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📃 Die Taufe und ihre Bedeutung

📃 Die Taufe und ihre Bedeutung
"Darum gehet hin und lehret alle Völker und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes." [MATTH. 28,19]

"Gehet hin in alle Welt und prediget das Evangelium aller Kreatur. Wer da glaubet und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden." [MARK. 16,15-16]

In den vorstehend zitierten Texten wird die Bedeutung der Taufe hinreichend dargelegt. Lasst uns aus der Heiligen Schrift erfahren, was Taufe bedeutet, und ihr Wesen und ihre Notwendigkeit aufzeigen.

Dass die Taufe nicht nur in einer äußeren Form besteht, wird im 1. Korinterbrief [wie folgt] aufgezeigt: "Wir sind ja alle durch einen Geist in einen Leib hinein getauft worden, ob wir Juden sind oder Griechen, Knechte oder Freie, und wir sind alle getränkt worden zu einem Geist." [1.KOR. 12,13] [SLT] Hier wie auch anderswo ist mit dem Leib, "der Leib Christi" [1. KOR.12,27] gemeint und dass dies [tatsächlich] der Leib ist, in den wir getauft werden, wird ausdrücklich im Galaterbrief Kapitel 3 aufgezeigt [wo geschrieben steht]: "Ihr alle, die ihr in Christus hinein getauft seid, ihr habt Christus angezogen." [GAL. 3,27] [SLT] So wird uns gelehrt, dass die Taufe dem entspricht, wodurch wir "Christus angehören" und "nach der Verheißung Erben" [GAL. 3,29] [SLT]sind. Die Taufe entspricht dem, wodurch wir in CHRISTUS - DER die Tür des Heils darstellt - "hineingelangen." Das "Hineintaufen in Seinen Leib" bedeutet, mit Seiner Gemeinde verbunden zu werden, denn die Gemeinde ist der Leib Christi. (Siehe dazu auch Epheser 1,22-23 und Kolosser 1,18) Und da diese Verbindung durch den Geist Christi bewirkt wird, ist klar, dass die Taufe mehr ist als reine Form und dass nur diejenigen Glieder der wahren Gemeinde Christi sind, die den Geist Christi besitzen. (Siehe dazu Römer 8,9). Dies sollte [aber] keinesfalls als Herabwürdigung der buchstäblichen Taufe oder der Zugehörigkeit zur sichtbaren Kirche verstanden werden. Es soll lediglich betont werden, dass die bloße Form nicht alles ist.

Da wir durch die Taufe mit Christus verbunden werden – bzw. "CHRISTUS angezogen haben" – stellt sich folgende sehr wichtige Frage: An welchem Punkt kommen wir mit Christus in Berührung mit anderen Worten in welcher Phase des Wirkens Christi werden wir mit IHM vereint? Die Antwort darauf - die im Römerbrief Kapitel 6 [wie folgt] beantwortet wird - liefert den Schlüssel [des Verständnisses] zum gesamten Thema der Taufe: "Wisst ihr nicht, dass wir alle, die wir in Christus Jesus hinein getauft sind, in seinen Tod getauft sind? Wir sind also mit ihm begraben worden durch die Taufe in den Tod, damit, gleichwie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters aus den Toten auferweckt worden ist, so auch wir in einem neuen Leben wandeln." [RÖ. 6,3-4] [SLT]

Der Tod Christi ist also das, wodurch wir mit CHRISTUS verbunden werden. Er ist sozusagen die Trauungszeremonie, durch die wir unsere Vereinigung mit CHRISTUS erklären. Paulus sagt: "Ich habe euch einem Mann verlobt, um euch als eine keusche Jungfrau Christus zuzuführen." [2. KOR. 11,2] [SLT] Wie bei einer normalen Ehe zwei Personen eins werden, "sodass sie nicht mehr zwei sind, sondern ein Fleisch" [MATTH. 19,6] [ELB] sind, so werden wir, indem wir "CHRISTUS anziehen", eins mit IHM. Nachdem Paulus erklärt hat, dass "ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhängen" [EPH. 5,31] [SLT] würde und er und seine Frau ein Fleisch sein werden [das Folgende]: "Dieses Geheimnis ist groß; ich aber deute es auf Christus und auf die Gemeinde." [EPH. 5,31] [SLT] In dieser Vereinigung mit CHRISTUS ist aber Seine Persönlichkeit die bestimmende, wir geben uns IHM hin – gehen [völlig] in IHM auf – sodass diese neue Verbindung nicht mehr wir mit CHRISTUS sind. 

Die Taufe symbolisiert den Tod und die Auferstehung Christi, sie bedeutet aber mehr als nur die Anerkennung dieser Tatsache. Sie bedeutet unsere Annahme Seines Opfers und dass wir wirklich an Seinem Tod und Seiner Auferstehung Anteil haben. Wenn wir einst mit CHRISTUS "verherrlicht werden" sollen, müssen wir auch "wirklich mit ihm leiden." [RÖ. 8,17] [SLT] Wir müssen "die Gemeinschaft seiner Leiden" erfahren, "seinem Tod gleichförmig" werden und auch "die Kraft seiner Auferstehung erkennen.[PHIL. 3,10] [SLT] Betrachten wir [nun] den Ablauf dieses großen Geschehens. 

"Es ist kein Unterschied, denn alle haben gesündigt und ermangeln der Herrlichkeit Gottes." [RÖ. 3,22-23] [ELB] Weil alle gesündigt haben, ist über alle Menschen das Urteil der Verdammnis gekommen. Diese Verdammnis bedeutet Tod, denn "der Lohn der Sünde ist der Tod." [RÖ. 6,23] [SLT] (Siehe auch Römer 5,12.18.) Jeder, der nicht an CHRISTUS glaubt, "der ist schon gerichtet." [JOH. 3,18] Das Todesurteil ist bereits über ihn ergangen, und sein Leben ist verwirkt. Indem wir Satan nachgegeben haben, haben wir uns ihm verkauft und nichts dafür erhalten. So bezeugt die Schrift: "Umsonst seid ihr verkauft." [JES. 52,3] [SLT] Deshalb besitzen wir eigentlich kein Leben. Das Leben, das Menschen leben, gehört ihnen gar nicht, weil sie es samt sich selbst in die Gewalt Satans gaben. Und weil Sünder zum Tode verurteilt sind – ihr Leben verwirkt haben – bezeugt die Heilige Schrift: "Wer dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen." [JOH. 3,36] Ein Sünder besitzt niemals eigenes Leben.

Derselbe Text, welcher sagt "umsonst seid ihr verkauft", sagt auch: "Ihr sollt auch ohne Geld ausgelöst werden." [JES. 52,3] [LUT2017] CHRISTUS ist DERJENIGE, DER auslöst. Und weil die Menschen "Fleisch und Blut haben, ist er dessen gleichermaßen teilhaftig geworden, auf daß er durch den Tod die Macht nehme dem, der des Todes Gewalt hatte, das ist dem Teufel, und erlöste die, so durch Furcht des Todes im ganzen Leben Knechte sein mußten." [HEBR. 2,14-15] CHRISTUS kam "um zu suchen und zu retten, was verloren ist." [LUK. 19,10] [SLT] ER kam, um denen Leben zu schenken, die ihr Leben an Satan verloren hatten. ER - der Stärkere als der Starke - kam und drang in das Gefängnis Satans ein, um dessen Gefangenen loszukaufen. [Siehe dazu Lukas 4,18 und Jesaja 61,1]

"Ihr sollt ... ohne Geld ausgelöst werden." "ihr wisst ja, dass ihr nicht mit vergänglichen Dingen, mit Silber oder Gold, losgekauft worden seid aus eurem nichtigen, von den Vätern überlieferten Wandel, sondern mit dem kostbaren Blut des Christus als eines makellosen und unbefleckten Lammes." [1. PETR. 1,18-19] Geld konnte kein einziges Leben erkaufen. Leben musste für Leben gegeben werden und das einzige Leben, das ein verwirktes Leben loskaufen konnte, ist das Leben Christi. Der Sohn Gottes konnte uns nur zurückkaufen, indem ER sein Leben für das unsere gab. Aber die Gabe Seines Lebens nützt uns nur, wenn wir IHN annehmen. ER besitzt das Leben in Sich Selbst. ER konnte Sein Leben lassen und wieder nehmen. Als ER im Grab lag, war es "unmöglich, dass er vom Tod festgehalten wurde." [APG. 2,24] [LUT2017] Darin unterscheidet ER Sich vom Menschen. Würde der Mensch sein Leben als Zahlung für die Schuld hingeben, hätte er nichts mehr. CHRISTUS aber, Dessen Leben mehr wert ist als das aller geschaffenen Wesen, kann Sein Leben hingeben und dennoch genau so viel Leben übrig haben. Nachdem ER die Schuld bezahlt hat, vermag ER uns - anstelle unseres eigenen Lebens - Leben zu geben. [Und] wenn wir Sein Leben annehmen, haben wir sicheres Leben, ganz gleich, was aus unserem jetzigen Leben wird.

Um aber Sein Leben zu erhalten, das gegenüber der Macht Satans bestehen kann, müssen wir anerkennen, dass unser Leben verloren und in uns keine Gerechtigkeit ist, mit der wir etwas zu seiner Loskaufung beitragen könnten. Im Wissen, dass dieses Leben sowieso nicht unseres ist, müssen wir bereit sein, es in Christi Hände zu geben, damit wir im Tausch Sein Leben empfangen. Das ist am vernünftigsten, denn es geht darum, ob wir unser Leben Satan übergeben und dafür nichts erhalten oder ob wir es CHRISTUS übergeben und stattdessen Sein Leben erhalten. Man sollte meinen, jeder würde, ohne auch nur einen Augenblick zu zögern die rechte Entscheidung treffen und dennoch bedeutet es für jeden Kampf, dieses verwirkte Leben für das Leben Christi aufzugeben. Sterben ist nicht angenehm, und man würde es gern so lange wie möglich hinausschieben oder sich sogar einreden, man bräuchte das Leben überhaupt nicht aufgeben. Der Grund dafür ist, dass das Aufgeben dieses Lebens bedeutet, alles aufzugeben, was zu ihm gehört. Alles, was aus dem [eigenen] Ich resultiert, muss mit diesem Leben verschwinden. [Deshalb] schreibt der Apostel Paulus: "Die aber Christus Jesus angehören, die haben ihr Fleisch gekreuzigt samt den Leidenschaften und Begierden." [GAL. 5,24] [LUT2017]

Dieses Aufgeben unseres Lebens, um stattdessen das Leben Christi zu erhalten, wird auf verschiedene Weise beschrieben wie [zum Beispiel]: Sich [IHM] hingeben, um Sein Diener zu werden, sich Gott zu unterwerfen usw. Die Frage lautet: Wie unterwerfen wir uns GOTT? Nun ganz einfach. Schau auf dein Leben, sieh, welche Dinge ausschließlich zum gegenwärtigen, natürlichen Leben gehören, die Dinge, die Du von Natur aus tust. Überblicke die Dinge, denen Du verfallen bist, von denen du weißt, dass sie nicht christusähnlich sind und selbst von deinem eigenen Herzen verurteilt werden. Du hast das sicher schon getan, hast auch wiederholt versucht, sie zu überwinden und abzulegen, aber es nicht geschafft, obwohl Du aufrichtig von ihnen befreit werden möchtest.

Du möchtest anstelle Deiner eigenen Wege lieber CHRISTUS folgen. Deshalb bittest Du: "Hier, HERR nimm mich, wie ich bin. Ich gebe mich in Deine Hände, dass DU mit mir tust, was DU willst. Nimm alle diese Übel von mir durch die Kraft, die allein in DIR ruht."

"So wie ich bin, ohne einen einzigen Vorwand,
außer dass Dein Blut für mich vergossen wurde,
und dass DU mich zu DIR rufst,
komme ich, komme ich, o Gottes Lamm."

"So wie ich bin, und ohne darauf zu warten,
meine Seele von einem einzigen dunklen Fleck zu befreien,
zu DIR dessen Blut [von] jeden Fleck reinigen kann,
komme ich, komme ich, o Gottes Lamm."
[1. und 2. Strophe des Liedes "Just as I am" ("So wie ich bin"zwinkerndes Smiley von Charlotte Elliott]

So wird die Hingabe vollzogen. Wir geben uns dem HERRN und nehmen IHN dafür. Wie erhalten wir IHN? Wir können nichts über den [eigentlichen] Vorgang sagen, wir wissen nur, dass es durch den Glauben geschieht. [So steht geschrieben]: "Ihr alle seid durch den Glauben Söhne Gottes in Christus Jesus." [GAL. 3,26] [SLT] [Paulus bat GOTT für die Gläubigen "dass Christus durch den Glauben in euren Herzen wohne." [EPH. 3,17] [LUT2017] Alles, was wir tun müssen, ist, [uns] aufzugeben - uns ganz dem Herrn hinzugeben - den Wunsch zu hegen, dass Seine Wege an die Stelle unserer Wege treten, und darauf zu vertrauen, dass ER Sich uns gemäß Seinem Versprechen hingeben wird. Dann werden wir mit IHM "begraben durch die Taufe in den Tod" – als Zeichen dafür, dass wir das alte Leben ablegen - den alten Menschen kreuzigen - und das Leben Christi annehmen, in dem wir auferstehen, um "in einem neuen Leben zu wandeln." [RÖ. 6,4]

"Seid ihr nun mit Christo auferstanden, so suchet, was droben ist, da Christus ist, sitzend zu der Rechten Gottes. Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist. Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit Christo in Gott." [KOL. 3,1-3]

"Von Gottes Gnade bin ich, was ich bin. Und seine Gnade an mir ist nicht vergeblich gewesen, sondern ich habe vielmehr gearbeitet denn sie alle; nicht aber ich, sondern Gottes Gnade, die mit mir ist." [1. KOR. 15,10]

"Wir wissen, daß unser alter Mensch samt ihm gekreuzigt ist, auf daß der sündliche Leib aufhöre, daß wir hinfort der Sünde nicht mehr dienen." [RÖ. 6,6]

"Legt von euch ab den alten Menschen mit seinem früheren Wandel, der sich durch trügerische Begierden zugrunde richtet. Erneuert euch aber in eurem Geist und Sinn und zieht den neuen Menschen an, der nach Gott geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit." [EPH. 4,22-24] [LUT2017]

"Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen; siehe, es ist alles neu geworden! Das alles aber [kommt] von Gott, der uns mit sich selbst versöhnt hat durch Jesus Christus und uns den Dienst der Versöhnung gegeben hat." [2. KOR. 5,17-18] [SLT

Sagen diese Stellen nicht völlig klar, dass wir, indem wir Christi [Eigentum] werden, Sein Leben im Tausch gegen unseres nehmen? Es ist nicht nur so, dass CHRISTUS Sein Leben gab, um uns zu erkaufen, sondern dass ER uns Sein Leben schenkt. Unser Leben ist ja verloren - wir sind praktisch tot, tot in Übertretungen und Sünden – und ER gibt uns Sein Leben, damit wir wirklich Leben haben. Von nun an soll es also das Leben Christi sein, das den Versuchungen Satans begegnet und sich bemüht, den Willen des Vaters zu tun. [Und] "Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und auch in Ewigkeit!" [HEBR. 13,8] Darum wird das Leben, das uns gegeben wird, [auch] dieselben Merkmale zeigen wie das Seine, als ER leibhaftig auf Erden war. Sein Leben in uns muss ebenso stark zum Handeln und Widerstehen sein wie zur Zeit, als ER in Judäa lebte.

[Aber] wie können wir dieses Leben leben? – Genau so, wie wir es empfangen haben, durch Glauben. [Bitte] lies und präge Dir sorgfältig die folgenden Texte ein: "Seid ihr nun mit Christo auferstanden, so suchet, was droben ist, da Christus ist, sitzend zu der Rechten Gottes." [KOL. 3,1]

"Wenn wir aber mit Christus gestorben sind, so glauben wir, dass wir auch mit ihm leben werden, da wir wissen, dass Christus, aus den Toten auferweckt, nicht mehr stirbt; der Tod herrscht nicht mehr über ihn. Denn was er gestorben ist, das ist er der Sünde gestorben, ein für alle Mal; was er aber lebt, das lebt er für Gott.  Also auch ihr: Haltet euch selbst dafür, dass ihr für die Sünde tot seid, aber für Gott lebt in Christus Jesus, unserem Herrn!" [RÖ. 6,8-11] [SLT]

"Ich lebe aber; doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir. Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich in dem Glauben des Sohnes Gottes, der mich geliebt hat und sich selbst für mich dargegeben." [GAL. 2,20]

"Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig, und ihr seid vollkommen in ihm, welcher ist das Haupt aller Fürstentümer und Obrigkeiten; in welchem ihr auch beschnitten seid mit der Beschneidung ohne Hände, durch Ablegung des sündlichen Leibes im Fleisch, nämlich mit der Beschneidung Christi, indem ihr mit ihm begraben seid durch die Taufe; in welchem ihr auch seid auferstanden durch den Glauben, den Gott wirkt, welcher ihn auferweckt hat von den Toten." [KOL. 2,9-12]

Das macht das neue Leben aus: Nachdem wir das Leben Christi angenommen haben, erinnern wir uns, dass das künftige Leben Seines ist, nicht unseres. Dann muss [auch] derselbe Geist der Selbstverleugnung, der uns dazu brachte, CHRISTUS anzunehmen, immer in uns gegenwärtig sein, um uns zu führen, IHN festzuhalten. Wir müssen [wie David] bitten: "Erschaffe mir, Gott, ein reines Herz, und erneuere in mir einen festen Geist!" [PS. 51,12] [ELB] Und wie halten wir CHRISTUS fest? [Nun] genau so, wie wir IHN angenommen und mit IHM auferweckt wurden, durch den Glauben an die Kraft Gottes, der IHN von den Toten auferweckt hat. Das heißt: Mit brennendem Verlangen, dass Sein Leben in unserem offenbar wird, ergreifen wir es durch unseren Glauben an die Kraft, die IHN von den Toten auferweckt hat. Wir wissen, dass dieselbe Kraft, die IHN von den Toten auferweckt hat, [auch] uns beleben kann – denn genau deshalb ist CHRISTUS von den Toten auferweckt worden. [So bezeugt Paulus:] ER wurde "um unsrer Sünden willen dahingegeben und um unsrer Gerechtigkeit willen auferweckt." [RÖ. 4,25]

Das meint Paulus, wenn er den Wunsch äußert: "IHN zu erkennen und die Kraft Seiner Auferstehung." Das wünscht der Apostel [auch] uns, wenn er betet: "Daß ihr erkennen möget, welche da sei die Hoffnung eurer Berufung, und welcher sei der Reichtum seines herrlichen Erbes bei seinen Heiligen, und welche da sei die überschwengliche Größe seiner Kraft an uns, die wir glauben nach der Wirkung seiner mächtigen Stärke, welche er gewirkt hat in Christo, da er ihn von den Toten auferweckt hat und gesetzt zu seiner Rechten im Himmel." [EPH. 1,18-20]

[Fortsetzung des Artikels im ersten Kommentar]

Kommentare

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JesusComesBackSoon 21.04.2026 17:23
Es gibt keine größere Machtdemonstration als die, welche nötig ist, um Tote aufzuerwecken. Hierin wirkt schöpferische Kraft. Und genau diese Kraft wird uns in CHRISTUS gegeben und ihre Annahme bekennen wir, wenn wir durch die Taufe mit IHM in Seinen Tod begraben und in IHM auferweckt werden. Wie wahr ist es doch [was wie folgt geschrieben steht]: "Alles, was zum Leben und zur Frömmigkeit dient, hat uns seine göttliche Kraft geschenkt." [2. PETR. 1,3] [LUT2017] Und gerade die Offenbarung der Kraft des Lebens Christi in unserem Leben gibt uns die sichere Hoffnung auf ewiges Leben mit IHM. Deswegen schreibt Petrus [auch]: "Gelobt sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns aufgrund seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi aus den Toten, zu einem unvergänglichen und unbefleckten und unverwelklichen Erbe, das im Himmel aufbewahrt wird für uns,die wir in der Kraft Gottes bewahrt werden durch den Glauben zu dem Heil, das bereit ist, geoffenbart zu werden in der letzten Zeit." [1. PETR. 1,3-5] [SLT]

Sollte eine Erörterung der Themen "Taufkandidaten" und "Taufform“ notwendig sein? Geschrieben steht: "Wer glaubt und getauft wird, der wird gerettet werden." [MARK. 16,16] [SLT] Nur wer glaubt, kommt also für die Taufe in Frage. Das bedeutet [aber] keineswegs, dass nur Erwachsene getauft werden dürfen, denn auch sehr kleine Kinder können einen aufrichtigen und verständigen Glauben an Christus besitzen. [Und] der Grauhaarige sollte [ja] glauben "wie ein kleines Kind." [MARK. 10,15] [KJV] Aber ganz gleich, ob alt oder jung – [wahrer] Glaube ist die Voraussetzung der Taufe.

Was die "Form" betrifft, besteht kein Anlass darüber zu diskutieren.  Die Taufe ist ein Begräbnis. Sie ist ein ausdrucksstarkes Sinnbild für das vollständige Verbergen des Ichs in CHRISTUS. Es steht geschrieben: Wir sind "mit ihm begraben worden durch die Taufe in den Tod." [RÖ. 6,4] [SLT] Ein Besprengen als Taufe würde dem nicht gerecht werden. Wenn die Taufe als Begräbnis bezeichnet wird, ist damit eigentlich alles gesagt. Dieses Wort beschreibt sie genau, Besprengen jedoch entspricht dem in keiner Weise. Es ist aber gewiss nicht nötig, mit jemandem über die "Form" der Taufe zu diskutieren, der noch kein geeigneter Taufkandidat ist, er sollte [zuerst] gezeigt bekommen, dass er CHRISTUS nötig hat. Und wenn jemand so weit gekommen ist, dass er sich völlig dem Willen Christi unterwirft - sich CHRISTUS ganz hingibt - dann ist eine solche Diskussion überflüssig. Er wird den HERRN freudig auf die von GOTT bestimmte Weise annehmen. Möge GOTT geben, dass alle, die dies lesen, nicht nur die Tatsache, sondern [auch] die Kraft der Auferstehung Christi erkennen.

"Dem aber, der mächtig genug ist, euch ohne Straucheln zu bewahren und euch unsträflich, mit Freuden vor das Angesicht seiner Herrlichkeit zu stellen, dem allein weisen Gott, unserem Retter, gebührt Herrlichkeit und Majestät, Macht und Herrschaft jetzt und in alle Ewigkeit! Amen." [JUD. 24-25] [SLT] 

( Ellet J. Waggoner, Februar 1891 )
 
JesusComesBackSoon 21.04.2026 17:30
Auch wenn der Inhalt dieses Artikels von Ellet J. Waggoner bereits vor mehr als 125 Jahren verfasst wurde, hat er deswegen nichts an seiner Bedeutsamkeit für das persönliche, insbesondere auch geistige Leben eines jeden Nachfolgers des Sohnes Gottes verloren.

Für diejenigen, die gerne noch weitere solche (zeitgeistfreien, nah am Wort Gottes ausgerichteten ) Artikel lesen möchten, nachstehend der folgende Link:

https://gerechtigkeit-durch-glauben.de/gesamtuebersicht-artikel-neu/

Mein Wunsch und Gebet ist, dass jeder Leser durch den bzw. die Artikel reichlich gesegnet wird, er Dingen besser verstehen und das Gelesene in seinem Leben Frucht zur Ehre Gottes bringen möge.

Die angegebenen Bibelverse wurden, sofern nicht speziell angegeben, aus LUTHER 1912 entnommen. Die Abkürzungen [KJV] [LUT2017] [ELB] [SLT1951] und [SLT] stehen falls vorhanden für King James Version, Luther 2017, Elberfelder, Schlachter 1951 und Schlachter 2000.
Eckige Klammern im Text - abgesehen von Bibelzitaten - beinhalten Einfügungen von mir, die einer besseren Verständlichkeit nach Übertragung des Artikels ins Deutsche dienen sollen.
 
Klavierspielerin2 21.04.2026 17:55
Das ist wichtig:


1Während Apollos sich in Korinth aufhielt, durchwanderte Paulus das Hochland und kam nach Ephesus hinab. Er stieß dort auf einige Jünger 2und fragte sie: Habt ihr den Heiligen Geist empfangen, als ihr gläubig wurdet? Sie antworteten ihm: Wir haben noch nicht einmal gehört, dass es einen Heiligen Geist gibt. 3Da fragte er: Auf welche Taufe seid ihr denn getauft worden? Sie antworteten: Auf die Taufe des Johannes. 4Paulus sagte: Johannes hat mit der Taufe der Umkehr getauft und das Volk gelehrt, sie sollten an den glauben, der nach ihm komme: an Jesus. 5Als sie das hörten, ließen sie sich auf den Namen Jesu, des Herrn, taufen. 6Paulus legte ihnen die Hände auf und der Heilige Geist kam auf sie herab; sie redeten in Zungen und weissagten. 7Es waren im Ganzen ungefähr zwölf Männer.
 
Taxus 21.04.2026 21:29
Zur Vervollständigung, da oben bereits erwähnt:

Markus 16, 15-18 
"15Und er sprach zu ihnen: Gehet hin in alle Welt und prediget das Evangelium aller Kreatur. 16Wer da glaubet und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden. 17Die Zeichen aber, die da folgen werden denen, die da glauben, sind die: in meinem Namen werden sie Teufel austreiben, mit neuen Zungen reden. 18Schlangen vertreiben; und so sie etwas Tödliches trinken, wird's ihnen nicht schaden; auf die Kranken werden sie die Hände legen, so wird es besser mit ihnen werden."

Das muß damit einhergehen, sonst war die Taufe ungültig, wie immer: Kontext ist wichtig
 
JesusComesBackSoon 22.04.2026 22:01
Das muß damit einhergehen, sonst war die Taufe ungültig, ...

Nein, deswegen muss die Taufe nicht ungültig sein, denn auch das Folgende sollte nicht außer Acht gelassen werden:

Ihr aber seid [der] Leib des Christus, und jeder ist ein Glied [daran] nach seinem Teil. 
Gott hat in der Gemeinde etliche eingesetzt, erstens als Apostel, zweitens als Propheten, drittens als Lehrer; sodann Wunderkräfte, dann Gnadengaben der Heilungen, der Hilfeleistung, der Leitung, verschiedene Sprachen. Sind etwa alle Apostel? Sind etwa alle Propheten? Sind etwa alle Lehrer? Haben etwa alle Wunderkräfte? Haben alle Gnadengaben der Heilungen? Reden alle in Sprachen? Können alle auslegen?
Strebt aber eifrig nach den vorzüglicheren Gnadengaben, und ich will euch einen noch weit vortrefflicheren Weg zeigen ... [1. KOR. 12,27-31]
 
Taxus 22.04.2026 22:06
"denn auch das Folgende sollte nicht außer Acht gelassen werden:"

Das ist ja richtig, aber doch wenigstens eines der genannten Zeichen, oder?
 
JesusComesBackSoon 22.04.2026 22:25
Lies bitte mal das nächste Kapitel des Korinterbriefes, dort wird ein Zeichen beschrieben das alle anderen "in den Schatten stellt."
 
Taxus 22.04.2026 22:37
Das stimmt, und Du meinst das hebt Markus 16, 15-18 sozusagen auf?
 
JesusComesBackSoon 23.04.2026 09:29
Ich habe lediglich auf den Stellenwert der Liebe als besondere geistliche Gabe verwiesen.
Weiter steht diesbezüglich: 
Die Liebe hört niemals auf. Aber seien es Weissagungen, sie werden weggetan werden; seien es Sprachen, sie werden aufhören; sei es Erkenntnis, sie wird weggetan werden. Denn wir erkennen stückweise und wir weissagen stückweise;
wenn aber einmal das Vollkommene da ist, dann wird das Stückwerk weggetan. [1. KOR. 13,8-10]
 
Jubel 24.04.2026 22:26
der Glaube ist durch die Liebe wirksam
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