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📃 Die Macht der Sünde

📃 Die Macht der Sünde
Alle würden den Weg des Heils leicht finden, wenn sie zu Beginn die richtigen Überlegun-gen diesbezüglich anstellen würden. CHRISTUS sagte: "Mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht." [MATTH. 11,30] Und das ist wahr. Aber viele Menschen, die den Weg beschreiten, empfinden nicht das, was der HERR sagte. Und die ganze Schwierigkeit liegt darin, dass sie nicht recht erwägen, welcher Kampf, ihnen auf dem Weg begegnet. CHRISTUS sagte [auch]: "Welcher König zieht aus, um mit einem andern König Krieg zu führen, und setzt sich nicht zuvor hin und hält Rat, ob er mit zehntausend dem begegnen kann, der über ihn kommt mit zwanzigtausend? Wenn nicht, so schickt er eine Gesandtschaft, solange jener noch fern ist, und bittet um Frieden." [LUK. 14,31-32] [LUT2017]

Viele beginnen den Weg, und das ist das richtig. Aber weil sie die Macht, der sie gegenüber stehen und ihre [eigene] Fähigkeit, dieser zu begegnen, nicht richtig einschätzen, kommen sie auf dem Weg nicht so voran, wie sie es sollten oder erwartet hatten. Sie schätzen die Macht der Sünde nicht richtig ein, noch ihre [eigene] Fähigkeit, sie erfolgreich zu überwinden. Nach kurzer Zeit scheitern sie wiederholt und nach vielen "Höhen und Tiefen" beginnen sie zu denken, dass dies der [rechte] Weg sei, beginnen, die Sünde zu entschuldigen, sich für diese zu entschuldigen und versuchen, in dieser Art von Erfahrung Frieden zu finden. Aber das wird nicht funktionieren. [Wahrer] Sieg kann niemals auf diese Weise kommen.

Nein, [deshalb], nimm Dir [bitte] zuerst Zeit und "beratschlage" welchen Kräften Du gegenüberstehst, ob du in der Lage bist, diesen zu begegnen, und wenn nicht, was zu tun ist, um ihnen erfolgreich zu begegnen, denn hinsichtlich Sünde darf keine Entschuldigung, kein Kompromiss, und kein Frieden jemals gesucht oder zugelassen werden. "Beratschlage" Dich anhand der Karte des Schlachtfeldes  –  der Bibel. "Beratschlage" Dich mit DEM, DER die Macht des Feindes kennt. "Beratschlage" Dich mit DEM GROSSEN FELDHERREN, welche Ausrüstung und welche Kraft notwendig sind, um den Sieg zu sichern, nicht nur "am Ende" sondern von Anfang an. Zeit, sogar viel Zeit, die zu Beginn in diese Beratung investiert wird, bedeutet immer Gewinn und keinesfalls Verlust.

Die Schwierigkeit liegt bei niemandem darin, die Tatsache der Sünde zu ignorieren. Die ganze Schwierigkeit liegt bei jedem darin, die Macht der Sünde nicht anzuerkennen. Jeder ist bereit zuzugeben, dass er falsch handelte, dass er versucht hat, das Richtige zu tun, aber das Ziel verfehlt hat und das entspricht nur dem, das Ziel zu verfehlen. Viele sind bereit, konkret zu werden, zuzugeben, dass sie tatsächlich gesündigt haben, durch und durch Sünder sind und [auch bereit] dies dem HERRN zu bekennen. Es ist gut und richtig, all dies zu tun und dennoch kann all dies getan werden und wird tatsächlich von vielen getan, ohne dass die Macht der Sünde anerkannt oder bekannt wird.

Viele tun all dies und verlassen sich dennoch auf sich selbst und auf das, was von ihnen selbst kommt, um die Sünde zu besiegen. Sie bestehen darauf, dass sie besser handeln könnten, wenn die Umstände besser wären, aber die Umstände sind ungünstig – die Nachbarn sind schlecht, die Gemeindemitglieder nicht alle bekehrt, und daher sind Angelegenheiten der Gemeinde oder der Sabbatschule unangenehm und "anstrengend", sogar ihre eigenen Familienbeziehungen sind nicht die besten. All diese Dinge und Ähnliches betrachten sie als Hindernisse für den Fortschritt im christlichen Leben und meinen sie selbst könnten besser handeln und bessere Christen sein, wenn die Umstände nur so günstig wären, wie sie es sollten. Solche Menschen glauben, dass sie innerlich in Ordnung sind, dass dort das Gute existiert, aber aufgrund des Bösen draußen, keine Chance hat, sich zu zeigen. Wenn nur alle bösen Einflüsse von außen und alle widrigen Umstände weg wären, dann, ja dann könnten sie sehr leicht Christen genau der richtigen Art sein.

Aber dies ist alles eine Täuschung. Es ist nur ein Argument, das durch die Falschheit der Sünde vorgebracht wird. Es ist nicht etwas außerhalb oder um uns herum, sondern nur das, was in uns ist, das uns daran hindern kann, Christen genau der richtigen Art zu sein. Es ist nur die Macht der Sünde, die in uns wirkt, die uns auch nur im Geringsten daran hindern kann, aufrichtige Christen zu sein. Und solange diese Macht nicht erkannt und bekannt wird, können wir nicht davon befreit werden. Aber wenn sie erkannt und bekannt wird, können wir davon befreit werden und genauso beständig und gründlich, wie sie erkannt und bekannt wird, genauso beständig und gründlich können wir davon befreit werden. Und Befreiung von der Macht der Sünde ist Christentum. Das Leben, das von der Macht der Sünde befreit ist, ist ein wahres christliches Leben, und es kann nichts anderes sein.

Das Wort Gottes hat dies so klar gemacht, wie es nur klar gemacht werden kann. Das Hauptanliegen der [Heiligen] Schrift besteht [u.a.] darin, zu zeigen, dass es Macht in der Sünde gibt. Die Schrift will nicht, dass Menschen irgendeine andere Sicht auf die Sünde haben, als dass sie Macht in sich trägt, und dass diese Macht absolut ist, soweit es den Menschen selbst betrifft. Die Aussagen der Schrift und die Begriffe, in denen diese Aussagen formuliert sind, zeigen dies. 

( Alonzo T. Jones, August 1896 )

Kommentare

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JesusComesBackSoon 04.09.2025 20:47
Auch wenn der Inhalt dieses Artikels von Dr. Ellet J. Waggoner bereits vor über 125 Jahren verfasst wurde, hat er deswegen nichts an seiner Bedeutsamkeit für das persönliche, insbesondere auch geistige Leben eines jeden Nachfolgers des Sohnes Gottes verloren.

Für diejenigen, die gerne noch weitere solche  (zeitgeistfreien, nah am Wort Gottes ausgerichteten ) Artikel lesen möchten, nachstehend zwei entsprechende Links:

Übersicht Artikel Dr. Ellet J. Waggoner 

Übersicht Artikel Alonzo T. Jones 

Mein Wunsch und Gebet ist, dass jeder Leser durch den bzw. die Artikel reichlich gesegnet wird, er Dingen besser verstehen und das Gelesene in seinem Leben Frucht zur Ehre Gottes bringen möge.

Die angegebenen Bibelverse wurden, sofern nicht speziell angegeben, aus LUTHER 1912 entnommen. Die Abkürzungen [KJV] [LUT2017] [ELB] [SLT1951] und [SLT] stehen falls vorhanden für King James Version, Luther 2017, Elberfelder, Schlachter 1951 und Schlachter 2000.

Eckige Klammern im Text - abgesehen von Bibelzitaten - beinhalten Einfügungen von mir, die einer besseren Verständlichkeit nach Übertragung des Artikels ins Deutsche dienen sollen.
 
vertrauen2015 05.09.2025 10:31
Ohne GOTT geht der Mensch zugrunde

Auch David musste das schmerzlich erkennen: Nicht gegen Menschen habe ich gesündigt, sondern gegen Dich Allein mein GOTT.

Deine Wege sind Balsam für meine Seele

https://youtu.be/-DmExKbouGo?t=197
 
AndreasSchneider 05.09.2025 17:53
Die Macht der Sünde kann nur durch Kampf gebrochen werden.

Jeder Alkoholiker und Drogensüchtige weiss, dass sich von selbst nichts tut.

Man wird nicht von diesen Süchten frei, ohne aktiv dagegen anzugehen.

Wir stehen, als Gläubige, in Gefahr, die Gnade Gottes vergeblich zu empfangen.

Paulus warnt davor, dass dies nicht geschehen soll.

"Wir ermahnen aber euch als Mithelfer, daß ihr nicht vergeblich die Gnade Gottes empfanget. Denn er spricht: "Ich habe dich in der angenehmen Zeit erhört und habe dir am Tage des Heils geholfen." Sehet, jetzt ist die angenehme Zeit, jetzt ist der Tag des Heils!" (2.Kor.6,1+2)

So kann man lange bekehrt und auch in vielerlei und auf vielfache Weise zum Sieg gekommen sein, aber doch gibt es da ein Feld, ein Gebiet, wo man nicht zum Sieg gekommen ist.

Und von selbst tut sich gar nichts, im Gegensatz zu falschen Lehren, die das behaupten.

Wer nicht aktiv interessiert ist und daran arbeitet, dass auch diese letzte Bastion des Fleisches, sozusagen, fällt, der erreicht nichts.

Gottes Gnade steht jetzt zur Verfügung und jetzt muss man sie nutzen, jetzt von ihr Gebrauch machen.

Denn die Zeit geht und vielleicht sind viele Jahre vergangen, ohne dass im Bereich des Schwachpunktes oder gar der Schwachpunkte, etwas geschehen ist.

Es gilt aufzuwachen und nicht auf etwas zu warten, was in der Weise nicht kommt.

Gott hat uns geschenkt, was zu göttlichem Wandel notwendig ist und diese Kräfte sollen wir nutzen, in dem Glauben sollen wir vorwärts gehen, um nicht die Gnade Gottes vergeblich zu empfangen.

"Nachdem allerlei seiner göttlichen Kraft, was zum Leben und göttlichen Wandel dient, uns geschenkt ist durch die Erkenntnis des, der uns berufen hat durch seine Herrlichkeit und Tugend, durch welche uns die teuren und allergrößten Verheißungen geschenkt sind, nämlich, daß ihr dadurch teilhaftig werdet der göttlichen Natur, so ihr fliehet die vergängliche Lust der Welt; 
SO WENDET ALLEN EUREN FLEISS DARAN und reichet dar in eurem Glauben Tugend und in der Tugend Erkenntnis 
und in der Erkenntnis Mäßigkeit und in der Mäßigkeit Geduld und in der Geduld Gottseligkeit und in der Gottseligkeit brüderliche Liebe und in der brüderlichen Liebe allgemeine Liebe. 
Denn wo solches reichlich bei euch ist, wird's euch nicht faul noch unfruchtbar sein lassen in der Erkenntnis unsers HERRN Jesu Christi; WELCHER ABER SOLCHES NICHT HAT, der ist blind und tappt mit der Hand und vergißt die Reinigung seiner vorigen Sünden. 
Darum, liebe Brüder, tut desto mehr Fleiß, eure Berufung und Erwählung festzumachen; denn wo ihr solches tut, werdet ihr nicht straucheln, und also wird euch reichlich dargereicht werden der Eingang zu dem ewigen Reich unsers HERRN und Heilandes Jesu Christi." (2.Petr.1,3-11)

Wir sollen Fleiss tun und unsere Berufung und Erwählung fest machen.

Das Volk Israel ist 40 Jahre in der Wüste umgergeirrt und doch kamen sie NICHT ins gelobte Land.

In Zeiten des Neuen Testaments kann es ganz genauso sein.

Wir sind, dem Fleisch nach, nicht besser, noch heiliger, als jene, die auf dem Weg durch die Wüste ins gelobte Land sollten.

Wir haben das gleiche Fleisch, die gleichen Neigungen. 

Jetzt ist der Tag des Heils, wie man in 2.Kor.6, 1+2 lesen kann.

"Darum, wie der heilige Geist spricht: "Heute, so ihr hören werdet seine Stimme, so verstocket eure Herzen nicht, wie geschah in der Verbitterung am Tage der Versuchung in der Wüste, da mich eure Väter versuchten; sie prüften mich und sahen meine Werke vierzig Jahre lang. 
Darum ward ich entrüstet über dies Geschlecht und sprach: Immerdar irren sie mit dem Herzen! Aber sie erkannten meine Wege nicht, daß ich auch schwur in meinem Zorn, sie sollten zu meiner Ruhe nicht kommen." 
Sehet zu, liebe Brüder, daß nicht jemand unter euch ein arges, ungläubiges Herz habe, das da abtrete von dem lebendigen Gott;
sondern ermahnet euch selbst alle Tage, solange es "heute" heißt, daß nicht jemand unter euch verstockt werde durch Betrug der Sünde. 
Denn wir sind Christi teilhaftig geworden, so wir anders das angefangene Wesen bis ans Ende fest behalten. 
Indem gesagt wird: "Heute, so ihr seine Stimme hören werdet, so verstocket eure Herzen nicht, wie in der Verbitterung geschah": welche denn hörten sie und richteten eine Verbitterung an? Waren's nicht alle, die von Ägypten ausgingen durch Mose? Über welche aber ward er entrüstet vierzig Jahre lang? Ist's nicht über die, so da sündigten, deren Leiber in der Wüste verfielen? Welchen schwur er aber, daß sie nicht zur Ruhe kommen sollten, wenn nicht den Ungläubigen? 
Und wir sehen, daß sie nicht haben können hineinkommen um des Unglaubens willen." (Hebr.3,7-19)


Sie sind nicht, UM IHRES UNGLAUBENS WILLEN, hineingekommen.


Paulus schreibt dagegen so hoffnungsvoll:

"Denn das Gesetz des Geistes, der da lebendig macht in Christo Jesu, hat mich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes." (Röm.8,2)

"Ich sage aber: Wandelt im Geist, so werdet ihr die Lüste des Fleisches nicht vollbringen." (Gal.5,16)


Im Geist wandeln, um die Macht der Sünde zu brechen.


Andreas
 
Sozo 06.09.2025 02:48
Das Gesetz aber ist daneben hereingekommen, damit das Maß der Übertretung voll würde. Wo aber das Maß der Sünde voll geworden ist, da ist die Gnade überströmend geworden!

Die Gnade ist es, die uns befähigt und befreit, weil sie größer ist als die Macht der Sünde! 

Wer Gottes überströmende Gnade und Liebe erfasst, der wird frei! Er erkennt, was es heißt Christus teilhaftig zu sein, mit ihm gekreuzigt zu sein! Wir können gar nichts aus uns selbst heraus, aber Christus in uns, Er kann's! Und Er tut es auch. Er wird das Werk, das er begonnen hat auch vollenden, wenn wir ihn lassen.

Wir sind frei vom Gesetz der Sünde und des Todes! Frei, frei, frei... 

Man kann das entweder dankbar annehmen oder weiter krampfhaft selbst einen Kampf kämpfen, den Jesus längst gewonnen hat.
 
Sozo 06.09.2025 02:56
Römer 6, 14

Die Sünde hat ihre Macht über euch verloren. Denn ihr seid nicht länger an das Gesetz gebunden, sondern ihr lebt von der Gnade Gottes.
 
Sozo 06.09.2025 03:00
Umkehrschluss:

Wer nicht von der Gnade Gottes lebt, bindet sich an das Gesetz und verleiht der Sünde dadurch Macht! 

Sie hat aber keine Macht mehr unter der Gnade!
 
Angelina71 06.09.2025 09:28
Gott schekt das Wollen,und das Vollbringen.

Alles was wir tun müssen, ist uns danach auszustrecken, dass Jesus mehr Raum in uns bekommt. So dass unser menschlicher Wille immer mehr identisch wird mit dem Geist Gottes, der in uns lebt.
 
Palmeros 06.09.2025 18:04
sondern ihr lebt von der Gnade Gottes.

nicht mehr unter dem Gesetz zu stehen und von der Gnade Gottes zu leben bedingt wie 
Angelina es beschrieben hat eine lebendige Beziehung zum Geist Gottes. Er schenkt und 
das Wollen und Vollbringen , sprich die Liebe zum Gehorsam gegenüber dem Gesetz Gottes. 

Dann ist das Joch leicht zu tragen Mt 11,30 Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.

oder wie der Psalmist schreibt :

Ps 119,97 Wie habe ich dein Gesetz so lieb! Täglich sinne ich ihm nach.
 
(Nutzer gelöscht) 06.09.2025 18:27
"Ihr habt noch nicht bis aufs Blut widerstanden ....." Frage: Wer von Euch hat schon bis aufs Blut wierstanden,- nicht nur in Gedanken, - sondern im realen Leben, - wo wirklich was zu verlieren ist? So jemand wäre mir ein echtes Vorbild.
 
Angelina71 06.09.2025 18:30
Danke @Palmeros
für deine weitere Erklärung.

Ich kann ja nur aus meiner bisherigen Lebenserfahrung als Christ sprechen.
Mein Kampf auf geistlicher Ebene bedeutet für mich, dass ich zwar Jesus mein Leben schon längst übergeben habe, aber ich mußte über die Jahre hinweg lernen, was es bedeutet, den eigenen Willen, dem Willen des heiligen Geistes unterzuordnen.
Das ist ein lebenslanger Prozess, und in der Bibel wird das als Heiligung beschrieben.
Also bewußt möchte ich, dass Jesus mein Leben lenkt, und dass SEIN Willen in meinem Leben geschieht. 
Aber im Alltag merke ich, dass ich noch viel zu sehr von meinen eigenen Wahrnehmungen und Entscheidungen geleitet werde.
Sünde bedeutet einfach nur: Trennung von Gott.
Aber der Fokus sollte auf der Hilfe und der Liebe Gottes liegen, und nicht auf der Sünde selbst, und ihrer Macht
 
Sozo 06.09.2025 21:49
Gal. 2,20

Darum lebe nicht mehr ich, sondern Christus lebt in mir!

Das ist für mich ein Schlüsselvers diesbezüglich. Ich bin mit Christus gekreuzigt und es ist nicht mehr mein Leben, sondern sein Leben in mir. Ein ausgetauschtes Leben, wie Hudson Taylor es mal nannte.
 
JesusComesBackSoon 07.09.2025 23:38
@Sozo: Wer nicht von der Gnade Gottes lebt, bindet sich an das Gesetz und verleiht der Sünde dadurch Macht!

Sie hat aber keine Macht mehr unter der Gnade!


Es ist ja gerade die Gnade Gottes, welche die Fähigkeit verleiht, in Übereinstimmung mit dem Gesetz zu leben. Ein solches Leben ist ein sündfreies, denn Sünde wird vom Wort Gottes als Übertretung des Gesetzes definiert. 

Nicht umsonst ist das Kennzeichen des Neuen Bundes - das ins Herz geschriebene Gesetz Gottes, nicht umsonst schreiben Paulus und Jesaja:

Frei gemacht aber von der Sünde, seid ihr Sklaven der Gerechtigkeit geworden. [RÖ. 6,18]
Hört auf mich, ihr, die ihr die Gerechtigkeit kennt, du Volk, das mein Gesetz im Herzen trägt! [JES. 51,7]

CHRISTUS - den Gesetzgeber - im Herzen zu haben wird, wenn man sich Seiner Führung hingibt, beständig dazu führen Sein Leben - ein Leben entsprechend der Gebote Gottes - zu führen.
 
JesusComesBackSoon 07.09.2025 23:41
@Angelina71: Sünde bedeutet einfach nur: Trennung von Gott.

Ja, das Resultat von Gesetzesübertretung ist Trennung von GOTT und bedeutet ohne Vergebung letztendlich Tod und Vernichtung.
 
AndreasSchneider 08.09.2025 00:47
JCBS 23:38 Uhr

Klares Statement, vielen Dank!


Andreas
 
RaBe 08.09.2025 01:01
Es gibt im Römerbrief einen Unterschied zwischen "Sünde" und "Sünden". Die Sünde kam in die Welt und hat durch Jesus keine Macht mehr für unsere Zukunft mit Gott. Mit unseren Sünden, die eine Folge daraus sind, müssen wir trotzdem leben, solange wir diesen Leib haben. Von denen Spricht Paulus, wenn er sie nicht übermächtig werden lassen will, damit die Gnade nicht übermächtig werden muss.
Also, wer das Gesetz im Herzen trägt, weiß auch wo er versucht ist. Ich finde es aber schön, dass Paulus da auch einen Vorschlag macht, wie man gegen Sünde vorgeht.

Röm 6:19: "Ich muß menschlich davon reden wegen der Schwachheit eures Fleisches. Gleichwie ihr eure Glieder in den Dienst der Unreinigkeit und der Gesetzwidrigkeit gestellt habt, um gesetzwidrig zu handeln, so stellet nun eure Glieder in den Dienst der Gerechtigkeit zur Heiligung."

Hab da mal ein gutes Beispiel gehört. Niemand kann einem sagen du sollst nicht an eine Giraffe denken. Sobald man das tut, denkt der Dickschädel an eine Giraffe. Zumindest, wenn er sie kennt. Um nicht an Giraffen zu denken, muss man einfach anderes denken. Und die Erinnerung an Giraffen langsam verblassen lassen zwinkerndes Smiley

Ich finds interessant, dass Paulus sein Verhältnis zur Mäßigung nicht so wirklich verändert hat. Zeitlebens ein "Eiferer" lachendes Smiley Erst Christen extrem verfolgen, dann sein ganzes Leben im missionarischen Dienst unter Nichtchristen stehen. Aber die Früchte, die er im Dienst und durch seinen Weg auf seiner "Heiligung" gebracht hat, sind wohl groß, wie auch was er alles dafür geopfert hat.
 
AndreasSchneider 08.09.2025 08:34
"Ich finds interessant, dass Paulus sein Verhältnis zur Mäßigung nicht so wirklich verändert hat. Zeitlebens ein "Eiferer" lachendes Smiley Erst Christen extrem verfolgen, dann sein ganzes Leben im missionarischen Dienst unter Nichtchristen stehen."


Im Eifer sollen wir auch nicht mässig werden.

Im Gegenteil, Gott hasst alle Lauheit (Offb.3,15-22).

Paulus hat alles, was er getan hat, ganz getan.

Er hat keine halben Sachen gemacht.


"Aber die Früchte, die er im Dienst und durch seinen Weg auf seiner "Heiligung" gebracht hat, sind wohl groß, wie auch was er alles dafür geopfert hat."


Paulus hat 13 der 27 Bücher des Neuen Testaments verfasst.

Kein anderer Diener Gottes hat so viel und so umfangreich zum Neuen Testament beigetragen.

Zudem war Paulus, der im ersten Jhdt nach Christus gelebt hatte, über mittlerweile 2000 Jahre, wenn auch vielleicht nicht durchgehend, Vorbild für viele Gläubige.

Ein unglaubliches Erbe!

Andreas
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