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Aus Jakob wird Israel

Aus Jakob wird Israel

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Paulada 12.01.2026 20:15
In 1.Mose 32, 23-33 ist zu lesen, wie Jakob alleine und in der Nacht in einen Kampf mit einen Unbekannten gerät.
Eine eher rätselhafte Begegnung für den Leser.

Jakob hat sich bisher nicht so stark in seinem Gottvertrauen gezeigt. Besonders in der angedachten Begegnung mit seinem Bruder Esau, überkommt ihn große Angst. Er geht mit seiner Angst zu Gott und bittet ihn um Hilfe.
In seinem Gebet sieht man aber nicht so stark sein Vertrauen, sondern eher den Vorwurf, den er Gott macht. 
Und so ganz von glaubendem Herzen ist das Gebet nicht.
Und...nach seinem Beten plant Jakob weitere Vorgehensweisen, um seinen Bruder - den er noch immer, als von Hass erfüllten Mann vermutet - milde zu stimmen. 
Ein Vorgehen, zu dem Gott ihn nicht angewiesen hat. 
Jakob will seinem Bruder schmeicheln und ihn besänftigen.

Jakob vertraut Gott nicht tatsächlich und das Gott ihn vor dem eventuellem Hass seines Bruders schützen würde. 
Die Angst und das schlechte Gewissen sind riesengroß.

Er hat nicht im Sinn, die Schuld, nämlich seinen Betrug und seine Lügen, zu bekennen und beim Namen zu nennen. Er möchte das irgendwie umgehen und hofft noch mit heiler Haut davon zu kommen.

Dann ist er da alleine. Am Fluß. In der Nacht. Und ein Mann stellt sich ihm im Kampf entgegen.
Bis zum Morgen ringen beide miteinander. Der Gegner versetzt Jakob einen Schlag in die Hüfte, sodaß er von da an hinkt.

Jakob erkennt, dass er hier tatsächlich mit Gott ringt. Und er will ihn nicht gehen lassen, bevor er von ihm gesegnet wird.
Und dann segnet der Mann ihn, mit einem neuen Namen. Von nun an heißt er Israel. 
Jakob, der Betrüger, den gibt es nicht mehr.
Jetzt gibt es den Fürsten Israel.
Und dieser Israel wird durch das Hinken immer daran erinnert werden, wer ihm von nun an den nötigen Halt gibt, um weiter zu gehen. Er soll sich an Gott halten. Und nicht aus der eigenen Kraft. Jakob erkennt es und lässt ihn nicht gehen...erst will er den Segen von ihm.
 
Ben78 12.01.2026 20:38
Paulada, ich schätze deine Themen sehr!
 
paloma 13.01.2026 00:10
Die Geschichte Jakobs spricht mich schon lange an. Was macht seine Faszination aus,denn sein Betrug war nicht gerade rühmlich u letztlich fiel sein Betrug in der Person seines Schwiegervaters Laban  auf ihn zurück.
Dennoch war er auch beharrlich,z.B. in seiner Liebe u auch beim nächtlichen Kampf,den er nicht gewinnen konnte. Gott segnete ihn u führte ihn mit neuem Namen in die alte Heimat zurück.Es war auch Gottes Willen.
Gott schickte ihm auch den Traum vom offenen Himmel u der Himmelsleiter,auf der die Engel auf u niedergingen, was bestimmt Ermutigung u Hoffnung  für Jakob bedeutete. Was für ein Bild!
 
Paulada 13.01.2026 00:29
Danke @Ben - das freut mich sehr!!
 
Paulada 13.01.2026 00:44
Die Geschichte Jakobs spricht mich schon lange an. 

🙂 interessant @paloma 🙂

Ja. Trotz übelster Fehltritte Gottes Reden, Zuspruch und Gegenwart erleben, ist schon ein starker Beweis Gottes, dass er was mit einem vorhat, was auch ein Ziel hat, das erreicht werden soll.
Ein immer wieder auftauchendes Ermutigen, Begegnen, Ansprechen, Anleiten, Bestätigen. Das ist Trost und Stärke und Belebung.

Es ist sooo menschlich, wie Jakob sich verhält, aber in manchem verhält er sich ja extrem ungut und macht seinem Namen alle Ehre. Außerdem lässt er sich von seiner Mutter manipulieren und gibt keine Widerworte. Er lässt sich auf weitere Lügen ein. Das sind haarsträubende Dinge, die da passieren. Wo bleibt da der gesunde Menschenverstand.

Aber was tun WIR nicht alle? Oder haben getan.

Jakob ist vielleicht so faszinierend, weil er so ein gutes Beispiel für den Menschen ist, der durch sein AHA-Erlebnis endlich auf Kurs kommt.
 
paloma 13.01.2026 18:31
Ja,was tun wir nicht alles.
Früher habe ich mich immer ereifert,was sich Menschen,die in der Bibel erwähnt wurden,alles erlaubt haben.Jesus war der GUTE für mich,eindeutig u ist er ja immer noch,mein Maßstab u Vorbild.
Doch während meiner Lebensreise wurde ich etwas demütiger u war,nach eigenen Tiefschlägen,ganz froh,dass diese fehlerhaften,kleingläubigen Menschen  dort auftauchen u Gott sie trotzdem gebrauchen konnte u Geschichte mit ihnen schrieb,denn das zeigte mir,dass wir eine Chance bekommen haben vor Gott.
Das macht dankbar u hoffnungsvoll u wir können sehen,wie barmherzig der Vater ist.

Wem viel vergeben wurde,der liebt viel! Diese Bibel Worte kann ich voll bestätigen.
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