Papst sendet Trostbotschaft an Christen im Südlibanon
08.04.2026 07:48
Papst sendet Trostbotschaft an Christen im Südlibanon
08.04.2026 07:48
Papst sendet Trostbotschaft an Christen im Südlibanon
Papst Leo XIV. hat den vom Krieg betroffenen Christen im Südlibanon eine Botschaft des Trostes und der Nähe übermittelt. Anlass ist das Osterfest, das viele Gläubige in der Region unter schwierigen Bedingungen feierten.
Lesen Sie auch
Christen in aller Welt feiern Ostern - Kriege im Fokus
05/04/2026
Die am Ostersonntag auf Französisch verfasste Botschaft, die an diesem Dienstag, dem 7. April, veröffentlicht wurde, ist von Kardinal Parolin im Namen des Papstes unterzeichnet. Sie bekundet die Verbundenheit des Papstes mit den christlichen Bevölkerungsgruppen im Südlibanon, deren Dörfer von der israelischen Armee bombardiert werden. „Seine Heiligkeit Papst Leo XIV. freut sich, Ihnen an diesem Ostertag und angesichts der dramatischen Umstände, die Sie erleben, seine väterliche Nähe und Zuneigung bekunden zu können“, heißt es in der Botschaft an die Bewohner von Debel, einem der letzten noch bewohnten Dörfer im Gebiet von Bint Jbeil.
Leo XIV. wolle sein Mitgefühl und seinen Trost „allen Christen im Südlibanon und allen Menschen, die unter den Folgen des Krieges leiden“, aussprechen. In ihrem Leid, ihrer Erfahrung von Ungerechtigkeit und Verlassenheit seien die Menschen Jesus besonders nahe, denn zu Ostern habe Jesus „die Mächte des Bösen besiegt“. „Verliert also nicht den Mut!“, so Leo XIV.
Zum Zeitpunkt der Abfassung dieser Botschaft des Papstes sollte ein humanitärer Konvoi, der unter anderem von Caritas Libanon und dem Hilfswerk Œuvre d’Orient organisiert worden war, im Dorf Debel eintreffen, musste jedoch etwa zehn Kilometer vor dem Dorf umkehren. Begleitet wurde der Konvoi von Erzbischof Paolo Borgia, dem Apostolischen Nuntius im Libanon.
Der Süden des Libanon ist derzeit besonders von den militärischen Auseinandersetzungen des Kriegs zwischen Israel und dem Iran betroffen. Leo XIV. hatte den Libanon im Zug seiner ersten Auslandsreise im Herbst 2025 besucht.
(vatican news – gs)
Danke, dass Sie diesen Artikel gelesen haben. Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben wollen, können Sie hier unseren Newslet
ter bestellen.
Lesen Sie auch
Christen in aller Welt feiern Ostern - Kriege im Fokus
05/04/2026
Die am Ostersonntag auf Französisch verfasste Botschaft, die an diesem Dienstag, dem 7. April, veröffentlicht wurde, ist von Kardinal Parolin im Namen des Papstes unterzeichnet. Sie bekundet die Verbundenheit des Papstes mit den christlichen Bevölkerungsgruppen im Südlibanon, deren Dörfer von der israelischen Armee bombardiert werden. „Seine Heiligkeit Papst Leo XIV. freut sich, Ihnen an diesem Ostertag und angesichts der dramatischen Umstände, die Sie erleben, seine väterliche Nähe und Zuneigung bekunden zu können“, heißt es in der Botschaft an die Bewohner von Debel, einem der letzten noch bewohnten Dörfer im Gebiet von Bint Jbeil.
Leo XIV. wolle sein Mitgefühl und seinen Trost „allen Christen im Südlibanon und allen Menschen, die unter den Folgen des Krieges leiden“, aussprechen. In ihrem Leid, ihrer Erfahrung von Ungerechtigkeit und Verlassenheit seien die Menschen Jesus besonders nahe, denn zu Ostern habe Jesus „die Mächte des Bösen besiegt“. „Verliert also nicht den Mut!“, so Leo XIV.
Zum Zeitpunkt der Abfassung dieser Botschaft des Papstes sollte ein humanitärer Konvoi, der unter anderem von Caritas Libanon und dem Hilfswerk Œuvre d’Orient organisiert worden war, im Dorf Debel eintreffen, musste jedoch etwa zehn Kilometer vor dem Dorf umkehren. Begleitet wurde der Konvoi von Erzbischof Paolo Borgia, dem Apostolischen Nuntius im Libanon.
Der Süden des Libanon ist derzeit besonders von den militärischen Auseinandersetzungen des Kriegs zwischen Israel und dem Iran betroffen. Leo XIV. hatte den Libanon im Zug seiner ersten Auslandsreise im Herbst 2025 besucht.
(vatican news – gs)
Danke, dass Sie diesen Artikel gelesen haben. Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben wollen, können Sie hier unseren Newslet
ter bestellen.

Jetzt
„Größter Angriff“ seit Kriegsbeginn: Israel setzt Attacken im Libanon fort
Ungeachtet der Iran-Waffenruhe hat Israel nach Armeeangaben am Mittwoch im Libanon den „größten koordinierten Angriff“ seit Kriegsbeginn geflogen. Angegriffen wurden demnach Ortschaften im Süden des Libanon und südliche Vororte der Hauptstadt Beirut.
Laut dem libanesischen Gesundheitsministerium wurden dabei mindestens 182 Menschen getötet.
Knapp 900 weitere Menschen seien verletzt worden, hieß es in einer Mitteilung des Ministeriums.
Viele Opfer werden noch unter Trümmern vermutet.
Libanons Präsident Joseph Aoun erklärte sich unterdessen bereit, einem Abkommen über eine dauerhafte Friedensordnung in der Region beizutreten. Die Bundesregierung rief Israel zur Mäßigung auf.
Die staatliche libanesische Nachrichtenagentur Ani meldete am Mittwoch zunächst mehrere israelische Angriffe auf den Süden des Landes. Ins Visier genommen wurde demnach unter anderem ein Wohngebäude in der Region um die Küstenstadt Tyros.
Später berichteten libanesische Medien über israelische Angriffe auf mehrere Viertel von Beirut. Auf Aufnahmen von AFPTV waren Rauchschwaden über der Stadt und mehreren Vororten zu sehen, AFP-Journalisten berichteten von panischen Reaktionen der Menschen vor Ort. Laut dem libanesischen Gesundheitsministerium brach in der Hauptstadt infolge der Angriffe ein Verkehrschaos aus. Anwohner wurden aufgerufen, Rettungsfahrzeugen Vorfahrt zu gewähren.
Später behaupteten die israelischen Streitkräfte, es seien innerhalb von 10 Minuten Angriffe auf rund 100 Hisbollah-Stellungen gewesen.
----------------------------------------------
Von Israel war und ist nichts anderes zu erwarten. 😤