Hier darf über alles mögliche diskutiert werden, solange es einigermaßen übersichtlich bleibt.
Ich mache gleich mal das nächste Fass auf, dass diese angeblich "heidnischen Feste" gar nicht so heidnisch sind, wie viele meinen, weil diese Kelten und Germanen, aus denen sich Europa entwickelte, die Nachfahren der verschollenen 10 Stämme Israels sind, die auch in der Diaspora in Europa noch die Feste zu den im Alten Testament bestimmten Zeiten feierten, einfach aus dem Grund, dass auch die Feste im AT in gewisser Weise an die Jahreszeiten gebunden sind.
Im Christentum hat sich lediglich verändert, dass Weihnachten und Ostern nun zu Ehren Jesu gefeiert werden, nicht mehr an eine unbekannte Gottheit.
Und dass Weihnachten am 24.12. gefeiert wird, also am ersten Tag nach der Wintersonnwende, ist doch wohl astronomisch gesehen das Allernaheliegendste, weil da das Licht auf Erden wieder zunimmt, es wird von Neuem geboren und die Tage werden wieder länger.
Wer die Wiedergeburt/Zunahme des Lichtes nicht feiern will, muss das ja nicht machen, aber er sollte m.E. nicht in völliger Unkenntnis seiner eigenen Herkunft etwas von "heidnischen Festen" faseln.
"Arianer" und die frühe Kirchengeschichte
30.11.2025 10:24
"Arianer" und die frühe Kirchengeschichte
30.11.2025 10:24
"Arianer" und die frühe Kirchengeschichte
Blog-übergreifend, weil mich der "Reinkarnations-Blog", bzw. Klaviers Kommentar zu den Ariern inspiriert hat, mal die neueren Infos auf Wiki anzuschauen.
Ich habe das Thema "Arianer und die Völkerwanderung" schon vor vielen Jahren mal studiert, da geht es schließlich um unsere germanischen Wurzeln, um Vandalen, Goten usw. und wie sich mit der Völkerwanderung der arianische Glaube bis nach Nord-Afrika ausbreitete und dann die Glaubenskämpfe zwischen den verschiedenen christlichen Strömungen aufkamen, bei denen die römisch-katholische Kirche letztendlich die Oberhand gewann.
Zum Ende des Arianismus habe ich gelesen, dass der Legende nach die Nachfahren der Vandalen, die bei ihrer Völkerwanderung Frankreich, Spanien und Nordafrika durchquert und diese Länder "christianisiert" hatten, dann nach Italien zogen und sich dort in der Po-Ebene wehrlos abschlachten ließen, weil sie durch ihre Propheten wussten, dass ihre Zeit noch nicht gekommen war.
Das betrifft zum einen den Reinkarnationsglauben - dass die Vandalen daran glaubten, dass sie in der Endzeit - wenn also die Zeit der letzten Prüfung gekommen ist - wieder inkarnieren werden und zum anderen viele weitere unbekannte Kernpunkte unserer Geschichte, z.B., warum es den arabischen Christen so leicht fiel, zum Islam zu konvertieren, als das osmanische Reich die Länder übernahm.
Wikipedia hat einen sehr ausführlichen und interessanten Artikel über den Arianismus:
https://de.wikipedia.org/wiki/Arianismus, Auszug:
Im ehemaligen Vandalenreich in Nordafrika und auf Sardinien, die nun unter oströmische Herrschaft kamen, gab es bis zur Eroberung durch die Osmanen parallel lateinisch-nicänische, griechisch-nicänische und homöisch-nichtnicänische Christen...
Unter den Arabern war das anti-nicänische [= arianische/nicht-katholische] Christentum in der Spätantike weit verbreitet. In der Forschung wird daher mitunter ein Zusammenhang mit dem strikten Monotheismus des späteren Islam vermutet bzw. eine geringere Hemmschwelle für anti-nicänische Christen, zum Islam zu konvertieren.[20] Die nicänische bzw. nicäno-konstantinopolitanische Trinität, unter anderem also die Göttlichkeit Jesu sowie seine Gottessohnschaft, werden auch im Koran unter anderem an folgenden Stellen ausdrücklich abgelehnt:
„Christus Jesus, der Sohn Marias, ist doch nur der Gesandte Gottes und sein Wort, das Er zu Maria hinüberbrachte, und ein Geist von ihm. So glaubt an Gott und seinen Gesandten. Und sagt nicht: Drei.“ – Koran 4:171
--------------------------------------
Es ist also nicht so, dass der Islam "aus dem Nichts" entstanden ist, genauso wenig wie die römisch-katholische Kirche. Es gab da jahrhundertelang Diskussionen und Kämpfe zwischen griechischen, jüdischen und heidnischen Strömungen und aus diesem Konglomerat aus verschiedensten Glaubenssystemen sind zuerst das rabbinische Judentum und die Oströmische- und Weströmische Kirche und später der Islam hervorgegangen.
Ich habe das Thema "Arianer und die Völkerwanderung" schon vor vielen Jahren mal studiert, da geht es schließlich um unsere germanischen Wurzeln, um Vandalen, Goten usw. und wie sich mit der Völkerwanderung der arianische Glaube bis nach Nord-Afrika ausbreitete und dann die Glaubenskämpfe zwischen den verschiedenen christlichen Strömungen aufkamen, bei denen die römisch-katholische Kirche letztendlich die Oberhand gewann.
Zum Ende des Arianismus habe ich gelesen, dass der Legende nach die Nachfahren der Vandalen, die bei ihrer Völkerwanderung Frankreich, Spanien und Nordafrika durchquert und diese Länder "christianisiert" hatten, dann nach Italien zogen und sich dort in der Po-Ebene wehrlos abschlachten ließen, weil sie durch ihre Propheten wussten, dass ihre Zeit noch nicht gekommen war.
Das betrifft zum einen den Reinkarnationsglauben - dass die Vandalen daran glaubten, dass sie in der Endzeit - wenn also die Zeit der letzten Prüfung gekommen ist - wieder inkarnieren werden und zum anderen viele weitere unbekannte Kernpunkte unserer Geschichte, z.B., warum es den arabischen Christen so leicht fiel, zum Islam zu konvertieren, als das osmanische Reich die Länder übernahm.
Wikipedia hat einen sehr ausführlichen und interessanten Artikel über den Arianismus:
https://de.wikipedia.org/wiki/Arianismus, Auszug:
Im ehemaligen Vandalenreich in Nordafrika und auf Sardinien, die nun unter oströmische Herrschaft kamen, gab es bis zur Eroberung durch die Osmanen parallel lateinisch-nicänische, griechisch-nicänische und homöisch-nichtnicänische Christen...
Unter den Arabern war das anti-nicänische [= arianische/nicht-katholische] Christentum in der Spätantike weit verbreitet. In der Forschung wird daher mitunter ein Zusammenhang mit dem strikten Monotheismus des späteren Islam vermutet bzw. eine geringere Hemmschwelle für anti-nicänische Christen, zum Islam zu konvertieren.[20] Die nicänische bzw. nicäno-konstantinopolitanische Trinität, unter anderem also die Göttlichkeit Jesu sowie seine Gottessohnschaft, werden auch im Koran unter anderem an folgenden Stellen ausdrücklich abgelehnt:
„Christus Jesus, der Sohn Marias, ist doch nur der Gesandte Gottes und sein Wort, das Er zu Maria hinüberbrachte, und ein Geist von ihm. So glaubt an Gott und seinen Gesandten. Und sagt nicht: Drei.“ – Koran 4:171
--------------------------------------
Es ist also nicht so, dass der Islam "aus dem Nichts" entstanden ist, genauso wenig wie die römisch-katholische Kirche. Es gab da jahrhundertelang Diskussionen und Kämpfe zwischen griechischen, jüdischen und heidnischen Strömungen und aus diesem Konglomerat aus verschiedensten Glaubenssystemen sind zuerst das rabbinische Judentum und die Oströmische- und Weströmische Kirche und später der Islam hervorgegangen.
Kommentare
Schreib auch du einen Kommentar
Annres 30.11.2025 11:44
@Klavier: Schade, dass man von hier nicht zitieren kann, die Seite ist lesenswert:
https://catholicus.eu/de/die-arianische-krise-und-unsere-zeit-der-haeretische-schatten-der-wieder-die-kirche-bedroht/
https://catholicus.eu/de/die-arianische-krise-und-unsere-zeit-der-haeretische-schatten-der-wieder-die-kirche-bedroht/
Klavierspielerin2 30.11.2025 11:56
Arianus brachte eben den Zweifel auf den Tisch, der im Konzil von Nizäa geklärt wurde.
Und der wurde von über 300 Bischöfen alle samt philosophisch, wie theologisch sehr gut gebildet!, heiß diskutiert!
Da gab's sogar Handgreiflichkeiten.
Mal in den Vortrag reinhören.
Übrigens: der Heilige Geist ist nicht nur heute, sondern auch damals anwesend gewesen.
Und der wurde von über 300 Bischöfen alle samt philosophisch, wie theologisch sehr gut gebildet!, heiß diskutiert!
Da gab's sogar Handgreiflichkeiten.
Mal in den Vortrag reinhören.
Übrigens: der Heilige Geist ist nicht nur heute, sondern auch damals anwesend gewesen.
Annres 30.11.2025 12:48
@Klavier, hab jetzt 15 min. reingehört in Radio Horeb, das ist mir momentan zu langatmig. Außerdem höre ich schon raus, "warum das Konzil von Nizäa so wichtig war".
Und jetzt stelle ich lieber mal voraus, dass ich die RKK zwar als meine "geistig-spirituelle Mutter" betrachte, weil ich zuerst durch sie und die katholischen Feste von der Erlösungstat Jesu erfuhr, aber dass sie immer richtig lag, bezweifle ich sehr.
Und wenn jetzt bei Radio Horeb von einer "Wesensgleichheit zwischen dem Sohn und dem Vater", die auf dem Konzil von Nizäa zum Dogma erklärt wurde, gesprochen wird, verstehe ich, warum Arius da Probleme mit hatte.
Weil: Die Worte "Vater" und "Sohn" drücken doch schon unmissverständlich aus, dass da ein gewisser Wesensunterschied zwischen dem Sohn und dem Vater besteht?
Für manche damalige Christen mag dieser logische Widerspruch ein Problem gewesen sein und es gab da über die Jahrhunderte nicht nur "Handgreiflichkeiten", sondern auch Christen, die Christen mit anderer Meinung töteten.
Für mich sind der Sohn und der Vater nicht wesensgleich, sonst hätte Jesus nicht gesagt:
„Von dem Tage aber und von der Stunde weiß niemand, auch die Engel nicht im Himmel, sondern allein mein Vater.“
Mein "logischer" Einwand:
Wäre Jesus mit dem Vater "wesensgleich", würde auch der Sohn die Stunde wissen, nicht "allein der Vater".
Im Endeffekt sind das Spitzfindigkeiten und es ging damals um einen politischen Kampf um die Glaubenshoheit. Ob die RKK diesen Kampf zu Recht gewonnen hat, kann und mag ich nicht beurteilen, aber dass damals der Geist Gottes bei den Konzilen anwesend war, bezweifle ich stark.
Und jetzt stelle ich lieber mal voraus, dass ich die RKK zwar als meine "geistig-spirituelle Mutter" betrachte, weil ich zuerst durch sie und die katholischen Feste von der Erlösungstat Jesu erfuhr, aber dass sie immer richtig lag, bezweifle ich sehr.
Und wenn jetzt bei Radio Horeb von einer "Wesensgleichheit zwischen dem Sohn und dem Vater", die auf dem Konzil von Nizäa zum Dogma erklärt wurde, gesprochen wird, verstehe ich, warum Arius da Probleme mit hatte.
Weil: Die Worte "Vater" und "Sohn" drücken doch schon unmissverständlich aus, dass da ein gewisser Wesensunterschied zwischen dem Sohn und dem Vater besteht?
Für manche damalige Christen mag dieser logische Widerspruch ein Problem gewesen sein und es gab da über die Jahrhunderte nicht nur "Handgreiflichkeiten", sondern auch Christen, die Christen mit anderer Meinung töteten.
Für mich sind der Sohn und der Vater nicht wesensgleich, sonst hätte Jesus nicht gesagt:
„Von dem Tage aber und von der Stunde weiß niemand, auch die Engel nicht im Himmel, sondern allein mein Vater.“
Mein "logischer" Einwand:
Wäre Jesus mit dem Vater "wesensgleich", würde auch der Sohn die Stunde wissen, nicht "allein der Vater".
Im Endeffekt sind das Spitzfindigkeiten und es ging damals um einen politischen Kampf um die Glaubenshoheit. Ob die RKK diesen Kampf zu Recht gewonnen hat, kann und mag ich nicht beurteilen, aber dass damals der Geist Gottes bei den Konzilen anwesend war, bezweifle ich stark.
Klavierspielerin2 30.11.2025 12:56
@annres, zu deinem Link fällt mir ein, " ...verheerende Krise der Kirche..."finde ich zu dramatisch formuliert .
Es gab und gibt immer Fragen der Menschen, die beantwortet werden müssen, das ist doch normal.
Im Heute wurde z.b. in der RKK die Frage und damit die Forderung nach dem Weiheamt der Frau, speziell dem Diakonat, gestellt.
Es gab und gibt immer Fragen der Menschen, die beantwortet werden müssen, das ist doch normal.
Im Heute wurde z.b. in der RKK die Frage und damit die Forderung nach dem Weiheamt der Frau, speziell dem Diakonat, gestellt.
Klavierspielerin2 30.11.2025 13:06
Arius war derjenige, der anzweifelte, dass Jesus gleichzeitig Mensch UND Gott sei. Da muss ich mir nur vorstellen, an was würden wir eigentlich glauben, wenn Jesus nur Gott, oder nur Mensch wäre.
Die Beschlüsse des Konzil von Nizäa sind für uns Christen sehr wichtig, denn es hat natürlich Konsequenzen, ob uns Gott oder eine Mensch erlöst hat, usw.wer da Zweifel hat, muss sich mit den Inhalten des Konzils tiefer beschäftigen.
Arianer sind aber eigentlich wie Muslime....
Die Beschlüsse des Konzil von Nizäa sind für uns Christen sehr wichtig, denn es hat natürlich Konsequenzen, ob uns Gott oder eine Mensch erlöst hat, usw.wer da Zweifel hat, muss sich mit den Inhalten des Konzils tiefer beschäftigen.
Arianer sind aber eigentlich wie Muslime....
Annres 30.11.2025 13:37
"Arius war derjenige, der anzweifelte, dass Jesus gleichzeitig Mensch UND Gott sei."
Jein, es war etwas komplizierter, ist im Link zu Arianismus nachzulesen:
Arius vertrat, ausgehend von seiner religionsphilosophischen Bildung (die vor allem auf Platon gründete), die folgenden Positionen bezüglich der Trinität und Christologie:[3]
- dass Gott den Logos-Sohn durch den eigenen Willen aus dem Nichts gezeugt habe, - der Logos-Sohn damit nicht aus dem Wesen Gottes gezeugt worden sei
- dass der Logos und der Vater entsprechend nicht gleichen Wesens seien (vergleiche Wesensgleichheit)
- dass nur Gott daher wahrer Gott sei, der Logos-Sohn (der dann in Jesus Mensch geworden sei) dagegen kein wahrer Gott
- dass der Sohn ein, wenn auch einzigartiges, Geschöpf des Vaters sei
- dass Gott erst Vater geworden sei, als er den Logos-Sohn gezeugt habe
- dass es eine Zeit gegeben habe, zu welcher der Sohn noch nicht existierte; er habe einen Anfang gehabt (Bestreitung der anfangslosen Gleichewigkeit von Vater und Sohn, siehe Präexistenz Christi)
- dass der Logos-Sohn daher Gott untergeordnet sei (siehe Subordinatianismus)
https://de.wikipedia.org/wiki/Subordinatianismus
Mit Subordinatianismus sub, (aus lateinisch ,unter‘, die Lehre von der Unterordnung) wird die Aussage frühchristlicher Theologen bezeichnet, nach der Jesus Christus zwar göttlichen Wesens, aber Gott, dem Vater untergeordnet ist. Vor allem Origenes und sein Schüler Dionysius von Alexandria vertraten diese Ansicht. „Bis zum Ende des 4. Jahrhunderts äußerte sich die Mehrzahl der Stimmen in der Kirche für (die Lehre) Origenes.“[1]
Das Erste Nicänische Konzil legte im Jahr 325 fest (Bekenntnis von Nicäa), dass Gott der Vater und Gott der Sohn wesensgleich sind, und belegte anderslautende Aussagen, etwa den Arianismus, mit dem Anathema. Dennoch stand die Lehre des Origenes über die Subordination in den ersten Jahrhunderten in hohem Ansehen und dominierte um die Mitte des 4. Jahrhunderts zeitweise die theologischen Debatten insbesondere im Osten des Römischen Reiches.
Jein, es war etwas komplizierter, ist im Link zu Arianismus nachzulesen:
Arius vertrat, ausgehend von seiner religionsphilosophischen Bildung (die vor allem auf Platon gründete), die folgenden Positionen bezüglich der Trinität und Christologie:[3]
- dass Gott den Logos-Sohn durch den eigenen Willen aus dem Nichts gezeugt habe, - der Logos-Sohn damit nicht aus dem Wesen Gottes gezeugt worden sei
- dass der Logos und der Vater entsprechend nicht gleichen Wesens seien (vergleiche Wesensgleichheit)
- dass nur Gott daher wahrer Gott sei, der Logos-Sohn (der dann in Jesus Mensch geworden sei) dagegen kein wahrer Gott
- dass der Sohn ein, wenn auch einzigartiges, Geschöpf des Vaters sei
- dass Gott erst Vater geworden sei, als er den Logos-Sohn gezeugt habe
- dass es eine Zeit gegeben habe, zu welcher der Sohn noch nicht existierte; er habe einen Anfang gehabt (Bestreitung der anfangslosen Gleichewigkeit von Vater und Sohn, siehe Präexistenz Christi)
- dass der Logos-Sohn daher Gott untergeordnet sei (siehe Subordinatianismus)
https://de.wikipedia.org/wiki/Subordinatianismus
Mit Subordinatianismus sub, (aus lateinisch ,unter‘, die Lehre von der Unterordnung) wird die Aussage frühchristlicher Theologen bezeichnet, nach der Jesus Christus zwar göttlichen Wesens, aber Gott, dem Vater untergeordnet ist. Vor allem Origenes und sein Schüler Dionysius von Alexandria vertraten diese Ansicht. „Bis zum Ende des 4. Jahrhunderts äußerte sich die Mehrzahl der Stimmen in der Kirche für (die Lehre) Origenes.“[1]
Das Erste Nicänische Konzil legte im Jahr 325 fest (Bekenntnis von Nicäa), dass Gott der Vater und Gott der Sohn wesensgleich sind, und belegte anderslautende Aussagen, etwa den Arianismus, mit dem Anathema. Dennoch stand die Lehre des Origenes über die Subordination in den ersten Jahrhunderten in hohem Ansehen und dominierte um die Mitte des 4. Jahrhunderts zeitweise die theologischen Debatten insbesondere im Osten des Römischen Reiches.
Annres 30.11.2025 14:19
Ein alter Blog zu den 10 verschollenen Stämmen, deren Nachkommen Europa besiedelten, die RKK gründeten und später in ihrer Kolonialzeit die ganze Erde missioniert und auf Christi Erlösungstat aufmerksam gemacht haben:
https://www.christ-sucht-christ.de/christliches-forum/read/122686/
https://www.christ-sucht-christ.de/christliches-forum/read/122686/
Annres 30.11.2025 14:48
Das mit der Gewalt ist sicher richtig, allerdings ging die Gewalt auch von den Arianern aus, also können die auch nicht im Recht gewesen sein.
Manchmal stellt sich wahrscheinlich auch die Frage, ob man sich kampflos einer nicht nachvollziehbaren Entscheidung unterwerfen oder man sich widersetzen soll. Widersetzt man sich, braucht´s Gewalt, ergibt man sich, muss man mit Lüge/Unterdrückung leben?
Außerdem ist fraglich, wie objektiv die Erzählungen über die damalige Zeit war, denn die Kirche hatte sehr viel zeit, die Chroniken zu "korrigieren". Der Ausspruch "sie hausten wie die Vandalen" ist dafür ein gutes Beispiel:
https://de.wikipedia.org/wiki/Vandalen
Die Plünderung Roms 455
Im Jahr 455 plünderten die Vandalen und Alanen unter Geiserich Rom. Der aus dieser Begebenheit hergeleitete Begriff Vandalismus als Bezeichnung für „fanatisches Zerstören um seiner selbst willen“ ist dabei historisch sowie sachlich inkorrekt. Die Vandalen plünderten die Stadt Rom zwar gründlich und nicht ohne Brutalität (wobei die Bewohner aber auf Bitten des Papstes weitgehend geschont wurden), doch ohne blinde Zerstörungswut; vielmehr wurden systematisch Wertgegenstände geraubt. Dies war auch kein reiner Beutezug, sondern vor allem ein Eingreifen in die höchste Ebene der Reichspolitik
Manchmal stellt sich wahrscheinlich auch die Frage, ob man sich kampflos einer nicht nachvollziehbaren Entscheidung unterwerfen oder man sich widersetzen soll. Widersetzt man sich, braucht´s Gewalt, ergibt man sich, muss man mit Lüge/Unterdrückung leben?
Außerdem ist fraglich, wie objektiv die Erzählungen über die damalige Zeit war, denn die Kirche hatte sehr viel zeit, die Chroniken zu "korrigieren". Der Ausspruch "sie hausten wie die Vandalen" ist dafür ein gutes Beispiel:
https://de.wikipedia.org/wiki/Vandalen
Die Plünderung Roms 455
Im Jahr 455 plünderten die Vandalen und Alanen unter Geiserich Rom. Der aus dieser Begebenheit hergeleitete Begriff Vandalismus als Bezeichnung für „fanatisches Zerstören um seiner selbst willen“ ist dabei historisch sowie sachlich inkorrekt. Die Vandalen plünderten die Stadt Rom zwar gründlich und nicht ohne Brutalität (wobei die Bewohner aber auf Bitten des Papstes weitgehend geschont wurden), doch ohne blinde Zerstörungswut; vielmehr wurden systematisch Wertgegenstände geraubt. Dies war auch kein reiner Beutezug, sondern vor allem ein Eingreifen in die höchste Ebene der Reichspolitik
Klavierspielerin2 30.11.2025 17:56
" Nach dem Konzil wurden dann gemeinsam mit der Staatsmacht andersgläubige Christen verfolgt. Wie will man das eigentlich entschuldigen vor dem Richterstuhl?"
Die Kirche büßt es und deren Glieder.
Die Kirche büßt es und deren Glieder.
Klavierspielerin2 30.11.2025 18:02
....und außerdem wissen wir, wie schwierig es für ALLE Menschen ist " den Nächsten zu lieben, wie sich selbst", das ist heute wie damals eine Versuchung, doch drauf zu hauen, statt zu lieben .
Annres 01.12.2025 06:38
@Klavier: Im nun geschlossenen Nachbarblog hast Du geschrieben:
"Mit dem Tod des letzten Apostel ist die Offenbarung abgeschlossen!"
Hier im Blog schreibst Du:
"der Heilige Geist ist nicht nur heute, sondern auch damals [beim Konzil von Nizäa] anwesend gewesen."
Ich finde, das passt nicht zusammen!?
Waren es dann keine "Offenbarungen", durch die die Konzilien auf ihre Entscheidungen kamen oder wo liegt hier das Missverständnis?
"Mit dem Tod des letzten Apostel ist die Offenbarung abgeschlossen!"
Hier im Blog schreibst Du:
"der Heilige Geist ist nicht nur heute, sondern auch damals [beim Konzil von Nizäa] anwesend gewesen."
Ich finde, das passt nicht zusammen!?
Waren es dann keine "Offenbarungen", durch die die Konzilien auf ihre Entscheidungen kamen oder wo liegt hier das Missverständnis?
Klavierspielerin2 01.12.2025 08:08
Moin🙂
Gott hat sich uns Christen in Jesus Christus und dem NT offenbart. Da kommt nix Neues mehr dazu.
( Es gibt im katholischen zwar auch noch sog. " Privatoffenbarung", die dürfen natürlich nicht dem Wort Gottes nicht widersprechen und müssen nicht geglaubt werden(z.b. Medjugorie), werden aber geprüft, das kann sogar Jahrhunderte dauern)
Der Heilige Geist ist aber doch weiterhin tätig und lenkt.
Gott hat sich uns Christen in Jesus Christus und dem NT offenbart. Da kommt nix Neues mehr dazu.
( Es gibt im katholischen zwar auch noch sog. " Privatoffenbarung", die dürfen natürlich nicht dem Wort Gottes nicht widersprechen und müssen nicht geglaubt werden(z.b. Medjugorie), werden aber geprüft, das kann sogar Jahrhunderte dauern)
Der Heilige Geist ist aber doch weiterhin tätig und lenkt.
Klavierspielerin2 01.12.2025 08:24
In einem Konzil werden Fragen geklärt, natürlich unter Gebet!
Als Christ glaube ich natürlich, dass" wenn 2, oder 3 in meinem Namen versammelt sind, dann bin ich mitten unter ihnen".
Darum herrscht in der RKK die sog. Hierarchie ( Das Wort Hierarchie stammt aus dem altgriechischen ἱεραρχία hierarchia, zusammengesetzt aus ἱερός hieros („heilig“) und ἀρχή archē („Führung, Herrschaft“) )
Eine demokratische Abstimmung hingegen ist etwas völlig anderes und wird in den reformatorischen Gemeinschaften verwendet.
( OT: Das, m.pers. Meinung, stellt ein Problem dar, da dies Prinzip auf menschlichen Entscheidungen basiert, darum Zeitgeistanfällig. Die deutsche katholische Kirche strebt das momentan ebenfalls an, was für Empörung unter den konservativen sorgt)
Als Christ glaube ich natürlich, dass" wenn 2, oder 3 in meinem Namen versammelt sind, dann bin ich mitten unter ihnen".
Darum herrscht in der RKK die sog. Hierarchie ( Das Wort Hierarchie stammt aus dem altgriechischen ἱεραρχία hierarchia, zusammengesetzt aus ἱερός hieros („heilig“) und ἀρχή archē („Führung, Herrschaft“) )
Eine demokratische Abstimmung hingegen ist etwas völlig anderes und wird in den reformatorischen Gemeinschaften verwendet.
( OT: Das, m.pers. Meinung, stellt ein Problem dar, da dies Prinzip auf menschlichen Entscheidungen basiert, darum Zeitgeistanfällig. Die deutsche katholische Kirche strebt das momentan ebenfalls an, was für Empörung unter den konservativen sorgt)

Jetzt
Sonntag, 23.11.2025: Die Vollendung des Menschen: Errungenschaften des Konzils von Nizäa
DDr. Boris Wandruszka
https://www.horeb.org/mediathek/podcasts/standpunkt/?tx_sicpodcastlist_pi1%5Buid%5D=74218&tx_sicpodcastlist_pi1%5Baction%5D=show&tx_sicpodcastlist_pi1%5Bcontroller%5D=Podcast&cHash=df37e4eef4e26e4e47e1eb11ca1acbfc