Vergebung und den Umgang mit Vergebung.
Also Vergebung lernen

Ich fragte mich, was ist daran neu 
Es steht doch schon in der Bibel.

Vielleicht ist gut, wenn Menschen lernen zu vergeben 
Egal auf welchem Weg.
Und vielleicht finden sie dann  über einen Umweg zu Jesus

Kommentare

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adonia 07.09.2026 19:54
Wenn man Wut empfindet, klingt Vergebung nach einem weiten Weg
 
Diala 07.09.2026 19:55
Einerseits ist es gut, dass die Verhaltenstherapie erkennt, dass Vergebung DER Schlüssel ist um frei zu werden, nur ich frage mich, wie kann man ohne Gott zu kennen in eine echte Vergebung kommen? 
Ich denke, dass in der systemischen Familienaufstellung da auch schon Ansätze drin sind.
Aber echte Befreiung, muss tiefer gehen um nicht wieder durch irgendetwas getriggert zu werden.
 
Komfortzone 07.09.2026 19:59
Gott ist immer nur ein Gebet entfernt. 😊
 
adonia 07.09.2026 20:19
Wer sein Leben ungerecht behandelt wurde, muss seinen Anteil daran erst erkennen
 
malen 07.09.2026 20:22
oh, wouh, so einen Spruch muss man vergeben, wenn man ungerecht behandelt wird
 
KindGottes 07.09.2026 20:35
Ich denke, dass man oftmals nicht sofort vergeben kann, wenn man ungerecht behandelt wurde. Auch nicht als Christ. Dennoch sollte man daran arbeiten, damit keine Wurzel der Bitterkeit in uns entstehen kann. 🙂
 
adonia 07.09.2026 20:43
Wenn man bedenkt, dass auch das Gegenüber nicht immer meinte, was es sagte, könnte man vergeben. Oft ist es Angst oder Stress, was Leute verletzend macht. Ich kann entscheiden, ob es mich trifft oder nicht
 
malen 07.09.2026 20:44
Ich erinnere mich an einen Blog letztlich, da ging es um die A-Karte. Auch das Leben kann ungerecht sein, wem sollte man dann vergeben, damit keine Bitterkeit entsteht?

Gott?

Was meint Gott dazu, wenn man sauer auf ihn ist, wegen der schlechten Karten?
 
malen 07.09.2026 20:45
........... und noch ein Gedanke zum Thema.........

Selbstvergebung finde ich am schwersten
 
Diala 07.09.2026 21:06
Auch das Leben kann ungerecht sein, wem sollte man dann vergeben, damit keine Bitterkeit entsteht?

Gott?

Man könnte dann Gott die Frage stellen "Was hast du dir dabei gedacht, Gott? Erklär`s mir! Offenbare dich mir!
 
Diala 07.09.2026 21:11
Beim Thema Selbstvergebung fällt mir immer das Szenario ein, als ein Vater oder Opa ein Kleinkind beim rückwärtsfahren überfuhr. 😢
 
malen 07.09.2026 21:47
Man könnte dann Gott die Frage stellen "Was hast du dir dabei gedacht, Gott? Erklär`s mir! Offenbare dich mir!


Tatsächlich?
 
Diala 07.09.2026 21:59
21:47 -- Wie meinst du den Zweifel, @malen?
 
paloma 07.09.2026 23:19
Die bittere Wurzel ist wirklich ein Gift u zwar für denjenigen, bei dem sie sich ausbreitet, dessen sollten wir uns bewusst sein.
Sie auszugraben u zu beseitigen ist ein Anliegen, das wir für uns selbst tun, egal wie schwer es ist od wie lange es dauert u wie oft wir Gott im Hilfe bitten müssen. Wenn das gelingt, sind wir gerettet u frei!

Kind G hat Recht, es kann manchmal dauern u erfordert Aus-dauer.
 
Fixstern121 08.09.2026 14:31
@Engeli:
Ein schönes, essentiell wichtiges Thema, welches Du hier in Runde bringst!❤

Ich fragte mich, was ist daran neu
Es steht doch schon in der Bibel.
Vielleicht ist gut, wenn Menschen lernen zu vergeben ...

Du beantwortest Dir Deine Verwunderung ja irgendwie schon selber:
Menschen müssen tatsächlich lernen zu vergeben!
Das Wie ist dabei auch für christliche Menschen oft schwer und/oder unlösbar, so erlebe ich das oft.

Die Psychotherapie hat inzwischen erkannt, dass Vergebung ein immens hohes Heilungspotential hat und dass es Bedarf gibt, diese "zu lernen".
Was der klassischen Psychotherapie (es sei denn, sie bezieht spirituelle Aspekte unmittelbar mit ein!) bisher fehlte, ist die bewusste Integration des Bewusstseins einer Höheren Schöpfer- und Schicksalsmacht, die wir Christen Gott nennen. Ihre "Tools" enden bei mehr oder weniger kognitiven Strategien zur Veränderung der eigenen Emotionen.
Länger schon begreift aber auch die klassische Psychotherapeszene, dass Spiritualiät eine entscheidende und resilienzfördernde Ressource ist.

Nach meiner Erfahrung liegt die Lösung in einer Synthese von Psychotherapie und Spiritualiät, wenn das eine oder andere alleine im Einzelfall nicht reicht.

Dabei - ganz wichtig! - darf Vergebung aber niemals erzwungen werden; weder von au0en noch von innen. Beides kann immensen Schaden anrichten.
In diesem Sinne ist der Weg hier das Ziel!
 
Engeli 08.09.2026 20:21
Spiritualität in der Therapie ist immer wichtiger.
Siehe Spiritual Care.

Ich finde es schön, wenn das Thema immer mehr Aufmerksamkeit bekommt.
Nicht nur  im Rahmen  der Palliativ Medizin, sondern auch in der Akutmedizin und der Psychotherapie
 
paloma 08.09.2026 21:23
Fürwahr,  nach oben zu blicken u auf Gottes Hilfe zu vertrauen ist auf jeden Fall eine gr Kraft, in sehr vielen Lebensbereichen.
Die Psychologie nennt die Auswirkung dann Resilienz u für diese Stärkungen können wir ihm von Herzen danken.
 
Engeli 08.09.2026 21:49
Meine Oma hatte mir gesagt
Derselbe Käs' bloß ne andere Schachtel

Das ist jetzt nicht böse gemeint.

Manchmal wird etwas abgelehnt
Gibt man der Sache einen anderen Namen, wird es angenommen
 
NicetomeetFEM 08.09.2026 22:47
( Hoffe das passt zum Thema. )


Hatte mal in  der 6. Klasse einen  ziemlich cleveren Deutschlehrer. 

Und der hat immer so Geschichten erzählt.


Eine war so :

In nem Dorf sind 2 ziemlich zerstrittene und verfeindete Nachbarn.

Jetzt denk mal du wärest einer davon.

So.

Jetzt passiert dir ein Unfall und der verfeindete Nachbar rettet dein Leben.


Dann  fragte der Deutschlehrer in der Klasse die ca. 25 Schüler :

Wer würde die Fehde mit dem verfeindeten Nachbarn einstellen nachdem er einem das Leben gerettet hat ?

Und gemeldet für Fehde einstellen haben sich genau zwei Schüler.

Ich  und noch ein Mädchen.

Die restlichen ca. 23 Schüler hätten die Fehde fortsetzen wollen, obwohl  der Gegner ihr Leben gerettet hat.


Ich  hab das damals net verstanden. Warum nur 2 die Fehde einstellen würden.


Aber ich bin mir ziemlich sicher, diese restlichen 23 Schüler werden ihr ganzes Leben lang so entscheiden.


Vergebung scheint schwierig.
 
Engeli 09.09.2026 00:20
Vergeben und verzeihen ist nicht dasselbe.

Vergebung / vergeben ist wichtig für die einen selbst
Für die Selbstheilung

Sie mindert weder die Tat noch entschuldigt sie den Täter
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