edit: "Überwinden" heist jedoch nicht die Mitmenschen quasi zu fanatisch zu bearbeiten.
Denn es heist ja auch im Prediger:
"16 Sei nicht allzu gerecht und erzeige dich nicht übermäßig weise! Warum willst du dich selbst verderben?
17 Sei aber auch nicht allzu gesetzlos[2] und sei kein Narr! Warum willst du vor deiner Zeit sterben?
18 Es ist am besten, du hältst das eine fest und läßt auch das andere nicht aus der Hand; denn wer Gott fürchtet, der entgeht dem allem."
Vom Samen zum Leben
21.06.2026 08:53
Vom Samen zum Leben
21.06.2026 08:53
Vom Samen zum Leben
Ich ziehe meine Sprossen selbst und esse sie täglich.
Mich fasziniert daran nicht nur, dass sie gesund sind, sondern dass in wenigen Tagen etwas lebendig wird. Da ist nicht einfach etwas vorhanden, sondern etwas wächst, verändert sich und entfaltet Kraft.
Gerade bei Linsensprossen erstaunt mich das immer wieder. In einer kleinen Menge steckt bereits eine Dichte, für die man sonst sehr viel mehr essen müsste. Mich beschäftigt daran der Unterschied zwischen dem, was einfach nur Nahrung ist, und dem, was sichtbar Leben in sich trägt.
Im Glauben ist es nicht anders. Es gibt vieles, was man hört, lernt und übernimmt. Aber damit ist noch nicht gesagt, dass es schon in einem wächst. Der lebendige Same ist etwas anderes. Er keimt. Er verändert. Er bringt Frucht.
Jesus sagt:
„Mit dem Reich Gottes ist es so, wie wenn ein Mensch Samen aufs Land wirft und schläft und aufsteht, Nacht und Tag; und der Same geht auf und wächst – er weiß nicht wie.“
Markus 4,26–27
Und Paulus schreibt:
„Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen; aber Gott hat das Gedeihen gegeben.“
1. Korinther 3,6
Das spricht mich an, weil es einen Unterschied gibt zwischen dem, was wir aufnehmen, und dem, was in uns wirklich wächst.
Mich beschäftigt deshalb die Frage:
Woran merkt ihr, dass im Glauben wirklich etwas wächst und nicht nur übernommen wurde?
Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern einen harmonischen, gesegneten und lebendigen Sonntag.
Mich fasziniert daran nicht nur, dass sie gesund sind, sondern dass in wenigen Tagen etwas lebendig wird. Da ist nicht einfach etwas vorhanden, sondern etwas wächst, verändert sich und entfaltet Kraft.
Gerade bei Linsensprossen erstaunt mich das immer wieder. In einer kleinen Menge steckt bereits eine Dichte, für die man sonst sehr viel mehr essen müsste. Mich beschäftigt daran der Unterschied zwischen dem, was einfach nur Nahrung ist, und dem, was sichtbar Leben in sich trägt.
Im Glauben ist es nicht anders. Es gibt vieles, was man hört, lernt und übernimmt. Aber damit ist noch nicht gesagt, dass es schon in einem wächst. Der lebendige Same ist etwas anderes. Er keimt. Er verändert. Er bringt Frucht.
Jesus sagt:
„Mit dem Reich Gottes ist es so, wie wenn ein Mensch Samen aufs Land wirft und schläft und aufsteht, Nacht und Tag; und der Same geht auf und wächst – er weiß nicht wie.“
Markus 4,26–27
Und Paulus schreibt:
„Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen; aber Gott hat das Gedeihen gegeben.“
1. Korinther 3,6
Das spricht mich an, weil es einen Unterschied gibt zwischen dem, was wir aufnehmen, und dem, was in uns wirklich wächst.
Mich beschäftigt deshalb die Frage:
Woran merkt ihr, dass im Glauben wirklich etwas wächst und nicht nur übernommen wurde?
Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern einen harmonischen, gesegneten und lebendigen Sonntag.
Kommentare
Steppenrose 21.06.2026 09:41
@Bambus2026
Danke für Deine Gedanken.
Die Liebe zur Wahrheit und das Wachsen des Samens gehören für mich auch zusammen. Wahrheit ist nicht nur etwas, das man sagt, sondern etwas, das in einem Menschen wachsen muss.
Darum finde ich auch Deinen Nachtrag wichtig. Denn Wahrheit braucht Maß. Der lebendige Same wächst nicht dadurch, dass wir am anderen arbeiten, sondern dass Gott in uns etwas wachsen lässt.
Danke Dir für diese Ergänzung.
Danke für Deine Gedanken.
Die Liebe zur Wahrheit und das Wachsen des Samens gehören für mich auch zusammen. Wahrheit ist nicht nur etwas, das man sagt, sondern etwas, das in einem Menschen wachsen muss.
Darum finde ich auch Deinen Nachtrag wichtig. Denn Wahrheit braucht Maß. Der lebendige Same wächst nicht dadurch, dass wir am anderen arbeiten, sondern dass Gott in uns etwas wachsen lässt.
Danke Dir für diese Ergänzung.
JesusComesBackSoon 21.06.2026 09:48
@Steppenrose: Mich beschäftigt deshalb die Frage:
Woran merkt ihr, dass im Glauben wirklich etwas wächst und nicht nur übernommen wurde?
Im täglichen Leben sollte sich mehr und mehr die Frucht des Geistes offenbaren.
Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung. [GAL. 5,22]
die Frucht des Geistes ist allerlei Gütigkeit und Gerechtigkeit und Wahrheit [EPH. 5,9]
Woran merkt ihr, dass im Glauben wirklich etwas wächst und nicht nur übernommen wurde?
Im täglichen Leben sollte sich mehr und mehr die Frucht des Geistes offenbaren.
Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung. [GAL. 5,22]
die Frucht des Geistes ist allerlei Gütigkeit und Gerechtigkeit und Wahrheit [EPH. 5,9]
Wiederum 21.06.2026 10:11
Als Gärtner hat mich das Lebendigwerden von Saat immer fasziniert.
Manche Saat keimt innerhalb weiger Stunden.
Andere Saat braucht erst Kälte und Frost.
Manche Samen müssen erst gefressen werden und durch den Verdauungstrakt von Tieren gehen.
In Australien gibt es Pflanzen, deren Saat erst nach einem Buschfeuer keimt.
Saat kann oft jahrelang im Boden liegen, bevor sie endlich keimt.
Gott schenkt das Keimen unseres Glaubens - oft durch viel Zerbruch und Schmerzen.
Der wahre echte Glaube macht den Gläubigen zu einem Überwinder.
Er wird herausgerufen.
Nichts kann ihn aus Gottes Hand reißen.
Was ist der Unterschied zwischen toter Religion, vererbtem Glauben und angelernter Frömmigkeit im Gegensatz zum lebendigen Glauben?
Epheser 2:
1 – auch euch, die ihr tot wart durch Übertretungen und Sünden,
2 in denen ihr einst gelebt habt nach dem Lauf dieser Welt, gemäß dem Fürsten, der in der Luft herrscht, dem Geist, der jetzt in den Söhnen des Ungehorsams wirkt;
3 unter ihnen führten auch wir alle einst unser Leben in den Begierden unseres Fleisches ...
4 Gott aber, der reich ist an Erbarmen, hat um Seiner großen Liebe willen, mit der Er uns geliebt hat,
5 auch uns, die wir tot waren durch die Übertretungen, mit dem Christus lebendig gemacht – aus Gnade seid ihr errettet!
Gott macht lebendig, wann und wen Er will.
Das Erdreich = das Herz des Menschen muß gut vorbereitet sein.
Der Samen, der auf felsigen harten Grund gesät wird, wächst zwar, aber er macht keine tiefe Wurzel und stirbt schnell wieder ab.
Siehe das Gleichnis vom Sämann.
Matthäus 13:
23 Auf das gute Erdreich gesät aber ist es bei dem, der das Wort hört und versteht; der bringt dann auch Frucht, und der eine trägt hundertfältig, ein anderer sechzigfältig, ein dritter dreißigfältig.
Manche Saat keimt innerhalb weiger Stunden.
Andere Saat braucht erst Kälte und Frost.
Manche Samen müssen erst gefressen werden und durch den Verdauungstrakt von Tieren gehen.
In Australien gibt es Pflanzen, deren Saat erst nach einem Buschfeuer keimt.
Saat kann oft jahrelang im Boden liegen, bevor sie endlich keimt.
Gott schenkt das Keimen unseres Glaubens - oft durch viel Zerbruch und Schmerzen.
Der wahre echte Glaube macht den Gläubigen zu einem Überwinder.
Er wird herausgerufen.
Nichts kann ihn aus Gottes Hand reißen.
Was ist der Unterschied zwischen toter Religion, vererbtem Glauben und angelernter Frömmigkeit im Gegensatz zum lebendigen Glauben?
Epheser 2:
1 – auch euch, die ihr tot wart durch Übertretungen und Sünden,
2 in denen ihr einst gelebt habt nach dem Lauf dieser Welt, gemäß dem Fürsten, der in der Luft herrscht, dem Geist, der jetzt in den Söhnen des Ungehorsams wirkt;
3 unter ihnen führten auch wir alle einst unser Leben in den Begierden unseres Fleisches ...
4 Gott aber, der reich ist an Erbarmen, hat um Seiner großen Liebe willen, mit der Er uns geliebt hat,
5 auch uns, die wir tot waren durch die Übertretungen, mit dem Christus lebendig gemacht – aus Gnade seid ihr errettet!
Gott macht lebendig, wann und wen Er will.
Das Erdreich = das Herz des Menschen muß gut vorbereitet sein.
Der Samen, der auf felsigen harten Grund gesät wird, wächst zwar, aber er macht keine tiefe Wurzel und stirbt schnell wieder ab.
Siehe das Gleichnis vom Sämann.
Matthäus 13:
23 Auf das gute Erdreich gesät aber ist es bei dem, der das Wort hört und versteht; der bringt dann auch Frucht, und der eine trägt hundertfältig, ein anderer sechzigfältig, ein dritter dreißigfältig.
Wiederum 21.06.2026 10:21
Johannes 5:
24 Wahrlich, wahrlich, Ich sage euch: Wer Mein Wort hört und dem glaubt, der Mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen.
24 Wahrlich, wahrlich, Ich sage euch: Wer Mein Wort hört und dem glaubt, der Mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen.
AndreasSchneider 21.06.2026 10:36
"Woran merkt ihr, dass im Glauben wirklich etwas wächst und nicht nur übernommen wurde?"
Dass man Dinge kann, die man bisher oder früher nicht konnte.
Dass der Wandel im Geist Früchte trägt.
Andreas
Dass man Dinge kann, die man bisher oder früher nicht konnte.
Dass der Wandel im Geist Früchte trägt.
Andreas
AndreasSchneider 21.06.2026 10:49
"lernen immerdar, und können nimmer zur Erkenntnis der Wahrheit kommen." (2.Tim.3,7)
Hier ist vom Gegenteil die Rede, geistliches Wachstum zu erleben.
Hier wird berichtet von solchen, die immerdar lernen und doch nicht zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.
Andreas
Hier ist vom Gegenteil die Rede, geistliches Wachstum zu erleben.
Hier wird berichtet von solchen, die immerdar lernen und doch nicht zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.
Andreas
vertrauen2015 21.06.2026 10:50
Nicht nur Übernommen
wenn das geschriebene Wort ganz plötzlich in meinem Leben, eine Wahrheit geworden ist und diese Frucht des Hl. Geistes sichtbar (auch von den Anderen) wahrgenommen wird.
wenn das geschriebene Wort ganz plötzlich in meinem Leben, eine Wahrheit geworden ist und diese Frucht des Hl. Geistes sichtbar (auch von den Anderen) wahrgenommen wird.
vertrauen2015 21.06.2026 10:59
noch eine Ergänzung zu 10:50🙂
so ein Samenkeimling kann auch wieder absterben, wenn es nicht gut versorgt wird: wie im normalen Leben, so auch im geistlichen Leben.
JESUS sagt: Wer in mir bleibt, hat das Leben.
Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht, denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun. (2Kor 3,5; Phil 1,11)
so ein Samenkeimling kann auch wieder absterben, wenn es nicht gut versorgt wird: wie im normalen Leben, so auch im geistlichen Leben.
JESUS sagt: Wer in mir bleibt, hat das Leben.
Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht, denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun. (2Kor 3,5; Phil 1,11)
schaloemchen 21.06.2026 11:36
Mich beschäftigt deshalb die Frage:
Woran merkt ihr, dass im Glauben wirklich etwas wächst und nicht nur übernommen wurde?
Am ABNEHMEN 😀
Er muß wachsen, ich aber muß abnehmen.
Johannes 3.30
Unser Fleisch - die alte Natur - will nicht sterben,
sondern FÜR Gott arbeiten und Gott "dienen"
wenn das gestorben ist, kann Gott anfangen ...
(vorausgesetzt man ist vorher bekehrt und wiedergeboren)
unser religiöses Fleisch, welches die Bibel auswendig kennt, ist zu nichts nütze ...
also sterben ist das Beste
Amen, amen, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt,
bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht.
Joh. 12,24
Woran merkt ihr, dass im Glauben wirklich etwas wächst und nicht nur übernommen wurde?
Am ABNEHMEN 😀
Er muß wachsen, ich aber muß abnehmen.
Johannes 3.30
Unser Fleisch - die alte Natur - will nicht sterben,
sondern FÜR Gott arbeiten und Gott "dienen"
wenn das gestorben ist, kann Gott anfangen ...
(vorausgesetzt man ist vorher bekehrt und wiedergeboren)
unser religiöses Fleisch, welches die Bibel auswendig kennt, ist zu nichts nütze ...
also sterben ist das Beste
Amen, amen, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt,
bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht.
Joh. 12,24
schaloemchen 21.06.2026 11:43
mein Job ist es nur an Christus ZU HÄNGEN ...
denn die Trauben strengen sich nicht an, Frucht zu bringen
sie sind NUR am WEinstock dran
Wie kommt man dahin?
durch kindliches Gebet >>>
Beispiele:
Herr, zeige mir ob ich IN DIR bin? AMen
Herr, ich möchte an Dir hängen... Amen
Herr, öffne mir die Augen ... Amen
Herr, prüfe mein Herz ... Amen
Herr, zeige mir, ob ich Dich wirklich kenne...
usw
usw
geht auch ohne Amen 😀
Wahrlich, ich sage euch:
Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder,
so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.
Matth. 18
denn die Trauben strengen sich nicht an, Frucht zu bringen
sie sind NUR am WEinstock dran
Wie kommt man dahin?
durch kindliches Gebet >>>
Beispiele:
Herr, zeige mir ob ich IN DIR bin? AMen
Herr, ich möchte an Dir hängen... Amen
Herr, öffne mir die Augen ... Amen
Herr, prüfe mein Herz ... Amen
Herr, zeige mir, ob ich Dich wirklich kenne...
usw
usw
geht auch ohne Amen 😀
Wahrlich, ich sage euch:
Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder,
so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.
Matth. 18
Steppenrose 21.06.2026 12:06
@alle 🌹💜
Danke euch allen für die Zeit, die ihr euch für diese Frage genommen habt, und für die vielen unterschiedlichen Gedanken dazu.
Ich empfinde die Kommentare als sehr bereichernd, weil jeder aus seinem eigenen Erleben, seinem eigenen Glauben und seinem eigenen Geist heraus etwas mit hineingegeben hat. Gerade das macht so einen Austausch für mich wertvoll.
Mich berührt an dem Bild nach wie vor vor allem eines: Dass etwas, das zunächst trocken und unscheinbar wirkt, mit Wasser und der richtigen Pflege innerhalb kurzer Zeit lebendig wird. Genau darin liegt für mich eine starke geistliche Wahrheit.
Auch beim Glauben zeigt sich für mich immer wieder, dass nicht alles auf dieselbe Weise wächst und nicht alles gleich schnell keimt. Aber dort, wo wirklich Leben hineinkommt, bleibt es nicht beim Übernommenen. Dann beginnt etwas zu wachsen, Frucht zu tragen und sich zu verändern.
Danke euch für eure Ergänzungen und Perspektiven.
Danke euch allen für die Zeit, die ihr euch für diese Frage genommen habt, und für die vielen unterschiedlichen Gedanken dazu.
Ich empfinde die Kommentare als sehr bereichernd, weil jeder aus seinem eigenen Erleben, seinem eigenen Glauben und seinem eigenen Geist heraus etwas mit hineingegeben hat. Gerade das macht so einen Austausch für mich wertvoll.
Mich berührt an dem Bild nach wie vor vor allem eines: Dass etwas, das zunächst trocken und unscheinbar wirkt, mit Wasser und der richtigen Pflege innerhalb kurzer Zeit lebendig wird. Genau darin liegt für mich eine starke geistliche Wahrheit.
Auch beim Glauben zeigt sich für mich immer wieder, dass nicht alles auf dieselbe Weise wächst und nicht alles gleich schnell keimt. Aber dort, wo wirklich Leben hineinkommt, bleibt es nicht beim Übernommenen. Dann beginnt etwas zu wachsen, Frucht zu tragen und sich zu verändern.
Danke euch für eure Ergänzungen und Perspektiven.
Arina 21.06.2026 12:57
@ Im Glauben wachsen, und Wie?
Zweifel im Glauben können langfristig eine Vertiefung als auch eine Reifung des Glaubens bewirken.
Die Bibel selbst zeigt, dass Zweifel oft eine notwendiger Motor für spirituelles Wachstum sind.
Sie können u.a. vor Dogmen oder auch religiöse Autoritäten ,diese nicht zu folgen schützen.
In Markus 9,24 z .B ruft der verzweifelte Vater, " Ich glaube; hilf meinen Unglauben."
Ein klassisches Beispiel für das gleichzeitige Nebeneinander von Vertrauen und Zweifel.
Zweifel im Glauben können langfristig eine Vertiefung als auch eine Reifung des Glaubens bewirken.
Die Bibel selbst zeigt, dass Zweifel oft eine notwendiger Motor für spirituelles Wachstum sind.
Sie können u.a. vor Dogmen oder auch religiöse Autoritäten ,diese nicht zu folgen schützen.
In Markus 9,24 z .B ruft der verzweifelte Vater, " Ich glaube; hilf meinen Unglauben."
Ein klassisches Beispiel für das gleichzeitige Nebeneinander von Vertrauen und Zweifel.
schaloemchen 21.06.2026 14:02
Habe gerade in einer TG-Gruppe gelesen
Die Frucht des Geistes kommt,
wenn wir dem Heiligen Geist AUS DEM WEG GEHEN 😀
😀 👍
Die Frucht des Geistes kommt,
wenn wir dem Heiligen Geist AUS DEM WEG GEHEN 😀
😀 👍
AndreasSchneider 21.06.2026 14:56
Genau das Gegenteil ist der Fall!
"Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder." (Röm.8,14)
Wenn man nicht die Bibel kennt und deren Kenntnis als religiös einstuft, dann glaubt man allen möglichen falschen Geistern!
Zurecht steht deshalb:
"Habe acht auf dich selbst und auf die Lehre; beharre in diesen Stücken. Denn wo du solches tust, wirst du dich selbst selig machen und die dich hören." (1.Tim.4,16)
Andreas
"Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder." (Röm.8,14)
Wenn man nicht die Bibel kennt und deren Kenntnis als religiös einstuft, dann glaubt man allen möglichen falschen Geistern!
Zurecht steht deshalb:
"Habe acht auf dich selbst und auf die Lehre; beharre in diesen Stücken. Denn wo du solches tust, wirst du dich selbst selig machen und die dich hören." (1.Tim.4,16)
Andreas
Steppenrose 21.06.2026 15:20
@Andreas und @schaloemchen
Ich lese euch beide so, dass ihr auf unterschiedliche Weise etwas Wichtiges berührt.
Für mich war Irinas Satz kein Aufruf zur Beliebigkeit, sondern ein Bild dafür, dem Heiligen Geist nicht mit unserem religiösen Eigenwillen im Weg zu stehen. Und ich verstehe bei Andreas zugleich den Hinweis, dass geistliches Wachstum nicht losgelöst von Bindung, Prüfung und Schrift geschieht.
Vielleicht liegt genau darin die Spannung: Frucht des Geistes lässt sich weder machen noch herbeizitieren, aber sie wächst auch nicht im luftleeren Raum.
Mich beschäftigt an all dem vor allem, dass echtes Wachstum weder aus Druck noch aus bloßer Übernahme entsteht, sondern dort, wo ein Mensch sich führen, korrigieren und innerlich verwandeln lässt.
Danke euch beiden für eure Gedanken. Gerade an solchen Unterschieden merkt man, wie viel Fingerspitzengefühl dieses Thema braucht.
Ich lese euch beide so, dass ihr auf unterschiedliche Weise etwas Wichtiges berührt.
Für mich war Irinas Satz kein Aufruf zur Beliebigkeit, sondern ein Bild dafür, dem Heiligen Geist nicht mit unserem religiösen Eigenwillen im Weg zu stehen. Und ich verstehe bei Andreas zugleich den Hinweis, dass geistliches Wachstum nicht losgelöst von Bindung, Prüfung und Schrift geschieht.
Vielleicht liegt genau darin die Spannung: Frucht des Geistes lässt sich weder machen noch herbeizitieren, aber sie wächst auch nicht im luftleeren Raum.
Mich beschäftigt an all dem vor allem, dass echtes Wachstum weder aus Druck noch aus bloßer Übernahme entsteht, sondern dort, wo ein Mensch sich führen, korrigieren und innerlich verwandeln lässt.
Danke euch beiden für eure Gedanken. Gerade an solchen Unterschieden merkt man, wie viel Fingerspitzengefühl dieses Thema braucht.
AndreasSchneider 21.06.2026 15:40
"Für mich war Irinas Satz kein Aufruf zur Beliebigkeit, sondern ein Bild dafür, dem Heiligen Geist nicht mit unserem religiösen Eigenwillen im Weg zu stehen."
Die Befreiung vom Eigenleben, gleich welcher Art, geschieht auch nur durch Wandel im Geist.
Nicht dadurch, dem Heiligen Geist aus dem Weg zu gehen.
Das ist total falsch!
Wer dem Heiligen Geist aus dem Weg geht, ist im Fleisch.
Man könnte bestenfalls davon sprechen, sich von eigenen Gerechtigkeitsvorstellungen oder toten Werken zu reinigen, wie das Hebr.9,14 tut.
Aber zu behaupten, die Frucht des Geistes entstünde dadurch, dass man dem Heiligen Geist aus dem Weg geht, ist völlig falsch und inakzeptabel.
Es wird dabei offenbar, dass manche eben nicht gegründet sind in Gottes Wort, dass sie nicht die Zusammenhänge verstehen oder sich zu solch falschen Aussagen hinreißen lassen.
Eben deshalb ist es so wichtig, die Lehre zu kennen (1.Tim.4,16) und im übrigen steht geschrieben:
"so jemand redet, daß er's rede als Gottes Wort;" (1.Petr.4,11a)
Deswegen sollen wir uns möglichst biblisch ausdrücken bzw. unsere Argumentation mit Gottes Wort belegen, dass eben solche Missverständnisse, wenn es denn über eines war, was ich bezweifle, vermieden werden können.
Aber manche kennen weder die neutestamentarische Lehre, noch sind sie willig, sich daran zu halten und dann wird halt irgendwas erzählt, wie es ihnen in den Gram passt.
Ob das, was sie sagen, mit der neutstamentarischen Lehre deckungsgleich ist oder nicht, interessiert soche Leute wenig.
Hier findet ein Geisteskampf im Forum statt, der nicht mit Harmonie und eitel Sonnenschein zu lösen ist.
Die Diskussionen hier, finden nicht im luftleeren Raum statt, das weisst Du nicht, Steppenrose, da Du hier neu bist.
Andreas
Die Befreiung vom Eigenleben, gleich welcher Art, geschieht auch nur durch Wandel im Geist.
Nicht dadurch, dem Heiligen Geist aus dem Weg zu gehen.
Das ist total falsch!
Wer dem Heiligen Geist aus dem Weg geht, ist im Fleisch.
Man könnte bestenfalls davon sprechen, sich von eigenen Gerechtigkeitsvorstellungen oder toten Werken zu reinigen, wie das Hebr.9,14 tut.
Aber zu behaupten, die Frucht des Geistes entstünde dadurch, dass man dem Heiligen Geist aus dem Weg geht, ist völlig falsch und inakzeptabel.
Es wird dabei offenbar, dass manche eben nicht gegründet sind in Gottes Wort, dass sie nicht die Zusammenhänge verstehen oder sich zu solch falschen Aussagen hinreißen lassen.
Eben deshalb ist es so wichtig, die Lehre zu kennen (1.Tim.4,16) und im übrigen steht geschrieben:
"so jemand redet, daß er's rede als Gottes Wort;" (1.Petr.4,11a)
Deswegen sollen wir uns möglichst biblisch ausdrücken bzw. unsere Argumentation mit Gottes Wort belegen, dass eben solche Missverständnisse, wenn es denn über eines war, was ich bezweifle, vermieden werden können.
Aber manche kennen weder die neutestamentarische Lehre, noch sind sie willig, sich daran zu halten und dann wird halt irgendwas erzählt, wie es ihnen in den Gram passt.
Ob das, was sie sagen, mit der neutstamentarischen Lehre deckungsgleich ist oder nicht, interessiert soche Leute wenig.
Hier findet ein Geisteskampf im Forum statt, der nicht mit Harmonie und eitel Sonnenschein zu lösen ist.
Die Diskussionen hier, finden nicht im luftleeren Raum statt, das weisst Du nicht, Steppenrose, da Du hier neu bist.
Andreas
Lavendeltee 21.06.2026 15:57
@shaloemchen ist eine Frau des Geistes , so erlebe ich sie hier im Forum.
In ihrem Leben zeigt sich wenigstens die Frucht des Geistes deutlich!
Ich vernehme den Vers auch so:
Wir sollten dem Heiligen Geist aus dem Weg gehen> dass Er sein Werk machen kann.
Und ich bin sicher, dass sie es so gemeint hat...eben, weil ich sie so im Forum kennengelernt habe!
Und andere sicher auch.
Und als Geschwister, sollte man auch fein miteinander umgehen können, auch das ist eine Frucht des Geists...> zuerst einfach mal nachfragen, bevor man urteilt und mit dem erhobenen Zeigefinger zeigt.
Das wäre ein feiner und guter Weg zwischen Geschwister...und zeigt die Frucht der Geduld und Liebe.
In ihrem Leben zeigt sich wenigstens die Frucht des Geistes deutlich!
Ich vernehme den Vers auch so:
Wir sollten dem Heiligen Geist aus dem Weg gehen> dass Er sein Werk machen kann.
Und ich bin sicher, dass sie es so gemeint hat...eben, weil ich sie so im Forum kennengelernt habe!
Und andere sicher auch.
Und als Geschwister, sollte man auch fein miteinander umgehen können, auch das ist eine Frucht des Geists...> zuerst einfach mal nachfragen, bevor man urteilt und mit dem erhobenen Zeigefinger zeigt.
Das wäre ein feiner und guter Weg zwischen Geschwister...und zeigt die Frucht der Geduld und Liebe.
Steppenrose 21.06.2026 15:57
@Andreas
dass ich neu hier bin, ist richtig. Gerade deshalb schaue ich mit einem frischen Blick auf das, was mir begegnet.
Unterschiedliche Überzeugungen und Prägungen nehme ich durchaus wahr. Trotzdem muss für mich nicht jede geistliche Differenz sofort in einen Glaubenskampf übersetzt werden.
Lehre ist wichtig. Aber ebenso wichtig ist für mich die Haltung, in der wir miteinander sprechen. „Lasst uns dem nachstreben, was zum Frieden dient und zur Erbauung untereinander.“ (Röm. 14,19) Und: „Die Weisheit von oben aber ist friedfertig, gütig, lässt sich etwas sagen …“ (Jak. 3,17)
Fingerspitzengefühl ist für mich deshalb kein Ausweichen und kein „eitel Sonnenschein“, sondern ein Ausdruck von Klarheit, Verantwortung und innerer Führung.
Ich möchte meinen Blog als einen Raum führen, in dem Wahrheit nicht gegen Menschen gestellt wird, sondern in einer Weise zur Sprache kommt, die Frucht tragen kann.
Steppenrose
dass ich neu hier bin, ist richtig. Gerade deshalb schaue ich mit einem frischen Blick auf das, was mir begegnet.
Unterschiedliche Überzeugungen und Prägungen nehme ich durchaus wahr. Trotzdem muss für mich nicht jede geistliche Differenz sofort in einen Glaubenskampf übersetzt werden.
Lehre ist wichtig. Aber ebenso wichtig ist für mich die Haltung, in der wir miteinander sprechen. „Lasst uns dem nachstreben, was zum Frieden dient und zur Erbauung untereinander.“ (Röm. 14,19) Und: „Die Weisheit von oben aber ist friedfertig, gütig, lässt sich etwas sagen …“ (Jak. 3,17)
Fingerspitzengefühl ist für mich deshalb kein Ausweichen und kein „eitel Sonnenschein“, sondern ein Ausdruck von Klarheit, Verantwortung und innerer Führung.
Ich möchte meinen Blog als einen Raum führen, in dem Wahrheit nicht gegen Menschen gestellt wird, sondern in einer Weise zur Sprache kommt, die Frucht tragen kann.
Steppenrose
AndreasSchneider 21.06.2026 16:00
"Und ich bin sicher, dass sie es so gemeint hat...eben, weil ich sie so im Forum kennengelernt habe!
Und andere sicher auch."
Ich habe sie leider nicht durchweg so kennengelernt.
Andreas
Und andere sicher auch."
Ich habe sie leider nicht durchweg so kennengelernt.
Andreas
Lavendeltee 21.06.2026 16:06
@Steppenrose
danke für deine Blogs, ich lese gern mit, habe aber wenig Zeit derzeit...zum mitschreiben.
Aber ich schätze deine Blogs sehr!
Schön bist du hier...
-----------------
Woran merkt ihr, dass im Glauben wirklich etwas wächst und nicht nur übernommen wurde?
Paulus wusste, dass geistliches Wachstum eine geheime, verborgene Sache ist.
Die Schrift setzt es mit dem nicht sichtbaren Wachstum von Blumen und Bäumen gleich: „Ich werde für Israel sein wie der Tau. Blühen soll es wie die Lilie, und seine Wurzeln schlagen wie der Libanon. Seine Triebe sollen sich ausbreiten, und seine Pracht soll sein wie der Ölbaum und sein Geruch wie der des Libanon“ (Hosea 14,6-7).
Ich habe morgen einen schwierigen Termin und ich habe keine Sorgen und Ängste...
Ich empfinde Ruhe und Frieden.
Ich fühle mich getragen und gehalten...
Vor einigen Jahren hätten Ängste mich noch eingeholt...mein Vertrauen ist durch Hingabe, Loslassen, Gott lassen gewachsen.
All die Stürme in meinem Leben haben meinen Geist stärker gemacht, Er bewässert meinen Geist, ernährt meine Seele, lässt seine starken Wurzeln wachsen in mir.
danke für deine Blogs, ich lese gern mit, habe aber wenig Zeit derzeit...zum mitschreiben.
Aber ich schätze deine Blogs sehr!
Schön bist du hier...
-----------------
Woran merkt ihr, dass im Glauben wirklich etwas wächst und nicht nur übernommen wurde?
Paulus wusste, dass geistliches Wachstum eine geheime, verborgene Sache ist.
Die Schrift setzt es mit dem nicht sichtbaren Wachstum von Blumen und Bäumen gleich: „Ich werde für Israel sein wie der Tau. Blühen soll es wie die Lilie, und seine Wurzeln schlagen wie der Libanon. Seine Triebe sollen sich ausbreiten, und seine Pracht soll sein wie der Ölbaum und sein Geruch wie der des Libanon“ (Hosea 14,6-7).
Ich habe morgen einen schwierigen Termin und ich habe keine Sorgen und Ängste...
Ich empfinde Ruhe und Frieden.
Ich fühle mich getragen und gehalten...
Vor einigen Jahren hätten Ängste mich noch eingeholt...mein Vertrauen ist durch Hingabe, Loslassen, Gott lassen gewachsen.
All die Stürme in meinem Leben haben meinen Geist stärker gemacht, Er bewässert meinen Geist, ernährt meine Seele, lässt seine starken Wurzeln wachsen in mir.
schaloemchen 21.06.2026 16:16
Andreas
Nicht dadurch, dem Heiligen Geist aus dem Weg zu gehen.
Das ist total falsch!
Du hast es mißverstanden
gemeint ist...
PLatz dem Heiligen Geist machen damit ER wirken kann
Gott nicht im Weg stehen
dafür muss das Ego beiseite
Nicht dadurch, dem Heiligen Geist aus dem Weg zu gehen.
Das ist total falsch!
Du hast es mißverstanden
gemeint ist...
PLatz dem Heiligen Geist machen damit ER wirken kann
Gott nicht im Weg stehen
dafür muss das Ego beiseite
AndreasSchneider 21.06.2026 16:20
"Lehre ist wichtig. Aber ebenso wichtig ist für mich die Haltung, in der wir miteinander sprechen. „Lasst uns dem nachstreben, was zum Frieden dient und zur Erbauung untereinander.“ (Röm. 14,19) Und: „Die Weisheit von oben aber ist friedfertig, gütig, lässt sich etwas sagen …“ (Jak. 3,17)"
Nicht mit allen ist eine erbauliche Diskussion möglich.
Die Bibel selbst unterscheidet zwischen klugen und törichten Jungfrauen (Matth.25).
Wenn Dinge behauptet werden, die das Evangelium aushöhlen, ist es richtig, einzuschreiten.
Wir können NICHT mit allen Gemeinschaft haben.
Sondern Gemeinschaft haben die, die sich an 1.Joh.1,7 orientieren:
"So wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft untereinander, und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, macht uns rein von aller Sünde."
Andreas
Nicht mit allen ist eine erbauliche Diskussion möglich.
Die Bibel selbst unterscheidet zwischen klugen und törichten Jungfrauen (Matth.25).
Wenn Dinge behauptet werden, die das Evangelium aushöhlen, ist es richtig, einzuschreiten.
Wir können NICHT mit allen Gemeinschaft haben.
Sondern Gemeinschaft haben die, die sich an 1.Joh.1,7 orientieren:
"So wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft untereinander, und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, macht uns rein von aller Sünde."
Andreas
AndreasSchneider 21.06.2026 16:22
"PLatz dem Heiligen Geist machen damit ER wirken kann
Gott nicht im Weg stehen
dafür muss das Ego beiseite"
Dann musst Du es aber auch genauso ausdrücken.
Andreas
Gott nicht im Weg stehen
dafür muss das Ego beiseite"
Dann musst Du es aber auch genauso ausdrücken.
Andreas
Bambus2026 21.06.2026 16:23
Ich will noch zu dem "abnehmen" etwas sagen.
Als Johannes der Täufer über Jesus sagte "Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen".
Meinte er damit nich vielleicht viel eher dass eben Jesus Christus im Sinne seiner Persönlichkeit, da er ja nicht nur wahrer Gott, sondern auch gleichzeitig wahrer Mensch war, eben wachsen muss.
In seiner Gottheit und seiner Allmacht musste er ja sicherlich nicht wachsen.
Worin also muss man wachsen? Ist es nicht die Persönlichkeit, das Ausreifen ureigenen Fähigkeiten?
Mir fällt nur wieder ein Vortrag ein vom ehemaligen Pfarrer Hans Milch:
"Die Zerstörung des Ich und das Versagen der Bischöfe".
Dort kritisiert er sozusagen dass die Welt in einer Richtung gedriftet ist in der der Einzelne
innerlich abgetötet wird. Quasi sein Ich.
Ist das "Ich" erst abgetötet, dann erst baut sich der Narzissmus sozusagen auf,
da man sozusagen in einem erbärmlichen Zustand dann ist und sich immer nur am Kollektiv
orientiert.
Man sagt dann immer "Wir". So wie eben auch die Kommunisten oder die Nationalsozialisten.
Wir, Wir Wir ect.
Ein gesundes "Wir" ist aber nur möglich wenn jeder einzelne lebendig ist, lachen oder weinen kann. Und wieviele können nicht mehr weinen.!?
Als Johannes der Täufer über Jesus sagte "Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen".
Meinte er damit nich vielleicht viel eher dass eben Jesus Christus im Sinne seiner Persönlichkeit, da er ja nicht nur wahrer Gott, sondern auch gleichzeitig wahrer Mensch war, eben wachsen muss.
In seiner Gottheit und seiner Allmacht musste er ja sicherlich nicht wachsen.
Worin also muss man wachsen? Ist es nicht die Persönlichkeit, das Ausreifen ureigenen Fähigkeiten?
Mir fällt nur wieder ein Vortrag ein vom ehemaligen Pfarrer Hans Milch:
"Die Zerstörung des Ich und das Versagen der Bischöfe".
Dort kritisiert er sozusagen dass die Welt in einer Richtung gedriftet ist in der der Einzelne
innerlich abgetötet wird. Quasi sein Ich.
Ist das "Ich" erst abgetötet, dann erst baut sich der Narzissmus sozusagen auf,
da man sozusagen in einem erbärmlichen Zustand dann ist und sich immer nur am Kollektiv
orientiert.
Man sagt dann immer "Wir". So wie eben auch die Kommunisten oder die Nationalsozialisten.
Wir, Wir Wir ect.
Ein gesundes "Wir" ist aber nur möglich wenn jeder einzelne lebendig ist, lachen oder weinen kann. Und wieviele können nicht mehr weinen.!?

Jetzt
Die Liebe zur Wahrheit annehmen, das ist vermutlich das wichtigste.
Dann beginnt das "Senfkorn"? zu wachsen.
Die Liebe zur Wahrheit ist ja gleichzeitig auch die Liebe zu Jesus Christus da er selbst
die Wahrheit ist.
Der "Logos" so hörte ich gestern ist ebenfalls Christus. Weil er auch das Leben ist.
Auch ist er das Wort.
Er ist in jedem Menschen, aber der Mensch kann es nur erkennen
wenn er nicht mehr der Welt hinterherrennt.
Denn es heist ja: "5 Wer ist es, der die Welt überwindet, wenn nicht der, welcher glaubt, dass Jesus der Sohn Gottes ist?"
Wir müssen die Welt überwinden, sonst können wir quasi keinen echten Frieden finden.