Jetzt bin ich am "Unkraut" ziehen in meinen Gemüsekübeln und entdecke in diesem Jahr besonders viel Portulak. Es ist so ein bescheidenes anspruchsloses Kraut und dabei soo gesund. Ich werde es schonen und pflegen. Es bildet dichte Matten mit glänzenden dicken Blättern und gelben Blüten.
Ideal auch in Balkonkästen.
Als Beilage auf Brot und im Salat.
Wichtig: Portulak nicht mit kriechenden Wolfsmilch-Arten verwechseln.
Ein einfaches Unterscheidungsmerkmal ist der Milchsaft: Wolfsmilch gibt beim Abbrechen einen weißen Milchsaft ab, Portulak nicht.
Den Winterpostelein hatte ich in Deutschland auch.
Der Portulak Portulaca oleracea, der hier im Sommer wächst, ist eine Sukkulente mit niederliegenden rotgefärbten Haupttrieben und vielen Nebentrieben. Schmeckt gut frisch gepflückt. Mit Wolfsmilch kann man ihn nicht verwechseln.
Es gibt viele Wildkräuter, die im Gegensatz zum gezüchteten Gewächshausgemüse viel mehr Inhaltsstoffe haben. Die Ackerböden in Deutschland sind auch oft verarmt und die Pflanzen werden nur mit den nötigsten Nährstoffen versorgt, dazu viel Stickstoff aus Gülle.
Darum sind Wildpflanzen von guten Standorten so wohltuend und gesund. Hier in
den wilden Bergen wachsen viele Kräuter und in einer bestimmten Höhe große Flächen mit Rosmarin. Sie werden nur von Ziegen gedüngt, falls überhaupt.
In Deutschland ist die Brennnessel kostbar. Hier wächst sie leider nicht.
Das leckerste Gemüse habe ich auf der Kanareninsel La Palma geerntet auf vulkanischer Erde und mit ursprünglichem Mineralwasser aus den Bergen gegossen.
Ein einfaches Unterscheidungsmerkmal ist der Milchsaft: Wolfsmilch gibt beim Abbrechen einen weißen Milchsaft ab, Portulak nicht.