"Herz statt Hetze" – unter diesem Slogan will die evangelische Kirche eigene Akzente im Wahlkampf setzen, auch in Kooperation mit der katholischen Kirche und der Diakonie Mitteldeutschland. Bereits zur Landtagswahl 2024 in Thüringen hatte sich die Kirche mit der Kampagne dafür eingesetzt, die öffentliche Debatte für eine weltoffene Gesellschaft zu stärken.
Kampagne zur Landtagswahl geplant
Die Diakonie beispielsweise plant eine Broschüre zum Wahlprogramm der AfD und inwiefern dies dem christlichen Menschenbild widerspreche. Dazu soll es außerdem Gesprächsformate geben, unter anderem in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Akademie, um "mit den Nachbarn ins Gespräch zu kommen", beispielsweise zum Sachsen-Anhalt-Tag im Juni, wie es von der Diakonie heißt.
Ich gehe davon aus, dass sie keine Regierungsbeteiligung haben wird, weil ich an den Sachsen-Anhalter glaube.
Friedrich Kramer, Landesbischof EKM
Derzeit liegt die AfD nach aktuellen Umfragen klar vorn, aber für eine Regierungsmehrheit reicht es bislang nicht. Dennoch kann man in den öffentlichen Debatten den Eindruck gewinnen, dass eine AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt unvermeidlich sei.
Bischof Kramer hält das für eher unwahrscheinlich. Er setze darauf, dass die Parteien sich politisch so auseinandersetzten, dass deutlich werde, wofür die AfD stehe und was den Leuten drohe. "Ich gehe davon aus, dass sie keine Regierungsbeteiligung haben wird, weil ich an den Sachsen-Anhalter glaube. Das ist kein Dummer."
In jedem Fall wird der Wahlkampf in Sachsen-Anhalt nicht von christlicher Nächstenliebe geprägt sein. Herz statt Hetze soll das Gegenargument der evangelischen Kirche sein.
Ich habe mir erlaubt der Vollständigkeitshalber Wichtiges hinzu zu fügen, um evtl. einseitige (halbwahre) Berichterstattung zu verhindern.
Vielen Dank!
Sachsen-Anhalts Kirchen warnen vor Aufweichung des Sonntagsschutzes
27.02.2026 18:41
Sachsen-Anhalts Kirchen warnen vor Aufweichung des Sonntagsschutzes
27.02.2026 18:41
Sachsen-Anhalts Kirchen warnen vor Aufweichung des Sonntagsschutzes
Kritik am Parlamentsreformgesetz
Magdeburg ‐ Mit einem Reformpaket wollen die Parteien von CDU bis Linke in Sachsen-Anhalt die Befugnisse des Landtags stärken und antidemokratischen Blockaden vorbeugen. Die Kirchen unterstützen das, haben aber einen Kritikpunkt.
Die Kirchen in Sachsen-Anhalt begrüßen die geplante Parlamentsreform zur Stärkung der Demokratie, stören sich aber an Änderungen beim Sonn- und Feiertagsschutz. Laut dem Gesetzentwurf, auf den sich CDU, SPD, FDP, Grüne und Linke geeinigt haben, soll der besondere Schutz an Karfreitag, dem Volkstrauertag sowie am Buß- und Bettag eingeschränkt werden.
Die drei Tage stünden für Trauer, Scheitern und Misslingen, erklärte der Beauftragte der evangelischen Kirchen bei Landtag und Landesregierung, Albrecht Steinhäuser. "Gerade aufgrund eines allumfassenden modernen Fortschrittsdenkens täten wir als Gesellschaft gut daran, Zeitfenster für die gesamtgesellschaftliche Auseinandersetzung mit solchen menschlichen Verlusterfahrungen offen zu halten, statt sie peu à peu zu schließen." Der Leiter des Katholischen Büros Sachsen-Anhalt, Mathias Bethke, ergänzte: "Dass wir als Gesellschaft uns keine 24 Stunden Ruhe, Besinnung, Trauer mehr zumuten wollen, das ist ein Verlust."
Wo konkret gekürzt werden soll
Zum besonderen Schutz an den drei Tagen gehört unter anderem, dass keine Sport-, Musik- und Unterhaltungsveranstaltungen oder öffentlichen Märkte stattfinden dürfen. Konkret sieht der Gesetzentwurf unter anderem vor, dass der besondere Schutz an Karfreitag nicht mehr ganztägig, sondern nur noch zwischen 5 und 24 Uhr bestehen soll. Am Volkstrauertag soll er nur noch zwischen 5 und 16 Uhr gelten und am Buß- und Bettag ganz entfallen.
Mit der Parlamentsreform wollen die Parteien im Landtag möglichen künftigen politischen Blockaden durch die gesichert rechtsextremistische AfD vorbeugen. Im September wird in Sachsen-Anhalt ein neuer Landtag gewählt. Umfragen zufolge könnte die AfD dabei mit Abstand stärkste Kraft werden.
Zentrale Reformpunkte
Der Reformentwurf sieht unter anderem vor, dass die Befugnisse des Ministerpräsidenten künftig in einzelnen Fragen an den Landtag übergehen sollen. Die Kündigung sowie der Abschluss von Staatsverträgen sollen demnach nur durch Zustimmung des Parlaments möglich sein. Das beträfe beispielsweise den Medienstaatsvertrag oder auch die Staatskirchenverträge. Die AfD hat in ihrem Wahlprogramm angekündigt, die Rundfunkstaatsverträge als erste Amtshandlung zu kündigen. Ebenso sollen die staatlichen Leistungen an die Kirchen komplett gestrichen werden.
Auch sind unter anderem neue Regelungen für die Berufung von Verfassungsrichtern vorgesehen, so dass Neubesetzungen nicht durch eine Sperrminorität von über einem Drittel der Landtagssitze blockiert werden können. (KNA)
Magdeburg ‐ Mit einem Reformpaket wollen die Parteien von CDU bis Linke in Sachsen-Anhalt die Befugnisse des Landtags stärken und antidemokratischen Blockaden vorbeugen. Die Kirchen unterstützen das, haben aber einen Kritikpunkt.
Die Kirchen in Sachsen-Anhalt begrüßen die geplante Parlamentsreform zur Stärkung der Demokratie, stören sich aber an Änderungen beim Sonn- und Feiertagsschutz. Laut dem Gesetzentwurf, auf den sich CDU, SPD, FDP, Grüne und Linke geeinigt haben, soll der besondere Schutz an Karfreitag, dem Volkstrauertag sowie am Buß- und Bettag eingeschränkt werden.
Die drei Tage stünden für Trauer, Scheitern und Misslingen, erklärte der Beauftragte der evangelischen Kirchen bei Landtag und Landesregierung, Albrecht Steinhäuser. "Gerade aufgrund eines allumfassenden modernen Fortschrittsdenkens täten wir als Gesellschaft gut daran, Zeitfenster für die gesamtgesellschaftliche Auseinandersetzung mit solchen menschlichen Verlusterfahrungen offen zu halten, statt sie peu à peu zu schließen." Der Leiter des Katholischen Büros Sachsen-Anhalt, Mathias Bethke, ergänzte: "Dass wir als Gesellschaft uns keine 24 Stunden Ruhe, Besinnung, Trauer mehr zumuten wollen, das ist ein Verlust."
Wo konkret gekürzt werden soll
Zum besonderen Schutz an den drei Tagen gehört unter anderem, dass keine Sport-, Musik- und Unterhaltungsveranstaltungen oder öffentlichen Märkte stattfinden dürfen. Konkret sieht der Gesetzentwurf unter anderem vor, dass der besondere Schutz an Karfreitag nicht mehr ganztägig, sondern nur noch zwischen 5 und 24 Uhr bestehen soll. Am Volkstrauertag soll er nur noch zwischen 5 und 16 Uhr gelten und am Buß- und Bettag ganz entfallen.
Mit der Parlamentsreform wollen die Parteien im Landtag möglichen künftigen politischen Blockaden durch die gesichert rechtsextremistische AfD vorbeugen. Im September wird in Sachsen-Anhalt ein neuer Landtag gewählt. Umfragen zufolge könnte die AfD dabei mit Abstand stärkste Kraft werden.
Zentrale Reformpunkte
Der Reformentwurf sieht unter anderem vor, dass die Befugnisse des Ministerpräsidenten künftig in einzelnen Fragen an den Landtag übergehen sollen. Die Kündigung sowie der Abschluss von Staatsverträgen sollen demnach nur durch Zustimmung des Parlaments möglich sein. Das beträfe beispielsweise den Medienstaatsvertrag oder auch die Staatskirchenverträge. Die AfD hat in ihrem Wahlprogramm angekündigt, die Rundfunkstaatsverträge als erste Amtshandlung zu kündigen. Ebenso sollen die staatlichen Leistungen an die Kirchen komplett gestrichen werden.
Auch sind unter anderem neue Regelungen für die Berufung von Verfassungsrichtern vorgesehen, so dass Neubesetzungen nicht durch eine Sperrminorität von über einem Drittel der Landtagssitze blockiert werden können. (KNA)
Kommentare
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(Nutzer gelöscht) 27.02.2026 20:01
(Nutzer gelöscht) 27.02.2026 20:11
Auch das wäre doch sicher noch interessant?
🧐
AfD Sachsen-Anhalt will Kirchen schwächen – radikaler Bruch geplant
Von Oliver Marquart | 3. Februar 2026 2 Minuten
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Die AfD Sachsen-Anhalt plant mit ihrem 156 Seiten starken Wahlprogramm drastische Einschnitte für Kirchen: Abschaffung der Staatsleistungen, Ende des Kirchensteuer-Einzugs, Einschränkungen beim Kirchenasyl. Was das bedeuten würde.
Das Logo der AfD auf einer Glaswand im Bundestag
epd-bild/Christian Ditsch
Eingang zum Fraktionssaal der rechten "Alternative fuer Deutschland", AfD, im Deutschen Bundestag am 19. Februar 2019.
Die Alternative für Deutschland (AfD) geht auf direkten Konfrontationskurs mit den Kirchen. Das Verhältnis ist schon seit langem von gegenseitiger Ablehnung geprägt. Nun erlebt der Konflikt eine neue Eskalationsstufe.
Denn die AfD Sachsen-Anhalt kündigt mit einem 156 Seiten starken Entwurf für ihr Regierungsprogramm zur Landtagswahl 2026 nicht weniger als einen radikalen Bruch in der Beziehung zwischen Staat und Kirchen an. Im Zentrum stehen dabei Maßnahmen, die insbesondere die beiden großen Kirchen in ihrer Finanzierung und gesellschaftlichen Rolle stark einschränken würden.
Die zentralen Punkte in Bezug auf Kirchen:
Ablehnung von Kirchenasyl: Kirchengemeinden sollen künftig finanziell haftbar gemacht werden, wenn Abschiebungen durch ihre Hilfe verzögert werden.
Streichung der Staatsleistungen und der Kirchensteuer: Die AfD will die Staatsleistungen für die evangelische und die katholische Kirche sofort und ohne Kompensation beenden. Auch den staatlichen Einzug der Kirchensteuer über die Finanzämter möchte sie abschaffen. Die Partei argumentiert, die Kirchen würden statt des Glaubens eine "Regenbogenideologie" verbreiten. Zahlreiche Jurist:innen sehen die Darstellung der Rechtslage durch die AfD hingegen skeptisch.
"Authentische" Religionsgemeinschaften sollen gefördert werden. Dabei sollen Baptistengemeinden und orthodoxe Kirchen bevorzugt unterstützt werden, allerdings fehlt eine klare Definition dessen, was ein weltanschaulich neutraler Staat darunter verstehen könnte.
Mögliche Folgen der Maßnahmen: "In einem Jahr pleite"
Die vorgesehenen Maßnahmen hätten erhebliche Folgen. Kirchen und Diakonie sind in Sachsen-Anhalt, insbesondere in Regionen mit unzureichenden staatlichen Angeboten, wichtige Träger von Kindergärten, Schulen, Krankenhäusern, Beratungsstellen und Pflegeangeboten.
Dem "Tagesspiegel" sagte der evangelische Kirchenpräsident Anhalts, Karsten Wolkenhauer:
"Wenn eine neue Landesregierung keine Staatsleistungen mehr zahlt und auch die Kirchensteuer ausbleibt, wären wir in weniger als einem Jahr pleite."
VerlagsangebotPremium-Bereich sonntagsbaltt.de
Juristisch wäre der Entzug von Geldern verfassungswidrig, erklärt Wolkenhauer weiter, doch die AfD könne geltendes Recht ignorieren und die Zahlungen einfach einstellen. "Eine Verfassungsklage dauert voraussichtlich zwei bis drei Jahre." In dieser Zeit wäre die Landeskirche zahlungsunfähig.
Die AfD positioniert sich somit klar als Gegnerin der etablierten Kirchen. Die Landtagswahl 2026, bei der die AfD laut Umfragen gute Chancen hat, stärkste Kraft zu werden, könnte dabei zu einem Testlauf werden.
Ein Mann im weißen Hemd
Oliver Marquart
Redakteur | CvD | Online | Gerechtigkeit, Menschenrechte, Rassismus, Freiheit, Internationale Politik
Fahne und Reichtstagsgebäude
Wahlen Demokratie Alternative für Deutschland AfD Kirchensteuer Kirchenasyl
🧐
AfD Sachsen-Anhalt will Kirchen schwächen – radikaler Bruch geplant
Von Oliver Marquart | 3. Februar 2026 2 Minuten
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Die AfD Sachsen-Anhalt plant mit ihrem 156 Seiten starken Wahlprogramm drastische Einschnitte für Kirchen: Abschaffung der Staatsleistungen, Ende des Kirchensteuer-Einzugs, Einschränkungen beim Kirchenasyl. Was das bedeuten würde.
Das Logo der AfD auf einer Glaswand im Bundestag
epd-bild/Christian Ditsch
Eingang zum Fraktionssaal der rechten "Alternative fuer Deutschland", AfD, im Deutschen Bundestag am 19. Februar 2019.
Die Alternative für Deutschland (AfD) geht auf direkten Konfrontationskurs mit den Kirchen. Das Verhältnis ist schon seit langem von gegenseitiger Ablehnung geprägt. Nun erlebt der Konflikt eine neue Eskalationsstufe.
Denn die AfD Sachsen-Anhalt kündigt mit einem 156 Seiten starken Entwurf für ihr Regierungsprogramm zur Landtagswahl 2026 nicht weniger als einen radikalen Bruch in der Beziehung zwischen Staat und Kirchen an. Im Zentrum stehen dabei Maßnahmen, die insbesondere die beiden großen Kirchen in ihrer Finanzierung und gesellschaftlichen Rolle stark einschränken würden.
Die zentralen Punkte in Bezug auf Kirchen:
Ablehnung von Kirchenasyl: Kirchengemeinden sollen künftig finanziell haftbar gemacht werden, wenn Abschiebungen durch ihre Hilfe verzögert werden.
Streichung der Staatsleistungen und der Kirchensteuer: Die AfD will die Staatsleistungen für die evangelische und die katholische Kirche sofort und ohne Kompensation beenden. Auch den staatlichen Einzug der Kirchensteuer über die Finanzämter möchte sie abschaffen. Die Partei argumentiert, die Kirchen würden statt des Glaubens eine "Regenbogenideologie" verbreiten. Zahlreiche Jurist:innen sehen die Darstellung der Rechtslage durch die AfD hingegen skeptisch.
"Authentische" Religionsgemeinschaften sollen gefördert werden. Dabei sollen Baptistengemeinden und orthodoxe Kirchen bevorzugt unterstützt werden, allerdings fehlt eine klare Definition dessen, was ein weltanschaulich neutraler Staat darunter verstehen könnte.
Mögliche Folgen der Maßnahmen: "In einem Jahr pleite"
Die vorgesehenen Maßnahmen hätten erhebliche Folgen. Kirchen und Diakonie sind in Sachsen-Anhalt, insbesondere in Regionen mit unzureichenden staatlichen Angeboten, wichtige Träger von Kindergärten, Schulen, Krankenhäusern, Beratungsstellen und Pflegeangeboten.
Dem "Tagesspiegel" sagte der evangelische Kirchenpräsident Anhalts, Karsten Wolkenhauer:
"Wenn eine neue Landesregierung keine Staatsleistungen mehr zahlt und auch die Kirchensteuer ausbleibt, wären wir in weniger als einem Jahr pleite."
VerlagsangebotPremium-Bereich sonntagsbaltt.de
Juristisch wäre der Entzug von Geldern verfassungswidrig, erklärt Wolkenhauer weiter, doch die AfD könne geltendes Recht ignorieren und die Zahlungen einfach einstellen. "Eine Verfassungsklage dauert voraussichtlich zwei bis drei Jahre." In dieser Zeit wäre die Landeskirche zahlungsunfähig.
Die AfD positioniert sich somit klar als Gegnerin der etablierten Kirchen. Die Landtagswahl 2026, bei der die AfD laut Umfragen gute Chancen hat, stärkste Kraft zu werden, könnte dabei zu einem Testlauf werden.
Ein Mann im weißen Hemd
Oliver Marquart
Redakteur | CvD | Online | Gerechtigkeit, Menschenrechte, Rassismus, Freiheit, Internationale Politik
Fahne und Reichtstagsgebäude
Wahlen Demokratie Alternative für Deutschland AfD Kirchensteuer Kirchenasyl
(Nutzer gelöscht) 27.02.2026 20:12
👆 Vom.Sonntagsblatt, Februar 2026.
(Nutzer gelöscht) 27.02.2026 20:17
Recht hat die AfD!
Wer Regenbogenfahnen schwingt hat sich keinerlei Unterstützung verdient!👍🫶
Wer Regenbogenfahnen schwingt hat sich keinerlei Unterstützung verdient!👍🫶
(Nutzer gelöscht) 27.02.2026 20:20
Nebenbei erwähnt, aber auch wichtig:
Die AfD ist Nicht für die Streichung der Feiertage!
Die AfD ist Nicht für die Streichung der Feiertage!
(Nutzer gelöscht) 27.02.2026 20:50
Auch da greift die AfD durch:
"Kirchengemeinden sollen künftig finanziell haftbar gemacht werden, wenn Abschiebungen durch ihre Hilfe verzögert werden."
👍🫶👌🙏🩵
"Kirchengemeinden sollen künftig finanziell haftbar gemacht werden, wenn Abschiebungen durch ihre Hilfe verzögert werden."
👍🫶👌🙏🩵
(Nutzer gelöscht) 27.02.2026 20:55
Sollte es unpassend für Dich sein, einfach löschen, Klavier.
Dann mach ich meinen Blog auf.
Vielen Dank!
Dann mach ich meinen Blog auf.
Vielen Dank!
Klavierspielerin2 27.02.2026 21:29
Du hast Nerven. Beschimpfst mich und jetzt machst du dich in meinen Blogs breit 🙄
Mach' deinen eigenen Blog auf du " Ur- Katholikin", du.
Mach' deinen eigenen Blog auf du " Ur- Katholikin", du.
(Nutzer gelöscht) 27.02.2026 21:45
Ich habe Deinen Blog doch nur vervollständigt!
Gerne kannst Du meine Posts löschen.
Habe ich Dir doch an geboten.
Selbstverständlich mache ich dann meinen Blog auf.
Du "beschimpfst" mich ständig als Ur- Katholikin.
Ich habe Dich nicht beschimpft, sondern Dich
Auf Dein Judas- Verhalten aufmerksam gemacht!
Verrat ist Sünde, auch wenn es für Einige schon so Normal ist, dass sie es nicht mal mehr bemerken.
👋 Gute Nacht!
Gerne kannst Du meine Posts löschen.
Habe ich Dir doch an geboten.
Selbstverständlich mache ich dann meinen Blog auf.
Du "beschimpfst" mich ständig als Ur- Katholikin.
Ich habe Dich nicht beschimpft, sondern Dich
Auf Dein Judas- Verhalten aufmerksam gemacht!
Verrat ist Sünde, auch wenn es für Einige schon so Normal ist, dass sie es nicht mal mehr bemerken.
👋 Gute Nacht!
(Nutzer gelöscht) 27.02.2026 21:47
Deine Beschimpfung "Du Ur- Katholische" trifft mich nicht, weil ich mit Leib, Seele und aus tiefsten, sowie vollem Herzen eine Ur- Katholikin bin!🙏🫶

Jetzt
20. Januar 2026, 03:00 Uhr
Die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM) hat mit Blick auf den Wahlkampf in Sachsen-Anhalt angekündigt, die Kampagne "Herz statt Hetze" fortführen zu wollen. Damit bekräftigt sie ihre Position gegen die AfD. Die Partei droht der Kirche in Sachsen-Anhalt unter anderem mit der Streichung von Geldern, sollte sie nach der Wahl die Regierung stellen. Landesbischof Friedrich Kramer sieht christliche Werte als unvereinbar mit den Positionen der AfD an.
von Ulrich Wittstock, MDR Kulturdesk
Die Kirche in Sachsen-Anhalt befürchtet Kürzungen durch die AfD nach der Landtagswahl.
Die fremdenfeindliche Politik der AfD passt für den Landesbischof Friedrich Kramer nicht zum Christentum.
Vor der Wahl im September will die Evangelische Kirche Mitteldeutschland mit einer Kampagne gegen demokratiefeindliche Politik aktiv werden.
Friedrich Kramer, der Landesbischof der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM), bekräftigt die klare Position gegen die AfD und hat eine Fortführung der Kampagne "Herz statt Hetze" im Wahlkampf angekündigt.
Friedrich Kramer leitet als Landesbischof die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland.
Bildrechte: picture alliance/dpa | Martin Schutt
In der Politik der AfD und christlichen Werten sieht Kramer keinen gemeinsamen Nenner: "Eine Partei, die generell Fremde unter Verdacht stellt und den Fremden nicht freundlich, sondern fremdenfeindlich begegnet, die kann sich nicht auf Jesus Christus berufen."
Kirche grenzt sich von AfD ab
Auch deshalb dürfen AfD-Mitglieder in der evangelischen Kirche Mitteldeutschlands keine Ämter mehr übernehmen, weder im Gemeinderat noch in Synoden. Von Kirchenkritik könne bei der AfD keine Rede mehr sein, stellt Kramer fest, der zugleich Friedensbeauftragter des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland ist. Er spricht sogar von Feindschaft, die den Kirchen entgegenschlage.
Die politischen Positionen der AfD sind auch unter Kirchenmitgliedern umstritten.
Bildrechte: IMAGO/Müller-Stauffenberg
Friedrich Kramer ist in der DDR aufgewachsen. Kirchenfeindlichkeit ist für ihn also keine neue Erfahrung, denn auch die SED versuchte seinerzeit kritische Kirchenmitglieder einzuschüchtern oder zu verfolgen. Schon damals lautete der Vorwurf, die Kirchen würden sich zu stark in die Politik einmischen. Dieser Vorwurf kommt nun auch von der AfD.
AfD will Kirche Gelder kürzen
Die AfD hat bereits mehrfach den Vorschlag gemacht, die sogenannten Staatsleistungen für die Kirchen zu streichen. Sollte die Partei die Regierung stellen, wird sie dieses Vorhaben sehr wahrscheinlich durchsetzen. Damit würde die evangelische Kirche rund ein Viertel ihrer Gelder verlieren.
Wer will, dass die Kirche im Dorf bleibt, der kann eine Partei nicht wählen.
Friedrich Kramer, Landesbischof EKM
Das würde die Arbeit der Kirchen erheblich einschränken, warnt Bischof Kramer. Es hieße, das für "den größten Kulturträger, der in jedem Dorf eine Kirche hat", kein Geld mehr da wäre, dass Kirchen wieder aussähen wie 1989. Für Friedrich Kramer ist klar: "Wer will, dass die Kirche im Dorf bleibt, der kann eine Partei nicht wählen."
Fremdenfeindlichkeit passt nicht in die Bibel
Dass dennoch viele Gemeindemitglieder die AfD wählen, ist für Bischof Kramer kein Problem. Man wolle die Menschen nicht bevormunden. Und wenn für viele Menschen das Thema Migration so zentral sei, so bleibe dennoch gültig, was in der Bibel stehe – Nationalismus spiele im Neuen Testament keine Rolle, so Bischof Kramer. "Ich bin fremd gewesen, ihr habt mich aufgenommen", wenn Jesus das sage, sei das eine mitmenschliche Aussage mit politischen Konsequenzen.