weiße TaubeChrist sucht Christ Logo ohne Taube

Der Sabbat – für alle Menschen ?

Der Sabbat – für alle Menschen ?
Der Sabbat "der Juden" ist irreführend und nicht korrekt!

Schreibt Messianer in ihrem Block ... und schließt diesen, damit ja niemand etwas erwidern kann ...

Zum Glück waren die Apostel nicht so diskussionsscheu 🙂  

Jedenfalls ist es weder demokratisch noch christlich.

Ihr haltet Tage und Monate und Feste und Jahre. Ich fürchte um euch, dass ich vergeblich um euch gearbeitet habe.

schreibt Paulus an die Galater im Kapitel 4

So lasset nun niemand euch ein schlechtes Gewissen machen über Speise oder über Trank oder über bestimmte Feiertage oder Neumonde oder Sabbate.

Steht im Neuem Testament.
Kolosser 2:16

Kommentare

 
Misio 21.02.2026 23:44
Die Bundeszeichen des AT, des Bundes GOTTES mit den Israeliten, 

sind Beschneidung und Sabbat,
 
die des neuen Bundes sind Abendmahl und Taufe.  

Der Streit, welcher Tag der Richtige ist bzw. was Christen zu tun und zu lassen haben ist schon fast so alt wie die Gemeinde selbst. Deshalb haben sich die Apostel schon mit dem Thema befassen müssen.
 
Schon in den Tagen der Apostel standen judaistische Irrlehrer bereit, die Gemüter der Christen zu verwirren und es kam zum 1. Apostelkonziel in Jerusalem. 

Ähnliches geschieht leider auch heute, und viele Christen erkennen nicht, was Sie tun !
Sie schlagen mit ihrer Gesetzlichkeit JESUS CHRISTUS ins Gesicht. 

Daran werde ich mich nicht beteiligen und es fängt in der Regel mit dem gedankenlosen Nachplappern von Shabbat Schalom an.
 
Auf dem ersten Apostelkonzil in Jerusalem (Apostgesch. 15), wurde beschlossen: 
Es hat dem Heiligen Geist und uns gefallen, euch keine weitere Last aufzuerlegen, außer diesen notwendigen Dingen, dass ihr euch enthaltet von Götzendienst, von Blutgenuss und von Erstickten, sowie von Unzucht (Hurerei, perverse Sexualpraktiken, Homosexualität und Missbrauch von Kindern);
wenn ihr euch davor bewahrt, so handelt ihr recht.  Lebt wohl !
 
 
Trotzdem taucht immer wieder die Frage auf: Müssen Christen den Sabbat halten ? 

Diese Frage wird immer wieder aufgeworfen. Gleich anfangs sei festgestellt, dass es in dieser Frage nicht um Meinungen gehen kann. 

Wie in allen Glaubensfragen kommt es einzig und allein darauf an, was Gottes Wort darüber zu sagen hat. So gilt es auch die Sabbatfrage im Lichte der Bibel zu sehen. 

Wir wollen uns zunächst mit drei Fragen befassen:
    1.       Wann wurde der Sabbat zum ersten Mal Menschen zu halten geboten ?      
    2.       Wem wurde das Sabbatgebot gegeben, einem Volk oder allen Menschen ? und
    3.       Welche Absicht verfolgte Gott bei der Stiftung dieses Gebots ? 

Im Schöpfungsbericht (1.Mose 2:2,3) findet der 7. Tag als Ruhetag zum ersten Mal Erwähnung. "Und also vollendete Gott am siebenten Tage seine Werke, die er machte, und ruhte am siebenten Tage von allen seinen Werken, die er machte. Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, darum dass er an demselben geruht hatte von allen seinen Werken, die Gott schuf und machte."
Diese Stelle veranlasst manche zu der Behauptung, dass der Sabbat von der Zeit des Paradieses an den Menschen geboten wurde. Doch was sagt die Schrift hier tatsächlich ?
Gott ruhte am 7. Tag von seinen Werken. Kein Wort davon, dass damals dieser Tag oder irgendein anderer Tag dem Menschen als Ruhetag gegeben wurde. Ferner gilt es zu beachten, dass das Wort "Sabbat" hier nicht erwähnt wird, und wir es auch in den darauf folgenden Jahrtausenden biblischer Geschichte bis zum Auszug des Volkes Israel aus Ägypten nicht ein einziges Mal finden. 

Bei der Sammlung des Mannas stoßen wir zum 1. Mal auf das Wort "Sabbat".
Aus den Weisungen Moses an die Juden geht hervor, dass er sie nicht daran erinnert, einen Tag zu halten, den sie bereits zu halten gewohnt waren. Seine sorgfältige Erklärung zeigt deutlich, dass der Sabbattag etwas Neues für die Israeliten war: "Morgen ist der Sabbat der heiligen Ruhe des Herrn ... sechs Tage sollt ihr sammeln; aber der siebente Tag ist der Sabbat(Ruhetag), an dem wird nichts da sein. ... Sehet, der Herr hat euch den Ruhetag (Sabbat) gegeben; darum gibt er euch am sechsten Tage zweier Tage Brot. So bleibe nun ein jeglicher in dem Seinen und niemand gehe heraus von seinem Ort des siebenten Tages." (2.Mose 16:23,26,29.) - Diese Anweisung bezüglich des Sabbats wurde vorausschauend auf das formelle Geben des Sabbatgebots auf dem Berg Sinai erlassen. 

Hier machte Gott mit Israel einen Bund, der auch die 10 Gebote enthielt. Das vierte Gebot lautet:
"Gedenke des Sabbattags/Ruhetages, dass du ihn heiligest ! Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Dinge beschicken; aber am siebenten Tage ist der Ruhetag des Herrn, deines Gottes; da sollst du kein Werk tun noch dein Sohn noch deine Tochter noch dein Knecht noch deine Magd noch dein Vieh noch dein Fremdling, der in deinen Toren ist. Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, war darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage. Darum segnete der Herr den Ruhetag / Sabbattag und heiligte ihn." (2.Mose 20:8-11.) 

Dass den Israeliten das Sabbatgebot erst nach ihrer Befreiung aus der ägyptischen Sklaverei in der Wildnis des Sinai gegeben wurde, wird von Nehemia (9:13,14) bezeugt: "Und bist herabgestiegen auf den Berg Sinai und hast mit ihnen vom Himmel geredet ... und deinen heiligen Sabbat ihnen kundgetan ..." 
Nehemia sagt nicht, dass Gott sie an den heiligen Sabbat erinnerte, sondern denselben ihnen kundtat, ein eindeutiger Beweis, dass es für sie ein neues Gebot war. 

Moses, der Mittler des Alten Bundes, erklärt zum selben Thema: "Der Herr, unser Gott, hat einen Bund mit uns gemacht am Horeb und hat nicht mit unsern Vätern diesen Bund gemacht, sondern mit uns, die wir hier sind heutigen Tages und alle leben." (5.Mose 5:2,3.)

Dass der hier von Mose erwähnte Bund das Sabbatgebot einschließt, wird durch die folgenden Verse bewiesen, in denen alle 10 Gebote aufgeführt werden.
 
Misio 21.02.2026 23:52
Erneut sehen wir, der Sabbat wurde von Gott niemandem vorher, auch den Erzvätern nicht, geboten. 
Am Beispiel der Beschneidung wird deutlich, dass sehr wohl auch Gebote, die von Gott bereits früher gegeben wurden, in den Bund mit Israel Aufnahme fanden. Doch sie werden im biblischen Bericht auch schon früher erwähnt (1.Mose 17:12), was bei dem Sabbatgebot nicht der Fall ist. 

2. Frage - Wem wurde das Sabbatgebot gegeben? - haben uns die angeführten Stellen bereits teilweise beantwortet. 

Nicht den Stammvätern, sondern dem befreiten Israel. In 2.Mose 31:16,17 wird uns gezeigt, dass auch die Nachkommen der am Sinai Versammelten eingeschlossen sind: "Darum sollen die Kinder Israel den Sabbat halten, dass sie ihn auch bei ihren Nachkommen halten zum ewigen Bund. Er ist ein ewiges Zeichen zwischen mir und den Kindern Israel." 

Die Formulierungen "ewiger Bund" und "ewiges Zeichen" werden oft im Alten Bund gebraucht, so z. B. in Verbindung mit dem Passahfest' dem Räuchern von Weihrauch und den Vorrechten der Priester (2.Mose 12:14; 30:8; 3.Mose 6:6-11). - Wir sehen, es wäre übereilt zu meinen, dass "ewiges Zeichen" hier im Sinne "für alle Zeiten" zu verstehen wäre. 

Bei unserer vorliegenden Frage sind auch die Einleitungsworte zu den 10 Geboten äußerst aufschlussreich, indem sie uns zeigen, wem sie gegeben wurden: "Ich bin der Herr, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus dem Diensthause geführt habe" (2.Mose 20:2). 
Das "Du", welches sich in allen Geboten wiederholt, begrenzt die 10 Gebote auf jenes Volk, das in der Einleitung ausdrücklich genannt wurde. 

Welches Volk war es? Das "aus Ägyptenland, aus dem Diensthause geführte" Israel, die fleischlichen Nachkommen von Jakob.
Es gibt andere Schriftstellen, die bestätigen, dass der Sabbat ausschließlich dem fleischlichen Israel gegeben wurde. Beachten wir das Folgende: "Denke daran, dass du auch Knecht in Ägyptenland warst und der Herr, dein Gott, dich von dort ausgeführt hat, mit einer mächtigen Hand und ausgestrecktem Arm. 

D a r u m hat dir der Herr, dein Gott, geboten, dass du den Sabbattag halten sollst." (5.Mose 5:15.) Hier wird uns offenbart, dass die Juden den Sabbat auch zum Gedächtnis an ihre Befreiung aus der ägyptischen Sklaverei feiern sollten. Für die Heidenvölker, denen ähnliches nicht geschah, hat er keine Bedeutung. 

Durch den Propheten Hesekiel (20:12) macht Gott eindeutig klar, dass der Sabbat ein Zeichen zwischen Ihm und den lsraeliten sein sollte: "Ich gab ihnen auch meine Sabbate zum Zeichen zwischen mir und ihnen ..." 

Hätte Gott den Sabbat allen Völkern gegeben, dann wäre er kein Zeichen mit einem bestimmten Volk. - Wenn ein junger Mann seiner Braut einen goldenen Ring schenkt, dann ist dies ein bedeutsames Zeichen; schenkt er aber jedem Mädchen, dem er begegnet, einen Ring, dann wäre dies kein Zeichen für irgendetwas - es sei denn dafür, dass er äußerst eigenartig ist. 

In den vorangegangenen Bibelstellen wird uns auch Antwort auf unsere
3. Frage: Welche Absicht verfolgte Gott, als er das Sabbatgebot gab ? 

Neben der barmherzigen Sorge Gottes für das körperliche Ausruhen seines Volkes sollte es ein Zeichen zwischen ihm und seinem auserwählten Volk sein (Hes.20:12; 2.Mose 31:16,17). Ferner sollte dieser Ruhetag die Israeliten an die Tage ihrer Sklaverei erinnern. Als Sklaven kannten sie keine Ruhe ! Weiter sollten sie dadurch immer wieder daran erinnert werden w e r sie befreite, nämlich ihr treuer Gott. 

Auch sollte dieser Tag sie mahnen, ihre eigenen Knechte nicht auszubeuten, sondern ihnen Ruhe zu gönnen. Und weil es sich um einen Ruhetag handelte, wählte Gott jenen 7. Tag der Woche, an dem er selbst nach der Schöpfung ruhte.
Keinesfalls dürfen wir hier übersehen, dass das Sabbatgebot vom Wesen des Alten Bundes geprägt ist und darum auf die Volks- und Staatsreligion Israels sowie die südlichen Breiten Kanaans zugeschnitten war. 

Man denke nur an die Anordnungen wie "Ihr sollt kein Feuer anzünden am Sabbattag in allen euren Wohnungen" (2.Mose 35:3); "der Fremdling, der in deinen Toren ist" darf ebenfalls nicht arbeiten (2.Mose 20:10) usf. 
Auch die Strafen bei Übertretung des Sabbats entsprechen dem Wesen der jüdischen Volkskirche. "Wer ihn entheiligt, der soll des Todes sterben. Denn wer eine Arbeit da tut, des Seele soll ausgerottet werden von seinem Volk" (2.Mose 31:14). 

Dass dies nicht symbolisch zu verstehen war, zeigt die Steinigung eines Mannes, der am Sabbat Holz sammelte (4.Mose 15:32-35). Das alles gehört nach der Schrift zum Sabbatgebot, wie es im Alten Bund gestiftet wurde. 

Das Alte Testament berechtigt uns, die zu Beginn gestellten Fragen in folgender Weise zu beantworten:
    1.       Das Wort Sabbat wird zum 1. Mal kurz nach dem Auszug der Kinder Israels aus Ägypten erwähnt und damals war es auch, dass Gott in der Wildnis des Sinai diesen Tag kund tat und zu heiligen gebot.
    2.       Das Sabbatgebot wurde dem fleischlichen Israel, also den Nachkommen Jakobs, die aus der Sklaverei Ägyptens befreit wurden, sowie deren Nachkommen gegeben.
    3.       Dieser wöchentliche Ruhetag sollte Israel an die Zeiten der Sklaverei und ihre Befreiung durch Gott erinnern, sowie sie zur guten Behandlung ihrer Sklaven anspornen. 

Er war ein Zeichen zwischen Israel und dem Schöpfergott, der seinem Bundesvolk diesen 7. Tag zu heiligen gebot, hatte er doch selbst nach der Schöpfung an ihm geruht. 

Diese Wahrheiten machen es für jeden unvoreingenommenen Betrachter klar, dass nach dem Zeugnis des Alten Testaments allein dem fleischlichen Israel der Sabbat zu halten geboten war. 
Sollte das Sabbatgebot auch für den Christen gelten und darum für die Gemeinde des Herrn, dann müsste uns dies im Neuen Testament klar und deutlich aufgetragen worden sein !
 
Wiederum 22.02.2026 00:13
Quellenangabe?

Zitat: Trotzdem taucht immer wieder die Frage auf: Müssen Christen den Sabbat halten ?

Man könnte auch fragen: 
1. Wer ist ein Christ? Jemand, der den von der Kirche eingeführten Sonntag hält? Der Sabbat wurde damals unter Strafe verboten. 

2. Gelten die 10 Gebote heute nicht mehr? Wann wurden sie abgeschafft?
 
Misio 22.02.2026 00:31
Man könnte auch fragen:
1. Wer ist ein Christ? Jemand, der den von der Kirche eingeführten Sonntag hält? Der Sabbat wurde damals unter Strafe verboten. 

Wo hast du denn das Märchen her ? 
Das haben die Siebentagesadventisten in die Welt gesetzt, wer aber Bibel und ein bisschen Geschichtswissen hat, weiß, dass es nichts mit Kaiser Konstantin und der RKK zu tun hat. 
Die haben zwar einiges verbogen, aber damit haben Sie nichts zu tun. 


2. Gelten die 10 Gebote heute nicht mehr? Wann wurden sie abgeschafft? 

Wenn du oben richtig gelesen hättest, da ist die Antwort bereits gegeben.

Mein Physiklehrer hatte so einige Sprüche ... aber die verkneife ich mir, denn sie waren nicht schmeichelhaft 🤫
 
Misio 22.02.2026 01:02
Wen ich wieder da bin, wird der Block geöffnet.

Allen eine gute, erholsame Nacht und gesegneten Tag der Anbetung & des Dankes an JESUS für sein Liebeswerk am Kreuz 😍
weiße TaubeJetzt kostenlos registrieren