OFFENER BRIEF AN WADEPHUL: „Wieder stellt sich Deutschland auf die Seite eines Völkermords”
14.05.2026 07:01
OFFENER BRIEF AN WADEPHUL: „Wieder stellt sich Deutschland auf die Seite eines Völkermords”
14.05.2026 07:01
OFFENER BRIEF AN WADEPHUL: „Wieder stellt sich Deutschland auf die Seite eines Völkermords”
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Offener Brief an Außenminister Johann Wadephul
von Sally Steinberg
13. Mai 2026

Sehr geehrter Herr Dr. Wadephul,
Seit einigen Jahrzehnten nun betrachte ich – eine aus Israel stammende Jüdin mit deutscher Staatsbürgerschaft, die in Deutschland aufgewachsen ist und lebt – Deutschlands Haltung zu Israel und Palästina. Und um es mit den typischen und einzigen “kritischen” Worten der deutschen Politiker auszudrücken: Ich bin besorgt.
Nein, ich bin geschockt und traumatisiert.
Meine Großeltern mussten 1935 aus Deutschland fliehen – der Großteil der restlichen Familie hat das damals nicht geschafft und wurde in Auschwitz und anderen Vernichtungslagern umgebracht. Meine Großeltern haben mir erzählt, wie sie die Deutschen damals empfunden haben – empathielos, gefühllos, brutal und schier unmenschlich. Das konnte ich immer theoretisch nachvollziehen. Doch die heutige deutsche Politik lässt es mich auch praktisch sehr gut nachvollziehen; obwohl ich als Jüdin mit dieser Familiengeschichte in Deutschland aufgewachsen bin, hatte ich nie eine verurteilende oder ablehnende Haltung gegenüber den Deutschen. Das hat sich in den letzten Jahren geändert – Dank Ihrer Politik. Heute kann ich die Gefühle meiner Großeltern extrem nachvollziehen – denn alles, was sie mir erzählt haben, sehe ich jetzt live. Empathielosigkeit, fehlendes Rechtsempfinden, trotz der erdrückenden Beweise für einen Genozid und alle erdenklichen Menschenrechtsverletzungen eine unbeirrte und fast starrsinnsgleiche Überzeugung im Recht zu sein, uvm.
Heute zeigt sich, dass nie eine Aufarbeitung der eigenen Geschichte stattgefunden hat – wieder stellt sich Deutschland auf die Seite eines Völkermordes und macht sich aktiv daran mitschuldig. Ein Trauma, das bei mir nie vorhanden war, ist nun aktiviert worden. Ich – und im Grunde die ganze Welt – hatte Deutschland den Holocaust verziehen – und was machen Sie aus diesem Vertrauensvorschuß? Sie verraten ihn und die Verantwortung, die aus dem Holocaust hätte resultieren müssen. Sie und Ihre politischen Kollegen möchten suggerieren, dass Ihre genozidale Haltung genau dieser Verantwortung entspringt – das Gegenteil ist jedoch der Fall; Ihre Loyalität zu einem faschistischen, rassistischen, genozidalen Staat,
Ihre Gleichgültigkeit gegenüber dem Schicksal der Palästinenserinnen, Libanesinnen, Syrerinnen, Iranerinnen uvm. entspringt nicht einer “historischen Verantwortung aus dem Holocaust” – im Gegenteil:
Sie fahren mit der Geschichte fort. Unter dem Deckmantel der Verantwortung gegenüber Juden und Jüdinnen unterstützen Sie die größten Verbrechen der Menschheit – das ist perfide und in höchstem Maße antisemitisch.
Wenn Sie schon nicht Unrecht von Recht unterscheiden können, dann missbrauchen Sie zumindest nicht die Juden und Jüdinnen als Schutzschild.
Diesen Völkermord wird die Welt Deutschland nie verzeihen. Das ist u.a. Ihr persönliches Vermächtnis. Sie werden in die Geschichte eingehen – aber nicht, wie Sie es sich wünschen. Ihre Politik trägt dazu bei, dass das Ansehen, das Deutschland nach dem Holocaust und Zweiten Weltkrieg über Jahrzehnte wiedererrungen hat, zunichte gemacht wird. Deutschland macht sich zum Pariastaat, der wieder einmal auf der falschen Seite der Geschichte steht.
Somit machen Sie sich auch am deutschen Volk schuldig – Sie haben einen Amtseid geleistet, sämtlichen Schaden vom deutschen Volk abzuwehren; nun steht Deutschland wieder einmal wegen ( Beihilfe zum ) Völkermord vor dem Internationalen Gerichtshof. Sie begehen Verrat an der eigenen Bevölkerung – wenn Ihnen schon die Palästinenser*innen und alle anderen Menschen, die unter Israel zu leiden haben, egal sind, dann zeigen Sie wenigstens Loyalität zur deutschen Bevölkerung.
Sie und Ihre Kollegen missachten tagtäglich das deutsche Grundgesetz, das genau wegen eines solchen Verhaltens der politischen Ebene so verfasst wurde, wie es geschrieben steht – als Schutz der Bürger vor willkürlichen Übergriffen seitens der politischen Führung; tagtäglich werden aber Bürger wegen ihrer korrekten und kritischen Haltung zu Israel von Ihnen und anderen Politikern kriminalisiert, diffamiert, drangsaliert. Das, verehrter Herr Dr. Wadephul, ist Ihr Vermächtnis – eine Beschädigung Deutschlands innen und außen.
Meine Großeltern, die nach Palästina fliehen mussten, würden sich im Grab umdrehen, wenn Sie wüssten, wie Deutschland heute mit seiner Geschichte umgeht, und was für eine Unrechtspolitik Deutschland betreibt.
Ihre Nibelungentreue zu Israel wird uns alle noch teuer zu stehen kommen – dennoch ist das nichts im Vergleich zu dem Preis, den die Palästinenser*innen für Ihre Politik und Ihr menschliches Versagen bezahlen müssen. Ich hoffe, Ihnen ist klar, wie viele Menschenleben auf Ihr Konto gehen.
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Offener Brief an Außenminister Johann Wadephul
von Sally Steinberg
13. Mai 2026

Sehr geehrter Herr Dr. Wadephul,
Seit einigen Jahrzehnten nun betrachte ich – eine aus Israel stammende Jüdin mit deutscher Staatsbürgerschaft, die in Deutschland aufgewachsen ist und lebt – Deutschlands Haltung zu Israel und Palästina. Und um es mit den typischen und einzigen “kritischen” Worten der deutschen Politiker auszudrücken: Ich bin besorgt.
Nein, ich bin geschockt und traumatisiert.
Meine Großeltern mussten 1935 aus Deutschland fliehen – der Großteil der restlichen Familie hat das damals nicht geschafft und wurde in Auschwitz und anderen Vernichtungslagern umgebracht. Meine Großeltern haben mir erzählt, wie sie die Deutschen damals empfunden haben – empathielos, gefühllos, brutal und schier unmenschlich. Das konnte ich immer theoretisch nachvollziehen. Doch die heutige deutsche Politik lässt es mich auch praktisch sehr gut nachvollziehen; obwohl ich als Jüdin mit dieser Familiengeschichte in Deutschland aufgewachsen bin, hatte ich nie eine verurteilende oder ablehnende Haltung gegenüber den Deutschen. Das hat sich in den letzten Jahren geändert – Dank Ihrer Politik. Heute kann ich die Gefühle meiner Großeltern extrem nachvollziehen – denn alles, was sie mir erzählt haben, sehe ich jetzt live. Empathielosigkeit, fehlendes Rechtsempfinden, trotz der erdrückenden Beweise für einen Genozid und alle erdenklichen Menschenrechtsverletzungen eine unbeirrte und fast starrsinnsgleiche Überzeugung im Recht zu sein, uvm.
Heute zeigt sich, dass nie eine Aufarbeitung der eigenen Geschichte stattgefunden hat – wieder stellt sich Deutschland auf die Seite eines Völkermordes und macht sich aktiv daran mitschuldig. Ein Trauma, das bei mir nie vorhanden war, ist nun aktiviert worden. Ich – und im Grunde die ganze Welt – hatte Deutschland den Holocaust verziehen – und was machen Sie aus diesem Vertrauensvorschuß? Sie verraten ihn und die Verantwortung, die aus dem Holocaust hätte resultieren müssen. Sie und Ihre politischen Kollegen möchten suggerieren, dass Ihre genozidale Haltung genau dieser Verantwortung entspringt – das Gegenteil ist jedoch der Fall; Ihre Loyalität zu einem faschistischen, rassistischen, genozidalen Staat,
Ihre Gleichgültigkeit gegenüber dem Schicksal der Palästinenserinnen, Libanesinnen, Syrerinnen, Iranerinnen uvm. entspringt nicht einer “historischen Verantwortung aus dem Holocaust” – im Gegenteil:
Sie fahren mit der Geschichte fort. Unter dem Deckmantel der Verantwortung gegenüber Juden und Jüdinnen unterstützen Sie die größten Verbrechen der Menschheit – das ist perfide und in höchstem Maße antisemitisch.
Wenn Sie schon nicht Unrecht von Recht unterscheiden können, dann missbrauchen Sie zumindest nicht die Juden und Jüdinnen als Schutzschild.
Diesen Völkermord wird die Welt Deutschland nie verzeihen. Das ist u.a. Ihr persönliches Vermächtnis. Sie werden in die Geschichte eingehen – aber nicht, wie Sie es sich wünschen. Ihre Politik trägt dazu bei, dass das Ansehen, das Deutschland nach dem Holocaust und Zweiten Weltkrieg über Jahrzehnte wiedererrungen hat, zunichte gemacht wird. Deutschland macht sich zum Pariastaat, der wieder einmal auf der falschen Seite der Geschichte steht.
Somit machen Sie sich auch am deutschen Volk schuldig – Sie haben einen Amtseid geleistet, sämtlichen Schaden vom deutschen Volk abzuwehren; nun steht Deutschland wieder einmal wegen ( Beihilfe zum ) Völkermord vor dem Internationalen Gerichtshof. Sie begehen Verrat an der eigenen Bevölkerung – wenn Ihnen schon die Palästinenser*innen und alle anderen Menschen, die unter Israel zu leiden haben, egal sind, dann zeigen Sie wenigstens Loyalität zur deutschen Bevölkerung.
Sie und Ihre Kollegen missachten tagtäglich das deutsche Grundgesetz, das genau wegen eines solchen Verhaltens der politischen Ebene so verfasst wurde, wie es geschrieben steht – als Schutz der Bürger vor willkürlichen Übergriffen seitens der politischen Führung; tagtäglich werden aber Bürger wegen ihrer korrekten und kritischen Haltung zu Israel von Ihnen und anderen Politikern kriminalisiert, diffamiert, drangsaliert. Das, verehrter Herr Dr. Wadephul, ist Ihr Vermächtnis – eine Beschädigung Deutschlands innen und außen.
Meine Großeltern, die nach Palästina fliehen mussten, würden sich im Grab umdrehen, wenn Sie wüssten, wie Deutschland heute mit seiner Geschichte umgeht, und was für eine Unrechtspolitik Deutschland betreibt.
Ihre Nibelungentreue zu Israel wird uns alle noch teuer zu stehen kommen – dennoch ist das nichts im Vergleich zu dem Preis, den die Palästinenser*innen für Ihre Politik und Ihr menschliches Versagen bezahlen müssen. Ich hoffe, Ihnen ist klar, wie viele Menschenleben auf Ihr Konto gehen.
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Kommentare
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Autumn 14.05.2026 07:07
Zur Autorin
paloma 14.05.2026 09:14
Man muss tatsächlich unterscheiden zwischen einer " Erinnerungskultur" u dem gegenwärtigen polit.Vorgehen israelischer Politik,die auch von einer gr Zahl Israel.Bürger nicht mitgetragen wird.
Natural 14.05.2026 11:52
Man weiß nicht ,hier auch ,wer Gott ist ! Wieviel Kampf haben die Juden führen müssen auch durch Gottes Willen alleine bis Jahr 0 !
Wenn sich Menschen Gott wiedersetzen , knallt es halt .
Gott hat keine Angst vor dieser in der Hand des Bösen befindlichen Welt !
Gott und Jesus beanspruchen wirklich nur einen klitzkleinen Teil der Erde für sich sprich für Sein Volk der Juden !
Wer das als Christ nicht begreifen kann .......... der lasse es halt als Christ zu gelten !
Die Feinde Gottes irgendwie zu stärken ist nur 🤡🥳 ,als Christ zumal !
In der baldigen Zukunft werden die Feinde Gottes und Israels Erfolge was Vernichtung betrifft haben , aber Jesus wenn er kommt am fast Ende der Trübsalzeit mit seinen himmlischen Heerscharen und uns Christen wir gnadenlos alle Feinde dann vernichten !
Und ab da regiert er selbst als König der Könige über die Gesamte Erde !
Also , die Feinde Israels von Heute , die können nur ganz dumm oder teuflisch hoffen , das Jesus versagt 🤡🥳.
Und das Schäbige Deutschland verteilt Zuckerzeug an ALLE ! Da ist nirgends Herz dabei , sondern nur Geldinterresse und ein Platz am Tisch !
Wenn sich Menschen Gott wiedersetzen , knallt es halt .
Gott hat keine Angst vor dieser in der Hand des Bösen befindlichen Welt !
Gott und Jesus beanspruchen wirklich nur einen klitzkleinen Teil der Erde für sich sprich für Sein Volk der Juden !
Wer das als Christ nicht begreifen kann .......... der lasse es halt als Christ zu gelten !
Die Feinde Gottes irgendwie zu stärken ist nur 🤡🥳 ,als Christ zumal !
In der baldigen Zukunft werden die Feinde Gottes und Israels Erfolge was Vernichtung betrifft haben , aber Jesus wenn er kommt am fast Ende der Trübsalzeit mit seinen himmlischen Heerscharen und uns Christen wir gnadenlos alle Feinde dann vernichten !
Und ab da regiert er selbst als König der Könige über die Gesamte Erde !
Also , die Feinde Israels von Heute , die können nur ganz dumm oder teuflisch hoffen , das Jesus versagt 🤡🥳.
Und das Schäbige Deutschland verteilt Zuckerzeug an ALLE ! Da ist nirgends Herz dabei , sondern nur Geldinterresse und ein Platz am Tisch !
Gabriel69 15.05.2026 07:34
Letztens fiel mir folgendes wieder ein.
Während des kalten Krieges, wurde ja die PLO, Palästinenser überwiegend vom sozialistischen Lager unterstützt. Und auch viele andere Länder . Unter anderem auch von der ehemaligen DDR unter dem Honecker! Soweit so gut !
Nachdem der Honecker gestürzt und geschasst wurde, wollte auf einmal keiner mehr was von dem wissen und wurde fallen gelassen! Selbst von den Russen !
Außer von einem! Das war Arafat !
Als einziger hat er sich an die Unterstützung erinnern können und Dankbarkeit gezeigt. Dem Honecker finanziell noch unterstützt.
Damit will ich nicht sagen, das ich den Honecker gut fand oder finde , aber Arafat hatte Charakter und Ehre gezeigt. 👍🏼 Mehr Ehre und Charakter als manch ein Deutscher oder westlicher Politiker heutzutage !
Während des kalten Krieges, wurde ja die PLO, Palästinenser überwiegend vom sozialistischen Lager unterstützt. Und auch viele andere Länder . Unter anderem auch von der ehemaligen DDR unter dem Honecker! Soweit so gut !
Nachdem der Honecker gestürzt und geschasst wurde, wollte auf einmal keiner mehr was von dem wissen und wurde fallen gelassen! Selbst von den Russen !
Außer von einem! Das war Arafat !
Als einziger hat er sich an die Unterstützung erinnern können und Dankbarkeit gezeigt. Dem Honecker finanziell noch unterstützt.
Damit will ich nicht sagen, das ich den Honecker gut fand oder finde , aber Arafat hatte Charakter und Ehre gezeigt. 👍🏼 Mehr Ehre und Charakter als manch ein Deutscher oder westlicher Politiker heutzutage !
Gabriel69 15.05.2026 07:49
Wenige Wochen später, am 18. September 1973, wird die DDR eigenständiges Mitglied der Vereinten Nationen – auch dank Arafat, der bei den arabischen Ländern für die Aufnahme der Ostdeutschen in die Weltgemeinschaft geworben hatte. Endlich ist es so weit: Die DDR wird international anerkannt.
Gabriel69 15.05.2026 07:51
Die DDR stellt sich auf die Seite der Araber. 1973, während der Weltfestspiele der Jugend in der DDR, festigen Honecker und Arafat ihr Bündnis und unterzeichnen ein Abkommen über ihre Partnerschaft. 👍🏼
Gabriel69 15.05.2026 08:01
Die DDR als selbsternannter antifaschistischer Staat, war sich auch selbst nicht zu Schade die zionistische und imperialistische Politik Israels zu kritisieren !
Autumn 15.05.2026 22:41

Die Stiftung „Hind Rajab Foundation“ (HRF) hat eine Disziplinarbeschwerde gegen die deutsche Bundesanwaltschaft eingereicht. Das gab die pro-palästinensische Stiftung am Dienstag auf ihrer Webseite bekannt. Hintergrund ist die aus Sicht der Stiftung unbegründete Ablehnung der Justizbehörde einer Strafanzeige vom Juni 2025 gegen Shimon Avichai Zuckerman. Der Deutsch-Israeli wird von HRF unter anderem der Beteiligung an der Zerstörung ziviler Infrastruktur im Gazastreifen beschuldigt. Die Stiftung wirft deutschen Behörden vor, Zuckerman konsequent vor strafrechtlicher Verfolgung zu schützen.
Zuckerman ist deutsch-israelischer Doppelstaatsbürger. Laut HRF war Zuckerman Angehöriger des 8219. Bataillons der israelischen Armee. Ihm werden mutmaßliche Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Beteiligung an Israels Völkermord in Gaza vorgeworfen. HRF zufolge gibt es Videomaterial aus den Jahren 2023 und 2024, die seine Taten belegten. Demnach dokumentierte Zuckerman „sein Engagement bei der Zerstörung von Gaza persönlich in mehreren Videomontagen, die er in den sozialen Medien veröffentlichte“.
Nach Darstellung der Stiftung stellt das Vorgehen der deutschen Behörden eine staatliche Mitverantwortung dar. Deutschland trage dazu bei, dass Beschuldigte schwerster internationaler Verbrechen sich einer Strafverfolgung entziehen könnten.
Der Generaldirektor der HRF, Dyab Abou Jahjah, erklärte: „Die Bundesanwaltschaft hat das deutsche Rechtssystem zu einer Farce gemacht, indem sie die unbestätigten Behauptungen eines des Völkermords beschuldigten Verdächtigen akzeptiert hat.“ Zuckerman sei deutscher Staatsbürger, der offen um „Schutz durch den israelischen Staat“ gebeten habe, und Deutschland komme dieser Bitte nach. „Das ist keine Gerechtigkeit. Das ist staatlich geförderte Straffreiheit“, so Abou Jahjah weiter.
Die Stiftung fordert die sofortige Einleitung eines Ermittlungsverfahrens und die Ausstellung eines Haftbefehls gegen den Deutsch-Israeli.

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