Es kann sein, dass Menschen mit Tabletten unnötig vollgestopft werden, wie Engeli es ausdrückt.
Es kann aber auch sein, dass Menschenihre Tabletten nicht regelmäßig nehmen aus Angst abhängig zu werden und dann wirken sie auch nicht.
Psychopharmaka sollten in der Regel unter ärztlicher Anweisung ausgeschlichen werden, nicht einfach abgesetzt.
Und natürlich darf jede/r mal traurig sein ohne dass er/sie eine Depression haben muss.
Da kommt es sicher auch auf die Länge der Traurigkeit an und auf die Begleitumstände.
Eine schwangere Bekannte fühlt sich gerade so leer und dies hält eine Zeit an. Da rate ich ihr schon, mit ihrem Frauenarzt darüber zu sprechen, denn ihr Kind spürt die Traurigkeit der Mutter und es gibt auch pränatale Depressionen.
Eine andere Bekannte hat in ihren Diagnosen "Depression" stehen, da kann ich dann auch nicht laienhaft sagen, "komm wir gehen raus, die Sonne scheint.2
Fazit: Es ist ein heikles Thema und es kommt auf die Umstände an.
Zuhören ist gut, aber nur meinen, dass man jemand durch Aufmunterung Hilfe gibt, kann auch falsch sein.
Immer gleich Depression
07.09.2025 07:29
Immer gleich Depression
07.09.2025 07:29
Immer gleich Depression
Ich bin der Meinung, dass es Menschen einfach mal "psychisch" schlecht gehen kann.
Je nach Lebenssituation oder Ereignis kann es normal sein, dass man traurig, unglücklich, hoffnungslos oder niedergeschlagen ist.
In dieser Situation ist oft " seelische Unterstützung" notwendig. Also eine Art Seelsorge. Natürlich nur wenn gewünscht.
Mir fällt auf, dass das Umfeld dann ganz oft mit der Laiendiagnose " Depression" um die Ecke kommt.
Anstatt sich Zeit zu nehmen, ein Ohr und Verständnis zu schenken, wird die Person als depressiv abgetan.
Es ist fast schon ein Stigma.
Die betroffene Person wehrt sich und fühlt sich unverstanden
Das Umfeld schiebt die Verantwortung ab.
Der / die ist depressiv - soll halt Tabletten nehmen. Man selbst kann eh nicht machen.
Und so nehmen tausende Tabletten mit starken Nebenwirkungen.
Vielleicht würde aber etwas Zeit, Empathie und Mitgefühl mehr bringen
Für und mit der Person beten.
Negative Gefühle selbst ertragen können, und bei anderen mittragen können.
Wie seht ihr das? Respektive wie erlebt ihr oder beobachtet ihr das?
Auf eine friedliche Diskussion freut sich
wie immer
das Engeli
Je nach Lebenssituation oder Ereignis kann es normal sein, dass man traurig, unglücklich, hoffnungslos oder niedergeschlagen ist.
In dieser Situation ist oft " seelische Unterstützung" notwendig. Also eine Art Seelsorge. Natürlich nur wenn gewünscht.
Mir fällt auf, dass das Umfeld dann ganz oft mit der Laiendiagnose " Depression" um die Ecke kommt.
Anstatt sich Zeit zu nehmen, ein Ohr und Verständnis zu schenken, wird die Person als depressiv abgetan.
Es ist fast schon ein Stigma.
Die betroffene Person wehrt sich und fühlt sich unverstanden
Das Umfeld schiebt die Verantwortung ab.
Der / die ist depressiv - soll halt Tabletten nehmen. Man selbst kann eh nicht machen.
Und so nehmen tausende Tabletten mit starken Nebenwirkungen.
Vielleicht würde aber etwas Zeit, Empathie und Mitgefühl mehr bringen
Für und mit der Person beten.
Negative Gefühle selbst ertragen können, und bei anderen mittragen können.
Wie seht ihr das? Respektive wie erlebt ihr oder beobachtet ihr das?
Auf eine friedliche Diskussion freut sich
wie immer
das Engeli
Kommentare
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sigrid61 07.09.2025 09:26
Jeder Mensch hat Zeiten, wo es einem "Psychisch nicht so gut geht".
Oftmals ist es dann auch eher Bournout, man ist mit der derzeitigen Situation überlastet.
Hier hilft dann nur die Bremsleine ziehen,evt.Hilfe holen!
Typische Symptome einer Depression sind gedrückte Stimmung, häufiges Grübeln, das Gefühl von Hoffnungslosigkeit und ein verminderter Antrieb.
Also man ist echt glähmt, kommt nur noch schlecht aus dem Bett, sieht keinen Ausweg mehr.
Oftmals ist es dann auch eher Bournout, man ist mit der derzeitigen Situation überlastet.
Hier hilft dann nur die Bremsleine ziehen,evt.Hilfe holen!
Typische Symptome einer Depression sind gedrückte Stimmung, häufiges Grübeln, das Gefühl von Hoffnungslosigkeit und ein verminderter Antrieb.
Also man ist echt glähmt, kommt nur noch schlecht aus dem Bett, sieht keinen Ausweg mehr.
Alleshinterfragen 07.09.2025 09:31
Sigrid hat es gut beschrieben:
eine länger anhaltende gedrückte Stimmung und das Gefühl der Ausweglosigkeit
das Grübeln über Vergangenes, dabei drehen sich die Gedanken im Kreis
meist kommt noch Schlaflosigkeit dazu, man liegt nachts lange wach
ist am Morgen entsprechend gerädert und kann sich zu nichts aufraffen
macht die Vorhänge zu und die Rollos runter und will gar kein Licht sehen
eine länger anhaltende gedrückte Stimmung und das Gefühl der Ausweglosigkeit
das Grübeln über Vergangenes, dabei drehen sich die Gedanken im Kreis
meist kommt noch Schlaflosigkeit dazu, man liegt nachts lange wach
ist am Morgen entsprechend gerädert und kann sich zu nichts aufraffen
macht die Vorhänge zu und die Rollos runter und will gar kein Licht sehen
Alleshinterfragen 07.09.2025 09:33
Manche Menschen machen dann auch in einer Dauerschleife andere dafür verantwortlich. mein Mann ist schuld...
(Nutzer gelöscht) 07.09.2025 09:42
Krisen zu vermeiden, ist wünschenswert. Leider lassen sie sich nicht immer vermeiden. Trotzdem entwickelt sich nicht immer eine echte Depression. Ich glaube, - viele Menschen lernen nicht mehr mit Krisen gut umzugehen bzw. Krisen auch auszuhalten und durch sie hindurch zu gehen. Aber gerade die Erfahrung, dass man hindurchgehen kann, sich selbst helfen kann, stärkt am Ende die psychische Widerstandskraft. Selbst in einer echten Depression braucht es mehr als nur Tabletten.
Digrilimele 07.09.2025 09:43
Wenn ich meine Herrn Jesus nicht hätte, würde ich wahrscheinlich sofort eine Depression bekommen, wenn ich auf meine Umstände schaue und auf die Entwicklungen der Menschheit schaue. Da gibt es nichts, was mir Hoffnung geben könnte. Es sind zuviel Themen um sie jetzt aufzuzählen oder zu thematisieren.
Wir als Gläubige dürfen uns sehr glücklich schätzen, unsere9n Erlöser an unserer Seite zu haben, der uns trägt und uns immer wieder neue Kraft und Hoffnung gibt.
Wir als Gläubige dürfen uns sehr glücklich schätzen, unsere9n Erlöser an unserer Seite zu haben, der uns trägt und uns immer wieder neue Kraft und Hoffnung gibt.
Digrilimele 07.09.2025 09:47
Die Welt kennt ihn ich und lehnt ihn ab. Woher sollen sie ihre Hoffnung nehmen?
Eine neue Therapie oder eine andere Tablette. Alles Krücken, die vielleicht zeitlich begrenzt erfolgreich sein können.
Heilen kann allein der Herr.
Eine neue Therapie oder eine andere Tablette. Alles Krücken, die vielleicht zeitlich begrenzt erfolgreich sein können.
Heilen kann allein der Herr.
Alleshinterfragen 07.09.2025 09:52
Ich gebe Birkenblatt recht, dass viele Menschen nicht gelernt haben, mit Krisen umzugehen und sie keine Resilienz haben. Das kann auch daran liegen, dass man Kindern immer mehr alle Wünsche sofort erfüllt und sie kann nicht lernen, daran zu warten.
Aber es gibt auch Menschen, die in Elternhäusern aufgewachsen sind, wo es tagtäglich Krisen gab und irgendwann wurde halt auch alles zu viel. Einige von ihnen haben dann gemerkt, dass Alkohol sie beruhigen kann und sie gerieten dann in die Abhängigkeit.
Zusätzlich zu Tabletten sind natürlich Gespräche wünschenswert. Wir alle wissen aber, wie überlaufen Psychologen sind.
Gestern sagte ich auch zu der Bekannten, ob es nicht leichter wäre, Gott seine ganzen Bekümmernisse vorzulegen. Da erzählte sie von ihrer bigotten Mutter und ihrem gläubigen Vater, der ein Kolping Anhänger war. Und sie beides ablehne.
Aber es gibt auch Menschen, die in Elternhäusern aufgewachsen sind, wo es tagtäglich Krisen gab und irgendwann wurde halt auch alles zu viel. Einige von ihnen haben dann gemerkt, dass Alkohol sie beruhigen kann und sie gerieten dann in die Abhängigkeit.
Zusätzlich zu Tabletten sind natürlich Gespräche wünschenswert. Wir alle wissen aber, wie überlaufen Psychologen sind.
Gestern sagte ich auch zu der Bekannten, ob es nicht leichter wäre, Gott seine ganzen Bekümmernisse vorzulegen. Da erzählte sie von ihrer bigotten Mutter und ihrem gläubigen Vater, der ein Kolping Anhänger war. Und sie beides ablehne.
WundervollesLeben 07.09.2025 10:23
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Zeit,Mitgefühl,Empathie einfach da sein
den Menschen nicht allein lassen.
Das ist es was wirklich hilft.
Medikamente sind da nicht wirklich
hilfreich.Sie greifen in den
Haushalt des Gehirns ein.
Zudem ist vieles noch nicht wirklich
sicher und das was Menschen verordnet
wurde wird auch später wieder als
gefährlich verworfen.
Auch hier ist der Mensch
Versuchskaninchen.
Tabletten werden immer gerne verordnet
Das ist einfach und bequem.
Der Arzt,Therapeut muss sich da nicht
Mehr so viel mit dem Patienten
beschäftigen.Oft sind die Nebenwirkungen
grösser als der Nutzen.
Das was wirklich hilft Zuwendung,
hinhören,da sein,mit dem Patienten reden
Ist schon aus Zeitmangel für den Arzt
nicht möglich.Wäre viel zu teuer und
wird nicht bezahlt.
Die Menschen sind zum grossen Teil
alle sehr auf sich selbst bezogen
Keiner hat mehr Zeit fürs den Anderen.
Da wird schnell gesagt :
"da braucht es einen Fachmann,Arzt usw."
So ist die Sache abgeschoben .
Man hat sich ja gekümmert ,hat den
Anderen ja zum Fachmann geschickt.
Das habe ich auch hier in den
Kommentaren schon oft gelesen.
Das was wirklich hilft da sein.zuhören
Ist halt zu zeitintensiv
Heute ist vieles eine Diagnose was
früher keine war.
🫂
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Zeit,Mitgefühl,Empathie einfach da sein
den Menschen nicht allein lassen.
Das ist es was wirklich hilft.
Medikamente sind da nicht wirklich
hilfreich.Sie greifen in den
Haushalt des Gehirns ein.
Zudem ist vieles noch nicht wirklich
sicher und das was Menschen verordnet
wurde wird auch später wieder als
gefährlich verworfen.
Auch hier ist der Mensch
Versuchskaninchen.
Tabletten werden immer gerne verordnet
Das ist einfach und bequem.
Der Arzt,Therapeut muss sich da nicht
Mehr so viel mit dem Patienten
beschäftigen.Oft sind die Nebenwirkungen
grösser als der Nutzen.
Das was wirklich hilft Zuwendung,
hinhören,da sein,mit dem Patienten reden
Ist schon aus Zeitmangel für den Arzt
nicht möglich.Wäre viel zu teuer und
wird nicht bezahlt.
Die Menschen sind zum grossen Teil
alle sehr auf sich selbst bezogen
Keiner hat mehr Zeit fürs den Anderen.
Da wird schnell gesagt :
"da braucht es einen Fachmann,Arzt usw."
So ist die Sache abgeschoben .
Man hat sich ja gekümmert ,hat den
Anderen ja zum Fachmann geschickt.
Das habe ich auch hier in den
Kommentaren schon oft gelesen.
Das was wirklich hilft da sein.zuhören
Ist halt zu zeitintensiv
Heute ist vieles eine Diagnose was
früher keine war.
🫂
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Lavendeltee 07.09.2025 10:50
Ich persönlich bin sehr dankbar, dass ich Jesus habe... da geht es mir wie @Digril...
Ich wüsste auch nicht, wie es um mir stehen würde, wenn ich Jesus nicht hätte...
Besonders in den Wintermonaten neige ich zu einer gewissen Melancholie/Schwere, wenn es zu lange dunkel und zu kalt.
Diesen emotionalen Kampf gehe ich mit Jesus an und verdamme mich nicht.
Es ist auch nicht unbedingt ein Zeichen eines schwachen Glaubens, die Bibel spricht sehr wohl auch von Glaubensmännern, die mit einem emotionalen Wirbelsturm zu kämpfen hatten.
Wenn wir tiefer in das Wort eintauchen erkennen wir an Elia, Hiob...Klagelieder auch die Psalmen sind bestückt mit Worten von Glaubensmännern die durch eine solche Phase gingen.
Wenn ein Grübeln über Sorgen/schwierige Situationen mich einholen möchte, stehe ich mit dem Wort bewusst dagegen auf.
Ich gehe bewusst in Gottes Gegenwart, dann wird es auch wieder hell in mir und ich bekomme eine andere Perspektive.
Lobpreis, Singen erhebt meine Seele zum Herrn und der Bedrücker muss weichen.
Ja, ich denke schon, dass es zu einer unguten geistlichen Manifestation von einem bedrückten Geist kommen kann, wenn man sich diesem ergibt und nicht dagegen aufsteht.
Leichte Formen von Schwermut/Bedrückung können Geist und Seele vernebeln...
(wir kämpfen nicht gegen Fleisch und Blut sondern...)
Die Gerechten schreien, und der HERR hört sie und errettet sie aus aller ihrer Not. Der HERR ist nahe denen, die zerbrochenen Herzens sind, und hilft denen, die zerschlagenen Geistes sind.„
Nicht nur Gebet, Wort, sondern auch ein schöner Spaziergang, Wanderung suche in solchen Zeiten ganz bewusst.
Ich setzte mich auch bewusst nicht mehr Menschen aus, die negativ reden oder nur Endzeitstimmungen verbreiten.
Vor vielen Jahren hatte ich im wahrsten Sinne des Wortes "eine dunkle Nacht der Seele".
Eine Art geistliche Dunkelheit.
Obschon ich kein Mystiker bin, erlebte ich ein solche Begebenheit.
Nur eine kurze Zeit wo in meinem Leben der Glauben/Gott alles wie weg war...richtiggehend dunkel.
Ich konnte nichts dagegen tun, nichts half...bis Gott wieder Licht in mir wurde, er eingriff... das war so überwältigend... so voller Leben. Kann man nicht beschreiben, nur erleben.
Das alles ist aber nicht zu vergleichen, mit einer echten schweren Depression, denn das ist echt ne andere Nummer.
Und ich glaube wohl, ist auch bewiesen, dass Depressionen zu nehmen...?!
Was auch immer mehr zu Depressionen führt, ist die Vereinsamung von Menschen die auch zunimmt...
Ich wüsste auch nicht, wie es um mir stehen würde, wenn ich Jesus nicht hätte...
Besonders in den Wintermonaten neige ich zu einer gewissen Melancholie/Schwere, wenn es zu lange dunkel und zu kalt.
Diesen emotionalen Kampf gehe ich mit Jesus an und verdamme mich nicht.
Es ist auch nicht unbedingt ein Zeichen eines schwachen Glaubens, die Bibel spricht sehr wohl auch von Glaubensmännern, die mit einem emotionalen Wirbelsturm zu kämpfen hatten.
Wenn wir tiefer in das Wort eintauchen erkennen wir an Elia, Hiob...Klagelieder auch die Psalmen sind bestückt mit Worten von Glaubensmännern die durch eine solche Phase gingen.
Wenn ein Grübeln über Sorgen/schwierige Situationen mich einholen möchte, stehe ich mit dem Wort bewusst dagegen auf.
Ich gehe bewusst in Gottes Gegenwart, dann wird es auch wieder hell in mir und ich bekomme eine andere Perspektive.
Lobpreis, Singen erhebt meine Seele zum Herrn und der Bedrücker muss weichen.
Ja, ich denke schon, dass es zu einer unguten geistlichen Manifestation von einem bedrückten Geist kommen kann, wenn man sich diesem ergibt und nicht dagegen aufsteht.
Leichte Formen von Schwermut/Bedrückung können Geist und Seele vernebeln...
(wir kämpfen nicht gegen Fleisch und Blut sondern...)
Die Gerechten schreien, und der HERR hört sie und errettet sie aus aller ihrer Not. Der HERR ist nahe denen, die zerbrochenen Herzens sind, und hilft denen, die zerschlagenen Geistes sind.„
Nicht nur Gebet, Wort, sondern auch ein schöner Spaziergang, Wanderung suche in solchen Zeiten ganz bewusst.
Ich setzte mich auch bewusst nicht mehr Menschen aus, die negativ reden oder nur Endzeitstimmungen verbreiten.
Vor vielen Jahren hatte ich im wahrsten Sinne des Wortes "eine dunkle Nacht der Seele".
Eine Art geistliche Dunkelheit.
Obschon ich kein Mystiker bin, erlebte ich ein solche Begebenheit.
Nur eine kurze Zeit wo in meinem Leben der Glauben/Gott alles wie weg war...richtiggehend dunkel.
Ich konnte nichts dagegen tun, nichts half...bis Gott wieder Licht in mir wurde, er eingriff... das war so überwältigend... so voller Leben. Kann man nicht beschreiben, nur erleben.
Das alles ist aber nicht zu vergleichen, mit einer echten schweren Depression, denn das ist echt ne andere Nummer.
Und ich glaube wohl, ist auch bewiesen, dass Depressionen zu nehmen...?!
Was auch immer mehr zu Depressionen führt, ist die Vereinsamung von Menschen die auch zunimmt...
Jeshua 07.09.2025 11:15
Auch ich möchte dazu was schreiben.
Depressionen können so vielseitig sein.
Es ist auch unter uns Christen sehr unbeliebt über dieses Thema zu reden, den es wird oft über einen Geist geredet der einen eingenommen hätte. Keiner von uns weiß was ein Mensch ihn seinem Leben erlebt hat was er nach vielen Jahren verarbeitet.
Verarbeiten ist oft mit Schmerz Trauer verbunden auch Einsamkeit.
Ich denke sogar das diese Verarbeitung nicht durch Medikamente beruhigt werden sollte.
Jesus ist da und er hält auch ihn dieser Zeit.
Jedoch wenn Christen kommen und sagen du bist geheilt durch die striemen Jesus und verschwinde Krankheit....
Stellt es mir inzwischen die Nackenhaare.
Depressionen dürfen eine Zeit sein und gute Freunde helfen ungemein dabei an deiner Seite zu sein und dich zu begleiten ohne ständig dich als last zu sehen.
Natur so wie auch Licht und frische Luft tut gut den Kopf bei Jesus der einem auch viel Kraft gibt.
Depressionen können so vielseitig sein.
Es ist auch unter uns Christen sehr unbeliebt über dieses Thema zu reden, den es wird oft über einen Geist geredet der einen eingenommen hätte. Keiner von uns weiß was ein Mensch ihn seinem Leben erlebt hat was er nach vielen Jahren verarbeitet.
Verarbeiten ist oft mit Schmerz Trauer verbunden auch Einsamkeit.
Ich denke sogar das diese Verarbeitung nicht durch Medikamente beruhigt werden sollte.
Jesus ist da und er hält auch ihn dieser Zeit.
Jedoch wenn Christen kommen und sagen du bist geheilt durch die striemen Jesus und verschwinde Krankheit....
Stellt es mir inzwischen die Nackenhaare.
Depressionen dürfen eine Zeit sein und gute Freunde helfen ungemein dabei an deiner Seite zu sein und dich zu begleiten ohne ständig dich als last zu sehen.
Natur so wie auch Licht und frische Luft tut gut den Kopf bei Jesus der einem auch viel Kraft gibt.
Angelina71 07.09.2025 11:17
Depression ist ein großer Begriff,
und ich finde es schwierig da ganz allgemein zu beurteilen um was es sich denn konkret handelt.
Es gibt depressive Episoden, die nach viel Stress, und Überforderung auftreten
es gibt endogene Depressionen
es gibt depressive Verstimmungen, die tatsächlich eine körperliche Ursache haben. (Eine Disbalance in den Neurotransmittern, oder einfach nur ein starker Mangel an Vit-D3, die so genannte Winterdepression)
Daher finde ich es schwierig so allgemein zu sagen, was da hilfreich ist.
Menschen um sich zu haben, die einfach da sind und Anteil nehmen, ist ein Geschenk. Und wer solche Menschen in seinem Leben hat, kann sich glücklich schätzen.
Aber nicht immer reicht das aus, um eine Lebenskrise zu überstehen.
Ich kann für mich persönlich auch nur unterstreichen, wie gut, und hilfreich es ist Gott an seiner Seite zu wissen, wenn man gerade durch ein dunkles Tal durchgehen muß.
Und meine Erfahrung ist, Gott hat viele Wege uns in schweren Zeiten zu begleiten.
Das ist ganz individuell verschieden, weil wir Menschen ja auch Individuen sind, und Gott weiß am Besten was wir brauchen, und was uns fehlt.
und ich finde es schwierig da ganz allgemein zu beurteilen um was es sich denn konkret handelt.
Es gibt depressive Episoden, die nach viel Stress, und Überforderung auftreten
es gibt endogene Depressionen
es gibt depressive Verstimmungen, die tatsächlich eine körperliche Ursache haben. (Eine Disbalance in den Neurotransmittern, oder einfach nur ein starker Mangel an Vit-D3, die so genannte Winterdepression)
Daher finde ich es schwierig so allgemein zu sagen, was da hilfreich ist.
Menschen um sich zu haben, die einfach da sind und Anteil nehmen, ist ein Geschenk. Und wer solche Menschen in seinem Leben hat, kann sich glücklich schätzen.
Aber nicht immer reicht das aus, um eine Lebenskrise zu überstehen.
Ich kann für mich persönlich auch nur unterstreichen, wie gut, und hilfreich es ist Gott an seiner Seite zu wissen, wenn man gerade durch ein dunkles Tal durchgehen muß.
Und meine Erfahrung ist, Gott hat viele Wege uns in schweren Zeiten zu begleiten.
Das ist ganz individuell verschieden, weil wir Menschen ja auch Individuen sind, und Gott weiß am Besten was wir brauchen, und was uns fehlt.
Lavendeltee 07.09.2025 11:38
@Jeshua
Es ist auch unter uns Christen sehr unbeliebt über dieses Thema zu reden
-----------
Gott sei Dank hat dich das mittlerweile in den Gemeinden etwas geändert...
In unserer alten Gemeinde unter dem religiösen System hatten wir viele Frauen die an Depressionen erkrankt sind. Damals auch unsere Pastorenfrau...und deren Mutter.
Aber Seelsorge sonstige Hilfe war kein Thema. Alles mit dem Glauben bezwingen...
Welch ein Zwang.
Ein falsches Glaubenssystem kann Depressionen hervorrufen.
Wo keine Freude und Freiheit er/lebt wird, gibt es einen niedergedrückten Geist,
ein Geist im Gefängnis.
Der Herr gab aber Freudenöl anstatt Trauer/Traurigkeit.
Es ist auch unter uns Christen sehr unbeliebt über dieses Thema zu reden
-----------
Gott sei Dank hat dich das mittlerweile in den Gemeinden etwas geändert...
In unserer alten Gemeinde unter dem religiösen System hatten wir viele Frauen die an Depressionen erkrankt sind. Damals auch unsere Pastorenfrau...und deren Mutter.
Aber Seelsorge sonstige Hilfe war kein Thema. Alles mit dem Glauben bezwingen...
Welch ein Zwang.
Ein falsches Glaubenssystem kann Depressionen hervorrufen.
Wo keine Freude und Freiheit er/lebt wird, gibt es einen niedergedrückten Geist,
ein Geist im Gefängnis.
Der Herr gab aber Freudenöl anstatt Trauer/Traurigkeit.
Alleshinterfragen 07.09.2025 14:35
Ich gebe wundervolles Leben Recht, dass heute vieles eine Diagnose ist, die früher keine war.
Heute werden die Menschen durch die Klassifizierung auch in Schubladen gesteckt.
Burnout ist ja keine Krankheit im Sinne des ICD Codes und da wird einem dann halt schnell eine Depression attestiert.
Aber es kann Menschen auch helfen, zu wissen, was sie haben wie z.B. eine Dissbalance in den Neurotransmittern wie Angelina es schreibt. Und da können Medikamente sehr wohl helfen.
Heute werden die Menschen durch die Klassifizierung auch in Schubladen gesteckt.
Burnout ist ja keine Krankheit im Sinne des ICD Codes und da wird einem dann halt schnell eine Depression attestiert.
Aber es kann Menschen auch helfen, zu wissen, was sie haben wie z.B. eine Dissbalance in den Neurotransmittern wie Angelina es schreibt. Und da können Medikamente sehr wohl helfen.
Digrilimele 07.09.2025 15:05
Matthias Brandtner bringt es in seinem Video gut auf den Punkt, warum wir durch Jammertäler müssen und warum sie sogar sehr wichtig für uns sind und zudem Gott sie auch ganz bewusst für uns will.
Denn in den Tiefen der Tälern,wo es noch nicht einmal Wasser gibt, lässt ER Oasen entspringen denn es ist SEIN Wille, dass wir da durchgehen.
Und somit brauchen uns Jammertäler keine Angst zumachen, denn Gott wirkt in den Schwachen.
Am besten man hört sich das Video mal an, denn seine Videos sind immer sehr erfrischend und lassen selbst bedrohliche Situationen in einem hellen Licht erstrahlen.
Ich stelle das Video mal ein.
Denn in den Tiefen der Tälern,wo es noch nicht einmal Wasser gibt, lässt ER Oasen entspringen denn es ist SEIN Wille, dass wir da durchgehen.
Und somit brauchen uns Jammertäler keine Angst zumachen, denn Gott wirkt in den Schwachen.
Am besten man hört sich das Video mal an, denn seine Videos sind immer sehr erfrischend und lassen selbst bedrohliche Situationen in einem hellen Licht erstrahlen.
Ich stelle das Video mal ein.
AndreasSchneider 07.09.2025 19:00
Soweit man Jesus hat, ist man an die Quelle der Freude angeschlossen.
Jesus wurde mit Freudenöl gesegnet, mehr, als alle seine Genossen.
Meine Mutter warf mir früher gerne vor, ich sei nicht fröhlich.
Fröhlichkeit sei doch Ausdruck des Christentums.
Eine aufgesetzte Fröhlichkeit ist nicht mein Ding, aber ich verfalle nicht in Depressionen, wenn ich das mal so sagen kann.
Und das ist ist ja auch immerhin schon mal etwas.
Wenngleich ich im Medizinstudium, insbesondere in einer späteren Phase, eine sehr harte Zeit hatte.
Gott hat mich durchgetragen, zumal es auch eine gute Übung war, massiv an seine Grenzen zu stossen und das gleich in mindestens doppelter Hinsicht.
Die innere Freude, das Freudenöl, das man bekommt, dadurch, die Gerechtigkeit zu lieben und die Ungerechtigkeit zu hassen, soweit man das tut, ist Quelle des Lebens.
Jeder Gedanke, der nicht in lebendige Hoffnung führt, ist nicht von Gott.
Mittlerweile ist mein Leben so gut gelungen, wenngleich noch nicht alles in bester Ordnung ist, dass die innere Freude mich begleitet und trägt.
Andreas
Jesus wurde mit Freudenöl gesegnet, mehr, als alle seine Genossen.
Meine Mutter warf mir früher gerne vor, ich sei nicht fröhlich.
Fröhlichkeit sei doch Ausdruck des Christentums.
Eine aufgesetzte Fröhlichkeit ist nicht mein Ding, aber ich verfalle nicht in Depressionen, wenn ich das mal so sagen kann.
Und das ist ist ja auch immerhin schon mal etwas.
Wenngleich ich im Medizinstudium, insbesondere in einer späteren Phase, eine sehr harte Zeit hatte.
Gott hat mich durchgetragen, zumal es auch eine gute Übung war, massiv an seine Grenzen zu stossen und das gleich in mindestens doppelter Hinsicht.
Die innere Freude, das Freudenöl, das man bekommt, dadurch, die Gerechtigkeit zu lieben und die Ungerechtigkeit zu hassen, soweit man das tut, ist Quelle des Lebens.
Jeder Gedanke, der nicht in lebendige Hoffnung führt, ist nicht von Gott.
Mittlerweile ist mein Leben so gut gelungen, wenngleich noch nicht alles in bester Ordnung ist, dass die innere Freude mich begleitet und trägt.
Andreas
RaBe 07.09.2025 19:56
Ein Tolles Mittel gegen Depression ist regelmäßige Bewegung.
Selbst wenn man beim Psychiater einen Termin bekommt, ist das erste, was einem geraten wird noch vor der Diagnose oder Tablettenempfehlung, regelmäßige Bewegung an der frischen Luft. Mindestens 20 minuten lang.
Zumindest ist das medizinisch so. Weiß nicht genau wie das in der christlichen Seelsorge läuft.
Selbst wenn man beim Psychiater einen Termin bekommt, ist das erste, was einem geraten wird noch vor der Diagnose oder Tablettenempfehlung, regelmäßige Bewegung an der frischen Luft. Mindestens 20 minuten lang.
Zumindest ist das medizinisch so. Weiß nicht genau wie das in der christlichen Seelsorge läuft.
Engeli 07.09.2025 20:53
Danke für Eure Beiträge.
Selbstverständlich gibt es die Diagnose Depression in all ihrer Vielfalt. So wie es Angelina treffend beschreibt.
Mir geht es eher darum
Mir fällt auf und habe es selbst erlebt
Die aktuelle Lebensphase ist schwierig
Es kommen immer mehr Probleme dazu.
Man ist gefordert, vielleicht überfordert, hat Sorgen, vielleicht Ängste.
Man fasst sich ein Herz und spricht es aus.
Was passiert
Man kriegt zu hören
Ach, Du bist depressiv. Am besten Du suchst dir professionelle Hilfe
Damit hat man seinen Beitrag geleistet und die Verantwortung abgegeben
Ich glaube in solchen Situationen sind wir als Christen gefordert.
Einfach mal zuhören und Unterstützung anbieten
Die meisten sind Laien und nicht in der Lage eine Diagnose zu stellen.
Aber als Christ Nächstenliebe praktizieren geht immer
Selbstverständlich gibt es die Diagnose Depression in all ihrer Vielfalt. So wie es Angelina treffend beschreibt.
Mir geht es eher darum
Mir fällt auf und habe es selbst erlebt
Die aktuelle Lebensphase ist schwierig
Es kommen immer mehr Probleme dazu.
Man ist gefordert, vielleicht überfordert, hat Sorgen, vielleicht Ängste.
Man fasst sich ein Herz und spricht es aus.
Was passiert
Man kriegt zu hören
Ach, Du bist depressiv. Am besten Du suchst dir professionelle Hilfe
Damit hat man seinen Beitrag geleistet und die Verantwortung abgegeben
Ich glaube in solchen Situationen sind wir als Christen gefordert.
Einfach mal zuhören und Unterstützung anbieten
Die meisten sind Laien und nicht in der Lage eine Diagnose zu stellen.
Aber als Christ Nächstenliebe praktizieren geht immer
paloma 07.09.2025 22:40
9.26 @ Sigrid - Burnout ist letztlich nichts anderes ,als eine Depression,sogenannte " Erschöpfung Depression".Scheint sich für manche besser anzuhören,wie Engeli sagt,weil es häufig stigmatisiert ist.
Freundschaftliche und/oder therapeutische Hilfe ist immer gut in Krisen Situationen u der Glaube enthält gr Hoffnung u fördert uns,manches zu überdauern.
Depressive Verstimmungen gibt es zuhauf ,das ist weit entfernt von der Diagnose der Depression.
Freundschaftliche und/oder therapeutische Hilfe ist immer gut in Krisen Situationen u der Glaube enthält gr Hoffnung u fördert uns,manches zu überdauern.
Depressive Verstimmungen gibt es zuhauf ,das ist weit entfernt von der Diagnose der Depression.
Alleshinterfragen 08.09.2025 12:16
Es gibt Menschen, die sind nicht in der Lage 20min zu gehen. Auch wenn frische Luft und Bewegung gut tun könnten.
Mit solchen laienhaften Ratschlägen kann man aber auch echt depressive Menschen vor den Kopf stoßen. Die ziehen sich dann zurück, weil sie sich unverstanden fühlen.
Mit solchen laienhaften Ratschlägen kann man aber auch echt depressive Menschen vor den Kopf stoßen. Die ziehen sich dann zurück, weil sie sich unverstanden fühlen.
NicetomeetFEM 08.09.2025 12:29
Finde, bevor sich jemand umbringt, da kann man ihm persönlichkeitsverändernde Medikamente oder Stimmungsaufheller geben.
@Paloma Burnout is vollständig heilbar, Depression dagegen ein Rentengrund. Du irrst.
@Paloma Burnout is vollständig heilbar, Depression dagegen ein Rentengrund. Du irrst.
Angelina71 08.09.2025 12:33
@Alleshinterfragen
ja, da hast du recht.
Bei richtig schweren Depressionen schaffen es die Menschen noch nicht mal morgens aus dem Bett zu kommen, und sich anzuziehen, geschweige denn einen Spaziergang zu machen.
Es ist auch nicht ganz richtig Depressionen und Burnout in einen Topf zu schmeißen. Wenn gleich die Symptome ählich sind, und auch beides gleichzeitig vorhanden sein kann.
Bei andauernder Überbelastung des Körpers, wo sehr viel Stresshormone ausgeschüttet werden, (Cortisol) ist die Nebennierenrinde irgendwann erschöpft, und dann schlägt es ins Gegenteil um. Es wird gar kein Cortisol mehr gebildet.
Ohne Cortisol ist der Körper zu nichts mehr fähig. Ein gesunder Mensch schüttet jeden Morgen eine gewisse Menge an Cortisol aus, damit wir überhaupt wach werden, und aufstehen können.
So ein Burnout entsteht nicht nur durch Arbeitsüberlastung, sondern auch bei anhaltendem emotionalen Stress. Wenn Angst und Sorgen unüberwindbar scheinen, und der Körper dadurch in Daueranspannung ist.
ja, da hast du recht.
Bei richtig schweren Depressionen schaffen es die Menschen noch nicht mal morgens aus dem Bett zu kommen, und sich anzuziehen, geschweige denn einen Spaziergang zu machen.
Es ist auch nicht ganz richtig Depressionen und Burnout in einen Topf zu schmeißen. Wenn gleich die Symptome ählich sind, und auch beides gleichzeitig vorhanden sein kann.
Bei andauernder Überbelastung des Körpers, wo sehr viel Stresshormone ausgeschüttet werden, (Cortisol) ist die Nebennierenrinde irgendwann erschöpft, und dann schlägt es ins Gegenteil um. Es wird gar kein Cortisol mehr gebildet.
Ohne Cortisol ist der Körper zu nichts mehr fähig. Ein gesunder Mensch schüttet jeden Morgen eine gewisse Menge an Cortisol aus, damit wir überhaupt wach werden, und aufstehen können.
So ein Burnout entsteht nicht nur durch Arbeitsüberlastung, sondern auch bei anhaltendem emotionalen Stress. Wenn Angst und Sorgen unüberwindbar scheinen, und der Körper dadurch in Daueranspannung ist.
Alleshinterfragen 08.09.2025 12:41
Bei depressiven Menschen kann auch der Schlaf-Wach Rhythmus gestört sein oder es gibt gar keinen Rhythmus mehr.
Depressionen können auch zu vermehrten nächtlichen Wasserlassen und Inkontinenz führen.
Dann trauen sich die Menschen auch gar nicht mehr für 20 min das Haus zu verlassen.
Depressionen können auch zu vermehrten nächtlichen Wasserlassen und Inkontinenz führen.
Dann trauen sich die Menschen auch gar nicht mehr für 20 min das Haus zu verlassen.
NicetomeetFEM 08.09.2025 13:22
Ich b0in zum Beispiel " schizoaffektiv " . Das ist zu je einem Drittel : Manie, Depression und Schizophrenie.
Nach gängigem Stigma und der Vorurteile bin ich also der typische Macheten- und Messerangreifer in der Fußgängerzone.
Hab gestern Nachmittag geschlafen, bin 22:00 Uhr aufgestanden. Weil mir langweilig war nen Ausflug mit dem Auto gemacht. So 120 km gefahren, von offener Tankstelle zu offener Tankstelle. Bissi Kaffee getrunken. Paar Bekanntschaften gemacht.
Tagsüber hätten diese Bekanntschaften gar keine Zeit gehabt.
Wenn ich jetzt dann schlafen will, lass ich vielleicht eine meiner vielen Tabletten weg und nehm vielleicht dafür mehr sedierende Tabletten. Kann mich soweit medikamentös drosseln, daß ich nicht mehr fliessend sprechen kann. Kann aber auch ganz schön medikamentös aufdrehen. Je nach lustig. Und heut hatte ich einfach keinen Bock auf Tagesrhytmus. Die Woche davor schon.
Nach 10 Jahren falscher Medikation und nun aber 10 Jahren richtiger Medikation hab ich das im Griff.
Und generell : Ich hab JAHRE unbehandelt und unauffällig weitergearbeitet. Trick : einfach nix gesagt. Nicht mit Depression, sondern Psychose. Nachdem ich die normale schamanische Entwicklung durch hatte, hab ich erst begonnen schizoprene Gedanken auszusprechen. Also 3 Jahre gearbeitet zuvor mit Psychose.
Alle medikamentöse Behandlung erfolgte freiwillig.
Alle Psychiater immer so : bitte nehmen sie freiwillig diese Tabletten. Bitte nehmen sie freiwillig andere Tabletten. Hab ich immer gemacht, trotz der allerheftigsten Nebenwirkungen.
Aber was ich mir bei der ganzen medizinischen Behandlung gewünscht hätte, das wäre Aufklärung ewesen.
Kein Psychiater klärt dich auf was er mit dir macht. Der macht einfach.
Vor so 10 Jahren war auch noch sehr wichtig die " Einsicht " des Patienten. Wie gesagt : man bekommt nix gesagt und nix erklärt. Aber man soll trotzdem zur Einsicht Ja sagen. Daß man das verstanden hat, was man nicht gesagt bekommt, und dass man die Krankheit, die ständig anders ist und nie erklärt wird, einsieht.
Man kommt in die Mühlen des Systems.
Nach gängigem Stigma und der Vorurteile bin ich also der typische Macheten- und Messerangreifer in der Fußgängerzone.
Hab gestern Nachmittag geschlafen, bin 22:00 Uhr aufgestanden. Weil mir langweilig war nen Ausflug mit dem Auto gemacht. So 120 km gefahren, von offener Tankstelle zu offener Tankstelle. Bissi Kaffee getrunken. Paar Bekanntschaften gemacht.
Tagsüber hätten diese Bekanntschaften gar keine Zeit gehabt.
Wenn ich jetzt dann schlafen will, lass ich vielleicht eine meiner vielen Tabletten weg und nehm vielleicht dafür mehr sedierende Tabletten. Kann mich soweit medikamentös drosseln, daß ich nicht mehr fliessend sprechen kann. Kann aber auch ganz schön medikamentös aufdrehen. Je nach lustig. Und heut hatte ich einfach keinen Bock auf Tagesrhytmus. Die Woche davor schon.
Nach 10 Jahren falscher Medikation und nun aber 10 Jahren richtiger Medikation hab ich das im Griff.
Und generell : Ich hab JAHRE unbehandelt und unauffällig weitergearbeitet. Trick : einfach nix gesagt. Nicht mit Depression, sondern Psychose. Nachdem ich die normale schamanische Entwicklung durch hatte, hab ich erst begonnen schizoprene Gedanken auszusprechen. Also 3 Jahre gearbeitet zuvor mit Psychose.
Alle medikamentöse Behandlung erfolgte freiwillig.
Alle Psychiater immer so : bitte nehmen sie freiwillig diese Tabletten. Bitte nehmen sie freiwillig andere Tabletten. Hab ich immer gemacht, trotz der allerheftigsten Nebenwirkungen.
Aber was ich mir bei der ganzen medizinischen Behandlung gewünscht hätte, das wäre Aufklärung ewesen.
Kein Psychiater klärt dich auf was er mit dir macht. Der macht einfach.
Vor so 10 Jahren war auch noch sehr wichtig die " Einsicht " des Patienten. Wie gesagt : man bekommt nix gesagt und nix erklärt. Aber man soll trotzdem zur Einsicht Ja sagen. Daß man das verstanden hat, was man nicht gesagt bekommt, und dass man die Krankheit, die ständig anders ist und nie erklärt wird, einsieht.
Man kommt in die Mühlen des Systems.
NicetomeetFEM 08.09.2025 16:14
13:22 beschreibt eine Feuertaufe
Mt 3,11
Ich taufe euch mit Wasser zur Buße; der aber nach mir kommt, ist stärker als ich, und ich bin nicht wert, ihm die Schuhe zu tragen; der wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen.
Markus 9, 49
Denn jeder wird mit Feuer gesalzen werden. 50 Das Salz ist gut; wenn aber das Salz nicht mehr salzt, womit werdet ihr’s würzen? Habt Salz bei euch und habt Frieden untereinander!
Mt 3,11
Ich taufe euch mit Wasser zur Buße; der aber nach mir kommt, ist stärker als ich, und ich bin nicht wert, ihm die Schuhe zu tragen; der wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen.
Markus 9, 49
Denn jeder wird mit Feuer gesalzen werden. 50 Das Salz ist gut; wenn aber das Salz nicht mehr salzt, womit werdet ihr’s würzen? Habt Salz bei euch und habt Frieden untereinander!
AndreasSchneider 08.09.2025 16:19
Das ist bei jeder ärztlichen Behandlung mehr oder weniger so.
Solange der Patient medizinischer Laie ist, ist er immer dem Arzt/den Ärzten ein Stück weit ausgeliefert.
Eine Kommunikation auf Augenhöhe, wie das vielleicht Patientenvertreter wünschen oder auch die Juristen, ist so gesehen, nicht wirklich möglich.
Denn der Laie kennt sich nunmal nicht aus, bestenfalls in seiner spezifischen Krankheit, hat aber eben nicht Medizin studiert und so fehlt es ihm an umfangreichem Fachwissen.
In klinischen Studien ist das etwas anders, da hier der "informed consent" verlangt wird, sprich der Patient nur in vollinformiertem Zustand und natürlich auch freiwillig an einer klinischen Studie teilnehmen soll.
Aber auch dadurch wird natürlich das grundsätzlich unterschiedliche Fachwissen der Ärzte einerseits und der Studienteilnehmer andererseits, soweit sie Laien sind, nicht aufgehoben.
Andreas
Solange der Patient medizinischer Laie ist, ist er immer dem Arzt/den Ärzten ein Stück weit ausgeliefert.
Eine Kommunikation auf Augenhöhe, wie das vielleicht Patientenvertreter wünschen oder auch die Juristen, ist so gesehen, nicht wirklich möglich.
Denn der Laie kennt sich nunmal nicht aus, bestenfalls in seiner spezifischen Krankheit, hat aber eben nicht Medizin studiert und so fehlt es ihm an umfangreichem Fachwissen.
In klinischen Studien ist das etwas anders, da hier der "informed consent" verlangt wird, sprich der Patient nur in vollinformiertem Zustand und natürlich auch freiwillig an einer klinischen Studie teilnehmen soll.
Aber auch dadurch wird natürlich das grundsätzlich unterschiedliche Fachwissen der Ärzte einerseits und der Studienteilnehmer andererseits, soweit sie Laien sind, nicht aufgehoben.
Andreas
RaBe 08.09.2025 17:51
12:16. Dann war mein medizinmann wohl ein Laie. Erklärt aber nicht, wie er sein Studium geschafft hat.
RaBe 08.09.2025 18:35
zumindest wusste er um einen Zusammenhang zwischen Endorphinen, Cortisolproduktion und Bewegung.
Angelina71 08.09.2025 18:39
Schulmediziener sind in der Regel sehr von der Pharmaindustrie beeinflußt, und funktionieren nach Schema.
Ein wirkliches Interesse an dem Menschen selbst, und seinen Beschwerden besteht nur in den seltensten Fällen.
Ein wirkliches Interesse an dem Menschen selbst, und seinen Beschwerden besteht nur in den seltensten Fällen.
Engeli 08.09.2025 21:03
Das Problem sind Die Fachgesellschaften und die Evidenzbasierte Medizin.
Im Prinzip nicht falsch und nicht schlecht
Und sicher als Basis bzw. Ausgangspunkt gut.
Trotzdem sollte jede Therapie individuell angepasst werden
Deswegen der Ruf nach Personalisierter Medizin
Im Prinzip nicht falsch und nicht schlecht
Und sicher als Basis bzw. Ausgangspunkt gut.
Trotzdem sollte jede Therapie individuell angepasst werden
Deswegen der Ruf nach Personalisierter Medizin
Alleshinterfragen 09.09.2025 09:35
Und dazu braucht Lauterbach jetzt die elektronische Gesundheitskarte, damit wir endlich wissen, dass Frauen einen anderen Körper haben als Männer und deshalb evtl. andere Medikamente oder zu mindestens andere Dosierungen brauchen.
Ein Schelm, der Böses dabei denkt.
Ein Schelm, der Böses dabei denkt.
Engeli 09.09.2025 13:12
@alleshinterfragen
Der Ruf nach Personalisierter Medizin kommt eigentlich aus den Reihen der Onkologie.
Lässt sich aber auf viele Bereiche der Medizin übertragen
Der Ruf nach Personalisierter Medizin kommt eigentlich aus den Reihen der Onkologie.
Lässt sich aber auf viele Bereiche der Medizin übertragen
AndreasSchneider 09.09.2025 16:35
"Und dazu braucht Lauterbach jetzt die elektronische Gesundheitskarte, damit wir endlich wissen, dass Frauen einen anderen Körper haben als Männer und deshalb evtl. andere Medikamente oder zu mindestens andere Dosierungen brauchen.
Ein Schelm, der Böses dabei denkt."
Lauterbach ist doch gar nicht mehr Gesundheitsminister ...
Andreas
Ein Schelm, der Böses dabei denkt."
Lauterbach ist doch gar nicht mehr Gesundheitsminister ...
Andreas
AndreasSchneider 09.09.2025 16:47
Personalisierte Medizin ist natürlich eine sehr aufwendige Sache.
Wenn man erst das genetische Profil erstellen muss, um einen Patienten zu behandeln, ist das sehr aufwendig und ggf. auch kostspielig.
Insofern ist es schon sinnvoll, das auf die Bereiche zu beschränken, wie die Onkologie, wo man schon lange forscht und trotzdem, zumindest bei manchen Tumoren, noch nicht zum durchschlagenden Erfolg gekommen ist.
Wie genau der aktuelle Entwicklungsstand in der personalisierten Medizin, ist, weiss ich allerdings nicht.
Andreas
Wenn man erst das genetische Profil erstellen muss, um einen Patienten zu behandeln, ist das sehr aufwendig und ggf. auch kostspielig.
Insofern ist es schon sinnvoll, das auf die Bereiche zu beschränken, wie die Onkologie, wo man schon lange forscht und trotzdem, zumindest bei manchen Tumoren, noch nicht zum durchschlagenden Erfolg gekommen ist.
Wie genau der aktuelle Entwicklungsstand in der personalisierten Medizin, ist, weiss ich allerdings nicht.
Andreas
(Nutzer gelöscht) 09.09.2025 16:51
Angelina, Du schreibst " Schulmediziener sind in der Regel sehr von der Pharmaindustrie beeinflußt, und funktionieren nach Schema. Ein wirkliches Interesse an dem Menschen selbst, und seinen Beschwerden besteht nur in den seltensten Fällen."
Ich kann nicht beurteilen, ob das wirklich so ist. Bin auch gegen Pauschalurteile. Ich hab mit Schulmedizin keine schlechten Erfahrungen gemacht. Immerhin hat die Schulmedizin und ihre Diagnostik mir das Leben gerettet. Und nicht nur mir. Außerdem kenne ich durch Familie und FeG viele Ärzte persönlich,- Urologen, Onkologen, Gynäkologen, Internisten, die haben schon noch großes Interesse an ihren Patienten und sehen sich auch in der Verantwortung vor Gott. Im Universitätsklinikum treffen sich christliche Ärzte regelmäßig zum Gebet,- für ihre Patienten.
Aber natürlich gibt's solche, denen ist ihre eigene Karriere wichtiger als das Patientenwohl. Das will ich auch nicht bestreiten. Aber was soll man als Patient machen, - wenn man wie ich,- keine privaten Kontakte hat?
Ich kann nicht beurteilen, ob das wirklich so ist. Bin auch gegen Pauschalurteile. Ich hab mit Schulmedizin keine schlechten Erfahrungen gemacht. Immerhin hat die Schulmedizin und ihre Diagnostik mir das Leben gerettet. Und nicht nur mir. Außerdem kenne ich durch Familie und FeG viele Ärzte persönlich,- Urologen, Onkologen, Gynäkologen, Internisten, die haben schon noch großes Interesse an ihren Patienten und sehen sich auch in der Verantwortung vor Gott. Im Universitätsklinikum treffen sich christliche Ärzte regelmäßig zum Gebet,- für ihre Patienten.
Aber natürlich gibt's solche, denen ist ihre eigene Karriere wichtiger als das Patientenwohl. Das will ich auch nicht bestreiten. Aber was soll man als Patient machen, - wenn man wie ich,- keine privaten Kontakte hat?
AndreasSchneider 09.09.2025 17:16
Evidenzbasierte Medizin, Studienergebnisse versus persönliche (langjährige) Erfahrung.
Engeli 09.09.2025 18:16
Bei Ochrane heisst es in einem Video
Evidenz beruht auf 3 Säulen
Evidenz
Klinische Erfahrung
Wunsch des Patienten
Finde ich gut
Evidenz beruht auf 3 Säulen
Evidenz
Klinische Erfahrung
Wunsch des Patienten
Finde ich gut
Alleshinterfragen 10.09.2025 10:09
@Andreas
die elektronische Gesundheitskarte ist noch auf dem Mist von Lauterbach gewachsen.
die elektronische Gesundheitskarte ist noch auf dem Mist von Lauterbach gewachsen.
Angelina71 10.09.2025 13:57
@Birkenblatt,
ja, das ist tatsächlich so meine Erfahrung. Nicht nur privat, sondern auch im Kontext meiner Arbeit.
Aber natürlich gibt es da auch Ausnahmen. Wenn man viele Jahre mit Ärzten zusammengearbeitet hat, dann sieht und erfährt man so Einiges, was die Patienten so nie mitbekommen.
Und glaubt mir, ihr wollt das alles gar nicht wissen....😭
ja, das ist tatsächlich so meine Erfahrung. Nicht nur privat, sondern auch im Kontext meiner Arbeit.
Aber natürlich gibt es da auch Ausnahmen. Wenn man viele Jahre mit Ärzten zusammengearbeitet hat, dann sieht und erfährt man so Einiges, was die Patienten so nie mitbekommen.
Und glaubt mir, ihr wollt das alles gar nicht wissen....😭

Jetzt
Ein Psychiater berichtete, dass schon seit Jahren bekannt sei, dass viele Psychopharmaka überhaupt nicht die Wirkung entfalten die ihnen nachgesagt wird.
Ich habe mir dann überlegt, dass die Tabletten vielleicht deshalb nicht wirken, weil die Menschen überhaupt keine Depression haben.
Vielleicht sind sie ja bei echten Depressionen wirksam.
Und vielleicht werden ganz viele Menschen mit Tabletten unnötig vollgestopft.