Weise mir, Herr, Deinen Weg, damit ich wandle in Deiner Wahrheit
Gerade lese ich Psalm 86. Seit meiner Bekehrung habe ich ihn unzählige Male gelesen.
Weise mir, Herr, Deinen Weg, damit ich wandle in Deiner Wahrheit!
Als mir die Augen geöffnet wurden und ich sah, daß fast überall gelogen und betrogen wurde, war ich so froh, daß Gott treu und wahr ist. In Ihm ist keine Lüge.
4. Mose 23:
19 Gott ist nicht ein Mensch, daß Er lüge, noch ein Menschenkind, daß Ihn etwas gereuen würde.
Was Er gesagt hat, sollte Er es nicht tun?
Was Er geredet hat, sollte Er es nicht ausführen?
Im Gegensatz dazu der natürliche Mensch ohne Gott. Er tut, was die Welt tut. Wer sind seine Vorbilder?
Oder der scheinheilige Mensch, der seine Freude daran hat, einem anderen Menschen zu schaden, um sich über ihn zu erheben oder sich zu bereichern. Er sucht nur seinen eigenen Vorteil und nicht Gottes Ehre.
Psalm 86:
1 Ein Gebet Davids.
1 Neige Dein Ohr, o Herr, und erhöre mich, denn ich bin elend und arm;
2 bewahre meine Seele, denn ich bin Dir zugetan; hilf Du, mein Gott, Deinem Knecht, der sich auf Dich verläßt!
3 Sei mir gnädig, o Herr; denn zu Dir rufe ich allezeit!
4 Erfreue die Seele Deines Knechtes; denn zu Dir, Herr, erhebe ich meine Seele!
5 Denn Du, Herr, bist gut und vergibst gern; und Du bist reich an Gnade für alle, die Dich anrufen.
6 Vernimm, o Herr, mein Gebet, und achte auf die Stimme meines Flehens!
7 Am Tag meiner Not rufe ich Dich an, denn Du erhörst mich.
8 Dir, Herr, ist keiner gleich unter den Göttern, und nichts gleicht Deinen Werken!
9 Alle Völker, die Du gemacht hast, werden kommen und vor Dir anbeten, o Herr, und Deinem Namen Ehre geben;
10 denn Du bist groß und tust Wunder, Du bist Gott, Du allein!
11 Weise mir, Herr, Deinen Weg, damit ich wandle in Deiner Wahrheit; richte mein Herz auf das Eine, daß ich Deinen Namen fürchte!
12 Ich will Dich preisen, Herr, mein Gott, von ganzem Herzen, und Deinem Namen Ehre erweisen auf ewig.
13 Denn Deine Gnade ist groß über mir, und Du hast meine Seele errettet aus der Tiefe des Totenreichs.
14 O Gott, es sind Vermessene gegen mich aufgestanden, und eine Rotte von Gewalttätigen trachtet mir nach dem Leben; sie haben Dich nicht vor Augen.
15 Du aber, Herr, bist ein barmherziger und gnädiger Gott, langsam zum Zorn und von großer Gnade und Treue.
16 Wende Dich zu mir und sei mir gnädig! Verleihe Deinem Knecht Deine Stärke, und hilf dem Sohn Deiner Magd!
17 Tue an mir ein Zeichen zum Guten, damit meine Hasser es zu ihrer Beschämung sehen, daß Du, Herr, mir geholfen und mich getröstet hast.
Zu Vers 9:
Welche Anbetung wird sein vor Gottes Thron?
Ganz schlicht und ehrlich ohne Technik und Bühne, stattdessen ganz ergriffen von Gottes Herrlichkeit.
Alles, was auf Erden wichtig erschien, fällt ab.
Was bleibt? Was überlebt?
Offenbarung 7:
9 Nach diesem sah ich, und siehe, eine große Schar, die niemand zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Sprachen;
die standen vor dem Thron und vor dem Lamm, bekleidet mit weißen Kleidern, und Palmzweige waren in ihren Händen.
10 Und sie riefen mit lauter Stimme und sprachen: Das Heil ist bei unserem Gott, der auf dem Thron sitzt, und bei dem Lamm!
11 Und alle Engel standen rings um den Thron und um die Ältesten und die vier lebendigen Wesen und fielen vor dem Thron auf ihr Angesicht und beteten Gott an
12 und sprachen: Amen! Lob und Herrlichkeit und Weisheit und Dank und Ehre und Macht und Stärke gebührt unserem Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.
Er sagt: Wenn Gott mir eine Krankheit geben würde, die ohne ärztliche Behandlung zum Tod führen würde, dann würde ich im Glauben leben, dass Gott auch dies gewirkt hat und das Sterben wählen. Aber ich würde den Herrn trotzdem vorher fragen, ob er einen anderen Plan durch diese Krankheit hat. (Er kennt das echte, persönliche (und nicht eingebildete) Reden Gottes - deshalb vertraut er zurecht darauf, dass der Herr Jesus ihm dann den richtigen Weg weisen wird)
Unter dem Glaubensgedanken, dass einem Menschen in Jesus NICHTS(!) BESSERES passieren kann als zu sterben, verstehe ich diese Ansicht.
Hier aber - weshalb ich das hier anbringe - werden unzählige Christen widersprechen, weil sie fleischlich und nicht geistlich gesinnt sind. Sie wollen nämlich gar nicht sterben. Manche werden sich sogar aufregen, dass man ihnen eine fleischliche Gesinnung unterstellt.
Aber der Haken ist: Einerseits bitten wir, "Herr weise uns deinen Weg". Und wenn es dann drauf ankommt, dann möchten wir doch lieber einen anderen Weg gehen.
Schaut man in das Alte Testament, dann ist es gerade diese Tragödie der vergebenen Chancen, Gottes Wegweisungen zu gehorchen, und lieber einen anderen, einen eigenen Weg zu wählen, der eher zu unseren Vorstellungen und Wünschen passt.
Wir bitten Gott: Bitte weise uns deinen Weg.
Und wenn er es dann macht: Dann wollen wir doch lieber den eigenen Weg nehmen, weil der uns in aller Regel sicherer erscheint, "Kontrolle abgeben? Bloß nicht!". Das ist die natürliche Reaktion all dessen in uns, was die Bibel als unser Fleisch bezeichnet.
🙋♂️