Bibel-Entdecker 13
14.01.2026 11:12
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Bibel-Entdecker 13
Guten Tag Bibel-Entdecker 🔍 💝
Wir lesen 1.Mose 38-40
Es gibt hier einen Einschub aus dem Leben Judas.
Der verhält sich gegenüber seiner Schwiegertochter Tamar nicht recht.
Diese wendet eine List an, um zu ihrem Recht zu kommen und da geht es wieder um das Thema der Nachkommenschaft.
Wieder ein Mann, der sich aus Angst heraus, nicht korrekt verhält und eine Frau, die weiß, wie sie dennoch ans Ziel kommt.
Eine befremdliche Vorgehensweise, die aber für die Menschen damals Sinn gemacht hat.
Wie gehe ich mit den Fehlern anderer um, wenn sie mir mein gutes Recht verweigern?
Wende ich eine List an, um an MEIN Ziel zu kommen. Und um zu bekommen, was ich mir erwarte?
Wir lesen 1.Mose 38-40
Es gibt hier einen Einschub aus dem Leben Judas.
Der verhält sich gegenüber seiner Schwiegertochter Tamar nicht recht.
Diese wendet eine List an, um zu ihrem Recht zu kommen und da geht es wieder um das Thema der Nachkommenschaft.
Wieder ein Mann, der sich aus Angst heraus, nicht korrekt verhält und eine Frau, die weiß, wie sie dennoch ans Ziel kommt.
Eine befremdliche Vorgehensweise, die aber für die Menschen damals Sinn gemacht hat.
Wie gehe ich mit den Fehlern anderer um, wenn sie mir mein gutes Recht verweigern?
Wende ich eine List an, um an MEIN Ziel zu kommen. Und um zu bekommen, was ich mir erwarte?
Kommentare
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Paulada 14.01.2026 11:32
Der Zweck heiligt die Mittel??
paloma 14.01.2026 11:50
Auf keinen Fall rechtfertigt der Zweck die Mittel,in unserer Zeit könnte man sich mit vorhandenen Rechtsmitteln helfen.
Barmherzigkeit ist auch ein Weg,der oft mit Verzicht gepaart ist.
In Tamaras Fall hing damit ihr Lebens Status,vllt sogar ihr Überleben durch soziale Zugehörigkeit zusammen. Ihr Handeln hat u.a. mit der schwierigen Stellung einer alleinstehenden Frau in der damaligen Gesellschaft zu tun. Ihr Verhalten wird dadurch verständlicher,wobei es sicher auch andere Optionen gegeben hätte.
Barmherzigkeit ist auch ein Weg,der oft mit Verzicht gepaart ist.
In Tamaras Fall hing damit ihr Lebens Status,vllt sogar ihr Überleben durch soziale Zugehörigkeit zusammen. Ihr Handeln hat u.a. mit der schwierigen Stellung einer alleinstehenden Frau in der damaligen Gesellschaft zu tun. Ihr Verhalten wird dadurch verständlicher,wobei es sicher auch andere Optionen gegeben hätte.
paloma 14.01.2026 11:51
Auf keinen Fall rechtfertigt der Zweck die Mittel,in unserer Zeit könnte man sich mit vorhandenen Rechtsmitteln helfen.
Barmherzigkeit ist auch ein Weg,der oft mit Verzicht gepaart ist.
In Tamaras Fall hing damit ihr Lebens Status,vllt sogar ihr Überleben durch soziale Zugehörigkeit zusammen. Ihr Handeln hat u.a. mit der schwierigen Stellung einer alleinstehenden Frau in der damaligen Gesellschaft zu tun. Ihr Verhalten wird dadurch verständlicher,wobei es sicher auch andere Optionen gegeben hätte.
Barmherzigkeit ist auch ein Weg,der oft mit Verzicht gepaart ist.
In Tamaras Fall hing damit ihr Lebens Status,vllt sogar ihr Überleben durch soziale Zugehörigkeit zusammen. Ihr Handeln hat u.a. mit der schwierigen Stellung einer alleinstehenden Frau in der damaligen Gesellschaft zu tun. Ihr Verhalten wird dadurch verständlicher,wobei es sicher auch andere Optionen gegeben hätte.
Paulada 14.01.2026 12:07
Josef gelangt mittlerweile in das Haus des Potifar.
Potifar ist ein Kämmerer des Pharao und somit für dessen Finanzen zuständig.
Josef macht sich gut und alles, was ihm zugewiesen wird, gelingt ihm besonders gut.
So gewinnt er an Ansehen und an Verantwortung bei Potifar.
Potifar überlässt Josef ruhigen Gewissens ALLE seine Angelegenheiten. Und alles läuft gut.
Josef handelt mit dem Segen Gottes. Und der ist sichtbar und Josef erfährt Vertrauen und große Gunst bei den Menschen.
Nur...die Frau des Potifar bedrängt ihn, weil sie unbedingt mit ihm schlafen will. Josef lehnt ab und versucht sich ihr zu entziehen, weil er sich gegen Gott nicht versündigen will. Und das auch so zu ihr sagt.
Daraufhin verbreitet sie vehement die Lüge über ihn, dass er derjenige wäre, der sie bedrängt hätte und Josef wird von Potifar, aus lauter Zorn, ins Gefängnis befördert.
Potifar - lässt sich zum Zorn verführen und handelt aus dem Zorn heraus. Damit tut er Josef Unrecht.
Und er schenkt seiner intriganten Ehefrau das Vertrauen.
Im Gefängnis hört Josefs gelingendes Leben aber nicht auf und auch hier genießt er die Gunst des dortigen Obersten. Der Oberste (Bewacher) setzt Josef als Mitarbeiter ein und er gelangt in der Gefangenschaft in eine vertrauensvolle Position und handelt im Segen Gottes. Alles gelingt ihm, wie auch schon zuvor bei Potifar und alle Gefangenen sind Josef unterstellt.
Der Oberste muss sich um gar nichts mehr Sorgen machen und lässt Josef freie Hand.
1.Mose 39, 21 ist einer der schönsten Verse dort.
Der HERR aber war mit Josef und wandte sich ihm in Treue zu (wandte ihm Treue/Huld zu) und gab ihm Gunst in den Augen des Obersten des Gefängnisses.
Aber dann...verändern Träume wieder das Leben Josefs.
Von zwei Gefangenen wird um die Deutung ihrer Träume gebeten - Josef hat die Deutung, antwortet ehrlich und die Deutung bewahrheitet sich.
Josef wird daraufhin von dem einen Mann lange und wahrscheinlich schnell vergessen.
Der andere Mann stirbt.
Potifar ist ein Kämmerer des Pharao und somit für dessen Finanzen zuständig.
Josef macht sich gut und alles, was ihm zugewiesen wird, gelingt ihm besonders gut.
So gewinnt er an Ansehen und an Verantwortung bei Potifar.
Potifar überlässt Josef ruhigen Gewissens ALLE seine Angelegenheiten. Und alles läuft gut.
Josef handelt mit dem Segen Gottes. Und der ist sichtbar und Josef erfährt Vertrauen und große Gunst bei den Menschen.
Nur...die Frau des Potifar bedrängt ihn, weil sie unbedingt mit ihm schlafen will. Josef lehnt ab und versucht sich ihr zu entziehen, weil er sich gegen Gott nicht versündigen will. Und das auch so zu ihr sagt.
Daraufhin verbreitet sie vehement die Lüge über ihn, dass er derjenige wäre, der sie bedrängt hätte und Josef wird von Potifar, aus lauter Zorn, ins Gefängnis befördert.
Potifar - lässt sich zum Zorn verführen und handelt aus dem Zorn heraus. Damit tut er Josef Unrecht.
Und er schenkt seiner intriganten Ehefrau das Vertrauen.
Im Gefängnis hört Josefs gelingendes Leben aber nicht auf und auch hier genießt er die Gunst des dortigen Obersten. Der Oberste (Bewacher) setzt Josef als Mitarbeiter ein und er gelangt in der Gefangenschaft in eine vertrauensvolle Position und handelt im Segen Gottes. Alles gelingt ihm, wie auch schon zuvor bei Potifar und alle Gefangenen sind Josef unterstellt.
Der Oberste muss sich um gar nichts mehr Sorgen machen und lässt Josef freie Hand.
1.Mose 39, 21 ist einer der schönsten Verse dort.
Der HERR aber war mit Josef und wandte sich ihm in Treue zu (wandte ihm Treue/Huld zu) und gab ihm Gunst in den Augen des Obersten des Gefängnisses.
Aber dann...verändern Träume wieder das Leben Josefs.
Von zwei Gefangenen wird um die Deutung ihrer Träume gebeten - Josef hat die Deutung, antwortet ehrlich und die Deutung bewahrheitet sich.
Josef wird daraufhin von dem einen Mann lange und wahrscheinlich schnell vergessen.
Der andere Mann stirbt.
Paulada 14.01.2026 12:49
Erstaunlich ist für mich, wie sich der junge und nicht vertrauenswerte Josef in einen wunderschönen jungen Mann verwandelt, der alles gut erledigt, seinen Herren zu Ansehen verhilft, obwohl er selbst in der niedrigeren Stellung ist.
Und wie er an Gott festhält, bzw. wie er aus dem Bewusstsein und Glauben an diesen Gott, handelt.
Er ist in jeder Weise positiv gewachsen.
Gott hat ihn verändert!
Und wie er an Gott festhält, bzw. wie er aus dem Bewusstsein und Glauben an diesen Gott, handelt.
Er ist in jeder Weise positiv gewachsen.
Gott hat ihn verändert!
Paulada 14.01.2026 12:54
Das wünsche ich mir auch !! Festhalten an Gott und im Bewusstsein und Glauben an Gott, zu handeln. Gutes tun. Das richtige tun.
Auch wenn mir Unrecht getan wird. Auch wenn über mich Lügen verbreitet werden.
Josef musste um Gottes Willen leiden.
Er hielt an Gottes Gebot fest und kam dadurch ins Gefängnis.
Im neuen Testament werden wir gewarnt...das man uns Gläubige, um des Namens Jesu willen, verfolgen wird.
Reicht dann mein Glaube? Mein Festhalten an Gott?
Auch wenn mir Unrecht getan wird. Auch wenn über mich Lügen verbreitet werden.
Josef musste um Gottes Willen leiden.
Er hielt an Gottes Gebot fest und kam dadurch ins Gefängnis.
Im neuen Testament werden wir gewarnt...das man uns Gläubige, um des Namens Jesu willen, verfolgen wird.
Reicht dann mein Glaube? Mein Festhalten an Gott?
Paulada 14.01.2026 13:02
Ja paloma 🙂 - ich sehe das auch so.
Wir müssen aufpassen, wie wir angemessen und richtig handeln. Z.B. wenn wir gesellschaftlich an den Rand gedrängt werden.
Ja, es gibt heute rechtliche Mittel. Aber man muss sich auch da erstmal auskennen. Seufz. Da nimmt man vielleicht gerne eine "Abkürzung".
Bei Tamar sagt Juda, dass sie ihm gegenüber sogar im Recht ist. Ihr Verhalten war zu dieser Zeit anscheinend passend. Für Juda zumindest, weil es ihm die Augen geöffnet hat.
Die Geburt später, war allerdings eine schwere und ob sie danach noch Kinder bekommen konnte?
Die Konsequenzen haben wir zu tragen.
Vielleicht hat sich Tamar - trotz erwünschter Schwangerschaft - einen anderen Ausgang gewünscht. Ich denke schon.
Wir müssen aufpassen, wie wir angemessen und richtig handeln. Z.B. wenn wir gesellschaftlich an den Rand gedrängt werden.
Ja, es gibt heute rechtliche Mittel. Aber man muss sich auch da erstmal auskennen. Seufz. Da nimmt man vielleicht gerne eine "Abkürzung".
Bei Tamar sagt Juda, dass sie ihm gegenüber sogar im Recht ist. Ihr Verhalten war zu dieser Zeit anscheinend passend. Für Juda zumindest, weil es ihm die Augen geöffnet hat.
Die Geburt später, war allerdings eine schwere und ob sie danach noch Kinder bekommen konnte?
Die Konsequenzen haben wir zu tragen.
Vielleicht hat sich Tamar - trotz erwünschter Schwangerschaft - einen anderen Ausgang gewünscht. Ich denke schon.

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