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📃 Die Gemeinde Christi

📃 Die Gemeinde Christi
Die Beziehung eines Christen zu CHRISTUS wird in der Schrift mit dem Symbol der Ehe beschrieben. [So schreibt Paulus]: "Also seid auch ihr, meine Brüder, dem Gesetz getötet worden durch den Leib des Christus, damit ihr einem anderen zu eigen seid, nämlich dem, der aus den Toten auferweckt worden ist, damit wir Gott Frucht bringen." [RÖ. 7,4] [SLT] "Ich habe euch einem Mann verlobt, um euch als eine keusche Jungfrau Christus zuzuführen." [2. KOR. 11,2] [SLT] Christen werden hier als "keusche mit Christus verlobte Jungfrau" dargestellt.

Solche Nachfolger - in Gemeinschaft versammelt - bilden die Gemeinde Christi. Und die Beziehung einer solchen Versammlung von Einzelnen zu CHRISTUS wird ebenfalls unter dem Symbol der Ehe beschrieben: "Ihr Männer, liebt eure Frauen!, wie auch der Christus die Gemeinde geliebt und sich selbst für sie hingegeben hat… So sind auch die Männer schuldig, ihre Frauen zu lieben wie ihre eigenen Leiber. Wer seine Frau liebt, liebt sich selbst. Denn niemand hat jemals sein eigenes Fleisch gehasst, sondern er nährt und pflegt es, wie auch der Christus die Gemeinde. … »Deswegen wird ein Mensch Vater und Mutter verlassen und seiner Frau anhängen, und die zwei werden ein Fleisch sein.«  Dieses Geheimnis ist groß, ich aber deute es auf Christus und auf die Gemeinde.“ [EPH. 5,25.28-29.31-32] [ELB]

In Übereinstimmung mit dieser Vorstellung wird die Gemeinde Christi in der Schrift als die reinste und schönste Frau dargestellt, "an ihren Geliebten gelehnt" [HOH. 8,5] [ELB] zu IHM hingezogen durch das Ziehen Seiner Liebe, ihr einziger Gedanke gilt IHM - ER ist "hervorragend unter Zehntausenden" [HOH. 5,10] "alles an ihm ist lieblich" [HOH. 5,10] Sein Panier über ihr ist Liebe, und ER möchte sie für Sich Selbst zubereiten "als eine Gemeinde, die herrlich sei, sodass sie weder Flecken noch Runzeln noch etwas Ähnliches habe, sondern dass sie heilig und tadellos sei.“ [EPH. 5,27] [SLT] Genau das beschreibt das Verhältnis der Gemeinde zu CHRISTUS, Sein Verhältnis zu Seiner Gemeinde bzw. die Beziehung zwischen IHM und Seiner Gemeinde.  

Einer solchen Gemeinde hat CHRISTUS Sein Evangelium anvertraut, damit es durch sie "der ganzen Schöpfung" [MARK. 16,15] [SLT]  verkündigt würde. Nur eine solche Gemeinde kann das Evangelium Christi [in Wahrheit] kundtun. Dieses Evangelium ist "Gottes Kraft zur Errettung für jeden, der glaubt." [RÖ. 1,16] [SLT] Niemand kann diese Kraft verkündigen, wenn er sie nicht für sich selbst bzw. in sich selbst erfahren hat. Und auch die Gemeinde vermag diese Kraft Gottes nur kundzutun, indem sie diese Kraft in sich und für sich selbst kennt. Und da diese Kraft nur durch Glauben erfahren wird, liegt es in der Natur der Dinge, dass die Gemeinde das ihr anvertraute Werk des Evangeliums nur durch beständige Treue gegenüber dem HERRN erfüllen kann.

Das Geheimnis des Evangeliums wird auch [wie folgt] beschrieben: "Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit." [KOL. 1,27] Das ist es, was die Gemeinde Christi den Menschen verkündigen sollte. [Aber] niemand kann CHRISTUS im Menschen verkündigen, der für sich selbst CHRISTUS in sich nicht kennt. [Paulus schreibt:] Es gefiel GOTT, "seinen Sohn in mir zu offenbaren, damit ich ihn durch das Evangelium unter den Heiden verkündigte." [GAL. 1,16] [SLT] Aber  CHRISTUS wohnt nur durch Glauben in den Menschen [weswegen Paulus auch schreibt:] GOTT "gebe euch nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit, mit Kraft gestärkt zu werden durch seinen Geist an dem inneren Menschen; dass der Christus durch den Glauben in euren Herzen wohnt." [EPH. 3,16-17] [ELB] Daher ist offensichtlich, dass die einzige Weise, auf welche die Gemeinde "CHRISTUS in den Menschen als Hoffnung der Herrlichkeit" kundtun kann, darin besteht, CHRISTUS in sich selbst zu haben und zu kennen. Und da dies nur durch Glauben möglich wird, ist es offensichtlich, dass sie nur, indem sie CHRISTUS treu bleibt, IHN in sich selbst kennen oder auch den Menschen kundtun kann.

Noch einmal: Im Evangelium wird die Gerechtigkeit Gottes offenbart, und nur die Gerechtigkeit Gottes. Und es ist nur die Gerechtigkeit Gottes, die die Gemeinde Christi kennen und der ganzen Welt kundtun soll. Dies ist der Dienst des Evangeliums, der der Gemeinde Christi anvertraut ist. Diese Gerechtigkeit wird nur durch Glauben erkannt und nur durch Glauben offenbart. [So schreibt Paulus:] "Die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, welche kommt aus Glauben in Glauben." [RÖ. 1,17] [LUT2017] "Die Gerechtigkeit Gottes durch den Glauben an Jesus Christus, die zu allen und auf alle [kommt], die glauben." [RÖ. 3,22] [SLT] Da diese Gerechtigkeit also nur durch Glauben erkannt und nur im Glauben offenbart wird, ist es klar, dass die Gemeinde nur durch standhaftes Treubleiben gegenüber CHRISTUS die Gerechtigkeit Gottes - die im Evangelium offenbart ist - kennen oder kundtun kann. Und die Summe all dieser Punkte und vieler mehr, die angeführt werden könnten, ist einfach, immer wieder zu beweisen, dass es nur durch völliges Bleiben in CHRISTUS, völliges Vertrauen auf IHN, völlige Abhängigkeit von IHM und durch vollkommene Treue zu IHM möglich ist, dass die Gemeinde das sein kann, was sie sein muss, um zu tun, wozu sie eingesetzt wurde.

So war die Gemeinde Christi am Anfang, [und] so ist die Gemeinde Christi in Wahrheit immer. Aber die bekenntliche Gemeinde ist weder so noch war sie es [jemals]. Denn [unter den Gläubigen] gab es einen Abfall von CHRISTUS und von der wahren Gemeinde Christi. In den Tagen der Apostel wurden [diesbezüglich prophetisch folgende] Warnungen gegeben: "Aus eurer Mitte werden Männer aufstehen, die Verkehrtes reden, um die Jünger an sich zu ziehen." [APG. 20,30] [LUT2017] Es wird "der Abfall kommen und der Mensch der Sünde geoffenbart werden, der Sohn des Verderbens,  der sich widersetzt und sich über alles erhebt, was Gott oder Gegenstand der Verehrung heißt, sodass er sich in den Tempel Gottes setzt als ein Gott und sich selbst für Gott ausgibt ... Denn das Geheimnis der Gesetzlosigkeit ist schon am Wirken." [2. THESS. 2,3-4.7] [SLT]

Der HERR hat Seine Gemeinde erhöht und sie mit herrlichen Gewändern des Heils und der Gerechtigkeit sowie der Kraft der Gottseligkeit vor den Augen aller Nationen bekleidet. ER machte sie überaus schön, sie gedieh und ihr Ruhm ging - wegen ihrer Herrlichkeit - um die ganze Welt, denn sie war vollkommen durch Seine Lieblichkeit, die ER ihr verliehen hatte. Aber nicht zufrieden mit der Erhöhung, die der HERR gab, die nur durch eigene Demut  und bleiben konnte, wurde die Gemeinde hochmütig und erhob sich selbst. Nicht zufrieden mit der Herrlichkeit des Herrn, die ER auf sie gelegt hatte, prahlte sie mit ihrer eigenen Schönheit; und statt auf IHN bezüglich ihrer Schönheit zu vertrauen, vertraute sie auf sich selbst. Nicht zufrieden damit, dass allein GOTT in ihr verherrlicht werde, verherrlichte sie sich selbst und lebte üppig. Und ihr Vertrauen auf sich selbst, ihr Stolz auf ihre eigene Schönheit, die Erhöhung ihres eigenen Verdienstes und ihre Selbstzufriedenheit – entsprach dem ausreichend, sich an Gottes Stelle zu setzen. Eine natürliche Folge davon war, dass sie [nunmehr] Nachfolger zu sich selbst anstatt zum HERRN ziehen wollte. Aber nicht nur das, sondern nachdem sie sich selbst erhöht, verherrlicht und auf sich selbst vertraut hatte, war es ihr unmöglich, Nachfolger zu irgendjemand anderem als sich selbst zu ziehen. So kam der Abfall zustande. Und so wurde sie - anstatt in Wahrheit die Gemeinde Christi zu bleiben und der Welt das Geheimnis Gottes und der Gottseligkeit kundzutun - obwohl sie noch vorgab, die Gemeinde Christi zu sein, vor der Welt nur die Offenbarung des Geheimnisses der Selbstsucht und des Egoismus, was das eigentliche "Geheimnis der Gesetzlosigkeit" ist.

( Alonzo T. Jones, Dezember 1892 )

Kommentare

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JesusComesBackSoon 10.02.2026 20:15
Auch wenn der Inhalt dieses Artikels von Alonzo T. Jones bereits vor mehr als 130 Jahren verfasst wurde, hat er deswegen nichts an seiner Bedeutsamkeit für das persönliche, insbesondere auch geistige Leben eines jeden Nachfolgers des Sohnes Gottes verloren.

Für diejenigen, die gerne noch weitere solche (zeitgeistfreien, nah am Wort Gottes ausgerichteten ) Artikel lesen möchten, nachstehend der folgende Link:

https://gerechtigkeit-durch-glauben.de/gesamtuebersicht-artikel-neu/

Mein Wunsch und Gebet ist, dass jeder Leser durch den bzw. die Artikel reichlich gesegnet wird, er Dingen besser verstehen und das Gelesene in seinem Leben Frucht zur Ehre Gottes bringen möge.

Die angegebenen Bibelverse wurden, sofern nicht speziell angegeben, aus LUTHER 1912 entnommen. Die Abkürzungen [KJV] [LUT2017] [ELB] [SLT1951] und [SLT] stehen falls vorhanden für King James Version, Luther 2017, Elberfelder, Schlachter 1951 und Schlachter 2000.

Eckige Klammern im Text - abgesehen von Bibelzitaten - beinhalten Einfügungen von mir, die einer besseren Verständlichkeit nach Übertragung des Artikels ins Deutsche dienen sollen.
 
AndreasSchneider 12.02.2026 03:54
"Denn das weiß ich, daß nach meinem Abschied werden unter euch kommen greuliche Wölfe, die die Herde nicht verschonen werden. 
Auch aus euch selbst werden aufstehen Männer, die da verkehrte Lehren reden, die Jünger an sich zu ziehen." (Apg.20,29+30)


Auch wenn es diese Phänomene in der Gemeinde Christi gibt, so fällt doch nicht die gesamte Gemeinde ab, denn Jesus holt die (nach wie vor existierenden) klugen Jungfrauen bei seiner Wiederkunft und wird mit ihnen Hochzeit feiern (Math.25).

Die klugen Jungfrauen werden trotzdem das Ziel erreichen.

Der Leib Christi bleibt also grundsätzlich bis zur Wiederkunft Jesu bestehen, wenngleich falsche Zeugen und Brüder aus seinen Reihen aufstehen sollten.

Die Frage ist wirklich, wie soll man sich in so einer Situation verhalten ...

Andreas
 
(Nutzer gelöscht) 12.02.2026 05:12
03:54
Das mit den greulichen Wölfen, ein aktuelles Geschehnis. Wölfe > Invasoren die Grenzen überwinden.
 
Palmeros 12.02.2026 07:48
Die Frage ist wirklich, wie soll man sich in so einer Situation verhalten ...

Den Weg den Christus uns vorgelebt hat nicht verlassen und sein Wort als Maßstab 
nehmen . Greuliche Wölfe sind daran zu erkennen , dass sie dem Wort Gottes widersprüchliche Aussagen machen und versuchen Andere für Ihre Ideen gewinnen . 
Sie entlarven sich selbst . 
 
vertrauen2015 12.02.2026 11:02
@allgemein
die Wölfe im Schafspelz: Es geht auch (aber nicht nur) um falsche Lehre. 

Nach außen tun sie sehr fromm und kaum zu unterscheiden von den übrigen in der Gemeinde- Versammlung. 

Der HERR ist es, der unsere Herzen kennt und am Ende Gericht spricht: Nicht Jeder der zu mir sagt: Herr HERR wird ins Himmelreich kommen.

Haben wir nicht in deinem Namen soviel gute Werke getan: Kranke geheilt, Dämonen ausgetrieben uvm. .....
Doch dann *Ich kenne euch nicht*

Wer sind jetzt die Klugen Jungfrauen ? die im Hochzeitskleid. Es sind die, die das Opfer am Kreuz durch den HERRN JESUS CHRISTUS angenommen haben. Vergebung durch Sein Blut empfangen haben !

Denn wir alle haben gesündigt und die Herrlichkeit nicht erreicht

Römer 3.23-24
Alle haben ja gesündigt und die Herrlichkeit Gottes verspielt. Gerecht gemacht werden sie ohne Verdienst aus seiner Gnade durch die Erlösung, die in Christus Jesus ist.
 
(Nutzer gelöscht) 12.02.2026 12:27
...der Abfall kommen und der Mensch der Sünde geoffenbart werden, der Sohn des Verderbens,  der sich widersetzt und sich über alles erhebt, was Gott oder Gegenstand der Verehrung heißt, sodass er sich in den Tempel Gottes setzt als ein Gott und sich selbst für Gott ausgibt ... Denn das Geheimnis der Gesetzlosigkeit ist schon am Wirken." [2. THESS. 2,3-4.7]"

Interpretiert :

Hier sollte man die damalige Zeit und den geschichtlichen Kontext berücksichtigen und das verwendete Präsens : Gesetzlosigkeit ist schon am Wirken ! 
Das ist also eine Bestandsaufnahme von Paulus und keine Art von Zukunftschau.
Der Thessalonikerbrief wurde zu einer Zeit geschrieben ,als sich die Herrscher Roms, nach Augustus ,zu Verehrungen und göttlichen Herrschern selbst erhoben haben.
Nach Augustus folgten Tiberius ,Caligula und Nero ,die allesamt Göttlichkeit für sich beanspruchten ,allen voran Caligula- und besonders in den griechischstämmingen Provinzen Roms wurde der Kult  von den Bürgern abverlangt.

Diese Passage von Paulus ist also eine zeitgeschichtliche Wiedergabe der damaligen Zeit und der Konkurrenz zwischen Christen und Röm.Weltherrschaft ,darum im Präsens formuliert.

Cherub
 
AndreasSchneider 12.02.2026 15:13
"Aber der Zukunft halben unsers HERRN Jesu Christi und unsrer Versammlung zu ihm bitten wir euch, liebe Brüder, daß ihr euch nicht bald bewegen lasset von eurem Sinn noch erschrecken, weder durch Geist noch durch Wort noch durch Brief, als von uns gesandt, daß der Tag Christi vorhanden sei. 
Lasset euch niemand verführen in keinerlei Weise; denn er kommt nicht, es sei denn, daß zuvor der Abfall komme und offenbart werde der Mensch der Sünde, das Kind des Verderbens, der da ist der Widersacher und sich überhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, also daß er sich setzt in den Tempel Gottes als ein Gott und gibt sich aus, er sei Gott. Gedenket ihr nicht daran, daß ich euch solches sagte, da ich noch bei euch war?
Und was es noch aufhält, wisset ihr, daß er offenbart werde zu seiner Zeit. Denn es regt sich bereits das Geheimnis der Bosheit, nur daß, der es jetzt aufhält, muß hinweggetan werden; und alsdann wird der Boshafte offenbart werden, welchen der HERR umbringen wird mit dem Geist seines Mundes und durch die Erscheinung seiner Zukunft ihm ein Ende machen," (2.Thess.2,1-8)


Der Mensch der Sünde wird im Zusammenhang mit dem Tag Christi, also der Wiederkunft Jesu, genannt.

Es handelt sich also NICHT um einen bereits geschehenen Kontext der Geschichte, sondern um ein nach wie vor ausstehenden Ereignis, denn Jesu Wiederkunft ist bisher nicht geschehen.

Wir befinden uns vielmehr in der Endzeit, deren Zeichen deutlich sichtbar sind.

Zuerst muss jedoch der Antichrist, der Mensch der Sünde offenbar werden, wie obiger Text zeigt, bevor Jesus wiederkommt.

Andreas
 
AndreasSchneider 12.02.2026 15:31
"Wer sind jetzt die Klugen Jungfrauen ? die im Hochzeitskleid. Es sind die, die das Opfer am Kreuz durch den HERRN JESUS CHRISTUS angenommen haben. Vergebung durch Sein Blut empfangen haben !

Denn wir alle haben gesündigt und die Herrlichkeit nicht erreicht

Römer 3.23-24
Alle haben ja gesündigt und die Herrlichkeit Gottes verspielt. Gerecht gemacht werden sie ohne Verdienst aus seiner Gnade durch die Erlösung, die in Christus Jesus ist."


Vergebung durch Jesu Blut ist nicht das alleinige Kriterium, das kluge Jungfrauen charakterisiert, denn es steht geschrieben:

"Und ich sah das Lamm stehen auf dem Berg Zion und mit ihm hundertvierundvierzigtausend, die hatten seinen Namen und den Namen seines Vaters geschrieben an ihre Stirn.
Und ich hörte eine Stimme vom Himmel wie eines großen Wassers und wie eine Stimme eines großen Donners; und die Stimme, die ich hörte, war wie von Harfenspielern, die auf ihren Harfen spielen. 
Und sie sangen ein neues Lied vor dem Stuhl und vor den vier Tieren und den Ältesten; und niemand konnte das Lied lernen denn die hundertvierundvierzigtausend, die erkauft sind von der Erde. Diese sind's, die mit Weibern nicht befleckt sind, denn sie sind Jungfrauen- und folgen dem Lamme nach, wo es hingeht. Diese sind erkauft aus den Menschen zu Erstlingen Gott und dem Lamm; und in ihrem Munde ist kein Falsch gefunden; denn sie sind unsträflich vor dem Stuhl Gottes." (Offb.14,1-5)


Diese 144 000 sind Erstlinge, sprich das Beste, was Gott unter seinem Volk geschaffen hat.
Sie sind unsträflich.

In ihrem Mund ist KEIN Falsch gefunden.

Sie singen ein neues Lied, das niemand lernen kann, als eben diese 144 000.

Das neue Lied lernen nur diejenigen, die in einem neuen Leben wandeln.

Mit allen anderen bleibt es beim "alten Lied".

"So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, auf daß, gleichwie Christus ist auferweckt von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, also sollen auch wir in einem neuen Leben wandeln." (Röm.6,4)

Die, die Christus nachfolgen, wandeln in einem neuen Leben.

Wer in einem neuen Leben wandelt, lernt das neue Lied.

Sündenvergebung alleine ist viel zu wenig, um eine kluge Jungfrau zu sein.

Die törichten Jungfrauen waren auch auf dem Weg, dem Bräutigam entgegen (Math.25,1).

Dennoch hat es nicht gereicht.

Andreas
 
Sherezade 12.02.2026 18:37
In 2 Thess geht es um den Antichristen bei Paulus. Es geht um Gegenwart und Zukunft. 
Eine hist. Kontextualisierung sollte nicht dazu führen, dass man Bibelstellen ablehnt bzw. ad acts legt…
Zum Kontext würde es auch gehören, dass man sich mit der Gemeindesituation in Thessaloniki befasst.. 
2 Thess ist nicht einfach Vergangenheit..er ist aktuell..
 
(Nutzer gelöscht) 12.02.2026 20:17
Ich denke schon ,daß ich recht habe bei Paulus und dem Thess.brief,denn Paulus lebte in der Naherwartung Christi und ging davon aus ,daß er Christus noch zu Lebzeiten wiedersehen werde!

In dieser Erwartung schrieb Paulus seinen Brief an die Thessaloniker und darum sind seine Aussagen zum Antichristen nicht für eine ferne Zukunft / Endzeit verfasst worden  , sondern im Blick auf die Verfolgungen und  die Geschichte in der Paulus lebte. 
Zwar bezeichnete er die Römischen Machthaber nicht direkt als den Antichristen , aber die Verfolgungen die Paulus erlebte als ein Zeichen dafür.

Thessaloniki war eine Handelsstadt zwischen Rom in Richtung Süden und Osten und eine bunte Gemeinde mit Heiden ,Juden und Christen und durch seine strategische Lage ein Ort von verschiedenen Irrlehren.

Cherub
 
AndreasSchneider 12.02.2026 20:33
Selbst, wenn man unterstellt, dass Paulus in der Naherwartung der Wiederkunft Christi lebte, ist Christus damals nicht gekommen.

Paulus Brief an die Thessalonicher stellt aber ewige, objektive Wahrheit dar, die auch über das Leben von Paulus hinaus Gültigkeit hat.

Daher auch die Aufnahme in den Kanon des Neuen Testaments.

Paulus Aussage aus 2.Thess.2,1-8 ist auch aus unserer Perspektive, etwa 2000 Jahre, nachdem Paulus lebte, nach wie vor richtig und stellt eine objektive und damit geistliche Aussage dar, die Paulus als Voltreffer im 2. Thessalonicherbrief in Demut und Wahrheitsliebe tätigte und damit objektiv, auch aus heutiger Sicht, unter Leitung des Geistes, verfasste.

Es handelt sich hier eben um Gottes Wort und nicht etwa um irgendwelche emotionalen, unüberlegten Äußerungen, die ggf. bald schon nicht mehr stimmig gewesen wären.

Paulus schrieb so, dass seine Aussage unabhängig wahr blieb, egal ob seine Naherwartung von Jesu Wiederkunft zu seinen Lebzeiten eintrat oder nicht.

Er war geistlich!

Andreas
 
(Nutzer gelöscht) 12.02.2026 20:53
Ich sagte nichts von Ungültigkeit ,aber es ist falsch den Th.brief wie die Offenbarung zu behandeln.

Die Regel lautet Gotteswort in Menschenworten , beiden muss Rechnung getragen werden.
Man muß also einen Unterschied machen, und das heißt das Menschliche ,Kulturelle und Geschichtliche wie Paulus das zu Lebzeiten sah von der Göttlichen Botschaft trennen.

Papst Leo sagte das so erst neulich , man wird der Schrift erst dann gerecht und versteht sie richtig ,wenn man beiden Worten : Gotteswort  und Menschenwort  in Bezug zueinander stellt und das Göttliche vom  Menschlichen Blick  unterscheiden kann. 

Wenn man diesen Unterschied unterläßt das der Boden für Fundamentalismus und Ideoligie.


Cherub
 
Sherezade 12.02.2026 20:57
Cherub,
du irrst. Die Kontextualisierung hat nicht die Aufgabe der Relativierung. In dem Fall schon gar nicht. 
Kannst natürlich glauben was du willst…musst dann eben auch dazu stehen, dass du biblische Aussagen ablehnst.. in dem Fall dann die Existenz des Antichristen… und all die Aussagen im NT zum Antichristen …
 
(Nutzer gelöscht) 12.02.2026 21:00
Tut mir leid @ Sherezade , deine Antwort ist mir zu blöd  und dumm.

Cherub
 
Sherezade 13.02.2026 10:29
Nun ja… 
Gotteswort in Menschenwort entstammt den Gedanken eines der weltweit bekanntesten ev. Dogmatikers…aus einer Zeit als der jetzige Papst noch nicht mal im Sandkasten spielt und sie bedeuten nicht, was cherub denkt. Und nun bin ich explizit:
Die Aussagen von cherub decken dich nicht mit Bibelwissendchaft und dem Inhalt der Bibelstellen ..egal welche Konfession… wenn die Gabe der Unterscheidung mal versagt… Kommentar zu den Briefen hilft…
 
(Nutzer gelöscht) 13.02.2026 11:01
Ich kann nur nochmal betonen daß meine Aussagen richtig sind :

1) es gibt einige Bibelstellen wo Paulus Christus zu Lebzeiten erwartet

2) der Antichrist ist kein Phänomen des NT ,sondern tritt schon im AT auf 

3) Papst Leo am 4.2 26 Mittwoch , lehrte Gotteswort und  Menschenwort getrennt voneinander zu berücksichtigen in der Exegese.

@Sherezade, deine Reformatoren interessieren mich einen " Feuchten ." !

4) die Briefe sind Korrespondenz und wiederspiegelt die Stuation der Gemeinden im geschichtlichen Kontext 

5) Aussage der Briefe sind nicht eine Antichristbeschwörung sondern WIE der Gläubige Christ auf schwierige Umstände reagieren soll.

Und Punkt 5;kann als Vergleich zu Heute herangezogen werden, wie reagiert der Christ auf Umstände.

Ps: 
Der Antichrist ist nicht mal in der Offenbarung erwähnt , selbst diese gibt ein Bild der Gemeinden zur damaligen Zeit wieder.

Die Symbolik der Tiere und Bilder und die Namen der Geimeinden in der Offenbarung sind bereits vorhanden .
Die Offenbarung ist keine Glaskugel sondern ein 
Kapitel des Trostes ,das Christus kommt 


Cherub
 
Sherezade 13.02.2026 12:00
Ich nehme das Desinteresse und den Unterton zur Kenntnis…
Jeder hat das Recht auf eine eigene Meinung… fragt sich, ob es auch ein Recht auf eigene Fakten gibt.. aus meiner Sicht nicht..
Will jedoch vom eigentliche Anliegen durch einen Nebenschauplatz nicht ablenken…
 
AndreasSchneider 13.02.2026 16:30
Cherub, in Deinen Ausführungen gibst Du keine einzige konkrete Bibelstelle zum Nachweis Deiner Theorien an, mit Ausnahme derer aus 2.Thess.2, die Du aber nicht vollständig, sondern gekürzt wiedergibst.

Ich hatte das dann nachgeholt.

Es ist zudem NICHT relevant, was Papst Leo sagt, sondern einzig und allein Gottes Wort!

Es ist wieder dasselbe Phänomen, das man erlebt, dass aus dem eigenen Bauch heraus, aus Gefühlen und Meinungen argumentiert wird, nicht aber mit Hilfe von Gottes Wort selbst !!!.

Damit kann niemand überzeugt werden, der gewillt ist, sich an die biblischen Wahrheiten zu halten und der im übrigen Gottes Wort gehorcht, denn es steht geschrieben:

"so jemand redet, daß er's rede als Gottes Wort;" (1.Petr.4,11)

Solange man sich nicht die Mühe machen will, anhand von Gottes Wort zu argumentieren, verbleibt jegliche Überzeugungskraft, zumal es dann ggf. auch falsch und unwahrhaftig wird.

Andreas
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