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Warum ist es besser, den Sohn Gottes Yeshua anstatt Jesus zu nennen?

Warum ist es besser, den Sohn Gottes Yeshua anstatt Jesus zu nennen?

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moboko 30.08.2025 14:24
Das Video habe ich nicht gesehen.

Warum sagen Christen ‘Jesus’ statt ‘Yeshua’?

Grietje Commelin
5 August 2024

Jesus Christus ist die zentrale Person in der Bibel. Es ist äußerst wichtig, ihn zu kennen und ihn als unseren Herrn und Retter anzuerkennen. Jeder Christ wird dem zustimmen (sonst würden sie sich nicht Christen nennen).
Einige Leute behaupten jedoch, dass sein Name nicht wirklich ‘Jesus’, sondern ‘Yeshua’ war, und dass es wichtig ist, den richtigen Namen zu verwenden. Schauen wir mal, worum es in dieser Diskussion geht.
Der Name Jesus war nicht einzigartig

Die Bibel macht deutlich, dass Jesus Christus absolut einzigartig ist. Er ist der Sohn Gottes, der Messias. Er ist der Retter der Welt. In Philipper 2,9-11 steht, “Darum hat Gott ihn über alles erhöht und ihm den Namen geschenkt, der über allen Namen steht: Denn vor dem Namen Jesus wird einmal jedes Knie gebeugt; von allen, ob sie im Himmel sind, auf der Erde oder unter ihr. Und jeder Mund wird anerkennen: ‘Jesus Christus ist der Herr!’ So wird Gott, der Vater, geehrt.” Dies bedeutet jedoch nicht, dass der Name ‘Jesus’ an sich einzigartig war. Der höchste Name, den Jesus erhielt, ist der Titel ‘Herr’. Als Gott ihm diesen Namen gab, war dies ein Zeichen für die absolute Herrschaft Jesu als König des Universums.

Der Name ‘Jesus’ war zu biblischen Zeiten ein gebräuchlicher Name. Im Hebräischen wird er wie folgt geschrieben יְהוֹשׁוּעַ oder יֵשׁוּעַ und bedeutet ‘der Herr ist die Rettung’. Wir können von mehreren Personen mit diesem Namen lesen, zum Beispiel in 4. Mose 11,28; 1. Samuel 6,14; Haggai 1,1 oder Esra 2,40. Als ein Engel Josef die Ankunft des Messias ankündigte, sagte er: “Du sollst seinen Namen Jesus nennen; denn er wird sein Volk erretten von ihren Sünden.” (Matthäus 1,21, ELB) Als der Sohn Gottes als menschliches Baby geboren wurde, erhielt er also einen gewöhnlichen Namen, der aufgrund seiner Bedeutung zu ihm passte.

In der Bibel wird der Name Jesus ziemlich oft mit einem anderen Namen oder Titel kombiniert, wie ‘Jesus Christus’ oder ‘der Herr Jesus’. Die Menschen nannten ihn ‘Jesus von Nazareth, den Sohn Josephs’ (siehe Johannes 1,45), um ihn von anderen Menschen mit demselben Namen zu unterscheiden.
Aussprache und Übersetzung von Namen

Wie ich bereits sagte, ist der ursprüngliche Name יֵשׁוּעַ . Da die meisten von uns kein Hebräisch können, brauchen wir eine Transliteration, um diesen Namen aussprechen zu können. Für deutsche Leser wäre dies ‘yeh-schu’-ah’. Selbst mit Transliterationen werden die Menschen auf der ganzen Welt den Namen etwas anders aussprechen, da jede Sprache ihren eigenen Klang hat.

Das gilt natürlich nicht nur für den Namen Jesus. Dazu möchte ich ein Beispiel aus meiner eigenen Familie anführen. Der offizielle Name meines Mannes ist ‘Johannes’. Im täglichen Leben wird er zu ‘Johan’ abgekürzt. Im Niederländischen ist dies ein gewöhnlicher Name, der leicht auszusprechen ist. Als er jedoch als Kind in ein englischsprachiges Land zog, dauerte es nicht lange, bis sein Name zu ‘John’ wurde. Es ist derselbe Name, aber er wird ein wenig anders geschrieben und ausgesprochen.
Jahre später zogen wir nach Deutschland. Immer, wenn ich Leuten vorgestellt wurde, fiel es ihnen schwer, sich meinen Namen zu merken und auszusprechen. Manchmal einigten wir uns auf etwas Ähnliches wie ‘Greta’, um unangenehme Situationen zu vermeiden. Der Name meines Mannes war nicht so problematisch. Die meisten Leute sprachen ihn richtig aus, da er im Niederländischen und im Deutschen fast identisch ist. Allerdings würden sie ein zusätzliches -n an das Ende anhängen, da ‘Johann’ in den deutschsprachigen Ländern ein gängiger Name ist. Wir hielten es nicht für nötig, sie zu korrigieren. Diese Lösung hat für die meisten praktischen Zwecke gut funktioniert. In ähnlicher Weise würden die Namen unserer Kinder ‘auf deutsche Art’ etwas anders ausgesprochen werden, als wir es gewohnt waren. Dies war nur eine kleine Anpassung, die wir im Ausland vorgenommen haben.
Aussprache und Übersetzung des Namens Jesus

In der Bibel sehen wir einen ähnlichen Prozess. Das Alte Testament wurde auf Hebräisch geschrieben, das Neue Testament auf Griechisch. Als also die Worte des Engels in Matthäus 1,21 aufgezeichnet wurden, wurde der Name יֵשׁוּעַ als Ἰησοῦς geschrieben. Das Griechische hat nicht den gleichen ‘sch’-Laut wie das Hebräische, so dass es nicht buchstäblich übernommen werden konnte. Außerdem hatten männliche Namen im Griechischen in der Regel ein abschließendes ‘s’ (und dieses Suffix konnte sich ändern, wenn der Name in einem anderen Fall verwendet wurde, z.B. als Objekt, was ihn in ein -n verwandelte). Später, als die griechischen Texte ins Lateinische übersetzt wurden, wurde der Name als ‘Iesus’ geschrieben. In ähnlicher Weise musste jede andere Sprache, in die die Bibel übersetzt wurde, eine Schreibweise wählen, die für die Leser sinnvoll war und von ihnen ausgesprochen werden konnte. Einige Sprachen hielten sich eher an die buchstäbliche Schreibweise, andere passten die Schreibweise ein wenig mehr an die ursprüngliche Aussprache an.

Zur Verdeutlichung möchte ich ein letztes Beispiel anführen:

    Im Deutschen schreiben wir ‘Jesus’. In der phonetischen Schreibweise ist das /ˈjeːzʊs/, so wie es deutschsprachige Menschen aussprechen.
    Im Englischen ist die Schreibweise dieselbe: auch ‘Jesus’. Aber die Aussprache ist anders als im Deutschen. Der /e/-Laut wird zu /i/, wie im Wort ‘sie’ und der /ʊ/-Laut wird im Englischen zu /ə/ wie das ‘e’ im Wort ‘habe’.
    Auf Französisch schreibt man ‘Jésus’, und die Aussprache ist wieder anders als im Deutschen und Englischen: /ʒezy/

Ich könnte diese Liste fortsetzen, um viele weitere Sprachen zu vergleichen, aber das Prinzip bleibt das gleiche. Verschiedene Sprachen haben unterschiedliche Schreibweisen und Aussprachen von Wörtern, einschließlich Namen. Aber sie bezeichnen alle dieselbe Sache oder Person.
Ist es wichtig, wie wir den Namen Jesus schreiben und aussprechen?

Die Bibel sagt uns, dass wir “den Namen des Herrn anrufen” sollen, um gerettet zu werden. (Apostelgeschichte 2,21) Aber es ist überhaupt nicht wichtig, in welcher Sprache wir das tun. Gott errettet “eine große Volksmenge, die niemand zählen konnte, aus jeder Nation und aus Stämmen und Völkern und Sprachen”. (Offenbarung 7,9) Diese Menschen müssen nicht erst Hebräisch lernen. Das Neue Testament wurde sogar in Griechisch statt in Hebräisch geschrieben, weil diese Sprache sich durchgesetzt hatte. Das zeigt, dass Sprache und 
Rechtschreibung für Gott nicht entscheidend sind. Die Botschaft des Evangeliums ist wichtig! Dies wird auch durch den Pfingstbericht in Apostelgeschichte 2,1-11 bestätigt, in dem die Apostel die gute Nachricht von Jesus in den Muttersprachen der Menschen verkündeten, damit sie von allen gut verstanden werden konnte.

Ob du Englisch, Niederländisch, Deutsch, Hindi, Hebräisch oder Chinesisch sprichst – du bist aufgerufen, deine Knie vor dem Namen Jesu zu beugen und zu bekennen, dass er der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters. (Philipper 2,9-11)
 
Ben78 30.08.2025 15:16
Ergänzung:

1. Der Name im Ursprung
Jesus hieß im Hebräisch/Aramäischen seiner Zeit יֵשׁוּעַ (Jeschua).
Das ist eine Kurzform von Jehoschua (Josua) = "Der HERR ist Rettung / JHWH rettet".
Seine Muttersprache war vermutlich Aramäisch, verwandt mit Hebräisch. Dort klang der Name auch als Jeschua.
Also: Familie, Freunde, Jünger nannten ihn Jeschua.

2. Wie der Name zu "Jesus" wurde
Als das Neue Testament ins Griechische geschrieben wurde, wurde sein Name mit griechischen Buchstaben wiedergegeben: Ἰησοῦς (Iēsous).
Später ins Lateinische übernommen: Iesus.
In den modernen Sprachen entwickelten sich dann die bekannten Formen:
Deutsch: Jesus
Englisch: Jesus
Spanisch: Jesús
usw.

3. Ist es egal, ob man Jesus oder Jeschua sagt?
Inhaltlich: Ja, es ist derselbe Name. Ob man "Jesus" (deutsche Form) oder "Jeschua" (hebräische Ursprungsform) sagt, man ruft dieselbe Person an.
Praktisch: In den meisten christlichen Gemeinden weltweit ist "Jesus" üblich, weil das der gewachsene Sprachgebrauch ist.
Manche bevorzugen "Jeschua", um die jüdischen Wurzeln zu betonen oder eine persönliche Nähe zur historischen Gestalt zu zeigen.

4. Wie sagten die Menschen zu seiner Zeit?
Zeitgenossen in Galiläa und Judäa: "Jeschua".
Im griechisch-sprachigen Umfeld (zB in der Diaspora): "Iēsous".
Römische Beamte hätten ihn wohl auch mit der griechisch-lateinischen Namensform gekannt.

5. Es gibt keine Berichte, wo Jesus sich je beschwert hätte
Es gibt heute noch Christen, die des Herrn Reden zu sich kennen, so wie die ersten Christen. Es gibt keine Berichte oder Offenbarungen, in denen Jesus je zu einem dieser Menschen gesagt hätte, "Du solltest mich besser Jeshua nennen".

Im Gegenteil: Er begegnet auch denen, die Jesus zu ihm sagen, nicht weniger als denen, die "Jeshua" zu ihm sagen.
 
Ben78 30.08.2025 15:23
Aber wichtig ist, dass Jesus nicht gleich Jesus und Jeshua nicht gleich Jeshua ist.

Das versteht man am besten, wenn man an die Zeugen Jehova denkt. Sie sagen zwar "Jesus", doch sie sprechen nicht von dem Jesus, der damals lebte, sondern von einem anderen, den sie erfunden haben.

Wie meine ich das?

Für Zeugen Jehova ist Jesus niemand, der sich heute noch offenbart, niemand, der heute noch selbst spricht, selbst Aufträge erteilt usw. Da der echte Jesus sich aber auch heute noch offenbart und selbst spricht, sprechen Zeugen Jehova von einen Jesus, den es so - wie sie ihn beschreiben - nie gegeben hat. Das ist ähnlich wie bei den Muslimen, die zwar von Gott sprechen, doch von einem, den es so - wie sie es beschreiben - nicht gibt und nie gegeben hat. Es ist also egal, ob man Jesus oder Jeshua sagt, wenn man nicht denjenigen meint, den es wirklich gegeben hat und der heute noch ist unverändert so wie damals.

Da ist es nur verständlich, dass viele keine Erfahrungen mit dem echten Jesus machen, weil sie an einen falschen glauben. Da ist es ähnlich, warum Gott sagte, "Mache dir kein Bild von Gott". Denn jedes Bild, jede Vorstellung, die sich ein Mensch von Gott macht, ist falsch. Man hat letztlich nur das, was er selbst von sich einem Menschen zeigt. Und nach ein paar Jahren erkennt man Ihn mehr und mehr, und weiß DADURCH, was man in der Bibel wie zu verstehen hat.

Das war auch der Vorteil von Jesus, der die Bibel nur deshalb verstand, nur deshalb wusste, was darin wie gemeint ist, weil er selbst es war, von dem sie spricht. Alle anderen die ihn nicht kennen - es geht nicht anders - müssen vielen in der Schrift falsch verstehen, weil sie ihn nicht kennengelernt haben. Das ist auch der Grund für so viele unterschiedliche christliche Richtungen.
 
Autumn 30.08.2025 15:26
Wiederum/Maria, du bist doch eine kluge und gläubige Frau.
M.M. nach schaust du allerdings zu viele dieser messianischen, amerikanischen Videos.

Wenn du das Neue Testament mit offenem Herzen liest, bekomnst du dann den Eindruck, dass Jesus wichtig ist, wie Sein Name ausgesprochen wird?
Hast du Ihn so kennengelernt? Also ich nicht.

Und ich sage auch nicht Mattanjāh zu Matthäus
und Jochanan zu Johannes.
 
Ben78 30.08.2025 15:32
Viele sagen zu mir "Sörn" (mit stummen r), statt Sören (mit konsonantischem (hörbarem) r)
In der Kindheit wurde ich "Bubi" gerufen.

OK, diejenigen, die Bubi sagen, weilen alle nicht mehr unter uns 🙃 (nur Spaß), aber auch, wenn jemand Sörn sagt, was wie Söan klingt, weiß ich doch, dass ich gemeint bin. lachendes Smiley
 
(Nutzer gelöscht) 30.08.2025 15:43
Ob man "Jesus" oder "Jeschua" sagt, ist letztlich nur eine Frage der Sprache. Entscheidend ist nicht die Silbe, sondern wer in deinem Herzen angesprochen wird. Es geht um die Beziehung zu Gott, nicht um die äußere Form.
 
(Nutzer gelöscht) 30.08.2025 15:55
Aber das Video hat auch nicht unrecht. Da ist etwas dran.
 
Ben78 30.08.2025 15:59
PS: Falls jemand "Bubi" sagt, meint er damit in der Regel, dass er unbedingt "Schläge" will... Den Gefallen tue ich dann natürlich gerne 🙂

Wir und unsere Namen...

Ein Mädchen, wenn etwas vom Papi will, "Papiliiiii?, .." oder "Papilein?, ...".

Ich hatte vor meiner Zeit mir Jesus als ich so 19 war eine Freundin. Wenn die was wollte, hieß ich "Schaaahhhhhaatz?... 🙂"

Eine Klassenkameradin nannte mich "Hasilein" (keine Sorge, habe sie leben lassen)

Also ich sage zum Herrn:

Herr, Vater, Jesus, Herr Jesus, Vater Gott, Gott, ... (das ist manchmal tatsächlich auch stimmungsabhängig)
 
AndreasSchneider 30.08.2025 16:18
Man muss auch sehen, dass die Menschen selbst den Namen Jesus, in den unterschiedlichen Sprachen unterschiedlich aussprechen.

Im Französischen beispielsweise sagt man senior "chesü".

Wenn Jesus da Anstoss nehmen würde, weil sein Name allein in den unterschiedlichen Sprachen jeweils anders ausgesprochen wird, müsste er mit allen zürnen.

Es geht aber um die Herzenshaltung, um das, was der/die Einzelne damit verbindet/empfindet, wenn er Jesus anruft bzw. anspricht.

Jesus kann das unterscheiden, zumal sich in unserem Kulturkreis nunmal der Name "Jesus" eingebürgert hat.

Warum sollte man das dann künstlich ändern, solange die Herzenshaltung stimmt bzw. dies in einfältigem Herzen geschieht?

Den Reinen ist alles rein ... (Tit.1,15).

Wenn man den Begriff "Yeshua" wählt, weil man gezielt das Alte Testament betonen will, liegt man sogar falsch, da Jesus Ausrichter eines besseren Bundes, nämlich des Neuen Bundes, geworden ist.

"Also eines so viel besseren Testaments Ausrichter ist Jesus geworden." (Hebr.7,22)


Andreas
 
Wiederum 30.08.2025 16:19
Wegen mir kann jeder kann den Sohn Gottes nennen, wie er will. 
Mir gefällt Yeshua besser als Jesus. 
Das ist für mich eine Unterscheidung vom toten kirchlichen Jesus, mit dem ich aufgewachsen bin. Der Jesus mit Heiligenschein. Das süße Baby in der Krippe oder  auf dem Schoß der Mutter Maria, beide mit Heiligenschein. 
Der Heiligenschein kommt von der Sonnenanbetung. 
Ich liebe den lebendigen echten Yeshua, der heute noch spricht und Wunder tut. 
Nicht vergoldet und vergöttert. 
Bei meiner Bekehrung vor 31 Jahren ging mir immerfort die Frage durch den Kopf: Wenn Jesus heute als Mensch wiederkäme, würdest du Ihn erkennen oder einem falschen Jesus nachlaufen? 
Ich war so lange getäuscht worden. 
Woran erkenne ich Ihn?
Mit dem Herzen.
 
(Nutzer gelöscht) 30.08.2025 16:57
Liebe Maria,
danke für deine Erklärung. Sich von einem falschen Gottesbild oder Jesus-Vorstellung zu lösen ist sicherlich wichtig. Und ich kann nachvollziehen, dass das auch nicht immer einfach ist. Vor allem wenn man vielleicht über viele Jahre durch dominante Personen geprägt wurde. Denn das kommt bei mir durch deine Aussage: #Ich war so lange getäuscht worden#, an. 

Aber ich möchte trotzdem anmerken:
Sich abzugrenzen oder sich von einem falschen Jesus-Bild zu trennen muss nicht zwangsläufig für JEDEN dann bedeuten, dass er sozusagen dann den Namen des Herrn wechselt und Yeshua verwendet. 
Wenn man es macht, und Yeshua verwendet, dann sollte man bedenken, dass man dann eher für einen messianischen Juden gehalten wird, was ja bei dir, soweit ich das überblicke auch nicht zutrifft. 

Zum anderen kann man nicht davon ausgehen, dass jeder der Christ ist und aus der Landeskirche, aus der evangelischen Kirche kommt, zwangsläufig diese Erfahrungen hat wie du sie beschreibst. Gleichwohl sehe ich deinen Schmerz, der in dem Satz "Ich war so lange getäuscht worden", zum Ausdruck kommt. Deine Abgrenzung vom falschen Gottesbild, vielleicht auch zu Personen die dir das vermittelt haben, ist wichtig, keine Frage. Aber für alle anderen Christen bedeutet es nicht, dass sie besser die andere Bezeichnung Yesuha verwenden müssen.

Also einen Jesus mit Heiligenschein und auf dem Schoß der Maria, das kenne ich eher aus kath. Kirchen, nicht aus den nüchternen Evangelischen oder auch nicht den pietistischen Kreisen. In letzteren gab es nicht einmal das typische Kruzifix, eher ein reines Holzkreuz. Und Maria und/oder Jesus mit Heiligenschein auch nicht. Vielleicht mag das in Ev. Kirchen in Bayern etwas anders sein, das weiss ich nun wirklich nicht. 

Fehler zu machen, ein falsches Gottesbild zu haben, ja das kann schmerzen, keine Frage. Aber es gibt doch Vergebung, Auslöschung der Schuld und Straffreiheit, Gnade. Und weil das so ist, kann man es vielleicht auch einmal gut sein lassen und abschließen. 

Und Jesus kann auch mit diesem Namen Jesus für Menschen genau der lebendige, der echte Jesus sein und der der noch spricht (durch sein Wort und Predigten, innerhalb der Landeskirche und in freien Gemeinden) und auch Wunder tut und führt. So habe ich Jesus mit diesem Namen jedenfalls erlebt und ist mir auch in vielen Jungscharstunden lieb gemacht worden, durch gläubige Pfarrer und Diakonissen. Und das war in der Landeskirche und in einer Landeskirchlichen Gemeinschaft, erst später habe ich auch FeG oder Baptisten kennengelernt. 

Seine Anrede, wie wir den Namen dann aussprechen, das ist nicht entscheidend. 
Entscheidend ist:
Jesus ist der Sohn Gottes, der Erlöser für alle Menschen für Juden und für die Heidenvölker. Und das müssen wir den Menschen sagen und nicht (nur) an der Aussprache dieses Namens "hängen" bleiben. Das nicht unsere eigentliche Aufgabe. Aus meiner Sicht wäre das eher ein Punkt der für Verwirrung sorgt. 
Denn ganz ehrlich: Ganz am Anfang hatte ich dich für eine messianische Jüdin gehalten, aufgrund der Tatsache, dass du so auf den Begriff Yesuah bestehst. 

Ich wollte dir an dieser Stelle nochmals herzlich für deine Erklärung danken und dir gleichzeitig sagen, dass mein Beitrag keine Kritik an deiner Person ist und auch nicht wie du deinen Glauben lebst. Ich wollte nur zeigen wie es vielleicht auf andere wirkt die dich gar nicht kennen. 
Sollte ich dich verletzt haben, dann bitte ich um Entschuldigung. Denn das war ganz sicher nicht die Absicht meines Statements. 

Ich wünsche dir den Segen unseres Herrn und dass du weiterhin SEINE Gnade und Treue erleben darfst, bis wir ihn (und sicher auch uns beide) bei seiner Wiederkunft oder einst im Himmel sehen dürfen.
 
Autumn 30.08.2025 17:05
Wiederum, "mein" Jesus ist auch nicht vergoldet, kitschig und mit Heiligenschein.

Genau darum geht es: Diese messianischen Videos stellen so eine Assoziation her, dass der "griechische" Jesus der Kirche der falsche Jesus sei und der "hebräische" Yeshua des AT der richtige.

Das Gefährliche daran ist, dass damit Christen verunsichert bis irregeführt werden und immer mehr vom Evangelium Christi entfremdet und zum Evangelikalismus verführt werden sollen. Oftmals stehen Sekten dahinter.
Wer der Feind des Neuen Testamentes und dessen Guter Botschaft ist, das brauche ich wohl nicht zu sagen.
 
AndreasSchneider 30.08.2025 17:32
janinaj:

"Zum anderen kann man nicht davon ausgehen, dass jeder der Christ ist und aus der Landeskirche, aus der evangelischen Kirche kommt, zwangsläufig diese Erfahrungen hat wie du sie beschreibst. Gleichwohl sehe ich deinen Schmerz, der in dem Satz "Ich war so lange getäuscht worden", zum Ausdruck kommt. Deine Abgrenzung vom falschen Gottesbild, vielleicht auch zu Personen die dir das vermittelt haben, ist wichtig, keine Frage. Aber für alle anderen Christen bedeutet es nicht, dass sie besser die andere Bezeichnung Yesuha verwenden müssen."



Deine Haltung, Wiederum, ist stark beeinflusst aus Deiner persönlichen Biografie.

Wie Du den Gebrauch des Namens Jesus oder Yeshua handhabst, musst Du selbst entscheiden.

Ich denke aber, dass man zu einer mehr nüchternen, also frei von eigenen Befindlichkeiten, geleiteten Haltung kommen sollte.

Insofern bringt es janinaj ganz gut zum Ausdruck, wenn sie schreibt:

"Deine Abgrenzung vom falschen Gottesbild, vielleicht auch zu Personen die dir das vermittelt haben, ist wichtig, keine Frage. Aber für alle anderen Christen bedeutet es nicht, dass sie besser die andere Bezeichnung Yesuha verwenden müssen."


Andreas
 
(Nutzer gelöscht) 30.08.2025 17:37
Ja, aber vieles im Leben ist ein Prozess und braucht auch Zeit. Und jeder Mensch braucht eine andere Zeitspanne. Bitte gnädig sein, jeder Mensch hat auch seine ganz persönlichen Schwachpunkte.

Und bitte auch bedenken: Wir begegnen uns hier nur in schriftlicher Form, haben keine Mimik und Gestik vor uns. 
Und manches was man mal schnell postet kann jemand anderes auch anders auffassen. Und nicht vergessen:
Jeder von uns hat auch einen anderen Hintergrund. Das kann sehr aufschlussreich und bereichernd sein, kann aber auch schnell zu Missverständnissen führen. 

Ich wollte dich Andreas, nicht kritisieren. Nur um Verständnis werben. 

Alles hat seine Zeit - und der der ein offenes Herz für den Herrn hat, wird auch weiterkommen. Das ist gewiss.
 
AndreasSchneider 30.08.2025 17:39
Jetzt stehen wir mal zu dem, was wir geschrieben haben ...

Andreas
 
(Nutzer gelöscht) 30.08.2025 18:13
Jesus erkennen wie er wirklich ist und diese Frage:

#Bei meiner Bekehrung vor 31 Jahren ging mir immerfort die Frage durch den Kopf: Wenn Jesus heute als Mensch wiederkäme, würdest du Ihn erkennen oder einem falschen Jesus nachlaufen?
Ich war so lange getäuscht worden.
Woran erkenne ich Ihn?
Mit dem Herzen.#

Wenn man sich die Frage stellt, ob man Jesus erkennt, dann zeigt das auch, dass man sehr tiefgründig ist. Das finde ich klasse. 

Und ich bin sicher, dass wir den HERRN, wenn er wiederkommt erkennen werden. Denn in der Bibel steht, dass wir mit dem Heiligen Geist bei unserer Bekehrung und Wiedergeburt versiegelt wurden. Er wird uns sicher auch helfen, Jesus zu erkennen. 
Das wäre der eine Grund, ein weiterer, 

dass menschliche Kinder immer den Vater (Jesus sagt: Ich und der Vater sind eins) erkennen werden. 
Der Geist Gottes und die Schrift bezeugen, dass der Heilige Geist uns leitet. Dessen bin ich gewiss und deshalb werden wir auch den Sohn Gottes erkennen. 

Und weil sich einmal alle Knie vor IHM beugen werden müssen, erkennen IHN sogar die, die es vielleicht (ursprünglich) gar nicht wollten. 

Also wird wohl allen klar sein, WER Jesus ist. 

Und Jesus sagt ja auch: Meine Schafe hören meine Stimme. Also, warum sollte es bei seiner Wiederkunft nicht so sein? 
Ich glaube seinem Wort und oft genug ist es besser seinem Wort mehr zu vertrauen als Menschen oder anderen (falschen) Vorstellungen oder auch Ängsten. Aber wir sind Menschen und fehlbar, kann passieren. 
Aber der HERR ist erlebbar und für seine Kinder immer erkennbar. 

Ich versuche mich auf die heilige Schrift zu verlassen, deren Zeugnisse, mehr als auf Menschen.
 
Sadie 30.08.2025 18:20
Liebe Maria,
 deine Worte zeigen, wie stark du dich nach einem echten, lebendigen Glauben sehnst. 
Das finde ich sehr wertvoll. 
Ich verstehe, dass der kirchliche Jesus für viele Menschen wie eine leere Hülle wirkt, ohne echte Kraft oder Leben.
Für mich persönlich ist Jesus— auch unter diesen Namen mehr als ein religiöses Bild. 
Ich habe ihn als lebendigen Retter erlebt. 
Nicht als Symbol, sondern als realen  Herrn, der heute noch redet, heilt und verändert . 
Ob man ihn Yeshua oder Jesus nennt, ist für mich weniger entscheidend, als dass wir ihn erkennen —inWahrheit ,im Geist im Wort Gottes und durch den heiligen Geist. 
Die Frage, wie wir den echten Jesus erkennen, ist zentral. 
Ich glaube, er lässt sich finden von denen, die ihn von Herzen suchen.
 
Wiederum 30.08.2025 18:42
Yeshua warnt vor Verführung - selbst der aufrichtigen Gläubigen. 
Darum ist es so wichtig, daß wir in Ihm und Er in uns bleibt. 
Bleiben und nicht vom schmalen Weg abirren.
Das hat nichts mit Angst zu tun, sondern mit Aufmerksamkeit, Achtsamkeit. 
Der Glaube rettet und nicht die Äußerlichkeiten.

Matthäus 24:
4 Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen ( Seinen Jüngern) : Habt acht, daß euch niemand verführt!
5 Denn viele werden unter Meinem Namen kommen und sagen: Ich bin der Christus! Und sie werden viele verführen.
11 Und es werden viele falsche Propheten auftreten und werden viele verführen.
24 Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten auftreten und werden große Zeichen und Wunder tun, um, wenn möglich, auch die Auserwählten zu verführen.
 
Autumn 30.08.2025 19:18
Ich  möchte noch erwähnen, dass ich persönlich ausgerechnet von Menschen, die in ihrer Kirche einen "kitschigen Jesus mit Heiligenschein" vorfanden, ein wunderbares Gottesbild vorgelebt bekommen habe.

Meine Oma väterlicherseits und meine Patentante haben mir sehr viel Liebe und Warmherzigkeit geschenkt und mir somit den Glauben nahbar gemacht und vermittelt.
Dafür bin ich ihnen heute noch dankbar.  

Ich habe ein kitschiges Engelchen zum Aufhängen über mein Bett von meiner Oma geschenkt bekommen, das ich immer noch habe, wenngleich es schon zerbrochen ist und geklebt wurde.
Aber es war die Warmherzigkeit der Schenkerin, was zählte.

Es kommt auf das Herz an, auf die Beziehung, ... auf die Liebe.
Alles Andere ist unwesentlich.
 
(Nutzer gelöscht) 30.08.2025 19:38
@Autumn,

Für uns ist Jesus heilig. "Kitschig" zu sagen ist abwertend, und das passt nicht zu dem, was deine Oma dir offenbar mit Liebe und Warmherzigkeit vermitteln wollte.
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