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Mit Dankbarkeit in den Altjahresabend

Mit Dankbarkeit in den Altjahresabend
Die Kinder schlafen noch, also "sch". 😉 Plätzchen, Stollen, Neujahresstuten, Kringel und andere Naschereien stehen bereit.
Für die Herzhaften unter uns gibt es Brot mit Fleisch- und Eiersalat

Womit fängt man den letzten Gruß des Jahres an? Vielleicht mit Bonhoeffer:

Von guten Mächten treu und still umgeben,
behütet und getröstet wunderbar,
so will ich diese Tage mit euch leben
und mit euch gehen in ein neues Jahr.

Dietrich Bonhoeffer verfasste den Liedtext im Dezember 1944, als er sich bereits in Nazi-Haft befand. Seine ursprüngliche Intention war, einen Weihnachtsgruß an seine Verlobte und seine Eltern zu schreiben. Durch seine Ermordung im April stellte dies auch seine letzte theologische Abhandlung dar.

Bonhoeffer schrieb von Stille, von guten Mächten. Damit dürfte er wohl kaum das Gestapo-Gefängnis gemeint haben. Vielleicht hat er damit auch seine Geisteshaltung gemeint? 
Ich frage mich, was so ein Mensch wie Herr Bonhoeffer wohl zu den aktuellen Diskussionen sagen würde? Ich würde mir niemals anmaßen, seinen Glauben anzugreifen. Aber ich bin mir sicher, dass er so manche Diskussion, welche im Namen Jesu geführt wird, nicht nachvollziehen könnte.

„Allein weil Gott ein armer, elender, unbekannter, erfolgloser Mensch wurde, und weil Gott sich von nun an allein in dieser Armut, im Kreuz, finden lassen will, darum kommen wir von dem Menschen und von der Welt nicht los, darum lieben wir die Brüder.“

Er sieht eine bedingungslose Liebe, denn Gott wurde unbekannt, arm, elend. Und durch diese Selbsterniedrigung wurde dieser uns gleich, ja vielleicht noch weniger. Spätestens am Kreuz hatte alles Irdische keine Bedeutung mehr.

Bonhoeffer musste sich vor seiner Ermordung komplett ausziehen. Und seine letzte Tat war wohl ein kurzes Gebet.
Mir persönlich ist so ein Mensch lieber als so manche mächtige Christen, welche das Wort Gottes nur nutzen, wenn es ihnen in den persönlichen Plänen nutzt und ansonsten sämtliche Widersprüche zu Gottes Wort ignorieren. 

Wenn ich die Wahl zwischen einen marktschreierischen Christen habe oder jemanden, der wirklich bis zum Schluss Jesus folgt, ohne Hass und Hetze, so weiß ich, wo mein Herz mich hinzieht.

Aber gut, ich schweife ab. Eigentlich möchte ich das Jahr mit einem Dank abschließen.
Wisst ihr, mit jedem Jahr, welches endet, sehe ich mehr, wie bedeutungslos manche Dinge sind. Ob man als Kind getauft wurde oder als Erwachsener, ob man baptistisch, methodistisch, katholisch oder sonst was ist, ich glaube nicht, dass dies in der Ewigkeit eine große Bedeutung hat.
Viel wichtiger ist, dass man Jesus angenommen hat. Und da bin ich dankbar, dass meine Kinder dieses Jahr schon einiges verstanden haben.  Sie haben, so wie ich, noch einen weiten Weg vor sich, aber wir 6 haben wieder ein Jahr geschafft. Ohne große Blessuren. Schon das ist sehr viel.
Heute heißt es bei uns Revue passieren lassen und ich denke, dass das Fazit im Großen und Ganzen positiv ausfallen wird.
Nicht alles ist gut, aber doch vieles!

Ich freue mich aufs Raclette-Essen und viele gute Begegnungen,  wie es hier auf dem Dorf üblich ist.
Und ich erhoffe mir für das kommende Jahr viel Gutes.

Was steht für Dich heute schönes an? Wofür dankst Du?

Meine Einleitung lasse ich heute auch von Bonhoeffer beenden:

Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiß an jedem neuen Tag.

Kommentare

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paloma 31.12.2025 10:26
Guten letzten Morgen 2025,lieber dschirge!
Danke für deine einfühlsamen Betrachtungen.Du musst eine Menge wuppen u ich wünsche dir mit deinen Kids ein frohes neues Jahr u Wachsen u Gedeihen 🌱🌳🌴🌲🌱🌴 u Gottes Schutz u Gunst über euren Leben.

Nehme heute,wie schon an allen Weihnachtstagen ein gr Familienbad  ( symbolisch). Wir sind hier mit drei Generationen zusammen u genießen das.Du wirst staunen: Auch bei uns gibt's Raclette😊 u leider müssen zwei schon morgen zum Flieger u wir werden uns lange nicht sehen 🥲
Umso mehr genießen wir die gemeinsame Zeit.Übermorgen kommen die nächsten angereist,ein Kommen u Gehen,bis auch ich wieder nachhause fahre.
Also 
         Happy NEW YEAR
für dich u deine Familie,aber auch für alle anderen User hier bei CsC.Bleibt beschützt u gesegnet.
 
dschirge 31.12.2025 14:29
Liebe Paloma,
vielen Dank für Deinen schönen Beitrag.
Genieße Deine Zeit mit der Familie. Sie ist wertvoll!
Ich tue das meinige 🙂

Komme Du mit Deinen Lieben gut rüber, das wünsche ich auch allen anderen in CsC.

Liebe Grüße,
David
 
israelgreece2019 31.12.2025 17:35
Danke, Paloma und dschirge für Eure Beiträge!! 
Eure Blogs sind immer wieder stärkend und auch motivierend! Euer Umgangston vorbildlich und liebevoll - so, wie wir es vom Wort her sein sollen!! Soweit mein Feedback für Euch!!
Seid "oberfett" gesegnet und einen tollen Einstieg in 2026!!


 
paloma 31.12.2025 17:53
Danke David u Israelgreece,verschwinde jetzt in der Küche,um zum gelingen den Abend beizutragen. Schön dass es euch gibt!  Blessed bei that New year 🌠❄️☃️✨🌓☁️
 
AndreasSchneider 31.12.2025 18:07
Ganz so pathetisch, wie Bonhoeffer es sagt, muss man es jetzt nicht sagen, ich blicke nicht ganz so ängstlich auf das kommende Jahr, wenngleich die Endzeit am Laufen ist und es eigentlich nur noch darum geht, sich fertig zu machen, bis Christus wiederkommt.

Auch will ich nicht in Hochmut etwaige Trübsale und Leiden unter dem Antichristen unterschätzen.

Ich bin aber, und das teile ich mit dem Blogautor, dankbar für das, was gewesen ist bzw. wie ich Gott und das Leben im vergangenen Jahr und insgesamt erleben durfte.

Auch, wenn ich, am 24. Dezember dieses Jahr, eine Erfahrung machen musste, die eine riesen Frechheit und Unverschämtheit darstellt.

Man muss leider feststellen, dass wenig Dankbarkeit unter den sogenannten Christen im Forum ist, zumindest bei manchen, für die die Klage und der Jammer wichtiger sind, als zu sehen, wofür sie dankbar sein könnten.

Soweit soche unbekehrt sind, ist es kein Wunder, doch auch solche kann man dazu auffordern, dankbar zu sein, über das nachzudenken in ihrem Leben, wofür sie eigentlich dankbar sein könnten.

Wenn man daran denkt, wie gut es uns geht in Deutschland;

1945, nach Kriegsende, hausten die Leute in zerstörten Städten, in deren Häuser sie im Winter frieren mussten.

Sie hatten vielleicht nur wenig zu essen, wenig Kleidung und mussten sich in den Trümmerwüsten ihrer zerstörten Städte zurechtfinden, mitten unter Blindgängern, die nicht explodiert waren und die bis heute, auch 80 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs, immer noch geborgen werden.

Stattdessen jammert man und beklagt sich.

Wir sind wirklich verwöhnte, arrogante Schnösel!

"seid dankbar in allen Dingen; denn das ist der Wille Gottes in Christo Jesu an euch" 
(1. Thess.5,18)

Dieses Wort Gottes gilt auch im Jahr 2025 und auch 2026 und ist nicht nur gültig gewesen für jene in 1945.

Wir sollen Gott dankbar sein, in allen Dingen.

Eine göttliche Ermahnung.

Warum kann man nicht dankbar sein?

Klar, wer Gott nicht erlebt, hat es nicht so gut, ist nicht voll des Lobens und Preisens.

Aber an wem liegt das denn?

Jesus hat denen Leben und volles Genüge verheissen, die ihm nachfolgen.

Meine Aufgabe ist also klar.

Andreas
 
Jubel 31.12.2025 20:23
Ich bin dankbar für Gottes bedingungslose Liebe und seine Gnade, dafür, dass er mich durch dieses Jahr geführt hat und mir half alle Probleme zu lösen, für seine Aufgaben und neue innere Stärke - seine Pläne - für seine Sanftmut und sein Frei lassen. Seinen Schutz, seine Freude, seine Führung und seine Geschenke. 

Bin dankbar für die Menschen die ich kenne, für die Kinder, Geschwister, Arbeitskollegen und Chefs und auch für CsC.

Bin dankbar für alle Gnade, vor allem für Frieden. Für Schmerzfreiheit - ich kann gut atmen und muss mir keine Sorgen machen. Bin dankbar für Youtube mit guten Beiträgen und leckeren Predigten. 

Bin dankbar heute wieder kleine mutige Schritte gemacht zu haben, war in der Stadt unterwegs mit Körbchen und guten Worten - ließ Menschen ziehen, und jeder freute sich über sein Bibelwort. Gott meinte ich solle in einen Barber shop reingehen, die 4 jungen Männer waren sehr freundlich und es war wirklich leicht. Später war ich noch in div. Kirchen und konnte auch tatsächlich in einer länger singen (dort war kein Mensch ausser mir) - was ich einfach liebe. 

Heute vor 1 Jahr hatte mein Vater einen Unfall - auch daran dachte ich. Und bin dankbar dass er doch noch sein Herz für Jesus aufmachte. Dankbar für alles - gerade auch die Krisen schenken mir nun neuen Mut. 

Bin dankbar Frieden statt Angst zu haben. Bin dankbar für viele schöne Begegnungen mit Menschen. 

Gottes Segen fürs Neue Jahr! Schutz und Bewahrung und Freude in Jesus!
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