Deutsche Volkslieder
12.01.2026 17:31
Deutsche Volkslieder
12.01.2026 17:31
Deutsche Volkslieder
Ich muss lange nachdenken, wann ich das letze mal Deutsche Volkslieder gehört habe. Hier im Forum zuletzt im letzem Jahr.
Ich muss gestehen, das ich nicht gerade ein Freund dieser Musik bin.
Sie gehöhren zu Deutschland, wie die Nationalhymne..die Nationalfahne und all den Werten, die uns als Deutsches Volk auszeichnen.
Ein Grund mehr, wieder einmal in die Musikkiste zu greifen.
Ihr dürft euch gerne beteiligen.
BMX1
🙂
Ich muss gestehen, das ich nicht gerade ein Freund dieser Musik bin.
Sie gehöhren zu Deutschland, wie die Nationalhymne..die Nationalfahne und all den Werten, die uns als Deutsches Volk auszeichnen.
Ein Grund mehr, wieder einmal in die Musikkiste zu greifen.
Ihr dürft euch gerne beteiligen.
BMX1
🙂
Kommentare
BMX1 12.01.2026 17:31
BMX1 12.01.2026 17:33
In einem kühlen Grunde
In einem kühlen Grunde,
Da geht ein Mühlenrad,
Mein Liebchen ist verschwunden,
Das dort gewohnet hat.
Sie hat mir Treu′ versprochen,
Gab mir ein′ Ring dabei,
Sie hat die Treu′ gebrochen,
Das Ringlein sprang entzwei.
Ich möcht′ als Spielmann reisen
Wohl in die Welt hinaus
Und singen meine Weisen
Und geh′ von Haus zu Haus.
Ich möcht als Reiter fliegen
Wohl in die blutge Schlacht,
Um stille Feuer liegen
Im Feld bei dunkler Nacht.
Hör′ ich das Mühlrad gehen,
Ich weiß nicht, was ich will;
Ich möcht′ am liebsten sterben,
Da wär′s auf einmal still.
Joseph von Eichendorff
(* 1788-03-10, † 1857-11-26)
In einem kühlen Grunde,
Da geht ein Mühlenrad,
Mein Liebchen ist verschwunden,
Das dort gewohnet hat.
Sie hat mir Treu′ versprochen,
Gab mir ein′ Ring dabei,
Sie hat die Treu′ gebrochen,
Das Ringlein sprang entzwei.
Ich möcht′ als Spielmann reisen
Wohl in die Welt hinaus
Und singen meine Weisen
Und geh′ von Haus zu Haus.
Ich möcht als Reiter fliegen
Wohl in die blutge Schlacht,
Um stille Feuer liegen
Im Feld bei dunkler Nacht.
Hör′ ich das Mühlrad gehen,
Ich weiß nicht, was ich will;
Ich möcht′ am liebsten sterben,
Da wär′s auf einmal still.
Joseph von Eichendorff
(* 1788-03-10, † 1857-11-26)
BMX1 12.01.2026 17:36
09.03.1855: Josef Rheinberger ist gerade einmal 15 Jahre alt, als er sein populärstes Chorwerk komponiert. Sein "Abendlied", in dem er den Bibelvers "Bleib bei uns, denn es will Abend werden, und der Tag hat sich geneiget" verarbeitet, wird allerdings erst acht Jahre später leicht überarbeitet veröffentlicht.
BMX1 12.01.2026 17:37
Die Melodie von Kein schöner Land basiert auf einer Volksweise aus dem 18. Jahrhundert, die von Wilhelm von Zuccalmaglio bearbeitet und mit einem eigenen Text versehen im Jahr 1840 veröffentlicht wurde.
BMX1 12.01.2026 17:39
Am Brunnen vor dem Tore ist der erste Vers eines deutschen Liedes, das sowohl in Form eines Kunstlieds als auch in Form eines Volkslieds bekannt geworden ist. Der ursprüngliche Titel lautet Der Lindenbaum. Der Text stammt von Wilhelm Müller und gehört zu einem Gedichtzyklus, den Müller mit Die Winterreise überschrieb. Franz Schubert vertonte den gesamten Gedichtzyklus unter dem Titel Winterreise und in diesem Rahmen auch den Lindenbaum als Kunstlied. In der bekanntesten und populärsten Bearbeitung der Schubertschen Vertonung von Friedrich Silcher ist das Werk zum Volkslied geworden. Für diese Fassung hat sich der Anfangsvers des Gedichts als Titel eingebürgert.
BMX1 12.01.2026 17:42
Das deutsche Volkslied An der Saale hellem Strande dichtete Franz Kugler 1826 auf der Radelsburg auf die Melodie Opus 27 Nr. 1 von Friedrich Ernst Fesca, die dieser 1822 ursprünglich zu Friedrich Müllers Text Soldatenabschied (Heute scheid ich, morgen wandr' ich) komponiert hatte.
Die Rudelsburg ist eine Höhenburg oberhalb von Saaleck im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt. Sie liegt etwa 85 Meter über dem Südufer der Saale auf einem felsigen Bergrücken aus Muschelkalk.
Die Rudelsburg ist eine Höhenburg oberhalb von Saaleck im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt. Sie liegt etwa 85 Meter über dem Südufer der Saale auf einem felsigen Bergrücken aus Muschelkalk.
BMX1 12.01.2026 17:45
Mein Vater war ein Wandersmann, auch als Der fröhliche Wanderer bekannt, ist ein deutsches Wanderlied, das auf einen Text von Florenz Friedrich Sigismund Mitte des 19. Jahrhunderts zurückgeht. Die Melodie, nach der das Lied seit Anfang der 1950er Jahre vorrangig gesungen wird, stammt von Friedrich Wilhelm Möller, dessen Schwester Edith Möller den Text Sigismunds für den von ihr geleiteten Chor Schaumburger Märchensänger adaptierte. Unter dem Titel The Happy Wanderer wurde das Lied ab Ende des Jahres 1953 auch im englischen Sprachraum bekannt.
BMX1 12.01.2026 17:48
Der Begriff
„Das Lügenlied“ bezieht sich meist auf ein traditionelles deutsches Volkslied oder dessen moderne Interpretationen, in denen absurde Unmöglichkeiten und „Lügen“ als humoristisches Element aneinandergereiht werden.
„Das Lügenlied“ bezieht sich meist auf ein traditionelles deutsches Volkslied oder dessen moderne Interpretationen, in denen absurde Unmöglichkeiten und „Lügen“ als humoristisches Element aneinandergereiht werden.
BMX1 12.01.2026 17:51
"The Little Drummer Boy" wurde 1941 von der amerikanischen Komponistin Katherine Kennicott Davis als "Carol of the Drums" geschrieben und handelt von einem armen Jungen, der dem Jesuskind auf seiner Trommel vorspielt, da er keine Geschenke hat; erst durch Aufnahmen der Trapp Family (1951) und besonders durch die Version des Harry Simeone Chorale (1958) wurde es zum weltbekannten Weihnachtsklassiker, obwohl die Ursprünge auf ältere Weihnachtslieder zurückgehen.
Komponistin: Katherine Kennicott Davis (1941).
Originaltitel: "Carol of the Drums".
Inspiration: Die Melodie basiert auf einer tschechischen Volksweise ("Hajej, nynej"
.
Beteiligte: Davis, Henry Onorati und Harry Simeone (Arrangement).
Komponistin: Katherine Kennicott Davis (1941).
Originaltitel: "Carol of the Drums".
Inspiration: Die Melodie basiert auf einer tschechischen Volksweise ("Hajej, nynej"
.Beteiligte: Davis, Henry Onorati und Harry Simeone (Arrangement).
BMX1 12.01.2026 17:54
Seinem am 18. Dezember 1937 entstandenen Gedicht "Die Nacht ist vorgedrungen" schickte Jochen Klepper programmatisch diesen Bibelvers aus dem Römerbrief (13, 11-12) voraus: "Und das tut, weil ihr die Zeit erkennt, nämlich dass die Stunde da ist, aufzustehen vom Schlaf, denn unser Heil ist jetzt näher als zu der Zeit, da wir gläubig wurden. Die Nacht ist vorgerückt, der Tag aber nahe herbeigekommen. So lasst uns ablegen die Werke der Finsternis und anlegen die Waffen des Lichts."
BMX1 12.01.2026 18:00
„Suse, liebe Suse“ ist ein
bekanntes deutsches Volks- und Kinderlied, das besonders durch die Oper Hänsel und Gretel von Engelbert Humperdinck Weltruhm erlangte.
Ursprung: Das Lied basiert auf einer alten Volksweise, die bereits lange vor Humperdincks Oper (Uraufführung 1893) existierte.
bekanntes deutsches Volks- und Kinderlied, das besonders durch die Oper Hänsel und Gretel von Engelbert Humperdinck Weltruhm erlangte.
Ursprung: Das Lied basiert auf einer alten Volksweise, die bereits lange vor Humperdincks Oper (Uraufführung 1893) existierte.
BMX1 12.01.2026 18:17
"Hoch auf dem gelben Wagen" ist ein bekanntes deutsches Volkslied, das auf einem Gedicht von Rudolf Baumbach ("Der Wagen rollt", 1879) basiert und 1922 von Heinz Höhne vertont wurde; es ist eine nostalgische Hommage an die Postkutschenzeit, die durch die Eisenbahn abgelöst wurde, und drückt die Freude am Unterwegssein aus. Das Lied wurde durch verschiedene Interpreten, darunter Walter Scheel (der singende Bundespräsident), bekannt und ist bis heute beliebt.
Text: Rudolf Baumbach (1879)
Melodie: Heinz Höhne (1922)
Text: Rudolf Baumbach (1879)
Melodie: Heinz Höhne (1922)
antonius34 12.01.2026 18:21
Ist noch echte deutsche kultur und geschichte von wert im verhältnis, zu modern krach, danke bmx.
BMX1 12.01.2026 18:21
"Sag mir, wo die Blumen sind" ist der Titel eines berühmten deutschen Antikriegsliedes, das ursprünglich von
Pete Seeger als "Where Have All the Flowers Gone" geschrieben wurde und von Marlene Dietrich 1962 populär gemacht wurde; es thematisiert eine Kreislauf-Frage nach dem Verbleib von Blumen, Mädchen, Männern und Soldaten, die im Krieg verloren gehen und schließlich wieder durch Blumen ersetzt werden, die auf den Gräbern blühen.
Pete Seeger als "Where Have All the Flowers Gone" geschrieben wurde und von Marlene Dietrich 1962 populär gemacht wurde; es thematisiert eine Kreislauf-Frage nach dem Verbleib von Blumen, Mädchen, Männern und Soldaten, die im Krieg verloren gehen und schließlich wieder durch Blumen ersetzt werden, die auf den Gräbern blühen.
BMX1 12.01.2026 18:25
Das Heimatlied „Im schönsten Wiesengrunde“ wurde Mitte des 19. Jahrhunderts vom württembergischen Hobbydichter Wilhelm Ganzhorn auf eine ältere Volksliedweise verfasst. Über Schulliederbücher fand es rasch weite Verbreitung und etablierte sich als eines der prominentesten, im 19. Jahrhundert neu entstandenen „Volkslieder“. Einen besonderen Stellenwert genoss es nach dem Zweiten Weltkrieg bei den Heimatvertriebenen und steht bis heute in der kommerzialisierten „Volksmusik“-Branche hoch im Kurs.
BMX1 12.01.2026 18:29
Feieromd ist eines der bekanntesten Volkslieder des Erzgebirges. Es stammt aus der Feder des Volksdichters Anton Günther und entstand im Jahr 1903.
Der in erzgebirgischer Mundart verfasste Text ist in vielerlei Umschriften verbreitet. Der Autor Anton Günther selbst schrieb den Titel zunächst Feieromd, später Feierohmd, und glättete ihn für die Buchausgabe seiner Lieder letztlich zu Feierobnd.
Das Lied thematisiert den Feierabend. In den Strophen wird die Umgebung und das Befinden beschrieben. Es wird häufig auf Trauerfeiern im Erzgebirge gespielt. Oft wird in der letzten Strophe das Wort Grab durch Wald ersetzt.
Das Lied war der Namensgeber der Feierohmd-Schau in Schwarzenberg 1937/38.
Der in erzgebirgischer Mundart verfasste Text ist in vielerlei Umschriften verbreitet. Der Autor Anton Günther selbst schrieb den Titel zunächst Feieromd, später Feierohmd, und glättete ihn für die Buchausgabe seiner Lieder letztlich zu Feierobnd.
Das Lied thematisiert den Feierabend. In den Strophen wird die Umgebung und das Befinden beschrieben. Es wird häufig auf Trauerfeiern im Erzgebirge gespielt. Oft wird in der letzten Strophe das Wort Grab durch Wald ersetzt.
Das Lied war der Namensgeber der Feierohmd-Schau in Schwarzenberg 1937/38.
(Nutzer gelöscht) 12.01.2026 18:30
(Nutzer gelöscht) 12.01.2026 18:32
BMX1 12.01.2026 18:33
Das Lied "Katjuscha"
Ursprung: 1938 von Michail Issakowski (Text) und Matwei Blanter (Musik) geschrieben.
Thema: Eine junge Frau, Katjuscha, wartet sehnsüchtig am Flussufer auf ihren Liebsten, der an der Grenze kämpft.
Bedeutung: Es wurde zu einem Symbol der sowjetischen Soldatenliebe und des nationalen Zusammenhalts, besonders während des Zweiten Weltkriegs.
Ursprung: 1938 von Michail Issakowski (Text) und Matwei Blanter (Musik) geschrieben.
Thema: Eine junge Frau, Katjuscha, wartet sehnsüchtig am Flussufer auf ihren Liebsten, der an der Grenze kämpft.
Bedeutung: Es wurde zu einem Symbol der sowjetischen Soldatenliebe und des nationalen Zusammenhalts, besonders während des Zweiten Weltkriegs.
BMX1 12.01.2026 18:35
Der Text wurde 1782 vom Schweizer Dichter Johann Gaudenz von Salis-Seewis unter dem Titel Herbstlied, Untertitel 1782, in sieben Strophen verfasst und im Vossischen Musen-Almanach für das Jahr 1786 erstmals veröffentlicht. Eine weitere Veröffentlichung von 1793 umfasste fünf Strophen, wobei die ersten beiden und die letzte identisch mit der Ausgabe von 1786 waren und die jeweils vorletzten Strophen teilweise übereinstimmen. Die Musik dazu wurde 1799 von dem deutschen Komponisten Johann Friedrich Reichardt komponiert. Eine weitere Vertonung aus dem Jahr 1816 stammt von Franz Schubert (D 502).
BMX1 12.01.2026 18:38
Diese Zeile stammt aus dem berühmten Gedicht
„Die Loreley“ von Heinrich Heine, das 1824 geschrieben und später durch die Vertonung von Friedrich Silcher weltbekannt wurde.
In diesem Werk thematisiert Heine eine melancholische Grundstimmung und die Legende einer Nixe auf dem Loreley-Felsen am Rhein, deren Gesang Schiffer ins Verderben lockt. Die vollständige erste Strophe lautet:
„Ich weiß nicht, was soll es bedeuten,
Daß ich so traurig bin;
Ein Märchen aus alten Zeiten,
Das kommt mir nicht aus dem Sinn.“
„Die Loreley“ von Heinrich Heine, das 1824 geschrieben und später durch die Vertonung von Friedrich Silcher weltbekannt wurde.
In diesem Werk thematisiert Heine eine melancholische Grundstimmung und die Legende einer Nixe auf dem Loreley-Felsen am Rhein, deren Gesang Schiffer ins Verderben lockt. Die vollständige erste Strophe lautet:
„Ich weiß nicht, was soll es bedeuten,
Daß ich so traurig bin;
Ein Märchen aus alten Zeiten,
Das kommt mir nicht aus dem Sinn.“
BMX1 12.01.2026 18:40
Das deutsche Lied Ade zur guten Nacht ist seit der Mitte des 19. Jahrhunderts in Deutschland, Österreich und der Schweiz bekannt.
In vielen Liederbüchern ist das Lied nur mit drei Strophen vertreten. Die später als Nr. 3 eingeschobene Strophe stammt von Eduard Mörike, der sie an den Volksliedsammler Georg Scherer einsandte, von dem sie 1863 geringfügig verändert veröffentlicht wurde. Die folgende Fassung mit vier Strophen entstammt „dem in der Jugendbewegung am meisten verbreiteten Zupfgeigenhansl“ von 1910.
In vielen Liederbüchern ist das Lied nur mit drei Strophen vertreten. Die später als Nr. 3 eingeschobene Strophe stammt von Eduard Mörike, der sie an den Volksliedsammler Georg Scherer einsandte, von dem sie 1863 geringfügig verändert veröffentlicht wurde. Die folgende Fassung mit vier Strophen entstammt „dem in der Jugendbewegung am meisten verbreiteten Zupfgeigenhansl“ von 1910.
BMX1 12.01.2026 18:44
Das Volkslied „O du wunderschöner, deutscher Rhein“ wurde von Wilhelm Matthias geschrieben und von Rudolf Förster (1860-1894) vertont.
Das Lied zählt zu bekanntesten und beliebtesten deutschen Volkslieder.
Das Lied zählt zu bekanntesten und beliebtesten deutschen Volkslieder.
BMX1 12.01.2026 18:48
Wohlauf in Gottes schöne Welt ist ein deutsches Volks-, Wander- und Liebeslied. Den Text schrieb Julius Rodenberg (bis 1855 Julius Levy) vor 1854. Die Herkunft der Melodie ist unsicher; vielfach findet sich die Angabe „märkische Volksweise“.
BMX1 12.01.2026 18:50
Das Badnerlied ist die Regionalhymne der südwestdeutschen Region Baden. Sie wird zum Teil als „inoffizielle Landeshymne Badens“ bezeichnet.
Das Lied wurde vermutlich um 1865 aus einem heute weitgehend vergessenen Sachsenlied umgedichtet. Anhaltspunkte für die Datierung des Badnerlieds sind die Passagen über die Festung Rastatt, mit deren Bau 1842/1843 begonnen wurde. Die Festung Rastatt spielte in der Revolution 1848/1849 eine Rolle, dadurch, dass 1849 badisches Militär der Festungsgarnison meuterte und sich gemeinsam mit der Bürgerwehr der demokratisch gewählten Regierung unterstellte. Diese heute gerne herausgestrichene Episode dürfte allerdings nicht mit „Badens Glück“ gemeint sein, sondern eher die mit prachtvollen Uniformen ausgeführten Militärparaden zwischen 1860 und 1870.
Das Lied wurde vermutlich um 1865 aus einem heute weitgehend vergessenen Sachsenlied umgedichtet. Anhaltspunkte für die Datierung des Badnerlieds sind die Passagen über die Festung Rastatt, mit deren Bau 1842/1843 begonnen wurde. Die Festung Rastatt spielte in der Revolution 1848/1849 eine Rolle, dadurch, dass 1849 badisches Militär der Festungsgarnison meuterte und sich gemeinsam mit der Bürgerwehr der demokratisch gewählten Regierung unterstellte. Diese heute gerne herausgestrichene Episode dürfte allerdings nicht mit „Badens Glück“ gemeint sein, sondern eher die mit prachtvollen Uniformen ausgeführten Militärparaden zwischen 1860 und 1870.
(Nutzer gelöscht) 12.01.2026 18:54
BMX1 12.01.2026 18:55
Anton Günthers "Deitsch on frei woll'n mer sei" von 1908 gilt bis heute als heimliche Hymne des Erzgebirges.
Im Erzgebirge ist man stolz auf die Traditionen, die Volkskunst und - mal mehr, mal weniger - auf die Mundart. Der Mundart ein Denkmal gesetzt hat in seinen Liedern Anton Günther. Viele seiner fast 200 Heimatlieder zählen bis heute zum Repertoire mundartlicher Gesangsgruppen. Inhaltlich geht es dabei um das Lob des Erzgebirges, seiner Menschen und deren Stärken und Schwächen und Gottesfürchtigkeit, um die erzgebirgische Natur und um ortsübliche Berufe. Der Liedtext ruft aber auch zur Bewahrung des "Deutschtums" auf.
Im Erzgebirge ist man stolz auf die Traditionen, die Volkskunst und - mal mehr, mal weniger - auf die Mundart. Der Mundart ein Denkmal gesetzt hat in seinen Liedern Anton Günther. Viele seiner fast 200 Heimatlieder zählen bis heute zum Repertoire mundartlicher Gesangsgruppen. Inhaltlich geht es dabei um das Lob des Erzgebirges, seiner Menschen und deren Stärken und Schwächen und Gottesfürchtigkeit, um die erzgebirgische Natur und um ortsübliche Berufe. Der Liedtext ruft aber auch zur Bewahrung des "Deutschtums" auf.
BMX1 12.01.2026 18:57
Das Wanderlied „Nun ade, du mein lieb Heimatland“ wurde 1851 von August Disselhoff geschrieben und fand zunächst vor allem als Studenten- und Chorlied Verbreitung. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde es von der Wandervogelbewegung aufgegriffen und ist bis heute populär geblieben.
BMX1 12.01.2026 19:03
Das Riesengebirgslied (offiziell auch: Des Riesengebirglers Heimatlied) gilt als die heimliche Nationalhymne des Riesengebirges. Es wurde 1911 von Othmar Fiebiger (Text) und Vinzenz Hampel (Melodie) geschaffen.
Der Text beginnt mit den bekannten Zeilen „Blaue Berge, grüne Täler“. Othmar Fiebiger verfasste die erste Strophe ursprünglich im Dialekt während eines Aufenthalts auf der Peterbaude. Vinzenz Hampel vertonte das Gedicht später für seine eigene Singstimme, ohne zu ahnen, dass es eine so weite Verbreitung finden würde.
Das Lied thematisiert die Sehnsucht nach der Heimat, die Sage von Rübezahl und die landschaftliche Schönheit der Region.
Der Text beginnt mit den bekannten Zeilen „Blaue Berge, grüne Täler“. Othmar Fiebiger verfasste die erste Strophe ursprünglich im Dialekt während eines Aufenthalts auf der Peterbaude. Vinzenz Hampel vertonte das Gedicht später für seine eigene Singstimme, ohne zu ahnen, dass es eine so weite Verbreitung finden würde.
Das Lied thematisiert die Sehnsucht nach der Heimat, die Sage von Rübezahl und die landschaftliche Schönheit der Region.
BMX1 12.01.2026 19:06
Ich bete an die Macht der Liebe“ ist ein
bekanntes deutsches Kirchenlied, dessen Text 1750 von dem Prediger Gerhard Tersteegen verfasst wurde.
Melodie: Die heute gebräuchliche Melodie stammt von dem russischen Komponisten Dmitri Bortnjanski (1822).
Großer Zapfenstreich: Besondere Bekanntheit genießt das Lied als fester Bestandteil des Großen Zapfenstreichs der Bundeswehr, wo es als feierlicher Choral gespielt wird.
Inhalt: Es thematisiert die Hingabe an die göttliche Liebe und die Suche nach innerem Frieden.
bekanntes deutsches Kirchenlied, dessen Text 1750 von dem Prediger Gerhard Tersteegen verfasst wurde.
Melodie: Die heute gebräuchliche Melodie stammt von dem russischen Komponisten Dmitri Bortnjanski (1822).
Großer Zapfenstreich: Besondere Bekanntheit genießt das Lied als fester Bestandteil des Großen Zapfenstreichs der Bundeswehr, wo es als feierlicher Choral gespielt wird.
Inhalt: Es thematisiert die Hingabe an die göttliche Liebe und die Suche nach innerem Frieden.
BMX1 12.01.2026 19:10
Das bekannte Lied
„Die Himmel rühmen des Ewigen Ehre“ (Originaltitel: Die Ehre Gottes aus der Natur) ist ein Werk der klassischen Musik, das auf einer Zusammenarbeit zwischen zwei bedeutenden deutschen Persönlichkeiten des 18. und 19. Jahrhunderts basiert.
Entstehung und Urheber
Text: Die Worte stammen von dem Dichter und Philosophen Christian Fürchtegott Gellert. Er veröffentlichte das Gedicht erstmals 1757 in seiner Sammlung Geistliche Oden und Lieder.
Musik: Die bekannteste Vertonung komponierte Ludwig van Beethoven im Jahr 1803. Es ist das vierte Lied aus seinem Zyklus Sechs Lieder von Gellert (Opus 48, Nr. 4).
Das Lied basiert inhaltlich auf dem biblischen Psalm 19. Es preist die Größe Gottes, die sich in der Schönheit und Ordnung der Schöpfung – insbesondere am Sternenhimmel und im Lauf der Sonne – widerspiegelt.
„Die Himmel rühmen des Ewigen Ehre“ (Originaltitel: Die Ehre Gottes aus der Natur) ist ein Werk der klassischen Musik, das auf einer Zusammenarbeit zwischen zwei bedeutenden deutschen Persönlichkeiten des 18. und 19. Jahrhunderts basiert.
Entstehung und Urheber
Text: Die Worte stammen von dem Dichter und Philosophen Christian Fürchtegott Gellert. Er veröffentlichte das Gedicht erstmals 1757 in seiner Sammlung Geistliche Oden und Lieder.
Musik: Die bekannteste Vertonung komponierte Ludwig van Beethoven im Jahr 1803. Es ist das vierte Lied aus seinem Zyklus Sechs Lieder von Gellert (Opus 48, Nr. 4).
Das Lied basiert inhaltlich auf dem biblischen Psalm 19. Es preist die Größe Gottes, die sich in der Schönheit und Ordnung der Schöpfung – insbesondere am Sternenhimmel und im Lauf der Sonne – widerspiegelt.
BMX1 12.01.2026 19:16
Das Gedicht
„Von guten Mächten wunderbar geborgen“ ist eines der bekanntesten Werke des Theologen und Widerstandskämpfers Dietrich Bonhoeffer.
Bonhoeffer verfasste diese Zeilen am 19. Dezember 1944 während seiner Haft im Gestapo-Gefängnis in Berlin. Es war Teil eines Briefes an seine Verlobte Maria von Wedemeyer und seine Familie als Neujahrsgruß. Inmitten der existenziellen Bedrohung drückte er damit sein unerschütterliches Gottvertrauen aus. Nur wenige Monate später, am 9. April 1945, wurde er im KZ Flossenbürg hingerichtet.
„Von guten Mächten wunderbar geborgen“ ist eines der bekanntesten Werke des Theologen und Widerstandskämpfers Dietrich Bonhoeffer.
Bonhoeffer verfasste diese Zeilen am 19. Dezember 1944 während seiner Haft im Gestapo-Gefängnis in Berlin. Es war Teil eines Briefes an seine Verlobte Maria von Wedemeyer und seine Familie als Neujahrsgruß. Inmitten der existenziellen Bedrohung drückte er damit sein unerschütterliches Gottvertrauen aus. Nur wenige Monate später, am 9. April 1945, wurde er im KZ Flossenbürg hingerichtet.

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