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Über die Autorin
Ayelet Gundar-Goshen, geboren 1982, studierte Psychologie in Tel Aviv, später Film und Drehbuch in Jerusalem.
Für ihre Kurzgeschichten, Drehbücher und Kurzfilme wurde sie bereits vielfach ausgezeichnet.
Ihrem ersten Roman Eine Nacht, Markowitz (2013) wurde der renommierte Sapir-Preis für das beste Debüt Israels zugesprochen, 2015 folgte der Bestseller Löwen wecken, für den, genauso wie für Lügnerin (2017), eine Filmadaption in Planung ist.
Zuletzt erschien bei Kein & Aber Wo der Wolf lauert (2021).
Sie lebt mit ihrem Ehemann, dem Autor Yoav Shutan-Goshen, und ihren drei Kindern in Tel Aviv.
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📚 "Ungebetene Gäste": Blick hinter Israels Fassade
19.09.2025 18:21
📚 "Ungebetene Gäste": Blick hinter Israels Fassade
19.09.2025 18:21
📚 "Ungebetene Gäste": Blick hinter Israels Fassade
------------ NDR Kultur ----------
https://www.ndr.de/kultur/buch/tipps/roman-ungebetene-gaeste-blick-hinter-israels-fassade,gundargoshen-100.html

-- Spiegel Bestseller --
📚Roman "Ungebetene Gäste": Blick hinter Israels Fassade
Die israelische Autorin Ayelet Gundar-Goshen erzählt in ihrem neuen Roman von einer toxischen Gesellschaft, in der Rassismus und Sprachlosigkeit bis in die letzten Winkel des alltäglichen Lebens ragen.
Ein Kind spielt auf dem Balkon. Ein arabischer Arbeiter geht auf die Toilette. Ein Hammer fällt einem Jungen auf den Kopf. Ein unachtsamer Augenblick. Und schon greifen die Zahnräder der Paranoia ineinander.
Der Sohn des Ladenbesitzers stirbt.
Der arabische Arbeiter wird abgeführt.
Schuld, Moral und toxische Geheimnisse
Ayelet Gundar-Goshen konjugiert die Sollbruchstellen der Moral in Israel. Ihr Roman ist ein flirrendes, intimes Psychodrama über Rassismus und Rache, Mutterliebe und Lüge aus Angst. Wie verhält sich eine liberale Mittelschichtsfrau in diesem kranken Kosmos?
Kann ein Besuch bei der arabischen Familie deren Wunde heilen? Und wie spricht man mit einem Lebensmittelhändler, dessen Sohn vor seinem Laden gestorben ist?
Zwischen Naomi und ihrem Mann Juval steht nun das Wissen um den Hergang der Tat und die Verhaftung des unschuldigen Arbeiters.
"Ungebetene Gäste": Ein bitterböser, verstörender Roman
Sanft erzählt Ayelet Gundar-Goshen von den Intrigen der israelischen Community im Land und von den Kaskaden, die das Schuldgefühl in diesen Menschen auslöst, einer Lawine, die ihr Gewissen paralysiert und ihre Bekenntnisse in eine haltlose Sammlung von salonfähigen Phrasen verwandelt.
"Ungebetene Gäste" ist ein verstörender Roman, der sich auf leisen Katzenpfoten in das Hirn der Lesenden schleicht. Der israelischen Psychologin und glänzenden Autorin Ayelet Gundar-Goshen ist eine bitterböse Momentaufnahme des in vielen Kriegsjahren gehärteten Rassismus in Israel gelungen.
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https://www.ndr.de/kultur/buch/tipps/roman-ungebetene-gaeste-blick-hinter-israels-fassade,gundargoshen-100.html

-- Spiegel Bestseller --
📚Roman "Ungebetene Gäste": Blick hinter Israels Fassade
Die israelische Autorin Ayelet Gundar-Goshen erzählt in ihrem neuen Roman von einer toxischen Gesellschaft, in der Rassismus und Sprachlosigkeit bis in die letzten Winkel des alltäglichen Lebens ragen.
Ein Kind spielt auf dem Balkon. Ein arabischer Arbeiter geht auf die Toilette. Ein Hammer fällt einem Jungen auf den Kopf. Ein unachtsamer Augenblick. Und schon greifen die Zahnräder der Paranoia ineinander.
Der Sohn des Ladenbesitzers stirbt.
Der arabische Arbeiter wird abgeführt.
Schuld, Moral und toxische Geheimnisse
Ayelet Gundar-Goshen konjugiert die Sollbruchstellen der Moral in Israel. Ihr Roman ist ein flirrendes, intimes Psychodrama über Rassismus und Rache, Mutterliebe und Lüge aus Angst. Wie verhält sich eine liberale Mittelschichtsfrau in diesem kranken Kosmos?
Kann ein Besuch bei der arabischen Familie deren Wunde heilen? Und wie spricht man mit einem Lebensmittelhändler, dessen Sohn vor seinem Laden gestorben ist?
Zwischen Naomi und ihrem Mann Juval steht nun das Wissen um den Hergang der Tat und die Verhaftung des unschuldigen Arbeiters.
"Ungebetene Gäste": Ein bitterböser, verstörender Roman
Sanft erzählt Ayelet Gundar-Goshen von den Intrigen der israelischen Community im Land und von den Kaskaden, die das Schuldgefühl in diesen Menschen auslöst, einer Lawine, die ihr Gewissen paralysiert und ihre Bekenntnisse in eine haltlose Sammlung von salonfähigen Phrasen verwandelt.
"Ungebetene Gäste" ist ein verstörender Roman, der sich auf leisen Katzenpfoten in das Hirn der Lesenden schleicht. Der israelischen Psychologin und glänzenden Autorin Ayelet Gundar-Goshen ist eine bitterböse Momentaufnahme des in vielen Kriegsjahren gehärteten Rassismus in Israel gelungen.
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Kommentare
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Autumn 19.09.2025 18:44
Ich habe ein Interview mit dieser Autorin über ihr neues Buch heute in der Zeitung gelesen und fand das interessant.
Gebe hiermit den Tipp an das Forum weiter.
Werde meiner Stadtbibliothek den Vorschlag machen,
das Buch anzuschaffen und evtl. selber lesen.
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Gebe hiermit den Tipp an das Forum weiter.
Werde meiner Stadtbibliothek den Vorschlag machen,
das Buch anzuschaffen und evtl. selber lesen.
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(Nutzer gelöscht) 19.09.2025 22:08
Wie es die "Anpreisung" des Romans selbst sagt, 1. es ist ein Roman und 2. der Autorin ist es gelungen, "sich in das Hirn" der Leser zu schleichen und somit auch viele falsche Doktrine in das Hirn der Leser zu implementieren.
Was natürlich nicht geschrieben wird, dass Ayelet Gundar-Goshen nicht ohne Grund einem Spektrum zugeschrieben wird, welches in Allem und Jedem einen Rassisten sieht - ähnlich wie in Deutschland jeder als rechtsextrem betitelt wird, der seine Meinung sagt.
In Israel gibt es natürlich leider auch Rassismus, wie in jedem anderen Land auch, aber nicht mehr, als es die Situation in Israel nachvollziehbar macht.
Zugegeben, die ortodoxen Juden in IL sind ein wenig extremer geworden, das ist aber auch nicht verwunderlich, bei den durch die Araber/Philister verursachten Kriegssituationen.
Was natürlich nicht geschrieben wird, dass Ayelet Gundar-Goshen nicht ohne Grund einem Spektrum zugeschrieben wird, welches in Allem und Jedem einen Rassisten sieht - ähnlich wie in Deutschland jeder als rechtsextrem betitelt wird, der seine Meinung sagt.
In Israel gibt es natürlich leider auch Rassismus, wie in jedem anderen Land auch, aber nicht mehr, als es die Situation in Israel nachvollziehbar macht.
Zugegeben, die ortodoxen Juden in IL sind ein wenig extremer geworden, das ist aber auch nicht verwunderlich, bei den durch die Araber/Philister verursachten Kriegssituationen.
Annres 20.09.2025 05:17
@22:08: "viele falsche Doktrine.... Araber/Philister"
Es ist m.E. bezeichnend, dass du erst von falschen Doktrinen schreibst, aber dann die Araber mit den Philistern gleich setzt.
Guggst du hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Philister#Nachkommen_der_Philister
Die Araber sind nicht die Nachkommen der Philister, da die Philister im 6. Jahrhundert vor Christus verschwanden und die Araber erst 700 Jahre nach Christus kamen. Da liegen mehr als tausend Jahre zwischen diesen beiden Völkern...
Es ist m.E. bezeichnend, dass du erst von falschen Doktrinen schreibst, aber dann die Araber mit den Philistern gleich setzt.
Guggst du hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Philister#Nachkommen_der_Philister
Die Araber sind nicht die Nachkommen der Philister, da die Philister im 6. Jahrhundert vor Christus verschwanden und die Araber erst 700 Jahre nach Christus kamen. Da liegen mehr als tausend Jahre zwischen diesen beiden Völkern...
Autumn 20.09.2025 07:36
Danke Annres, ...
der Link und das Thema ist übrigens sehr interessant
und wäre einmal einen eigenen Blog wert.
der Link und das Thema ist übrigens sehr interessant
und wäre einmal einen eigenen Blog wert.
Autumn 20.09.2025 07:38
Ich glaube, genau deshalb, ...
wegen tiefsitzender Vorurteile und Ressentiments hat Ayelet Gundar-Goshen dieses Buch geschrieben.
Die Autorin und Psychologin "therapiert traumatisierte Menschen.
Mit dieser Expertise beleuchtet sie auch ihre Romanfiguren" ...
heißt es im Video oben.
So ist das Buch und die Geschichte zwar fiktiv,
könnte sich aber in ähnlicher Form so zugetragen haben
und soll ein Spiegel der Gesellschaft ihres Landes sein.
wegen tiefsitzender Vorurteile und Ressentiments hat Ayelet Gundar-Goshen dieses Buch geschrieben.
Die Autorin und Psychologin "therapiert traumatisierte Menschen.
Mit dieser Expertise beleuchtet sie auch ihre Romanfiguren" ...
heißt es im Video oben.
So ist das Buch und die Geschichte zwar fiktiv,
könnte sich aber in ähnlicher Form so zugetragen haben
und soll ein Spiegel der Gesellschaft ihres Landes sein.
hansfeuerstein 20.09.2025 12:12
Keiner redet davon, dass Israel den Palästinensern das Existenzrecht nie abgesprochen hat, was umgekehrt nicht einmal relatiert wird, sondern komplett abgelehnt wird. Wo soll es hier Ansatzpunkte für eine Koexistenz geben, frage ich mich.
Autumn 20.09.2025 17:06
Hans, ich bin diesbezüglich anderer Meinung
und sehe auch den Bezug zum Blogthema nicht.
Halte deinen Kommentar für einen deiner bekannten Ablenkungsversuche.
Wer mit dem Anliegen dieser Autorin nichts anfangen kann,
möge bitte weiterblättern.
und sehe auch den Bezug zum Blogthema nicht.
Halte deinen Kommentar für einen deiner bekannten Ablenkungsversuche.
Wer mit dem Anliegen dieser Autorin nichts anfangen kann,
möge bitte weiterblättern.

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