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Prädestination= Vorherbestimmung

Prädestination= Vorherbestimmung
Als gläubige der reformierte Kirche getauft, habe ich Konfirmation gemacht als Teenager und habe ich früh mit viele verschiedene christliche Glaubensrichtungen Kontakt gehabt. Ich habe die Thema Prädestination nicht akzeptieren können, aber jetzt versuche ich mir und euch zu klären warum:
1 Gott ist Liebe, somit kann er nicht Menschen dafur erschafen dass sie Schlechtes tun und verloren gehen, mit Absicht.
2 Seine Absicht war mit dem Mensch und Kreation in Harmonie zu Leben in Ewigkeit- Plan Gottes- Er hat gute Gedanken und höhere als wir.
3 Er hat dem Menschen freie Wille geschenkt, was zeugt dafur, dass er nicht Roboter geschafen hat und alles vorprogramiert hat.
Er will, dass die Menschen freiwillig nach ihm suchen und in Beziehung, gehörsam, leben, aber er zwingt keinem.
4 Vorwissen was in 1 tag oder 400 Tage oder 40 Jahren passiert ist nicht gleich Vorherbestimmung:
Beispiel:
Eine Mutter sieht das neugeborenen Kind und weisst dass ihr 4. Kind ist, hat keine Haare, einen Lungendefizit und sehr helle Haut. Sie weisst schon dass sie den ganzen Leben viel auf ihr Haut aufpassen soll und gute frische Luft fur Lunge. Die Haare werden eher dün sein, somit sollte es nicht gefärbt, oder überstrapazieren. Die Mutter weisst es aber das Baby hat von viele Sachen noch keine Ahnung.
5 Gott ist Gerecht, aber Vorbestimmung wäre Urteil ohne Grund, Berechtigung

6 Somit würde man sagen,dass Gott als Lügner dargestelt ist, was gerade der Teufel ist, weil Gott die Wahrheit und Licht ist!

Kommentare

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antonius34 19.08.2026 08:15
Um den Krieg zu  verhindern, müssten viele Sühne, Busse ,Opfer und Gebet erbringen
 
Bambus2026 19.08.2026 09:00
@Sarolta



Der Freie Wille macht den Menschen ja zu etwas absolut göttlichem.
Ich glaube nicht dass da irgendetwas vorherbestimmt ist.
Lediglich Gott kann womöglich sehen wie es am Ende endet.
Aber warum es so endet, das liegt womöglich eben am Willen des Einzelnen..?
 
Alysa 19.08.2026 09:58
Einige Wochen lang waren die Namen GOTTes (Wesen, Charakter, Eigenschaften) das Thema in unserem Hauskreis.

Jeder durfte sich für einen Namen entscheiden, den er den anderen vorstellen wollte.

Ich wählte Jahwe/Jireh aus (hatte ich vorher noch nie gehört).  Das hatte einen Grund, denn als kurze Erklärung meines Hauskreisleiters wusste ich nur, dass "GOTT sieht". Und da  mir die Jahreslosung von 2023  noch immer ein ständiger Begleiter ist (Du bist ein GOTT, der mich sieht) fand ich es zunächst sehr passend.

Mit Hilfe des Internets fand ich natürlich noch mehr heraus (Der Herr wird ersehen/Der Herr wird vorsehen/Der Herr mein Versorger. )

Beim Ausarbeiten fielen mit ständig Begebenheiten und Führungen aus meinem eigenen Leben ein. Und ich wunderte mich plötzlich, dass ich Gedanken bekam, die ich mir nicht selber gemacht und  ausgedacht hatte. Mir war das unerklärlich.

Die Andacht, die ich dann hielt, war dann plötzlich anders, als ich mir "vorgenommen" hatte.

Meine abschließenden Sätze waren am Ende diese:


"...soll ich voller Sorgen in die Zukunft schauen oder darauf vertrauen, dass Gott schon weiß, was er mit mir vorhat?

Zusammenfassung:

GOTT sieht den Moment
GOTT sieht eine Lebensspanne
GOTT sieht das Ganze

Du bist ein GOTT, der mich sieht

Und damit schloss sich für mich der Kreis.
 
Alysa 19.08.2026 10:01
Ach, noch was:

Vor Jahren schon stand auf einem meiner Kalender ein Spruch, der  mir gerade gestern beim Aufräumen von Unterlagen wieder begegnet ist:

Wo Jesus dich hinführt, bringt er dich mit seinen Leuten in Verbindung.

Von wem er stammt, weiß ich nicht mehr, ich hatte ihn nur abgeschrieben.

Ja, genau das erlebe ich seit Jahren ständig.
 
hansfeuerstein 19.08.2026 14:52
Gut möglich, dass es eine Mischung aus Vorherbestimmung und freier Wille ist, und es sich gar nicht so klar abgrenzen läst.  Mir scheint, dass es doch relativ viele "Nichtzufälle" gibt, und vieles auch nicht von unserem Willen beeinflusst ist, 
der allerdings stets eine mitentscheidende Rolle spielt.
 
 
hansfeuerstein 19.08.2026 22:28
Das scheint mir schon ziemlich richtig und schlüssig:

Grundlagen und VerantwortungGottesebenbildlichkeit: Weil Gott frei ist, schuf er den Menschen als freies Wesen mit Verstand und Willen.Moralische Verantwortung: Der Mensch wird für seine Taten zur Rechenschaft gezogen, weil er sie frei und bewusst tut.Sündenfall: Durch die Ursünde ist der Wille des Menschen geschwächt und zur Sünde neigend, aber er wurde nicht völlig zerstört oder ausgelöscht.Das Verhältnis von Gnade und FreiheitSynergie (Zusammenwirken): Katholische Theologie lehrt kein Entweder-Oder zwischen Gottes Allmacht und menschlicher Freiheit, sondern ein Miteinander. Gott wirkt im Menschen das Wollen und Vollbringen, entzieht dem Menschen aber nicht seine Entscheidungsfreiheit.Keine doppelte Prädestination: Im Gegensatz zu manchen strengen reformatorischen Ansätzen lehrt die katholische Kirche nicht, dass Gott bestimmte Menschen von vornherein zur Verdammnis vorherbestimmt hat. Gott will, dass alle Menschen gerettet werden, respektiert aber die menschliche Ablehnung.
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