Denn an ihrem Grabstein kannst du nicht...
11.01.2026 22:48
Denn an ihrem Grabstein kannst du nicht...
11.01.2026 22:48
Denn an ihrem Grabstein kannst du nicht...
Wisst ihr, dieser Satz verfolgt mich, seit ich ihn das erste Mal las. Es ist mittlerweile Jahrzehnte her.
Ich denke, die meisten hier haben bereits Menschen verloren, welche sie lieben (ich schreibe bewusst im Präsens).
"Denn an ihrem Grabstein kannst du nicht mehr sagen, dass Du sie eigentlich geliebt hast."
Ich habe es schon mal erwähnt, irgendwo in einem Blog, falls jemand ein Déjà-vu hat.
Ich denke, dass es wichtig ist, dass man sich dessen bewusst macht, ohne deshalb in Angst zu verfallen.
Nur muss man sich dessen im klaren sein, wenn man mal böse ist, vor allem bei Kindern und Partnern. Unsere gemeinsame Zeit ist endlich. Immer.
Kinder werden größer, Eltern älter, die Partner auch. Krankheiten und Unfälle treten auf, kommen vor. Meistens geht es gut, aber leider nicht immer.
Wir sollten einfach dankbar sein für die Zeit, welche uns geschenkt ist. Ich bin es.
Wie hat es meine Großtante so schön unter das Bild ihrer Mutter geschrieben?
"Gott aber sei Dank für seine unaussprechliche Gabe!"
Wir alle sind beschenkt durch die Menschen, welche uns umgeben. Und sind selbst ein Geschenk für die anderen. Vielleicht ist das auch eine Sichtweise?
Wie seht ihr das?
Ich denke, die meisten hier haben bereits Menschen verloren, welche sie lieben (ich schreibe bewusst im Präsens).
"Denn an ihrem Grabstein kannst du nicht mehr sagen, dass Du sie eigentlich geliebt hast."
Ich habe es schon mal erwähnt, irgendwo in einem Blog, falls jemand ein Déjà-vu hat.
Ich denke, dass es wichtig ist, dass man sich dessen bewusst macht, ohne deshalb in Angst zu verfallen.
Nur muss man sich dessen im klaren sein, wenn man mal böse ist, vor allem bei Kindern und Partnern. Unsere gemeinsame Zeit ist endlich. Immer.
Kinder werden größer, Eltern älter, die Partner auch. Krankheiten und Unfälle treten auf, kommen vor. Meistens geht es gut, aber leider nicht immer.
Wir sollten einfach dankbar sein für die Zeit, welche uns geschenkt ist. Ich bin es.
Wie hat es meine Großtante so schön unter das Bild ihrer Mutter geschrieben?
"Gott aber sei Dank für seine unaussprechliche Gabe!"
Wir alle sind beschenkt durch die Menschen, welche uns umgeben. Und sind selbst ein Geschenk für die anderen. Vielleicht ist das auch eine Sichtweise?
Wie seht ihr das?
Kommentare
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(Nutzer gelöscht) 11.01.2026 23:27
Wie groß der Verlusst ist, wird einem erst bewusst, wenn er eingetreten ist.
Ben78 12.01.2026 00:07
Einen der größten Gefallen, den Gott mir vor 20 Jahren getan hat, dass er mir einen Traum gab, der mir sehr real vorkam. Kurzfassung: Ich war mit vielem bei meiner Mutter nicht einverstanden und schämte mich in der Öffentlichkeit mit ihr. Doch in dem Traum war sie gestorben, es war wie Realität. Und ich sah sie tot in ihrem Wohnzimmer auf der Couch liegen, sah ihr Gesicht. Da tat sie mir aus ganzem Herzen zutiefst Leid. Ich kann das gar nicht Worte fassen. Und plötzlich merkte ich, dass ich nichts mehr wieder gut machen kann. Sofort standen mir meine Ungerechtigkeiten (aus Jesu Sicht) ihr gegenüber vor Augen. Alles, wo ich etwas Falsches gesagt hatte usw... Ich heulte laut auf wie ein Schlosshund, weil ich wusste, jetzt ist sie nicht mehr da. Ach, hat mir das Leid getan. Und ich hatte nur noch einen Wunsch, es doch ungeschehen machen zu können, sie zu als meine Mutter zu lieben wie Jesus es sich wünscht und sie anzunehmen wie sie war. Aber es war zu spät!
Dann wurde ich wach. Ich merkte, dass der Herr bei mir war und mir damit etwas sagen wollte. Ich weinte und betete aus ganzem Herzen, dass er mir Hilft, dass die Beziehung zwischen ihr und mir wieder gut wird, dass ich sie annehme und lieb habe, egal, wie sie ist.
Dann schlief ich wieder ein.
Das ist nun 20 Jahre her. Ich bin längst nicht perfekt, aber dieser Traum war das beste, was mir für die Beziehung zwischen ihr und mir passieren konnte. Einen anderen annehmen. Seither schäme ich mich auch nicht mehr für sie, im Gegenteil. Es ist nicht alles perfekt, aber viel viel besser! Danke, Herr Jesus!!
Dann wurde ich wach. Ich merkte, dass der Herr bei mir war und mir damit etwas sagen wollte. Ich weinte und betete aus ganzem Herzen, dass er mir Hilft, dass die Beziehung zwischen ihr und mir wieder gut wird, dass ich sie annehme und lieb habe, egal, wie sie ist.
Dann schlief ich wieder ein.
Das ist nun 20 Jahre her. Ich bin längst nicht perfekt, aber dieser Traum war das beste, was mir für die Beziehung zwischen ihr und mir passieren konnte. Einen anderen annehmen. Seither schäme ich mich auch nicht mehr für sie, im Gegenteil. Es ist nicht alles perfekt, aber viel viel besser! Danke, Herr Jesus!!
Sinclaire888 12.01.2026 00:13
Ja und man bereut vieles, was man demjenigen nicht zu Gute getan.
Man kann es nur unter das Kreuz legen, daß unser Herr und Gott es vergibt. Auch das Unterlassen kann sehr weh tun..
Da spürt man, welch feiger Sünder man ist.
Danke für das Thema Dschirge und viel Kraft im neuen Jahr.❤️🙏
Man kann es nur unter das Kreuz legen, daß unser Herr und Gott es vergibt. Auch das Unterlassen kann sehr weh tun..
Da spürt man, welch feiger Sünder man ist.
Danke für das Thema Dschirge und viel Kraft im neuen Jahr.❤️🙏
(Nutzer gelöscht) 12.01.2026 05:08
Anmamo 12.01.2026 08:36
Elisabeth Kübler Ross hat gesagt:
Das Einzige was im Leben zählt , ist die Liebe die wir gegeben haben,
Und die Liebe, welche wir empfangen haben….
Frau Kübler Ross hat sich intensiv sterbenden Menschen zugewandt und das war ihr Fazit aus unzähligen Gesprächen .
Davon können auch wir profitieren , indem wir es tagtäglich umsetzen, Liebe zu geben, solange und so oft es uns möglich ist…..und so werden wir ebenfalls Liebe empfangen.
Einen reich gesegneten Tag in Liebe !
Das Einzige was im Leben zählt , ist die Liebe die wir gegeben haben,
Und die Liebe, welche wir empfangen haben….
Frau Kübler Ross hat sich intensiv sterbenden Menschen zugewandt und das war ihr Fazit aus unzähligen Gesprächen .
Davon können auch wir profitieren , indem wir es tagtäglich umsetzen, Liebe zu geben, solange und so oft es uns möglich ist…..und so werden wir ebenfalls Liebe empfangen.
Einen reich gesegneten Tag in Liebe !
(Nutzer gelöscht) 12.01.2026 09:06
Das sind Beiträge, die das Forum wieder lesenswert machen! Danke fürs Teilen!
(Nutzer gelöscht) 12.01.2026 10:28
Ja, ich weiß mich reich beschenkt, im Besonderen hier (zum Thema) durch meine beiden Großväter:
Als Kind hatte ich ein ganz besonderes Verhältnis zu meinem Opa mütterlicherseits.
Ich verbrachte jeden Nachmittag mit ihm. Er holte mich aus dem Kindergarten ab und ging mit mir in den Garten, um die Hüner und Tauben zu füttern... Er war mein Held und sicherer Hort. Zu dieser Zeit, für mich sogar wichtiger als mein Vater, denn er war immer für mich verfügbar.
Später, in der Grundschule änderten sich die Verhältnisse. Nach seinem Schlaganfall, mit halbseitiger Lähmung, war ich nun die jenige die ihn betreute, für ihn da war, wenn meine Großmutter sich um alles kümmern musste.
Er starb, als ich 14 war und wir schon einige Jahre aus der Heimat weg gezogen waren.
Es dauerte Jahre, bis ich realisieren konnte, dass ich diesem so sehr geliebten Menschen nicht mehr sagen kann, was er für mich bedeutet. Mit, denke, 17 Jahren brach es über mich herein - eine Flut von Trauer und Vermissen. Und ja, sein Grab zu besuchen machte es nicht leichter. Ich würde ihm heute noch gern sagen wie dankbar ich ihm für seine Liebe und Aufmerksamkeit bin.
Zu meinem anderen Großvater hatte ich in meiner Kindheit nicht so ein vertrautes Verhältnis. Diese Großeltern wohnten nicht im Ort und waren viel unterwegs, für den Herrn Jesus. Doch sie trugen täglich ihre Kinder und Enkelkinder im Gebet vor den Thron Gottes.
Erst als Erwachsene wurde mir bewusst was für ein Geschenk auch sie für mich waren.
Ich kann mich noch gut an ein Gespräch mit meinem Großvater erinnern. Mir ging es damals sehr schlecht und ich wusste nicht weiter.
Er zeigte mir wie der Herr Jesus über diese Situation denkt und betete mit mir. Das machte diese Situation noch nicht leichter. Doch ich hatte Frieden und konnte da durch gehen.
Und ich bin mir ganz sicher, dass die Gebete meiner Großeltern, noch weit über ihren Tot hinaus, mir zum Segen wurden.
Viel vermag eines Gerechten Gebet in seiner Wirkung. (Jak. 5,16)
Für mich war das eine wertvolle Lektion.
Besonders im Umgang mit meinen Kindern, wenn sie Wege gingen (gehen) die ich nicht für gut heißen konnte und sie sich deswegen dann von mir entfernten.
Ich darf sie begleiten und vor Gottes Thron bringen, manchmal ganz nah an ihnen drann und manchmal aus einiger Entfernung.
Als Kind hatte ich ein ganz besonderes Verhältnis zu meinem Opa mütterlicherseits.
Ich verbrachte jeden Nachmittag mit ihm. Er holte mich aus dem Kindergarten ab und ging mit mir in den Garten, um die Hüner und Tauben zu füttern... Er war mein Held und sicherer Hort. Zu dieser Zeit, für mich sogar wichtiger als mein Vater, denn er war immer für mich verfügbar.
Später, in der Grundschule änderten sich die Verhältnisse. Nach seinem Schlaganfall, mit halbseitiger Lähmung, war ich nun die jenige die ihn betreute, für ihn da war, wenn meine Großmutter sich um alles kümmern musste.
Er starb, als ich 14 war und wir schon einige Jahre aus der Heimat weg gezogen waren.
Es dauerte Jahre, bis ich realisieren konnte, dass ich diesem so sehr geliebten Menschen nicht mehr sagen kann, was er für mich bedeutet. Mit, denke, 17 Jahren brach es über mich herein - eine Flut von Trauer und Vermissen. Und ja, sein Grab zu besuchen machte es nicht leichter. Ich würde ihm heute noch gern sagen wie dankbar ich ihm für seine Liebe und Aufmerksamkeit bin.
Zu meinem anderen Großvater hatte ich in meiner Kindheit nicht so ein vertrautes Verhältnis. Diese Großeltern wohnten nicht im Ort und waren viel unterwegs, für den Herrn Jesus. Doch sie trugen täglich ihre Kinder und Enkelkinder im Gebet vor den Thron Gottes.
Erst als Erwachsene wurde mir bewusst was für ein Geschenk auch sie für mich waren.
Ich kann mich noch gut an ein Gespräch mit meinem Großvater erinnern. Mir ging es damals sehr schlecht und ich wusste nicht weiter.
Er zeigte mir wie der Herr Jesus über diese Situation denkt und betete mit mir. Das machte diese Situation noch nicht leichter. Doch ich hatte Frieden und konnte da durch gehen.
Und ich bin mir ganz sicher, dass die Gebete meiner Großeltern, noch weit über ihren Tot hinaus, mir zum Segen wurden.
Viel vermag eines Gerechten Gebet in seiner Wirkung. (Jak. 5,16)
Für mich war das eine wertvolle Lektion.
Besonders im Umgang mit meinen Kindern, wenn sie Wege gingen (gehen) die ich nicht für gut heißen konnte und sie sich deswegen dann von mir entfernten.
Ich darf sie begleiten und vor Gottes Thron bringen, manchmal ganz nah an ihnen drann und manchmal aus einiger Entfernung.
paloma 12.01.2026 11:22
Durch einige Abschiede wurde mir bewusst,wieviel ich nicht gesagt hatte,als ich mit diesen lieben Personen lebte.Das machte die Anziehung zu ihnen doch aus,dass es so viel Wertvolles an ihnen gab. Oft ist man auf die Reibunspunkte konzentriert u nimmt das Angenehme oft wortlos auf.
Das versuche ich wirklich bewusst zu verändern u möchte Menschen öfter sagen,was ich an ihnen schätze u liebe.
Ich frage mich,warum wir uns oft auf das Störende konzentrieren. Was meint ihr dazu?
Ich selbst glaube,weil es sich damit so ähnlich verhält,wie mit dem Kieselstein im Schuh...🤷🏻♀️🥾
Aber gerade,wenn alles reibungslos läuft,dürfen wir danken,für ein aufmerksames Gespräch,Hilfe,einen gemeinsamen Spaziergang, Loyalität,
Danken muss nicht allein mit Worten sein,eine kl Anerkennung,Karte/mail/Anruf,eine Umarmung,Lächeln, Blumen,Besuch....all dies festigt Beziehungen u macht einfach Freude.
Erinnerungen können auch nach dem Tod eines Lieblings Menschen warm aufleuchten.
Gerade heute schrieb mir eine Freundin,dass die letzte Erinnerung an die Mutter für sie u ihr Kind ein fröhliches Winken der Mutter u Großnutter war.
Das versuche ich wirklich bewusst zu verändern u möchte Menschen öfter sagen,was ich an ihnen schätze u liebe.
Ich frage mich,warum wir uns oft auf das Störende konzentrieren. Was meint ihr dazu?
Ich selbst glaube,weil es sich damit so ähnlich verhält,wie mit dem Kieselstein im Schuh...🤷🏻♀️🥾
Aber gerade,wenn alles reibungslos läuft,dürfen wir danken,für ein aufmerksames Gespräch,Hilfe,einen gemeinsamen Spaziergang, Loyalität,
Danken muss nicht allein mit Worten sein,eine kl Anerkennung,Karte/mail/Anruf,eine Umarmung,Lächeln, Blumen,Besuch....all dies festigt Beziehungen u macht einfach Freude.
Erinnerungen können auch nach dem Tod eines Lieblings Menschen warm aufleuchten.
Gerade heute schrieb mir eine Freundin,dass die letzte Erinnerung an die Mutter für sie u ihr Kind ein fröhliches Winken der Mutter u Großnutter war.
Jubel 12.01.2026 20:20
es ist gut, wenn man zurückschauen kann und dankbar ist für die gemeinsame Zeit. Und manchmal braucht man einfach auch Gottes Gnade - um die gemeinsame Zeit gut zu überstehen. Da gehts um unser Herz, das sich entscheidet weiterhin da zu sein - obwohl es schwer ist. Denn nicht jeder ist leidlich. Wie gut ist es hier beten zu dürfen!
Gerade im nachhinein erscheint manches nicht so wichtig, was vorher ärgerte. Gottes Währung ist Liebe. Liebe fühlt sich nicht immer gut an! Aber die Dankbarkeit alles gemacht zu haben, was möglich - hilft - und das Wissen, den Menschen im Himmel wieder zu sehen und neu kennenzulernen - weil er Jesus kurz vorm Sterben in sein Herz liess.
Gerade im nachhinein erscheint manches nicht so wichtig, was vorher ärgerte. Gottes Währung ist Liebe. Liebe fühlt sich nicht immer gut an! Aber die Dankbarkeit alles gemacht zu haben, was möglich - hilft - und das Wissen, den Menschen im Himmel wieder zu sehen und neu kennenzulernen - weil er Jesus kurz vorm Sterben in sein Herz liess.

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