* Köhler
* fundiert u lebensnah
Andacht vom 4. Februar 2026
04.02.2026 18:29
Andacht vom 4. Februar 2026
04.02.2026 18:29
Andacht vom 4. Februar 2026
Ich gleiche einem Vogel in der Wüste, einer Eule in verlassenen Ruinen.
Nachts finde ich keinen Schlaf, ich bin wie ein einsamer Vogel auf dem Dach.
Psalm 102,7-8 (Neue Genfer Übersetzung)
Laut Einsamkeitsbarometer 2024 der Bundesregierung fühlen sich acht Millionen Deutsche zuweilen oder permanent einsam.
Nele Pollatschek nennt es "das schlimmste Gefühl, das ich kenne" und fügt hinzu: "Einsamkeit ist persönlich.
Persönlicher als alles andere.
Einsam ist jeder für sich allein" (Die Zeit, 13.2.2025).
Zudem schadet Einsamsein der Gesundheit wie starkes Rauchen und ist verbunden mit Depressionen, Herzerkrankungen, Schlaganfällen und Demenz.
Was kann man dagegen tun?
Japan und Großbritannien haben eigene Einsamkeitsministerien eingerichtet.
In Deutschland gibt es das "Kompetenznetz Einsamkeit", die jährliche Aktionswoche "Gemeinsam aus der Einsamkeit", und auch der Deutsche Ethikrat hat sich mit dem Thema Einsamkeit als existenzielle Erfahrung und gesellschaftliche Herausforderung befasst.
Ganz praktisch wird es vor dem Rathaus in Berlin-Reinickendorf auf der "Quasseltreff-Bank".
Ziel all dieser Bemühungen ist es, Menschen miteinander in Kontakt zu bringen, um ihnen quantitativ wie qualitativ bessere Beziehungen zu ermöglichen.
Auch Psalm 102 beschreibt diese Not.
Es ist das Gebet eines mutlosen Menschen, der Gott sein Leid klagt (V. 1).
Seine Kraft ist geschwunden, er hat keinen Appetit mehr (V. 5), ist abgemagert und nur noch Haut und Knochen (V. 6).
Er fühlt sich "wie eine Eule in der Wüste, wie ein Käuzchen in verlassenen Ruinen.
Tiefe Verzweiflung raubt [… ihm] den Schlaf"; er kommt sich vor "wie ein einsamer Vogel auf dem Dach" (V. 7-8).
Doch der Psalmist belässt es nicht beim Klagen, er rechnet mit Gottes Hilfe: "Neige deine Ohren zu mir" (V. 3).
"Wende dich mir zu, HERR, und sei mir gnädig, denn ich bin einsam und niedergeschlagen" (Ps 25.16 Hfa).
Ob Gott seine Bitte erfüllt?
Und wenn ja, wie?
Im Folgenden richtet der Beter seinen Blick auf Jerusalem.
In der Gemeinde der Kinder Gottes findet er Halt und Geborgenheit.
Auch unser Weg aus der Einsamkeit führt stets zur Begegnung mit anderen: ein Anruf, ein Besuch, ein Spaziergang, ein Hauskreis oder Gottesdienst … durch andere Menschen lässt Gott uns seine Nähe spüren.
Er ist "ein Gott, der die Einsamen nach Hause bringt" (Ps 68,7).
(Rolf Pöhler)
Nachts finde ich keinen Schlaf, ich bin wie ein einsamer Vogel auf dem Dach.
Psalm 102,7-8 (Neue Genfer Übersetzung)
Laut Einsamkeitsbarometer 2024 der Bundesregierung fühlen sich acht Millionen Deutsche zuweilen oder permanent einsam.
Nele Pollatschek nennt es "das schlimmste Gefühl, das ich kenne" und fügt hinzu: "Einsamkeit ist persönlich.
Persönlicher als alles andere.
Einsam ist jeder für sich allein" (Die Zeit, 13.2.2025).
Zudem schadet Einsamsein der Gesundheit wie starkes Rauchen und ist verbunden mit Depressionen, Herzerkrankungen, Schlaganfällen und Demenz.
Was kann man dagegen tun?
Japan und Großbritannien haben eigene Einsamkeitsministerien eingerichtet.
In Deutschland gibt es das "Kompetenznetz Einsamkeit", die jährliche Aktionswoche "Gemeinsam aus der Einsamkeit", und auch der Deutsche Ethikrat hat sich mit dem Thema Einsamkeit als existenzielle Erfahrung und gesellschaftliche Herausforderung befasst.
Ganz praktisch wird es vor dem Rathaus in Berlin-Reinickendorf auf der "Quasseltreff-Bank".
Ziel all dieser Bemühungen ist es, Menschen miteinander in Kontakt zu bringen, um ihnen quantitativ wie qualitativ bessere Beziehungen zu ermöglichen.
Auch Psalm 102 beschreibt diese Not.
Es ist das Gebet eines mutlosen Menschen, der Gott sein Leid klagt (V. 1).
Seine Kraft ist geschwunden, er hat keinen Appetit mehr (V. 5), ist abgemagert und nur noch Haut und Knochen (V. 6).
Er fühlt sich "wie eine Eule in der Wüste, wie ein Käuzchen in verlassenen Ruinen.
Tiefe Verzweiflung raubt [… ihm] den Schlaf"; er kommt sich vor "wie ein einsamer Vogel auf dem Dach" (V. 7-8).
Doch der Psalmist belässt es nicht beim Klagen, er rechnet mit Gottes Hilfe: "Neige deine Ohren zu mir" (V. 3).
"Wende dich mir zu, HERR, und sei mir gnädig, denn ich bin einsam und niedergeschlagen" (Ps 25.16 Hfa).
Ob Gott seine Bitte erfüllt?
Und wenn ja, wie?
Im Folgenden richtet der Beter seinen Blick auf Jerusalem.
In der Gemeinde der Kinder Gottes findet er Halt und Geborgenheit.
Auch unser Weg aus der Einsamkeit führt stets zur Begegnung mit anderen: ein Anruf, ein Besuch, ein Spaziergang, ein Hauskreis oder Gottesdienst … durch andere Menschen lässt Gott uns seine Nähe spüren.
Er ist "ein Gott, der die Einsamen nach Hause bringt" (Ps 68,7).
(Rolf Pöhler)
Kommentare
Schreib auch du einen Kommentar
einSMILEkommtwieder 05.02.2026 10:43
@paloma,
DANKE für DEINE Rückmeldung zum Andachtstext mit DEINEN Gedanken!
... "gemeinsame Hobbies bringen Austausch u Freude" dazu ein Text, den ich passend finde:
Zu Zweit will einfach mehr gelingen,
Zum Beispiel wenn zwei Leute singen.
Wenn Ton für Ton dabei entsteht
Und wenn du spürst was alles geht!
Da wird es leichter in der Brust,
Du wirst ein bisschen selbstbewusst.
Und manchmal kann vereintes Singen
Die Liebe auch zum Schwingen bringen.
Und bist du fertig sagst du dann:
"Ich fang nochmals von vorne an."
(Thomas Knodel)
DANKE für DEINE Rückmeldung zum Andachtstext mit DEINEN Gedanken!
... "gemeinsame Hobbies bringen Austausch u Freude" dazu ein Text, den ich passend finde:
Zu Zweit will einfach mehr gelingen,
Zum Beispiel wenn zwei Leute singen.
Wenn Ton für Ton dabei entsteht
Und wenn du spürst was alles geht!
Da wird es leichter in der Brust,
Du wirst ein bisschen selbstbewusst.
Und manchmal kann vereintes Singen
Die Liebe auch zum Schwingen bringen.
Und bist du fertig sagst du dann:
"Ich fang nochmals von vorne an."
(Thomas Knodel)

Jetzt
Wir sind für Gemeinschaft gemacht u sollten sie immer wieder anstreben u herstellen,besonders als Single.
Ich bin so dankbar für die Begegnung mit Menschen,besonders auch mit anderen Gläubigen,aber auch gemeinsame Hobbies bringen Austausch u Freude.