Was ist der Mensch?
22.08.2026 18:55
Was ist der Mensch?
22.08.2026 18:55
Was ist der Mensch?
Für Immanuel Kant ist der Mensch ein Doppelwesen
aus Sinnwelt und Vernunft.
Er beantwortet die Frage, Was ist der Mensch"? in seiner Philosophie als die Zusammenfassung von DREI Grundfragen. Was kann ich wissen? (Erkenntnistheorie), Was soll ich tun? Moral u. Ethik)
Was darf ich hoffen (Religion und Geschichte).
Der Mensch zeichnet sich durch Vernunft, Freiheit und unverlierbarer Würde aus, weshalb er sie als bloßes Mittel, sondern stets als Zweck an sich selbst betrachtet werden muss.
Nach Kants kategorischen Imperativ darf man den
Menschen nie nur als Werkzeug oder Mittel für andere Zwecke nutzen, sondern muss ihn immer als Zweck an sich achten.
aus Sinnwelt und Vernunft.
Er beantwortet die Frage, Was ist der Mensch"? in seiner Philosophie als die Zusammenfassung von DREI Grundfragen. Was kann ich wissen? (Erkenntnistheorie), Was soll ich tun? Moral u. Ethik)
Was darf ich hoffen (Religion und Geschichte).
Der Mensch zeichnet sich durch Vernunft, Freiheit und unverlierbarer Würde aus, weshalb er sie als bloßes Mittel, sondern stets als Zweck an sich selbst betrachtet werden muss.
Nach Kants kategorischen Imperativ darf man den
Menschen nie nur als Werkzeug oder Mittel für andere Zwecke nutzen, sondern muss ihn immer als Zweck an sich achten.
Kommentare
Arina 22.08.2026 19:08
Interessiert?
Luise57 23.08.2026 07:53
Interessante Fragestellung über die sich seit Aristoteles und Platon bis heute die Philosophen austauschen.
Das Denken macht den Menschen aus und das geistige und/oder religiöse Umfeld und seine Sozialisation prägt sein Handeln.
Jeder Mensch denkt anders.Für mich gilt,allerdings Kant und sein kategorischer Imperativ als Vorbild auch mit seinem Zitat
Habe Mit Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen.
Das Denken macht den Menschen aus und das geistige und/oder religiöse Umfeld und seine Sozialisation prägt sein Handeln.
Jeder Mensch denkt anders.Für mich gilt,allerdings Kant und sein kategorischer Imperativ als Vorbild auch mit seinem Zitat
Habe Mit Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen.
Arina 23.08.2026 08:31
Kant der Denker, der aus Königsberg nie heraus kam, aber eine ganze Welt im Kopf hatte.
Der Satz: Was du nicht willst, das man dir tut das füge auch keinen anderen zu, ist nicht von Kant sondern die Goldene Regel.
Kant lehnt ihn als Grundsatz, als Basis für allgemeine Regel ab, weil er sich auf subjektive Wünsche stützt,
Vielmehr basiert der Kath. Imperativ auf: Reine Vernunft. Gilt ohne Ausnahme für alle Menschen.
Prüft ob eine Handlung als allgemeines Gesetz gilt, taugt
Der Satz: Was du nicht willst, das man dir tut das füge auch keinen anderen zu, ist nicht von Kant sondern die Goldene Regel.
Kant lehnt ihn als Grundsatz, als Basis für allgemeine Regel ab, weil er sich auf subjektive Wünsche stützt,
Vielmehr basiert der Kath. Imperativ auf: Reine Vernunft. Gilt ohne Ausnahme für alle Menschen.
Prüft ob eine Handlung als allgemeines Gesetz gilt, taugt
paloma 23.08.2026 08:41
Wir sind Geschöpfe Gottes, zueinander gestellt, also Gemeinschaftswesen, mit Aufgaben, eigenem Willen versehen, dürfen mit unserem Schöpfer in Beziehung treten,
fähig zu lieben u zu hassen, leben also in Dualität zwischen Gut u Böse, haben Ziele u Wünsche, entwickeln uns auf körperlicher, emotionaler,geistiger u geistlicher Ebene,also Stufen des Wachstums u der Reife...
das fällt mir spontan dazu ein.
fähig zu lieben u zu hassen, leben also in Dualität zwischen Gut u Böse, haben Ziele u Wünsche, entwickeln uns auf körperlicher, emotionaler,geistiger u geistlicher Ebene,also Stufen des Wachstums u der Reife...
das fällt mir spontan dazu ein.
Arina 23.08.2026 09:29
Dies ist kein Blog gegen den Glauben! Auch der ist hier gefragt!
Es geht vielmehr auch um Philosophie.
Es geht vielmehr auch um Philosophie.
Arina 23.08.2026 09:34
Kant trennt zwischen dem, was wir wissen können (Wissenschaft) und dem was wir glauben (Moral)
Gott ist notwendig, eine ethische Annahme, damit unser Handeln moralischen Sinn ergibt!
Gott ist notwendig, eine ethische Annahme, damit unser Handeln moralischen Sinn ergibt!
Arina 23.08.2026 09:40
antonius, es gibt Musik -Videos von "Kathi Stimmer Salzreder," kann ich leider nicht einstellen.
(Nutzer gelöscht) 23.08.2026 10:34
Indem Kant selber die Moral definiert und voraussetzt ,zum Beispiel in der Sexualmoral, widerspricht Kant in dem Punkt seiner Argumentation selber , denn er spricht dem freien Menschen hierbei ab kraft seiner Vernunft selber zu Bestimmen wie er seine Triebe einsetzen will.
So gesehn spricht Kant der Vernunft eines Menschen ,die er an oberste Stelle setzt, selbst die Fähigkeit ab eigenständig und autonom abzuwägen wie der Mensch für Trieb oder gegen den Trieb wählen kann.
Kants Vernunftethik schränkt die Freijeit des mündigen Menschen über sich selber ein .
Und Gott ist für Kant nur ein Denkkonstrukt der Vernunft um die Leerstelle zu füllen mit der er Gerechtigkeit ansonsten nicht erklären kann.
Aber , - will denn jeder Mensch überhaupt diese Gerechtigkeit über den Tod hinaus ?
Auch das setzt Kant dem Menschen einfach so voran: der Mensch müsse und wolle ja Gerechtigkeit erlagen wenn nicht im Diesseits dann im Jenseits ,nur dafür ist ein Gott für Kant logisch..
Cherub
So gesehn spricht Kant der Vernunft eines Menschen ,die er an oberste Stelle setzt, selbst die Fähigkeit ab eigenständig und autonom abzuwägen wie der Mensch für Trieb oder gegen den Trieb wählen kann.
Kants Vernunftethik schränkt die Freijeit des mündigen Menschen über sich selber ein .
Und Gott ist für Kant nur ein Denkkonstrukt der Vernunft um die Leerstelle zu füllen mit der er Gerechtigkeit ansonsten nicht erklären kann.
Aber , - will denn jeder Mensch überhaupt diese Gerechtigkeit über den Tod hinaus ?
Auch das setzt Kant dem Menschen einfach so voran: der Mensch müsse und wolle ja Gerechtigkeit erlagen wenn nicht im Diesseits dann im Jenseits ,nur dafür ist ein Gott für Kant logisch..
Cherub
Arina 23.08.2026 11:43
10:34, schränkt Kants Vernunfttheorie die Freiheit des mündigen Menschen selber ein?
NEIN, Kants Vernunfttheorie (Kath. Imperativ) schränkt die Freiheit des mündigen Menschen nicht ein, sondern begründet u. definiert die Freiheit erst.
WARUM? Selbstgesetzgebung: Der Mensch gehorcht bei Kant keinen äußeren Zwang (wie Religion der Herrschenden) sondern seine eigene Vernunft.
Befreiung der Triebe: Erst wenn sie sich gegen unmittelbare Triebe, Emotionen od. Egoismus entscheiden können ,sind sie laut Kant wirklich frei und mündig.
NEIN, Kants Vernunfttheorie (Kath. Imperativ) schränkt die Freiheit des mündigen Menschen nicht ein, sondern begründet u. definiert die Freiheit erst.
WARUM? Selbstgesetzgebung: Der Mensch gehorcht bei Kant keinen äußeren Zwang (wie Religion der Herrschenden) sondern seine eigene Vernunft.
Befreiung der Triebe: Erst wenn sie sich gegen unmittelbare Triebe, Emotionen od. Egoismus entscheiden können ,sind sie laut Kant wirklich frei und mündig.
(Nutzer gelöscht) 23.08.2026 12:02
Aus der heutigen Sicht ,mit unserem modernen Freiheitsbegriff ,300 Jahre nach Kant , ist Kants Freiheitsbegriff kritikwürdig .
Ich schreibe mal in eigenen Worten aus dem Artikel den ich geselesen habe was dazu :
Kant vertritt ja einen moralischen Vernunftbegriff , für Kant ist es vernünftig und moralisch sich nicht von seinen Trieben verzwecken zu lassen , darum müsse der Mensch sich stets gegen Triebe ,den Sexualtrieb, dem Selbstbefriedigungstrieb , moralisch entscheiden.
Aber nach heutiger Kritik widersprichg das dem Freiheitsbedürfnis des Menschen der sich nämlich gerade auch frei und bewußt und selbstbestimmt auch für den reinen Trieb entscheiden kann ,also wählen kann .
Kant lenkt gegen den Trieb und heute wird gesagt der Mensch kann für oder gegen den Trieb entscheiden ,das ist erst wahre autonome Freiheit .
Stichworte dazu : Wählen können zwischen Sex um des Triebes willen oder Sex nur mit Liebe verbunden / als freie Entscheidung des mündigen Menschen .
Kant würde sagen das geht nicht ,der Mensch wäre nur verzweckt vom Trieb - und das stimmt so nicht
Cherub
Ich schreibe mal in eigenen Worten aus dem Artikel den ich geselesen habe was dazu :
Kant vertritt ja einen moralischen Vernunftbegriff , für Kant ist es vernünftig und moralisch sich nicht von seinen Trieben verzwecken zu lassen , darum müsse der Mensch sich stets gegen Triebe ,den Sexualtrieb, dem Selbstbefriedigungstrieb , moralisch entscheiden.
Aber nach heutiger Kritik widersprichg das dem Freiheitsbedürfnis des Menschen der sich nämlich gerade auch frei und bewußt und selbstbestimmt auch für den reinen Trieb entscheiden kann ,also wählen kann .
Kant lenkt gegen den Trieb und heute wird gesagt der Mensch kann für oder gegen den Trieb entscheiden ,das ist erst wahre autonome Freiheit .
Stichworte dazu : Wählen können zwischen Sex um des Triebes willen oder Sex nur mit Liebe verbunden / als freie Entscheidung des mündigen Menschen .
Kant würde sagen das geht nicht ,der Mensch wäre nur verzweckt vom Trieb - und das stimmt so nicht
Cherub
Arina 23.08.2026 12:02
Kant über das Diesseits u. das Jenseits:
Was bedeutet es konkret?
Gemeint ist keine passive Vertröstung auf das Jenseits. Kant fordert, das wir hier auf Erden im Hier und Jetzt so gerecht und moralisch wie möglich handeln müssen.
Die Idee der Gerechtigkeit nach dem Tod dient als Sinnstifter: Sie garantiert den Menschen, dass sein bemühen auf Erden nicht umsonst oder vergeblich war, sondern dass, das Universum in letzter Instanz moralisch und gerecht strukturiert ist.
Was bedeutet es konkret?
Gemeint ist keine passive Vertröstung auf das Jenseits. Kant fordert, das wir hier auf Erden im Hier und Jetzt so gerecht und moralisch wie möglich handeln müssen.
Die Idee der Gerechtigkeit nach dem Tod dient als Sinnstifter: Sie garantiert den Menschen, dass sein bemühen auf Erden nicht umsonst oder vergeblich war, sondern dass, das Universum in letzter Instanz moralisch und gerecht strukturiert ist.
Arina 23.08.2026 12:08
Cherub, deine Argumentationslinie scheint mir weitgehend selbstgebastelt zu sein.
Von Selbstbefriedigung ist bei Kant nicht die Rede. So platt argumentiert er nicht.
Von Selbstbefriedigung ist bei Kant nicht die Rede. So platt argumentiert er nicht.
Arina 23.08.2026 12:13
Kant wird an der Universität nicht aus heutiger Sicht gelehrt, sondern aus seiner, aus Kants Sicht, zu seiner Zeit

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