Suizid ist kein seltenes aber komplexes Tema. Es handelt sich hierbei häufig um Menschen mit schweren Depressionen, die Lebensmüde geworden sind und aus ihrer Krankheit keinen Ausweg sehen.
Was sie brauchen ist, professionelle Hilfe.
Dafür gibt es Anlaufstellen von den verschiedenen Einrichtungen, die Staatlich aber auch Kirchlich zu finden sind.
Gefährliches Gelände
10.09.2025 10:34
Gefährliches Gelände
10.09.2025 10:34
Gefährliches Gelände
Heute ist Welttag für Suicidprävention, steht etwas von den grossen Bühnen. Ein erfahrener Wissenschaftler hat gesagt: wenn wir in uns einen Schalter hätten, der unser Leben ausknipst, wir alle hätten ihn schon betätigt.
Wer hat Erfahrung mit Gefährdeten und wie könnte eine Stabilisierung aussehen?
Wer hat Erfahrung mit Gefährdeten und wie könnte eine Stabilisierung aussehen?
Kommentare
Arina 10.09.2025 11:22
Die Krankheit ist wie schon erwähnt, in den richtigen Händen von Spezialisten, Ärzten und Psychotherapeuten . Die Behandlung erfolgt zumeist durch Psychotherapie und Psychopharmaka, Antidepressiva.
Kinkerlintz 10.09.2025 11:29
@Putz, d.h. wenn ei. THEMA wie o.g. zum Welttag ernannt wird betrifft es nicht wenige Menschen die davon betroffen sind. Suchtpräventin hat viele Gesichter. Bereits bei den Jüngsten in unserer Gesellschaft beginnt dieses Problem und kann, so nicht Menschen Hilfestellung anbieten, in eine derartige lebensbedrohliche Lage führen.
(Nutzer gelöscht) 10.09.2025 11:42
ein anderer Punkt und eine Ausnahme dazu , von kirchlicher Seite , weiß allerdings nicht ob das so heute noch gilt ;:
Der c. 1184 § 1 CIC/1983 nennt nur drei Fälle, in denen ein kirchliches Begräbnis verweigert werden darf und muss: Wenn es sich bei der oder dem Verstorbenen um eine oder einen offenkundigen Apostaten, Häretiker oder Schismatiker handelt – das „offenkundig” bedeutet, dass dies allgemein bekannt sein und zweifelsfrei feststehen muss; wenn sich jemand für die Feuerbestattung entschieden hat, um auf diese Weise zu demonstrieren, dass der Glaube an die Auferstehung blanker Unfug sei – das Verbot gilt nur für diesen Fall und eben nicht für jeden Fall einer Feuerbestattung; und wenn es sich um einen öffentlichen Sünder handelt, dessen kirchliche Bestattung Ärgernis bei den Gläubigen hervorrufen würde. Keiner dieser drei Fälle trifft ohne weiteres auf einen Selbstmörder zu.
Der c. 1184 § 1 CIC/1983 nennt nur drei Fälle, in denen ein kirchliches Begräbnis verweigert werden darf und muss: Wenn es sich bei der oder dem Verstorbenen um eine oder einen offenkundigen Apostaten, Häretiker oder Schismatiker handelt – das „offenkundig” bedeutet, dass dies allgemein bekannt sein und zweifelsfrei feststehen muss; wenn sich jemand für die Feuerbestattung entschieden hat, um auf diese Weise zu demonstrieren, dass der Glaube an die Auferstehung blanker Unfug sei – das Verbot gilt nur für diesen Fall und eben nicht für jeden Fall einer Feuerbestattung; und wenn es sich um einen öffentlichen Sünder handelt, dessen kirchliche Bestattung Ärgernis bei den Gläubigen hervorrufen würde. Keiner dieser drei Fälle trifft ohne weiteres auf einen Selbstmörder zu.
(Nutzer gelöscht) 10.09.2025 11:51
Zu 11:42 ,wenn der Selbstmörder jene Einstellung dazu noch hat
NicetomeetFEM 10.09.2025 12:20
Weihnachten abschaffen würde sehr helfen. Sehr vielen Betroffenen. Einfach weil sie nix vorgaukeln können und wollen von der großen Happyness.
Stell dir vor du wünscht jemand der überlegt sich umzubringen weil´s ihm so mies geht " schöne Weihnachten ".
Da wird der Frust nur größer.
Hab letztes Weihnachten hier Katzenvideos eingestellt deswegen.
Stell dir vor du wünscht jemand der überlegt sich umzubringen weil´s ihm so mies geht " schöne Weihnachten ".
Da wird der Frust nur größer.
Hab letztes Weihnachten hier Katzenvideos eingestellt deswegen.
Engelslhaar 10.09.2025 15:54
Nicetomeet, du könntest mal an Weihnachten etwas Nützliches tun, z.B. im Pflegeheim ehrenamtlich mithelfen, da ist dringend Bedarf! Man tut etwas Nützliches und hat die Weihnachtstage mit lieben Menschen verbracht. Da braucht man nicht direkt Weihnachten abschaffen, sinnvolle Aufgaben vertreiben düstere Gedanken.
Arina 10.09.2025 16:31
In Deutschland leiden laut der Depressionshilfe rund 5Millionen Menschen an der Erkrankung, was sie zu einer der häufigsten psychischen Erkrankungen macht
Die Telefonseelsorge ist in Deutschland 24 Std. kostenfrei und anonym erreichbar.
Tel. 0800 1110111.
Die Telefonseelsorge ist in Deutschland 24 Std. kostenfrei und anonym erreichbar.
Tel. 0800 1110111.
Arina 10.09.2025 16:37
Je früher die Krankheit erkannt, desto besser ist sie zu behandeln und kann zur vollständigen Heilung führen. Ist sie erst einmal chronisch wird die Behandlung zunehmend schwieriger. Symtome sind Antriebsschwäche, Appetitlosigkeit, tiefe Traurigkeit. Die Betroffenen können das Bett mitunter nicht mehr verlassen.

Jetzt
Sicher zum Nachhören in der Mediathek.