📃 Die Fesseln der menschlichen Natur
19.02.2026 16:11
📃 Die Fesseln der menschlichen Natur
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📃 Die Fesseln der menschlichen Natur
Wer vergleicht, was Paulus in Römer Kapitel 1 bezüglich der Bosheit des alten Heidentums und in 2. Timotheus Kapitel 3 , hinsichtlich der Bosheit der letzten Tage – sogar unter solchen, mit einem "Schein von Gottesfurcht" – schreibt, wird erkennen, dass beides übereinstimmt.
"Wie sie es für nichts geachtet haben, Gott zu erkennen, hat sie Gott dahingegeben in verkehrten Sinn, sodass sie tun, was nicht recht ist, voll von aller Ungerechtigkeit, Schlechtigkeit, Habgier, Bosheit, voll Neid, Mord, Hader, List, Niedertracht; Ohrenbläser, Verleumder, Gottesverächter, Frevler, hochmütig, prahlerisch, erfinderisch im Bösen, den Eltern ungehorsam, unvernünftig, treulos, lieblos, unbarmherzig." [RÖ. 1,28-31] [LUT2017]
"Das aber sollst du wissen, dass in den letzten Tagen schlimme Zeiten eintreten werden. Denn die Menschen werden sich selbst lieben, geldgierig sein, prahlerisch, überheblich, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, unheilig, lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, unbeherrscht, gewalttätig, dem Guten feind, Verräter, leichtsinnig, aufgeblasen; sie lieben das Vergnügen mehr als Gott; dabei haben sie den äußeren Schein von Gottesfurcht, deren Kraft aber verleugnen sie. Von solchen wende dich ab! Denn zu diesen gehören die, welche sich in die Häuser einschleichen und die leichtfertigen Frauen einfangen, welche mit Sünden beladen sind und von mancherlei Lüsten umgetrieben werden, die immerzu lernen und doch nie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen können. Auf dieselbe Weise aber wie Jannes und Jambres dem Mose widerstanden, so widerstehen auch diese [Leute] der Wahrheit; es sind Menschen mit völlig verdorbener Gesinnung, untüchtig zum Glauben." [2. TIM. 3,1-8] [SLT]
Die menschliche Natur ist - sofern ungehemmt - in allen Zeitaltern dieselbe. Ob in den Tagen Christi, oder zweitausend Jahre vorher, oder zweitausend Jahre danach, ob sie sich bei den Bewohnern Kanaans zeigte oder bei den Einwohnern der Vereinigten Staaten offenbar wird – sie ist immer dieselbe. Genau deshalb beschreibt die Bibel die Menschen zutreffend, wo immer sie [unabhängig von Zeit und Ort] auf Erden gefunden werden. Sie ist kein Buch, das nur für einen Stamm, eine Menschenklasse, eine Nation, sondern für das [gesamte] Menschengeschlecht zutrifft. Und sie ist diesbezüglich das einzige Buch der Welt. Der Grund dafür ist, dass der Urheber dieses Buches DER ist, DER die menschliche Natur in ihrem Wesen kennt.
GOTT hat den Menschen aufrichtig erschaffen. Aber er wich von dem gerechten Weg - den GOTT ihm vorgezeichnet hatte - ab. Indem er sündigte, verkaufte er sich, Böses zu tun und die erhabenen Kräfte, die der HERR ihm verliehen hatte, damit sie der Gerechtigkeit dienen würden, wurden zum Bösen missbraucht. [Jeremia beschreibt Menschen wie folgt:] "ihr Lauf ist Bosheit, und ihre Stärke ist Unrecht." [JER. 23,10] [ELB] Wenn der Mensch je aus seinem gefallenen Zustand aufgerichtet werden soll - wenn seine verlorenen Kräfte je wiederhergestellt werden sollen - ist es unerlässlich, dass die Neigung jeder Fähigkeit gezügelt, in die rechte Richtung gelenkt und darin geschult wird. Die Bibel begegnet dieser Notwendigkeit in jeder Hinsicht vollkommen. Und dies an sich ist bereits Beweis genug, dass der Schöpfer des Menschen der Autor der Bibel ist.
Da die menschliche Natur überall dieselbe ist, ist das Einzige, was einen Menschen von einem anderen unterscheidet, das Maß an Zurückhaltung, dass er persönlich übt. Ein Mensch, der die Forderungen des Gesetzes Gottes anerkennt, wird jemand sein, der sich für die Gesellschaft und Gemeinschaft der Engel eignet, anerkennt er jedoch diese Forderungen nicht, passt er nur zur Gesellschaft und Gemeinschaft von Dämonen. Bei vielen Personen geschehen diese Zurückhaltungen in vielerlei Art und Weise, unbewusst, wie im Fall des Ungläubigen, der die Autorität oder Existenz Gottes leugnet und Sein Wort verachtet. Dennoch sind die Prinzipien des Wortes Gottes so tief in der Gesellschaft, deren Mitglied er ist, verwurzelt, dass er ihnen nachkommt, während er meint, sie zu verachten. Aber verpflanze ihn in eine Gesellschaft, die er befürwortet, wo keine dieser Prinzipien anerkannt oder ausgelebt werden und er wird ebenso bereit dem Weg der Bosheit folgen wie der schlimmste Heide, der je im Land Kanaan wohnte. Und jene andere Klasse von Personen, die sich "Christen", oder sogar "christliche Prediger“ nennen - die in ihrer Ablehnung der Verbindlichkeit der Zehn Gebote kaum Sätze bilden können, die die Bitterkeit ihrer Verachtung für das Gesetz Gottes ausreichend ausdrücken, werden, sobald die Zeit erreicht ist, wo solcher Same seine Frucht getragen, - wo die Gesellschaft, weil sie solcher Lehre folgte, jenen Zustand erreicht hat, der das genaue Gegenteil der zehn Gebote widerspiegelt - ebenso gierig den bösen Weg beschreiten wie einst Bileam.
Wiederum werden viele aus Furcht vor Strafe - vom Bösen abgehalten. Nmmt man ihnen aber die Aussicht auf Strafe oder versichert ihnen, dass es keine geben wird, so werden sie alles tun, was die Umstände erlauben. Heinrich VIII. wagte - obwohl er GOTT nicht achtete - solange er den Papst fürchtete, nicht, seine Frau zu verstoßen. Doch als er diese Hemmschwelle überwunden hatte, ließ er drei Frauen köpfen und nur eine geistreiche Rede rettete der vierten den Kopf.
Es gibt [auch noch] einen anderen Weg, auf dem Menschen denselben Zustand der Grausamkeit erreichen können. Das geschieht nicht durch Leugnen der Existenz Gottes, sondern indem sie sich selbst zu Verwahrer dessen machen, was sie als Gottes Willen definierten und sich dann selbst zu den einzigen Auslegern und Vollstreckern dieses Willens erheben. Da in jedem einzelnen [solchen] Fall nur ihr eigener Wille - und so nur menschliche Autorität - zur Oberherrschaft erhoben wird, ist menschliche Gesetzgebung der einzige Weg, ihn durchzusetzen. Und anstatt lediglich Vollstrecker zu sein, werden sie - indem sie ihren despotischen Willen ausführen - auch zu Henkern. Indem sie ihren eigenen Willen zur Oberherrschaft erheben und sich selbst zu den einzigen Auslegern dieses Willens machen - auch wenn sie behaupten, dies sei der Wille Gottes - verlieren sie ebenso wirklich jede Zurückhaltung wie solche, die GOTT offen leugnen. Beide Klassen erreichen denselben Zustand und begehen dieselben ungeheuren Verbrechen - veranschaulicht in den furchtbaren Orgien der Schreckensherrschaft bzw. in den schrecklichen Qualen der Inquisition.
Die Bibel bestätigt was [bisher] aufgezeigt wurde. Am Anfang dieses Artikels haben wir bezüglich der Beschreibung des alten Heidentums aus Römer Kapitel 1und hinsichtlich der Charakterisierung des modernen Christentums in der letzten Zeit aus 2. Timotheus Kapitel 3 zitiert und umfassende Übereinstimmung erkannt. Es geschieht durch Widerstand gegenüber der Wahrheit Gottes, dass Menschen ihre Zurückhaltung verlieren und sich der Herrschaft Satans überlassen. In den letzten Tagen sind es nur diejenigen, die "die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, durch die sie hätten gerettet werden können" [2. THESS. 2,10] [SLT], in denen Satan wirkt "mit großer Kraft und lügenhaften Zeichen und Wundern." [2. THESS. 2,9] [LUT2017] Es sind nur die "die der Wahrheit nicht geglaubt haben, sondern Wohlgefallen hatten an der Ungerechtigkeit" [2. THESS. 2,12] [SLT], die so verblendet werden, "dass sie der Lüge glauben." [2. THESS. 2,11] [SLT]
Von Anfang der Welt an, hat GOTT gegenüber keinem Volk "sich selbst nicht unbezeugt gelassen." [APG. 14,17] Sein Zeugnis erfolgte durch die jeweils "gegenwärtige Wahrheit" zu allen Zeiten. Im Gehorsam gegenüber dieser Wahrheit und in der Liebe zu ihr lag stets das Heil der Menschen. In diesen letzten Tagen sendet GOTT [nun] der ganzen Menschheit eine Botschaft, die Seine letzte Botschaft an diese Welt ist. Es ist die Botschaft des dritten Engels [aus Offenbarung Kap. 14,9 mit der besonderen Aussage]: "Hier ist die Geduld der Heiligen; hier sind die, die die Gebote Gottes und den Glauben Jesu bewahren." [OFFB. 14,12] [KJV] (Bitte lies Offb. 14,9-16.) Die Gebote Gottes "sind Wahrheit." [PS. 119,151] [SLT] Der Glaube an CHRISTUS ist der Glaube an DEN, DER sagte: "Ich bin ... die Wahrheit." [JOH. 14,6] Beides zusammen umfasst das ganze Wort Gottes, [von dem Johannes bezeugt:] "Heilige sie in deiner Wahrheit! Dein Wort ist Wahrheit." [JOH.17,17] [SLT] Und dieses Wort [- sofern ihm geglaubt wird -] bewegt Menschen zur Zurückhaltung. "Du sollst nicht" [2. MO. 20,13-17] ist die zentrale Aussage der Gebote Gottes und CHRISTUS sagte: "Will mir jemand nachfolgen, der verleugne sich selbst." [MATTH. 16,24] Deshalb stellt die Botschaft des dritten Engels - indem sie "die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus" vorhält - die Zusammenfassung all jener Zurückhaltungen dar, die erforderlich sind, um die Neigungen der menschlichen Natur zu zügeln und sie zu verwandeln und durch den "rechten Weg" zur Güte und zu GOTT zu führen. Und wenn die Welt die Botschaft des dritten Engels bewusst ablehnt, stellt sie sich damit gegen diese Zurückhaltungen und ist somit bereit, von Satan nach seinem Willen gefangen geführt zu werden und dann geschieht es, dass er "mit großer Kraft in denen wirkt, die verloren gehen, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht annahmen um dadurch gerettet zu werden." Die Botschaft des dritten Engels lässt die "Ernte der Erde reifen" [OFFB. 14,15] zum Guten oder zum Bösen, zum Ruhm oder zur Schande, um in die Scheune Gottes gesammelt, oder, um in Bündeln gebunden, verbrannt zu werden.
( Alonzo T. Jones, Juni 1891 )
"Wie sie es für nichts geachtet haben, Gott zu erkennen, hat sie Gott dahingegeben in verkehrten Sinn, sodass sie tun, was nicht recht ist, voll von aller Ungerechtigkeit, Schlechtigkeit, Habgier, Bosheit, voll Neid, Mord, Hader, List, Niedertracht; Ohrenbläser, Verleumder, Gottesverächter, Frevler, hochmütig, prahlerisch, erfinderisch im Bösen, den Eltern ungehorsam, unvernünftig, treulos, lieblos, unbarmherzig." [RÖ. 1,28-31] [LUT2017]
"Das aber sollst du wissen, dass in den letzten Tagen schlimme Zeiten eintreten werden. Denn die Menschen werden sich selbst lieben, geldgierig sein, prahlerisch, überheblich, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, unheilig, lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, unbeherrscht, gewalttätig, dem Guten feind, Verräter, leichtsinnig, aufgeblasen; sie lieben das Vergnügen mehr als Gott; dabei haben sie den äußeren Schein von Gottesfurcht, deren Kraft aber verleugnen sie. Von solchen wende dich ab! Denn zu diesen gehören die, welche sich in die Häuser einschleichen und die leichtfertigen Frauen einfangen, welche mit Sünden beladen sind und von mancherlei Lüsten umgetrieben werden, die immerzu lernen und doch nie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen können. Auf dieselbe Weise aber wie Jannes und Jambres dem Mose widerstanden, so widerstehen auch diese [Leute] der Wahrheit; es sind Menschen mit völlig verdorbener Gesinnung, untüchtig zum Glauben." [2. TIM. 3,1-8] [SLT]
Die menschliche Natur ist - sofern ungehemmt - in allen Zeitaltern dieselbe. Ob in den Tagen Christi, oder zweitausend Jahre vorher, oder zweitausend Jahre danach, ob sie sich bei den Bewohnern Kanaans zeigte oder bei den Einwohnern der Vereinigten Staaten offenbar wird – sie ist immer dieselbe. Genau deshalb beschreibt die Bibel die Menschen zutreffend, wo immer sie [unabhängig von Zeit und Ort] auf Erden gefunden werden. Sie ist kein Buch, das nur für einen Stamm, eine Menschenklasse, eine Nation, sondern für das [gesamte] Menschengeschlecht zutrifft. Und sie ist diesbezüglich das einzige Buch der Welt. Der Grund dafür ist, dass der Urheber dieses Buches DER ist, DER die menschliche Natur in ihrem Wesen kennt.
GOTT hat den Menschen aufrichtig erschaffen. Aber er wich von dem gerechten Weg - den GOTT ihm vorgezeichnet hatte - ab. Indem er sündigte, verkaufte er sich, Böses zu tun und die erhabenen Kräfte, die der HERR ihm verliehen hatte, damit sie der Gerechtigkeit dienen würden, wurden zum Bösen missbraucht. [Jeremia beschreibt Menschen wie folgt:] "ihr Lauf ist Bosheit, und ihre Stärke ist Unrecht." [JER. 23,10] [ELB] Wenn der Mensch je aus seinem gefallenen Zustand aufgerichtet werden soll - wenn seine verlorenen Kräfte je wiederhergestellt werden sollen - ist es unerlässlich, dass die Neigung jeder Fähigkeit gezügelt, in die rechte Richtung gelenkt und darin geschult wird. Die Bibel begegnet dieser Notwendigkeit in jeder Hinsicht vollkommen. Und dies an sich ist bereits Beweis genug, dass der Schöpfer des Menschen der Autor der Bibel ist.
Da die menschliche Natur überall dieselbe ist, ist das Einzige, was einen Menschen von einem anderen unterscheidet, das Maß an Zurückhaltung, dass er persönlich übt. Ein Mensch, der die Forderungen des Gesetzes Gottes anerkennt, wird jemand sein, der sich für die Gesellschaft und Gemeinschaft der Engel eignet, anerkennt er jedoch diese Forderungen nicht, passt er nur zur Gesellschaft und Gemeinschaft von Dämonen. Bei vielen Personen geschehen diese Zurückhaltungen in vielerlei Art und Weise, unbewusst, wie im Fall des Ungläubigen, der die Autorität oder Existenz Gottes leugnet und Sein Wort verachtet. Dennoch sind die Prinzipien des Wortes Gottes so tief in der Gesellschaft, deren Mitglied er ist, verwurzelt, dass er ihnen nachkommt, während er meint, sie zu verachten. Aber verpflanze ihn in eine Gesellschaft, die er befürwortet, wo keine dieser Prinzipien anerkannt oder ausgelebt werden und er wird ebenso bereit dem Weg der Bosheit folgen wie der schlimmste Heide, der je im Land Kanaan wohnte. Und jene andere Klasse von Personen, die sich "Christen", oder sogar "christliche Prediger“ nennen - die in ihrer Ablehnung der Verbindlichkeit der Zehn Gebote kaum Sätze bilden können, die die Bitterkeit ihrer Verachtung für das Gesetz Gottes ausreichend ausdrücken, werden, sobald die Zeit erreicht ist, wo solcher Same seine Frucht getragen, - wo die Gesellschaft, weil sie solcher Lehre folgte, jenen Zustand erreicht hat, der das genaue Gegenteil der zehn Gebote widerspiegelt - ebenso gierig den bösen Weg beschreiten wie einst Bileam.
Wiederum werden viele aus Furcht vor Strafe - vom Bösen abgehalten. Nmmt man ihnen aber die Aussicht auf Strafe oder versichert ihnen, dass es keine geben wird, so werden sie alles tun, was die Umstände erlauben. Heinrich VIII. wagte - obwohl er GOTT nicht achtete - solange er den Papst fürchtete, nicht, seine Frau zu verstoßen. Doch als er diese Hemmschwelle überwunden hatte, ließ er drei Frauen köpfen und nur eine geistreiche Rede rettete der vierten den Kopf.
Es gibt [auch noch] einen anderen Weg, auf dem Menschen denselben Zustand der Grausamkeit erreichen können. Das geschieht nicht durch Leugnen der Existenz Gottes, sondern indem sie sich selbst zu Verwahrer dessen machen, was sie als Gottes Willen definierten und sich dann selbst zu den einzigen Auslegern und Vollstreckern dieses Willens erheben. Da in jedem einzelnen [solchen] Fall nur ihr eigener Wille - und so nur menschliche Autorität - zur Oberherrschaft erhoben wird, ist menschliche Gesetzgebung der einzige Weg, ihn durchzusetzen. Und anstatt lediglich Vollstrecker zu sein, werden sie - indem sie ihren despotischen Willen ausführen - auch zu Henkern. Indem sie ihren eigenen Willen zur Oberherrschaft erheben und sich selbst zu den einzigen Auslegern dieses Willens machen - auch wenn sie behaupten, dies sei der Wille Gottes - verlieren sie ebenso wirklich jede Zurückhaltung wie solche, die GOTT offen leugnen. Beide Klassen erreichen denselben Zustand und begehen dieselben ungeheuren Verbrechen - veranschaulicht in den furchtbaren Orgien der Schreckensherrschaft bzw. in den schrecklichen Qualen der Inquisition.
Die Bibel bestätigt was [bisher] aufgezeigt wurde. Am Anfang dieses Artikels haben wir bezüglich der Beschreibung des alten Heidentums aus Römer Kapitel 1und hinsichtlich der Charakterisierung des modernen Christentums in der letzten Zeit aus 2. Timotheus Kapitel 3 zitiert und umfassende Übereinstimmung erkannt. Es geschieht durch Widerstand gegenüber der Wahrheit Gottes, dass Menschen ihre Zurückhaltung verlieren und sich der Herrschaft Satans überlassen. In den letzten Tagen sind es nur diejenigen, die "die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, durch die sie hätten gerettet werden können" [2. THESS. 2,10] [SLT], in denen Satan wirkt "mit großer Kraft und lügenhaften Zeichen und Wundern." [2. THESS. 2,9] [LUT2017] Es sind nur die "die der Wahrheit nicht geglaubt haben, sondern Wohlgefallen hatten an der Ungerechtigkeit" [2. THESS. 2,12] [SLT], die so verblendet werden, "dass sie der Lüge glauben." [2. THESS. 2,11] [SLT]
Von Anfang der Welt an, hat GOTT gegenüber keinem Volk "sich selbst nicht unbezeugt gelassen." [APG. 14,17] Sein Zeugnis erfolgte durch die jeweils "gegenwärtige Wahrheit" zu allen Zeiten. Im Gehorsam gegenüber dieser Wahrheit und in der Liebe zu ihr lag stets das Heil der Menschen. In diesen letzten Tagen sendet GOTT [nun] der ganzen Menschheit eine Botschaft, die Seine letzte Botschaft an diese Welt ist. Es ist die Botschaft des dritten Engels [aus Offenbarung Kap. 14,9 mit der besonderen Aussage]: "Hier ist die Geduld der Heiligen; hier sind die, die die Gebote Gottes und den Glauben Jesu bewahren." [OFFB. 14,12] [KJV] (Bitte lies Offb. 14,9-16.) Die Gebote Gottes "sind Wahrheit." [PS. 119,151] [SLT] Der Glaube an CHRISTUS ist der Glaube an DEN, DER sagte: "Ich bin ... die Wahrheit." [JOH. 14,6] Beides zusammen umfasst das ganze Wort Gottes, [von dem Johannes bezeugt:] "Heilige sie in deiner Wahrheit! Dein Wort ist Wahrheit." [JOH.17,17] [SLT] Und dieses Wort [- sofern ihm geglaubt wird -] bewegt Menschen zur Zurückhaltung. "Du sollst nicht" [2. MO. 20,13-17] ist die zentrale Aussage der Gebote Gottes und CHRISTUS sagte: "Will mir jemand nachfolgen, der verleugne sich selbst." [MATTH. 16,24] Deshalb stellt die Botschaft des dritten Engels - indem sie "die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus" vorhält - die Zusammenfassung all jener Zurückhaltungen dar, die erforderlich sind, um die Neigungen der menschlichen Natur zu zügeln und sie zu verwandeln und durch den "rechten Weg" zur Güte und zu GOTT zu führen. Und wenn die Welt die Botschaft des dritten Engels bewusst ablehnt, stellt sie sich damit gegen diese Zurückhaltungen und ist somit bereit, von Satan nach seinem Willen gefangen geführt zu werden und dann geschieht es, dass er "mit großer Kraft in denen wirkt, die verloren gehen, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht annahmen um dadurch gerettet zu werden." Die Botschaft des dritten Engels lässt die "Ernte der Erde reifen" [OFFB. 14,15] zum Guten oder zum Bösen, zum Ruhm oder zur Schande, um in die Scheune Gottes gesammelt, oder, um in Bündeln gebunden, verbrannt zu werden.
( Alonzo T. Jones, Juni 1891 )
Kommentare
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AndreasSchneider 19.02.2026 19:59
"Die menschliche Natur ist - sofern ungehemmt - in allen Zeitaltern dieselbe."
Diese Aussage ist grundsätzlich wahr, wobei das Ausmaß der Verkommenheit in den unterschiedlichen Phasen der Geschichte nicht immer gleich war.
Es gab Phasen in der Geschichte, wie das Mittelalter zum Beispiel, in dem die Menschen in Europa sehr fromm im allgemeinen waren und die Gesetze bzw. das Strafrecht entsprechend sehr streng und sehr hart war.
So wurde man beispielsweise im Mittelalter bereits wegen Rosstäuscherei ggf. gehängt.
Heute dagegen wäre das unvorstellbar, in einer Zeit, in der ohnehin die Todesstrafe in der EU abgeschafft ist und selbst in der USA, in der es noch die Todesstrafe gibt, niemand mehr wegen gewöhnlichen Betrugs zum Tode verurteilt wird.
"Da die menschliche Natur überall dieselbe ist, ist das Einzige, was einen Menschen von einem anderen unterscheidet, das Maß an Zurückhaltung, dass er persönlich übt."
Das stimmt nicht.
Ein weiteres Kriterium, das die Menschen unterscheidet, sind ihre jeweiligen, persönlichen Schwächen und Stärken.
Die sündlichen Neigungen der Einzelnen, liegen auf unterschiedlichen Gebieten.
Auch das ist ein Unterscheidungskriterium.
Man könnte bestenfalls sagen, dass neutral gesehen, alle Menschen von Natur aus, gefallene Sünder sind, die alle in bestimmten Bereichen, gemäss ihrer individuellen Neigungen, sündigen bzw. der Sünde unterworfen sind, während sie in anderen Bereichen, dort, wo sie angeborene Stärken haben, nicht oder nicht unbedingt sündigen.
"Das aber sollst du wissen, dass in den letzten Tagen schlimme Zeiten eintreten werden. Denn die Menschen werden sich selbst lieben, geldgierig sein, prahlerisch, überheblich, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, unheilig, lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, unbeherrscht, gewalttätig, dem Guten feind, Verräter, leichtsinnig, aufgeblasen; sie lieben das Vergnügen mehr als Gott; dabei haben sie den äußeren Schein von Gottesfurcht, deren Kraft aber verleugnen sie. Von solchen wende dich ab! Denn zu diesen gehören die, welche sich in die Häuser einschleichen und die leichtfertigen Frauen einfangen, welche mit Sünden beladen sind und von mancherlei Lüsten umgetrieben werden, die immerzu lernen und doch nie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen können. Auf dieselbe Weise aber wie Jannes und Jambres dem Mose widerstanden, so widerstehen auch diese [Leute] der Wahrheit; es sind Menschen mit völlig verdorbener Gesinnung, untüchtig zum Glauben." [2. TIM. 3,1-8] [SLT]
Der Gläubige, der bekehrte Mensch, hat ein Fleisch, in dem nichts gutes wohnt (Röm.7,18), er unterscheidet sich, dem Fleisch nach, nicht von unbekehrten Weltmenschen.
So ist die Aufgabe des Gläubigen, sein Fleisch zu überwinden und zu einem tugendhaften Wandel zu kommen, da er sonst in Gefahr steht, einen Schein der Gottesfurcht zu haben, deren Kraft aber verleugnet.
Die religiöse Welt hat hier ein Problem, da sie behaupten, Jesus habe alles getan und nicht Glauben daran haben, zu einem persönlichen Sieges- und Überwinderleben zu kommen.
Andreas
Diese Aussage ist grundsätzlich wahr, wobei das Ausmaß der Verkommenheit in den unterschiedlichen Phasen der Geschichte nicht immer gleich war.
Es gab Phasen in der Geschichte, wie das Mittelalter zum Beispiel, in dem die Menschen in Europa sehr fromm im allgemeinen waren und die Gesetze bzw. das Strafrecht entsprechend sehr streng und sehr hart war.
So wurde man beispielsweise im Mittelalter bereits wegen Rosstäuscherei ggf. gehängt.
Heute dagegen wäre das unvorstellbar, in einer Zeit, in der ohnehin die Todesstrafe in der EU abgeschafft ist und selbst in der USA, in der es noch die Todesstrafe gibt, niemand mehr wegen gewöhnlichen Betrugs zum Tode verurteilt wird.
"Da die menschliche Natur überall dieselbe ist, ist das Einzige, was einen Menschen von einem anderen unterscheidet, das Maß an Zurückhaltung, dass er persönlich übt."
Das stimmt nicht.
Ein weiteres Kriterium, das die Menschen unterscheidet, sind ihre jeweiligen, persönlichen Schwächen und Stärken.
Die sündlichen Neigungen der Einzelnen, liegen auf unterschiedlichen Gebieten.
Auch das ist ein Unterscheidungskriterium.
Man könnte bestenfalls sagen, dass neutral gesehen, alle Menschen von Natur aus, gefallene Sünder sind, die alle in bestimmten Bereichen, gemäss ihrer individuellen Neigungen, sündigen bzw. der Sünde unterworfen sind, während sie in anderen Bereichen, dort, wo sie angeborene Stärken haben, nicht oder nicht unbedingt sündigen.
"Das aber sollst du wissen, dass in den letzten Tagen schlimme Zeiten eintreten werden. Denn die Menschen werden sich selbst lieben, geldgierig sein, prahlerisch, überheblich, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, unheilig, lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, unbeherrscht, gewalttätig, dem Guten feind, Verräter, leichtsinnig, aufgeblasen; sie lieben das Vergnügen mehr als Gott; dabei haben sie den äußeren Schein von Gottesfurcht, deren Kraft aber verleugnen sie. Von solchen wende dich ab! Denn zu diesen gehören die, welche sich in die Häuser einschleichen und die leichtfertigen Frauen einfangen, welche mit Sünden beladen sind und von mancherlei Lüsten umgetrieben werden, die immerzu lernen und doch nie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen können. Auf dieselbe Weise aber wie Jannes und Jambres dem Mose widerstanden, so widerstehen auch diese [Leute] der Wahrheit; es sind Menschen mit völlig verdorbener Gesinnung, untüchtig zum Glauben." [2. TIM. 3,1-8] [SLT]
Der Gläubige, der bekehrte Mensch, hat ein Fleisch, in dem nichts gutes wohnt (Röm.7,18), er unterscheidet sich, dem Fleisch nach, nicht von unbekehrten Weltmenschen.
So ist die Aufgabe des Gläubigen, sein Fleisch zu überwinden und zu einem tugendhaften Wandel zu kommen, da er sonst in Gefahr steht, einen Schein der Gottesfurcht zu haben, deren Kraft aber verleugnet.
Die religiöse Welt hat hier ein Problem, da sie behaupten, Jesus habe alles getan und nicht Glauben daran haben, zu einem persönlichen Sieges- und Überwinderleben zu kommen.
Andreas

Jetzt
Für diejenigen, die gerne noch weitere solche (zeitgeistfreien, nah am Wort Gottes ausgerichteten ) Artikel lesen möchten, nachstehend der folgende Link:
https://gerechtigkeit-durch-glauben.de/gesamtuebersicht-artikel-neu/
Mein Wunsch und Gebet ist, dass jeder Leser durch den bzw. die Artikel reichlich gesegnet wird, er Dingen besser verstehen und das Gelesene in seinem Leben Frucht zur Ehre Gottes bringen möge.
Die angegebenen Bibelverse wurden, sofern nicht speziell angegeben, aus LUTHER 1912 entnommen. Die Abkürzungen [KJV] [LUT2017] [ELB] [SLT1951] und [SLT] stehen falls vorhanden für King James Version, Luther 2017, Elberfelder, Schlachter 1951 und Schlachter 2000.
Eckige Klammern im Text - abgesehen von Bibelzitaten - beinhalten Einfügungen von mir, die einer besseren Verständlichkeit nach Übertragung des Artikels ins Deutsche dienen sollen.