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Am Sabato: wir betrachten das Sonntagsevangelium

Am Sabato: wir betrachten das Sonntagsevangelium
Tageslesung
Lesung aus dem Buch Exodus
Ex 34, 4b.5–6.8–9

In jenen Tagen stand Mose früh am Morgen auf und ging auf den Sinai hinauf, wie es ihm der Herr aufgetragen hatte.
Der Herr aber stieg in der Wolke herab und stellte sich dort neben ihn hin. Er rief den Namen des Herrn aus.
Der Herr ging vor seinem Angesicht vorüber und rief: Der Herr ist der Herr, ein barmherziger und gnädiger Gott, langmütig und reich an Huld und Treue: Sofort verneigte sich Mose bis zur Erde
und warf sich zu Boden.
Er sagte: Wenn ich Gnade in deinen Augen gefunden habe, mein Herr, dann ziehe doch, mein Herr, in unserer Mitte! Weil es ein hartnäckiges Volk ist, musst du uns unsere Schuld und Sünde vergeben und uns dein Eigentum sein lassen!


Zweite Lesung aus dem zweiten Brief des Apostels Paulus an die Korinther
2 Kor 13, 11–13

Schwestern und Brüder, freut euch, kehrt zur Ordnung zurück, lasst euch ermahnen, seid eines Sinnes, haltet Frieden! Dann wird der Gott der Liebe und des Friedens mit euch sein.
Grüßt einander mit dem heiligen Kuss! Es grüßen euch alle Heiligen.
Die Gnade des Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!

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Klavierspielerin2 30.05.2026 10:35
Evangelium vom Tag
Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes
Joh 3, 16–18

Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.
Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird.
Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des einzigen Sohnes Gottes geglaubt hat.

Worte der Päpste
Heute, am Hochfest der Allerheiligsten Dreifaltigkeit, ist das Evangelium dem Gespräch Jesu mit Nikodemus entnommen (vgl. Joh 3,16-18). Nikodemus war ein Mitglied des Hohen Rates, der sich für das Geheimnis Gottes begeisterte: er erkennt in Jesus einen göttlichen Lehrer und geht heimlich nachts zu ihm, um mit ihm zu sprechen. Jesus hört ihn an, er erkennt, dass er ein Suchender ist, und verblüfft ihn zunächst, indem er ihm antwortet, dass man neu geboren werden muss, um in das Reich Gottes zu gelangen; dann offenbart er ihm den Kern des Geheimnisses, indem er sagt, dass Gott die Menschen so sehr geliebt hat, dass er seinen Sohn in die Welt gesandt hat. Jesus, der Sohn, erzählt uns also vom Vater und von seiner unermesslichen Liebe.
Vater und Sohn. Es ist ein vertrautes Bild, das, wenn wir darüber nachdenken, unsere Vorstellung von Gott erschüttert. Schon das Wort „Gott“ an sich suggeriert uns eine einzigartige, majestätische und ferne Realität, während wir, wenn wir von einem Vater und einem Sohn reden hören, nach Hause zurückversetzt werden. Ja, wir können uns Gott so vorstellen, mit dem Bild einer Familie, die um einen Tisch versammelt ist, an dem das Leben geteilt wird. Im Übrigen ist das Bild des Tisches, der zugleich ein Altar ist, ein Symbol, mit dem bestimmte Ikonen die Dreifaltigkeit darstellen. Er ist ein Bild, das zu uns von einem Gott spricht, der Gemeinschaft. ist Vater, Sohn und Heiliger Geist: Gemeinschaft.
Aber das ist nicht nur ein Bild, es ist Realität! Es ist Wirklichkeit, weil der Heilige Geist, der Geist, den der Vater durch Jesus in unsere Herzen ausgegossen hat (vgl. Gal 4,6), uns die Gegenwart Gottes schmecken und kosten lässt: eine Gegenwart, die immer nahe, barmherzig und zärtlich ist. (Papst Franziskus, Angelus, 4. Juni 2023)
 
Klavierspielerin2 30.05.2026 16:45
Mit der heutigen Vorabendmesse in eurer Kirchengemeinde starten wir in den Sonntag.

Wer die Heilige Messe nicht selbst besuchen kann, kann z.B. auf k- TV online, heute, um 18:30, dabei sein und zur Not geistig kommunizieren.

Gesegneten Sonntag!
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