Die verschiedenen Kirchen im Nationalsozialismus
19.05.2026 13:11
Die verschiedenen Kirchen im Nationalsozialismus
19.05.2026 13:11
Die verschiedenen Kirchen im Nationalsozialismus
Die beiden großen Kirchen und Freikirchen im Nationalsozialismus
Papst Pius XII. Genau wie es in der evangelischen Kirche und Freikirchen die Bandbreite an Haltungen gab, existierte auch in in der RKK Schweigen und Widerstand. Erwähnt werden sollen die mutigen Rettungsaktionen von Nonnen und auch Geistlichen wie Pater Alfred Delp.
Eine weitere Doku dazu mit Shoah-Zeitzeugen und katholischen Geistlichen.
Die teils unrühmliche Haltung der verschiedenen evangelischen Kirchen und Freikirchen
Die Haltung der evangelischen Kirchen und Freikirchen im Nationalsozialismus war sehr unterschiedlich und teilweise widersprüchlich. Es gab Anpassung, Unterstützung, Schweigen, aber auch Widerstand.
Evangelische Kirche im Nationalsozialismus
Die evangelische Kirche in Deutschland war damals kein einheitlicher Block, sondern bestand aus vielen Landeskirchen. Nach 1933 versuchten die Nationalsozialisten, die Kirche gleichzuschalten.
Die „Deutschen Christen“
Eine große Strömung innerhalb der evangelischen Kirche unterstützte Hitler aktiv:
Sie nannten sich „Deutsche Christen“.
Sie wollten Christentum und Nationalsozialismus verbinden.
Sie übernahmen antisemitische Ideologie.
Teilweise wollten sie sogar das Alte Testament verdrängen, weil es „zu jüdisch“ sei. Sie sahen Adolf Hitler als von Gott gesandten Führer.
Die Bekennende Kirche
Gegenbewegung innerhalb der evangelischen Kirche:
Entstand 1934.
Lehnte staatliche Kontrolle über die Kirche ab.
Wichtiges Dokument: die Barmer Theologische Erklärung.
Bekannte Vertreter:
Dietrich Bonhoeffer
Martin Niemöller
Karl Barth
Die Bekennende Kirche war aber nicht automatisch politischer Widerstand gegen das gesamte NS-System. Viele wandten sich nur gegen Eingriffe in die Kirche, nicht grundsätzlich gegen den Nationalsozialismus oder die Judenverfolgung.
Freikirchen im Nationalsozialismus
Zu den Freikirchen gehörten z. B.:
Baptisten, Methodisten, Mennoniten, Pfingstgemeinden, Brüdergemeinden
Die meisten Freikirchen waren klein und versuchten zu überleben, indem sie sich möglichst unauffällig verhielten.
Häufige Haltung vieler Freikirchen:
vermieden offene politische Kritik,
betonten Gehorsam gegenüber dem Staat,
wollten ihre Gemeinden schützen.
Einige passten sich dem Regime an oder schwiegen zu Verbrechen. Unterschiede zwischen den Freikirchen
Es gab keine einheitliche Haltung in den Freikirchen:
Baptisten und Methodisten
oft staatsloyal, teilweise nationale Begeisterung für Hitler in den frühen Jahren.
Mennoniten, traditionell pazifistisch,
standen teilweise in Spannung zur Wehrpflicht und Kriegslogik.
Pfingstbewegung
wurde zeitweise misstrauisch beobachtet,
einzelne Gruppen wurden eingeschränkt oder verboten.
Widerstand einzelner Christen
Es gab sowohl in evangelischen Kirchen als auch Freikirchen einzelne Menschen, die Widerstand leisteten:
Hilfe für Juden, illegale Predigten, Kritik am Regime, Beteiligung am Widerstand.
Bekannt ist besonders Dietrich Bonhoeffer, der schließlich im KZ ermordet wurde.
Historische Bewertung heute
Heute erkennen viele evangelische Kirchen ihre Mitverantwortung an:
zu wenig Widerstand,
zu viel Anpassung,
Schweigen zur Judenverfolgung.
Die Evangelische Kirche in Deutschland hat sich mehrfach öffentlich mit ihrer Rolle im Nationalsozialismus auseinandergesetzt.
Auch viele Freikirchen haben ihre Geschichte kritisch aufgearbeitet.
Kurz zusammengefasst:
Deutsche Christen
starke Unterstützung des NS
Bekennende Kirche
kirchlicher Widerstand gegen Gleichschaltung
Viele Freikirchen
Anpassung und Vorsicht
Einzelne Christen
aktiver Widerstand
Quelle: Chat GPT, da ich ein einzelnes Video dazu nicht gefunden habe.
Ich bevorzuge einen konstruktiven Austausch zum Thema. Einseitige Schuldzuweisungen sind bei diesem Thema nicht geduldet und entsprechende missliebige Verfasser werden gebeten, sich hier nicht zu beteiligen!
Papst Pius XII. Genau wie es in der evangelischen Kirche und Freikirchen die Bandbreite an Haltungen gab, existierte auch in in der RKK Schweigen und Widerstand. Erwähnt werden sollen die mutigen Rettungsaktionen von Nonnen und auch Geistlichen wie Pater Alfred Delp.
Eine weitere Doku dazu mit Shoah-Zeitzeugen und katholischen Geistlichen.
Die teils unrühmliche Haltung der verschiedenen evangelischen Kirchen und Freikirchen
Die Haltung der evangelischen Kirchen und Freikirchen im Nationalsozialismus war sehr unterschiedlich und teilweise widersprüchlich. Es gab Anpassung, Unterstützung, Schweigen, aber auch Widerstand.
Evangelische Kirche im Nationalsozialismus
Die evangelische Kirche in Deutschland war damals kein einheitlicher Block, sondern bestand aus vielen Landeskirchen. Nach 1933 versuchten die Nationalsozialisten, die Kirche gleichzuschalten.
Die „Deutschen Christen“
Eine große Strömung innerhalb der evangelischen Kirche unterstützte Hitler aktiv:
Sie nannten sich „Deutsche Christen“.
Sie wollten Christentum und Nationalsozialismus verbinden.
Sie übernahmen antisemitische Ideologie.
Teilweise wollten sie sogar das Alte Testament verdrängen, weil es „zu jüdisch“ sei. Sie sahen Adolf Hitler als von Gott gesandten Führer.
Die Bekennende Kirche
Gegenbewegung innerhalb der evangelischen Kirche:
Entstand 1934.
Lehnte staatliche Kontrolle über die Kirche ab.
Wichtiges Dokument: die Barmer Theologische Erklärung.
Bekannte Vertreter:
Dietrich Bonhoeffer
Martin Niemöller
Karl Barth
Die Bekennende Kirche war aber nicht automatisch politischer Widerstand gegen das gesamte NS-System. Viele wandten sich nur gegen Eingriffe in die Kirche, nicht grundsätzlich gegen den Nationalsozialismus oder die Judenverfolgung.
Freikirchen im Nationalsozialismus
Zu den Freikirchen gehörten z. B.:
Baptisten, Methodisten, Mennoniten, Pfingstgemeinden, Brüdergemeinden
Die meisten Freikirchen waren klein und versuchten zu überleben, indem sie sich möglichst unauffällig verhielten.
Häufige Haltung vieler Freikirchen:
vermieden offene politische Kritik,
betonten Gehorsam gegenüber dem Staat,
wollten ihre Gemeinden schützen.
Einige passten sich dem Regime an oder schwiegen zu Verbrechen. Unterschiede zwischen den Freikirchen
Es gab keine einheitliche Haltung in den Freikirchen:
Baptisten und Methodisten
oft staatsloyal, teilweise nationale Begeisterung für Hitler in den frühen Jahren.
Mennoniten, traditionell pazifistisch,
standen teilweise in Spannung zur Wehrpflicht und Kriegslogik.
Pfingstbewegung
wurde zeitweise misstrauisch beobachtet,
einzelne Gruppen wurden eingeschränkt oder verboten.
Widerstand einzelner Christen
Es gab sowohl in evangelischen Kirchen als auch Freikirchen einzelne Menschen, die Widerstand leisteten:
Hilfe für Juden, illegale Predigten, Kritik am Regime, Beteiligung am Widerstand.
Bekannt ist besonders Dietrich Bonhoeffer, der schließlich im KZ ermordet wurde.
Historische Bewertung heute
Heute erkennen viele evangelische Kirchen ihre Mitverantwortung an:
zu wenig Widerstand,
zu viel Anpassung,
Schweigen zur Judenverfolgung.
Die Evangelische Kirche in Deutschland hat sich mehrfach öffentlich mit ihrer Rolle im Nationalsozialismus auseinandergesetzt.
Auch viele Freikirchen haben ihre Geschichte kritisch aufgearbeitet.
Kurz zusammengefasst:
Deutsche Christen
starke Unterstützung des NS
Bekennende Kirche
kirchlicher Widerstand gegen Gleichschaltung
Viele Freikirchen
Anpassung und Vorsicht
Einzelne Christen
aktiver Widerstand
Quelle: Chat GPT, da ich ein einzelnes Video dazu nicht gefunden habe.
Ich bevorzuge einen konstruktiven Austausch zum Thema. Einseitige Schuldzuweisungen sind bei diesem Thema nicht geduldet und entsprechende missliebige Verfasser werden gebeten, sich hier nicht zu beteiligen!
Kommentare
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Sherezade 19.05.2026 13:23
Guter Blog! Hab noch einen Termin und danach werde ich ein paar Fakten beitragen....incl.der schrecklichen Nachwirkungen, die es nach wie vor innerhalb der Theologie gibt...
Sherezade 19.05.2026 13:29
Bevor ich weg bin...bei der bekennenden Kirche möchte erst einfach auf Wilhelm Busch hinweisen...
Sherezade 19.05.2026 19:43
Wollte hier schreiben... bekomme es nur aus persönlichen Gründen gerade nicht hin...
Komfortzone hat ja eine KI befragt...lieben Dank und Respekt für diese Ehrlichkeit!❤Die KI hat die Hälfte vergessen....
Dann mal rein in die Dunkelheit...
Ehrenberg... Mitbegründer der Bekennenden Kirche...und nun wird es fies...
Ehrenberg war konvertierter Jude und wurde evangelischer Pastor...mit lutherischer Prägung...schon in den 20er Jahren hat er sich gegen Antisemitismus eingesetzt... in Konfrontation mit den NS Typen...
Er war Mitverfasser vom Bochumer Pfingstbekenntnis...geht deutlich über die BTE hinaus...
Er fand bei der Bekennenden Kirche nicht die nötige Unterstützung... 1937 wurde er aus dem Pfarrdienst "outsourced"..,die haben alle die Füße unterm Tisch gehalten...einfach ekelhaft...
Ging noch weiter... er landete im KZ... war Leicheträger...freigekauft durch George Bell...Bischof der Church of England...
Und nach dem Krieg kam er zurück...und was hat er getan ? Das Evangelium verkündet... im Pfarrdienst...
Komfortzone hat ja eine KI befragt...lieben Dank und Respekt für diese Ehrlichkeit!❤Die KI hat die Hälfte vergessen....
Dann mal rein in die Dunkelheit...
Ehrenberg... Mitbegründer der Bekennenden Kirche...und nun wird es fies...
Ehrenberg war konvertierter Jude und wurde evangelischer Pastor...mit lutherischer Prägung...schon in den 20er Jahren hat er sich gegen Antisemitismus eingesetzt... in Konfrontation mit den NS Typen...
Er war Mitverfasser vom Bochumer Pfingstbekenntnis...geht deutlich über die BTE hinaus...
Er fand bei der Bekennenden Kirche nicht die nötige Unterstützung... 1937 wurde er aus dem Pfarrdienst "outsourced"..,die haben alle die Füße unterm Tisch gehalten...einfach ekelhaft...
Ging noch weiter... er landete im KZ... war Leicheträger...freigekauft durch George Bell...Bischof der Church of England...
Und nach dem Krieg kam er zurück...und was hat er getan ? Das Evangelium verkündet... im Pfarrdienst...
hansfeuerstein 19.05.2026 22:15
Sich mit dem Thema zu befassen, heisst, sich mit einer schier unüberschaubaren Fülle von Facetten zu befassen.
Komfortzone 19.05.2026 22:21
Ja, das stimmt Hans. Nehme ich aber gerne mit und möchte möglichst viel wissen.
hansfeuerstein 19.05.2026 22:27
Weiss man heute noch, dass z.B. die Ukrainer damals die Befreiung durch die Wehrmacht anfangs begrüsste?
hansfeuerstein 19.05.2026 22:46
Ich denke, dass heute die Möglichkeiten des Wiederstandes viel geringer sein würden... die Überwachungsmöglichkeiten heute sind ungleich grösser.
Sherezade 19.05.2026 22:53
Ich hab einen Teil der Geschichte daheim...incl. Stofftier welches Ausschwitz überlebt hat...incl.Briefen und Tagebüchern von Menschen die emigrieren konnten...incl.Namen von Menschen, die ich nicht kennenlernen konnte...Incl.Bilder von Menschen die im bewaffneten Widerstand waren...und ich hab Gemälde...ein Vorfahre war Maler..er hat den Krieg gemalt und Karikaturen von Hitler...
Da die Familie nicht perfekt ist und war..einen Nazi gab es auch...
Da die Familie nicht perfekt ist und war..einen Nazi gab es auch...
hansfeuerstein 19.05.2026 23:20
Was mich immer wieder umtreibt ist, wie zweckmässig man Menschen einfach ums Leben brachte. Da waren doch die Kirchen die Einzigen die dagegen opponierten. Ein Mensch, der keinen Zweck erfüllt, muss weg.....
hansfeuerstein 19.05.2026 23:26
Ich habe einen Pater Klein kennengelertn, der im Priesterblock in Dauchau war. Der sollte erst von den Nazis erschossen werden und nach der Befreiung von den Amerikanern, er war schon auf dem Lastwagen, er kam jeweils nur durch "glückliche Umstände" davon. Was soll man sagen?
Vivianna 19.05.2026 23:36
23.26
was soll man dazu sagen ?
Wer unter dem Schirm des HÖCHSTEN steht ...🙏🐑✨️
was soll man dazu sagen ?
Wer unter dem Schirm des HÖCHSTEN steht ...🙏🐑✨️
Komfortzone 19.05.2026 23:37
Krasse Geschichten Frau Sause und Hans. DIE Kirchen gab es offensichtlich nicht, weil ein Unterschied gemacht wurde. Siehe im Eingangstext.
Frau Sause, die Bevölkerung hatte eine ganz eigene Dynamik. Ich weiß, dass 1945 über 8,5 Millionen Deutsche bei der NsDAP waren. Alle Kirchen trafen großteils auf eine extremistische und judenfeindliche Gesellschaft. Ich würde gern mal eine Predigt der verschiedenen Freikirchen aus dieser Zeit hören. Vielleicht findet sich eine.
Frau Sause, die Bevölkerung hatte eine ganz eigene Dynamik. Ich weiß, dass 1945 über 8,5 Millionen Deutsche bei der NsDAP waren. Alle Kirchen trafen großteils auf eine extremistische und judenfeindliche Gesellschaft. Ich würde gern mal eine Predigt der verschiedenen Freikirchen aus dieser Zeit hören. Vielleicht findet sich eine.
hansfeuerstein 19.05.2026 23:39
Ein Mensch, der keinem etwas tut, im Gegenteil anderen dienen will, soll von unterschiedlichen, ja gegnerischen Mächten einfach umgebracht werden, vielleicht aus Verwechslung, oder was auch immer..... Ja, ich denke schon, dass er eine höhere Aufgabe bekommen hat, von ganz oben. Aber, das zeigt auch den ganzen Wahnsinn.
hansfeuerstein 19.05.2026 23:47
Dem Ungeist widerstehen
Hitlerjunge – Straflagerhäftling – Jesuit
Als Hitlerjunge auf Distanz zum Naziregime gegangen und verurteilt; als 16-Jähriger monatelang in einem amerikanischen Straflager unter menschenverachtenden Bedingungen gelebt.
Pater Alfons Klein hat daraus für sein Leben vieles lernen können, besonders dass der Krieg mit dem „Vorkrieg“ beginnt, das heißt mit unwidersprochenen Unwahrheiten, mit Verrohung der Sprache, Schweigen aus Angst, kollektiven Verurteilungen.
Davon erzählt das Buch, das ein Lebenszeugnis ist für das Evangelium Jesu Christi und dafür, an der Nächsten- Liebe auch bei Gegenwind und „unter allen Umständen“ festzuhalten: in persönlichen Beziehungen, in einer Ordensgemeinschaft, in Kirche und Gesellschaft von heute.
Autor:
Alfons Klein SJ, geboren 1929; geistlicher Begleiter und Gesprächsseelsorger
Hitlerjunge – Straflagerhäftling – Jesuit
Als Hitlerjunge auf Distanz zum Naziregime gegangen und verurteilt; als 16-Jähriger monatelang in einem amerikanischen Straflager unter menschenverachtenden Bedingungen gelebt.
Pater Alfons Klein hat daraus für sein Leben vieles lernen können, besonders dass der Krieg mit dem „Vorkrieg“ beginnt, das heißt mit unwidersprochenen Unwahrheiten, mit Verrohung der Sprache, Schweigen aus Angst, kollektiven Verurteilungen.
Davon erzählt das Buch, das ein Lebenszeugnis ist für das Evangelium Jesu Christi und dafür, an der Nächsten- Liebe auch bei Gegenwind und „unter allen Umständen“ festzuhalten: in persönlichen Beziehungen, in einer Ordensgemeinschaft, in Kirche und Gesellschaft von heute.
Autor:
Alfons Klein SJ, geboren 1929; geistlicher Begleiter und Gesprächsseelsorger
Komfortzone 20.05.2026 00:08
An Gott mag es auch viele Zweifel gegeben haben. Wo war Gott?, mögen sich sehr Viele gefragt haben.
Komfortzone 20.05.2026 07:34
Für die meisten Wehrmachtssoldaten und Anhänger der Hitlerjugend habe ich kein Mitgefühl aufgrund ihrer judenfeindlichen Haltung und die zum Nationalsozialismus.
Aber zurück zu Lück: Die verschiedenen Kirchen....
Aber zurück zu Lück: Die verschiedenen Kirchen....
Komfortzone 20.05.2026 12:30
Verschiedene Jugendliche und junge Erwachsene aus verschiedenen Denominationen (z.b Jüdische Gläubige, Christen) haben sich dem Widerstand angeschlossen, z.b. Sophie Scholl.
Sherezade 20.05.2026 14:40
Vielleicht einfach mal Wissen sammeln...finde, es darf nicht vergessen werden und man sollte nicht schweigen...
Lippische Landeskirche anno 1933:
Da wurde erwartet, dass alle Angestellten incl. Pastoren mit Erheben des rechten Armes grüßen.. im und ausserhalb des Dienstes... nur wenn ein Pastor Talar trug, konnte er darauf verzichten...
oder
Hat einer von Euch schon mal etwas von dem Schundwerk " Michael" gehört und gelesen ? Roman von Goebbels...und es war für die Irre klar, dass Jesus Arier war...
Gab noch viel mehr ...
Franz Schrönghamer-Heimdal... er schrieb unter verschiedenen Pseudonymen
oder
Mal Rosenberg gelesen?
Abschaffung des AT, Säuberung des NT von jüdischen Einflüsse, Kruzifixe abhängen und natürlich die Gründung einer deutschen Volkskirche(=beide Konfession sollten dadurch ersetzt werden)
Lippische Landeskirche anno 1933:
Da wurde erwartet, dass alle Angestellten incl. Pastoren mit Erheben des rechten Armes grüßen.. im und ausserhalb des Dienstes... nur wenn ein Pastor Talar trug, konnte er darauf verzichten...
oder
Hat einer von Euch schon mal etwas von dem Schundwerk " Michael" gehört und gelesen ? Roman von Goebbels...und es war für die Irre klar, dass Jesus Arier war...
Gab noch viel mehr ...
Franz Schrönghamer-Heimdal... er schrieb unter verschiedenen Pseudonymen
oder
Mal Rosenberg gelesen?
Abschaffung des AT, Säuberung des NT von jüdischen Einflüsse, Kruzifixe abhängen und natürlich die Gründung einer deutschen Volkskirche(=beide Konfession sollten dadurch ersetzt werden)
Komfortzone 20.05.2026 14:47
Höre grad eine Predigt von einem Israelfreund und was sagt er zutreffend: "wir müssen theologisch umkehren".
"Hin zum Gott Israels, hin zum Vater, hin zum Messias. Wir sind weit, weit weg.."
"Hin zum Gott Israels, hin zum Vater, hin zum Messias. Wir sind weit, weit weg.."
Sherezade 20.05.2026 17:09
Sitze hier und bin sehr nachdenklich...
Dieser Blog ist so wichtig und da kommt nix...letztlich geht es um den Auferweckten..seine Botschaft und was daraus gemacht wurde...
Noch ein Drama:
Institut zur Erforschung und Beseitigung des jüdischen Einflusses auf das deutsche kirchliche Leben.
Und noch dramatischer in der Jetztzeit...
Das Wiederaufleben der Ersatztheologie..egal in welcher Konfession...
Dieser Blog ist so wichtig und da kommt nix...letztlich geht es um den Auferweckten..seine Botschaft und was daraus gemacht wurde...
Noch ein Drama:
Institut zur Erforschung und Beseitigung des jüdischen Einflusses auf das deutsche kirchliche Leben.
Und noch dramatischer in der Jetztzeit...
Das Wiederaufleben der Ersatztheologie..egal in welcher Konfession...
Komfortzone 20.05.2026 19:30
Ja, sind halt auch nicht die Aufgewachten, auch wenn sie sich dafür halten.
Sherezade 20.05.2026 19:46
Auch wenn es vielleicht nicht ganz passt...
Du hast ja Barth und Bonhoeffer erwähnt.. Barth und Bonhoeffer hatten durchaus unterschiedliche Positionen..auch im Bezug zum Judentum...wie es auch war...Bonhoeffer hatte ja einen Job im sicheren Ausland..auf Drängen von Barth ist er wieder nach Deutschland gegangen...Barth war für den Rest seines Lebens mit Bonhoeffer und dessen Tod befasst...
Du hast ja Barth und Bonhoeffer erwähnt.. Barth und Bonhoeffer hatten durchaus unterschiedliche Positionen..auch im Bezug zum Judentum...wie es auch war...Bonhoeffer hatte ja einen Job im sicheren Ausland..auf Drängen von Barth ist er wieder nach Deutschland gegangen...Barth war für den Rest seines Lebens mit Bonhoeffer und dessen Tod befasst...
Sherezade 20.05.2026 20:04
Hab aber eine Frage...bin ja evangelisch und mit Interesse an den Altvorderen in der Theologie ..kenne mich nicht ganz so gut mit den römisch-katholischen Theologen des 19 und frühen 20 jhd und ihren Positionen aus...
Wir hatten z.B .Harnack...Jesus der Jude und dann gewann die Menschlichkeit...hat der echt positiv gemeint und dennoch kann man nur kotzen..dann gab es einen Deissmann.. Paulus der Jude..Paulus der auch in der Nachfolge Jude blieb...
Was war in der römisch-katholischen Theologie los?
Wir hatten z.B .Harnack...Jesus der Jude und dann gewann die Menschlichkeit...hat der echt positiv gemeint und dennoch kann man nur kotzen..dann gab es einen Deissmann.. Paulus der Jude..Paulus der auch in der Nachfolge Jude blieb...
Was war in der römisch-katholischen Theologie los?
Sherezade 21.05.2026 11:12
Hast Du spezielle römisch-katholische Theologen/Arbeiten, die man zum Thema lesen sollte?
z.B. einen Theologen, der wie Deissmann unterwegs war...
Hier noch mal ein Link zur kritischen Befassung mit dem Thema:
https://www.sonntagsblatt.de/artikel/kirche/martin-luther-und-karl-barth-neuzeitliche-kritik-der-zwei-reiche-lehre
z.B. einen Theologen, der wie Deissmann unterwegs war...
Hier noch mal ein Link zur kritischen Befassung mit dem Thema:
https://www.sonntagsblatt.de/artikel/kirche/martin-luther-und-karl-barth-neuzeitliche-kritik-der-zwei-reiche-lehre
Komfortzone 25.05.2026 07:48
https://www.welt.de/geschichte/article69f99d7096fe1372395e9c13/junge-taeter-als-jugendliche-bomben-in-synagogen-legten-und-juden-jagten.html?source=puerto-reco-2_ABC-V50.2.E_without_schlagzeilen
"Gab es gläubige Mitglieder?
Ja. Viele Jugendliche in der HJ blieben persönlich christlich. Die Mitgliedschaft war spätestens ab 1939 faktisch verpflichtend. Deshalb bedeutet eine HJ-Mitgliedschaft nicht automatisch, dass jemand überzeugter Nationalsozialist oder antichristlich war.
Es gab:
überzeugte Nationalsozialisten,
angepasste Mitläufer,
innerlich distanzierte Jugendliche,
und auch Christen, die in Gewissenskonflikte gerieten.
Christlicher Widerstand
Einige christliche Gruppen widersetzten sich der Vereinnahmung: katholische Jugendkreise, Teile der Bekennende Kirche, einzelne Priester, Pastoren und Laien, Bekannte Beispiele sind:
Dietrich Bonhoeffer
Clemens August Graf von Galen
Sophie Scholl, die selbst zeitweise im Umfeld nationalsozialistischer Jugendorganisationen war, sich später aber klar dagegen stellte.
"Gab es gläubige Mitglieder?
Ja. Viele Jugendliche in der HJ blieben persönlich christlich. Die Mitgliedschaft war spätestens ab 1939 faktisch verpflichtend. Deshalb bedeutet eine HJ-Mitgliedschaft nicht automatisch, dass jemand überzeugter Nationalsozialist oder antichristlich war.
Es gab:
überzeugte Nationalsozialisten,
angepasste Mitläufer,
innerlich distanzierte Jugendliche,
und auch Christen, die in Gewissenskonflikte gerieten.
Christlicher Widerstand
Einige christliche Gruppen widersetzten sich der Vereinnahmung: katholische Jugendkreise, Teile der Bekennende Kirche, einzelne Priester, Pastoren und Laien, Bekannte Beispiele sind:
Dietrich Bonhoeffer
Clemens August Graf von Galen
Sophie Scholl, die selbst zeitweise im Umfeld nationalsozialistischer Jugendorganisationen war, sich später aber klar dagegen stellte.

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