weiße TaubeChrist sucht Christ Logo ohne Taube

Das Abendmahl - The Last Supper

Das Abendmahl - The Last Supper
Für viele Christen ist das Halten des Abendmahls sehr wichtig. 
Oft wird darüber gestritten, wann und wie oft es zu halten sei. Jeden Sonntag? Jeden 1. Sonntag im Monat? 
Ist das Abendmahl ein Sakrament? Nein. Nur der Glaube rettet. Keine Rituale. 
In welcher Gemeinschaft sollte es gefeiert werden? 
Was geschah wirklich bei Jesu letztem Mahl mit Seinen 12 Jüngern, unter denen der Verräter Judas war? 
Jesus wußte alles im Voraus. Er kannte die Gedanken Seiner Jünger und Er war bereit für Seine kommende Kreuzigung. Er war Gott und erniedrigte sich selbst bis zum Tod. 
https://www.schlachterbibel.de/de/bibel/philipper/2/5-11?hl=1#hl

Nun aber zum Vorgang des Mahls.
Es fand am Tag vor dem Passah Fest statt. 
Es war kein Passahmahl, sondern ein Abschiedsmahl mit normalem gesäuerten Brot und Wein. 
Jesus bereitete Seine Jünger auf den Abschied vor. 
Es war üblich in Galiläa, daß man sich vor dem Passahfest zu einem gemeinsamen Abendessen traf und danach fastete bis zum Schlachten des Passahlamms am folgenden Tag und dem Mahl in der Nacht.
Jesus wurde als das Lamm Gottes zur Zeit des Schlachtens gekreuzigt gegen 15 Uhr am Freitag, dem 6. Tag. So war es prophezeit. 

Johannes 1:
29 Am folgenden Tag sieht Johannes Jesus auf sich zukommen und spricht: Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt!

Das letzte Mahl wird hier beschrieben:

https://www.schlachterbibel.de/de/bibel/lukas/22/14-20?hl=1#hl

Jesus sagt: Das tut zu Meinem Gedächtnis!

Woran sollen sich Gläubige gemeinsam erinnern?
An Jesu Tod, an Seinen gebrochenen Leib, an Sein vergossenes Blut. 
Sein Tod bringt Leben denen, die an Ihn glauben. 

Dieses Mahl geschah ganz ohne kirchlichen Segen, ohne Oblaten und Messwein. 

17 Und Er nahm den Kelch, dankte und sprach: Nehmt diesen und teilt ihn unter euch!

So dürfen Gläubige sich heute treffen in inniger Gemeinschaft und im Glauben an ihren Erlöser Jesus. Sie dürfen mit Ihm sterben und mit Ihm auferstehen und leben. 
Ohne Wiedergeburt ist das nicht möglich. 

Apostelgeschichte 2:
42 Und sie blieben beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und in den Gebeten.
43 Es kam aber Furcht über alle Seelen, und viele Wunder und Zeichen geschahen durch die Apostel. 44 Alle Gläubigen waren aber beisammen und hatten alle Dinge gemeinsam
45 sie verkauften die Güter und Besitztümer und verteilten sie unter alle, je nachdem einer bedürftig war. 
46 Und jeden Tag waren sie beständig und einmütig im Tempel und brachen das Brot in den Häusern, nahmen die Speise mit Frohlocken und in Einfalt des Herzens
47 sie lobten Gott und waren angesehen bei dem ganzen Volk. 
Der Herr aber tat täglich die zur Gemeinde hinzu, die gerettet wurden.

Hier wird die ideale Gemeinde beschrieben.
Keine Organisation, keine Vorschriften, keine religiösen Rituale und Sakramente,  sondern gelebte tägliche Gemeinschaft. 
Teilen und Anteilnahme in der Liebe Gottes und gesinnt sein, wie Jesus es auch war. 
Ist das heute nicht mehr möglich?
Müssen Gläubige sich ständig streiten und spalten?
Wo ist die reine biblische Lehre? 
Wir sollten Gottes Wort richtig im Zusammenhang verstehen und nicht nur in religiösen Bräuchen und Überlieferungen leben. 
Prüft alles!

Hierzu ein Video auf Englisch. 
Ab 2:58:45 - CHALLENGE: The Last Supper

Kommentare

Schreib auch du einen Kommentar
 
Palmeros 12.10.2025 15:42
Zu Abendmahl gehört auch die Fußwaschung ! 

Joh 13,  ab  Vers 3 
Jesus aber wusste, dass ihm der Vater alles in seine Hände gegeben hatte und dass er von Gott gekommen war und zu Gott ging – da stand er vom Mahl auf, legte seine Kleider ab und nahm einen Schurz und umgürtete sich. Danach goss er Wasser in ein Becken, fing an, den Jüngern die Füße zu waschen und zu trocknen mit dem Schurz, mit dem er umgürtet war. Da kam er zu Simon Petrus; der sprach zu ihm: Herr, du wäschst mir die Füße? Jesus antwortete und sprach zu ihm: Was ich tue, das verstehst du jetzt nicht; du wirst es aber hernach erfahren. Da sprach Petrus zu ihm: Nimmermehr sollst du mir die Füße waschen! Jesus antwortete ihm: Wenn ich dich nicht wasche, so hast du kein Teil an mir. Spricht zu ihm Simon Petrus: Herr, nicht die Füße allein, sondern auch die Hände und das Haupt! Spricht Jesus zu ihm: Wer gewaschen ist, bedarf nichts, als dass ihm die Füße gewaschen werden; er ist vielmehr ganz rein. Und ihr seid rein, aber nicht alle. Denn er wusste, wer ihn verraten würde; darum sprach er: Ihr seid nicht alle rein.  Als er nun ihre Füße gewaschen hatte, nahm er seine Kleider und setzte sich wieder nieder und sprach zu ihnen: Wisst ihr, was ich euch getan habe? Ihr nennt mich Meister und Herr und sagt es mit Recht, denn ich bin’s auch. Wenn nun ich, euer Herr und Meister, euch die Füße gewaschen habe, so sollt auch ihr euch untereinander die Füße waschen. Denn ein Beispiel habe ich euch gegeben, damit ihr tut, wie ich euch getan habe.
 
Klavierspielerin2 12.10.2025 15:49
Bei uns Katholiken gibt es immer an Gründonnerstag die Fusswaschung.
 
Palmeros 12.10.2025 15:58
Bei uns direkt vor dem Mahl
 
schaloemchen 12.10.2025 16:01
Jesus hat nur 1x die Füsse gewaschen, um eine Lektion zu erteilen

nicht permanent und ständig
man kann aus allem eine Tradition machen
die sind meistens tot
 
(Nutzer gelöscht) 12.10.2025 16:02
Manche bleiben bei der Fußwaschung stehen und kommen nie in die österliche Auferstehungsfreude ,wo aus Jesus am Kreuz das Wasser und das Blut , die Sakramente Taufe und Abendmahl flossen.

Die Fußwaschung ist nur ein Akt einer  geschwisterlichen Liebe untereinander , entscheidend ist sie Taufe mit mit Wasser und Geist.
 
Palmeros 12.10.2025 16:21
Jesus war das große Beispiel für diesen Lebensstil. Die Bibel nennt ihn so: „Durch die Liebe diene einer dem anderen.“ (Galater 5,13)

Leider hatten die Jünger dies in über drei Jahren mit Jesus noch nicht ausreichend begriffen. Sie stritten selbst in den letzten Erdentagen Jesu, wer von ihnen der Größte sei. Doch in seiner Liebe und Weisheit begann Jesus darüber keine Auseinandersetzung mit ihnen. Er zog sich eine Schürze an und wusch jedem einzelnen die Füße. Dieses Beispiel haben sie nie vergessen. Es öffnete ihnen die Augen für ihren Egoismus und die tiefe Liebe Jesu.

Sie haben sich furchtbar geschämt und verstanden, was Jesus damit sagen wollte!

Jesus will, dass dieser symbolische Dienst auch in Zukunft praktiziert wird, denn er sagte: Johannes 13,14-17 (Hfa)

Wenn schon ich, euer Lehrer und Herr, euch die Füße gewaschen habe, dann sollt auch ihr euch gegenseitig die Füße waschen. Ich habe euch damit ein Beispiel gegeben, dem ihr folgen sollt. Handelt ebenso! … Jetzt wisst ihr das und könnt euch glücklich schätzen, wenn ihr auch danach handelt.“

Nach dieser Fußwaschung folgte das letzte gemeinsame Abendmahl. Wir sehen, Jesus hat nicht nur seinen Jüngern eine Lehre erteilt, sondern gleichzeitig die Zeichenhandlung der Fußwaschung – vor dem Abendmahl – für seine Gemeinde eingesetzt. Wer vom Heiligen Geist erfüllt ist, für den kann die Fußwaschung und das Abendmahl niemals eine bloße Form-sache werden, sondern die beständige Lehre wird heißen: „Durch die Liebe diene einer dem anderen.
 
Wiederum 12.10.2025 16:53
Zur Zeit Jesu war es üblich, einem Gast die Füße zu waschen. 
Man lief ohne Socken in Sandalen und die Wege waren staubig. 
Ich denke wohl, daß wir einander dienen sollen.
Aber die Fußwaschung Jesu bei Seinen Jüngern war ein Zeichen der Demut - sie wurde nicht "eingesetzt".
Der Größte ist, wer dem Anderen dient, zuerst den Hausgenossen des Glaubens. 
Was sollen wir zu Jesu Gedächtnis tun?

Johannes 15:
12 Das ist Mein Gebot, daß ihr einander liebt, gleichwie Ich euch geliebt habe.
13 Größere Liebe hat niemand als die, daß einer sein Leben läßt für seine Freunde.
 
Klavierspielerin2 12.10.2025 16:56
@wiederrum, 11:35," Nur der Glaube rettet."

Das ist falsch!
Denn: Luthers 'Sola fide' ist unbiblisch!

Der Protestantismus sagt, Sola fide, allein der Glaube errettet.

- Der Katholizismus sagt, nein, der Glaube UND die guten Werke braucht es zur Errettung des Menschen.




Luther übersetzte Sola fide' , ' Alleine aus Glauben':
 Das ist das innere Prinzip der Reformation und " mit diesem Artikel stehe oder falle die Reformation" sagten bereits Luther und Calvin.


Im Original steht aber: Aus Glaube


Luther hat das " allein" hinzugefügt!
 
Klavierspielerin2 12.10.2025 17:23
@palmeros, ihr könnt euch auch öfter die Füße gegenseitig waschen. Da ihr lediglich ein Gedächtnismahl haltet, erfolgt auch die Fusswaschung lediglich als eine Erinnerung. Es ist alles nur symbolisch - bei euch.
Bei den ev.lutherischen Christen - sherezade wird es erklären können - ist es NICHT nur ein Gedächtnismahl, sondern ' Realpräsenz ' ( nicht zu verwechseln mit dem RK - und orthodoxen Verständnis).
 
Wiederum 12.10.2025 21:00
Einige Kommentare wurden gelöscht. 
Das Thema dieses Blogs ist das Abschiedsmahl Jesu mit Seinen Jüngern.
Bitte nicht ganz abschweifen.
 
Wiederum 13.10.2025 00:02
@ Klavierspielerin2 Heute, 16:56
Ja, Werksgerechtigkeit und Sakramente sind katholische Lehre. 
Biblisch ist die Errettung durch Glauben mit nachfolgenden Werken aus Glauben aus Liebe zu Gott und dem Nächsten. Das ist die Frucht des Geistes. 
Mir ist egal, was Luther und die Reformatoren gelehrt haben. 
Gottes Wort ist Wahrheit und das ist entscheidend.
Was sagt Gottes Wort?
Dein Glaube hat dich gerettet. 

Wir können nichts zu unserer Erlösung beitragen. 

Apostelgeschichte 2:
Der Herr aber tat täglich die zur Gemeinde hinzu, die gerettet wurden. 

Gott ruft Menschen heraus. Jesus sagte: Folge Mir nach! 
Sein Geist macht Sein Wort lebendig und öffnet Augen und Ohren. 
Wir werden gerufen und zur Gemeinde Jesu hinzugetan aus unverdienter Gnade.
Nicht jeder Mensch wird gerettet werden, sondern nur eine kleine Anzahl. 

Matthäus 7:
13 Geht ein durch die enge Pforte! Denn die Pforte ist weit und der Weg ist breit, der ins Verderben führt; und viele sind es, die da hineingehen. 
14 Denn die Pforte ist eng und der Weg ist schmal, der zum Leben führt; und wenige sind es, die ihn finden.
 
Wiederum 13.10.2025 00:09
Monergismus oder Synergismus?
Folgendes Video auf Englisch beleuchtet dieses Thema. 

Text unter dem Video:
Wenn es um die Erlösung geht, ist eine der wichtigsten Fragen, die wir stellen können: Wer rettet? 
Heute glauben viele an eine Form der kooperativen Rettung, aber die Folgen dieser Theologie sind katastrophal. 
Heute werden wir diese wichtigen Fragen untersuchen, indem wir die Grundlage des Evangeliums, den Monergismus, auspacken.

00:00 - Einführung
10:21 - Die Bedeutung einer korrekten Soteriologie
25:02 - Das wahre Problem: Ist der Monergismus wahr?
49:01 - Synergismus: Die ursprüngliche Lüge
1:25:05 - Einspruch: Der Glaube ist kein Werk!
1:30:33 - AW Pink: Die Souveränität Gottes
1:50:54 - Monergismus in der Bibel
3:02:02 - Unwiderstehliche Gnade vs. Normale Gnade
3:15:18 - Wie Satan mit Synergismus versucht
3:22:09 - Etwas muss nachgeben
3:23:52 - Zusammenfassung
3:37:19 - Gottes Souveränität macht das Evangelium einzigartig
3:46:13 - Einem Kind die Vorherbestimmung erklären
4:05:42 - Jesus neu lernen
4:13:15 - Leiden als Test des Monergismus

 
Klavierspielerin2 13.10.2025 11:18
@Wieder.," Werksgerechtigkeit und Sakramente sind katholische Lehre. "

Das ist nicht wahr!
Sakramente gibt's bei den orthodoxen und auch einigen protestantischen Glaubensgemeinschaften!
Allerdings haben die protestantistischen nur noch 2 von 7 und viele andere ev.gemeinschaften haben gar keine mehr.

" Dein Glaube hat dich gerettet" 
Da steht aber doch nicht " nur/ sola dein Glaube", sondern natürlich auch die Werke, die aus dem Glauben erwachsen sollen!
 
Klavierspielerin2 13.10.2025 11:20
Zu 00:09h das muß fairerweise auch erwähnt werden, dass Katholiken, Protestanten und Orthodoxe unterschiedliche Erlösungstheorien haben. Das mal anhand der Bibel prüfen, ihr werdet staunen!
 
Wiederum 13.10.2025 16:59
@Klavierspielerin2
Mir geht es nicht um Religion und Kirche, sondern um den persönlichen biblischen Glauben der Herausgerufenen. Jeder steht selbst vor Gott. Keine Religion und keine menschlichen Werke retten. Allein in Jesus ist das Heil. 

Petrus bezeugt in
Apostelgeschichte 4:
10... so sei euch allen und dem ganzen Volk Israel bekanntgemacht, daß durch den Namen Jesu Christi, des Nazareners, den ihr gekreuzigt habt, den Gott auferweckt hat aus den Toten, daß dieser durch Ihn gesund vor euch steht. 
11 Das ist der Stein, der von euch, den Bauleuten, verworfen wurde, der zum Eckstein geworden ist.
12 Und es ist in keinem anderen das Heil; denn es ist kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden sollen!
 
schaloemchen 13.10.2025 18:07
8 Denn durch die Gnade seid ihr gerettet, vermittels des Glaubens, 
und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es; 
9 nicht aus Werken, damit niemand sich rühme

Eph 2
weiße TaubeJetzt kostenlos registrieren