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„Die Leute müssen erst Gras und Fensterkitt fressen, bevor sie begreifen, was im Land wirklich passi

„Die Leute müssen erst Gras und Fensterkitt fressen, bevor sie begreifen, was im Land wirklich passi

Hans-Georg Maaßen
@HGMaassen
·
3 Std.
Das Ergebnis der Landtagswahl in Baden-Württemberg überrascht mich nicht im Geringsten.

Wieder einmal haben CDU und Grüne vor allem die Stimmen der über 60-Jährigen eingesammelt – jener gut situierten Generation, die in einem der reichsten Bundesländer Deutschlands noch immer in relativer finanzieller Sicherheit lebt. Viele dieser Wähler spüren die realen Verwerfungen, unter denen große Teile der Gesellschaft leiden, schlicht noch nicht – oder sie wollen sie nicht sehen.

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache:
Bei den 60- bis 69-Jährigen erhielten die Grünen 34 %, die CDU 32 %.
Bei den über 70-Jährigen kam die CDU sogar auf 44 %.

Das ist das eigentliche Problem: Wohlhabende Senioren, die sich weiterhin Kreuzfahrten und den neuen BMW leisten können, glauben ernsthaft, dass „es uns doch noch gut geht“. Viele informieren sich ausschließlich über Tagesschau und Lokalzeitung – und halten das für umfassende politische Information.

Diese politisch weitgehend passiven, zugleich aber medial stark geprägten Bürger tragen eine erhebliche Mitverantwortung für die politische Entwicklung in Deutschland.

Sie zu erreichen oder umzustimmen ist nahezu unmöglich. Jahrzehntelange Gehirnwäsche durch die Massenmedien, beruflicher Erfolg, Lebensalter und Gewohnheit haben ihre politischen Überzeugungen verfestigt. Für viele gilt bis heute: einmal CDU – immer CDU.

Genau hier wollte die WerteUnion ansetzen: die klassische CDU-Wählerschaft ansprechen und für eine echte konservative Alternative gewinnen. Dieses Projekt ist gescheitert – mit 0,2 % und 11.304 Stimmen.

Das überrascht mich nicht. In meinem Austrittsschreiben Anfang Oktober 2025 habe ich genau das vorausgesagt. Nach den Enttäuschungen bei den ostdeutschen Landtagswahlen und dem Bundestagswahldebakel in Nordrhein-Westfalen mit unter 0,1 % fehlten der WerteUnion schlicht die öffentliche Wahrnehmung, die finanziellen Mittel und das politische Personal.

Selbst unter optimalen Bedingungen hätte sie kaum eine Chance gehabt. Die Parteibindung vieler älterer Wähler ist so fest, dass man sie kaum zu einer anderen Wahl als der CDU bewegen könnte.

Ich sehe derzeit keinen Platz für eine ernstzunehmende neue politische Kraft zwischen CDU und AfD. Die Bürger entscheiden sich entweder für Parteien des „Weiter so“ – oder für die AfD.

Ein Bekannter, der Deutschland kürzlich verlassen hat, formulierte es drastisch:
„Die Leute müssen erst Gras und Fensterkitt fressen, bevor sie begreifen, was im Land wirklich passiert.“

Vielleicht wird ein echtes Umdenken erst dann einsetzen, wenn auch für diese Wohlstandsgeneration das Polster spürbar dünner wird.

Bis dahin bleibt die politische Landschaft in Baden-Württemberg – und in Deutschland – von einer wohlhabenden und politisch tonangebenden älteren Generation geprägt.

Und weil all das absehbar war, gibt es keinen Grund für Resignation. Die politische Wende wird dann eben später kommen. Aber wenn sie kommt, wird sie umso heftiger ausfallen. Und sie wird von den Jüngeren ausgehen.

https://x.com/HGMaassen/status/2030905435646021740?s=20

Kommentare

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NicetomeetFEM 09.03.2026 11:42
Maaßen war mal einer der oft wechselnden Chefs des deutschen Verfassungsschutzes.
 
NicetomeetFEM 09.03.2026 11:51
@SHomburg
·
4 Std.
„Zuerst kommt die Partei ...”

Es ist der Satz des Abends. Schwarz-Blau gewinnt fast 15 Punkte hinzu, Manuel Hagel kann MP werden. Er  überlässt das Amt aber dem WEF-Mann
@cem_oezdemir
. Grüne regieren weiter, der Wählerwille ist egal. Meine Analyse:

Grüne: Es regieren Cem Özdemir und Finanzminister Danyal Bayaz, dessen Beamte bei der politischen Verfolgung Michael Ballwegs federführend waren. Hinzu kommt im schlimmsten Fall Boris Palmer, der Gefängnis und Rentenkürzungen für Ungeimpfte forderte. Bill Gates hat auf ganzer Linie gewonnen.

CDU: Die mathematische Theorie der Demokratie lehrt, dass man den KLEINSTEN möglichen Koalitionspartner wählen sollte, um die eigene Position zu stärken. Die CDU ignoriert dieses elementare Prinzip und huldigt ihrer Brandmauer. Das wird ihr weiter schaden.

FDP: Sie wurde 2013 im Bund abgestraft, weil sie Merkel beim Bruch des Maastricht-Vertrags half. Später erhielt sie eine zweite Chance, nutzte sie aber nicht, sondern verschaffte Verbrenner- und Heizungsverboten sowie dem „Selbstbestimmungsgesetz” eine Mehrheit. Mit dem Ausscheiden aus dem Landtag des Stammlands BW dürfte sich die Partei erledigt haben.

AfD: Ein Spitzenkandidat, der in Berlin bleiben will, ist nie eine gute Idee. Röttgen hatte diesen kapitalen Fehler in NRW vorexerziert, und Frohnmaier hat ihn wiederholt. Außerdem schwäbelt er nicht, das ist in BW tödlich.

BSW: Mit 1,4 Prozent der Stimmen hat das BSW den Einzug der Linken verhindert, spielt aber ansonsten keine Rolle mehr. Sein Stern verglühte, als sich das BSW in die Blockparteien einreihte. Nachhaltig anders reden als handeln funktioniert bei Wagenknecht ebenso wenig wie bei Kubicki.

SPD: Die frühere Arbeitsplatz-Partei profitierte von ihrer Wirtschaftskompetenz, man denke etwa an die Volkswirte Karl Schiller und Helmut Schmidt. Seit sie die Grünen kopiert und auf Klimaschwindel und Degrowth setzt, hat die SPD keine Funktion mehr in unserem Parteisystem. Das Juste Milieu wählt lieber das Original.


Video : Tagesschau Interview am Wahlabend.

https://x.com/SHomburg/status/2030888319064658333?s=20
 
Olli 09.03.2026 11:55
🤔 Ja, es reden mal wieder viele ...... wenn der Tag lang ist !!! 😉
 
NicetomeetFEM 09.03.2026 11:56
Ja Olli, hilft aber leider nix.
 
(Nutzer gelöscht) 09.03.2026 12:20
Danke für die Infos, Nicetomeet! 👍
 
NicetomeetFEM 09.03.2026 13:19
 
Hillery 09.03.2026 15:21
Ein türkischer Ministerpräsident,  ein türkischer Finanzminister und eine türkische Landtagspräsidentin in BW.
Bin mal gespannt,  was da so alles auf uns zukommt.
 
NicetomeetFEM 09.03.2026 17:07
Hm ihr beiden :

Grok, was sind aktuelle Anträge der Grünen zum Islam in Deutschlands Politik ? 
Kurz und mit Quelle.

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31 Ergebnisse

Der prominenteste und aktuellste Antrag der Grünen (Stand März 2026) ist:„Vielfältiges muslimisches Leben in Deutschland fördern“  Bundestagsdrucksache 21/4291 (eingebracht Februar 2026, Debatte zunächst abgesetzt, nun für 18. März 2026 geplant) 
Fordert u. a.:  Expertenkommission für einen nationalen Aktionsplan zur Zusammenarbeit mit muslimischen Gemeinden 
Langfristige Finanzierung der Deutschen Islamkonferenz 
Aktualisierte Studie „Muslimisches Leben in Deutschland“ 
Abbau von Kopftuchverboten im öffentlichen Dienst 
Strukturelle Verankerung muslimischer Militärseelsorge in der Bundeswehr 
Flächendeckende islamische Seelsorge in Gefängnissen, Krankenhäusern etc. 
Mehr Sichtbarkeit/Teilhabe von Muslimen (insgesamt 24 Maßnahmen)

Quelle: Offizielle Bundestagsseite – https://dserver.bundestag.de/btd/21/042/2104291.pdf
(sowie Berichte des Bundestags: hib 144/2026 und Textarchiv vom März 2026)Andere aktuelle bundespolitische Anträge der Grünen zum Thema Islam sind derzeit nicht prominent sichtbar; der Fokus liegt klar auf diesem umfassenden Antrag (Lamya Kaddor u. a.).
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Ich habe den Eindruck die Grünen sind ziemlich pro-islamisch unterwegs.
 
hansfeuerstein 09.03.2026 18:00
Viele Menschen haben auch reich geerbt, und es fehlt ihnen eine echte Lebensaufgabe, bzw etwas woran sie sich halten. Also hängt man sich an eine Ideologie, die in vielem religiöse Züge hat.
 
NicetomeetFEM 09.03.2026 18:02
Grok, durch was hat sich der Islam im Wesentlichen ausgebreitet nach Mohammed. Kurze Stichpunkte mit kurzem Kommentar

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20 Ergebnisse

Die Ausbreitung des Islams nach dem Tod Mohammeds (632 n. Chr.) erfolgte im Wesentlichen durch folgende Faktoren:
Militärische Eroberungen (Frühe muslimische Expansion)
Die arabischen Armeen eroberten in rasanter Geschwindigkeit riesige Gebiete (Syrien, Palästina, Ägypten, Persien, Nordafrika bis Spanien). → Hauptmotor der ersten 100 Jahre.
Schwäche der Großmächte
Byzantinisches Reich und Sassanidenreich waren durch jahrzehntelange Kriege extrem geschwächt und teilweise desorganisiert. → Ermöglichte die schnellen Siege der Araber.
Religiöse Motivation & Jihad-Konzept
Der Glaube an göttlichen Auftrag und die Idee des Kampfes für den Islam mobilisierte Kämpfer stark. → Hohe Kampfmoral und Kohäsion.
Attraktive Steuer- & Sozialpolitik
Nicht-Muslime zahlten Dschizya-Steuer, behielten aber Glauben und Eigentum; Konversion brachte Steuererleichterung und volle Bürgerrechte. → Viele Konversionen aus pragmatischen Gründen.
Handel & wirtschaftliche Netzwerke
Muslimische Kaufleute kontrollierten wichtige Handelsrouten (Seidenstraße, Indischer Ozean, Transsahara) und verbreiteten den Islam friedlich. → Langfristig entscheidend in Afrika, Südostasien, Indien.
Missionierung & Sufismus (später)
Sufi-Orden und charismatische Prediger gewannen Herzen durch Spiritualität und Toleranz. → Wichtig ab ca. 10.–13. Jahrhundert in entfernteren Regionen.

Kurz gesagt: Zuerst militärisch-politisch (632–750), dann zunehmend durch Handel, Konversion und kulturelle Anziehung.


Hm.
 
NicetomeetFEM 09.03.2026 18:13
@Julia 18:01 

Die TAZ ist politisch aktiv und der Deutschlandfunk politisch auch nicht objektiv, wie halt der ÖRR.
 
NicetomeetFEM 09.03.2026 18:26
Grok, was an der Scharia widerspricht deutschen Gesetzen ?

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24 Ergebnisse

Die Scharia als Ganzes widerspricht dem deutschen Grundgesetz (GG) nicht pauschal, da sie kein einheitliches Gesetzbuch ist, sondern eine vielfältige Normenlehre (religiös, ethisch, rechtlich) mit unterschiedlichen Interpretationen. Religiöse Teile (z. B. Gebet, Fasten, Speisevorschriften) sind durch Art. 4 GG (Religionsfreiheit) geschützt und kompatibel.

Widersprüche entstehen jedoch bei traditionellen/harten Auslegungen bestimmter rechtlicher Regelungen der Scharia (insbesondere Familien-, Straf- und Staatsrecht), die gegen zentrale Grundrechte verstoßen. Deutsche Gerichte wenden solche Normen nicht an, wenn sie den Ordre public (öffentliche Ordnung, Art. 6 EGBGB) oder Grundrechte verletzen. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat die Scharia in Teilen als inkompatibel mit Demokratie-Prinzipien eingestuft.Wichtige Konfliktbereiche (basierend auf Bundestagsgutachten, Verfassungsrecht und Rechtspraxis):Geschlechterungleichbehandlung (Art. 3 Abs. 2+3 GG – Gleichberechtigung)
Traditionelle Scharia-Regeln bevorzugen oft Männer (z. B. einseitiges Verstoßungsrecht des Mannes bei Scheidung, unterschiedliche Erbschaftsanteile, Vormundschaftsrecht zugunsten des Vaters, Polygamie). → Widerspruch zu Gleichberechtigung und Kindeswohl (Art. 6 GG).
Religiöse Diskriminierung (Art. 3 Abs. 3 GG)
Ungleichbehandlung von Muslimen und Nicht-Muslimen (z. B. geringere Rechte für „Ungläubige“, Dschizya-Steuer, Apostasie-Strafen). → Verstoß gegen Gleichbehandlung und Religionsfreiheit.
Strafrechtliche Hudud-Strafen (z. B. Steinigung, Auspeitschen, Handabhacken)
Vollkommen unvereinbar mit Menschenwürde (Art. 1 GG), Verhältnismäßigkeit und Verbot grausamer Strafen.
Theokratisches Staatsverständnis
Souveränität Gottes/Stellung der Scharia über dem Volk → Widerspruch zur Volkssouveränität (Art. 20 GG) und säkularer Demokratie (kein göttliches Recht als Staatsverfassung).
Apostasie- und Blasphemie-Regeln
Strafen für Glaubensabfall oder Kritik am Islam → Verstoß gegen Meinungsfreiheit (Art. 5 GG) und Religionsfreiheit (inkl. Recht, die Religion zu wechseln oder keine zu haben).

Kurz gesagt: Persönliche religiöse Praxis nach Scharia ist in Deutschland frei und geschützt. Politisch-rechtliche Ansprüche auf Anwendung traditioneller Scharia-Elemente als Staats- oder Parallelrecht (z. B. Theokratie, Hudud, Diskriminierung) sind mit dem Grundgesetz unvereinbar und werden nicht anerkannt – weder im Strafrecht noch in Schiedsgerichten (verboten). Liberale/reformierte Interpretationen der Scharia können hingegen kompatibel sein.
Quellen: Bundestags-Wissenschaftliche Dienste (WD-3-406-08, WD-3-132-18), 
Kulturrat.de, 
Verfassungsgerichtspraxis, 
EGMR-Urteile (z. B. Refah Partisi vs. Türkei).
 
NicetomeetFEM 09.03.2026 19:15
Naja

Spanien war dschon mal großteils muslimisch.

El Andalus glaub Andalusien.

Muss man halt den Arsch hoch kriegen dazu.
 
NicetomeetFEM 09.03.2026 19:20
Wir wollen ja islamisiert werden.

Das als erstes.
 
NicetomeetFEM 09.03.2026 19:22
Die Meherheit der Deutschen hat nix gegen politischen Islam.

Und noch nie davon gehört.
 
NicetomeetFEM 09.03.2026 19:24
Was ( westliche ) Freiheit ist, besser war, kapiert die Mehrheit erst dann, wenn sie weg ist.
 
NicetomeetFEM 09.03.2026 19:29
Wir femininisieren die katholische Kirche auch lieber as Deutsche.

In anderen Ländern klappt katholische Mission.
 
NicetomeetFEM 09.03.2026 19:41
Du bist wie immer meilenweit davon weg, politische Ansprüche zu stellen.
 
NicetomeetFEM 09.03.2026 19:42
Hast du schon mal einem Politiker geschrieben ?
 
NicetomeetFEM 09.03.2026 20:06
Ist Politik wirklich so sinnlos und unbedeutend für dich ?
 
NicetomeetFEM 09.03.2026 20:21
Aber ehrlich, Respekt, dass du alle deutschen Katholiken mobilisieren willst.

Um Moslems zu taufen.

Ohne einen Geistlichen.

Das ist ein sehr sehr ambitioniertes Ansinnen.

Und viel Arbeit.
 
NicetomeetFEM 09.03.2026 20:23
Da bist du fast schon selig gesprochen.
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