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MERYL STREEP in einem bewegenden Medizin-Drama

MERYL STREEP in einem bewegenden Medizin-Drama
INHALTSANGABE:
Lori und Dave Reimuller führen mit ihren Kindern ein einfaches Familienleben, bis ihr jüngster Sohn Robbie plötzlich schwere epileptische Anfälle bekommt. Die Diagnose stellt die Familie vor eine Situation, die sie nicht versteht und kaum kontrollieren kann. Zunächst vertrauen die Eltern den Ärzten, die Robbie mit Medikamenten behandeln, doch statt einer klaren Besserung verschlechtert sich sein Zustand immer weiter.

Während Robbie unter den Folgen der Krankheit und der Therapie leidet, wächst in Lori der Zweifel. Die Familie gerät zusätzlich unter finanziellen Druck, denn medizinische Kosten, Versicherungsprobleme und bürokratische Hürden machen die Lage immer aussichtsloser. Doch Lori weigert sich, ihr Kind aufzugeben. Sie beginnt, sich intensiv mit Epilepsie zu beschäftigen, liest Studien, sucht nach Alternativen und stößt schließlich auf die ketogene Diät, eine Behandlungsmethode, die bei manchen Kindern Anfälle deutlich reduzieren kann.

Gegen den Widerstand des medizinischen Umfelds kämpft Lori dafür, dass Robbie diese Chance bekommt. Solange es noch Hoffnung gibt erzählt nach wahren Ereignissen von einer Mutter, die sich gegen ein unbewegliches System stellt, um ihrem Sohn zu helfen. Das Drama verbindet Familiengeschichte, medizinischen Konflikt und die Frage, wie weit Eltern gehen müssen, wenn niemand sonst ihnen zuhört

Kommentare

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Kensch 09.08.2026 22:04
Toller Film, der zeigt, wie schnell man in irgendwelche Mühlen geraten kann, wenn man nicht  kritisch alles hinterfragt. Sicherlich hätte das auch schief gehen können, aber was eine Medikamentenflut alles anrichten kann habe ich mal bei einer Freundin erlegt. Sie hat Depressionen seit jungen Jahren und wurde auf Medikamente eingestellt, im Laufe der Zeit waren es 20 (!) verschiedene. Ein ganzer Teil davon sollte Nebenwirkungen bekämpfen, die durch eines der anderen entstehen konnten.
Es war schrecklich. Irgendwann ist sie dann an die "richtigen" Leute geraten und wurde erst mal entgiftet, dann ohne Medikamentenflut weiter behandelt.

Mittlerweile geht es ihr, wenn man davon absieht, dass das Ganze seine Spuren hinterlassen hat, verhältnismäßig gut.
 
TheOneAndOnlyAlive 09.08.2026 23:34
@ Calando,

danke für den Film. Von den meisten Fällen erfährt man überhaupt nichts, es läuft ja meist im Verborgenen. Und wenn dann wird den Eltern meist nicht geglaubt.

Eine etwas ähnliche Problematik, aber mindestens genau so schlimm läuft auch in Deutschland und da helfen auch kein Behörden.

 
Alysa 10.08.2026 22:20
Ich hab da ein  Buch "Und niemand  hört mein Schreien"  .

Das hat mich an meine eigene Schwester erinnert, die schon seit 40 Jahren berentet ist...(und noch ein Medikament...und noch eins obendrauf usw.)

Mein Sohn litt ja auch 14 Jahre an Epilepsie- bedingt durch den Unfall.
Sein Neurochirurg hatte mal gemeint: Solange wir Eltern es aushielten,  würde er an der Medikation nichts ändern. Nicht nur unser Sohn, nein die ganze Familie litt jahrelang auch an den Nebenwirkungen.
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