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📃 Wagst Du es IHM zu vertrauen?

📃 Wagst Du es IHM zu vertrauen?
Gerechtigkeit birgt ihren eigenen Lohn, denn sie entspricht Leben - dem Leben Christi - und wer dieses besitzt, weiß, dass er alles hat, dessen er bedarf. Deshalb rät der HERR: "Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen. Darum sorgt nicht für morgen." [MATTH. 6,33-34] [LUT2017] ... Indem wir immer nur einen Tag auf einmal leben, wissen wir, dass ER, DER von Ewigkeit ist, sowohl morgen als auch an allen weiteren Tagen leben wird, Sein Leben das unsere ist und dass ER, wie für "die Vögel unter dem Himmel" und "die Lilien auf dem Feld" auch für uns alle sorgen wird.

Am Anfang des christlichen Lebens überschlagen wir die Kosten. Wir verlassen alles, geben alles auf und haben - nachdem wir unser eigenes Leben verloren haben - Christi Leben. Es besteht daher kein Grund mehr für [irgendwelche] Angst und für uns gibt es nichts anderes zu tun, als CHRISTUS zu folgen, wohin Seine Stimmer uns auch führen mag. ER hat noch nie jemanden in die Wüste geführt, um ihn dort umkommen zu lassen. Der Weg in der Wüste mag scheinbar unbegehbar sein [aber GOTT verspricht]: "Die Elenden und Armen suchen Wasser und finden keines; ihre Zunge verdorrt vor Durst. Ich, der HERR, will sie erhören; ich, der Gott Israels, will sie nicht verlassen. Ich lasse Ströme hervorbrechen auf kahlen Höhen und Quellen inmitten der Täler; ich mache die Wüste zum Wasserteich und dürres Erdreich zu Wasserquellen." [JES. 41,17-18] [SLT]

Alles, was wir zu wissen brauchen, ist das, was der HERR sagt und in dem Wissen, dass ER die Verantwortung übernimmt, Seine eigenen Verheißungen zu erfüllen, wenden wir uns IHM zu, IHM zu gehorchen und Seiner Führung zu folgen. Der Mann, der im Glauben wandelt - weil er GOTT [wahrhaftig] glaubt, nicht nur, um herauszufinden, ob der HERR tatsächlich meint, was ER sagt - wird immer [das Folgende bestätigt finden]: "Der Weg der Aufrechten ist wohlgebahnt." [SPR. 15,19] [LUT2017] Wir neigen [leider oft] dazu, uns von "unseren Ängsten und eigenen Möglichkeiten beraten zu lassen" und dabei den HERRN, unseren Schöpfer, zu vergessen, "der den Himmel ausgebreitet und die Erde gegründet hat." [JES. 51,13] [LUT2017]

Manche ... befürchten, in diesen Tagen scharfer und skrupelloser Konkurrenz wegen strikter Ehrlichkeit bei Geschäften zu scheitern. Andere befürchten, in Not zu geraten, und wagen - wenn ihnen das Wort eine neue Pflicht vor Augen führt - nicht, aufgrund der Verheißung Gottes voranzugehen, während sie, wenn sie die Zukunft planen und den Weg klar sehen könnten, nicht zögern würden. Aber sollten wir [etwa] mehr Vertrauen in unsere eigenen Pläne und Fähigkeiten als in die des Herrn haben? ER hat einen Weg von Anfang bis Ende geplant. ER bezeugt: "Ich bin der Weg" [JOH. 14,6] und derjenige, der CHRISTUS als lebendige Gegenwart besitzt, weiß, dass er [dadurch] mehr hat, als die ganze Welt bieten kann. Die Israeliten in der Wüste beschränkten die Macht Gottes durch Unglauben zu ihrem Nachteil und doch sorgte der HERR für jede Kleinigkeit ihrer Bedürfnisse und ermahnte durch Mose: "Aber in dieser Sache wolltet ihr dem HERRN, eurem Gott, nicht glauben, der doch vor euch herging auf dem Weg, um euch die Lagerstätten auszusuchen, bei Nacht im Feuer, damit ihr den Weg sehen konntet, auf dem ihr gehen solltet, und bei Tag in einer Wolke." [5. MO. 1,32-33] [SLT]

In dieser geschäftigen Welt vertrauen die Menschen tagtäglich auf eigene Fähigkeiten und Anstrengungen, ihren Weg zu gehen und vergessen dabei, dass sie bezüglich des natürlichen Lebens und die Kraft, die sie dafür benötigen von GOTT abhängig sind. Ja sogar solche, die vorgeben, an den HERRN zu glauben, geraten oft in Zweifel und Ratlosigkeit, wenn der Weg des Rechtes und der Pflicht mit zuvor eingegangenen Geschäftsbeziehungen in Konflikt gerät, gerade so, als ob der HERR nicht fähig wäre, ihnen alles zu erstatten, was für das Leben und Gottseligkeit lebenswichtig ist, wenn sie IHM nur vertrauen. Der HERR warnte [deshalb] die Israeliten davor, in der geschäftigen Erntezeit versucht zu werden, IHM nicht zu gehorchen. ER sagte: "Sechs Tage sollst du arbeiten; am siebenten Tage sollst du ruhen, auch in der Zeit des Pflügens und des Erntens." [2. MO. 34,21] [LUT2017] Kein Druck irgendwelcher Umstände kann den wahren Gläubigen vom Gehorsam gegenüber dem Wort Gottes abhalten. Der Segen Gottes, der mit dem Halten des Sabbats verbunden ist, ist mehr wert als aller Reichtum des Orients, weil er alles beinhaltet, was CHRISTUS für den Menschen ist. So verhält es sich mit jeder Pflicht und jedem Vorrecht. Keinem ängstlichen Gedanke braucht aufgrund zeitlicher Bedürfnisse Raum gegeben werden, "denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr dies alles benötigt." [MATTH. 6,32] [ELB] In den Tagen, als die Israeliten das Land Kanaan bewohnten, wurde ihnen geboten, das Land jedes siebente Jahr ruhen zu lassen, und der HERR versprach: "Und wenn ihr sagt: Was sollen wir essen im siebenten Jahr? Denn wenn wir nicht säen, so sammeln wir auch keinen Ertrag ein! Da will ich meinem Segen über euch im sechsten Jahr gebieten, dass er Ertrag schaffen soll für drei Jahre,  dass ihr sät im achten Jahr und von dem alten Ertrag esst bis in das neunte Jahr, sodass ihr vom alten esst, bis wieder neuer Ertrag kommt." [3. MO. 25,20-22] [LUT2017]

Manchmal offenbart der HERR Menschen deutlich eine Pflicht, die scheinbar ihr ganzes Lebenswerk betrifft. Möglicherweise muss Arbeit und Kapital, verbunden mit vielen Jahren, aufgegeben werden, wenn dem Ruf der Pflicht entsprochen werden soll. Viele stehen vor dieser Herausforderung, wenn sie über die Frage wahren Sabbat-Haltens nachdenken und  eine Prüfung diesbezüglich, kann auf verschiedene Weise kommen. Aber was auch sein und kommen mag, wir haben nur Gottes Verheißungen und Macht zu bedenken. Der König von Juda [Amazja] hatte - um ihm zu helfen - einmal ein Heer von Israel angeworben, als das Wort des Herrn ihn aufforderte, er solle nicht gemeinsam mit Israel in den Kampf ziehen. "Und Amazja sagte zu dem Mann Gottes: Und was soll mit den hundert Talenten geschehen, die ich der Kriegsschar von Israel gegeben habe? Der Mann Gottes sagte: Der HERR hat ⟨genug⟩, um dir mehr als das zu geben." [2. CHRO: 25,9] [ELB]

GOTT ist fähig, Seine Kinder mit allem reichlich zu versorgen und ER wird [ihnen] nichts Gutes vorenthalten. Deshalb ermahnt ER: "Nehmt meine Unterweisung an und nicht Silber, und Erkenntnis lieber als feines Gold! Ja, Weisheit ist besser als Perlen, und alle Kostbarkeiten sind nicht zu vergleichen mit ihr." [SPR. 8,10-11] [SLT]

"Wenn ich auch viele Freunde hätte,
Liebe, Gold und Gesundheit, 
DICH, mein Heiland aber nicht,
hätte ich dann irgendeinen Reichtum?"
[Strophe 2 aus Only Thee von Corie F. Davis 1881]

( Ellet J. Waggoner, Januar 1894 )

Kommentare

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JesusComesBackSoon 24.02.2026 17:20
Auch wenn der Inhalt dieses Artikels von Dr. Ellet J. Waggoner bereits vor mehr als 130 Jahren verfasst wurde, hat er deswegen nichts an seiner Bedeutsamkeit für das persönliche, insbesondere auch geistige Leben eines jeden Nachfolgers des Sohnes Gottes verloren.

Für diejenigen, die gerne noch weitere solche (zeitgeistfreien, nah am Wort Gottes ausgerichteten ) Artikel lesen möchten, nachstehend der folgende Link:

https://gerechtigkeit-durch-glauben.de/gesamtuebersicht-artikel-neu/

Mein Wunsch und Gebet ist, dass jeder Leser durch den bzw. die Artikel reichlich gesegnet wird, er Dingen besser verstehen und das Gelesene in seinem Leben Frucht zur Ehre Gottes bringen möge.

Die angegebenen Bibelverse wurden, sofern nicht speziell angegeben, aus LUTHER 1912 entnommen. Die Abkürzungen [KJV] [LUT2017] [ELB] [SLT1951] und [SLT] stehen falls vorhanden für King James Version, Luther 2017, Elberfelder, Schlachter 1951 und Schlachter 2000.

Eckige Klammern im Text - abgesehen von Bibelzitaten - beinhalten Einfügungen von mir, die einer besseren Verständlichkeit nach Übertragung des Artikels ins Deutsche dienen sollen.
 
vertrauen2015 25.02.2026 09:39
Jes. 17. .....
Gesegnet ist der Mann, der auf den HERRN vertraut und dessen Zuversicht der HERR geworden ist! Denn er wird sein wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist und seine Wurzeln am Bach ausstreckt, der die Hitze nicht fürchtet, wenn sie kommt, sondern seine Blätter bleiben grün; auch in einem dürren Jahr braucht er sich nicht zu sorgen, und er hört nicht auf, Frucht zu bringen.
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