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Man sollte...

Man sollte...
"Man sollte wenigstens einmal am Tag ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen, ein schönes Bild betrachten und, wenn möglich, ein paar vernünftige Worte sagen.“

Johann Wolfgang von Goethe


Mitten in der Hektik und im Lärm des Lebens erinnert uns Goethe daran, dass auch die Seele Nahrung braucht. Musik beruhigt das Herz, Poesie verfeinert das Empfinden, visuelle Schönheit öffnet das innere Auge, und weise Worte bewahren unsere Menschlichkeit. Gerade diese kleinen Dinge machen das Leben nicht nur zu einem bloßen Überleben, sondern lassen es wirklich lebendig werden. 


Tagesmotto..:

Hektik ist auch keine Lösung.

BMX 1

🙂

Kommentare

 
BMX1 16.01.2026 14:57
 
BMX1 16.01.2026 14:58
Psalm 23 (Der Herr ist mein Hirte) für Gottes Geborgenheit, die lehren, sich auf Gott zu verlassen, um Stress zu überwinden und Gelassenheit zu finden, statt sich von Sorgen ablenken zu lassen. 

🙂
 
BMX1 16.01.2026 14:59
 
BMX1 16.01.2026 15:00
Matthäus 6,33: „Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.“

🙂
 
BMX1 16.01.2026 15:03
 
BMX1 16.01.2026 15:06
Jesus in Lukas Kapitel 8, Verse 22 – 25.
Jesus schlief im Boot auf der Überfahrt, während sich ein gewaltiger Sturm zusammenbraute. Wie reagierte er? Wie reagierten die Jünger (wir)? Lesen Sie die paar Zeilen nach… (ich weiß, raffiniert, wie ich Sie zum Lesen der Bibel anhalten will. Und? Hab‘ ich diesmal Erfolg damit bei Ihnen?)

Wir müssen nicht alle Probleme dieser Welt schultern oder gar meistern. Damit soll nicht der Faulheit oder der weltabgewandten Apathie das Wort geredet werden. Aber relaxen wir auch. Und wir, die all Ihren Glauben auf Jesus legen, können das auch. Jesus hilft uns. Jesus gibt uns Kraft und Führung.

Was wir nicht können, kann Jesus.
Was wir nicht schaffen, schafft Jesus.


🙂
 
BMX1 16.01.2026 15:08
 
BMX1 16.01.2026 15:10
Hand aufs Herz, hast du dir auch schon gewünscht, der Tag hätte 25 Stunden? Ich gestehe, ich war schon nahe dran. Dann kennst du wie ich das Gefühl, durch den Alltag zu hetzen und hinter den To-Do’s herzulaufen. Fakt ist, oft haben wir viel zu tun, wie kann da raus aus der Hektik gelingen?

Raus aus der Hektik des Alltags

Wir leben in einer Zeit, in der Hektik und Stress an der Tagesordnung sind. In unserer digitalen und globalen Gesellschaft ist so viel möglich, so vieles macht Spass und doch, das Viele braucht auch viel Zeit. Zudem, irgendwie gehört es fast zum guten Ton, beschäftigt zu sein und keine Zeit zu haben. Doch damit wir emotional gesund und geistlich wach leben können, sollten wir einen Gang runter schalten. Wir brauchen mitten in unserem Alltag frische Luft zum Atmen.
 
(Nutzer gelöscht) 16.01.2026 15:10
Gewöhnliche Menschen überlegen nur, wie sie ihre Zeit verbringen. 
Ein intelligenter Mensch versucht, sie auszunutzen.

Arthur Schopenhauer
 
(Nutzer gelöscht) 16.01.2026 15:11
Man sollte nie so viel zu tun haben, 
dass man zum Nachdenken keine Zeit mehr hat.

Georg Christoph Lichtenberg
 
BMX1 16.01.2026 15:12
 
BMX1 16.01.2026 15:14
Fühle und höre zu

Gedanken und Gefühle sind nichts was du vermeiden solltest. Gott möchte, dass du mit allem zu ihm kommst.

Geh an einen Ort, wo du ungestört sein kannst. Lege zuvor dein Handy und alle anderen Ablenkungen zur Seite.
Welche Gedanken und Gefühle beschäftigen dich? Vielleicht empfindest du Freude, Dankbarkeit, Traurigkeit, Leere, Müdigkeit, Wut. Vermeide die negativen Gefühle nicht, sondern benenne sie.
Sprich mit Gott über deine Gedanken und Gefühle. Wenn du unbeantwortete Fragen hast, dann sag ihm, wie es sich anfühlt, keine Antwort zu haben.
Höre zu. Jetzt, wo du still bist, bitte Gott zu dir zu sprechen. Hier ein paar Vorschläge, welche Fragen du ihm stellen kannst.
        Gibt es etwas, das du mir heute sagen möchtest?
        Was würde dir heute Freude bereiten, Vater im Himmel?
        Vater, wie siehst du mich?
Wenn du nach einer Weile nichts hörst, dann lies eine Bibelstelle, z. B. Psalm 23 oder Epheser 1,5.
Schliesse deine Zeit der Stille und Einsamkeit mit einem Gebet der Dankbarkeit ab.
 
BMX1 16.01.2026 15:16
 
BMX1 16.01.2026 15:20
Vom gelassenen Umgang mit der Zeit: das Zeitmanagement Gottes
So verschieden die Vorstellungen zum Thema Zeit sind, in einem Punkt sind sich alle einig: Zeit haben sie zu wenig. Gut, dass es bei Gott anders aussieht.

Als ich während der Recherche für diesen Beitrag einen Kollegen fragte, was ihm zum Thema Zeit einfiele, war seine lapidare Antwort: „Ich habe keine!“. Viele Menschen klagen heute über Stress und Zeitmangel. 48 Prozent der deutschen Arbeitnehmer klagen darüber, dass der Stress am Arbeitsplatz in den letzten zwei Jahren zugenommen hat.

Für wichtige Dinge wie Beziehungen oder Bildung bleibt wenig Zeit. Der Dichter Oscar Wilde bringt das Dilemma folgendermaßen auf den Punkt:

„Wir leben in einem Zeitalter, in dem die Menschen überarbeitet und schlecht ausgebildet sind. Es ist das Zeitalter, in dem die Menschen so betriebsam sind, dass sie völlig verdummen.“

Dabei ist Zeitnot kein Phänomen der Moderne. Der englische Schriftsteller George Orwell (Farm der Tiere) hat bereits in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts die Hektik seiner Zeitgenossen moniert: „Die Zeit vergeht nicht schneller als früher, aber wir laufen eiliger an ihr vorbei.“

Die digitale Revolution hat mit all ihren Möglichkeiten zur Zeitersparnis letztlich auch zur Zeitnot beigetragen. Auf der einen Seite ist es einfacher, als je zuvor mit einer Behörde, einem Kunden, einem Unternehmen in Kontakt zu treten. Eine E-Mail ist in Windeseile geschrieben, eine SMS schnell getippt und versendet. Auf der anderen Seite steigt mit den Möglichkeiten schneller Kontaktaufnahme aber auch die Erwartung. „Haben Sie meine Mail nicht gelesen, die ich Ihnen vor zehn Minuten geschickt habe?“ ist wahrscheinlich eine Frage, die Arbeitnehmer nicht selten zu hören bekommen.

Doch es regt sich Widerstand gegen die Always-On-Mentalität, gegen das nagende Gefühl, immer erreichbar sein zu müssen. Es regt sich Widerstand gegen Methoden und Techniken, die uns helfen sollen, unsere Zeit noch effektiver zu planen, um letztlich nur noch schneller noch mehr Arbeit machen zu können.

So gibt es als Gegenentwurf zum Fast-Food die so genannte Slow-Food-Bewegung, die das genussvolle, gesunde, regional angebaute Essen fördern will. Das Slow Media Institut beschäftigt sich in aller Ruhe mit dem digitalen Medienwandel und propagiert mit dem Slow Media Manifest Qualität und Nachhaltigkeit in der Medienwelt.
 
BMX1 16.01.2026 15:20
Zeit in der Bibel

Die große Erzählung der Bibel zur Entstehung der Welt führt uns direkt zur entscheidenden Frage: Was ist Zeit? Der Schöpfungsbericht (1. Mose 1-2) stellt dem Chaos der Urzeit die ordnende Kraft der Schöpfungstage gegenüber. Dabei legt der Autor den Fokus auf den Rhythmus, der zwischen Arbeit und Ruhe herrschen soll:

„Und so vollendete Gott am siebenten Tage seine Werke, die er machte, und ruhte am siebenten Tage von allen seinen Werken, die er gemacht hatte. Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, weil er an ihm ruhte von allen seinen Werken, die Gott geschaffen und gemacht hatte“ (1. Mose 2,2-3).

Im Alten Testament wird der Sabbat als Ruhetag immer wieder von den Propheten eingefordert. Gott ist es wichtig, dass Menschen zur Ruhe kommen können, um neue Kraft zu schöpfen. Es geht dabei aber auch um die Erkenntnis, dass Glück und Erfolg letztlich nicht vom menschlichen Tun allein abhängig sind.

Damit menschliches Leben gelingt, braucht es den Segen Gottes. Der Sabbat wird so zur Rückbesinnung des Geschöpfes auf seinen Schöpfer. So wird das Leben des Menschen in einen größeren Zusammenhang eingeordnet, bekommt Ziel und Sinn.
 
BMX1 16.01.2026 15:21
 
BMX1 16.01.2026 15:22
Meine Zeit in Gottes Hand

Der Mensch im Alten Testament begreift seine Zeit deshalb als von Gott geschenkte Zeit: „Alle Zeiten meines Lebens sind in deiner Hand“ (Psalm 31,16). Deshalb kann er auch unterschiedliche Lebensphasen und Situationen aus Gottes Hand nehmen. Ein zentraler Text dazu findet sich in der Bibel im Buch Prediger:

„Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde: geboren werden hat seine Zeit, sterben hat seine Zeit; pflanzen hat seine Zeit, ausreißen, was gepflanzt ist, hat seine Zeit“ (Prediger 3,1-2).

Es ist hilfreich, zu wissen, dass unterschiedliche Lebensphasen unterschiedliche Herausforderungen und Chancen haben. Als Single, in der Ausbildung ist das Leben von einer großen Freiheit geprägt. Man trifft viele Menschen, lernt neue Dinge kennen und ist offen für Veränderung.
 
BMX1 16.01.2026 15:24
Später, wenn man verheiratet ist und Kinder hat, ist man stärker eingebunden. Vieles ergibt sich aus der Tatsache, dass man Verantwortung für den Nachwuchs übernimmt. Der Job dient weniger zur Selbstverwirklichung als zum Broterwerb. Es geht weniger um die Suche nach dem persönlichen Berufs- und Lebensweg, sondern darum, wie der bereits eingeschlagene Weg gestaltet wird.

Im Alter dann, hält man vielleicht Rückschau, bewertet sein Leben, erkennt Muster, wird gelassener, schaut auf Erfolge und auf Fehler zurück und genießt den Lebensherbst.

Die unterschiedlichen Lebensphasen gelassen anzunehmen, gelingt leichter, wenn man sein Leben in einem größeren Kontext sieht und weiß: Das Leben ist größer als die Summe meiner Tage, denn Gott hält nicht nur mein Leben in seiner Hand mit all seinen Erfolgen und Rückschlägen, sondern auch die ganze Welt. Und er hat mit dieser Welt einen Plan, er führt sie einem guten Ziel zu.

Die Bibel ist voll von Beschreibungen darüber, wie eine ewige Zukunft in Gottes Gegenwart aussieht. Dabei werden keine singenden Engel auf Wolken beschrieben, sondern Menschen, die miteinander in Gottes Gegenwart leben, ihn feiern und eine neue Erde und einen neuen Himmel gestalten.

Aus dieser Perspektive Ewigkeit lässt sich Zuversicht für die Gegenwart schöpfen. Nicht alles muss in meinem Leben gelingen, denn mit meinem Tod wird das Leben nicht zu Ende sein. Und: Aus Gottes Perspektive ist das, was ich als Niederlage ansehe, vielleicht gerade der Baustein, aus dem er etwas Wunderbares machen kann. Und zwar in meinem Leben und darüber hinaus.
 
BMX1 16.01.2026 15:24
 
BMX1 16.01.2026 15:27
Der richtige Zeitpunkt

Wenn Menschen Zeit als ein Geschenk Gottes ansehen, dann schließt sich daran die Frage an: Wie gehe ich mit diesem Geschenk um? Wenn Gott mein Schöpfer ist und mir Lebenszeit schenkt, dann ist klar: Meine Zeitplanung kann sich nicht nur um mich selbst drehen. Es geht nicht nur um meine Agenda – so gut diese auch gemeint sein mag.

Besonders eindrücklich wird dies anhand der Erzählung von Mose. Mose wächst, nachdem er das erste Pogrom der Menschheitsgeschichte überlebt hat, im Palast des Pharaos auf. Seine Herkunft als Israelit steht ihm dabei immer vor Augen. Wahrscheinlich hat er sogar seine Privilegien als Aufgabe verstanden. Er will sich dafür einsetzen, dass sein versklavtes Volk humanere Arbeitsbedingungen bekommt.

Das Ziel, seinem Volk in seiner misslichen Lage zu helfen, war durchaus lobenswert. Aber der Zeitpunkt war der falsche. Mose wollte aus eigener Kraft heraus sein Volk befreien und das eigenmächtige Handeln endet im Desaster: Er gerät über die Misshandlung eines Israeliten so sehr in Rage, dass er einen Ägypter umbringt und vom Hof des Pharaos fliehen muss.

Etliche Jahre später sieht das Ganze anders aus. Nun ist die Zeit reif. Gott selbst beruft ihn nun, sein Volk aus der Sklaverei zu befreien. Nun steht Mose vor der Herausforderung, seine Zeit und seinen Auftrag von Gott anzunehmen. Das tut er denn auch – allerdings erst nach vielen Überzeugungsversuchen Gottes.

Mose will sich ganz sicher sein, dass er nicht wieder seine Zeit selbst in die Hand nimmt. Zu tief sitzen die desaströsen Konsequenzen seiner Sturm-und-Drang-Jahre. Er nimmt die Berufung Gottes an. Ihm ist dabei klar: Meine Zeit steht in Gottes Händen. Ein Psalm, der Mose zugeschrieben wird, veranschaulicht dies. Mose wünscht sich, dass er schon in jungen Jahren seine Zeit, seine Pläne, sein Leben bewusst in Gottes Hand gelegt hätte:

„Fülle uns frühe mit deiner Gnade, so wollen wir rühmen und fröhlich sein unser Leben lang“ (Psalm 90,14).
 
BMX1 16.01.2026 15:28
Jesus: Gelassen und aktiv dem Ziel entgegen

Am Beispiel Jesu lässt sich viel über den gelassenen Umgang mit der Zeit lernen. Beachtlich ist zunächst die Tatsache, dass Jesus seinen Dienst für Gott erst im Alter von 30 Jahren begonnen hat. Obwohl ihm schon früh klar war, dass er kein gewöhnlicher Junge ist (Lukas 2,41-51), wartet er, bis Gott ihn beruft (Lukas 3,21-22).
 
BMX1 16.01.2026 15:30
 
BMX1 16.01.2026 15:31
Daraufhin beginnt er seinen Dienst mit Kraft, Geradlinigkeit und Gelassenheit. Obwohl seine zentrale Botschaft lautet „Das Reich Gottes ist nah“, lässt er sich von Unvorhergesehenem nicht aus der Ruhe bringen. Als er zum Beispiel ans Sterbebett eines jungen Mädchens gerufen wird, hält ihn unterwegs eine Frau auf, die ebenfalls Heilung sucht. Jesus nimmt sich nicht nur die Zeit für ihre Gesundheit, er hilft ihr auch zu verstehen, wer er ist und was das für sie bedeutet.

Jesus besitzt also die Gelassenheit, sich seine Tagesplanung durcheinanderbringen zu lassen, weil er um den größeren Plan Gottes weiß. Im Einsatz für Gott und die Menschen ist immer Platz für den einzelnen und seine Fragen und Bedürfnisse, aber auch für die abgeschirmte, ruhige Zeit für Gott.

Diese Zeit erweist sich als zentral für den Dienst Jesu. An mehreren Stellen im Lukasevangelium wird erwähnt, dass sich Jesus zurückzieht, um alleine zu sein und zu beten. Wir wissen nicht, wie Jesus diese Zeiten gestaltet hat. Wir können lediglich sagen, dass ihm diese Zeiten des Rückzugs und Redens mit Gott immens wichtig waren. So wichtig, dass er oft in der Nacht oder in den frühen Morgenstunden gebetet hat, um sicherzugehen, dass er wirklich alleine mit Gott ist.

Es lässt sich vermuten, dass er auch in diesen Zeiten der Stille mit Gott über den Tag und die anstehenden Herausforderungen gesprochen hat. Im Johannesevangelium (Johannes 5,19) erwähnt Jesus, dass er nur in der Lage ist, die Dinge zu tun, die er vorher mit dem Vater besprochen hat: „Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn.“

Auch wenn Jesus hier in erster Linie deutlich machen will, dass seine Vollmacht aus der Einheit und der Gemeinschaft mit seinem Vater kommt, so lässt sich doch ein wichtiger Aspekt über den Dienst Jesu daraus ableiten. Es scheint, als ob sich im Gespräch mit Gott vor seinem inneren Auge entfaltet, wie der Tag und die einzelnen Aufgaben aussehen werden.

Obwohl Jesus Gottes Sohn ist – oder gerade weil er Gottes Sohn ist – braucht er Zeiten der Ruhe und der Gemeinschaft mit seinem Vater, um seinen Dienst, seine Arbeit für Gott und sein Reich mit Kraft und Autorität gestalten zu können. Aus diesen Zeiten erwächst letztlich Jesu Gelassenheit. Er weiß, dass der Erfolg seines Handelns nicht von seiner Effektivität oder Rastlosigkeit abhängt. Jesus setzt das Gebet des Autors von Psalm 31 praktisch um: „Meine Zeit steht in deinen Händen“ (Psalm 31,6).
 
BMX1 16.01.2026 15:32
Ruhezeiten einplanen

Leben findet im Rhythmus zwischen Arbeit und Ruhe statt. Wer mehrere Monate oder Jahre lang mit hoher Belastung arbeitet und sein Leben gestaltet, der braucht irgendwann eine Auszeit. Wird sie nicht bewusst genommen, ist der Burn-Out unter Umständen schon vorprogrammiert.

Im Jahr 2008 gab es allein in Deutschland 10 Millionen Fehltage aufgrund von Burn-Out-Symptomen (TKK Studie, 2008). Im Jahr 2010 waren es insgesamt 100.000 Menschen, die aufgrund von Burn-Out-Symptomen krankgeschrieben wurden (AOK Institut). Wer auf diesem Hintergrund den Schöpfungsbericht aus 1. Mose 2 liest, der erkennt in dem verordneten Ruhetag ein göttliches Prinzip, damit sich der Mensch entfalten und gestalten kann, ohne krank zu werden.

Der Sonntag wird so zur Möglichkeit der Besinnung und der Neuausrichtung. Es ist ein Tag, an dem man ganz praktisch erkennen und vor allem leben kann, dass Arbeit eben nicht alles ist. Und es ist ein Tag, an dem man sich rückbesinnen kann auf den Ursprung des Lebens und auf den, der Leben überhaupt erst ermöglicht und die Welt und den Menschen in ihr am Leben hält: Gott.

Regelmäßige Zeiten mit Gott bewusst einzuplanen, ist ein zentraler Punkt, der Menschen hilft, gelassen und verantwortlich mit ihrer Zeit umzugehen. Aber Vorsicht: Es gibt auch frommen Zeitdruck. Wenn man als Christ zum Beispiel in seiner Gemeinde Mitarbeiter im Kindergottesdienst ist, daneben noch die Buchhaltung übernimmt und gleichzeitig die Gemeindehomepage pflegt, kann es schnell zu viel werden. Aus einer guten Motivation heraus schießt man dann letztlich am Ziel vorbei.

Die Gefahr: Die Zeit im Dienst für Gott nimmt zu, die Zeit, die man im persönlichen Gespräch mit Gott verbringt, geht mehr und mehr zurück. Das kann im Extremfall dazu führen, dass wir zwar pflichtbewusst Menschen zu dieser wunderbaren Beziehung mit Gott einladen, gleichzeitig aber vergessen, wie diese Beziehung zu Gott konkret gelebt wird und wie sie sich anfühlt.
 
BMX1 16.01.2026 15:33
 
BMX1 16.01.2026 15:35
Fazit

Der Blick auf die Zukunft, auf Gottes Ewigkeit, rückt die Perspektive auf meine Zeit und mein Leben gerade. Ich muss nicht alles in diese 70, 80 Jahre pressen, die mir hier auf der Erde vergönnt sind. Ich habe eine Ewigkeit lang Zeit, das Leben zu ergreifen. Das kann mich gelassen machen. Wenn ich Gott nicht nur als Schöpfer der Welt betrachte, sondern auch als den Schöpfer meines Lebens, dann erkenne ich, dass meine Zeit geschenkte Zeit ist.

Das heißt, ich muss sie nicht horten und krampfhaft festhalten. Ich darf sie verschenken, an mich, an andere und nicht zuletzt an den, der sie mir geschenkt hat: an Gott. Aus dieser Gelassenheit heraus darf ich die geschenkte Zeit gestalten und verwalten – und zwar heute. Denn ich weiß, dass Vergangenheit und Zukunft in Gottes Hand liegen. Und heute und hier ist er da und will mir helfen, meine Zeit und mein Leben so zu gestalten, dass ich für mich persönlich sagen kann: „Meine Zeit steht in Gottes Händen“ (Psalm 31,16).

Quelle...: ERF..Der Sinnsender..Bibel
 
BMX1 16.01.2026 15:37
 
BMX1 16.01.2026 15:37
seid behütet....

BMX1

🙂
 
Sinclaire888 16.01.2026 16:21
Eigentlich wollte ich heute die Welt retten, aber ich habe meine rechte Socke nicht gefunden..,...   

Robert Plant 


Big Log 


Schönen Nachmittag allen ☀️ 🎶😘!
 
israelgreece2019 16.01.2026 16:25
 
israelgreece2019 16.01.2026 16:26
 
israelgreece2019 16.01.2026 16:33
Euch auch allen Gottes Segen ❤

Liebe Sinclaire888, mach' Dich mal auf die Suche nach dem Socken und dann komm die Welt retten, kannst mit dem jungen Mann hier fahren, der will auch die Welt retten und Du weißt doch "zusammen ist man nicht mehr allein" 😅


 
vertrauen2015 16.01.2026 17:19
14:56
Man sollte wenigstens einmal am Tag ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen, ein schönes Bild betrachten und, wenn möglich, ein paar vernünftige Worte sagen.“

Johann Wolfgang von Goethe
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eigentlich sollte man sich nicht soviel Gedanken machen und wenn, dann was Vernünftiges sagen😀 Ja das wäre vernünftig
 
Sinclaire888 16.01.2026 17:25
Danke für den Tip Israelgreece !😊👍

Zusammen dürfte das schon besser klappen.Ich kremple schon mal die Ärmel hoch....und die Socke hab ich auch gefunden!
Lag unter dem Bett... Ich Dussel!!
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