Die Teilnahme des Iran am WM-Turnier war bereits im Vorfeld von Unsicherheit überschattet.
Nach Beginn des Iran-Kriegs durch Luftangriffe der USA und Israels Ende Februar hatte der Verband das Trainingslager des Teams von Arizona nach Mexiko verlegt.
Grund waren Unsicherheiten bei der Visa-Vergabe. Daher versucht der Verband, die Anwesenheit der Mannschaft in den USA auf ein Minimum zu beschränken.
Die Spieler erhielten erst vergangene Woche ihre Visa, mehrere Betreuer jedoch nicht.

Aus Protest gegen die USA trugen Irans Spieler bei ihrer Ankunft in Mexiko Pins mit der Zahl 168. Dies bezieht sich auf die Zahl der Todesopfer eines mutmaßlich durch das US-Militär verfehlten Luftangriffs auf eine Mädchenschule im Iran zu Beginn des Krieges im März.
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Jetzt
Am Dienstag hatte die Fifa bestätigt, dass Afrikas Schiedsrichter des Jahres, Omar Artan, trotz offizieller Nominierung nicht an der WM teilnehmen wird, da die USA ihn nicht ins Land lassen.
Zuvor war dem Somalier ein reguläres Visum verweigert worden, woraufhin er versuchte, mit einem Diplomatenpass einzureisen.
Somalischer Schiedsrichter elf Stunden verhört und in Abschiebezelle gesteckt
Gegenüber der New York Times erklärte Artan, er sei nach seiner Einreise in Miami elf Stunden von Einwanderungsbeamten verhört und danach noch mehrere Stunden in eine Abschiebezelle gesteckt worden.
Schließlich wurde er in eine Maschine zurück nach Istanbul gesteckt, von wo aus er in die USA gereist war.
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