Der Papst in Angola: Eine Presseschau
21.04.2026 11:23
Der Papst in Angola: Eine Presseschau
21.04.2026 11:23
Der Papst in Angola: Eine Presseschau
„Der Papst fordert eine aktive und versöhnende Kirche“: Das ist an diesem Montag die Schlagzeile des „Jornal de Angola“, das dem Besuch Leos XIV. im Land die ersten sieben Seiten widmet.
Lesen Sie auch
Papst in Bergbaustadt in Angola: Aufruf gegen Ausbeutung
20/04/2026
Papst in Bergbaustadt in Angola: Aufruf gegen Ausbeutung
Stefan von Kempis – Luanda
Das Titelbild des „Jornal de Angola“ zeigt den Gast aus Rom, wie er während der Messfeier in Kilamba vor den Toren der Hauptstadt Luanda den Kelch in die Höhe hebt. Leo habe in Kilamba „von der Notwendigkeit gesprochen, Bande neu zu knüpfen und den jungen Leuten Chancen zu geben“, heißt es in einem kurzen Text auf Seite eins. „Der Papst forderte eine Kirche, die näher an den sozialen Problemen Angolas ist“, und habe die Gläubigen „zum Kampf gegen Armut, Korruption und Spaltungen“ gedrängt.
„Nationale Selbstvergewisserung und internationales Prestige“
Leos Visite sei „viel mehr als ein religiöses Ereignis“, nämlich „ein Moment der nationalen Selbstvergewisserung und des internationalen Prestiges“, urteilt ein Meinungsartikel im Innern des Blatts, dessen Autor als Experte in internationalen Beziehungen vorgestellt wird. Angola präsentiere sich vor den Augen der Weltöffentlichkeit in einem Augenblick zahlreicher geopolitischer Krisen und Spannungen als „stabile, respektierte und im afrikanischen wie internationalen Kontext immer relevantere Nation“. Die politische Führung des Landes spiele in der regionalen Diplomatie und bei der Förderung des Friedens in Afrika eine immer größere Rolle, und „der Papstbesuch wirkt wie eine natürliche Folge dieser neuen strategischen Positionierung“. Angola führte bis vor kurzem turnusgemäß den Vorsitz in der Afrikanischen Union (AU) und hat in diesem Zeitraum mehrere Vorstöße zur Vermittlung im Konflikt im Osten des Nachbarlands Kongo unternommen...weiterhttps://www.vaticannews.va/de/papst/news/2026-04/presseschau-angola-papst-leo-xiv-reise-politik-afrika-frieden.html
Lesen Sie auch
Papst in Bergbaustadt in Angola: Aufruf gegen Ausbeutung
20/04/2026
Papst in Bergbaustadt in Angola: Aufruf gegen Ausbeutung
Stefan von Kempis – Luanda
Das Titelbild des „Jornal de Angola“ zeigt den Gast aus Rom, wie er während der Messfeier in Kilamba vor den Toren der Hauptstadt Luanda den Kelch in die Höhe hebt. Leo habe in Kilamba „von der Notwendigkeit gesprochen, Bande neu zu knüpfen und den jungen Leuten Chancen zu geben“, heißt es in einem kurzen Text auf Seite eins. „Der Papst forderte eine Kirche, die näher an den sozialen Problemen Angolas ist“, und habe die Gläubigen „zum Kampf gegen Armut, Korruption und Spaltungen“ gedrängt.
„Nationale Selbstvergewisserung und internationales Prestige“
Leos Visite sei „viel mehr als ein religiöses Ereignis“, nämlich „ein Moment der nationalen Selbstvergewisserung und des internationalen Prestiges“, urteilt ein Meinungsartikel im Innern des Blatts, dessen Autor als Experte in internationalen Beziehungen vorgestellt wird. Angola präsentiere sich vor den Augen der Weltöffentlichkeit in einem Augenblick zahlreicher geopolitischer Krisen und Spannungen als „stabile, respektierte und im afrikanischen wie internationalen Kontext immer relevantere Nation“. Die politische Führung des Landes spiele in der regionalen Diplomatie und bei der Förderung des Friedens in Afrika eine immer größere Rolle, und „der Papstbesuch wirkt wie eine natürliche Folge dieser neuen strategischen Positionierung“. Angola führte bis vor kurzem turnusgemäß den Vorsitz in der Afrikanischen Union (AU) und hat in diesem Zeitraum mehrere Vorstöße zur Vermittlung im Konflikt im Osten des Nachbarlands Kongo unternommen...weiterhttps://www.vaticannews.va/de/papst/news/2026-04/presseschau-angola-papst-leo-xiv-reise-politik-afrika-frieden.html

Jetzt