Ein wertvoller Artikel,wobei ich nicht in allem zustimmen kann.
Ich glaube wohl,dass Gottes Liebe größer als das Gesetz ist,dass das Gesetz ein Teil/ Ausschnitt von seiner Liebe darstellt.
📃 Die Tiefen Gottes
13.07.2026 20:35
📃 Die Tiefen Gottes
13.07.2026 20:35
📃 Die Tiefen Gottes
Wenn ein Mensch durch ein Teleskop den Sternenhimmel betrachtet, gewinnt er eine Vorstellung von der Tiefe des Raums, wie er sie nie zuvor hatte. Richtet er sein Teleskop beispielsweise auf einen Teil der Milchstraße, in dem für das bloße Auge nur ein schwacher Schimmer erkennbar ist, wird er nicht nur unzählige Sterne erblicken, sondern auch von der Erkenntnis beeindruckt sein, dass sich dahinter eine unendliche Tiefe erstreckt, die selbst das leistungsstärkste Teleskop nicht zu ergründen vermag.
Stellen wir uns nun vor, ein begeisterter Astronom schwärmt gerade von den Wundern der Sternenwelten, als jemand zu ihm sagt: "Ach, Sie sehen am Himmel mehr, als tatsächlich vorhanden ist. Diese kleinen leuchtenden Punkte sind gar nicht so bedeutend, wie Sie glauben – doch weil Sie so lange und so gebannt auf sie blickten, erscheinen sie ihnen übermäßig bedeutsam." Wohl jeder verständige Mensch würde einem solchen Kritiker entgegnen, dass man das Ausmaß und die Wunder des Himmels gar nicht überschätzen könne, dass ein Teleskop nichts überbewerte, sondern lediglich helfe, eine ungefähre Vorstellung von der tatsächlichen Größe der Himmelskörper zu gewinnen und dass es für den Menschen ebenso unmöglich sei, die Unermesslichkeit des Universums zu begreifen, wie GOTT zu begreifen.
Diesen Gedankengang zu verfolgen hatte, resultierte dass jemand, nach einem Gespräch über das Gesetz Gottes sagte: "Sie beschäftigen sich schon so lange mit diesem Thema, dass für Sie alles übermäßig wichtig erscheint. Es ist immer so: Wenn man viel über eine bestimmte Sache nachdenkt, gewinnen Kleinigkeiten an Bedeutung, die sie eigentlich gar nicht besitzen." [Aber] trifft das zu? Kann sich ein Mensch so eingehend mit dem vollkommenen "Gesetz der Freiheit" [JAK.1,25] befassen, dass Teile davon unverhältnismäßig bedeutsam erscheinen? Viele, die unserer Auffassung über die Himmel zustimmen würden, werden auch der Ansicht unseres Freundes bezüglich des Gesetzes beipflichten, doch lässt sich aufzeigen, dass der menschliche Verstand die Tiefen des göttlichen Gesetzes ebenso wenig auszuloten vermag, wie er imstande ist, die Grenzen des Universums zu erfassen.
Wäre das Gesetz menschlichen Ursprungs, so ließe es sich ergründen, denn was ein endlicher Geist hervorbrachte, kann [auch] ein anderer endlicher Geist begreifen. Doch wer wäre fähig den Allmächtigen vollkommen zu erkennen? Und das Gesetz Gottes ist der gerechte Wille Gottes. Es ist ein Abbild Seines eigenen Wesens. Schon diese Tatsache sollte jeden davon überzeugen, dass [absolut] keine Gefahr besteht, irgendeinen Teil davon überzubewerten.
Dinge menschlichen Ursprungs lassen sich oft auf einen Blick erfassen und wenn man sich dann länger mit ihnen beschäftigt, gewinnen Nebensächlichkeiten eine unverhältnismäßige Bedeutung.Die Heilige Schrift hingegen – die einen Kommentar zum Gesetz darstellt – muss erforscht werden, um verstanden zu werden. Man mag glauben, durch einen flüchtigen Blick bereits alles erfasst zu haben, was ein Textabschnitt enthält und es mag scheinen, als enthalte er nur wenig, aber Paulus schreibt: "Der natürliche Mensch aber nimmt nicht an, was vom Geist Gottes ist; denn es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen, weil es geistlich beurteilt werden muss." [1. KOR. 2,14] [SLT] Und [zuvor] sagt der Apostel: "Uns aber hat es Gott geoffenbart durch seinen Geist; denn der Geist erforscht alles, auch die Tiefen Gottes." [1. KOR. 2,10] [SLT]
Diese tiefen Dinge Gottes werden nur jenen offenbart, die CHRISTUS haben, denn "in ihm liegen verborgen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis." [KOL. 2,3] [LUT2017] Der Psalmist David sah keine Gefahr darin, so intensiv über das Gesetz nachzusinnen, dass man einen Teil davon als unangemessen überbewerten könnte, denn er rät: "Wohl dem, der nicht wandelt nach dem Rat der Gottlosen, noch tritt auf den Weg der Sünder, noch sitzt, wo die Spötter sitzen, sondern seine Lust hat am Gesetz des HERRN und über sein Gesetz nachsinnt Tag und Nacht." [PS. 1,1-2] [SLT] Und von sich selbst sagte er: "Wie habe ich dein Gesetz so lieb! Ich sinne darüber nach den ganzen Tag." [PS. 119,97] [SLT]
[Johannes schreibt:] "Gott ist Liebe" [1.JOH. 4,16] Alle Menschen, die behaupten, GOTT zu kennen, messen dieser Tatsache große Bedeutung bei. Gottes Liebe muss unendlich sein, denn ER ist Liebe, und ER ist unendlich. Doch kein Mensch kann von der Liebe Gottes mehr verstehen als von Gottes Gesetz, denn die Liebe Gottes verläuft parallel zu seinem Gesetz. Die Liebe Gottes ist genauso umfassend wie Sein Gesetz und nicht größer als dieses. Bedenke [bitte]: Gottes Gesetz ist ein Gesetz der Liebe und es steht geschrieben, dass GOTT es den Menschen aus Liebe gab. (Siehe 5. Mose 33,2-3.) Der HERR wünscht, dass alle Menschen das Leben haben, doch sie können es nicht haben, solange sie nicht wie ER sind, denn nur diejenigen, die wie ER sind, können in Seiner Gegenwart wohnen und bald wird die Erde wird erfüllt werden "von der Erkenntnis der Herrlichkeit des HERRN, gleichwie die Wasser den Meeresgrund bedecken." [HAB. 2,14] [SLT] Dann werden diejenigen, die nicht wie GOTT sind, vernichtet werden. Weil jedoch kein Mensch GOTT sehen kann, um zu erkennen, was es bedeutet, IHM ähnlich zu sein, gab GOTT uns Sein Gesetz – das Abbild seines Charakters – damit wir, indem wir uns danach richten, IHM ähnlich werden und so das Leben haben. So wurde das Gesetz zum Leben bestimmt. Die Engel, die nie gesündigt haben, sondern "Täter seines Wortes" [PS. 103,20] [ELB] sind, besitzen [genau] aus diesem Grund das Leben.
Was aber die Menschen betrifft [so steht geschrieben]: "Alle haben gesündigt und ermangeln der Herrlichkeit Gottes." [RÖ. 3,23] [ELB] Und "Gott aber beweist seine Liebe zu uns dadurch, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren." [RÖ. 5,8] [SLT] Warum starb Gottes Sohn? ER Selbst antwortet: "Denn so [sehr] hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat." [JOH.3,16] [SLT] [Johannes bzw. Paulus bezeugen]: "Jeder, der Sünde tut, übertritt das Gesetz, und die Sünde ist die Gesetzesübertretung." [1. JOH. 3,4] [SLT1952] Und "der Lohn der Sünde ist der Tod." [RÖ.6,23] [SLT] Diese Texte bezeugen, dass alle Menschen zum Tode verurteilt waren, weil sie das Gesetz des Lebens mit Füßen getreten hatten und GOTT gab – aufgrund Seiner großen Liebe zu ihnen – Seinen eingeborenen Sohn, damit sie durch Glauben an IHN, diesem schrecklichen Schicksal entgehen könnten. Wir sagen, dass es grenzenloser Liebe entsprach, dass GOTT in dieser einen Gabe alles gab, was der Himmel zu schenken hatte und dass die unendliche Macht Gottes selbst für den schuldigen Menschen nicht mehr tun konnte, als GOTT tat. Aber würde ER Schritte unternehmen, die unnötig wären? Seinen eigenen Sohn zu geben, war ein Opfer, das ein begrenzter Verstand niemals begreifen kann. Hätte GOTT dieses Opfer gebracht, wenn der Mensch auf einfachere Weise hätte erlöst werden können? Nein, gewiss nicht – die Liebe Gottes war nicht größer, als nötig war, um die gerechten Forderungen Seines gebrochenen Gesetzes zu erfüllen. Aber diese Liebe ist unendlich und daher ist auch das Gesetz selbst unendlich. Die Liebe Gottes in CHRISTUS hilft uns, das Gesetz zu verstehen und das Gesetz Gottes – sorgfältig studiert – hilft uns, die Liebe Gottes zu verstehen. Beides wirkt miteinander verbunden.
Die Gefahr für Menschen besteht darin, dass sie eine zu enge, oberflächliche Sichtweise auf das Gesetz haben, aber nicht aufgrund von zu umfassenden Vorstellungen von dessen Weite und Tiefe. CHRISTUS kam auf die Erde, um "um seiner Gerechtigkeit willen, das Gesetz groß und herrlich zu machen." [JES.42,21] [SLT] ER machte es nicht größer, als es zuvor war, sondern brachte es – um seine verborgenen Schönheiten deutlich darzustellen – in Seinem Leben zum Ausdruck. ER war die lebendige Verkörperung des Gesetzes. Wer den Charakter Christi mit dem sehnsüchtigen Wunsch und ernsthaftem Vorsatz studiert, ihn zu erlangen, der erforscht die tiefen Dinge Gottes – "die Schätze der Weisheit und Erkenntnis – die in ihm verborgen sind." Wenn wir in der Gnade und Erkenntnis unseres HERRN und HEILANDES JESUS CHRISTUS wachsen, erkennen wir, dass die größten Dinge im Gesetz jene sind, die dem natürlichen Verstand trivial erscheinen oder gar nicht auffallen und erbitten so wie der Psalmisten vom HERRN: "Öffne mir die Augen, daß ich sehe die Wunder an deinem Gesetz." [PS. 119,18]
( Ellet J. Waggoner, September 1888 )
Stellen wir uns nun vor, ein begeisterter Astronom schwärmt gerade von den Wundern der Sternenwelten, als jemand zu ihm sagt: "Ach, Sie sehen am Himmel mehr, als tatsächlich vorhanden ist. Diese kleinen leuchtenden Punkte sind gar nicht so bedeutend, wie Sie glauben – doch weil Sie so lange und so gebannt auf sie blickten, erscheinen sie ihnen übermäßig bedeutsam." Wohl jeder verständige Mensch würde einem solchen Kritiker entgegnen, dass man das Ausmaß und die Wunder des Himmels gar nicht überschätzen könne, dass ein Teleskop nichts überbewerte, sondern lediglich helfe, eine ungefähre Vorstellung von der tatsächlichen Größe der Himmelskörper zu gewinnen und dass es für den Menschen ebenso unmöglich sei, die Unermesslichkeit des Universums zu begreifen, wie GOTT zu begreifen.
Diesen Gedankengang zu verfolgen hatte, resultierte dass jemand, nach einem Gespräch über das Gesetz Gottes sagte: "Sie beschäftigen sich schon so lange mit diesem Thema, dass für Sie alles übermäßig wichtig erscheint. Es ist immer so: Wenn man viel über eine bestimmte Sache nachdenkt, gewinnen Kleinigkeiten an Bedeutung, die sie eigentlich gar nicht besitzen." [Aber] trifft das zu? Kann sich ein Mensch so eingehend mit dem vollkommenen "Gesetz der Freiheit" [JAK.1,25] befassen, dass Teile davon unverhältnismäßig bedeutsam erscheinen? Viele, die unserer Auffassung über die Himmel zustimmen würden, werden auch der Ansicht unseres Freundes bezüglich des Gesetzes beipflichten, doch lässt sich aufzeigen, dass der menschliche Verstand die Tiefen des göttlichen Gesetzes ebenso wenig auszuloten vermag, wie er imstande ist, die Grenzen des Universums zu erfassen.
Wäre das Gesetz menschlichen Ursprungs, so ließe es sich ergründen, denn was ein endlicher Geist hervorbrachte, kann [auch] ein anderer endlicher Geist begreifen. Doch wer wäre fähig den Allmächtigen vollkommen zu erkennen? Und das Gesetz Gottes ist der gerechte Wille Gottes. Es ist ein Abbild Seines eigenen Wesens. Schon diese Tatsache sollte jeden davon überzeugen, dass [absolut] keine Gefahr besteht, irgendeinen Teil davon überzubewerten.
Dinge menschlichen Ursprungs lassen sich oft auf einen Blick erfassen und wenn man sich dann länger mit ihnen beschäftigt, gewinnen Nebensächlichkeiten eine unverhältnismäßige Bedeutung.Die Heilige Schrift hingegen – die einen Kommentar zum Gesetz darstellt – muss erforscht werden, um verstanden zu werden. Man mag glauben, durch einen flüchtigen Blick bereits alles erfasst zu haben, was ein Textabschnitt enthält und es mag scheinen, als enthalte er nur wenig, aber Paulus schreibt: "Der natürliche Mensch aber nimmt nicht an, was vom Geist Gottes ist; denn es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen, weil es geistlich beurteilt werden muss." [1. KOR. 2,14] [SLT] Und [zuvor] sagt der Apostel: "Uns aber hat es Gott geoffenbart durch seinen Geist; denn der Geist erforscht alles, auch die Tiefen Gottes." [1. KOR. 2,10] [SLT]
Diese tiefen Dinge Gottes werden nur jenen offenbart, die CHRISTUS haben, denn "in ihm liegen verborgen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis." [KOL. 2,3] [LUT2017] Der Psalmist David sah keine Gefahr darin, so intensiv über das Gesetz nachzusinnen, dass man einen Teil davon als unangemessen überbewerten könnte, denn er rät: "Wohl dem, der nicht wandelt nach dem Rat der Gottlosen, noch tritt auf den Weg der Sünder, noch sitzt, wo die Spötter sitzen, sondern seine Lust hat am Gesetz des HERRN und über sein Gesetz nachsinnt Tag und Nacht." [PS. 1,1-2] [SLT] Und von sich selbst sagte er: "Wie habe ich dein Gesetz so lieb! Ich sinne darüber nach den ganzen Tag." [PS. 119,97] [SLT]
[Johannes schreibt:] "Gott ist Liebe" [1.JOH. 4,16] Alle Menschen, die behaupten, GOTT zu kennen, messen dieser Tatsache große Bedeutung bei. Gottes Liebe muss unendlich sein, denn ER ist Liebe, und ER ist unendlich. Doch kein Mensch kann von der Liebe Gottes mehr verstehen als von Gottes Gesetz, denn die Liebe Gottes verläuft parallel zu seinem Gesetz. Die Liebe Gottes ist genauso umfassend wie Sein Gesetz und nicht größer als dieses. Bedenke [bitte]: Gottes Gesetz ist ein Gesetz der Liebe und es steht geschrieben, dass GOTT es den Menschen aus Liebe gab. (Siehe 5. Mose 33,2-3.) Der HERR wünscht, dass alle Menschen das Leben haben, doch sie können es nicht haben, solange sie nicht wie ER sind, denn nur diejenigen, die wie ER sind, können in Seiner Gegenwart wohnen und bald wird die Erde wird erfüllt werden "von der Erkenntnis der Herrlichkeit des HERRN, gleichwie die Wasser den Meeresgrund bedecken." [HAB. 2,14] [SLT] Dann werden diejenigen, die nicht wie GOTT sind, vernichtet werden. Weil jedoch kein Mensch GOTT sehen kann, um zu erkennen, was es bedeutet, IHM ähnlich zu sein, gab GOTT uns Sein Gesetz – das Abbild seines Charakters – damit wir, indem wir uns danach richten, IHM ähnlich werden und so das Leben haben. So wurde das Gesetz zum Leben bestimmt. Die Engel, die nie gesündigt haben, sondern "Täter seines Wortes" [PS. 103,20] [ELB] sind, besitzen [genau] aus diesem Grund das Leben.
Was aber die Menschen betrifft [so steht geschrieben]: "Alle haben gesündigt und ermangeln der Herrlichkeit Gottes." [RÖ. 3,23] [ELB] Und "Gott aber beweist seine Liebe zu uns dadurch, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren." [RÖ. 5,8] [SLT] Warum starb Gottes Sohn? ER Selbst antwortet: "Denn so [sehr] hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat." [JOH.3,16] [SLT] [Johannes bzw. Paulus bezeugen]: "Jeder, der Sünde tut, übertritt das Gesetz, und die Sünde ist die Gesetzesübertretung." [1. JOH. 3,4] [SLT1952] Und "der Lohn der Sünde ist der Tod." [RÖ.6,23] [SLT] Diese Texte bezeugen, dass alle Menschen zum Tode verurteilt waren, weil sie das Gesetz des Lebens mit Füßen getreten hatten und GOTT gab – aufgrund Seiner großen Liebe zu ihnen – Seinen eingeborenen Sohn, damit sie durch Glauben an IHN, diesem schrecklichen Schicksal entgehen könnten. Wir sagen, dass es grenzenloser Liebe entsprach, dass GOTT in dieser einen Gabe alles gab, was der Himmel zu schenken hatte und dass die unendliche Macht Gottes selbst für den schuldigen Menschen nicht mehr tun konnte, als GOTT tat. Aber würde ER Schritte unternehmen, die unnötig wären? Seinen eigenen Sohn zu geben, war ein Opfer, das ein begrenzter Verstand niemals begreifen kann. Hätte GOTT dieses Opfer gebracht, wenn der Mensch auf einfachere Weise hätte erlöst werden können? Nein, gewiss nicht – die Liebe Gottes war nicht größer, als nötig war, um die gerechten Forderungen Seines gebrochenen Gesetzes zu erfüllen. Aber diese Liebe ist unendlich und daher ist auch das Gesetz selbst unendlich. Die Liebe Gottes in CHRISTUS hilft uns, das Gesetz zu verstehen und das Gesetz Gottes – sorgfältig studiert – hilft uns, die Liebe Gottes zu verstehen. Beides wirkt miteinander verbunden.
Die Gefahr für Menschen besteht darin, dass sie eine zu enge, oberflächliche Sichtweise auf das Gesetz haben, aber nicht aufgrund von zu umfassenden Vorstellungen von dessen Weite und Tiefe. CHRISTUS kam auf die Erde, um "um seiner Gerechtigkeit willen, das Gesetz groß und herrlich zu machen." [JES.42,21] [SLT] ER machte es nicht größer, als es zuvor war, sondern brachte es – um seine verborgenen Schönheiten deutlich darzustellen – in Seinem Leben zum Ausdruck. ER war die lebendige Verkörperung des Gesetzes. Wer den Charakter Christi mit dem sehnsüchtigen Wunsch und ernsthaftem Vorsatz studiert, ihn zu erlangen, der erforscht die tiefen Dinge Gottes – "die Schätze der Weisheit und Erkenntnis – die in ihm verborgen sind." Wenn wir in der Gnade und Erkenntnis unseres HERRN und HEILANDES JESUS CHRISTUS wachsen, erkennen wir, dass die größten Dinge im Gesetz jene sind, die dem natürlichen Verstand trivial erscheinen oder gar nicht auffallen und erbitten so wie der Psalmisten vom HERRN: "Öffne mir die Augen, daß ich sehe die Wunder an deinem Gesetz." [PS. 119,18]
( Ellet J. Waggoner, September 1888 )
Kommentare
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JesusComesBackSoon 14.07.2026 22:00
Unser menschlicher Verstand vermag die Tiefe des Gesetzes Gottes - des Gesetzes der Liebe - nicht auszuloten. Also warum sollten wir glauben, dass es einen Unterschied zwischen der Liebe Gottes und der im Gesetz ausgedrückten Liebe geben sollte?
Vivianna 14.07.2026 22:06
Gottes Gebote, die 10 Gebote
es sind Gottes Liebesgebote an uns Menschen.
So jedenfalls meine Auffassung.
Damit es uns gut geht 🙏🌼🌿😍🐑
es sind Gottes Liebesgebote an uns Menschen.
So jedenfalls meine Auffassung.
Damit es uns gut geht 🙏🌼🌿😍🐑

Jetzt
Für diejenigen, die gerne noch weitere solche (zeitgeistfreien, nah am Wort Gottes ausgerichteten ) Artikel lesen möchten, nachstehend der folgende Link:
https://gerechtigkeit-durch-glauben.de/gesamtuebersicht-artikel-neu/
Mein Wunsch und Gebet ist, dass jeder Leser durch den bzw. die Artikel reichlich gesegnet wird, er Dingen besser verstehen und das Gelesene in seinem Leben Frucht zur Ehre Gottes bringen möge.
Die angegebenen Bibelverse wurden, sofern nicht speziell angegeben, aus LUTHER 1912 entnommen. Die Abkürzungen [KJV] [LUT2017] [ELB] [SLT1951] und [SLT] stehen falls vorhanden für King James Version, Luther 2017, Elberfelder, Schlachter 1951 und Schlachter 2000.
Eckige Klammern im Text - abgesehen von Bibelzitaten - beinhalten Einfügungen von mir, die einer besseren Verständlichkeit nach Übertragung des Artikels ins Deutsche dienen sollen.