📃 Wenn die Gerechten belohnt werden
17.03.2026 19:35
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📃 Wenn die Gerechten belohnt werden
Nicht allein durch Untergrabung der Auferstehungslehre steht die Lehre von der Unsterblichkeit der Seele im Widerspruch zum Kommen des Herrn. ... Denn solche, welche an die natürliche Unsterblichkeit der Seele glauben, vertreten die Ansicht, dass die, die im Herrn sterben, direkt in den Himmel und damit unmittelbar an den Ort gehen, wo [auch] der HERR ist und dementsprechend wird [beispielsweise wie folgt] gesungen:"
"Kämpfe weiter, meine Seele, bis der Tod
dich zu deinem Gott führt;
Er wird dich mit deinem letzten Atemzug
in Seine göttliche Wohnstätte aufnehmen."
[Lutherisches Gesangbuch, Lied 449]
Natürlich werden von denen [die so glauben] auch entsprechende Nachrufe verfasst, wie der folgende, der kürzlich in [der Zeitschrift] "Christlicher Leuchtturm" zu lesen war: "Alvah Palmer ging in den Himmel" als er an einem bestimmten Ort in New York starb. Und dann wurde weiter berichtet, wann und woran er verschied. Und Dr. Talmage, der berichtete, dass eine bestimmte heilige Frau "ins Paradies versetzt wurde" sagte, dass dabei Elias "feuriger Wagen mit feurigen Pferden" [2. KÖ.2,11] übertroffen wurde, denn dabei musste es einige Zeit gedauert haben, den Wagen vorzubereiten und die Pferde einzuspannen, aber hier - im Falle dieser Frau - geschah der Übergang augenblicklich, ohne ein Warten auf Pferde bzw. Wagen. Das sind - bezüglich des Todes eines Menschen - lediglich zwei erwähnenswerte Formulierungen der allgemeinen Vorstellung solcher, die an die Lehre von der natürlichen Unsterblichkeit der Seele glauben.
Nun, wenn diese Dinge wahr sind - wenn es wahr ist, dass der Tod Menschen zu GOTT bringt, dass Männer und Frauen aus ihren Häusern in dieser Welt heraus direkt in den Himmel gehen und das so augenblicklich, dass keine Zeit bleibt, den Wagen Gottes vorzubereiten, wie es geschah, als Elia ohne zu sterben in den Himmel auffuhr – wenn diese Dinge wahr sind, dann - so sagen wir - bleibt buchstäblich kein Platz mehr für die Wiederkunft des Herrn. Es wäre einfach der Gipfel lächerlicher Absurdität, von der Wiederkunft des Herrn zu dieser Welt zu sprechen, um Menschen zu holen, die gar nicht hier, sondern seit Jahren und Hunderten von Jahren im Himmel sind, genau an dem Ort, den der HERR verlässt, um hierherzukommen! Das ist der Grund, warum die Lehre von der Wiederkunft des Herrn so ignoriert, ja sogar so verachtet wird. Wer das glaubt, braucht nicht an die Wiederkunft des Herrn zu glauben, ja, es ist ein offenkundiger Widerspruch, daran zu glauben. Wer das glaubt, braucht nicht auf die Wiederkunft des Herrn zu warten oder danach Ausschau zu halten, alles was solche tun müssen, ist, auf den Tod zu warten bis er sie holt, und so bekommt der Tod – "der letzte Feind" [1. KOR. 15,26], "der König der Schrecken" – die Stelle und das Amt, die [eigentlich] DEM gehören, WELCHER ist "hervorragend unter Zehntausenden" [HOH. 5,10] [SLT] und "der uns geliebt hat und uns von unseren Sünden gewaschen hat durch sein Blut." [OFFB. 1,5] [SLT]
Aber dieser Glaube entspricht nicht [wahrem Glauben oder] "Glauben an die Wahrheit." Die Vorstellung, dass Menschen nach ihrem Tod zu GOTT oder in den Himmel kommen, enthält in keinerlei Weise etwas Wahres. CHRISTUS Selbst sagte so deutlich, wie es mit Worten nur möglich ist: "Wohin ich gehe, dorthin könnt ihr nicht kommen!" [JOH. 13,33] [SLT] Als Seine Jünger dann aufgrund Seiner Worte betrübt waren, verwies ER sie in ebenso klaren Worten auf das Ereignis, auf das sie - um bei IHM zu sein - ihre einzige Hoffnung setzen sollten und sagte: "Wenn ich hingehe euch die Stätte zu bereiten, so will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, auf daß ihr seid, wo ich bin." [JOH.14,3] Und Seine Worte "auf daß ihr" zeigen eindeutig, dass das der einzige Weg ist, auf dem Menschen je bei IHM - oder dort wo ER ist - sein können. Deswegen ist [ja] die Wiederkunft des Herrn die Hoffnung der Christen. Und indem die Lehre von der Unsterblichkeit der Seele - wie sie es zweifellos tut – die Lehre von der Wiederkunft des Herrn verdrängt, verdrängt sie [damit] die Hoffnung der Christen. Wenn dann die Lehre von der Unsterblichkeit der Seele Menschen in den Himmel versetzt, ehe das Ende der Welt kommt, ehe die letzte Posaune ertönt, ehe der HERR Selbst vom Himmel herabsteigt und die Toten auferweckt, ehe ER in den Wolken des Himmels mit Macht und großer Herrlichkeit erscheint und Seine Engel aussendet, um Seine Auserwählten zu versammeln – also, wenn die Lehre von der Unsterblichkeit der Seele die Menschen in den Himmel versetzt, bevor [all] diese [in Matth. 24,30-31, 1. Kor. 15,51-52 und 1. Thess. 4,15-17 beschriebenen] Ereignisse eintreten - tut sie das in Missachtung des Wortes Christi, welches ist "das lebendige Wort Gottes, das in Ewigkeit bleibt." [1. PETR. 1,23] Deshalb sagen wir, aufgrund der Beweise der Schrift, dass der Glaube an die Lehre von der Unsterblichkeit der Seele die Lehre von der Wiederkunft Christi und damit die Wahrheit Gottes untergräbt.
Nächste Woche werden wir die Lehre von der Unsterblichkeit der Seele hinsichtlich des Gerichtes Gottes betrachten.
( Alonzo T. Jones, August 1903 )
"Kämpfe weiter, meine Seele, bis der Tod
dich zu deinem Gott führt;
Er wird dich mit deinem letzten Atemzug
in Seine göttliche Wohnstätte aufnehmen."
[Lutherisches Gesangbuch, Lied 449]
Natürlich werden von denen [die so glauben] auch entsprechende Nachrufe verfasst, wie der folgende, der kürzlich in [der Zeitschrift] "Christlicher Leuchtturm" zu lesen war: "Alvah Palmer ging in den Himmel" als er an einem bestimmten Ort in New York starb. Und dann wurde weiter berichtet, wann und woran er verschied. Und Dr. Talmage, der berichtete, dass eine bestimmte heilige Frau "ins Paradies versetzt wurde" sagte, dass dabei Elias "feuriger Wagen mit feurigen Pferden" [2. KÖ.2,11] übertroffen wurde, denn dabei musste es einige Zeit gedauert haben, den Wagen vorzubereiten und die Pferde einzuspannen, aber hier - im Falle dieser Frau - geschah der Übergang augenblicklich, ohne ein Warten auf Pferde bzw. Wagen. Das sind - bezüglich des Todes eines Menschen - lediglich zwei erwähnenswerte Formulierungen der allgemeinen Vorstellung solcher, die an die Lehre von der natürlichen Unsterblichkeit der Seele glauben.
Nun, wenn diese Dinge wahr sind - wenn es wahr ist, dass der Tod Menschen zu GOTT bringt, dass Männer und Frauen aus ihren Häusern in dieser Welt heraus direkt in den Himmel gehen und das so augenblicklich, dass keine Zeit bleibt, den Wagen Gottes vorzubereiten, wie es geschah, als Elia ohne zu sterben in den Himmel auffuhr – wenn diese Dinge wahr sind, dann - so sagen wir - bleibt buchstäblich kein Platz mehr für die Wiederkunft des Herrn. Es wäre einfach der Gipfel lächerlicher Absurdität, von der Wiederkunft des Herrn zu dieser Welt zu sprechen, um Menschen zu holen, die gar nicht hier, sondern seit Jahren und Hunderten von Jahren im Himmel sind, genau an dem Ort, den der HERR verlässt, um hierherzukommen! Das ist der Grund, warum die Lehre von der Wiederkunft des Herrn so ignoriert, ja sogar so verachtet wird. Wer das glaubt, braucht nicht an die Wiederkunft des Herrn zu glauben, ja, es ist ein offenkundiger Widerspruch, daran zu glauben. Wer das glaubt, braucht nicht auf die Wiederkunft des Herrn zu warten oder danach Ausschau zu halten, alles was solche tun müssen, ist, auf den Tod zu warten bis er sie holt, und so bekommt der Tod – "der letzte Feind" [1. KOR. 15,26], "der König der Schrecken" – die Stelle und das Amt, die [eigentlich] DEM gehören, WELCHER ist "hervorragend unter Zehntausenden" [HOH. 5,10] [SLT] und "der uns geliebt hat und uns von unseren Sünden gewaschen hat durch sein Blut." [OFFB. 1,5] [SLT]
Aber dieser Glaube entspricht nicht [wahrem Glauben oder] "Glauben an die Wahrheit." Die Vorstellung, dass Menschen nach ihrem Tod zu GOTT oder in den Himmel kommen, enthält in keinerlei Weise etwas Wahres. CHRISTUS Selbst sagte so deutlich, wie es mit Worten nur möglich ist: "Wohin ich gehe, dorthin könnt ihr nicht kommen!" [JOH. 13,33] [SLT] Als Seine Jünger dann aufgrund Seiner Worte betrübt waren, verwies ER sie in ebenso klaren Worten auf das Ereignis, auf das sie - um bei IHM zu sein - ihre einzige Hoffnung setzen sollten und sagte: "Wenn ich hingehe euch die Stätte zu bereiten, so will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, auf daß ihr seid, wo ich bin." [JOH.14,3] Und Seine Worte "auf daß ihr" zeigen eindeutig, dass das der einzige Weg ist, auf dem Menschen je bei IHM - oder dort wo ER ist - sein können. Deswegen ist [ja] die Wiederkunft des Herrn die Hoffnung der Christen. Und indem die Lehre von der Unsterblichkeit der Seele - wie sie es zweifellos tut – die Lehre von der Wiederkunft des Herrn verdrängt, verdrängt sie [damit] die Hoffnung der Christen. Wenn dann die Lehre von der Unsterblichkeit der Seele Menschen in den Himmel versetzt, ehe das Ende der Welt kommt, ehe die letzte Posaune ertönt, ehe der HERR Selbst vom Himmel herabsteigt und die Toten auferweckt, ehe ER in den Wolken des Himmels mit Macht und großer Herrlichkeit erscheint und Seine Engel aussendet, um Seine Auserwählten zu versammeln – also, wenn die Lehre von der Unsterblichkeit der Seele die Menschen in den Himmel versetzt, bevor [all] diese [in Matth. 24,30-31, 1. Kor. 15,51-52 und 1. Thess. 4,15-17 beschriebenen] Ereignisse eintreten - tut sie das in Missachtung des Wortes Christi, welches ist "das lebendige Wort Gottes, das in Ewigkeit bleibt." [1. PETR. 1,23] Deshalb sagen wir, aufgrund der Beweise der Schrift, dass der Glaube an die Lehre von der Unsterblichkeit der Seele die Lehre von der Wiederkunft Christi und damit die Wahrheit Gottes untergräbt.
Nächste Woche werden wir die Lehre von der Unsterblichkeit der Seele hinsichtlich des Gerichtes Gottes betrachten.
( Alonzo T. Jones, August 1903 )
Kommentare
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Klavierspielerin2 17.03.2026 20:17
Am jüngsten Tag ist leibliche Auferstehung, daran glauben doch alle Christen, auch Adventisten, dachte ich 🤔
antonius34 17.03.2026 20:25
Die unvergessen leben überall, mitten unter uns auch nach dem Tod ,Julia. Unverweste sowieso
Brotgasse 17.03.2026 21:12
Vater im Himmel.. ich verstehe das alles nicht. leibliche Auferstehung. Wiederkunft JESUS:
HERR, ich bin hilflos auf dich angeiwiesen.. bitte las mir Wahrheit zukommen - auf deim Weg den du wählst. MEINE OMA hat gesungen :" Wenn ich einst im Unschuldkleide werd vor Gotts Throne stehn -herlich,herlich, wird es einmal sein. Daran halte ich fest. Vater im Himmel, schenke mir Klarheit, Amen. Es wird so viel geredet und geschrieben ... ich möchte Frieden im Herrn ... ER wirds richten Amen - jaja er wirds richten
HERR, ich bin hilflos auf dich angeiwiesen.. bitte las mir Wahrheit zukommen - auf deim Weg den du wählst. MEINE OMA hat gesungen :" Wenn ich einst im Unschuldkleide werd vor Gotts Throne stehn -herlich,herlich, wird es einmal sein. Daran halte ich fest. Vater im Himmel, schenke mir Klarheit, Amen. Es wird so viel geredet und geschrieben ... ich möchte Frieden im Herrn ... ER wirds richten Amen - jaja er wirds richten

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Für diejenigen, die gerne noch weitere solche (zeitgeistfreien, nah am Wort Gottes ausgerichteten ) Artikel lesen möchten, nachstehend der folgende Link:
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Mein Wunsch und Gebet ist, dass jeder Leser durch den bzw. die Artikel reichlich gesegnet wird, er Dingen besser verstehen und das Gelesene in seinem Leben Frucht zur Ehre Gottes bringen möge.
Die angegebenen Bibelverse wurden, sofern nicht speziell angegeben, aus LUTHER 1912 entnommen. Die Abkürzungen [KJV] [LUT2017] [ELB] [SLT1951] und [SLT] stehen falls vorhanden für King James Version, Luther 2017, Elberfelder, Schlachter 1951 und Schlachter 2000.
Eckige Klammern im Text - abgesehen von Bibelzitaten - beinhalten Einfügungen von mir, die einer besseren Verständlichkeit nach Übertragung des Artikels ins Deutsche dienen sollen.