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Gute Nachrichten braucht der Mensch!

Gute Nachrichten braucht der Mensch!
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Wer anderen etwas Gutes tut, hilft sich selbst am meisten
Autor: Gute Nachrichten am 16. Dezember 2011
Die gestrige "Gute Nachricht des Tages" von n-tv handelt von folgendem Thema mit der Überschrift: "Gutes tun macht selbstbewusst und glücklich". Das hat man in einem wissenschaftlichen Experiment an der medizinischen Fakultät der kanadischen York University herausgefunden.


Bild-Quelle: ornauer
Verglichen mit anderen Probanden, deren Verhalten z. B. in den Testbereichen Musik oder Dankbarkeit untersucht wurde, schnitten die im Bereich "Gutes tun" eindeutig am besten ab. Was heißen soll, dass diese wesentlich glücklicher und zufriedener waren. Ich bin alles andere als ein bibelfester Mensch, aber es erinnert mich an eines der 10 Gebote, "Liebe dich selbst so wie deinen Nächsten". Man hat schon oft gehört, dass es 1000-fach zu einem zurückkommen soll, wenn man jemandem von Herzen hilft und Gutes tut.

Es ist also von besonders großem Wert, dass die Wissenschaft auch in solchen Bereichen forscht. So denken wir vielleicht mehr darüber nach und kommen vielleicht auch in den Genuss, einiges davon umzusetzen, um unser Leben gesünder zu gestalten.

Selbst ein halbes Jahr nach dem Test wurde bei den Probanden festgestellt, dass diese wesentlich weniger zu Depressionen neigten, als die Testpersonen der anderen Gruppen. Hilfe geben, hilft eben!

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Jubel 16.07.2026 22:33
 
Jubel 16.07.2026 22:34
 
Mischael 16.07.2026 22:36
Naben'd Jubel.

Schön, Dich nach langer langer Zeit mal wieder zu lesen.

👋👋
 
Jubel 16.07.2026 22:36
″40 Sekunden Lektüre: Die Kraft der Freude″ – Paulo Coelho
Autor: Gute Nachrichten am 15. November 2012
Da heute Tag der Philosophie ist, habe ich einmal wieder eine kurze Geschichte von Paulo Coelho für euch gefunden. Das Original “40 sec reading: the strength of joy” wurde am 01. November 2012 in seinem Blog veröffentlicht.

Es handelt von einer Geschichte über Jesus, die uns daran erinnern soll, die einfachen Dinge im Leben zu entdecken, ihre Schönheit, Liebe und Vollkommenheit zu sehen, denn dazu braucht es keine großen Wunder oder mystische Erfahrungen.

Hier ist die Lektüre exklusiv für euch ins Deutsche übersetzt. Viel Freude!

Tropfen auf Bluetenblatt, Paulo Coelho
Bild-Quelle: Matthias Mittenentzwei / pixelio.de
Khalil Gibran sagt, dass 20 Jahrhunderte lang Männer die Schwächen von Jesus angebetet haben und seine Macht nicht vollständig verstehen. Jesus lebte nicht als Feigling und er starb, ohne zu klagen und zu leiden. Er lebte als Revolutionär und wurde als Rebell gekreuzigt.

Er war nicht wie ein Vogel mit ausgebreiteten Flügeln, aber ein heftiger Sturm, der die Flügel zum Ausbreiten brachte. Er war kein Opfer seiner Verfolger und er wollte nicht in deren Händen leiden, aber er war – im Gegensatz zu ihnen – frei.

Jesus kam nicht auf die Erde, um unsere Häuser zu zerstören und um dort wiederum Klöster mit seinen Steinen zu errichten. Er kam, um unsere Seelen in uns zum Atmen zu bringen, einen Tempel in jedem Herzen zu errichten, eine Seele in jedem Altar und einen Priester in jedem Menschen.

Wenn wir einmal sorgfältig auf sein Leben schauen, sehen wir, obwohl seine Leidenschaft unaufhaltsam war, dass er wusste, wie er es anstellen musste, uns in jeder seiner Gesten ein Gefühl der Freude zu geben. Er muss wohl lange und hart darüber nachgedacht haben bevor er sich entschied, welches Wunder sein erstes sein sollte. Er muss an die Heilung eines Gelähmten, die Auferstehung der Toten, die Vertreibung eines Dämons, "eine noble Geste", gedacht haben. Schließlich wäre es das erste Mal, dass er der Welt zeigen würde, dass er der Sohn Gottes war.

Und es steht geschrieben, dass sein erstes Wunder die Verwandlung von Wasser zu Wein war, um eine Hochzeitsgesellschaft zu beleben. Die Weisheit dieser Geste sollte uns inspirieren und immer in unseren Seelen vorhanden sein. Die spirituelle Suche ist Mitgefühl, Begeisterung und Freude.
 
Jubel 16.07.2026 22:45
Warum Bitterkeit wieder süß fürs Leben wird
Autor: Gute Nachrichten am 1. April 2026
…und weshalb dieses alte Wissen heute „komischerweise“ kaum noch eine Rolle spielt


Der Löwenzahn: Was für die einen Unkraut ist, ist für die anderen, eine der wohl wichtigsten Bitterpflanzen Europas.
Foto von Andriy Oliynyk auf Unsplash

Bitterstoffe – ein uraltes Regulationsprinzip
Bitterstoffe gehören zu den ältesten bekannten Wirkprinzipien der Pflanzenheilkunde.
Schon Hippokrates wusste: „Alle Krankheiten beginnen im Darm.“ Bitterstoffe wirken genau hier – regulierend, ordnend, erinnernd.

Was sie im Körper anstoßen:

Aktivierung von Bitterrezeptoren (T2R) auf Zunge, im Magen-Darm-Trakt, in Leber, Lunge und sogar im Nervensystem
Anregung von Speichel, Magensäure, Gallenfluss und Bauchspeicheldrüsensekret
Unterstützung der hepatischen Entgiftungsenzyme
Förderung eines stabilen Blutzuckerspiegels
Rückmeldung an das Gehirn: „Sättigung ist erreicht.“
Bitterstoffe zwingen nichts, sie erinnern den Körper an seine Eigenregulation.


Warum Bitterkeit im Mainstream kaum vorkommt
Bitterstoffe sind weder patentierbar, noch abhängig machend, zudem sind sie nicht "instant" und sie sind unbequem. Sie fördern Körperwahrnehmung, Maßhalten und Selbstverantwortung.
Und genau deshalb werden sie im modernen Ernährungssystem eher gemieden als gefördert. Bitterkeit passt schlecht in ein Umfeld, das auf Überreizung und Dauerverfügbarkeit setzt.


Der Löwenzahn – Leberpflanze par excellence
Der Löwenzahn (Taraxacum officinale) ist eine der wichtigsten Bitterpflanzen Europas – und gleichzeitig eine der unterschätztesten.

Seine Schwerpunkte:
Leber & Galle
Fettstoffwechsel
Ausleitung & Reinigung
Unterstützung der Darmflora
In der biologischen Erfahrungsmedizin wird Löwenzahn seit Jahrzehnten gezielt zur Unterstützung von Entgiftungsprozessen eingesetzt.

Dr. med. Dietrich Klinghardt beschreibt in Vorträgen und Publikationen den Löwenzahn – insbesondere als Tinktur aus Wurzel und Kraut – als hilfreiche Pflanze zur Unterstützung der körpereigenen Ausleitung, unter anderem auch im Zusammenhang mit dem sogenannten Spikeprotein.

Wichtig:
Es geht nicht um ein Heilversprechen, sondern um die Stärkung körpereigener Regulations- und Ausscheidungsmechanismen – insbesondere über Leber und Galle.
 
Jubel 16.07.2026 22:45
 
 
Jubel 16.07.2026 22:49
 
 
Jubel 16.07.2026 22:58
[url=Das]Das Eis am Südpol wächst Autor: Gute Nachrichten am 27. August 2023  Im Gegensatz zu zahlreichen Berichten in vielen Medien bleibt festzustellen, dass das Eis in der Antarktis stetig wächst. Es gibt zwar immer wieder spektakuläre Eisabbrüche die zu regionalen Eisverlusten führen, aber von den Gletschern in Südpolnähe wird ständig Eis nachgeschoben, so dass in der Summe die Masse an Eis wächst.  Riesige Festlandeiswand, Weddell Sea, Antarktis Foto von 66 north auf Unsplash Weddell Sea, Antarktis Am Südpol ist die Eismasse seit 1979 mehr oder weniger stabil und konnte sogar in den letzten Jahren zulegen. Das südpolare Schelfeis ist zwischen 2009 und 2019 über 5.000 Quadratkilometer gewachsen, wie in den Fachpresse zu lesen war. Das entspricht der doppelten Fläche des Saarlandes. Forscher um Dr. Julia R. Andreasen von der Fakultät für Boden, Wasser und Klima an der Universität von Minnesota stellten fest, dass bei Berichten über die Eisbedeckung der Antarktis häufig mit Daten gearbeitet wird, die zeigen, „dass Schelfeis kollabiert, dünner wird und sich zurückzieht“. Allerdings gäbe es wenige Messungen, die sich mit den Veränderungen der gesamten Eisfläche der Antarktis befassen.  Zur Erklärung: ein Eisschelf ist die ins Meer ragende Zunge, also praktisch die schwimmende Fortsetzung eines Gletschers. Bricht davon eine Stück ab, spricht man vom Kalben eines Gletschers, danach wird dieser Teil zum Eisberg.  Das Eis der Antarktis schrumpft nur stellenweise Der größte Rückgang wurde auf dem Larsen-C-Schelfeis im Jahr 2017 beobachtet werden, als bei einer einzigen Kalbung 5.917 Quadratkilometer an Eisfläche verlorenging. Der größte Zuwachs wurde auf dem Ronne-Schelfeis in der Ostantarktis gemessen werden, der in 10 Jahren um 5.889 Quadratkilometer zunahm. In der Summe ist die Fläche binnen 10 Jahren um 5.305 Quadratkilometer gewachsen. Die antarktischen Schelfe haben in dieser Zeit 661 Gigatonnen Eismasse hinzugewonnen. Deswegen weisen die Forscher auf die Wichtigkeit hin, die Beobachtungen der Eisschelfe über einen längeren Zeitraum zu tätigen, um Fehlinterpretationen zu vermeiden. Die Studie erschien Mitte Mai in der Fachzeitschrift „The Cryosphere“. Übrigens, wetteronline meldete, dass am 12. Mai diesen Jahres an der Station Wostok, also zu Beginn des Herbstes auf der Südhalbkugel, bereits mit – 76,4 Grad ein neuer Kälterekord für diesen noch jungen Winter gemessen wurde.  Abrupter Rückgang aber stetes Wachstum Von der Öffentlichkeit unbemerkt geschieht das Wachstum der Eisflächen, und zwar jährlich und konstant, an allen beobachteten Schelfen. Am deutlichsten erkennt man das am Mertzgletscher im australischen Teil des südpolaren Eiskontinents Obwohl der Gletscher jährlich um 50 bis 100 Quadratkilometer gewachsen ist, schrumpfte seine Fläche wegen eines einzigen Kalbens im Jahr 2010 beachtlich. Dabei brachen 2.400 Quadratkilometer Eis nach einer Kollision mit einem Eisberg ab. Die Welt schrieb seinerzeit von einer „Jahrhundertkollision“. Bei dem stetigem Wachstum dauert es jedoch nur 25 bis 50 Jahre, bis die Eisfläche auf diesem Gletscher wieder den Stand von Anfang 2020 erreicht.[/url]
 
Jubel 16.07.2026 23:26
Erwin Thoma: Häuser wie der Baum, Städte wie der Wald

https://gute-nachrichten.com.de/2017/11/gesundheit/perspektive-alzheimer-vermutlich-doch-heilbar/
 
Jubel 16.07.2026 23:34
Ich wünsch Euch frohes Lesen, Staunen, Freuen! 

Und wenns grade schwer ist, dann wissen wir, durch viele Bedrängnisse gehts den Weg ins himmlische Zuhause. Der Gerechte muss viel leiden, doch aus allem hilft ihm der Herr. 

Ich darf und durfte das erleben, alles lässt Gott denen zum Besten dienen, die ihn lieben. Jede Prüfung stärkt den Glauben und hat am Ende zur Folge, dass wir in nichts Mangel haben. Ich schrie zum Herrn, und er half mir, richtete mich wieder auf und ich will ihn preisen!

Gerne könnt Ihr Aufbauendes zufügen
 
paloma 17.07.2026 07:33
Es ist eine Kunst,das Augenmerk auf das Positive zu richten. Gut zu lesen u es ermutigt auch,danke Jubel,ich wünsche dir weiterhin Zuversicht u einen schönen Tag 🌞⛲🫖☕🍇
 
pieter49 17.07.2026 09:35
🙂  vielen Dank liebe Jubel, mal was Bodenständiges in Gottes schöne Natur !!
 
Jubel 17.07.2026 10:02
https://www.abendblatt.de/hamburg/von-mensch-zu-mensch/article236378561/Wissenschaftlich-erwiesen-Dankbarkeit-macht-gluecklich.html

Das Gute in Krisen zu suchen: Es ist eine Frage der Haltung, ob wir unsere Aufmerksamkeit auf Positives oder Negatives lenken.
Von Eva Wlodarek
10.09.2022, 09:38 Uhr

Auch für ein paar Sonnenstrahlen und Mußestunden kann man dankbar sein

Natürlich bedanken wir uns für ein Geschenk oder einen Gefallen. Aber Dankbarkeit kann noch viel mehr sein als eine höfliche Formel: eine grundsätzliche Haltung. Kürzlich hörte ich ein Interview mit der Bestsellerautorin Rhonda Byrne. Sie sagt jeden Morgen, bevor sie aus dem Bett steigt: „Danke, danke, danke.“ Nun ja, dachte ich, das würde ich auch tun, wenn sich meine Bücher millionenfach verkaufen.

Zum Glück erkannte ich schnell, dass ich damit voll in die Falle gelaufen war: Wir heben unsere Dankbarkeit meist für spektakuläre Anlässe auf, so in der Größenordnung Beförderung, Urlaubsreise, Steuerrückzahlung. Dabei gibt es jeden Tag viele kleine Anlässe zur Dankbarkeit. Dass wir die übersehen und unsere Aufmerksamkeit stattdessen auf negative Dinge richten, liegt an unserem genetischen Schutzprogramm. Für das Überleben unserer Spezies war es nötig, Gefahren zu erkennen. Bis heute gilt deshalb: „Schlechtes wirkt stärker als Gutes.“

Thema im Fokus der Wissenschaft
Kein Wunder also, dass wir Dankbarkeit als Einstellung erst lernen müssen. Tatsächlich ist das Thema seit einigen Jahren im Fokus der Wissenschaft. Einer der führenden Forscher auf diesem Gebiet ist der US-Psychologieprofessor Robert Emmons. Mit einem Experiment wollte er herausfinden, was es bringt, Dankbarkeit zu kultivieren.


Dazu führten Versuchspersonen zehn Wochen lang Tagebuch, allerdings mit unterschiedlicher Anweisung: Eine Gruppe musste jeweils fünf positive Dinge aufschreiben, die sich in der Woche zugetragen hatten und für die sie dankbar war. Die andere Gruppe sollte fünf Schwierigkeiten nennen, die sie zu bewältigen hatte. Auf der Liste der Dankbarkeitsgruppe fanden sich Notizen wie „Ein schöner Sonnenuntergang“. Die Problemgruppe zählte Ärgernisse auf, etwa „Man findet so schwer einen Parkplatz“.

Dankbare sind zufriedener mit ihrem Leben
Die Auswertung ergab einen deutlichen Gewinn der Dankbarkeitsgruppe. Die Dankbaren fühlten sich um 25 Prozent glücklicher. Sie empfanden eine höhere Zufriedenheit mit ihrem Leben. Außerdem hatten sie weniger gesundheitliche Probleme als die Teilnehmer der anderen Gruppe, sie waren entspannter und schliefen besser. Von Außenstehenden wurden sie als hilfsbereiter und sozialer eingeschätzt. Weitere Studien bestätigten dieses erstaunlich gute Ergebnis.

Daraus lässt sich das Fazit ziehen: Es lohnt sich, den Blick auf die Ereignisse im Alltag zu lenken, für die wir dankbar sein können. Ein wirkungsvolles Hilfsmittel ist ein Dankbarkeitstagebuch. Legen Sie einen Kalender und einen Stift neben Ihr Bett. Lassen Sie vor dem Schlafengehen den Tag Revue passieren, aber nur mit Fokus auf die guten Dinge. Tragen Sie die mit Stichworten ein. Sie werden staunen, wie das im Laufe der Zeit Ihre Stimmung hebt.

Bei einem Unglück ist es schwer, positiv zu bleiben
Mit etwas Disziplin und festem Willen funktioniert Dankbarkeit sicher problemlos – solange es uns gut geht. Schwierig ist es jedoch, wenn uns das Leben übel mitspielt. Die möglichen seelischen und körperlichen Beeinträchtigungen sind vielfältig: Krankheit, ein Unfall, chronische Schmerzen, finanzielle Sorgen, Probleme in der Partnerschaft oder der Familie, eine Trennung, der Tod eines nahestehenden Menschen, ein Pflegefall, Einsamkeit, berufliche Veränderungen – die Unglücksliste lässt sich beliebig verlängern. Da stellt sich garantiert keine Dankbarkeit ein. Vielmehr sind wir verzweifelt, traurig oder deprimiert. In solchen Zeiten dankbar zu sein ist in jedem Fall eine besondere Herausforderung. Und doch kann es gerade die Dankbarkeit sein, die uns die Situation erträglich macht und unsere Stimmung verändert.

Wir können uns fragen, ob das schlimme Ereignis nicht doch auch etwas Gutes enthält. Das klingt vielleicht zunächst zynisch, ist aber eine wirksame Methode, aus der Verzweiflung herauszukommen und am Ende sogar Dankbarkeit zu empfinden. Wenn es Menschen gelungen ist, in den Lebensveränderungen nach einem erlittenen großen Unglück etwas Positives zu entdecken, dann haben auch wir eine Chance, das zu schaffen.

Behinderter Palliativmediziner macht Mut
Beeindruckt hat mich ein Interview mit dem Palliativmediziner Bruce Miller, der seit seiner Jugend durch einen Unfall schwerbehindert ist. Als Student war er mit zwei Freunden aus Jux auf das Dach eines Zuges gestiegen. Er geriet an die Oberleitung, die Tausende Volt durch seinen Körper jagte. Seitdem fehlt ihm sein linker Oberarm und er trägt zwei Beinprothesen. Heute arbeitet Miller in einem Hospiz in San Francisco und setzt sich dafür ein, Sterbenden ein friedliches Ende zu ermöglichen.

Er sagt: „Durch den Unfall lernte ich, dass mein persönliches Glück nicht von zwei funktionierenden Beinen abhängt. Und dass selbst im Unglück Chancen liegen.“ So sieht Bruce Miller sogar in seiner Behinderung einen Vorteil im Umgang mit seinen Patienten: „Sie erleichtert mir häufig den Zugang zu ihnen. Patienten öffnen sich mir schnell, weil sie mich sehen und denken: Der weiß, wie sich Schmerzen anfühlen. Für meinen Job ist dieser Körper ein Geschenk.“

Nach Krisen ist man oft glücklicher
Durch einen anderen Blick auf das schmerzliche Ereignis verändert sich unsere Perspektive. Wir erkennen, dass unser persönliches Drama nicht nur schrecklich ist. Es gibt uns auch eine Gelegenheit zur persönlichen Entwicklung, die wir in guten Zeiten niemals bekommen hätten. Dass Dankbarkeit gerade in Krisen wertvoll ist, bestätigen auch die Untersuchungen des kanadischen Journalisten Robert Blondin, auf die ich im Rahmen meiner Doktorarbeit über Glücklichsein stieß.

Blondin hat international Menschen interviewt, die sich selbst als glücklich bezeichneten. Das waren erstaunlicherweise nicht die Schönen, Reichen oder Gesunden, sondern diejenigen, die Krisen bewältigt hatten und daran gewachsen sind. Offenbar stimmt die Erkenntnis des englischen Philosophen Sir Francis Bacon: „Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.“

Die Autorin ist Hamburgerin, Diplom-Psychologin, Buchautorin und betreibt einen Youtube-Kanal „Dr. Wlodarek Life Coaching“, der mehr als 200.000 Abonnenten hat.

https://www.aok.de/pk/magazin/wohlbefinden/achtsamkeit/selbstwertgefuehl-steigern-durch-dankbarkeit/
 
Jubel 17.07.2026 10:17
https://www.vitaes.de/die-macht-der-dankbarkeit-ein-schluessel-zum-glueck/


Dankbarkeit hilft uns, in jeder Situation. Manchmal hab ich zum Vater gesagt: Bin gespannt, wie du mir das zum Besten dienen lässt. Und im Nachhinein ist es einfach, sein Gutes zu sehen. Besonders dankbar bin ich für meine Geschwister. 

Jede Krise, wenn wir an Jesus festhalten, bewirkt, dass unser Glauben stärker wird und wir an nichts Mangel leiden. Gottes Wege sind über unseren und er ist treu und steht zu seinem Wort.
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