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Andacht vom 11. November 2025

Andacht vom 11. November 2025
Ich sage: Mein Gott, nimm mich nicht weg in der Hälfte meiner Tage!
Deine Jahre währen für und für.
Du hast vorzeiten die Erde gegründet, und die Himmel sind deiner Hände Werk.
Sie werden vergehen, du aber bleibst; sie werden alle veralten wie ein Gewand; wie ein Kleid wirst du sie wechseln, und sie schwinden dahin.

Psalm 102, 25-27


Der Liederdichter Gerhard Fritzsche (1911-1944) wurde 1940 zum Kriegsdienst einberufen.
Inmitten der Wirren des Zweiten Weltkriegs schrieb er das Lied: "Alles ist eitel, du aber bleibst, und wen du ins Buch des Lebens schreibst."

Dieses Lied bringt Hoffnung in mein Leben!
Wer sein Leben Jesus Christus anvertraut hat, dessen Name ist im Lebensbuch Gottes gespeichert.
Keine fremde Macht kann einen aus dieser Ewigkeitsliste löschen.

Hier auf Erden ist alles irgendwie befristet.
Mir wurde das zum ersten Mal bewusst, als ich einen befristeten Arbeitsvertrag bekam.
Es ist die Ungewissheit, die einen belastet.
Ich habe mich damals gefragt und gebetet: Was hast du vor, lieber Gott?
Schließlich gab es dann eine hoffnungsvolle Offerte in unserer Tageszeitung – genau zu meinem Geburtstag.
Nach einem Telefonat und Vorstellungsgespräch konnte ich am nächstfolgenden Montag mit der neuen Tätigkeit beginnen.

Ich bin dankbar für diese gute Erfahrung.
Es ist wahr, was König David in einem Psalm geschrieben hat: "Befiel dem HERRN deine Wege und hoffe auf ihn, er wird’s wohlmachen" (Ps 37,5).

In dem Bewusstsein, dass unser Vater im Himmel allezeit seine Kinder im Blick hat, darf jeder, der zur Familie Gottes gehört, dankbar und glücklich sein.

Meine unbefristete Lebensversicherung heißt Jesus Christus.
Er ist ewig.
Gott ist ewig.
Seine Liebe ist ewig.
In 1. Korinther 13 steht, dass die Liebe immer existieren wird.
Irgendwann werden Weissagungen, Sprachen und Erkenntnisse aufhören, doch seine Liebe bleibt bestehen.

Wenn Glaube und Hoffnung einmal zum Schauen verschmelzen, dürfen wir uns von der vielseitigen Liebe Gottes überraschen lassen, und zwar jeder, der ins Lebensbuch Gottes eingeschrieben ist.


(Volkmar Höhn)

Kommentare

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paloma 11.11.2025 09:14
Manchmal ist es schwer,in der Hoffnung fest zu bleiben,wenn man lange wartet,große Schmerzen hat,mit Ungewissheit zu kämpfen hat,die auch Ängste hervorrufen.
Wer kennt sie nicht,diese kräfteraubenden Situationen?
Aber wem sonst kann man sich in solchen Situationen anvertrauen?  Gut,das ist vllt.noch möglich mit engen Vertrauten od gläubigen Mitmenschen.
Aber wer kann wirklich Abhilfe schaffen - da ist niemand! Nicht mal,weil jmd unwillig wäre,sondern weil er machtlos ist.
Meine Hilfe kommt von Herrn u ich rufe ihn an,ich lasse nicht los u warte auf Er- Lösung🙌🏻
Alles Gute - werde euch zuteil,was ihr von Herzen erbittet❣️🕊️
 
veilchen30 11.11.2025 09:24
Volkslied | Alles ist Eitel du aber bleibst 
| Gerhard Fritzsche und Rothenberg | Kanon Waldorf




Text:

Alles ist eitel, du aber bleibst,
Und wen du ins Buch des Lebens schreibst.
Du aber bleibst, du aber bleibst;
Alles ist eitel, du aber bleibst.
Du aber bleibst, du aber bleibst,
Und wen du ins Buch des Lebens schreibst.
 
einSMILEkommtwieder 11.11.2025 19:19
@paloma & @veilchen30,
DANKE für EURE Kommentare!
LG Vera
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