Christus meine Hoffnung , ist auferstanden.
Er geht den Seinen nach Galiläa voraus.
Wir wissen ,,
Christus ist wahrhaft von den Toten auferstanden.
O Siegreicher König,
Erbarme dich unser.
Amen Halleluja.
Algerien: Der Papst besucht eine Kirche der Märtyrer
13.04.2026 00:06
Algerien: Der Papst besucht eine Kirche der Märtyrer
13.04.2026 00:06
Algerien: Der Papst besucht eine Kirche der Märtyrer
In Algerien, der ersten Etappe seiner Afrikareise, wird Papst Leo XIV. auf eine Kirche der Märtyrer treffen. Beispiel: Die sieben Trappistenmönche von Tibhirine.
Lesen Sie auch
Kardinal Vesco: „Algerier werden von Leo XIV. im Herzen berührt sein“
10/04/2026
Kardinal Vesco: „Algerier werden von Leo XIV. im Herzen berührt sein“
Olivier Bonnel und Stefan v. Kempis - Vatikanstadt
Sie wurden am 26. März 1996 während des algerischen Bürgerkriegs, dem sogenannten „dunklen Jahrzehnt“, aus ihrem Kloster „Notre-Dame de l’Atlas“ entführt; ihre Köpfe wurden sechs Wochen später gefunden, wenige Tage nachdem die Terrorgruppe GIA ihre Enthauptung angekündigt hatte. Der Tod der Mönche sorgte weltweit für Entsetzen. 2010 gewann Xavier Bauvois’ Film „Von Menschen und Göttern“ den Großen Preis der Jury bei den Filmfestspielen von Cannes, 2018 wurden die Mönche zusammen mit zwölf weiteren algerischen Märtyrern in Oran seliggesprochen.
„Die Erinnerung an die Brüder ist hier in Tibhirine und der Umgebung noch immer sehr lebendig.“ Das sagt uns Pater Eugène Lehembre, der Leiter der Gemeinschaft „Chemin Neuf“ in Tibhirine. 2016 ist sie in dem früheren Trappistenkloster eingezogen. „Dreißig Jahre – das ist noch keine so lange Zeit, und es gibt noch viele Menschen, die die Mönche kannten. Ich denke da besonders an diejenigen, die von Bruder Luc behandelt wurden. Wir haben immer noch regelmäßig Besuch von ehemaligen Patienten oder deren Angehörigen. Die Erinnerung ist also noch immer sehr präsent, auch unter den Dorfbewohnern, da gibt es noch einige, die die Mönche kannten.“
Auf tausend Meter Höhe
Außerdem kommen immer wieder Menschen in das Bergnest auf tausend Meter Höhe, um zu sehen, wo die Trappisten gelebt haben. Diese Besucher sind in der Regel keine Touristen, sondern Algerier – fast ausschließlich Muslime. Tibhirine, das heißt „Gärten“ in der Berbersprache. Und tatsächlich ist in dem Ort 85 km südlich von Algier, wie Pater Eugène erzählt, weiterhin etwas am Wachsen und Blühen.
„Wir erzählen den Besuchern von der Geschichte des Klosters, vom klösterlichen Leben, was dort geschehen ist und so weiter. Jeden Tag erinnern wir uns an ihre Geschichte. Es ist keine traurige Erinnerung, obwohl es hier auch einen Friedhof gibt. Aber auf dem Gelände selbst wurde kein Blut vergossen, es ist vielmehr ein Ort des Friedens. Viele Besucher sagen hier: ‚Ah, ich fühle mich hier wohl, es ist friedlich, ich kann meinen Kopf frei bekommen‘. Auch wir spüren ihre Anwesenheit hier auf die eine oder andere Weise, durch die Erinnerungen, die wir wachrufen, aber auch durch die Bücher, die wir über sie lesen. Die Erinnerung an die Mönche von Tibhirine berührt die Algerier noch heute zutiefst.“
Viele Menschen im Land erinnern sich noch an die Zeit der Terroranschläge verschiedener islamistischer Gruppen und an die bewaffnete Repression. Diese dunkle Zeit forderte Zehntausende Opfer unter der algerischen Bevölkerung. Trotz der Bedrohungen hatten die Mönche von Tibhirine ihr Kloster nicht verlassen: eine bewusste Entscheidung. Sie waren davon überzeugt, dass ihr diskretes und betendes Dasein in diesem mehrheitlich islamischen Land der von Gott gezeigte Weg war. „Sollte ich eines Tages – und es könnte heute sein – Opfer des Terrorismus werden, der nun alle in Algerien lebenden Ausländer erfassen will, dann möchte ich, dass meine Gemeinde, meine Kirche, meine Familie sich daran erinnern, dass ich mein Leben Gott und diesem Land gewidmet habe.“ Das schrieb Christian de Chergé, der Prior des Klosters, in seinem Testament.
„Die Algerier, die ich hier kennenlerne, sind Menschen, die sich nach Geschwisterlichkeit sehnen.“
„Die Algerier könnten durchaus in erster Linie ihr eigenes Leid beklagen, aber es zeigt sich, dass sie von dem Schicksal der sieben Mönche tief bewegt sind; das ist wirklich erstaunlich. Ich finde es ergreifend, und es sagt uns auch etwas über das Herz vieler Menschen hier. Die Algerier, die ich hier kennenlerne, sind Menschen, die sich nach Geschwisterlichkeit sehnen. Friedliche Menschen, die gastfreundlich, selbstlos und offen sind und die Begegnungen mit anderen Menschen wirklich genießen. Und bei diesen Besuchen kann aus einer einfachen Erinnerung eine freundschaftliche Beziehung entstehen; am Ende fragen wir einander nach unseren Namen und so weiter. Viele sagen, sie würden wiederkommen; und das tun sie dann auch.“
Land der Geschwisterlichkeit
Algerien, das auf die Außenwelt häufig so schroff und abweisend wirkt, ist also auch ein Land der Geschwisterlichkeit. Das bekräftigt Pater Eugène Lehembre unter Berufung auf seine Erlebnisse in Tibhirine. „Wenn ich mit algerischen Besuchern spreche, höre ich oft dasselbe: Zuerst sind wir Menschen, bevor wir irgendeiner Religion angehören. Wir sind alle Menschen! Und wenn wir Menschen sagen, meinen wir gegenseitigen Respekt. Wir respektieren den anderen, wer auch immer er sein mag. Das ist ein Kennzeichen der Geschwisterlichkeit.“
Die Trappisten von Tibhirine haben diese Haltung ganz konkret gelebt: Bruder Christian, aber auch Bruder Luc, der sich in seiner Klinik am Klostereingang um die Einheimischen kümmerte. Bruder Michel, der Koch und Gärtner der Gemeinschaft. Bruder Célestin, der Kantor. Bruder Christophe, Bruder Bruno, Bruder Paul. In Frieden leben und den Armen dienen, das war das Kennzeichen ihrer ruhigen Präsenz. Mit vielen Menschen im Ort waren sie befreundet; diese pflegten dann den Obst- und Gemüsegarten des Klosters, als die Mönche ermordet aufgefunden worden waren. Pater Eugène spricht von einem Geist der Freundschaft, der heute immer noch spürbar sei.
„Ich bin Franzose, und darum ist ‚Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit‘ sozusagen auch mein Motto. Und ich kann sagen, dass ich hier, durch den Kontakt mit Algeriern, etwas mehr darüber erfahren habe, was Brüderlichkeit wirklich bedeutet – nicht unbedingt die Brüderlichkeit innerhalb einer religiösen Gemeinschaft, sondern einfach die Brüderlichkeit zwischen Menschen, die sich nicht kennen, die sich begegnen und einander vertrauen. Das kann im Kloster geschehen, aber auch im Dorf. Es geschieht ganz spontan. Es gibt ein gewisses Vertrauen, das es uns ermöglicht, Bande der Freundschaft zu knüpfen.“
Die blutige Vergangenheit
Eugène Lehembre selbst ist schon seit den siebziger Jahren in Algerien – da war es noch keine zehn Jahre her, dass das Land nach einem blutigen Krieg gegen seine Kolonialmacht Frankreich unabhängig geworden war. „Und was mich sehr beeindruckt hat: Damals sagten mir einige Menschen ‚Das ist alles vorbei, das ist erledigt, wir haben vergeben, wir sind Brüder‘. Wir erleben regelmäßig menschliche Verbundenheit, und bei manchen muslimischen Gläubigen merken wir, dass sie sich ganz bewusst dafür entscheiden, aus ihrem Glauben heraus.“
„Ich erinnere mich an Bruder Christians nackte Füße in seinen Sandalen, als er das Tor öffnete“: So erinnert sich der in Algerien geborene Journalist François Vayne, der 17 Jahre in dem Land lebte und das Kloster gut kannte, an den Prior von Tibhirine. „Ich spürte in diesen Sandalen die Hingabe seines Lebens an andere.“ Die Leichen der Mönche wurden nie gefunden, nur ihre Köpfe. Im Garten neben dem Kloster sind sie bestattet, auf dem kleinen Friedhof. Zugleich erinnern weltweit Mahnmale an sie: von Norwegen bis zu den Vereinigten Staaten, vom Kongo über Kamerun bis nach Frankreich.
(vatican news)
Danke, dass Sie diesen Artikel gelesen haben. Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben wollen, können Sie hier unseren Newsletter bestellen.
Lesen Sie auch
Kardinal Vesco: „Algerier werden von Leo XIV. im Herzen berührt sein“
10/04/2026
Kardinal Vesco: „Algerier werden von Leo XIV. im Herzen berührt sein“
Olivier Bonnel und Stefan v. Kempis - Vatikanstadt
Sie wurden am 26. März 1996 während des algerischen Bürgerkriegs, dem sogenannten „dunklen Jahrzehnt“, aus ihrem Kloster „Notre-Dame de l’Atlas“ entführt; ihre Köpfe wurden sechs Wochen später gefunden, wenige Tage nachdem die Terrorgruppe GIA ihre Enthauptung angekündigt hatte. Der Tod der Mönche sorgte weltweit für Entsetzen. 2010 gewann Xavier Bauvois’ Film „Von Menschen und Göttern“ den Großen Preis der Jury bei den Filmfestspielen von Cannes, 2018 wurden die Mönche zusammen mit zwölf weiteren algerischen Märtyrern in Oran seliggesprochen.
„Die Erinnerung an die Brüder ist hier in Tibhirine und der Umgebung noch immer sehr lebendig.“ Das sagt uns Pater Eugène Lehembre, der Leiter der Gemeinschaft „Chemin Neuf“ in Tibhirine. 2016 ist sie in dem früheren Trappistenkloster eingezogen. „Dreißig Jahre – das ist noch keine so lange Zeit, und es gibt noch viele Menschen, die die Mönche kannten. Ich denke da besonders an diejenigen, die von Bruder Luc behandelt wurden. Wir haben immer noch regelmäßig Besuch von ehemaligen Patienten oder deren Angehörigen. Die Erinnerung ist also noch immer sehr präsent, auch unter den Dorfbewohnern, da gibt es noch einige, die die Mönche kannten.“
Auf tausend Meter Höhe
Außerdem kommen immer wieder Menschen in das Bergnest auf tausend Meter Höhe, um zu sehen, wo die Trappisten gelebt haben. Diese Besucher sind in der Regel keine Touristen, sondern Algerier – fast ausschließlich Muslime. Tibhirine, das heißt „Gärten“ in der Berbersprache. Und tatsächlich ist in dem Ort 85 km südlich von Algier, wie Pater Eugène erzählt, weiterhin etwas am Wachsen und Blühen.
„Wir erzählen den Besuchern von der Geschichte des Klosters, vom klösterlichen Leben, was dort geschehen ist und so weiter. Jeden Tag erinnern wir uns an ihre Geschichte. Es ist keine traurige Erinnerung, obwohl es hier auch einen Friedhof gibt. Aber auf dem Gelände selbst wurde kein Blut vergossen, es ist vielmehr ein Ort des Friedens. Viele Besucher sagen hier: ‚Ah, ich fühle mich hier wohl, es ist friedlich, ich kann meinen Kopf frei bekommen‘. Auch wir spüren ihre Anwesenheit hier auf die eine oder andere Weise, durch die Erinnerungen, die wir wachrufen, aber auch durch die Bücher, die wir über sie lesen. Die Erinnerung an die Mönche von Tibhirine berührt die Algerier noch heute zutiefst.“
Viele Menschen im Land erinnern sich noch an die Zeit der Terroranschläge verschiedener islamistischer Gruppen und an die bewaffnete Repression. Diese dunkle Zeit forderte Zehntausende Opfer unter der algerischen Bevölkerung. Trotz der Bedrohungen hatten die Mönche von Tibhirine ihr Kloster nicht verlassen: eine bewusste Entscheidung. Sie waren davon überzeugt, dass ihr diskretes und betendes Dasein in diesem mehrheitlich islamischen Land der von Gott gezeigte Weg war. „Sollte ich eines Tages – und es könnte heute sein – Opfer des Terrorismus werden, der nun alle in Algerien lebenden Ausländer erfassen will, dann möchte ich, dass meine Gemeinde, meine Kirche, meine Familie sich daran erinnern, dass ich mein Leben Gott und diesem Land gewidmet habe.“ Das schrieb Christian de Chergé, der Prior des Klosters, in seinem Testament.
„Die Algerier, die ich hier kennenlerne, sind Menschen, die sich nach Geschwisterlichkeit sehnen.“
„Die Algerier könnten durchaus in erster Linie ihr eigenes Leid beklagen, aber es zeigt sich, dass sie von dem Schicksal der sieben Mönche tief bewegt sind; das ist wirklich erstaunlich. Ich finde es ergreifend, und es sagt uns auch etwas über das Herz vieler Menschen hier. Die Algerier, die ich hier kennenlerne, sind Menschen, die sich nach Geschwisterlichkeit sehnen. Friedliche Menschen, die gastfreundlich, selbstlos und offen sind und die Begegnungen mit anderen Menschen wirklich genießen. Und bei diesen Besuchen kann aus einer einfachen Erinnerung eine freundschaftliche Beziehung entstehen; am Ende fragen wir einander nach unseren Namen und so weiter. Viele sagen, sie würden wiederkommen; und das tun sie dann auch.“
Land der Geschwisterlichkeit
Algerien, das auf die Außenwelt häufig so schroff und abweisend wirkt, ist also auch ein Land der Geschwisterlichkeit. Das bekräftigt Pater Eugène Lehembre unter Berufung auf seine Erlebnisse in Tibhirine. „Wenn ich mit algerischen Besuchern spreche, höre ich oft dasselbe: Zuerst sind wir Menschen, bevor wir irgendeiner Religion angehören. Wir sind alle Menschen! Und wenn wir Menschen sagen, meinen wir gegenseitigen Respekt. Wir respektieren den anderen, wer auch immer er sein mag. Das ist ein Kennzeichen der Geschwisterlichkeit.“
Die Trappisten von Tibhirine haben diese Haltung ganz konkret gelebt: Bruder Christian, aber auch Bruder Luc, der sich in seiner Klinik am Klostereingang um die Einheimischen kümmerte. Bruder Michel, der Koch und Gärtner der Gemeinschaft. Bruder Célestin, der Kantor. Bruder Christophe, Bruder Bruno, Bruder Paul. In Frieden leben und den Armen dienen, das war das Kennzeichen ihrer ruhigen Präsenz. Mit vielen Menschen im Ort waren sie befreundet; diese pflegten dann den Obst- und Gemüsegarten des Klosters, als die Mönche ermordet aufgefunden worden waren. Pater Eugène spricht von einem Geist der Freundschaft, der heute immer noch spürbar sei.
„Ich bin Franzose, und darum ist ‚Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit‘ sozusagen auch mein Motto. Und ich kann sagen, dass ich hier, durch den Kontakt mit Algeriern, etwas mehr darüber erfahren habe, was Brüderlichkeit wirklich bedeutet – nicht unbedingt die Brüderlichkeit innerhalb einer religiösen Gemeinschaft, sondern einfach die Brüderlichkeit zwischen Menschen, die sich nicht kennen, die sich begegnen und einander vertrauen. Das kann im Kloster geschehen, aber auch im Dorf. Es geschieht ganz spontan. Es gibt ein gewisses Vertrauen, das es uns ermöglicht, Bande der Freundschaft zu knüpfen.“
Die blutige Vergangenheit
Eugène Lehembre selbst ist schon seit den siebziger Jahren in Algerien – da war es noch keine zehn Jahre her, dass das Land nach einem blutigen Krieg gegen seine Kolonialmacht Frankreich unabhängig geworden war. „Und was mich sehr beeindruckt hat: Damals sagten mir einige Menschen ‚Das ist alles vorbei, das ist erledigt, wir haben vergeben, wir sind Brüder‘. Wir erleben regelmäßig menschliche Verbundenheit, und bei manchen muslimischen Gläubigen merken wir, dass sie sich ganz bewusst dafür entscheiden, aus ihrem Glauben heraus.“
„Ich erinnere mich an Bruder Christians nackte Füße in seinen Sandalen, als er das Tor öffnete“: So erinnert sich der in Algerien geborene Journalist François Vayne, der 17 Jahre in dem Land lebte und das Kloster gut kannte, an den Prior von Tibhirine. „Ich spürte in diesen Sandalen die Hingabe seines Lebens an andere.“ Die Leichen der Mönche wurden nie gefunden, nur ihre Köpfe. Im Garten neben dem Kloster sind sie bestattet, auf dem kleinen Friedhof. Zugleich erinnern weltweit Mahnmale an sie: von Norwegen bis zu den Vereinigten Staaten, vom Kongo über Kamerun bis nach Frankreich.
(vatican news)
Danke, dass Sie diesen Artikel gelesen haben. Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben wollen, können Sie hier unseren Newsletter bestellen.
Kommentare
Schreib auch du einen Kommentar
Klavierspielerin2 13.04.2026 08:27
Algerien: „Das Leben von Muslimen ist voll mit Gott“
https://www.christ-sucht-christ.de/christliches-forum/read/164110/
https://www.christ-sucht-christ.de/christliches-forum/read/164110/
Klavierspielerin2 13.04.2026 08:35
" Parolin zur Afrikareise: Katholiken sollen Träger des Wandels sein"
https://www.christ-sucht-christ.de/christliches-forum/read/164111/
https://www.christ-sucht-christ.de/christliches-forum/read/164111/
NicetomeetFEM 13.04.2026 09:17
Wenn ich das richtig verstehe wurden die Märtyrer vor 10 Jahren von Muslimen geköpft.
Diese leben wahrscheinlich noch.
Diese leben wahrscheinlich noch.
Klavierspielerin2 13.04.2026 10:15
Ich weiß nicht, ob die Mörder noch leben. Wer allerdings Gott- Geweihten schadet, muss mit " Antwort" von Ihm rechnen.
Klavierspielerin2 13.04.2026 10:25
Papst Leo XIV. ist nach Afrika unterwegs
Um kurz nach 9 Uhr morgens startete die ITA AIRWAYS-Maschine mit dem Papst und seinem Gefolge vom römischen Flughafen Fiumicino in Richtung Algerien. Rund 70 Journalisten begleiten Leo XIV. auf seiner dritten Auslandsreise, der bisher längsten seines Pontifikates.
Nach seinen Reisen in die Türkei, den Libanon und nach Monaco erfüllt Leo XIV. mit dieser Reise ein Versprechen, das er bereits auf seinem ersten Rückflug aus Beirut gab: den afrikanischen Kontinent zu besuchen – beginnend mit Algerien, der Heimat des heiligen Augustinus, die Leo XIV. als erster Papst überhaupt besuchen wird. Insgesamt elf Tage wird er unterwegs sein und dabei in vier Ländern zehn Städte besuchen. Kamerun, Angola und Äquitorialguinea dürfen sich auf den ersten Besuch eines Papstes seit vielen Jahren freuen.
Station 1: Algerien – Auf den Spuren des Heiligen Augustinus (13.–14. April)
Die Reise beginnt am Montag nach der Osterwoche in Algier. Um 10 Uhr Ortszeit (11 Uhr römischer Zeit) wird er dort erwartet. Nach einem Besuch am Märtyrerdenkmal und einem Treffen mit Präsident Abdelmadjid Tebboune und Vertretern aus Politik und Gesellschaft steht ein Besuch der Großen Moschee von Algier im Mittelpunkt, eine der größten Gebetsstätten der Welt. Ein besonderes Highlight wird der Besuch in Annaba (dem antiken Hippo, wo Augustinus Bischof war) sein, wo Leo XIV. – selbst Mitglied des Augustinerordens – in der dortigen Basilika eine Messe feiern und sich privat mit seinen Mitbrüdern treffen wird.
Station 2: Kamerun – Solidarität im „Herzen Afrikas“ (15.–18. April)
In Kamerun besucht der Papst neben der Hauptstadt Yaoundé auch die westliche Stadt Bamenda und die Wirtschaftsmetropole Douala. Das Programm umfasst Besuche in Waisenhäusern und Krankenhäusern sowie ein Treffen mit der akademischen Welt an der Katholischen Universität von Zentralafrika. Das Motto in Kamerun lautet: „Dass alle eins seien“ (Que tous soient un).
Station 3: Angola – Hoffnung und Versöhnung (18.–20. April)
Nach seiner Ankunft in Luanda - zuvor feiert er noch in Yaoundé (Kamerun) einen Gottesdienst - am 18. April wird der Papst zum Marienheiligtum von Muxima pilgern, um dort mit den Gläubigen den Rosenkranz zu beten. Am 20. April führt ihn der Weg nach Saurimo im Osten des Landes, einer Region, die stark von Binnenflüchtlingen aus Kriegsgebieten geprägt ist. Dort wird er eine Messe unter freiem Himmel feiern und ein Altenheim besuchen.
Station 4: Äquatorialguinea – Glaube und soziale Fürsorge (21.–23. April)
Der Abschluss der Reise führt Leo XIV. nach Äquatorialguinea. Neben den protokollarischen Terminen in Malabo wird der Papst einen Campus besuchen, der seinen Namen trägt („León XIV.“), sowie eine psychiatrische Klinik. Besonders intensiv verspricht der 22. April zu werden: Der Papst besucht ein Gefängnis in Bata und gedenkt der Opfer der schweren Explosionskatastrophe von 2021. Am 23. April wird er um 19.55 Uhr wieder in Rom erwartet.
(vatican news - cs)
Danke, dass Sie diesen Artikel gelesen haben. Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben wollen, können Sie hier unseren Newsletter bestellen.
Um kurz nach 9 Uhr morgens startete die ITA AIRWAYS-Maschine mit dem Papst und seinem Gefolge vom römischen Flughafen Fiumicino in Richtung Algerien. Rund 70 Journalisten begleiten Leo XIV. auf seiner dritten Auslandsreise, der bisher längsten seines Pontifikates.
Nach seinen Reisen in die Türkei, den Libanon und nach Monaco erfüllt Leo XIV. mit dieser Reise ein Versprechen, das er bereits auf seinem ersten Rückflug aus Beirut gab: den afrikanischen Kontinent zu besuchen – beginnend mit Algerien, der Heimat des heiligen Augustinus, die Leo XIV. als erster Papst überhaupt besuchen wird. Insgesamt elf Tage wird er unterwegs sein und dabei in vier Ländern zehn Städte besuchen. Kamerun, Angola und Äquitorialguinea dürfen sich auf den ersten Besuch eines Papstes seit vielen Jahren freuen.
Station 1: Algerien – Auf den Spuren des Heiligen Augustinus (13.–14. April)
Die Reise beginnt am Montag nach der Osterwoche in Algier. Um 10 Uhr Ortszeit (11 Uhr römischer Zeit) wird er dort erwartet. Nach einem Besuch am Märtyrerdenkmal und einem Treffen mit Präsident Abdelmadjid Tebboune und Vertretern aus Politik und Gesellschaft steht ein Besuch der Großen Moschee von Algier im Mittelpunkt, eine der größten Gebetsstätten der Welt. Ein besonderes Highlight wird der Besuch in Annaba (dem antiken Hippo, wo Augustinus Bischof war) sein, wo Leo XIV. – selbst Mitglied des Augustinerordens – in der dortigen Basilika eine Messe feiern und sich privat mit seinen Mitbrüdern treffen wird.
Station 2: Kamerun – Solidarität im „Herzen Afrikas“ (15.–18. April)
In Kamerun besucht der Papst neben der Hauptstadt Yaoundé auch die westliche Stadt Bamenda und die Wirtschaftsmetropole Douala. Das Programm umfasst Besuche in Waisenhäusern und Krankenhäusern sowie ein Treffen mit der akademischen Welt an der Katholischen Universität von Zentralafrika. Das Motto in Kamerun lautet: „Dass alle eins seien“ (Que tous soient un).
Station 3: Angola – Hoffnung und Versöhnung (18.–20. April)
Nach seiner Ankunft in Luanda - zuvor feiert er noch in Yaoundé (Kamerun) einen Gottesdienst - am 18. April wird der Papst zum Marienheiligtum von Muxima pilgern, um dort mit den Gläubigen den Rosenkranz zu beten. Am 20. April führt ihn der Weg nach Saurimo im Osten des Landes, einer Region, die stark von Binnenflüchtlingen aus Kriegsgebieten geprägt ist. Dort wird er eine Messe unter freiem Himmel feiern und ein Altenheim besuchen.
Station 4: Äquatorialguinea – Glaube und soziale Fürsorge (21.–23. April)
Der Abschluss der Reise führt Leo XIV. nach Äquatorialguinea. Neben den protokollarischen Terminen in Malabo wird der Papst einen Campus besuchen, der seinen Namen trägt („León XIV.“), sowie eine psychiatrische Klinik. Besonders intensiv verspricht der 22. April zu werden: Der Papst besucht ein Gefängnis in Bata und gedenkt der Opfer der schweren Explosionskatastrophe von 2021. Am 23. April wird er um 19.55 Uhr wieder in Rom erwartet.
(vatican news - cs)
Danke, dass Sie diesen Artikel gelesen haben. Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben wollen, können Sie hier unseren Newsletter bestellen.
Klavierspielerin2 13.04.2026 11:11
– Ankunft am Flughafen „Houari Boumédiène“ in Algier, anschließend Willkommenszeremonie
– Besuch beim Märtyrerdenkmal „Maqam Echahid“
– Besuch beim Staatspräsidenten im Präsidentenpalast
– Begegnung mit Vertretern aus Politik und Zivilgesellschaft sowie mit dem Diplomatischen Korps im Konferenzzentrum „Djamaa el Djazair“
Auf unserem Kanal können Sie alle Ereignisse der Papstreise mitverfolgen: • Apostolische Reise von...
– Besuch beim Märtyrerdenkmal „Maqam Echahid“
– Besuch beim Staatspräsidenten im Präsidentenpalast
– Begegnung mit Vertretern aus Politik und Zivilgesellschaft sowie mit dem Diplomatischen Korps im Konferenzzentrum „Djamaa el Djazair“
Auf unserem Kanal können Sie alle Ereignisse der Papstreise mitverfolgen: • Apostolische Reise von...
Klavierspielerin2 13.04.2026 12:49
Papst Leo in Algerien: Die Ansprache am Märtyrerdenkmal
Hier finden Sie die erste Ansprache, die Papst Leo in Algerien gehalten hat, im vollen Wortlaut und amtlicher Übersetzung. Die Wortmeldungen der Päpste in den verschiedenen Übersetzungen und im Original finden Sie auf vatican.va.https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2026-04/papst-leo-xiv-ansprache-wortlaut-maertyrerdenkmal.html
.
Hier finden Sie die erste Ansprache, die Papst Leo in Algerien gehalten hat, im vollen Wortlaut und amtlicher Übersetzung. Die Wortmeldungen der Päpste in den verschiedenen Übersetzungen und im Original finden Sie auf vatican.va.https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2026-04/papst-leo-xiv-ansprache-wortlaut-maertyrerdenkmal.html
.
Klavierspielerin2 13.04.2026 12:50
Papst im Flieger: „Den Führern der Welt sage ich: Schluss mit Kriegen“
„Ich bin kein Politiker – ich spreche vom Evangelium.“ Papst Leo XIV. weist Kritik aus Washington zurück und bekräftigt an Bord seines Fluges nach Afrika auf Nachfrage der Journalisten seinen Appell an die Welt: Schluss mit den Kriegen. Die Reise nennt er eine „äußerst wichtige Gelegenheit“, um Versöhnung und Respekt zwischen den Völkern zu fördern.
https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2026-04/papst-im-flugzeug-appell-an-politik.html
„Ich bin kein Politiker – ich spreche vom Evangelium.“ Papst Leo XIV. weist Kritik aus Washington zurück und bekräftigt an Bord seines Fluges nach Afrika auf Nachfrage der Journalisten seinen Appell an die Welt: Schluss mit den Kriegen. Die Reise nennt er eine „äußerst wichtige Gelegenheit“, um Versöhnung und Respekt zwischen den Völkern zu fördern.
https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2026-04/papst-im-flugzeug-appell-an-politik.html
Klavierspielerin2 13.04.2026 15:20
Presseschau: „Der ganze Planet schaut auf Algerien“
Die beiden großen französischsprachigen Zeitungen Algeriens, „El Moudjahid“ und „Le Soir“, räumen dem Besuch von Papst Leo XIV. im Land breiten Raum ein.
Stefan von Kempis - Algier
Beide zeigen den Gast aus Rom ganzseitig auf dem Titel, und beide referieren ausführlich die Ansichten von Chems-Eddine Hafiz, dem Rektor der Großen Moschee von Paris. Dieser spricht von einer „starken Botschaft der Hoffnung und Geschwisterlichkeit … von immenser symbolischer Bedeutung“. Damit werde auch der „einzigartige Platz“ anerkannt, den Algerien im Konzert der Nationen einnehme. „Dieser Besuch feiert die uns gemeinsame Menschlichkeit“, so der Rektor, der in der alten Kolonialmacht Frankreich der entscheidende Vertreter der dort lebenden algerischen Community ist.
„Jede rein religiöse Lesart“ der Papstreise „würde zu kurz greifen.“ Es handle sich um ein „planetarisches Ereignis, das Hunderte von Millionen, ja Milliarden von Gläubigen und Beobachtern in der ganzen Welt mitverfolgen werden.“ Algerien erweise sich dadurch, dass es dem Papst den roten Teppich ausrolle, als „Ort der Vermittlung, der Stabilität und des Dialogs in einer fragmentierten Welt“. Die „ subtile Botschaft“ laute: „Ein Land, das sich seiner Geschichte und Souveränität bewusst ist, hat keine Angst vor der Begegnung“.
Leo XIV. nach seiner Ankunft in Algier
Leo XIV. nach seiner Ankunft in Algier (@Vatican Media)
„Ein Land, das sich seiner Geschichte und Souveränität bewusst ist, hat keine Angst vor der Begegnung“
Lesen Sie auch
13/04/2026
Algerien: „Das Leben von Muslimen ist voll mit Gott“
Damit ist der Ton für eine durchweg enthusiastische Berichterstattung gesetzt. „Der ganze Planet schaut auf Algerien“, titelt „El Moudjahid“, der dem Papstbesuch die zehn ersten Seiten widmet. „Diese Visite ist ein fantastisches Schaufenster für das Land; viele Vorurteile und negative Wahrnehmungen von außen werden dadurch zerstreut werden“, heißt es in einem Meinungsartikel. Das Blatt berichtet über eine Erklärung der „Liga der Ulemas, Prediger und Imame des Sahel“ (Ligue des Oulémas, Precheurs et Imams du Sahel), die die Papstreise als „Ausdruck einer Toleranz, die das Menschliche erhebt“ einstuft, und ein Statement von Mabrouk Zaid El-Kheir, dem Präsidenten des „Hohen Islamrats“ (HCI), welcher der Visite „eine tiefe humanitäre Dimension“ zuspricht. „Denn sie bietet die Gelegenheit, erneut zu bekräftigen, wie wichtig es ist, die Unterdrückten zu unterstützen, sich an die Seite der schutzbedürftigen Völker zu stellen und weltweit für Gerechtigkeit einzutreten“.
Der Kabinettschef im Religions- und Wakfs-Ministerium, Mohand Azoug, streicht in „El Moudjahid“ heraus, dass die Einstufung des Papstbesuchs als Staatsbesuch nicht nur Symbolkraft habe; sie unterstreiche auch „die historische Dimension dieses Ereignisses“. Der Islam in Algerien sei tolerant und an friedlichem Zusammenleben interessiert; gleichzeitig sei Algerien ein Pionier im Kampf gegen den Extremismus – eine Anspielung auf das dunkle Jahrzehnt des algerischen Bürgerkriegs in den neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts. Der Intellektuelle und Islamwissenschaftler Mustapha Cherif bekräftigt, dass „das Konzept des interreligiösen Dialogs den Algeriern und dem Islam niemals fremd war“.
Lesen Sie auch
12/04/2026
Leo in Algier: Eindrücke unseres Korrespondenten
Kardinal: Papst trifft vor allem die Algerier von heute
Auch Kardinal Jean-Paul Vesco, der Erzbischof von Algier, kommt in einem Interview zu Wort. Er betont, dass Leo XIV. nicht nur aus Bewunderung für den hl. Augustinus nach Algerien reise, sondern auch, um die Algerier von heute zu treffen: „Und das ist für mich das Allerwichtigste“. Vesco lobt die Behörden für ihr Engagement bei der Vorbereitung des Besuchs und äußert: „Der Papst hat nichts zu verkaufen und nichts zu kaufen, und genau deshalb erwarten wir ein schönes Treffen mit den Algeriern“. Leo stehe für eine Botschaft des Friedens und der Versöhnung. „Und es ist etwas anderes, ob man sie von Algerien oder von Rom aus verkündet. “
Weitere Artikel von „El Moudjahid“ stellen die Basilika „Notre Dame d’Afrique“ in Algier vor und beschäftigen sich ausführlich mit dem hl. Augustinus. Dabei wird betont, dass jener nicht nur ein religiöser Lehrer gewesen sei: „Er war vor allem ein großer Denker, der seine Zeit und die nachfolgenden Epochen geprägt hat, ein Philosoph und ein herausragender Redner“. Dabei nimmt die Vereinnahmung des Augustinus für Algerien interessante Züge an. Ein Reiseführer durch das antike Madaure wird mit der Einschätzung zitiert: „Augustinus wird oft falsch eingeschätzt. Viele glauben, er sei der römischen Kirche zu Dank verpflichtet, doch im Gegenteil: Die römische Kirche ist ihm zu Dank verpflichtet“.
Lesen Sie auch
10/04/2026
Live bei uns: Papst Leo in Afrika
Ein Moment des Aufatmens
„Das Land des heiligen Augustinus empfängt den Papst“, titelt „Le Soir“, der dem Papstbesuch zweieinhalb Seiten im Innenteil reserviert. Die Zeitung stellt das Programm des Papstes vor und betont vor allem Algeriens Berufung als Schauplatz eines gelingenden interreligiösen Dialogs. Eine Kolumne namens „Vox populi“ glaubt, dass Leo XIV. in Algerien keine alten Wunden aufreißen oder Debatten anstoßen wolle. Stattdessen gehe es ihm darum, einen Moment des Aufatmens anzubieten. „Eine Pause vom Wirrwarr der Interpretationen, eine Einladung, über die Gräben hinwegzuschauen“. Eine solche Pause erinnere daran, „dass die Völker, wenn sie einander wirklich zuhören, immer Wege finden, die die Politik allein nicht ebnen kann“. Im Land des heiligen Augustinus, dieses auf das Universelle ausgerichteten Denkers, sei der Dialog zwischen verschiedenen Religionen „keine Pose“, sondern „eine alte, manchmal unscheinbare, oft tiefgreifende Realität“.
(vatican news)
Danke, dass Sie diesen Artikel gelesen haben. Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben wollen, können Sie hier unseren Newsletter bestellen.
Die beiden großen französischsprachigen Zeitungen Algeriens, „El Moudjahid“ und „Le Soir“, räumen dem Besuch von Papst Leo XIV. im Land breiten Raum ein.
Stefan von Kempis - Algier
Beide zeigen den Gast aus Rom ganzseitig auf dem Titel, und beide referieren ausführlich die Ansichten von Chems-Eddine Hafiz, dem Rektor der Großen Moschee von Paris. Dieser spricht von einer „starken Botschaft der Hoffnung und Geschwisterlichkeit … von immenser symbolischer Bedeutung“. Damit werde auch der „einzigartige Platz“ anerkannt, den Algerien im Konzert der Nationen einnehme. „Dieser Besuch feiert die uns gemeinsame Menschlichkeit“, so der Rektor, der in der alten Kolonialmacht Frankreich der entscheidende Vertreter der dort lebenden algerischen Community ist.
„Jede rein religiöse Lesart“ der Papstreise „würde zu kurz greifen.“ Es handle sich um ein „planetarisches Ereignis, das Hunderte von Millionen, ja Milliarden von Gläubigen und Beobachtern in der ganzen Welt mitverfolgen werden.“ Algerien erweise sich dadurch, dass es dem Papst den roten Teppich ausrolle, als „Ort der Vermittlung, der Stabilität und des Dialogs in einer fragmentierten Welt“. Die „ subtile Botschaft“ laute: „Ein Land, das sich seiner Geschichte und Souveränität bewusst ist, hat keine Angst vor der Begegnung“.
Leo XIV. nach seiner Ankunft in Algier
Leo XIV. nach seiner Ankunft in Algier (@Vatican Media)
„Ein Land, das sich seiner Geschichte und Souveränität bewusst ist, hat keine Angst vor der Begegnung“
Lesen Sie auch
13/04/2026
Algerien: „Das Leben von Muslimen ist voll mit Gott“
Damit ist der Ton für eine durchweg enthusiastische Berichterstattung gesetzt. „Der ganze Planet schaut auf Algerien“, titelt „El Moudjahid“, der dem Papstbesuch die zehn ersten Seiten widmet. „Diese Visite ist ein fantastisches Schaufenster für das Land; viele Vorurteile und negative Wahrnehmungen von außen werden dadurch zerstreut werden“, heißt es in einem Meinungsartikel. Das Blatt berichtet über eine Erklärung der „Liga der Ulemas, Prediger und Imame des Sahel“ (Ligue des Oulémas, Precheurs et Imams du Sahel), die die Papstreise als „Ausdruck einer Toleranz, die das Menschliche erhebt“ einstuft, und ein Statement von Mabrouk Zaid El-Kheir, dem Präsidenten des „Hohen Islamrats“ (HCI), welcher der Visite „eine tiefe humanitäre Dimension“ zuspricht. „Denn sie bietet die Gelegenheit, erneut zu bekräftigen, wie wichtig es ist, die Unterdrückten zu unterstützen, sich an die Seite der schutzbedürftigen Völker zu stellen und weltweit für Gerechtigkeit einzutreten“.
Der Kabinettschef im Religions- und Wakfs-Ministerium, Mohand Azoug, streicht in „El Moudjahid“ heraus, dass die Einstufung des Papstbesuchs als Staatsbesuch nicht nur Symbolkraft habe; sie unterstreiche auch „die historische Dimension dieses Ereignisses“. Der Islam in Algerien sei tolerant und an friedlichem Zusammenleben interessiert; gleichzeitig sei Algerien ein Pionier im Kampf gegen den Extremismus – eine Anspielung auf das dunkle Jahrzehnt des algerischen Bürgerkriegs in den neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts. Der Intellektuelle und Islamwissenschaftler Mustapha Cherif bekräftigt, dass „das Konzept des interreligiösen Dialogs den Algeriern und dem Islam niemals fremd war“.
Lesen Sie auch
12/04/2026
Leo in Algier: Eindrücke unseres Korrespondenten
Kardinal: Papst trifft vor allem die Algerier von heute
Auch Kardinal Jean-Paul Vesco, der Erzbischof von Algier, kommt in einem Interview zu Wort. Er betont, dass Leo XIV. nicht nur aus Bewunderung für den hl. Augustinus nach Algerien reise, sondern auch, um die Algerier von heute zu treffen: „Und das ist für mich das Allerwichtigste“. Vesco lobt die Behörden für ihr Engagement bei der Vorbereitung des Besuchs und äußert: „Der Papst hat nichts zu verkaufen und nichts zu kaufen, und genau deshalb erwarten wir ein schönes Treffen mit den Algeriern“. Leo stehe für eine Botschaft des Friedens und der Versöhnung. „Und es ist etwas anderes, ob man sie von Algerien oder von Rom aus verkündet. “
Weitere Artikel von „El Moudjahid“ stellen die Basilika „Notre Dame d’Afrique“ in Algier vor und beschäftigen sich ausführlich mit dem hl. Augustinus. Dabei wird betont, dass jener nicht nur ein religiöser Lehrer gewesen sei: „Er war vor allem ein großer Denker, der seine Zeit und die nachfolgenden Epochen geprägt hat, ein Philosoph und ein herausragender Redner“. Dabei nimmt die Vereinnahmung des Augustinus für Algerien interessante Züge an. Ein Reiseführer durch das antike Madaure wird mit der Einschätzung zitiert: „Augustinus wird oft falsch eingeschätzt. Viele glauben, er sei der römischen Kirche zu Dank verpflichtet, doch im Gegenteil: Die römische Kirche ist ihm zu Dank verpflichtet“.
Lesen Sie auch
10/04/2026
Live bei uns: Papst Leo in Afrika
Ein Moment des Aufatmens
„Das Land des heiligen Augustinus empfängt den Papst“, titelt „Le Soir“, der dem Papstbesuch zweieinhalb Seiten im Innenteil reserviert. Die Zeitung stellt das Programm des Papstes vor und betont vor allem Algeriens Berufung als Schauplatz eines gelingenden interreligiösen Dialogs. Eine Kolumne namens „Vox populi“ glaubt, dass Leo XIV. in Algerien keine alten Wunden aufreißen oder Debatten anstoßen wolle. Stattdessen gehe es ihm darum, einen Moment des Aufatmens anzubieten. „Eine Pause vom Wirrwarr der Interpretationen, eine Einladung, über die Gräben hinwegzuschauen“. Eine solche Pause erinnere daran, „dass die Völker, wenn sie einander wirklich zuhören, immer Wege finden, die die Politik allein nicht ebnen kann“. Im Land des heiligen Augustinus, dieses auf das Universelle ausgerichteten Denkers, sei der Dialog zwischen verschiedenen Religionen „keine Pose“, sondern „eine alte, manchmal unscheinbare, oft tiefgreifende Realität“.
(vatican news)
Danke, dass Sie diesen Artikel gelesen haben. Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben wollen, können Sie hier unseren Newsletter bestellen.
Klavierspielerin2 13.04.2026 17:09
Wortlaut: Die Papst-Ansprache am Märtyrerdenkmal in Algier
Hier finden Sie die erste Ansprache, die Papst Leo in Algerien gehalten hat, im vollen Wortlaut und amtlicher Übersetzung. Die Wortmeldungen der Päpste in den verschiedenen Übersetzungen und im Original finden Sie auf vatican.va.
Lesen Sie auch
Live bei uns: Papst Leo in Afrika
10/04/2026
Live bei uns: Papst Leo in Afrika
Liebe Brüder und Schwestern in Algerien,
der Friede sei mit euch allen! As-salamu alaykom!
Ich danke Gott, dass er mir die Möglichkeit gibt, euer Land als Nachfolger des Apostels Petrus zu besuchen, nachdem ich dies bereits zweimal in der Vergangenheit als Angehöriger des Augustinerordens getan habe. Vor allem aber steht ein Bruder vor euch, der sich freut, bei dieser Begegnung die Bande der Zuneigung zu erneuern, die unsere Herzen einander näherbringen.
Wenn ich euch alle anschaue, sehe ich das Gesicht eines starken und jungen Volkes, dessen Gastfreundschaft und Brüderlichkeit ich bereits mehrfach erfahren durfte. Im Herzen der Algerier sind Freundschaft, Vertrauen und Solidarität keine bloßen Worte, sondern Werte, die Bedeutung haben und dem Zusammenleben Wärme und Stabilität verleihen.
Algerien ist ein großes Land mit einer langen Geschichte und reichen Traditionen, die bis in die Zeit des heiligen Augustinus und noch ein gutes Stück weiter zurückreichen. Diese Geschichte ist auch von Leid geprägt, von Zeiten der Gewalt, die ihr jedoch dank der edlen Gesinnung, die euch auszeichnet und die ich auch heute noch hier spüre, mit Mut und Aufrichtigkeit überwinden konntet.
Der Besuch dieses Denkmals ist eine Würdigung dieser Geschichte und der Seele eines Volkes, das für seine Unabhängigkeit und die Würde und Souveränität dieser Nation gekämpft hat.
An diesem Ort denken wir daran, dass Gott für jede Nation Frieden wünscht: einen Frieden, der nicht nur in Konfliktfreiheit besteht, sondern Ausdruck von Gerechtigkeit und Würde ist. Und dieser Friede, der es ermöglicht, mit versöhntem Herzen in die Zukunft zu gehen, ist nur durch Vergebung möglich. Der wahre Befreiungskampf wird erst dann endgültig gewonnen sein, wenn der Friede der Herzen erreicht ist. Ich weiß, wie schwer es ist, zu vergeben. Doch angesichts der weltweit immer zahlreicher werdenden Konflikte darf man nicht von Generation zu Generation Groll um Groll anhäufen.
Die Zukunft gehört den Männern und Frauen des Friedens. Am Ende wird die Gerechtigkeit immer über die Ungerechtigkeit triumphieren, so wie die Gewalt, entgegen allem Anschein, nie das letzte Wort haben wird....
https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2026-04/papst-leo-xiv-ansprache-wortlaut-maertyrerdenkmal.html
Hier finden Sie die erste Ansprache, die Papst Leo in Algerien gehalten hat, im vollen Wortlaut und amtlicher Übersetzung. Die Wortmeldungen der Päpste in den verschiedenen Übersetzungen und im Original finden Sie auf vatican.va.
Lesen Sie auch
Live bei uns: Papst Leo in Afrika
10/04/2026
Live bei uns: Papst Leo in Afrika
Liebe Brüder und Schwestern in Algerien,
der Friede sei mit euch allen! As-salamu alaykom!
Ich danke Gott, dass er mir die Möglichkeit gibt, euer Land als Nachfolger des Apostels Petrus zu besuchen, nachdem ich dies bereits zweimal in der Vergangenheit als Angehöriger des Augustinerordens getan habe. Vor allem aber steht ein Bruder vor euch, der sich freut, bei dieser Begegnung die Bande der Zuneigung zu erneuern, die unsere Herzen einander näherbringen.
Wenn ich euch alle anschaue, sehe ich das Gesicht eines starken und jungen Volkes, dessen Gastfreundschaft und Brüderlichkeit ich bereits mehrfach erfahren durfte. Im Herzen der Algerier sind Freundschaft, Vertrauen und Solidarität keine bloßen Worte, sondern Werte, die Bedeutung haben und dem Zusammenleben Wärme und Stabilität verleihen.
Algerien ist ein großes Land mit einer langen Geschichte und reichen Traditionen, die bis in die Zeit des heiligen Augustinus und noch ein gutes Stück weiter zurückreichen. Diese Geschichte ist auch von Leid geprägt, von Zeiten der Gewalt, die ihr jedoch dank der edlen Gesinnung, die euch auszeichnet und die ich auch heute noch hier spüre, mit Mut und Aufrichtigkeit überwinden konntet.
Der Besuch dieses Denkmals ist eine Würdigung dieser Geschichte und der Seele eines Volkes, das für seine Unabhängigkeit und die Würde und Souveränität dieser Nation gekämpft hat.
An diesem Ort denken wir daran, dass Gott für jede Nation Frieden wünscht: einen Frieden, der nicht nur in Konfliktfreiheit besteht, sondern Ausdruck von Gerechtigkeit und Würde ist. Und dieser Friede, der es ermöglicht, mit versöhntem Herzen in die Zukunft zu gehen, ist nur durch Vergebung möglich. Der wahre Befreiungskampf wird erst dann endgültig gewonnen sein, wenn der Friede der Herzen erreicht ist. Ich weiß, wie schwer es ist, zu vergeben. Doch angesichts der weltweit immer zahlreicher werdenden Konflikte darf man nicht von Generation zu Generation Groll um Groll anhäufen.
Die Zukunft gehört den Männern und Frauen des Friedens. Am Ende wird die Gerechtigkeit immer über die Ungerechtigkeit triumphieren, so wie die Gewalt, entgegen allem Anschein, nie das letzte Wort haben wird....
https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2026-04/papst-leo-xiv-ansprache-wortlaut-maertyrerdenkmal.html
Klavierspielerin2 13.04.2026 17:11
In seiner ersten Ansprache auf algerischem Boden hat Papst Leo zu Versöhnung, Gerechtigkeit und Dialog aufgerufen. Beim Besuch des Mahnmals für die Märtyrer, die in den dunklen Jahren des algerischen Unabhängigkeitskriegs ihr Leben verloren, erinnerte der Pontifex daran, dass wahre Freiheit und Frieden nur durch Vergebung möglich sind....
https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2026-04/papst-leo-xvi-algerien-maertyrer-frieden.html
https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2026-04/papst-leo-xvi-algerien-maertyrer-frieden.html
Klavierspielerin2 13.04.2026 17:13
Papst wirbt in Algier für Kultur der Begegnung und soziale Gerechtigkeit
Es handelt sich um den ersten Besuch eines Pontifex in Algerien seit der Unabhängigkeit des Landes. Im Konferenzzentrum Djamaa el Djazair kam es zur Begegnung mit Repräsentanten des Staates, der Zivilgesellschaft und dem diplomatischen Korps.
Lesen Sie auch
Wortlaut: Der Papst bei der Begegnung mit Vertretern des Staates
13/04/2026
Wortlaut: Der Papst bei der Begegnung mit Vertretern des Staates
Mario Galgano - Vatikanstadt
Der Papst wurde vom Präsidenten Abdelmadjid Tebboune empfangen, und gemeinsam begaben sie sich in den Mehrzwecksaal des Kongresszentrums, wo etwa 1.400 Menschen anwesend waren.
In seiner Ansprache betonte der Bischof von Rom die Bedeutung Algeriens für seine persönliche Biografie und seinen kirchlichen Dienst. Er verwies darauf, bereits in den Jahren 2001 und 2013 die Stadt Annaba - das antike Hippo - besucht zu haben. Als Nachfolger Petri kehre er nun als „Pilger des Friedens“ zurück.
https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2026-04/papst-leo-xiv-algier-kultur-begegnung-soziale-gerechtigkeit.html
Es handelt sich um den ersten Besuch eines Pontifex in Algerien seit der Unabhängigkeit des Landes. Im Konferenzzentrum Djamaa el Djazair kam es zur Begegnung mit Repräsentanten des Staates, der Zivilgesellschaft und dem diplomatischen Korps.
Lesen Sie auch
Wortlaut: Der Papst bei der Begegnung mit Vertretern des Staates
13/04/2026
Wortlaut: Der Papst bei der Begegnung mit Vertretern des Staates
Mario Galgano - Vatikanstadt
Der Papst wurde vom Präsidenten Abdelmadjid Tebboune empfangen, und gemeinsam begaben sie sich in den Mehrzwecksaal des Kongresszentrums, wo etwa 1.400 Menschen anwesend waren.
In seiner Ansprache betonte der Bischof von Rom die Bedeutung Algeriens für seine persönliche Biografie und seinen kirchlichen Dienst. Er verwies darauf, bereits in den Jahren 2001 und 2013 die Stadt Annaba - das antike Hippo - besucht zu haben. Als Nachfolger Petri kehre er nun als „Pilger des Friedens“ zurück.
https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2026-04/papst-leo-xiv-algier-kultur-begegnung-soziale-gerechtigkeit.html
Klavierspielerin2 13.04.2026 17:15
Wortlaut: Der Papst bei der Begegnung mit Vertretern des Staates
Wir dokumentieren an dieser Stelle im Wortlaut die Ansprache des Papstes bei der Begegnung mit mit Repräsentanten des Staates, der Zivilgesellschaft und des diplomatischen Korps in Algier, im Konferenzzentrum Djamaa el Djazair, am 13. April 2026 in einer offiziellen deutschen Übersetzung.
Sämtliche Wortmeldungen des Papstes in ihrer offiziellen Fassung finden Sie auf der Internetseite des Heiligen Stuhls.
Herr Präsident,
sehr geehrte Autoritäten und Mitglieder des diplomatischen Korps,
meine Damen und Herren!
Ich möchte meine tiefe Dankbarkeit für die Einladung nach Algerien ausdrücken, die ich gleich zu Beginn meines Petrusdienstes erhalten habe. Und ich danke Ihnen für Ihren herzlichen Empfang! Sie wissen, dass ich als geistlicher Sohn des heiligen Augustinus bereits zweimal – im Jahr 2001 und 2013 – nach Annaba gekommen bin, und ich bin der göttlichen Vorsehung dankbar, weil es sich nach deren geheimnisvollem Plan so gefügt hat, dass ich als Nachfolger Petri hierher zurückkehren durfte. Ich komme zu Ihnen als Pilger des Friedens, voller Sehnsucht, das edle algerische Volk zu treffen. Wir sind Brüder und Schwestern, weil wir denselben Vater im Himmel haben: Die tiefe Religiosität des algerischen Volkes ist das Geheimnis einer Kultur der Begegnung und der Versöhnung, für die auch dieser Besuch ein Zeichen sein möchte. In einer Welt voller Konflikte und Missverständnisse wollen wir einander begegnen und versuchen, einander zu verstehen, in der Erkenntnis, dass wir eine einzige Familie sind! Heute ist dieses einfache Bewusstsein der Schlüssel, um viele verschlossene Türen zu öffnen.
Zeuge des Friedens und der Hoffnung
Liebe Brüder und Schwestern, ich komme zu Ihnen als Zeuge des Friedens und der Hoffnung, nach denen sich die Welt zutiefst sehnt und die Ihr Volk stets angestrebt hat: ein Volk, das von den Herausforderungen nie besiegt wurde, weil es in jenem Sinn für Solidarität, Gastfreundschaft und Gemeinschaft verwurzelt ist, von dem das alltägliche Leben von Millionen bescheidener und gerechter Menschen durchdrungen ist. Sie sind die Starken, sie sind die Zukunft: diejenigen, die sich nicht von Macht und Reichtum blenden lassen, diejenigen, die die Würde ihrer Mitbürger nicht ihrem persönlichen Wohlergehen oder dem der eigenen Gruppe opfern. Insbesondere habe ich von vielen Seiten erfahren, wie das algerische....
https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2026-04/papst-leo-xiv-algerien-wortlaut-begegnung-vertreter-staat-zivil.html
Wir dokumentieren an dieser Stelle im Wortlaut die Ansprache des Papstes bei der Begegnung mit mit Repräsentanten des Staates, der Zivilgesellschaft und des diplomatischen Korps in Algier, im Konferenzzentrum Djamaa el Djazair, am 13. April 2026 in einer offiziellen deutschen Übersetzung.
Sämtliche Wortmeldungen des Papstes in ihrer offiziellen Fassung finden Sie auf der Internetseite des Heiligen Stuhls.
Herr Präsident,
sehr geehrte Autoritäten und Mitglieder des diplomatischen Korps,
meine Damen und Herren!
Ich möchte meine tiefe Dankbarkeit für die Einladung nach Algerien ausdrücken, die ich gleich zu Beginn meines Petrusdienstes erhalten habe. Und ich danke Ihnen für Ihren herzlichen Empfang! Sie wissen, dass ich als geistlicher Sohn des heiligen Augustinus bereits zweimal – im Jahr 2001 und 2013 – nach Annaba gekommen bin, und ich bin der göttlichen Vorsehung dankbar, weil es sich nach deren geheimnisvollem Plan so gefügt hat, dass ich als Nachfolger Petri hierher zurückkehren durfte. Ich komme zu Ihnen als Pilger des Friedens, voller Sehnsucht, das edle algerische Volk zu treffen. Wir sind Brüder und Schwestern, weil wir denselben Vater im Himmel haben: Die tiefe Religiosität des algerischen Volkes ist das Geheimnis einer Kultur der Begegnung und der Versöhnung, für die auch dieser Besuch ein Zeichen sein möchte. In einer Welt voller Konflikte und Missverständnisse wollen wir einander begegnen und versuchen, einander zu verstehen, in der Erkenntnis, dass wir eine einzige Familie sind! Heute ist dieses einfache Bewusstsein der Schlüssel, um viele verschlossene Türen zu öffnen.
Zeuge des Friedens und der Hoffnung
Liebe Brüder und Schwestern, ich komme zu Ihnen als Zeuge des Friedens und der Hoffnung, nach denen sich die Welt zutiefst sehnt und die Ihr Volk stets angestrebt hat: ein Volk, das von den Herausforderungen nie besiegt wurde, weil es in jenem Sinn für Solidarität, Gastfreundschaft und Gemeinschaft verwurzelt ist, von dem das alltägliche Leben von Millionen bescheidener und gerechter Menschen durchdrungen ist. Sie sind die Starken, sie sind die Zukunft: diejenigen, die sich nicht von Macht und Reichtum blenden lassen, diejenigen, die die Würde ihrer Mitbürger nicht ihrem persönlichen Wohlergehen oder dem der eigenen Gruppe opfern. Insbesondere habe ich von vielen Seiten erfahren, wie das algerische....
https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2026-04/papst-leo-xiv-algerien-wortlaut-begegnung-vertreter-staat-zivil.html
Klavierspielerin2 13.04.2026 18:29
Papst in Algerien: „Die Zukunft gehört Männern und Frauen des Friedens“
" In seiner ersten Ansprache auf algerischem Boden hat Papst Leo zu Versöhnung, Gerechtigkeit und Dialog aufgerufen. Beim Besuch des Mahnmals für die Märtyrer, die in den dunklen Jahren des algerischen Unabhängigkeitskriegs ihr Leben verloren, erinnerte der Pontifex daran, dass wahre Freiheit und Frieden nur durch Vergebung möglich sind...."
https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2026-04/papst-leo-xvi-algerien-maertyrer-frieden.html
" In seiner ersten Ansprache auf algerischem Boden hat Papst Leo zu Versöhnung, Gerechtigkeit und Dialog aufgerufen. Beim Besuch des Mahnmals für die Märtyrer, die in den dunklen Jahren des algerischen Unabhängigkeitskriegs ihr Leben verloren, erinnerte der Pontifex daran, dass wahre Freiheit und Frieden nur durch Vergebung möglich sind...."
https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2026-04/papst-leo-xvi-algerien-maertyrer-frieden.html
Klavierspielerin2 13.04.2026 18:31
" Papst wirbt in Algier für Kultur der Begegnung und soziale Gerechtigkeit
Es handelt sich um den ersten Besuch eines Pontifex in Algerien seit der Unabhängigkeit des Landes. Im Konferenzzentrum Djamaa el Djazair kam es zur Begegnung mit Repräsentanten des Staates, der Zivilgesellschaft und dem diplomatischen Korps.
Lesen Sie auch
Wortlaut: Der Papst bei der Begegnung mit Vertretern des Staates
13/04/2026
Wortlaut: Der Papst bei der Begegnung mit Vertretern des Staates
Mario Galgano - Vatikanstadt
Der Papst wurde vom Präsidenten Abdelmadjid Tebboune empfangen, und gemeinsam begaben sie sich in den Mehrzwecksaal des Kongresszentrums, wo etwa 1.400 Menschen anwesend waren.
In seiner Ansprache betonte der Bischof von Rom die Bedeutung Algeriens für seine persönliche Biografie und seinen kirchlichen Dienst. Er verwies darauf, bereits in den Jahren 2001 und 2013 die Stadt Annaba - das antike Hippo - besucht zu haben. Als Nachfolger Petri kehre er nun als „Pilger des Friedens“ zurück...."
https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2026-04/papst-leo-xiv-algier-kultur-begegnung-soziale-gerechtigkeit.html
Es handelt sich um den ersten Besuch eines Pontifex in Algerien seit der Unabhängigkeit des Landes. Im Konferenzzentrum Djamaa el Djazair kam es zur Begegnung mit Repräsentanten des Staates, der Zivilgesellschaft und dem diplomatischen Korps.
Lesen Sie auch
Wortlaut: Der Papst bei der Begegnung mit Vertretern des Staates
13/04/2026
Wortlaut: Der Papst bei der Begegnung mit Vertretern des Staates
Mario Galgano - Vatikanstadt
Der Papst wurde vom Präsidenten Abdelmadjid Tebboune empfangen, und gemeinsam begaben sie sich in den Mehrzwecksaal des Kongresszentrums, wo etwa 1.400 Menschen anwesend waren.
In seiner Ansprache betonte der Bischof von Rom die Bedeutung Algeriens für seine persönliche Biografie und seinen kirchlichen Dienst. Er verwies darauf, bereits in den Jahren 2001 und 2013 die Stadt Annaba - das antike Hippo - besucht zu haben. Als Nachfolger Petri kehre er nun als „Pilger des Friedens“ zurück...."
https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2026-04/papst-leo-xiv-algier-kultur-begegnung-soziale-gerechtigkeit.html
Klavierspielerin2 13.04.2026 18:34
" Leo XIV. besucht Große Moschee in Algier
Papst Leo XIV. hat an diesem Montag die Große Moschee in Algier besucht, das drittgrößte muslimische Gebetshaus nach Mekka und Medina in Saudi-Arabien. Begleitet vom Rektor der Moschee, hielt Leo zu einem Moment innerer Sammlung inne. Der US-Amerikaner ist der erste Papst zu Besuch in Algerien, einem Land mit starker muslimischer Bevölkerungsmehrheit.
Lesen Sie auch
Papst wirbt in Algier für Kultur der Begegnung und soziale Gerechtigkeit
13/04/2026
Papst in Algerien: „Die Zukunft gehört Männern und Frauen des Friedens“
In Dankesworten nach der Besichtigung würdigte Leo XIV. die Moschee als „einen Ort, der den Raum Gottes verkörpert, einen göttlichen, heiligen Raum, an den so viele Menschen kommen, um zu beten und die Gegenwart des Höchsten, Gottes, in ihrem Leben zu finden“. Er komme mit großer Freude nach Algerien, das Land seines geistlichen Vaters Augustinus, der die Welt die Suche nach Wahrheit und die Bedeutung des Friedensstiftens habe lehren wollen.
„Gott zu suchen bedeutet auch, das Ebenbild Gottes in jedem Geschöpf anzuerkennen, in jedem Sohn Gottes, in jedem Mann und jeder Frau, die nach dem Bild und Gleichnis Gottes geschaffen sind“, fuhr Papst Leo fort. „Das bedeutet für uns, dass es sehr wichtig ist, zu lernen, miteinander zu leben und dabei die Würde jedes Menschen zu achten....."
https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2026-04/leo-xiv-besucht-gro-e-moschee-in-algier.html
Papst Leo XIV. hat an diesem Montag die Große Moschee in Algier besucht, das drittgrößte muslimische Gebetshaus nach Mekka und Medina in Saudi-Arabien. Begleitet vom Rektor der Moschee, hielt Leo zu einem Moment innerer Sammlung inne. Der US-Amerikaner ist der erste Papst zu Besuch in Algerien, einem Land mit starker muslimischer Bevölkerungsmehrheit.
Lesen Sie auch
Papst wirbt in Algier für Kultur der Begegnung und soziale Gerechtigkeit
13/04/2026
Papst in Algerien: „Die Zukunft gehört Männern und Frauen des Friedens“
In Dankesworten nach der Besichtigung würdigte Leo XIV. die Moschee als „einen Ort, der den Raum Gottes verkörpert, einen göttlichen, heiligen Raum, an den so viele Menschen kommen, um zu beten und die Gegenwart des Höchsten, Gottes, in ihrem Leben zu finden“. Er komme mit großer Freude nach Algerien, das Land seines geistlichen Vaters Augustinus, der die Welt die Suche nach Wahrheit und die Bedeutung des Friedensstiftens habe lehren wollen.
„Gott zu suchen bedeutet auch, das Ebenbild Gottes in jedem Geschöpf anzuerkennen, in jedem Sohn Gottes, in jedem Mann und jeder Frau, die nach dem Bild und Gleichnis Gottes geschaffen sind“, fuhr Papst Leo fort. „Das bedeutet für uns, dass es sehr wichtig ist, zu lernen, miteinander zu leben und dabei die Würde jedes Menschen zu achten....."
https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2026-04/leo-xiv-besucht-gro-e-moschee-in-algier.html
NicetomeetFEM 13.04.2026 19:18
Die Muslime mit ihrem Tötungsbefehl nennen sich ja Religion des Friedens.
Wenn man dieser Lüge glaubt, passt das.
Wenn man dieser Lüge glaubt, passt das.
NicetomeetFEM 13.04.2026 19:21
Im Prinzip kann er ja den Halbmond selber gleich aufm Vatikan als Fahne aufhängen.
Klavierspielerin2 13.04.2026 19:43
Ich frage dich@nice, vielleicht bewegt sich das zum mittdenken und du kannst mir sagen, was der Heilige Geist uns- d.M.n.- mitteilen möchte, was in Zukunft zu tun ist:
Im 8. Jhdt.hat Karl Martell in Poitier, die Mauren besiegt und zurück gedrängt.
In der Schlacht von Lepando wurden die Osmanen geschlagen und wieder aus dem Mittelmeers verdrängt ( wir feiern das immer am 7.0ktober).
Vor Wien wurden ebenfalls die Osmanen geschlagen.
Die kommen immer wieder!
Was sagt dir nun der Heilige Geist, was zu tun ist, dass man die muslimische " Karawane", die hier bereits unterwegs ist, stoppt?
Im 8. Jhdt.hat Karl Martell in Poitier, die Mauren besiegt und zurück gedrängt.
In der Schlacht von Lepando wurden die Osmanen geschlagen und wieder aus dem Mittelmeers verdrängt ( wir feiern das immer am 7.0ktober).
Vor Wien wurden ebenfalls die Osmanen geschlagen.
Die kommen immer wieder!
Was sagt dir nun der Heilige Geist, was zu tun ist, dass man die muslimische " Karawane", die hier bereits unterwegs ist, stoppt?
NicetomeetFEM 13.04.2026 20:09
Aufklärung. aufklärung, Aufklärung.
Thematisierung des heiligen Krieges in der breiten Öffentlichkleit.
Eine Partei als Heimstätte für Muslime errichten, villeicht CDU, für Muslime die Jihad, Scharia und Kalifat ablehnen.
Als Gegenpol zu den Radikalen Muslimen.
Radikal, also Scharia wollen 40 % der jugendlichen Muslime.
Und gegenwärtig alleinig was gegen radikalen Islam macht die AfD.
Thematisierung des heiligen Krieges in der breiten Öffentlichkleit.
Eine Partei als Heimstätte für Muslime errichten, villeicht CDU, für Muslime die Jihad, Scharia und Kalifat ablehnen.
Als Gegenpol zu den Radikalen Muslimen.
Radikal, also Scharia wollen 40 % der jugendlichen Muslime.
Und gegenwärtig alleinig was gegen radikalen Islam macht die AfD.
NicetomeetFEM 13.04.2026 20:11
Is halt echt contraproduktiv wenn der Papst muslimische Lügen verbreitet.
NicetomeetFEM 13.04.2026 20:14
Die jungen Mädels verlieben sich in männliche Muslime.
Und irgendwann sind se verschleiert.
Absolut niemand warnt.
Und irgendwann sind se verschleiert.
Absolut niemand warnt.
NicetomeetFEM 13.04.2026 20:17
Unsere Kirchen hier taufen teilweidse keine Muslime mehr.
Wenns angeblich der gleiche GGGgott is, wäre das inkonsequenter Unsinn.
Wenns angeblich der gleiche GGGgott is, wäre das inkonsequenter Unsinn.
NicetomeetFEM 13.04.2026 20:26
Das setzt aber leider voraus, dass die breite Masse denken kann.
Kann sie aber nicht.
Hm.
Kann sie aber nicht.
Hm.
NicetomeetFEM 13.04.2026 20:34
Ich meine Aufklärung über den Islam. Djihad, Scharia, Kalifat.
Die Kriege kann keiner in Verbindung zu Gegenwart bringen, weil sich der Islam als Religion des Friedens verkauft.
Die Kriege kann keiner in Verbindung zu Gegenwart bringen, weil sich der Islam als Religion des Friedens verkauft.
Klavierspielerin2 13.04.2026 20:41
Ich glaube, du lässt in diesem Blog lediglich deinen Frust ab.
Hier habe ich bereits mehrere Blogs zum Thema " Islam" gepostet - zu Aufklärungszwecken. Die meisten hier, insbesondere Mitglieder der feG wollen das garnicht wissen. Sie sind lediglich " dagegen"- so wird man radikale Muslime aber nicht los!
Hier habe ich bereits mehrere Blogs zum Thema " Islam" gepostet - zu Aufklärungszwecken. Die meisten hier, insbesondere Mitglieder der feG wollen das garnicht wissen. Sie sind lediglich " dagegen"- so wird man radikale Muslime aber nicht los!
Klavierspielerin2 13.04.2026 20:44
P.S.: Die Inhalte dieser Islam Blogs stammen von der Homepage der deutschen Bischofskonferenz - zur Information und Aufklärung!
NicetomeetFEM 13.04.2026 20:46
Die Bischöfe und der Papst sagen nix zu Djihad, Scharia und Kalifat ???????
Klavierspielerin2 13.04.2026 20:48
Sag's mal, liest du die Blogüberschrift nicht!
Langsam werde ich sauer!
Langsam werde ich sauer!
NicetomeetFEM 13.04.2026 20:50
Der Papst hat Täter und Opfer besucht.
Hatten wir festgestellt.
Was meinst du ?
Hatten wir festgestellt.
Was meinst du ?
NicetomeetFEM 13.04.2026 20:52
Und er sieht viele Gemeinsamkeiten die Christen und Muslime verbinden, dabei.
Sagte das Radio eben.
Sagte das Radio eben.
Klavierspielerin2 13.04.2026 20:57
Was ich meine?
Ich wollte mit dir gemeinsam darüber nachdenken, was der Heilige Geist zur rät.
Das ist offensichtlich nicht möglich.
Ich wollte mit dir gemeinsam darüber nachdenken, was der Heilige Geist zur rät.
Das ist offensichtlich nicht möglich.
NicetomeetFEM 13.04.2026 21:05
Mir fallen leider keine Gemeinsamkeiten zwischen Christentum, der Religion der Liebe, und der Religion des Krieges und Hasses ein.
Auch sind keine Gemeinsamkeiten der Religionsgründer vorhanden.
Mohammed war listiger Eroberer und Feldherr und Jesus hat von milden Gaben gelebt.
Auch sind keine Gemeinsamkeiten der Religionsgründer vorhanden.
Mohammed war listiger Eroberer und Feldherr und Jesus hat von milden Gaben gelebt.
Klavierspielerin2 13.04.2026 21:12
Dann bist DU! schlecht informiert, es gibt Gemeinsamkeiten und die sollte man kennen, sonst funzt Mission nicht.
Und nochmal: mit dem Schwert sind wir sie im Laufe der vergangenen 1400 Jahre nicht los geworden, darum braucht's nun eine andere Strategie.
Und nochmal: mit dem Schwert sind wir sie im Laufe der vergangenen 1400 Jahre nicht los geworden, darum braucht's nun eine andere Strategie.
NicetomeetFEM 13.04.2026 21:24
Götter gibt es viele.
Götter von Israels Nachbarstaaten sind auch biblisch erwähnt.
Gaia kommt hier im forum gelegentlich vor. Eine Göttin.
Jedes Land hatte seine Götter. Bis die Missionare kamen.
Und wir sollen nur Jahwe und Jesus anbeten.
Und niemals beten Mohammedaner Jahwe an.
Götter von Israels Nachbarstaaten sind auch biblisch erwähnt.
Gaia kommt hier im forum gelegentlich vor. Eine Göttin.
Jedes Land hatte seine Götter. Bis die Missionare kamen.
Und wir sollen nur Jahwe und Jesus anbeten.
Und niemals beten Mohammedaner Jahwe an.
NicetomeetFEM 13.04.2026 21:25
Ich schätze die Götter mögen sich nicht so gern gegenseitig. Und kämpfen gelegentlich.
Klavierspielerin2 13.04.2026 21:25
Du glaubst also, dass es mehrere Götter gibt.
Das glaube ich nicht.
Das glaube ich nicht.
NicetomeetFEM 13.04.2026 21:32
1. Gebot lautet : Du sollst nicht andere Götter haben neben mir.
Und nicht : Ich bin der einzige Gott.
Gibt ne Serie Aamerican Gods, über Götter in Amerika.
In Indien gratulieren se dir, wennde erkannt hast, dass du ein Gott bist.
Japaner glauben Koi Fische sind Götter.
Und bei uns würde Jesus, wenn er wieder kommt, übelst psychiatrisch behandelt.
Mammon dagegen, was viele meinen, ist ein Dämon.
Und nicht : Ich bin der einzige Gott.
Gibt ne Serie Aamerican Gods, über Götter in Amerika.
In Indien gratulieren se dir, wennde erkannt hast, dass du ein Gott bist.
Japaner glauben Koi Fische sind Götter.
Und bei uns würde Jesus, wenn er wieder kommt, übelst psychiatrisch behandelt.
Mammon dagegen, was viele meinen, ist ein Dämon.
Klavierspielerin2 13.04.2026 21:34
Das ist nicht die richtige Sicht: "Jedes Land hatte seine Götter. Bis die Missionare kamen."
Die Frage woher wir kommen und wohin wir nach unserem Tod gehen werden, hat alle Völker, aller Zeiten, beschäftigt.
Und Christen hat sich Gott endgültig offenbart, weshalb wir die Gute Nachricht bis zur Rückkehr des Herrn, allen Völkern verkünden sollen.
Das tut die Kirche seit 2000 Jahren - und nun ohne Schwert!
Gut Nacht.
Die Frage woher wir kommen und wohin wir nach unserem Tod gehen werden, hat alle Völker, aller Zeiten, beschäftigt.
Und Christen hat sich Gott endgültig offenbart, weshalb wir die Gute Nachricht bis zur Rückkehr des Herrn, allen Völkern verkünden sollen.
Das tut die Kirche seit 2000 Jahren - und nun ohne Schwert!
Gut Nacht.
Klavierspielerin2 13.04.2026 22:00
Das ärgert mich richtig, denn mit deiner Behauptung, es gäbe mehrere Götter, nimmst du unserm Gott die Ehre, er sei nicht der Schöpfer von allem!
Klavierspielerin2 14.04.2026 08:25
Papst besucht Zentrum von Augustiner-Missionarinnen
Papst Leo hat am Montag in Algier ein Aufnahme- und Freundschaftszentrum von Augustiner-Missionarinnen besucht, um dort zwei Ordensfrauen zu gedenken, die zur Zeit des algerischen Bürgerkrieges getötet wurden.
Lesen Sie auch
Leo XIV. besucht Große Moschee in Algier
13/04/2026
Leo XIV. besucht Große Moschee in Algier
Die beiden Frauen gehören zu einer Gruppe von 19 Märtyrern, die während des algerischen Bürgerkriegs zwischen 1994 und 1996 getötet wurde. Terroristen der „Groupe Islamique Armé“ ermordeten Schwester Esther Paniagua Alonso und Schwester Caridad Álvarez Martín am 23. Oktober 1994, als sie zur Messe gingen. Die Ordensfrauen lebten bis zu den früher 1990er Jahren in jener Gemeinschaft, die Papst Leo nun besuchte.
Gemeinsames Gebet mit Ordensschwestern
Nach einem gemeinsamen Gebet mit den Schwestern und einem Grußwort der Oberin der Gemeinschaft wandte sich Papst Leo mit einigen Worten an die Ordensfrauen, teilte der Vatikan im Anschluss an die Begegnung mit. Die beiden Märtyrerinnen seien wie die anderen Märtyrer Algeriens eine wertvolle Präsenz in diesem Land, die auf eine tiefe Dimension des augustinischen Lebens in der Welt hinweise - Zeugnis abzulegen, das Martyrium.
Familiäre Atmosphäre in dem Zentrum in Bab el Oued (@Vatican Media)
„Eure Anwesenheit hier bedeutet mir sehr viel“, so Papst Leo laut Vatikan bei der Begegnung. Er habe dabei an einen früheren Besuch erinnert. Zudem habe er das Geschenk hervorgehoben, das der heilige Augustinus in diesem Teil der Welt darstelle - „die Achtung vor der Würde jedes Einzelnen zu fördern“ und „zu zeigen, dass es möglich ist, in Frieden zu leben und dabei die Unterschiede wertzuschätzen“.
Schließlich habe der Papst den Schwestern gedankt und sie ermutigt, in ihrem Wirken fortzufahren. Dabei erinnerte der Papst daran, dass das Fest der 19 Märtyrer von Algerien am 8. Mai begangen wird, dem Tag seiner Wahl zum Papst.
Papst Leo im Gespräch (@Vatican Media)
Hilfe für Kinder, Jugendliche und Frauen
In dem Aufnahme- und Freundschaftszentrum der Augustiner-Missionarinnen finden täglich verschiedene Aktivitäten statt, die mit Hilfe von professionellen Lehrkräften verschiedener Nationalitäten durchgeführt werden: schulische Unterstützung für Kinder; Französisch- und Spanischunterricht für Jugendliche und Erwachsene; Workshops für Frauen, die das Nähen, Häkeln, Malen und die Herstellung von Schmuck erlernen.
Der im Reiseprogramm als privat ausgewiesener Besuch fand am Nachmittag nach dem Moscheebesuch des Papstes statt; Leo XIV. erreichte das in Bab el Oued, einem Stadtteil von Algier, gelegene Zentrum nach einer kurzen Autofahrt. Bab el Oued befindet sich im westlichen Teil der Bucht von Algier und grenzt im Nordosten direkt ans Mittelmeer.
(vatican news – pr)
Danke, dass Sie diesen Artikel gelesen haben. Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben wollen, können Sie hier unseren Newsletter bestellen.
Papst Leo hat am Montag in Algier ein Aufnahme- und Freundschaftszentrum von Augustiner-Missionarinnen besucht, um dort zwei Ordensfrauen zu gedenken, die zur Zeit des algerischen Bürgerkrieges getötet wurden.
Lesen Sie auch
Leo XIV. besucht Große Moschee in Algier
13/04/2026
Leo XIV. besucht Große Moschee in Algier
Die beiden Frauen gehören zu einer Gruppe von 19 Märtyrern, die während des algerischen Bürgerkriegs zwischen 1994 und 1996 getötet wurde. Terroristen der „Groupe Islamique Armé“ ermordeten Schwester Esther Paniagua Alonso und Schwester Caridad Álvarez Martín am 23. Oktober 1994, als sie zur Messe gingen. Die Ordensfrauen lebten bis zu den früher 1990er Jahren in jener Gemeinschaft, die Papst Leo nun besuchte.
Gemeinsames Gebet mit Ordensschwestern
Nach einem gemeinsamen Gebet mit den Schwestern und einem Grußwort der Oberin der Gemeinschaft wandte sich Papst Leo mit einigen Worten an die Ordensfrauen, teilte der Vatikan im Anschluss an die Begegnung mit. Die beiden Märtyrerinnen seien wie die anderen Märtyrer Algeriens eine wertvolle Präsenz in diesem Land, die auf eine tiefe Dimension des augustinischen Lebens in der Welt hinweise - Zeugnis abzulegen, das Martyrium.
Familiäre Atmosphäre in dem Zentrum in Bab el Oued (@Vatican Media)
„Eure Anwesenheit hier bedeutet mir sehr viel“, so Papst Leo laut Vatikan bei der Begegnung. Er habe dabei an einen früheren Besuch erinnert. Zudem habe er das Geschenk hervorgehoben, das der heilige Augustinus in diesem Teil der Welt darstelle - „die Achtung vor der Würde jedes Einzelnen zu fördern“ und „zu zeigen, dass es möglich ist, in Frieden zu leben und dabei die Unterschiede wertzuschätzen“.
Schließlich habe der Papst den Schwestern gedankt und sie ermutigt, in ihrem Wirken fortzufahren. Dabei erinnerte der Papst daran, dass das Fest der 19 Märtyrer von Algerien am 8. Mai begangen wird, dem Tag seiner Wahl zum Papst.
Papst Leo im Gespräch (@Vatican Media)
Hilfe für Kinder, Jugendliche und Frauen
In dem Aufnahme- und Freundschaftszentrum der Augustiner-Missionarinnen finden täglich verschiedene Aktivitäten statt, die mit Hilfe von professionellen Lehrkräften verschiedener Nationalitäten durchgeführt werden: schulische Unterstützung für Kinder; Französisch- und Spanischunterricht für Jugendliche und Erwachsene; Workshops für Frauen, die das Nähen, Häkeln, Malen und die Herstellung von Schmuck erlernen.
Der im Reiseprogramm als privat ausgewiesener Besuch fand am Nachmittag nach dem Moscheebesuch des Papstes statt; Leo XIV. erreichte das in Bab el Oued, einem Stadtteil von Algier, gelegene Zentrum nach einer kurzen Autofahrt. Bab el Oued befindet sich im westlichen Teil der Bucht von Algier und grenzt im Nordosten direkt ans Mittelmeer.
(vatican news – pr)
Danke, dass Sie diesen Artikel gelesen haben. Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben wollen, können Sie hier unseren Newsletter bestellen.
Klavierspielerin2 14.04.2026 08:30
" Wortlaut: Papst an Algeriens katholische Gemeinschaft
Hier finden Sie die Ansprache, die Papst Leo am Montag in der Marienbasilika „Unsere Liebe Frau von Afrika“ in Algier gehalten hat, im vollen Wortlaut und in amtlicher Übersetzung. Die Wortmeldungen der Päpste in den verschiedenen Übersetzungen und im Original finden Sie auf vatican.va.
Ansprache des Heiligen Vaters
Begegnung mit der Kirche in Algerien
Algier, Basilika Unserer Lieben Frau von Afrika, am 13. April 2026
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Der Friede sei mit euch!
Liebe Brüder im Bischofsamt,
liebe Priester und Diakone, Ordensmänner und Ordensfrauen,
geliebte Söhne und Töchter der Kirche in Algerien!
Mit großer Freude und väterlicher Zuneigung begegne ich euch heute, euch, die ihr hier eine kleine und wertvolle Gemeinschaft seid, die in diesem Land verwurzelt und von einer langen Geschichte und leuchtenden Glaubenszeugnissen geprägt ist.
Eure Gemeinschaft hat sehr tiefe Wurzeln. Ihr seid Erben einer Schar von Zeugen, die ihr Leben aus Liebe zu Gott und zum Nächsten hingegeben haben. Ich denke dabei besonders an die neunzehn algerischen Märtyrer, jene Ordensmänner und -frauen, die sich entschieden hatten, diesem Volk in Freud und Leid zur Seite zu stehen. Ihr Blut ist ein lebendiger Same, der nie aufhört, Frucht zu bringen.
Ihr seid auch Erben einer noch älteren Tradition, die bis in die ersten Jahrhunderte des Christentums zurückreicht. In diesem Land erklang die leidenschaftliche Stimme des Augustinus von Hippo, der das Zeugnis seiner Mutter, der heiligen Monika, und anderer Heiliger vorausgegangen war. Ihr Andenken ist ein klarer Aufruf, auch heute glaubwürdige Zeichen der Gemeinschaft, des Dialogs und des Friedens zu sein....."
https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2026-04/wortlaut-papst-leo-katholische-gemeinschaft-basilika-algier.html
Hier finden Sie die Ansprache, die Papst Leo am Montag in der Marienbasilika „Unsere Liebe Frau von Afrika“ in Algier gehalten hat, im vollen Wortlaut und in amtlicher Übersetzung. Die Wortmeldungen der Päpste in den verschiedenen Übersetzungen und im Original finden Sie auf vatican.va.
Ansprache des Heiligen Vaters
Begegnung mit der Kirche in Algerien
Algier, Basilika Unserer Lieben Frau von Afrika, am 13. April 2026
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Der Friede sei mit euch!
Liebe Brüder im Bischofsamt,
liebe Priester und Diakone, Ordensmänner und Ordensfrauen,
geliebte Söhne und Töchter der Kirche in Algerien!
Mit großer Freude und väterlicher Zuneigung begegne ich euch heute, euch, die ihr hier eine kleine und wertvolle Gemeinschaft seid, die in diesem Land verwurzelt und von einer langen Geschichte und leuchtenden Glaubenszeugnissen geprägt ist.
Eure Gemeinschaft hat sehr tiefe Wurzeln. Ihr seid Erben einer Schar von Zeugen, die ihr Leben aus Liebe zu Gott und zum Nächsten hingegeben haben. Ich denke dabei besonders an die neunzehn algerischen Märtyrer, jene Ordensmänner und -frauen, die sich entschieden hatten, diesem Volk in Freud und Leid zur Seite zu stehen. Ihr Blut ist ein lebendiger Same, der nie aufhört, Frucht zu bringen.
Ihr seid auch Erben einer noch älteren Tradition, die bis in die ersten Jahrhunderte des Christentums zurückreicht. In diesem Land erklang die leidenschaftliche Stimme des Augustinus von Hippo, der das Zeugnis seiner Mutter, der heiligen Monika, und anderer Heiliger vorausgegangen war. Ihr Andenken ist ein klarer Aufruf, auch heute glaubwürdige Zeichen der Gemeinschaft, des Dialogs und des Friedens zu sein....."
https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2026-04/wortlaut-papst-leo-katholische-gemeinschaft-basilika-algier.html
Klavierspielerin2 14.04.2026 08:34
Papst würdigt Wirken der algerischen Kirche für Dialog
Papst Leo hat das Wirken der katholischen Kirche Algeriens für Frieden und Geschwisterlichkeit gewürdigt. In einer Welt der Spaltungen und Kriege sei dies „ein bedeutendes Zeichen“, sagte er am Montag bei einer Begegnung mit katholischen Gläubigen in der Marienbasilika „Notre-Dame d’Afrique“ in Algier.
Lesen Sie auch
Wortlaut: Papst an Algeriens katholische Gemeinschaft
13/04/2026
Wortlaut: Papst an Algeriens katholische Gemeinschaft
Anne Preckel – Vatikanstadt
In der Basilika „Unserer Lieben Frau von Afrika“ wandte sich der Papst am Montagabend an Bischöfe und Priester, Ordensleute und Gläubige, die in dem Land muslimischer Mehrheit wirken.
Kleine und wertvolle Gemeinschaft
Algeriens katholische Kirche sei eine „kleine und wertvolle Gemeinschaft“ mit „tiefen Wurzeln“, betonte er in seiner Ansprache. Leo XIV., selbst Augustiner, erinnerte an den Kirchenlehrer Augustinus von Hippo und an bedeutende christliche Märtyrer, die in Algerien wirkten, darunter Charles de Foucauld und die Mönche von Tibherine. Das Gedenken an diese Glaubenszeugen sei für Algeriens Christen auch heute „ein klarer Aufruf, glaubwürdige Zeichen der Gemeinschaft, des Dialoges und des Friedens zu sein“, so Leo XIV.
https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2026-04/papst-leo-algier-basilika-liebe-frau-afrika-dialog-kirche.html
Papst Leo hat das Wirken der katholischen Kirche Algeriens für Frieden und Geschwisterlichkeit gewürdigt. In einer Welt der Spaltungen und Kriege sei dies „ein bedeutendes Zeichen“, sagte er am Montag bei einer Begegnung mit katholischen Gläubigen in der Marienbasilika „Notre-Dame d’Afrique“ in Algier.
Lesen Sie auch
Wortlaut: Papst an Algeriens katholische Gemeinschaft
13/04/2026
Wortlaut: Papst an Algeriens katholische Gemeinschaft
Anne Preckel – Vatikanstadt
In der Basilika „Unserer Lieben Frau von Afrika“ wandte sich der Papst am Montagabend an Bischöfe und Priester, Ordensleute und Gläubige, die in dem Land muslimischer Mehrheit wirken.
Kleine und wertvolle Gemeinschaft
Algeriens katholische Kirche sei eine „kleine und wertvolle Gemeinschaft“ mit „tiefen Wurzeln“, betonte er in seiner Ansprache. Leo XIV., selbst Augustiner, erinnerte an den Kirchenlehrer Augustinus von Hippo und an bedeutende christliche Märtyrer, die in Algerien wirkten, darunter Charles de Foucauld und die Mönche von Tibherine. Das Gedenken an diese Glaubenszeugen sei für Algeriens Christen auch heute „ein klarer Aufruf, glaubwürdige Zeichen der Gemeinschaft, des Dialoges und des Friedens zu sein“, so Leo XIV.
https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2026-04/papst-leo-algier-basilika-liebe-frau-afrika-dialog-kirche.html
Klavierspielerin2 14.04.2026 13:05
Leo XIV. in Annaba als „Sohn des heiligen Augustinus“
Am zweiten Tag in Algerien ist der Papst von Algier nach Annaba gereist, dem antiken Hippo. An der Wirkungsstätte des heiligen Augustinus stehen mehrere Termine auf dem Programm, bevor er am Abend nach der Messe in die algerische Hauptstadt zurückkehrt.
Annaba, das antike Hippo, hatte Papst Leo XIV. vor seiner Wahl zum Papst bereits zweimal bereist - schließlich gehört er selbst dem Orden des hl. Augustinus an, der dort Bischof war. Auch heute noch sind die Augustiner vor Ort mit einer kleinen Gemeinschaft vertreten.
Sowohl sie als auch eine Schwestern-Gemeinschaft, die in Annaba ein Altenheim für bedürftige Senioren betreibt - die meisten von ihnen Muslime - wird der Papst bei seinem Aufenthalt besuchen. Nach dem Mittagessen mit den Augustinern wird der Papst nachmittags eine Heilige Messe in der Augustinus-Basilika feiern, die die archäologische Stätte überragt. Abends geht es dann zurück nach Algier.
Abstriche muss die Vatikan-Delegation allerdings beim Wetter machen: Strömender Regen und heftige Windböen erschweren einen ausgiebigen Besuch an den Ausgrabungsstätten auf freiem Feld.
(vatican news - cs)
Danke, dass Sie diesen Artikel gelesen haben. Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben wollen, können Sie hier unseren Newsletter bestellen.
Am zweiten Tag in Algerien ist der Papst von Algier nach Annaba gereist, dem antiken Hippo. An der Wirkungsstätte des heiligen Augustinus stehen mehrere Termine auf dem Programm, bevor er am Abend nach der Messe in die algerische Hauptstadt zurückkehrt.
Annaba, das antike Hippo, hatte Papst Leo XIV. vor seiner Wahl zum Papst bereits zweimal bereist - schließlich gehört er selbst dem Orden des hl. Augustinus an, der dort Bischof war. Auch heute noch sind die Augustiner vor Ort mit einer kleinen Gemeinschaft vertreten.
Sowohl sie als auch eine Schwestern-Gemeinschaft, die in Annaba ein Altenheim für bedürftige Senioren betreibt - die meisten von ihnen Muslime - wird der Papst bei seinem Aufenthalt besuchen. Nach dem Mittagessen mit den Augustinern wird der Papst nachmittags eine Heilige Messe in der Augustinus-Basilika feiern, die die archäologische Stätte überragt. Abends geht es dann zurück nach Algier.
Abstriche muss die Vatikan-Delegation allerdings beim Wetter machen: Strömender Regen und heftige Windböen erschweren einen ausgiebigen Besuch an den Ausgrabungsstätten auf freiem Feld.
(vatican news - cs)
Danke, dass Sie diesen Artikel gelesen haben. Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben wollen, können Sie hier unseren Newsletter bestellen.
Klavierspielerin2 14.04.2026 15:21
Papst Leo besucht Ausgrabungen von Hippo
Er kam nicht in erster Linie aus archäologischem Interesse: Papst Leo XIV. hat an diesem Dienstag in Algerien die Ausgrabungen von Annaba, das antike Hippo, besucht. Dort wirkte der heilige Augustinus in der Spätantike als Bischof.
Lesen Sie auch
Leo in Algerien: Das schreibt die Presse
14/04/2026
Leo in Algerien: Das schreibt die Presse
Der Papst wurde am Eingang von einem Verantwortlichen der archäologischen Stätte empfangen. Der anschließende Rundgang durch die Ruinen entfiel wegen des Regens. Unter einem Zeltdach legte Leo ein großes Blumengebinde mit Rosen in den Vatikanfarben Weiß und Gelb nieder. Auch einen Olivenbaum pflanzte Leo dort zur Erinnerung an seinen Besuch.
Ein Jugendchor des örtlichen Musikinstituts hatte Lieder in lateinischer, berberischer und algerischer Sprache vorbereitet, zu Texten von Augustinus über Frieden und Geschwisterlichkeit; die Sängerinnen ganz in Weiß gekleidet, die meisten der jungen Frauen erkennbar Musliminnen. Der Papst hörte zu und applaudierte am Ende. Schließlich sammelte er sich zu einem kurzen Gebet.
Leo XIV. hatte sich bei seinem ersten Auftritt als neu gewählter Papst als „Sohn des heiligen Augustinus“ vorgestellt. Als Augustiner-Ordensmann war er bereits zweimal in Algerien gewesen, bevor er Papst wurde, und hatte dabei auch Annaba besucht.
(vatican news – gs)
Danke, dass Sie diesen Artikel gelesen haben. Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben wollen, können Sie hier unseren Newsletter bestellen.
Er kam nicht in erster Linie aus archäologischem Interesse: Papst Leo XIV. hat an diesem Dienstag in Algerien die Ausgrabungen von Annaba, das antike Hippo, besucht. Dort wirkte der heilige Augustinus in der Spätantike als Bischof.
Lesen Sie auch
Leo in Algerien: Das schreibt die Presse
14/04/2026
Leo in Algerien: Das schreibt die Presse
Der Papst wurde am Eingang von einem Verantwortlichen der archäologischen Stätte empfangen. Der anschließende Rundgang durch die Ruinen entfiel wegen des Regens. Unter einem Zeltdach legte Leo ein großes Blumengebinde mit Rosen in den Vatikanfarben Weiß und Gelb nieder. Auch einen Olivenbaum pflanzte Leo dort zur Erinnerung an seinen Besuch.
Ein Jugendchor des örtlichen Musikinstituts hatte Lieder in lateinischer, berberischer und algerischer Sprache vorbereitet, zu Texten von Augustinus über Frieden und Geschwisterlichkeit; die Sängerinnen ganz in Weiß gekleidet, die meisten der jungen Frauen erkennbar Musliminnen. Der Papst hörte zu und applaudierte am Ende. Schließlich sammelte er sich zu einem kurzen Gebet.
Leo XIV. hatte sich bei seinem ersten Auftritt als neu gewählter Papst als „Sohn des heiligen Augustinus“ vorgestellt. Als Augustiner-Ordensmann war er bereits zweimal in Algerien gewesen, bevor er Papst wurde, und hatte dabei auch Annaba besucht.
(vatican news – gs)
Danke, dass Sie diesen Artikel gelesen haben. Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben wollen, können Sie hier unseren Newsletter bestellen.
Klavierspielerin2 14.04.2026 15:30
Papst in Altenheim: Wo es Liebe und Dienst gibt, da ist Gott
Nach seinem Besuch der Ausgrabungsstätten von Annaba hat Papst Leo XIV. ein von den Kleinen Schwestern der Armen geführtes Altenheim neben der Augustinus-Basilika besucht. Dort hörte er Zeugnisse der – zumeist muslimischen – Bewohner und dankte den Schwestern sowie dem Personal für ihren Dienst.
Lesen Sie auch
Papst Leo besucht Ausgrabungen von Hippo
14/04/2026
„Ich danke euch, dass ihr mich in diesem Haus empfangt! Ich freue mich, weil hier Gott wohnt; denn wo es Liebe und Dienst gibt, da ist Gott“, wandte sich Papst Leo verbindlich an seine Gastgeber. Das von den Kleinen Schwestern der Armen betreute Seniorenheim liegt auf dem Hügel von Annaba, gleich neben der Augustinus-Basilika. Es ist der Aufnahme und Betreuung bedürftiger oder alleinstehender älterer Menschen gewidmet – viele der aktuell etwa 40 Heimbewohner sind Muslime.
Vor seiner Ansprache hatten einige der Bewohner und die Leiterin des kleinen Altenheims den Papst begrüßt. „Hier kann jeder seine Religion frei ausüben, sei es der Islam oder das Christentum. Dieser Unterschied trennt uns nicht – er hilft uns, in Respekt und Frieden zusammenzuleben“, war die Aussage eines muslimisches Bewohners des Hauses. Darauf bezog Leo sich in seinem kurzen Gruß, in dem er explizit für diesen Einblick dankte: „Ich glaube, dass der Herr, wenn er vom Himmel herab ein Haus wie dieses sieht, in dem man versucht, in Geschwisterlichkeit zusammenzuleben, denken könnte: Dann gibt es Hoffnung!“
„Das Herz Gottes schlägt für die Kleinen und Demütigen und mit ihnen baut er Tag für Tag sein Reich der Liebe und des Friedens auf“
Das Herz Gottes sei „von den Kriegen, von der Gewalt, von den Ungerechtigkeiten und den Lügen gebrochen“, so Papst Leo auf Englisch an seine Gastgeber. Doch Gott sei mit seinem Herzen „nicht mit den boshaften, anmaßenden und hochmütigen Menschen“, unterstrich das Kirchenoberhaupt: „Das Herz Gottes schlägt für die Kleinen und Demütigen und mit ihnen baut er Tag für Tag sein Reich der Liebe und des Friedens auf. So wie ihr es hier versucht, im täglichen Dienst, in der Freundschaft, im Zusammenleben“, so der Papst abschließend.
Als erstes hatte die Leiterin der Schwesterngemeinschaft, Philomena Peter, ein Grußwort gesprochen. „Das Leben unserer Heimbewohner ist reich an Weisheit, Erfahrung und Dankbarkeit – aber auch geprägt von Schmerz, Einsamkeit, Prüfungen und Leid. Heute dürfen sie Gottes große Liebe zu ihnen erfahren – was eine Freude und ein besonderes Geschenk ist!“, so die Ordensfrau. Es ist nach Istanbul bereits das zweite Mal, dass Papst Leo ein von den Kleinen Schwestern der Armen betriebenes Altenheim bei einer Apostolischen Reise besucht.
Liebe für die Ärmsten
Unter den betagten Menschen, die in dem Altenheim zusammenleben, ist auch der emeritierte Erzbischof von Algier, Paul Desfarges. Bevor er Erzbischof von Algier wurde, war Desfarges auch Bischof von Constantine und Hippo, ein Amt, in dem er auch Robert Prevost aus Anlass der Einweihung der restaurieren Augustinus-Basilika empfangen hatte, wie er in seiner Ansprache selbst erinnert hatte: „Jeden Tag erleben wir das kleine Wunder eines Lächelns oder eines herzlichen Händedrucks, die die göttliche dilectio nähren: die Bewegung des Herzens der Menschen zueinander und füreinander. Ihr Besuch, Heiliger Vater, bestätigt dieses Haus in seiner schönen Sendung, Zeuge der bedingungslosen Liebe Gottes zu all seinen Kindern zu sein, besonders zu den Ärmsten.“ Auch dem emeritierten Bischof, der bis Ende 2022 im Dienst war, hatte Papst Leo für sein Zeugnis und seine „bewegenden Worte" eigens gedankt.
Im Anschluss an die Begegnung im Altenheim zog Papst Leo sich zu einer privaten Begegnung mit der Ordensgemeinschaft der Augustiner in deren Haus zurück. Nachmittags war eine Messfeier in der nahegelegenen Basilika geplant, bevor es abends nach Algier zurückgehen sollte. Für Mittwochvormittag ist bereits die Weiterreise nach Kamerun angesetzt.
(vatican news - cs)
Danke, dass Sie diesen Artikel gelesen haben. Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben wollen, können Sie hier unseren Newsletter bestellen.
Nach seinem Besuch der Ausgrabungsstätten von Annaba hat Papst Leo XIV. ein von den Kleinen Schwestern der Armen geführtes Altenheim neben der Augustinus-Basilika besucht. Dort hörte er Zeugnisse der – zumeist muslimischen – Bewohner und dankte den Schwestern sowie dem Personal für ihren Dienst.
Lesen Sie auch
Papst Leo besucht Ausgrabungen von Hippo
14/04/2026
„Ich danke euch, dass ihr mich in diesem Haus empfangt! Ich freue mich, weil hier Gott wohnt; denn wo es Liebe und Dienst gibt, da ist Gott“, wandte sich Papst Leo verbindlich an seine Gastgeber. Das von den Kleinen Schwestern der Armen betreute Seniorenheim liegt auf dem Hügel von Annaba, gleich neben der Augustinus-Basilika. Es ist der Aufnahme und Betreuung bedürftiger oder alleinstehender älterer Menschen gewidmet – viele der aktuell etwa 40 Heimbewohner sind Muslime.
Vor seiner Ansprache hatten einige der Bewohner und die Leiterin des kleinen Altenheims den Papst begrüßt. „Hier kann jeder seine Religion frei ausüben, sei es der Islam oder das Christentum. Dieser Unterschied trennt uns nicht – er hilft uns, in Respekt und Frieden zusammenzuleben“, war die Aussage eines muslimisches Bewohners des Hauses. Darauf bezog Leo sich in seinem kurzen Gruß, in dem er explizit für diesen Einblick dankte: „Ich glaube, dass der Herr, wenn er vom Himmel herab ein Haus wie dieses sieht, in dem man versucht, in Geschwisterlichkeit zusammenzuleben, denken könnte: Dann gibt es Hoffnung!“
„Das Herz Gottes schlägt für die Kleinen und Demütigen und mit ihnen baut er Tag für Tag sein Reich der Liebe und des Friedens auf“
Das Herz Gottes sei „von den Kriegen, von der Gewalt, von den Ungerechtigkeiten und den Lügen gebrochen“, so Papst Leo auf Englisch an seine Gastgeber. Doch Gott sei mit seinem Herzen „nicht mit den boshaften, anmaßenden und hochmütigen Menschen“, unterstrich das Kirchenoberhaupt: „Das Herz Gottes schlägt für die Kleinen und Demütigen und mit ihnen baut er Tag für Tag sein Reich der Liebe und des Friedens auf. So wie ihr es hier versucht, im täglichen Dienst, in der Freundschaft, im Zusammenleben“, so der Papst abschließend.
Als erstes hatte die Leiterin der Schwesterngemeinschaft, Philomena Peter, ein Grußwort gesprochen. „Das Leben unserer Heimbewohner ist reich an Weisheit, Erfahrung und Dankbarkeit – aber auch geprägt von Schmerz, Einsamkeit, Prüfungen und Leid. Heute dürfen sie Gottes große Liebe zu ihnen erfahren – was eine Freude und ein besonderes Geschenk ist!“, so die Ordensfrau. Es ist nach Istanbul bereits das zweite Mal, dass Papst Leo ein von den Kleinen Schwestern der Armen betriebenes Altenheim bei einer Apostolischen Reise besucht.
Liebe für die Ärmsten
Unter den betagten Menschen, die in dem Altenheim zusammenleben, ist auch der emeritierte Erzbischof von Algier, Paul Desfarges. Bevor er Erzbischof von Algier wurde, war Desfarges auch Bischof von Constantine und Hippo, ein Amt, in dem er auch Robert Prevost aus Anlass der Einweihung der restaurieren Augustinus-Basilika empfangen hatte, wie er in seiner Ansprache selbst erinnert hatte: „Jeden Tag erleben wir das kleine Wunder eines Lächelns oder eines herzlichen Händedrucks, die die göttliche dilectio nähren: die Bewegung des Herzens der Menschen zueinander und füreinander. Ihr Besuch, Heiliger Vater, bestätigt dieses Haus in seiner schönen Sendung, Zeuge der bedingungslosen Liebe Gottes zu all seinen Kindern zu sein, besonders zu den Ärmsten.“ Auch dem emeritierten Bischof, der bis Ende 2022 im Dienst war, hatte Papst Leo für sein Zeugnis und seine „bewegenden Worte" eigens gedankt.
Im Anschluss an die Begegnung im Altenheim zog Papst Leo sich zu einer privaten Begegnung mit der Ordensgemeinschaft der Augustiner in deren Haus zurück. Nachmittags war eine Messfeier in der nahegelegenen Basilika geplant, bevor es abends nach Algier zurückgehen sollte. Für Mittwochvormittag ist bereits die Weiterreise nach Kamerun angesetzt.
(vatican news - cs)
Danke, dass Sie diesen Artikel gelesen haben. Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben wollen, können Sie hier unseren Newsletter bestellen.
Klavierspielerin2 15.04.2026 08:47
Die erste Etappe der Papstreise nach Afrika ist vorüber: Am Mittwoch reist Leo XIV. von Algerien weiter nach Kamerun. Stefan v. Kempis hat für uns die erste Etappe der Visite mitverfolgt.
Lesen Sie auch
Papst Leo in Afrika: Die Highlights Tag 2
14/04/2026
Papst Leo in Afrika: Die Highlights Tag 2
Wir fragten ihn nach seinen Eindrücken aus Algier und Annaba.
Interview
Für mich war es besonders überraschend, mitten in einem muslimischen Land eine junge, arme, aber fröhliche Kirche von Afrikanern zu entdecken: Studentinnen und Studenten aus Burundi, Uganda oder Ghana, die in Algerien Fächer wie Ingenieurwesen studieren und die der winzigen christlichen Minderheit, die über das ganze Land verteilt ist, ganz schön Leben einhauchen. Bei der Papstmesse in der Augustinusbasilika von Annaba, dem antiken Hippo, wurde während der Gesänge ausgelassen getanzt; da war man für einen Moment von der Stimmung her schon im tiefen Afrika. Nicht wenige dieser jungen Leute waren über Hunderte von Kilometern angereist, aus dem Sahara-Süden hoch an die Mittelmeerküste. Für mich war das wirklich ein Fest der Weltkirche – schon auch ein bisschen seltsam, hier an der Wirkungsstätte des heiligen Augustinus, dieses Großmeisters der „romanitas“, lauter arabische und auch schwarzafrikanische Christen zu erleben.
„Die meisten Christen im Land des Augustinus haben wohl noch keine Zeile von ihm gelesen“
Lesen Sie auch
Leo in Algerien: Das schreibt die Presse
14/04/2026
Leo in Algerien: Das schreibt die Presse
Das hätte sich Augustinus wohl nicht träumen lassen, nicht wahr?
Das glaube ich auch. Die meisten dieser Christen im Land des Augustinus haben wohl noch keine Zeile von ihm gelesen – aber sie leben (und feiern!) denselben Glauben wie der antike Kirchenvater. Für einen Moment konnte man den „Gottesstaat“, von dem einst Augustinus in Hippo träumte, hier als Realität fühlen. Ein spanischer Priester, der seit 2002 in Algerien arbeitet – mittlerweile im Süden –, sagte mir: „Unglaublich, was für eine neue Energie der Papstbesuch unseren Leuten gegeben hat.“ Das habe die ganze, über das größte Flächenland Afrikas verstreute katholische Gemeinschaft erreicht. „Er hat uns alle beflügelt“, so der Priester, Pater Cantal. „Er hat uns dazu gebracht, dass wir nicht mehr daran denken, wie wenige wir sind.“ Und er war übrigens der internationalen Journalistenmeute, die in diesen Tagen über Algerien hergefallen ist, besonders dankbar. „Ohne euch“, sagte er mir, „hätte das alles hier vielleicht zwei- oder dreihundert Personen erreicht, nicht mehr.“ Kardinal Vesco von Algier hat uns im Schlussinterview gesagt, dass für ihn der Besuch des Papstes in der Großen Moschee von Algier der anrührendste Moment war. Der Rektor der Moschee sei sehr herzlich gewesen und habe ihn, Vesco, für eine Weile an der Hand gehalten. So nimmt jeder und jede seine ganz eigenen Eindrücke von dieser Reise mit.
Wie wird denn der Papst selbst diese algerische Etappe erlebt haben?
Seine Emotionen sind ihm ja nicht unbedingt anzusehen; er wirkte auch in den bewegenden Momenten – etwa, als ein Chor von jungen Leuten in den Ruinen von Hippo auf Arabisch Texte des hl. Augustinus sang – ganz ruhig und gefasst. Auch in der Augustinusbasilika. Dabei wird ihm das schon einiges bedeuten: Man muss sich das mal vorstellen, der „Sohn des heiligen Augustinus“, als der er sich kurz nach seiner Wahl zum Papst bezeichnet hat, besucht sein spirituelles Zuhause. Immerhin hat er am Ende der Messe in der Basilika eine Stegreifrede gehalten – etwas, das er sonst eher meidet – und hat dabei die Reise als „ein besonderes Geschenk der göttlichen Vorsehung“ etikettiert, „ein Geschenk, das der Herr durch einen Augustinerpapst der ganzen Kirche machen wollte“. Das ist aus Leos Mund schon von bemerkenswertem Pathos. Übrigens hat er dann, um den Sinn seiner Reise kurz zusammenzufassen, zwei interessante Dinge gesagt. Erstens: „Gott ist Liebe“. Zweitens: „Wir alle brauchen seine Barmherzigkeit“. Da ist mir aufgefallen, dass das eigentlich die Hauptakzente der beiden Pontifikate vor ihm waren, die er da aufrief. Ich meine Benedikt XVI. mit seiner Enzyklika „Deus caritas est“ (2005) und Franziskus mit seinem außerordentlichen Heiligen Jahr der Barmherzigkeit (2016). Das hat Leo aufgegriffen, und dazu hat er dann noch etwas Eigenes hinzugefügt: „Wenden wir uns in aller Demut an Gott und bekennen wir, dass die gegenwärtige Lage der Welt – eine Art Negativspirale – im Wesentlichen unserem Stolz geschuldet ist“. Wer will, kann das als eine weitere Antwort an Donald Trump lesen; vorgebracht war es in dem ruhigen, unbeirrten Ton, den wir von Leo inzwischen kennen.
" Die Regierung wollte vorführen, dass sich Algerien als Land der friedlichen Koexistenz, als Brücke zwischen den Kulturen und Religionen und Völkern versteht“
Lesen Sie auch
Zur Papstreise: Was ist das Besondere am heiligen Augustinus?
13/04/2026
Zur Papstreise: Was ist das Besondere am heiligen Augustinus?
Hat das Regime den Papstbesuch für seine Zwecke instrumentalisiert?
Man sollte das algerische Regime sicher nicht verharmlosen; es ist nach unseren westeuropäischen Massstäben keine lupenreine Demokratie. Aber mein Gefühl in diesen Tagen war: Die Freundlichkeit und das Interesse, mit denen die Behörden Papst Leo hier empfangen haben, waren echt. Algier wollte den Papst, der vielen wegen seiner Anhänglichkeit an Augustinus als heimlicher Algerier erscheint, mit offenen Armen willkommen heißen. Und die Regierung wollte vorführen, dass sich Algerien als Land der friedlichen Koexistenz, als Brücke zwischen den Kulturen und Religionen und Völkern versteht. Auffallend war, dass das häufig mit einer Spitze gegen die frühere Kolonialmacht Frankreich verbunden wurde; das macht den Eindruck, als ob sich das Land immer noch an einem alten Trauma abarbeiten würde. Und ja, es war schon auffallend, dass ein muslimischer algerischer Staatschef und der christliche Führer Leo bei einem gemeinsamen Auftritt eine ganz ähnliche Botschaft des Friedens und der Toleranz verbreitet haben. Und das alles nur einen Tag nach Donald Trumps Post über Papst Leo.
(vatican news)
Danke, dass Sie diesen Artikel gelesen haben. Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben wollen, können Sie hier unseren Newsletter bestellen.
Lesen Sie auch
Papst Leo in Afrika: Die Highlights Tag 2
14/04/2026
Papst Leo in Afrika: Die Highlights Tag 2
Wir fragten ihn nach seinen Eindrücken aus Algier und Annaba.
Interview
Für mich war es besonders überraschend, mitten in einem muslimischen Land eine junge, arme, aber fröhliche Kirche von Afrikanern zu entdecken: Studentinnen und Studenten aus Burundi, Uganda oder Ghana, die in Algerien Fächer wie Ingenieurwesen studieren und die der winzigen christlichen Minderheit, die über das ganze Land verteilt ist, ganz schön Leben einhauchen. Bei der Papstmesse in der Augustinusbasilika von Annaba, dem antiken Hippo, wurde während der Gesänge ausgelassen getanzt; da war man für einen Moment von der Stimmung her schon im tiefen Afrika. Nicht wenige dieser jungen Leute waren über Hunderte von Kilometern angereist, aus dem Sahara-Süden hoch an die Mittelmeerküste. Für mich war das wirklich ein Fest der Weltkirche – schon auch ein bisschen seltsam, hier an der Wirkungsstätte des heiligen Augustinus, dieses Großmeisters der „romanitas“, lauter arabische und auch schwarzafrikanische Christen zu erleben.
„Die meisten Christen im Land des Augustinus haben wohl noch keine Zeile von ihm gelesen“
Lesen Sie auch
Leo in Algerien: Das schreibt die Presse
14/04/2026
Leo in Algerien: Das schreibt die Presse
Das hätte sich Augustinus wohl nicht träumen lassen, nicht wahr?
Das glaube ich auch. Die meisten dieser Christen im Land des Augustinus haben wohl noch keine Zeile von ihm gelesen – aber sie leben (und feiern!) denselben Glauben wie der antike Kirchenvater. Für einen Moment konnte man den „Gottesstaat“, von dem einst Augustinus in Hippo träumte, hier als Realität fühlen. Ein spanischer Priester, der seit 2002 in Algerien arbeitet – mittlerweile im Süden –, sagte mir: „Unglaublich, was für eine neue Energie der Papstbesuch unseren Leuten gegeben hat.“ Das habe die ganze, über das größte Flächenland Afrikas verstreute katholische Gemeinschaft erreicht. „Er hat uns alle beflügelt“, so der Priester, Pater Cantal. „Er hat uns dazu gebracht, dass wir nicht mehr daran denken, wie wenige wir sind.“ Und er war übrigens der internationalen Journalistenmeute, die in diesen Tagen über Algerien hergefallen ist, besonders dankbar. „Ohne euch“, sagte er mir, „hätte das alles hier vielleicht zwei- oder dreihundert Personen erreicht, nicht mehr.“ Kardinal Vesco von Algier hat uns im Schlussinterview gesagt, dass für ihn der Besuch des Papstes in der Großen Moschee von Algier der anrührendste Moment war. Der Rektor der Moschee sei sehr herzlich gewesen und habe ihn, Vesco, für eine Weile an der Hand gehalten. So nimmt jeder und jede seine ganz eigenen Eindrücke von dieser Reise mit.
Wie wird denn der Papst selbst diese algerische Etappe erlebt haben?
Seine Emotionen sind ihm ja nicht unbedingt anzusehen; er wirkte auch in den bewegenden Momenten – etwa, als ein Chor von jungen Leuten in den Ruinen von Hippo auf Arabisch Texte des hl. Augustinus sang – ganz ruhig und gefasst. Auch in der Augustinusbasilika. Dabei wird ihm das schon einiges bedeuten: Man muss sich das mal vorstellen, der „Sohn des heiligen Augustinus“, als der er sich kurz nach seiner Wahl zum Papst bezeichnet hat, besucht sein spirituelles Zuhause. Immerhin hat er am Ende der Messe in der Basilika eine Stegreifrede gehalten – etwas, das er sonst eher meidet – und hat dabei die Reise als „ein besonderes Geschenk der göttlichen Vorsehung“ etikettiert, „ein Geschenk, das der Herr durch einen Augustinerpapst der ganzen Kirche machen wollte“. Das ist aus Leos Mund schon von bemerkenswertem Pathos. Übrigens hat er dann, um den Sinn seiner Reise kurz zusammenzufassen, zwei interessante Dinge gesagt. Erstens: „Gott ist Liebe“. Zweitens: „Wir alle brauchen seine Barmherzigkeit“. Da ist mir aufgefallen, dass das eigentlich die Hauptakzente der beiden Pontifikate vor ihm waren, die er da aufrief. Ich meine Benedikt XVI. mit seiner Enzyklika „Deus caritas est“ (2005) und Franziskus mit seinem außerordentlichen Heiligen Jahr der Barmherzigkeit (2016). Das hat Leo aufgegriffen, und dazu hat er dann noch etwas Eigenes hinzugefügt: „Wenden wir uns in aller Demut an Gott und bekennen wir, dass die gegenwärtige Lage der Welt – eine Art Negativspirale – im Wesentlichen unserem Stolz geschuldet ist“. Wer will, kann das als eine weitere Antwort an Donald Trump lesen; vorgebracht war es in dem ruhigen, unbeirrten Ton, den wir von Leo inzwischen kennen.
" Die Regierung wollte vorführen, dass sich Algerien als Land der friedlichen Koexistenz, als Brücke zwischen den Kulturen und Religionen und Völkern versteht“
Lesen Sie auch
Zur Papstreise: Was ist das Besondere am heiligen Augustinus?
13/04/2026
Zur Papstreise: Was ist das Besondere am heiligen Augustinus?
Hat das Regime den Papstbesuch für seine Zwecke instrumentalisiert?
Man sollte das algerische Regime sicher nicht verharmlosen; es ist nach unseren westeuropäischen Massstäben keine lupenreine Demokratie. Aber mein Gefühl in diesen Tagen war: Die Freundlichkeit und das Interesse, mit denen die Behörden Papst Leo hier empfangen haben, waren echt. Algier wollte den Papst, der vielen wegen seiner Anhänglichkeit an Augustinus als heimlicher Algerier erscheint, mit offenen Armen willkommen heißen. Und die Regierung wollte vorführen, dass sich Algerien als Land der friedlichen Koexistenz, als Brücke zwischen den Kulturen und Religionen und Völkern versteht. Auffallend war, dass das häufig mit einer Spitze gegen die frühere Kolonialmacht Frankreich verbunden wurde; das macht den Eindruck, als ob sich das Land immer noch an einem alten Trauma abarbeiten würde. Und ja, es war schon auffallend, dass ein muslimischer algerischer Staatschef und der christliche Führer Leo bei einem gemeinsamen Auftritt eine ganz ähnliche Botschaft des Friedens und der Toleranz verbreitet haben. Und das alles nur einen Tag nach Donald Trumps Post über Papst Leo.
(vatican news)
Danke, dass Sie diesen Artikel gelesen haben. Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben wollen, können Sie hier unseren Newsletter bestellen.
Klavierspielerin2 15.04.2026 16:13
Papst feiert Messe und besucht vor dem Abschied Kindergarten in Algier
Blitzbesuch bei Schwestern und Kleinkindern: Papst Leo hat am Mittwoch vor seinem Abflug aus Algier in einer Kindertagesstätte vorbeigeschaut. Die Einrichtung „Notre Dame d’Afrique“ wird von Missionarinnen der Nächstenliebe betrieben, der Kongregation, die Mutter Teresa gegründet hat. Zuvor hatte er in der Nuntiatur eine private Messe gefeiert und sich verabschiedet
.
Die Kinder, die gebastelte Papiersterne auf dem Kopf trugen, führten ein kurzes Theaterstück für den Gast aus Rom auf. Danach verabschiedete sich Leo von ihnen und den Ordensfrauen und begab sich zum Flughafen von Algier.
Am Mittwochnachmittag wird er in der kamerunischen Hauptstadt Yaoundé erwartet. Seine zweite offizielle Begegnung gilt auch in Kamerun Kindern, Leo wird am Abend das Waisenhaus „Ngul Zamba“ besuchen. Zunächst stehen aber Treffen mit dem 93-jährigen Langzeit-Präsidenten Paul Biya und der Welt der Politik, der Gesellschaft und der Diplomatie in Kamerun auf dem Programm.
(vatican news – gs)
Danke, dass Sie diesen Artikel gelesen haben. Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben wollen, können Sie hier unseren Newsletter bestellen.
Blitzbesuch bei Schwestern und Kleinkindern: Papst Leo hat am Mittwoch vor seinem Abflug aus Algier in einer Kindertagesstätte vorbeigeschaut. Die Einrichtung „Notre Dame d’Afrique“ wird von Missionarinnen der Nächstenliebe betrieben, der Kongregation, die Mutter Teresa gegründet hat. Zuvor hatte er in der Nuntiatur eine private Messe gefeiert und sich verabschiedet
.
Die Kinder, die gebastelte Papiersterne auf dem Kopf trugen, führten ein kurzes Theaterstück für den Gast aus Rom auf. Danach verabschiedete sich Leo von ihnen und den Ordensfrauen und begab sich zum Flughafen von Algier.
Am Mittwochnachmittag wird er in der kamerunischen Hauptstadt Yaoundé erwartet. Seine zweite offizielle Begegnung gilt auch in Kamerun Kindern, Leo wird am Abend das Waisenhaus „Ngul Zamba“ besuchen. Zunächst stehen aber Treffen mit dem 93-jährigen Langzeit-Präsidenten Paul Biya und der Welt der Politik, der Gesellschaft und der Diplomatie in Kamerun auf dem Programm.
(vatican news – gs)
Danke, dass Sie diesen Artikel gelesen haben. Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben wollen, können Sie hier unseren Newsletter bestellen.
Klavierspielerin2 15.04.2026 16:15
Leo XIV.: Algerien wunderbare Gelegenheit, Dialog zu fördern
Während des Fluges von Algier nach Yaoundé in Kamerun hat Papst Leo XIV. Bilanz seiner gerade zu Ende gegangenen 1. Etappe seiner Apostolischen Reise – Algerien - gezogen.
Lesen Sie auch
Algerien: So war die erste Etappe von Leos Afrikareise
14/04/2026
Algerien: So war die erste Etappe von Leos Afrikareise
Salvatore Cernuzio – im Papstflieger Algier/Yaoundé
Leo XIV. dankte während des Fluges vor Journalisten den algerischen Behörden und der „kleinen, aber bedeutenden“ Ortskirche und bekräftigte die Aktualität der Botschaft des heiligen Augustinus, „die Einheit unter allen Völkern und gegenseitigen Respekt trotz aller Unterschiede anzustreben“. Er erinnerte auch an seinen Besuch der Großen Moschee in Algier - er sei ein Zeichen dafür, dass „wir trotz unterschiedlicher Glaubensrichtungen und unterschiedlicher Gebetsweisen friedlich zusammenleben können“.
Seine Algerien-Visite bezeichnete das katholische Kirchenoberhaupt als „eine wahrhaft gesegnete Reise“ sowie „eine wunderbare Gelegenheit, weiterhin Brücken zu bauen und Dialog zu fördern“. Es war das erste Mal, das ein Papst Algerien, die Heimat des heiligen Augustinus besuchte. Papst Leo XIV. gehört selbst dem Augustinerorden an. Rührung und Begeisterung waren spürbar, als er vor den Journalisten im Flugzeug die beiden gerade vergangenen Tage in Algerien kommentierte - der ersten Etappe seiner Apostolischen Reise nach Afrika. Ab diesen Mittwochnachmittag ist Leo in Kamerun; in den folgenden Tagen besucht der Papst zudem noch Angola und Äquatorialguinea.
Gruß und Dank, keine Pressekonferenz
Weniger als 15 Minuten nach dem Start des Airbus von Algier nach Kamerun sprach Leo XIV. zu den rund 70 mitreisenden Journalisten aus aller Welt. Es war nur ein kurzer Gruß per Mikrofon, keine Pressekonferenz. Der Papst nutzte die Gelegenheit, um allen für die Arbeit der vergangenen zwei Tage in dem nordafrikanischen Land, der Heimat des heiligen Augustinus zu danken: „Es ist schön, euch alle wiederzusehen. Nochmals vielen Dank für euren Dienst.“ Mit Blick auf das weitere Programm meinte er: „ Ich hoffe, Sie sind alle ausgeruht und bereit für die nächste Etappe der Reise“.
Dankesworte richtete Leo zudem an alle algerischen Behörden, die den Besuch ermöglicht und sogar eine Eskorte während des Überflugs des algerischen Luftraums zur Verfügung gestellt hatten. „Es ist ein Zeichen der Güte, der Großzügigkeit und des Respekts, die das algerische Volk und die algerische Regierung dem Heiligen Stuhl und mir persönlich entgegenbringen wollten“, so Leo XIV. wörtlich.
Kleine, aber bedeutende Kirche- heiliger Augustinus weiter aktuell
„Sehr aktuelle Botschaft für uns alle, die wir an Jesus Christus glauben, aber auch für jeden Menschen“
In Frieden leben trotz aller Unterschiede
Für den Papst, der sich von Anfang an als „Sohn des heiligen Augustinus“ bezeichnet hat, war es laut eigener Aussage „eine besondere Gnade“, nach Annaba zu können und „der Kirche und der Welt“ die Vision des großen Kirchenvaters zu vermitteln - „die Vision der Suche nach Gott und des Strebens nach Gemeinschaft, nach Einheit unter allen Völkern und gegenseitigem Respekt trotz aller Unterschiede“, wie Leo XIV. noch einmal betonte.
„Vision der Suche nach Gott und des Strebens nach Gemeinschaft, nach Einheit unter allen Völkern und gegenseitigem Respekt trotz aller Unterschiede“
Dies alles ist auch die Botschaft, die der Papst selbst bei den verschiedenen Terminen dieser Tage in Algerien zu verwirklichen versucht hat. Etwa bei seinem, so sagt Leo selbst, „bedeutsamen“ Besuch der Großen Moschee, der gezeigt habe, dass „wir, obwohl wir unterschiedliche Glaubensrichtungen, unterschiedliche Arten zu beten und zu leben haben, dennoch in Frieden zusammenleben können“. „Dieses Bild zu vermitteln ist etwas, das die Welt heute braucht, und das wir gemeinsam durch unser Zeugnis weitergeben können, während wir diese Apostolische Reise fortsetzen“, schloss der Papst seine kurzen Worte an die mitreisenden Journalisten auf dem Flug nach Kamerun diesen Mittwoch.
(vatican news - sst)
Danke, dass Sie diesen Artikel gelesen haben. Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben wollen, können Sie hier unseren Newsletter bestellen.
Während des Fluges von Algier nach Yaoundé in Kamerun hat Papst Leo XIV. Bilanz seiner gerade zu Ende gegangenen 1. Etappe seiner Apostolischen Reise – Algerien - gezogen.
Lesen Sie auch
Algerien: So war die erste Etappe von Leos Afrikareise
14/04/2026
Algerien: So war die erste Etappe von Leos Afrikareise
Salvatore Cernuzio – im Papstflieger Algier/Yaoundé
Leo XIV. dankte während des Fluges vor Journalisten den algerischen Behörden und der „kleinen, aber bedeutenden“ Ortskirche und bekräftigte die Aktualität der Botschaft des heiligen Augustinus, „die Einheit unter allen Völkern und gegenseitigen Respekt trotz aller Unterschiede anzustreben“. Er erinnerte auch an seinen Besuch der Großen Moschee in Algier - er sei ein Zeichen dafür, dass „wir trotz unterschiedlicher Glaubensrichtungen und unterschiedlicher Gebetsweisen friedlich zusammenleben können“.
Seine Algerien-Visite bezeichnete das katholische Kirchenoberhaupt als „eine wahrhaft gesegnete Reise“ sowie „eine wunderbare Gelegenheit, weiterhin Brücken zu bauen und Dialog zu fördern“. Es war das erste Mal, das ein Papst Algerien, die Heimat des heiligen Augustinus besuchte. Papst Leo XIV. gehört selbst dem Augustinerorden an. Rührung und Begeisterung waren spürbar, als er vor den Journalisten im Flugzeug die beiden gerade vergangenen Tage in Algerien kommentierte - der ersten Etappe seiner Apostolischen Reise nach Afrika. Ab diesen Mittwochnachmittag ist Leo in Kamerun; in den folgenden Tagen besucht der Papst zudem noch Angola und Äquatorialguinea.
Gruß und Dank, keine Pressekonferenz
Weniger als 15 Minuten nach dem Start des Airbus von Algier nach Kamerun sprach Leo XIV. zu den rund 70 mitreisenden Journalisten aus aller Welt. Es war nur ein kurzer Gruß per Mikrofon, keine Pressekonferenz. Der Papst nutzte die Gelegenheit, um allen für die Arbeit der vergangenen zwei Tage in dem nordafrikanischen Land, der Heimat des heiligen Augustinus zu danken: „Es ist schön, euch alle wiederzusehen. Nochmals vielen Dank für euren Dienst.“ Mit Blick auf das weitere Programm meinte er: „ Ich hoffe, Sie sind alle ausgeruht und bereit für die nächste Etappe der Reise“.
Dankesworte richtete Leo zudem an alle algerischen Behörden, die den Besuch ermöglicht und sogar eine Eskorte während des Überflugs des algerischen Luftraums zur Verfügung gestellt hatten. „Es ist ein Zeichen der Güte, der Großzügigkeit und des Respekts, die das algerische Volk und die algerische Regierung dem Heiligen Stuhl und mir persönlich entgegenbringen wollten“, so Leo XIV. wörtlich.
Kleine, aber bedeutende Kirche- heiliger Augustinus weiter aktuell
„Sehr aktuelle Botschaft für uns alle, die wir an Jesus Christus glauben, aber auch für jeden Menschen“
In Frieden leben trotz aller Unterschiede
Für den Papst, der sich von Anfang an als „Sohn des heiligen Augustinus“ bezeichnet hat, war es laut eigener Aussage „eine besondere Gnade“, nach Annaba zu können und „der Kirche und der Welt“ die Vision des großen Kirchenvaters zu vermitteln - „die Vision der Suche nach Gott und des Strebens nach Gemeinschaft, nach Einheit unter allen Völkern und gegenseitigem Respekt trotz aller Unterschiede“, wie Leo XIV. noch einmal betonte.
„Vision der Suche nach Gott und des Strebens nach Gemeinschaft, nach Einheit unter allen Völkern und gegenseitigem Respekt trotz aller Unterschiede“
Dies alles ist auch die Botschaft, die der Papst selbst bei den verschiedenen Terminen dieser Tage in Algerien zu verwirklichen versucht hat. Etwa bei seinem, so sagt Leo selbst, „bedeutsamen“ Besuch der Großen Moschee, der gezeigt habe, dass „wir, obwohl wir unterschiedliche Glaubensrichtungen, unterschiedliche Arten zu beten und zu leben haben, dennoch in Frieden zusammenleben können“. „Dieses Bild zu vermitteln ist etwas, das die Welt heute braucht, und das wir gemeinsam durch unser Zeugnis weitergeben können, während wir diese Apostolische Reise fortsetzen“, schloss der Papst seine kurzen Worte an die mitreisenden Journalisten auf dem Flug nach Kamerun diesen Mittwoch.
(vatican news - sst)
Danke, dass Sie diesen Artikel gelesen haben. Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben wollen, können Sie hier unseren Newsletter bestellen.

Jetzt
Seine dritte Auslandsreise führt Leo XIV. vom 13.-23. April in vier afrikanische Länder: Algerien, Kamerun, Angola und Äquatorialguinea. Hier schon mal zum Vormerken: Unsere Live-Übertragungen Schritt für Schritt.
Lesen Sie auch
Papst-Besuch in Afrika: Fokus auf Frieden und Ressourcen
09/04/2026
Papst-Besuch in Afrika: Fokus auf Frieden und Ressourcen
Anbei das detaillierte Programm der Papstreise mit den Zeitangaben in Mitteleuropäischer Zeit und Verweis auf unsere Live-Übertragungen mit deutschem Kommentar.
ALGERIEN
Montag, 13. April
Rom – Algier
8.00 Uhr: Abflug vom internationalen Flughafen Rom/Fiumicino nach Algier
10.00 Uhr: Ankunft am internationalen Flughafen „Houari Boumédiène“ in Algier und offizielle Begrüßung
11.40 Uhr: Besuch beim nationalen Märtyrerdenkmal („Maqam al-Shahid“) (Liveübertragung mit deutschem Kommentar)
12.15 Uhr: Höflichkeitsbesuch beim Staatspräsidenten im Präsidentenpalast
12.50 Uhr: Begegnung mit Vertretern aus Politik und Zivilgesellschaft und mit dem Diplomatischen Korps im Konferenzzentrum “Djamaa el Djazair” (Liveübertragung mit deutschem Kommentar)
16.40 Uhr: Besuch der Großen Moschee von Algier (Liveübertragung mit deutschem Kommentar)
17.15 Uhr: Privater Besuch im Aufnahme- und Freundschaftszentrum der Augustiner-Missionsschwestern in Bab El Oued
18.00 Uhr: Begegnung mit der katholischen Gemeinschaft Algeriens in der Marienbasilika „Unsere Liebe Frau von Afrika“ (Liveübertragung mit deutschem Kommentar)
Dienstag, 14. April
Algier – Annaba – Algier
10.20 Uhr: Abflug vom internationalen Flughafen „Houari Boumédiène“ in Algier nach Annaba
11.30 Uhr: Ankunft am internationalen Flughafen Annaba „Rabah Bitat“
12.00 Uhr: Besuch der archäologischen Ausgrabungsstätte in Hippo
12.35 Uhr: Besuch im Seniorenheim der Kleinen Schwestern der Armen (Liveübertragung mit deutschem Kommentar)
13.10 Uhr: Privates Treffen mit den Augustinern im Haus des Augustinerordens in Annaba
16.30 Uhr: Heilige Messe in der Augustinus-Basilika (Liveübertragung mit deutschem Kommentar)
19.00 Uhr: Abflug vom internationalen Flughafen Annaba „Rabah Bitat“ nach Algier
20.10 Uhr: Ankunft am internationalen Flughafen „Houari Boumédiène“ in Algier
Mittwoch, 15. April
Algier – Yaoundé (Jaunde)
10.40 Uhr: Abschiedszeremonie am internationalen Flughafen „Houari Boumédiène“ in Algier
11.10 Uhr: Abflug vom Flughafen Algier nach Yaoundé
KAMERUN
16.20 Uhr: Ankunft am internationalen Flughafen Yaoundé-Nsimalen und offizielle Begrüßung
17.20 Uhr: Höflichkeitsbesuch beim Staatspräsidenten im Präsidentenpalast
18.05 Uhr: Begegnung mit Vertretern aus Politik und Zivilgesellschaft und mit dem Diplomatischen Korps im Kongresspalast (Liveübertragung mit deutschem Kommentar)
18.45 Uhr: Besuch im Waisenhaus „Ngul Zamba“ (Liveübertragung mit deutschem Kommentar)
19.25 Uhr: Begegnung mit den Bischöfen von Kamerun am Sitz der Bischofskonferenz (Liveübertragung mit deutschem Kommentar)
Donnerstag, 16. April
Yaoundé – Bamenda – Yaoundé
11.05 Uhr: Abflug vom internationalen Flughafen Yaoundé-Nsimalen nach Bamenda
12.00 Uhr: Ankunft am Flughafen von Bamenda
12.30 Uhr: Friedenstreffen mit der katholischen Gemeinschaft von Bamenda in der Kathedrale des heiligen Josef (Liveübertragung mit deutschem Kommentar)
16.15 Uhr: Heilige Messe auf dem Gelände des Flughafens von Bamenda (Liveübertragung mit deutschem Kommentar)
18.25 Uhr: Abflug vom Flughafen von Bamenda nach Yaoundé
19.20 Uhr: Ankunft am Internationalen Flughafen von Yaoundé-Nsimalen
Freitag, 17. April
Yaoundé – Douala – Yaoundé
10.00 Uhr: Abflug vom internationalen Flughafen Yaoundé-Nsimalen nach Douala
10.55 Uhr: Ankunft am internationalen Flughafen von Douala
12.00 Uhr: Heilige Messe im „Japoma Stadion“ (Liveübertragung mit deutschem Kommentar)
14.20 Uhr: Privater Besuch im katholischen Krankenhaus »Saint Paul«
15.10 Uhr: Abflug vom internationalen Flughafen Douala nach Yaoundé
16.15 Uhr: Ankunft am internationalen Flughafen Yaoundé-Nsimalen
18.30 Uhr: Begegnung mit Vertretern der akademischen Welt an der Katholischen Universität Zentralafrikas (Liveübertragung mit deutschem Kommentar)
Samstag, 18. April
Yaoundé – Luanda
10.30 Uhr: Heilige Messe auf dem Gelände des Flughafens Yaoundé-Ville (Liveübertragung mit deutschem Kommentar)
13.00 Uhr: Abschiedszeremonie auf dem Flughafen Yaoundé-Ville
13.30 Uhr: Abflug vom internationalen Flughafen Yaoundé-Nsimalen nach Luanda
ANGOLA
16.00 Uhr: Ankunft am internationalen Flughafen Luanda „4 de Fevereiro“ und offizielle Begrüßung
16.40 Uhr: Höflichkeitsbesuch beim Staatspräsidenten im Präsidentenpalast
17.15 Uhr: Begegnung mit Vertretern aus Politik und Zivilgesellschaft und mit dem Diplomatischen Korps (Liveübertragung mit deutschem Kommentar)
20.00 Uhr: Private Begegnung mit den Bischöfen Angolas
Sonntag, 19. April
Luanda – Muxima – Luanda
11.00 Uhr: Heilige Messe in Kilamba (Liveübertragung mit deutschem Kommentar)
16.45 Uhr: Abflug mit dem Hubschrauber vom Flughafen Luanda „4 de Fevereiro“ nach Muxima
17.15 Uhr: Landung auf dem Heliport von Muxima
17.30 Uhr: Rosenkranzgebet auf dem Gelände vor der Wallfahrtskirche „Mama Muxima“ (Liveübertragung mit deutschem Kommentar)
18.45 Uhr: Abflug mit dem Hubschrauber vom Heliport von Muxima zum Flughafen Luanda „4 de Fevereiro“
19.15 Uhr: Ankunft am internationalen Flughafen Luanda „4 de Fevereiro“
Montag, 20. April
Luanda – Saurimo – Luanda
8.50 Uhr: Abflug vom Flughafen Luanda „4 de Fevereiro“ nach Saurimo
10.20 Uhr: Ankunft am Flughafen Saurimo „Deolinda Rodrigues“
10.45 Uhr: Besuch im Seniorenheim (Liveübertragung mit deutschem Kommentar)
12.15 Uhr: Heilige Messe auf der Esplanade von Saurimo (Liveübertragung mit deutschem Kommentar)
14.45 Uhr: Abflug vom Flughafen Saurimo „Deolinda Rodrigues“ nach Luanda
16.15 Uhr: Ankunft am internationalen Flughafen Luanda „4 de Fevereiro“
18.30 Uhr: Begegnung mit den Bischöfen, Priestern, Ordensleuten und pastoralen Mitarbeitern in der Pfarrei „Unsere Liebe Frau von Fatima“ (Liveübertragung mit deutschem Kommentar)
Dienstag, 21. April
Luanda – Malabo
9.45 Uhr: Abschiedszeremonie am internationalen Flughafen Luanda „4 de Fevereiro“
10.15 Uhr: Abflug nach Malabo
ÄQUATORIALGUINEA
12.45 Uhr: Ankunft am internationalen Flughafen Malabo und offizielle Begrüßung
13.30 Uhr: Höflichkeitsbesuch beim Staatspräsidenten im Präsidentenpalast
14.00 Uhr: Begegnung mit Vertretern aus Politik und Zivilgesellschaft und mit dem Diplomatischen Korps im Präsidentenpalast (Liveübertragung mit deutschem Kommentar)
17.00 Uhr: Begegnung mit der Welt der Kultur auf dem Universitätscampus „León XIV“ der Nationaluniversität (Liveübertragung mit deutschem Kommentar)
18.15 Uhr: Besuch beim Personal und den Patienten der Psychiatrischen Klinik „Jean Pierre Olie“ (Liveübertragung mit deutschem Kommentar)
20.00 Uhr: Private Begegnung mit den Bischöfen Äquatorialguineas
Mittwoch, 22. April
Malabo – Mongomo – Bata – Malabo
9.10 Uhr: Abflug von Malabo nach Mongomo
10.10 Uhr: Ankunft am internationalen Flughafen Mengomeyén „Präsident Obiang Nguema“
11.30 Uhr: Heilige Messe in der Basilika der Unbefleckten Empfängnis (Liveübertragung mit deutschem Kommentar)
13.30 Uhr: Besuch in der „Escuela Tecnológica Papa Francisco“
16.10 Uhr: Abflug vom internationalen Flughafen Mengomeyén „Präsident Obiang Nguema“ nach Bata
16.50 Uhr: Ankunft am internationalen Flughafen von Bata
17.50 Uhr: Besuch im Gefängnis von Bata (Liveübertragung mit deutschem Kommentar)
18.25 Uhr: Gebet am Denkmal für die Opfer der Explosion vom 7. März 2021 (Liveübertragung mit deutschem Kommentar)
19.10 Uhr: Begegnung mit Jugendlichen und Familien im Stadion von Bata (Liveübertragung mit deutschem Kommentar)
20.40 Uhr: Abflug von Bata nach Malabo
21.30 Uhr: Ankunft am internationalen Flughafen Malabo
Donnerstag, 23. April
Malabo – Rom
11.00 Uhr: Freiluftmesse im Stadion von Malabo (Liveübertragung mit deutschem Kommentar)
13.15 Uhr: Abschiedszeremonie am internationalen Flughafen Malabo
13.45 Uhr: Abflug von Malabo nach Rom
19.55 Uhr: Ankunft am internationalen Flughafen Rom/Fiumicino
Wo wir übertragen
Sie können sich wie immer im Livestream auf der Webseite vaticannews.de zuschalten. Man kann uns auch über Facebook, Youtube und unsere Partnersender mitverfolgen: EWTN und k-TV, Radio Horeb, Radio Gloria, Radio Maria Österreich, Radio Maria Schweiz, Radio Maria Südtirol sowie das Kölner Domradio und Novaradio Bern. Es wäre schön, wenn Sie mit dabei wären!
(vaticannews - skr)
Danke, dass Sie diesen Artikel gelesen haben. Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben wollen, können Sie hier unseren Newsletter bestellen.