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Andacht vom 3. Februar 2026

Andacht vom 3. Februar 2026
Versuch es doch zehn Tage lang, uns nur Gemüse und Wasser zu geben.
Danach vergleiche unser Aussehen mit dem der anderen jungen Männer, die von der Tafel des Königs essen.
Und dann entscheide, was du in Zukunft mit uns tun willst.

Daniel 1,12-13 (Hoffnung für alle)


Daniel und seine Freunde weigern sich, die unreinen Speisen des babylonischen Königs zu essen.
Stattdessen bitten sie um Gemüse und Wasser – und gewinnen damit den Wettbewerb gegen alle anderen.

Ich muss schmunzeln, denn beim Lesen ist mir aufgefallen, dass Daniel in meiner Fantasie Buttergemüse isst einen Mix aus Erbsen und Möhren.
Warum?
Vielleicht, weil ich das als Kind oft gegessen habe und am meisten mochte.
Kohlgemüse war eher nicht mein Fall …

Inzwischen bin ich erwachsen, aber der Gedanke an Daniel und Buttergemüse hält sich in meinem Kopf – obwohl ich weiß, dass im Orient eher Linsen, Bohnen, Auberginen und Kichererbsen serviert werden, dazu Gewürze wie Kümmel und Safran.

Mir zeigt dieses Beispiel, wie selbstverständlich ich oft von dem ausgehe, was ich kenne – und mit dieser Brille auch die Bibel lese.
Dann hat Daniel eben mal schnell Buttergemüse gegessen und Gott ist ein Gott, der zwar großzügig ist, aber auch kleinlich.
So wie ich.

Doch das Bild ist größer, denn ich kenne ja nur einen winzigen Teil dieser Welt und noch viel weniger von Gottes Welt.
Aber manchmal meine ich ein sehr klares Bild von ihm zu haben.

Wieviel weiß ich wirklich über Gott?
Und wie viel davon ist zusammengebastelt und gezimmert aus dem, was ich bin und kenne, zusammengehalten von meinem eigenen Erfahrungshorizont?

Die Bibel lässt mich ein Stück über den Tellerrand gucken – und doch bleibe ich oft auf meinem Teller hängen.
Dabei ist Gott so viel größer, so viel heiliger, so viel mehr Liebe, als ich je denken kann.

Gottes Welt passt nicht auf meinen Teller, ganz bestimmt nicht!
Und trotzdem darf ich erleben, dass Gott ihn mit den Segenslöffeln seiner Welt füllt, die mir einen Vorgeschmack geben auf sein Riesenbuffet.

Welche Segenslöffel hast du gerade auf deinem Teller?
Was gibt dir einen Vorgeschmack auf das, was Gott für dich alles in Zukunft bereithält?

Wir dürfen groß von Gott denken.
Und selbst wenn wir groß von ihm denken, wird es nie groß genug sein.
Wie groß ist dein Gott?


(Stephanie Kelm)

Kommentare

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paloma 03.02.2026 09:41
Gut,wenn uns bewusst wird,dass jeder Bilder im Kopf hat,wenn er die Bibel liest.Deshalb können wir eher prüfen,korrigieren od erweitern,im Austausch über Bibelstellen.

Daniel u seine Freunde lebten im Gehorsam zu Gott u es wurde ihnen keineswegs zum Nachteil. 
Manche verbringen die Fastenzeit mit dem sogenannten " Daniel Fasten".
 
pieter49 03.02.2026 09:44
Großer Gott, wir loben dich;
Herr, wir preisen deine Stärke.
Vor dir neigt die Erde sich
und bewundert deine Werke.
Wie du warst vor aller Zeit,
so bleibst du in Ewigkeit.

Ignaz Franz

Vielen Dank liebe Vera, für deine mühe und Mutmachendes Blogthema !!
 
einSMILEkommtwieder 03.02.2026 12:48
@paloma und @pieter49,
DANKE für EURE Kommentare!
LG Vera
 
(Nutzer gelöscht) 03.02.2026 15:46
Groß, größer, am größten ist unser dreieinige Gott für mich. Alles ist möglich, dem der da glaubt. Unvorstellbar groß!
 
(Nutzer gelöscht) 03.02.2026 15:48
Da ist mein Glaube kindlich. Ihm ist unsagbar viel zuzutrauen.
 
einSMILEkommtwieder 03.02.2026 18:50
@Rosanna15,
auch an DICH mein DANK für DEINE Kommentare!
LG Vera
 
Diala 03.02.2026 20:37
Ein nachdenkenswerter Text mit vielen Aspekten.....

Ja, unsere Brille durch die wir etwas sehen bzw. lesen, beeinflusst uns mehr als wir denken. Durch diese Brille bewerten wir die Dinge und durch unsere Bewertungen handeln wir so oder so oder anders , immer danach, was wir kennen oder unserer Erfahrung entsprechend.

Gottes Gedanken sind nicht unsere Gedanken... fällt mir bei dem Text ein. 
Deshalb kann auch meine Brille und meine Erfahrung nur von IHM erweitert werden. Wenn das geschieht, dann staunen wir manchmal. Manchmal sind wir aber auch enttäuscht, weil es so gar nicht zu unserer Sicht und Vorstellung, die wir uns machten, passt. Manchmal sprechen wir auch von Wundern. 

SEINE Größe ist unermesslich. Genau wie seine Herrlichkeit, Allmacht, Unendlichkeit, Heiligkeit, Güte....die ALLES in sich vereint. Unbeschreiblich für uns Menschenkinder.
 
einSMILEkommtwieder 04.02.2026 09:15
@Diala,
DANKE für DEINE Gedanken zu dem Andachtstext.
LG Vera
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